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POL-HI: Einbruch in Büro der Ambulanten Wohnungshilfe


HILDESHEIM - (jpm)Am Wochenende brachen unbekannte Täter in Räumlichkeiten der Ambulanten Wohnungshilfe in der Hannoverschen Straße in Hildesheim ein.

Den Ermittlungen zufolge ereignete sich die Tat bereits am 21.09.2019, zwischen 01:00 Uhr und 13:30 Uhr. Die Täter verschafften sich über ein im Erdgeschoss gelegenes Fenster gewaltsamen Zugang in die Räume und durchsuchten diese nach Diebesgut. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen wurde dabei nichts gestohlen. Jedoch wurde im Inneren eine Bürotür massiv beschädigt.

Zeugen, denen im Zusammenhang mit dem Einbruch eventuell verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.

 

POL-HI: DELLIGSEN (dei) Trunkenheit im Straßenverkehr

 

Sonntag, 22.09.2019, 02:50 Uhr, 31073 Delligsen, Maschstraße 10

Am frühen Sonntagmorgen befuhr eine 49-jährige Fahrzeugführerin aus Alfeld mit ihrem Pkw in Delligsen die Maschstraße und wurde von der Polizei kontrolliert. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Fahrerin vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert hatte. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,14 Promille. Nach der erforderlichen Blutprobe wurde der Führerschein der Alfelderin sichergestellt und ein Strafverfahren, bezüglich Trunkenheit im Straßenverkehr, eingeleitet.

POL-HI: Verkehrsunfallfluch in Bad Salzdetfurth

Bad Salzdetfurth Am 21.07.2019, im Zeitraum zwischen 14:25 Uhr und 14:38 Uhr, kam es in Bad Salzdetfurth, in den Parkboxen gegenüber des Schuhgeschäftes "Deichmann", in der Bodenburger Straße, zu einem Verkehrsunfall. Eine 26-jährige Frau aus Hannover parkte dort ihren Seat ordnungsgemäß in einer Parkbox und verließ es zum Einkaufen. Als sie kurz darauf zum Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie fest, dass ihr Fahrzeug im hinteren rechten Bereich beschädigt war. Durch die aufnehmenden Polizeibeamten aus Bad Salzdetfurth wurde festgestellt, dass ein bisher unbekannter Fahrzeugführer, vermutlich beim Parkvorgang, gegen den Pkw der Hannoveranerin gefahren war. Der Schaden belief sich auf ca. 500,- Euro. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich der Unbekannte unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei bittet nun Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizei in Bad Salzdetfurth, unter der Telefonnummer: 050623/901-0, zu melden (Lö).

POL-HI: Verkehrsunfall/ Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort in Elze

 

Am 19.09.2019, gegen 12.50 Uhr, stellte eine 75-jährige Elzerin ihren blauen PKW VW Golf Sportsvan auf dem Parkplatz des NP-Marktes in der Hildesheimer Landstraße 1 in Elze ab. Gegen 13.20 Uhr verließ sie den Parkplatz mit dem PKW . Zuhause angekommen, stellte sie fest, daß der PKW an der Beifahrerseite beschädigt war. Ein unbekanntes Fahrzeug ist gegen den auf dem NP-Markt geparkten PKW gefahren, der Verursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Am PKW der Elzerin entstand ein Sachschaden von mindestens 1000 Euro. Personen, die Hinweise auf den Unfallverursacher bzw. das verursachende Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Elze unter der Telefonnummer 05068/ 93030 in Verbindung zu setzen.

POL-GOE: "Wissen ist die Grundlage von Verständnis" - gemeinsames Symposium der Polizeidirektion Göttingen und der Georg-August-Universität Göttingen zum Thema "Religiöse Minderheiten in der Stadt"

In Städten treffen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion auf engem Raum zusammen. Bedeutet diese Vielfalt einerseits eine große Bereicherung für die Gesellschaft, so kann sie im Alltag andererseits auch immer wieder zu Missverständnissen und Unsicherheiten führen. Dabei kann es vor dem Hintergrund kultureller und religiöser Differenzen immer wieder zu Konflikten kommen, die ohne das moderierende Eingreifen Dritter nicht mehr geschlichtet werden können. In Extremsituationen ist das in der Regel die Polizei. Umso wichtiger ist es, dass Polizeibeamtinnen und -beamte die Hintergründe dieser oftmals sehr emotionalen Konflikte erkennen und angemessen darauf reagieren können.

Daher hat die Polizeidirektion Göttingen am 19. September 2019 gemeinsam mit der Georg-August-Universität das Symposium "Religiöse Minderheiten in der Stadt" durchgeführt. In den historischen Räumlichkeiten der Paulinerkirche kamen etwa 80 Fachleute aus den Bereichen der Wissenschaft, der Polizei, der Flüchtlingshilfe, der Politik und der öffentlichen Verwaltung zusammen, um sich über die Hintergründe und den Umgang mit entsprechenden Konfliktfeldern auszutauschen.

Im Rahmen ihres Grußwortes erklärte Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin der Georg-August-Universität Göttingen, dass sie es als Teil der gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft betrachte, mit Veranstaltungen wie diesem Symposium zum Zusammenhalt einer Gesellschaft beizutragen. Auch Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen, bekräftigte bei der Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit im Bereich des interkulturellen Dialogs. Gerade für die Polizeiarbeit, die häufig davon geprägt sei, mit Konfliktsituationen konfrontiert zu werden, sei es wichtig, sich tiefgehend mit den eigenen und fremden kulturellen Prägungen auseinanderzusetzen.

Zu Beginn des Symposiums stellten vier Fachvorträge die Perspektiven der Wissenschaft, der Polizei, der öffentlichen Verwaltung sowie der Flüchtlingsarbeit auf das Thema des Symposiums dar. Nach einer theoretischen Einführung wurde dabei stets auch der unmittelbare Bezug zur Praxis hergestellt. Die Rednerinnen und Redner verdeutlichten unter anderem, dass unterschiedliche kulturelle und religiöse Prägungen im städtischen Ballungsräumen mit besonderer Intensität aufeinanderträfen. Die Religion spiele auch in modernen Gesellschaften eine wesentliche Rolle für die persönliche Identität und das soziale Zugehörigkeitsgefühl vieler Menschen. Daher könne sie auch immer wieder Auslöser von Konflikten werden. Da religiöse Minderheiten überwiegend aus zugewanderten Menschen bestünden, würden hierzulande auch importierte Konflikte ausgetragen, deren Ursprung in anderen Teilen der Welt liege. Auch der schnelle Informationsaustausch in den digitalen Medien trage dazu bei, dass sich räumlich entfernte Ereignisse binnen kurzer Zeit auch hier in Auseinandersetzungen betroffener Personen oder Personengruppen niederschlügen. Im Zuge der Vorträge wurde auch hervorgehoben, dass die Religion neben anderen sozialen und kulturellen Eigenschaften nur ein Faktor komplexer Konflikte sei. Um diese zu moderieren sei es sowohl in der Sozialen als auch der polizeilichen Arbeit unerlässlich, sich den Herausforderungen aus verschiedenen Perspektiven zu nähern.

Daher nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach den einführenden Beiträgen die Gelegenheit, sich in Workshops intensiv über Erfahrungen aus der eigenen Arbeit auszutauschen und interdisziplinäre Lösungsansätze zu entwickeln.

"Ich bin überzeugt, dass ein bewusster und sensibler Umgang mit kulturellen und religiösen Konflikten in der Polizeiarbeit künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird.", erklärte Polizeipräsident Lührig im Anschluss an das Symposium. "Fundiertes Wissen ist dabei der Schlüssel zu gegenseitigem Verständnis, sowohl fremder als auch eigener Prägungen. Nur so ist es möglich, mit Menschen jeden Hintergrunds in einen vertrauensvollen Dialog zu treten und in Akutsituationen schnell die angemessenen Maßnahmen ergreifen zu können." Im Hinblick auf das Symposium betonte er zudem. "Die heutige Veranstaltung zeigt wie wichtig es ist, dass die Polizei den Horizont in Fragen des Interkulturellen Dialogs auch um Perspektiven aus anderen Fachbereichen erweitert. Mein besonderer Dank gilt daher der Georg-August-Universität Göttingen für die Kooperation und Unterstützung im Rahmen der Veranstaltung. Die Polizeidirektion Göttingen würde sich sehr freuen, diese ausgezeichnete Zusammenarbeit auch in künftigen Projekten fortzusetzen."

POL-HI: Einbrecher steigen in Wohnung in der Goslarschen Landstraße ein

HILDESHEIM - (jpm)In der Zeit vom 16.09.2019, 16:30 Uhr bis zum 19.09.2019, 15:20 Uhr nutzten Einbrecher die Abwesenheit eines Bewohners in der Goslarschen Landstraße in Hildesheim aus und stiegen in seine Wohnung ein.

Die betroffene Wohnung befindet sich in einem Mehrfamilienhaus zwischen der Windmühlenstraße und der Straße An der Ortsschlumpquelle. Zugang in die im Erdgeschoss liegende Wohnung verschafften sich die Täter, indem sie die Terrassentür gewaltsam öffneten. Im Inneren durchwühlten sie die Räume auf der Suche nach Diebesgut. Nach vorliegenden Erkenntnissen nahmen sie einen Fernseher, eine Kaffeemaschine sowie einen Computer mit. Der entstandene Schaden wurde auf einen unteren, vierstelligen Betrag geschätzt.

Zeugen, denen eventuell Personen oder Fahrzeuge beim Abtransport des Diebesgutes aufgefallen sind oder die sonstige Hinweise zu dem Einbruch geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.

Landkreis Hildesheim übernimmt Kindertagesbetreuung in der Samtgemeinde Leinebergland

Landkreis Hildesheim (lps/4). Die Hängepartie um einen möglichen nachträglichen Beitritt der Samtgemeinde Leinebergland zum Kita-Vertrag ist beendet: Der Landkreis Hildesheim wird umgehend die Kindertagesbetreuung in der Samtgemeinde übernehmen. Für Kita-Mitarbeiter und Eltern wird sich dadurch nichts ändern: Arbeitsplätze und eine nahtlose Betreuung der Kinder sind gesichert.Kern der Differenzen war unter anderem eine im Vergleich zum Bundes- und Landesdurchschnitt deutlich erhöhte Versorgungsquote der unter Dreijährigen. Eine valide Erläuterung hat der Landkreis trotz mehrfacher Aufforderung bislang nicht erhalten. Diese Unklarheit hatte auch zur Folge, dass der geplante Neubau der Kita an der Westallee auf Eis gelegt wurde.Darüber hinaus hatte die Samtgemeinde mehrfach versucht, noch eine besondere Lösung für sich mit der Kreisverwaltung zu finden, um ihrem Rat anschließend eventuell doch noch die Unterzeichnung des Kita-Vertrages  zu empfehlen. Bis zu dieser avisierten Klärung hatten sich beide Seiten allerdings darauf geeinigt, Maßnahmen zur Übernahme der Kita-Betreuung ruhen zu lassen. Trotz zahlreicher Gespräche wurde dem Landkreis in der Öffentlichkeit von der Samtgemeinde allerdings wiederholt vorgeworfen, das Problem nicht zu lösen. Daraus zieht der Landkreis nun Konsequenzen.„Dass wir erst aus der Presse erfahren müssen, dass es nun definitiv nicht zum Beitritt zum Kita-Vertrag kommt, finde ich persönlich bedauerlich. Wir haben versucht den Weg hierfür zu ebnen, letztlich auch durch unsere hervorragende Investitionskostenregelung. Uns jedoch trotz anders lautender Absprachen Untätigkeit vorzuwerfen, finde ich ärgerlich. Zumindest haben wir jetzt Klarheit und wir werden umgehend unserer Verantwortung nachkommen“, so Landrat Olaf Levonen.

Die Südlink-Trasse ist Thema

Die Stadt Alfeld (Leine) veranstaltet am Montag 16. September 2019 um 18.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema „Südlink“. Diese findet in der Sporthalle in Gerzen, Am Sportplatz statt. Vertreter des Netzbetreibers „Tennet“ werden an diesem Abend zum Stand des „Südlink“-Verfahrens und zum Betrieb von unterirdischen Gleichstromtrassen Auskunft geben.

Hintergrund der Veranstaltung ist, daß ein integraler Bestandteil der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende die Notwendigkeit ist, die im Norden Deutschlands produzierten Strommengen (Offshore-Windparks, etc) in die Mitte und den Süden des Landes zu transportieren.

Die ursprüngliche Planung, diese Anforderungen mit Höchstspannungsfreileitungen auszuführen, wurde - nicht zuletzt wegen der massiven Einwendungen seitens der Bürgerschaft, der Kommunen und vieler örtlicher und regionaler Initiativen - fallengelassen. Anstelle der „MegaMasten“ wurde den mit der Planung beauftragten Netzbetreibern von der Bundesregierung die Vorgabe gemacht, den Stromtransport mittels einer unterirdischen Gleichstromtrasse sicher zu stellen. Für die hier im Bereich des Leineberglandes diskutierten Planungsvarianten zeichnet der Netzbetreiber „Tennet“ verantwortlich.

Nach umfangreichen Recherchen und Untersuchungen hat die Tennet der Bundesnetzagentur einen sogenannten „Vorzugskorridor“ sowie diverse Alternativen vorgelegt. Diese wurden im Verfahren gemäß den Vorschriften des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABeG) in die Bürger- und Behördenbeteiligung gebracht. Nach dem bisherigen Planungsstand soll die Trasse das Gebiet der Stadt Alfeld im Bereich Lütgenholzen, Brunkensen, Warzen, Gerzen und Imsen passieren. Unter Abwägung aller vorgetragenen Anregungen und Bedenken wird die Bundesnetzagentur im Herbst 2019 den geplanten Verlauf der Trasse konkretisieren.

Anschließend wird innerhalb dieses abgegrenzten Korridors der genaue Trassenverlauf geplant und in abschnittsweisen Planfeststellungsverfahren rechtlich gesichert. In den einzelnen Planfeststellungen erhalten alle Betroffenen wiederum die Gelegenheit, sich zum Trassenverlauf konkret zu äußern. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt, wird aber vermutlich in der 2. Hälfte des Jahres 2020 liegen.

Beim Infoabend am 16. September 2019 werden die Vertreter der Tennet Fragen aus der Bürgerschaft zur „Südlink“-Trasse beantworten. Schon im Vorfeld besteht die Gelegenheit, Fragen, zu formulieren. Diese werden beim Planungsmat der Stadt Alfeld (Leine) unter pippert@stadt-alfeld.de entgegengenommen.

Erinnern für die Zukunft

"Projekt Frieden",so nennen sich die  Jugendlichen aus Niedersachsen, die gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. an jährlich 3-4 Projektwochenenden Kriegsgräberstätten in Niedersachsen erkunden und pflegen. Sie möchten dabei etwas erfahren über die lokalgeschichtlichen Zusammenhänge der Kriegsgräber und wollen durch die Pflege dieser Gräber einen aktiven Beitrag leisten, die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus wachzuhalten.
   
Am 6. Bis 8. November beschäftigte sich die Projektgruppe mit den Gräbern der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter auf dem Friedhof  in Alfeld (Leine) . Nach einer informativen Führung über den Friedhof  durch  Bürgermeister Bernd Beushausen und dem für das Friedhofwesen zuständigen Dezernenten, Stadtkämmerer Guido Sievers, ging es an die praktische  Arbeit. Grabsteine wurden gereinigt, Unkraut  entfernt und Büsche zurückgeschnitten. Der leichte Nieselregen hielt die Jugendlichen nicht ab, emsig Hand anzulegen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Namen der Opfer sind wieder lesbar und mit ihrem Namen bekommt auch ihr tragisches Schicksal die gebührende Sichtbarkeit.
   
Im Anschluss an eine kleine Gedenkfeier für die verstorbenen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter am Sonntagvormittag legten die Jugendlichen gemeinsam mit dem Bürgermeister und dem Stadtkämmerer und einigen Ratsmitgliedern Blumen auf die Grabsteine.

POL-HI: Polizei warnt vor falschen Gewinnversprechen

HILDESHEIM - (jpm)In jüngster Vergangenheit sind bei der Polizei Hildesheim mehrere Fälle bekannt geworden, bei denen Bürgern in Telefonaten mitgeteilt worden ist, dass diese Gewinner von zum Teil fünfstelligen Geldbeträgen geworden seien. Betroffen von diesen Anrufen waren bisher lebensältere Personen, die zuvor nicht an Gewinnspielen teilgenommen haben.

Damit der angebliche Gewinn ausgezahlt werden könne, sei vorab jedoch die Zahlung einer Gebühr erforderlich. Dazu werden die vermeintlichen Gewinner angewiesen, Gutscheine (z.B. von Amazon oder i-tunes) zu erwerben. In einem weiteren Telefonat werden dann die Gutscheincodes durch die Täter abgefragt.

Zumindest in einem Fall sind Täter mit der Masche erfolgreich gewesen. Eine 69-jährige Frau ist dabei um einen unteren, vierstelligen Betrag gebracht worden.

Aus gegebenem Anlass weist die Polizei auf folgendes hin:    -Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie   teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!    -Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern (gebührenpflichtige Sondernummern beginnen z.B. mit der Vorwahl: 0900..., 0180..., 0137...).    -Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon.    -Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartenummern oder Ähnliches.    -Legen Sie einfach auf. Das hat nichts mit Unhöflichkeit zu tun.    -Wenden Sie sich an Ihre Polizei, wenn Sie befürchten Opfer einer Straftat geworden zu sein.

Weitere Informationen zum Thema Gewinnversprechen sind im Internet unter dem Link https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/gewinnversprechen/ abrufbar.

Fahrbahnsanierung K 321 – Gemeinde Sibbesse

Vollsperrung der Westfelder Hauptstraße voraussichtlich bis zum JahresendeLandkreis Hildesheim (lps/3). Die Westfelder Hauptstraße (K 321) wird voraussichtlich bis zum Jahresende wegen einer Fahrbahnsanierung voll gesperrt. Eine Umleitung vom westlichen Ortsrand nach Segeste ist über Sibbesse (L 485) und Petze (L 482) ausgeschildert. Für den Schülerverkehr wird in der Straße Heise Water auf Höhe der HausNrn. 11 und 22 eine Ersatzbushaltestelle eingerichtet.Die Zu- und Durchfahrt für Einsatz- und Rettungsfahrzeuge ist jederzeit gewährleistet. Auch Anwohner haben jederzeit die Möglichkeit, die angrenzenden Grundstücke fußläufig zu erreichen. Sofern die Zufahrt auf angrenzende Grundstücke vorübergehend nicht möglich sein wird, werden die betreffenden Anlieger mindestens 24 Stunden vor Beginn der Sperrung darüber von dem ausführenden Unternehmen informiert.Es wird von dem ausführenden Unternehmen ebenfalls dafür gesorgt werden, dass Müllfahrzeuge den gesperrten Bereich durchqueren können. Anderenfalls wird das Unternehmen die Mülltonnen an einen geeigneten Standort transportieren und nach der Leerung wieder zurück zu den Anwohnern. Diese würden hierüber dann entsprechend vorab informiert werden.

Fahrbahnsanierung K 323 – Gemeinde Freden

Vollsperrung vom Ortsausgang Wetteborn bis Ortseingang Eyershausen voraussichtlich bis 25.10.2019Landkreis Hildesheim (lps/3). Die K 323 darf seit Dienstag, dem 10.09. bis voraussichtlich zum 25.10.2019 vom Ortsausgang Wetteborn bis Ortseingang Eyershausen wegen Sanierung der Fahrbahn voll gesperrt werden. Aktuell ist die Straße noch freigegeben.Die Zu- und Durchfahrt für Einsatz- und Rettungsfahrzeuge ist jederzeit gewährleistet. Auch Anwohner haben jederzeit die Möglichkeit, die angrenzenden Grundstücke fußläufig zu erreichen. Sofern die Zufahrt auf angrenzende Grundstücke vorübergehend nicht möglich sein wird, werden die betreffenden Anlieger mindestens 24 Stunden vor Beginn der Sperrung darüber von der Firma EUROVIA Teerbau GmbH als dem ausführenden Unternehmen informiert.Es wird von dem ausführenden Unternehmen ebenfalls dafür gesorgt werden, dass Müllfahrzeuge den gesperrten Bereich durchqueren können. Anderenfalls wird das Unternehmen die Mülltonnen an einen geeigneten Standort transportieren und nach der Leerung wieder zurück zu den Anwohnern. Diese würden hierüber dann entsprechend vorab informiert werden.Die Verbindungswege „Hüttenbrink“ (von Eyershausen nach Westerberg) und Hoher Kamp“ (von Eyershausen nach Ohlenrode) dienen als Umleitungsstrecken auch für denLinienverkehr. Deshalb werden hier Ausweichbuchten mit Schotter befestigt.

Universität Göttingen ehrt ihre besten Auszubildenden

Jahrgangsbeste erhalten Urkunden und Geldprämien – 41 neue Azubis erkunden Universität

In diesem Jahr haben 34 Auszubildende der Universität Göttingen ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. In einer Feierstunde ehrte die Universität ihre besten Auszubildenden mit Urkunden und Geldprämien. Dr. Valérie Schüller, hauptberufliche Vizepräsidentin für Finanzen und Personal, überreichte die Auszeichnungen im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa.

Einen besonderen Erfolg hat eine Auszubildende der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) erzielt. Im Ausbildungsberuf Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste erhielt Elisabeth Bunnenberg als 1. Landessiegerin eine Urkunde und einen Geldpreis im Wert von 700 Euro. Für ebenfalls sehr gute Kammer-, Innungs- und IHK-Platzierungen wurden Isabella Reitz (Ausbildung zur Biologielaborantin), Frederick Friebe, Mike Gaukel, Sven Lehmann und Lukas Wolfram (Ausbildung zum Feinwerkmechaniker) mit Urkunden und Geldpreisen zwischen 100 und 500 Euro prämiert. Die Ausbilderinnen und Ausbilder Ulrike Hallaschka, Prof. Dr. Andreas von Tiedemann, Peter Jeep, Lothar Laake und Hans-Joachim Heymel feierten gemeinsam mit ihren Auszubildenden diese besonderen Erfolge.

Die Feierstunde war in den Welcome Day integriert, an dem die neuen Auszubildenden von der Vizepräsidentin begrüßt wurden und verschiedene Einrichtungen und Angebote der Universität kennenlernten. In diesem Jahr haben 41 junge Menschen ihre Ausbildung in 19 verschiedenen Berufen an der Universität aufgenommen. Die Universität (ohne Universitätsmedizin) bildet damit aktuell 105 Auszubildende in 21 Ausbildungsberufen aus.

Alle Informationen zum Welcome Day sind im Internet unter www.uni-goettingen.de/welcome-day-azubi zu finden.

Alltag in Afrika

Schenkung an die Ethnologische Sammlung der Universität Göttingen

Mehr als 200 Objekte aus dem Nachlass von Prof. Dr. Ulrich Braukämper (1944 bis 2018) zählen nun zum Bestand der Ethnologischen Sammlung der Universität Göttingen. Der renommierte Afrikanist, der von 1995 bis 2009 hier Professor für Ethnologie war, hat die meisten Gegenstände in Äthiopien, dem Sudan und Nigeria zusammengetragen. Die Objekte spiegeln überwiegend den Alltag ihrer Hersteller und Nutzer wider: Neben zahlreichen Körben, Tassen und Tellern gibt es Pfeifen, Kaffeekannen, Schmuckgegenstände und Nackenstützen verschiedener Ethnien. Zu den Prunkstücken zählen Kamelsättel, Würdeabzeichen und Masken.

„Wir danken Ulrich Braukämper sehr, dass er uns diese umfassende Sammlung vermacht hat“, so Dr. Michael Kraus, Kustos der Ethnologischen Sammlung. „Wir planen aktuell unsere neue Dauerausstellung. Dabei sollen die historischen Spitzenstücke der Sammlung ebenso berücksichtigt und in neuer Gestaltung präsentiert werden wie Entwicklungen und Fragestellungen der Gegenwart.“ Die Objekte, die Braukämper in seiner fast 50-jährigen Forschungs- und Reisetätigkeit auf dem afrikanischen Kontinent erworben hat, sind gut dokumentiert. Sie ermöglichen es, die Lebensformen in verschiedenen Regionen Afrikas, aber auch Veränderungen in der Lebensgestaltung der jeweiligen Ethnien zu veranschaulichen. „Dass Braukämper die Objekte selbst zu Lebzeiten alle noch akribisch auf Karteikarten verzeichnet hat, macht die Sammlung für die wissenschaftliche Arbeit besonders wertvoll,“ erklärt Kraus.

Braukämper hatte vor seiner Göttinger Zeit an den Universitäten in Frankfurt am Main und London sowie für mehrere Jahre als Museumsleiter in Khartoum, der Hauptstadt des Sudan, gearbeitet. Vor allem das südliche Äthiopien, aber auch der Sudan, Somalia, Nigeria, Kamerun und Burkina Faso zählten zu seinen Forschungsgebieten. Noch 2015 erschien sein Buch „Afrika 1914–1918: Antikolonialer Widerstand jenseits der Weltkriegsfronten“. Nach schwerer Krankheit war Braukämper im Oktober 2018 in Göttingen verstorben. „Seine Sammlung ist nun Teil des Instituts, das er selbst lange Zeit leitete. Sie wird – wie von ihm gewünscht – von Menschen erzählen, deren Alltag er in Afrika viele Jahre geteilt hatte,“ so Kraus. Darüber hinaus erinnern Braukämpers Objekte an einen international anerkannten Sammler und Wissenschaftler sowie an ein engagiertes Mitglied des Fördervereins, der Göttinger Gesellschaft für Völkerkunde.

POL-HI: Diebstahl von Baumaterial und hochwertigen Werkzeugen

Bad Salzdetfurth: In der Nacht vom 17.09.2019 auf dem 18.09.2019 wurde von bisher unbekannten Tätern das abgesperrte Baugelände des Umspannwerkes in Lamspringe, nahe der Hindenburgstraße, betreten. Auf der Baustelle selbst wurde dann mit einem Brechwerkzeug ein verschlossener Baucontainer gewaltsam geöffnet und aus diesem Kupferseil sowie eine hochwertige Akkuschere und eine Kupferpresse entwendet. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 11500.-EUR.

Bei Hinweisen zu dieser Tat melden sie sich bitte bei dem Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth unter der Rufnummer 05063-9010.

POL-HI: Unfall auf der L460

HILDESHEIM-(kri)-Am heutigen Morgen, 18.09.2019, ereignete sich gegen 06:00 Uhr auf der L460 zwischen den Ortschaften Sorsum und Emmerke ein Verkehrsunfall. Bei dem Unfall wurden eine Person schwer und eine weitere Person leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 31-jährige Frau auf der Landesstraße aus Richtung Sorsum kommend in Richtung der dortigen Bundesstraße 1. Ein 59-jähriger Mann aus Eime verließ mit seinem Pkw der Marke Toyota die B1 und wollte auf die L460 nach links in Richtung Sorsum abbiegen. Beim Abbiegevorgang übersah er die vorfahrtsberechtigte 31-jährige Fahrerin eines Opels. Im Einmündungsbereich stießen die beiden Fahrzeuge zusammen. Bei dem Unfall verletzte sich die Frau aus Diekholzen am Fuß, zudem stand sie unter Schock. Der Fahrzeugführer des Toyotas wurde schwer verletzt. Sie wurden in Hildesheimer Krankenhäuser eingeliefert.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Sie wurden abgeschleppt. Die Landesstraße wurde für Bergungs-und Reinigungsarbeiten bis 8:50 Uhr gesperrt.

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