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News der Region


Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet

Mobile Messungen in der 30. Kalenderwoche 2021

Northeim (lpd). In der Woche vom 26. Juli bis 1. August ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen.

Montag: Raum Einbeck

Dienstag: Raum Moringen

Mittwoch: Raum Northeim

Donnerstag: Raum Uslar

Freitag: Raum Einbeck

Die semistationäre Messanlage Alice wird vorrausichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und vorrausichtlich von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Einbeck eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.


Ehrengard-Schramm-Weg wird zur Sackgasse

Der Ehrengard-Schramm-Weg wird wegen Bauarbeiten ab Montag, 26. Juli 2021, abschnittsweise voll gesperrt. Die Fahrbahn zwischen Bertha-von-Suttner-Straße und Von-Baudissin-Straße wird erneuert. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Montag, 23. August 2021, abgeschlossen sein.
Die Bauarbeiten erfolgen in vier Abschnitten, jeweils von Montag bis Montag. Eine Durchfahrt ist zu keiner Zeit möglich. Die reparierte Pflasterfläche muss aushärten. Daher ist die Sperrzeit erforderlich, auch wenn dort nicht gearbeitet wird.
Stellplätze im Baustellenbereich bleiben weiterhin erreichbar. Linienbusse fahren eine Umleitung über die Hannah-Vogt-Straße. Die Göttinger Verkehrsbetriebe richten entsprechende Ersatzhaltestellen ein. Wegen des Umleitungsverkehrs werden in der Hannah-Vogt-Straße Parkverbote eingerichtet.


B 27 / B 243: Fahrbahnsanierung und Instandsetzung der Entwässerung zwischen Osterode und Bad Lauterberg

Von Montag, 19. Juli, bis voraussichtlich Ende September werden auf der B 243 zwischen Osterode und Herzberg und auf der B 27 zwischen Herzberg und Scharzfeld (Landkreis Göttingen) Asphaltsanierungen durchgeführt und in verschiedenen Teilbereichen die Entwässerungseinrichtungen instand gesetzt.

Zunächst werden die Instandsetzungsarbeiten auf der B 243 beginnen und anschließend auf der B 27 fortgeführt. Während der gesamten Arbeiten stehen auf den jeweiligen Streckenabschnitten statt der gewohnten zwei Fahrstreifen je Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Sperrung der Anschlussstelle Scharzfeld in Richtung Bad Lauterberg ist dafür voraussichtlich ab dem 16. August vorgesehen.

Mit Verkehrsbehinderungen ist daher ab Montag, 12. Juli, zur rechnen, da die Einrichtung der Verkehrssicherung für die Maßnahme beginnt.

Witterungsbedingte Verzögerungen der Baumaßnahme sind nicht auszuschließen.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 320.000 Euro.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

L 500: Fahrbahnerneuerung zwischen Lutter und Posthof (B 6)

Die Bauarbeiten im letzten Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Lutter im Zuge der L 500 (Landkreis Goslar) beginnen am Montag, den 26.07.2021. Die ersten drei Bauabschnitte zwischen Ostlutter und Posthof sind fertiggestellt und wurden für den Verkehr wieder freigegeben. 

Der Bauabschnitt beginnt kommend an der Einmündung zur B 248 / L 500 „Bohlweg" und erstreckt sich bis zum Ortseingang Ostlutter „Zur Heinrichshöhe". Das angrenzende Baugebiet bleibt über die „Bergstraße" erreichbar. Die Bauarbeiten erfolgen unter Vollsperrung. Die betroffenen Anlieger werden von der Baufirma gesondert unterrichtet.

Im Zusammenhang mit dem Einbau der Asphaltschichten wird es zeitlich befristet zu weiteren Beschränkungen kommen. 

Die großräumige Umleitung erfolgt wie bisher von Lutter kommend über die B 248 in Richtung Salzgitter-Hohenrode zur B 6 und umgekehrt. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

Die Bauarbeiten im dritten Bauabschnitt werden voraussichtlich bis Ende August andauern, sodass auch hier der Verkehr anschließend freigegeben wird.

Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf ca. 1,3 Millionen Euro.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die jetzt erforderlichen Bauarbeiten.


B 444: Sanierungsarbeiten zwischen Groß Lafferde und Groß Ilsede

Auf der Bundesstraße 444 müssen sich Verkehrsteilnehmer zwischen Groß Lafferde und Groß Ilsede (Landkreis Peine) von Montag, 26. Juli, bis voraussichtlich 1. September auf eine Vollsperrung einrichten.

Wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Mittwoch in Wolfenbüttel mitteilte, erfolgen dort Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke. Im Zuge der Deckenerneuerung werden zudem rund 300 Meter Radweg zwischen Gadenstedt und Groß Ilsede erneuert.

Die Bauarbeiten erfolgen in vier Bauabschnitten, beginnend in Groß Ilsede am Peiner Feld. 

Großräumige Umleitungen werden ausgeschildert: im Osten ab Peine über die B 65 und die B 1 (Bettmar) in Richtung Groß Lafferde und im Westen über die B 65, die B 494 und die L 413 (Solschen, Adenstedt) zur B 1 (Hoheneggelsen). Die Umleitungen gelten in der Gegenrichtung entsprechend umgekehrt. Anliegerverkehr bleibt mit Einschränkungen möglich.

Umleitungen für den ÖPNV werden eingerichtet. Fahrgäste werden gebeten, die Aushänge an den Haltestellen zu beachten. 

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 485.000 Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

Der Geschäftsbereich Wolfenbüttel bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.


Bauarbeiten auf der Kasseler Landstraße

Auf der Kasseler Landstraße kommt es wegen Bauarbeiten ab Montag, 26. Juli 2021, in verschiedenen Bereichen zu Einschränkungen.
Zunächst ist die Fahrbahn in Richtung Innenstadt zwischen Rehbachstraße und Siekweg auf Höhe der Hausnummer 116 betroffen. Die Bauarbeiten sollen am Sonntag, 8. August 2021, abgeschlossen sein. Ein Fahrstreifen bleibt während der Bauarbeiten gesperrt. Es gilt ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern.
Zwischen Bachstraße und Salinenweg kommt von Montag bis Freitag, 2. bis 13. August 2021, für Auto- und Radfahrer*innen zu Einschränkungen. Die Fahrbahn in Richtung Innenstadt wird auf einen Fahrstreifen verengt. Gleichzeitig wird der Radweg stadteinwärts im Baustellenbereich gesperrt. Radfahrer*innen werden über die Fußgängerampel umgeleitet.


Lange-Geismar-Straße voll gesperrt

Wegen Kranarbeiten wird die Lange-Geismar-Straße in Göttingen von Dienstag bis Freitag, 26. bis 30. Juli 2021, jeweils von 8.00 bis 18.00 Uhr voll gesperrt. Betroffen ist der Bereich an den Hausnummern 61 bis 64 zwischen Kurze-Geismar-Straße und Albanikirchhof.
Während der Vollsperrung wird der Verkehr umgeleitet, es gelten Halteverbote. Am Dienstag und Freitag, 26. und 30. Juli 2021, sind jeweils auch die Gehwege komplett gesperrt.



POL-NOM: Verkehrsunfall

Nörten-Hardenberg, Landesstraße 555, Mittwoch, 28.07.2021, 13.15 Uhr

NÖRTEN-HARDENBERG (Mü) - Am Mittwoch kam es zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr.

Ein 54-jähriger Mann aus einem Einbecker Ortsteil befuhr mit seinem Pkw Opel die Landesstraße 555 von Parensen kommend in Richtung Nörten-Hardenberg/Bundesstraße 446. In einer Rechtskurve kommt dieser aus ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn. Ein 43-jähriger entgegenkommender Fahrer eines Lkw konnte durch eine sofortige Bremsung und ein Ausweichen nach rechts einen Frontalzusammenstoß vermeiden. Es kam lediglich zu einer seitlichen Berührung beider Fahrzeuge. Der 54-Jährige wird bei dem Unfall leicht verletzt.

Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 5500 Euro.



Verhandlung über Eilantrag gegen Genehmigung für Klärschlammverbrennungsanlage in Lahe

Das Verwaltungsgericht Hannover verhandelt am Dienstag, den 03. August 2021, über einen gegen die immissionsschutzrechtliche (Teil-)Genehmigung einer Klärschlammverbrennungsanlage gerichteten Eilantrag.

Antragsteller ist ein anerkannter Umweltschutzverband aus Isernhagen. Er wendet sich gegen eine vom Gewerbeaufsichtsamt Hannover (GAA) erteilte immissionsschutzrechtliche Teilgenehmigung für eine Klärschlammverbrennungsanlage, die dem kommunalen Energieversorger Enercity die Errichtung einer Klärschlammverbrennungsanlage mit einer Durchsatzkapazität von 21 t/h von Klärschlamm (Abfall) gestattet. Das GAA hat die sofortige Vollziehung der Genehmigung angeordnet.

In der Anlage soll Klärschlamm aus Kläranlagen getrocknet und verbrannt werden. Bei der Klärschlammverbrennung wird Energie erzeugt, die in das Fernwärmenetz eingespeist werden soll.

Der Umweltverband hält die Genehmigung für rechtswidrig. Das gewählte Verfahren der Klärschlammverbrennung sei umweltschädlicher als die auch mögliche Pyrolyse von Klärschlamm. Der Standort sei falsch gewählt, weil es umweltfreundlicher sei, den Klärschlamm dort zu bearbeiten, wo er anfalle, nämlich am Standort von Kläranlagen, weil dies den Transport von Klärschlamm entbehrlich mache. Im Übrigen sei die Genehmigung rechtswidrig, weil EU-rechtliche Vorgaben nicht beachtet würden. Die Vorgaben aus einem sog. Durchführungsbeschluss der EU-Kommission vom 12. November 2019 über Schlussfolgerungen zu den besten verfügbaren Techniken (BVT) seien nicht hinreichend beachtet worden. Dies führe unter anderem dazu, dass Emissionsgrenzwerte zu hoch festgesetzt worden seien.

Das GAA und der beigeladene Anlagenbetreiber verteidigen die Genehmigung. Enercity spricht zudem dem antragstellenden Umweltschutzverein Isernhagen e.V. die Klagebefugnis ab.

Die mündliche Verhandlung findet am 03. August 2021 um 10.30 Uhr in Saal 4 des Fachgerichtszentrums statt.

Interessierte Pressevertreter und Zuhörer werden gebeten, sich bis zum 02. August 2021, 17.00 Uhr, bei der Pressestelle des Gerichts anzumelden und Sitzplätze zu reservieren. Die verbleibenden Sitzplätze werden der Öffentlichkeit nach Verfügbarkeit und der Reihenfolge des Erscheinens überlassen.



Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 29. Juli 2021

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 38 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 4299 (+ 3 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 4162 Personen. Verstorben sind 99 Personen. 132 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

Die genaue Übersicht der v. g. Zahlen aufgeschlüsselt nach Gemeinden finden Sie jederzeit im Dashboard auf unserer Homepage unter COVID 19 - Landkreis Hameln-Pyrmont (arcgis.com)



POL-NOM: Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden

Northeim/Hollenstedt, Landesstraße 572, Mittwoch, 28.07.2021, 07.45 Uhr

HOLLENSTEDT (Mü) - Mittwochmorgen kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden.

Ein 32-jähriger Northeimer befuhr mit seinem Pkw Hyundai die Landesstraße 572 in Richtung Stöckheim. Als eine 37-Jährige mit ihren Pkw Renault den Kreuzungsbereich aus der Ortschaft Hollenstedt in Richtung Northeim passierte, übersah sie den von rechts kommenden 32-Jährigen und es kam zum Zusammenstoß. Die beiden Beteiligten wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 48.000 Euro.



POL-HI: Ingewahrsamnahme nach Ruhestörung an der Tonkuhle

HILDESHEIM - (roh) - Am gestrigen 28.07.2021, gegen 22:15 Uhr, führte ein Anwohner der Bromberger Straße Beschwerde über lauten Partylärm aus dem Bereich der Tonkuhle.

In der Tat stellten Beamte der Polizeiinspektion Hildesheim einige Kleingruppen fest, die sich auf den Grünflächen rund um den See aufhielten. Dies alleine wäre nicht ausschlaggebend für die weiteren Maßnahmen gewesen, wohl aber das laute Geschrei, welches den Einsatzkräften entgegenschlug.

Ein 18-jähriger Hildesheimer teilte daraufhin mit, dass es nach einer verbalen Auseinandersetzung zu einem Schlagabtausch mit einem 20-jährigen Hildesheimer gekommen sei. Allerdings habe man es bereits geklärt und sei an einer Anzeigenerstattung nicht interessiert.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes machte der alkoholisierte Kontrahent, welcher eine Atemalkoholkonzentration von 1,35 Promille aufwies, auf sich aufmerksam, verhielt sich aber derart respekt- und distanzlos, dass ihm ein Platzverweis erteilt werden musste, zumal er mehrfach die Fortsetzung der körperlichen Aggressionen ankündigte.

Dem Verweis kam er zunächst nach, missachtete ihn allerdings nach 150 Metern, nur um im Laufschritt auf die Beamten zuzukommen, sinngemäß rufend, dass ihn keiner mehr aufhalten werde.

Letztlich musste er wegen seines fremdaggressiven Verhaltens und der Missachtung des Platzverweises in Gewahrsam genommen.

Gegen beide Hildesheimer wird nunmehr wegen einer wechselseitigen Körperverletzung ermittelt, trotz ihres Unwillens an einer strafrechtlichen Verfolgung. Die Anzeigen erfolgten von Amts wegen.

Weiterhin wurde gegen den 20-Jährigen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Missachtung des Platzverweises eröffnet.

Maßnahmen gegen die verbliebenen Feiernden mussten nicht getroffen werden.



Die Inflationsrate lag im Juli 2021 bei 3,7%

HANNOVER. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, erhöhte sich das Niveau der Verbraucherpreise in Niedersachsen im Juli 2021 um 3,7% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Juni 2021 lag die Inflationsrate bei 2,3%.
Die deutlichen Preissteigerungen stehen im Zusammenhang mit der temporären Senkung der Mehrwertsteuersätze im zweiten Halbjahr 2020. Die Indexstände von Juli bis Dezember 2021 werden nun mit den besonders niedrigen Indizes der Monate Juli bis Dezember 2020 verglichen. Dieser Basiseffekt führt zu einer deutlichen höheren Inflationsrate im Juli 2021 im Vergleich zum Juli 2020.
Aufgrund dessen gab es Preiserhöhungen im Juli 2021 im Vergleich zum Juli 2020 in allen Abteilungen. Insbesondere die Preise in der Abteilung „Verkehr" (+9,7%) lagen über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Verbraucherinnen und Verbraucher mussten im Juli 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat für Kraftstoffe mehr ausgeben (+23,8%; darunter Superbenzin: +23,4%; Dieselkraftstoff: +26,0%).
Die Preise in der Abteilung „Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe" lagen mit 2,8% über den Preisen vom Vorjahresmonat. So erhöhten sich die Preise im Bereich „Strom, Gas und andere Brennstoffe" um 7,5% (darunter leichtes Heizöl: +58,3%; Erdgas: +10,4%). Insgesamt stiegen die Energiepreise im Juli 2021 im Vergleich zum Juli 2020 um 13,0%.
Die Inflationsrate im Juli 2021 hätte ohne die Berücksichtigung der Preise von Kraftstoffen und Haushaltsenergie bei 2,7% gelegen. Die Einführung der CO2-Abgabe zu Jahresbeginn sowie die niedrigen Preise für Energieprodukte im Jahr 2020 (Basiseffekt) wirkten sich insbesondere auf die Entwicklung der Energiepreise aus.
Deutliche Preisanstiege gab es zudem in den Abteilungen „Bekleidung und Schuhe" (+5,3%) sowie „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" (+4,3%) im Juli 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Insgesamt stieg das Niveau der Verbraucherpreise im Juli 2021 im Vergleich zum Vormonat Juni 2021 um 0,9%.

Tabellen und Abbildungen zum VPI stehen im Internetangebot des LSN bereit

Methodische Hinweise: 
Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte für Konsumzwecke kaufen. Darunter fallen zum Beispiel Nahrungsmittel, Bekleidung und Kraftfahrzeuge ebenso wie Mieten, Reinigungsdienstleistungen oder Reparaturen. Die prozentuale Veränderung des Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vorjahresmonat beziehungsweise dem Vorjahr wird umgangssprachlich auch als Inflationsrate bezeichnet.

Einschränkungen durch die Corona-Pandemie:  
Die Qualität des VPI insgesamt ist weiterhin gewährleistet, trotz vereinzelter Ausfälle bei der Preiserhebung. Eine Vorort-Erhebung war nur noch in einzelnen Geschäften nicht oder nur eingeschränkt möglich. Zudem gab es auch eine Vielzahl von Waren und Dienstleistungen, die weniger von der COVID-19-Krise direkt betroffen waren, zum Beispiel die Erhebung von Mieten, von Energieprodukten oder von Telekommunikationsdienstleistungen. Zur Ermittlung des VPI ist dabei auch der hohe Wägungsanteil der Mieten und der Haushaltsenergie von 30 Prozent zu beachten. 

Viele Produkte im „Warenkorb" werden nicht nur stationär, sondern auch online gehandelt. Soweit die Güter im Internet verfügbar sind, fließt auch dieser Vertriebsweg in die Berechnung der Verbraucherpreisstatistik ein.

Zur Sicherstellung eines europaweit einheitlichen Vorgehens in Methodenfragen und zur Festlegung bestimmter Verfahrensweisen fand in dieser besonderen Lage eine enge Abstimmung mit dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) sowie mit den Statistischen Landesämtern innerhalb Deutschlands statt. Im Falle einer fehlenden Vororterhebung wurde eine Vorgehensweise für das Ersetzen von fehlenden Preisentwicklungen abgestimmt (Imputation).

Nähere Informationen zu den Verfahrensweisen während der COVID-19-Krise sowie deren Auswirkungen auf die Preiserhebung enthält das  Methodenpapier.



Ein Drittel mehr Insolvenzverfahren im 1. Halbjahr 2021

HANNOVER. Im ersten Halbjahr 2021 wurden insgesamt 8.083 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bei den niedersächsischen Insolvenzgerichten gestellt. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) entsprach dies einem Anstieg um 32,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Anstieg ist insbesondere auf die gestiegenen Insolvenzverfahren bei Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie den ehemals selbständig Tätigen zurückzuführen. Seit Beginn dieses Jahres beträgt die Wohlverhaltensphase nur noch drei Jahre anstatt der zuvor geltenden sechs Jahre. Es ist zu vermuten, dass viele Privatpersonen mit einer Antragstellung zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bis ins Jahr 2021 gewartet haben, wie die folgenden Zahlen zeigen: Die Zahl der Verbraucherinsolvenzverfahren lag im ersten Halbjahr 2021 bei 6.234, was einem Anstieg von 44,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Bei den ehemals selbstständig Tätigen stiegen die beantragten Insolvenzverfahren ebenfalls und zwar um 23,7% auf 1.152 Verfahren.

Dagegen waren die Unternehmensinsolvenzen weiterhin rückläufig. Im ersten Halbjahr 2021 wurden 566 Anträge zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens von Unternehmen gestellt. Dies waren 23,0% bzw. 169 Verfahren weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die übrigen Insolvenzverfahren entfielen auf 110 Nachlass- und Gesamtgutverfahren sowie 21 Verfahren von natürlichen Personen als Gesellschaftern o. ä.



POL-NOM: Seitenscheibe eingeschlagen und Feuerlöscher entleert

Katlenburg-Lindau, Landrat-Diedrich-Straße, Mittwoch, 28.07.2021, 05.00 Uhr bis 05.20 Uhr

LINDAU (Mü) - Im oben genannten Tatzeitraum wurde ein Pkw beschädigt. Ein bislang unbekannter Täter schlug die Seitenscheibe eines ordnungsgemäß am Straßenrand geparkten Pkw BMW ein und entleerte anschließend den Inhalt eines Feuerlöschers in den Innenraum des Fahrzeugs. Dem 51-jährigen Geschädigten entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 zu melden.



Dritte Windkraftanlage auf dem Kugelberg geht wieder in Betrieb

Anfang letzten Jahres hatte eines der drei Windräder auf dem Kugelberg bei Hohe gebrannt. Es war nicht das erste. Denn fast genau ein Jahr zuvor war schon einmal ein Rad in Brand geraten. Grund genug für den Landkreis Holzminden als überwachende Behörde, den Weiterbetrieb auch des dritten noch verbliebenen, funktionsfähigen Windrades so lange zu untersagen, bis die Brandursache geklärt ist und die Gefahr einer dritten Havarie weitgehend ausgeschlossen werden kann. Die Ergebnisse liegen jetzt vor, einer Wiederinbetriebnahme steht nichts entgegen.

Mitte April war in einem Brandgutachten zum zweiten Windrades festgestellt worden, dass ein defekter Niederspannungs-Kompaktleistungsschalter zum Ausbruch des Feuers geführt hatte, während ein Jahr zuvor die Anschlüsse im Trafobereich in Brand geraten waren. Trotz gleichen Effektes waren somit jeweils unterschiedliche Ursachen für die Havarien verantwortlich. Der Landkreis hatte die Betreiberin der Windräder daraufhin dazu aufgefordert, noch zusätzlich eine Zustandsprüfung für die immerhin schon 18 Jahre alten Windräder vornehmen zu lassen. Dieses Gutachten liegt jetzt vor. Abgesehen von ein paar nicht den Betrieb einschränkenden Abnutzungserscheinungen konnte das beauftragte Ingenieursbüro zum Zeitpunkt der Prüfung keinerlei Mängel feststellen. Die Betreiberin hat dem Landkreis deswegen jetzt mitgeteilt, dass sie das Rad spätestens bis Donnerstag, den 05. August wieder in Betrieb nehmen wird.



POL-HI: Giesen, Verkehrsunfallflucht

Giesen (OT Hasede), Kampstraße (Mü)

Am 28.07.2021 zwischen 08:00 und 16:00 Uhr wurde in der Kampstraße der ordnungsgemäß geparkte Mazda eines 34-jährigen Sarstedters beschädigt. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte vermutlich beim Vorbeifahren den vorderen linken Kotflügel des Mazdas und entfernte sich daraufhin unerlaubt von der Unfallstelle ohne die Art seiner Beteiligung oder seine Personalienfeststellung zu ermöglichen. Wer Hinweise zum Unfallhergang oder zum Verursacher geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei in Sarstedt in Verbindung zu setzen. Telefonnummer: 05066-985-0



Zum Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

Zum Gedenken an die Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 veranstaltet die Stadt Göttingen am Freitag, 6. August 2021, eine kleine Feierstunde am Fukushima-Gedenkstein vor dem Neuen Rathaus auf dem Hiroshimaplatz. 

Die Gedenkfeier beginnt um 11.30 Uhr. Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler wird für die Stadt sprechen und einen Kranz am Gedenkstein niederlegen.



POL-HM: Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall in Thüste

Am gestrigen Mittwochnachmittag gegen 14:35 Uhr kam es in der Ortsdurchfahrt von Thüste (Lange Straße) zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Ein Sattelzug befuhr die Lange Straße von Weenzen in Richtung Salzhemmendorf. In der engen Ortsdurchfahrt kam dem 59-jährigen Sattelzugfahrer aus dem Landkreis Jerichower Land ein landwirtschaftliches Gespann entgegen. Um dem Trecker mit Anhänger die Durchfahrt zu ermöglichen, stoppte der 59-Jährige seinen Zug.

Die nachfolgende Fahrerin eines Pkw Audi erkannte die Situation zu spät und fuhr auf das Heck des Sattelaufliegers.

Während die 70-jährige Beifahrerin in Audi aus Salzhemmendorf mit Hilfe von Ersthelfern den Unfallwagen selbständig verlassen konnte, musste die 45-jährige Audi-Fahrerin aus Alfeld durch die alarmierte Feuerwehr patientenschonend über das Fahrzeugheck aus dem Audi befreit werden.

Sowohl die verletzte Audi-Fahrerin als auch ihre verletzte Beifahrerin wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der Sattelzugfahrer blieb unverletzt.

Der Audi Q3 war nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst abtransportiert werden.

Die Lange Straße musste bis 16:30 Uhr gesperrt bleiben.



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POL-HI: Alkoholisierter Fahrradfahrer nach Sturz leicht verletzt - Zeugenaufruf -

Söhlde/Bettrum (kaw) Am 28.07.2021 gegen 13:10 Uhr trafen Zeugen in der Mühlenstraße in Höhe des Ortsausganges in Richtung Nettlingen auf einen augenscheinlich alkoholisierten 69-jährigen Mann aus der Gemeinde Söhlde. Der Mann lag neben seinem Fahrrad in einem Grünstreifen neben dem Geh- und Radweg. Gegenüber alarmierten Beamten des PK Bad Salzdetfurth gab er an, dass er zuvor von seinem Fahrrad gestürzt war. Genaue Angaben zum Unfallhergang konnte er jedoch nicht machen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei dem gestürzten Fahrradfahrer ergab einen Wert von 2,01 Promille. Er erlitt durch den Sturz leichte Verletzungen in Form von Schürfwunden und Prellungen an den Händen. Durch einen angeforderten Rettungswagen wurde er einem Hildesheimer Krankenhaus zugeführt, wo ihm auch Blutproben für das Strafverfahren entnommen wurden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Die Polizei Bad Salzdetfurth bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich unter der Telefonnummer 05063/901-0 zu melden.



 

Kreiswahlausschüsse entscheiden über Wahlvorschläge
Bundestagswahl und Kreiswahl

Die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge ist der Hauptpunkt auf der Tagesordnung mehrerer Sitzungen von Kreiswahlausschüssen. Sie tagen öffentlich.

Über die Wahlvorschläge für die Bundestagswahl am 26.09.2021 entscheidet

·         für den Bundestagswahlkreis 53 Göttingen der Kreiswahlausschuss des Landkreises Göttingen am Freitag, 30.07.2021, 10:00 Uhr, im Ratssaal der Stadt Göttingen, Hiroshimaplatz1-4, 37083 Göttingen;

·         für den Bundestagswahlkreis 52 Goslar-Northeim-Osterode der Kreiswahlausschuss des Landkreises Goslar am Freitag 30.07.2021, 12:00 Uhr, im Kreistagssaal des Kreishauses des Landkreises Goslar, Klubgartenstraße 6, 38640 Goslar.

Über die Wahlvorschläge für die Direktwahl der Landrätin/des Landrats sowie für die Wahl zum Kreistag am 12.09.2021 entscheidet

·         für das Wahlgebiet Landkreis Göttingen der Kreiswahlausschuss des Landkreises Göttingen am Montag, 02.08.2021, 15:00 Uhr, im Rats-saal der Stadt Göttingen, Hiroshimaplatz1-4, 37083 Göttingen.

Die öffentliche Bekanntmachung der Sitzungen erfolgte im Amtsblatt des Landkreises Nr. 45

Jede Person hat Zutritt zu den Sitzungen.

Die Kreiswahlleitung empfiehlt, zum Schutz der Anwesenden und vor einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus am Tag der Sitzung einen Corona-Schnelltest oder Selbsttest durchzuführen. Zudem wird gebeten, sich an die geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen zu halten.



 

Digitale Lernallianzen: Azubimarketing und Berufsorientierung
Schüler*innen unterstützen Betriebe bei der Digitalisierung

Hameln, 26.Juli.2021. Azubimarketing gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Handwerkskammer Hannover Projekt- und Servicegesellschaft mbH (PSG) hat dafür ein innovatives Format entwickelt und erprobt. Rund 25 Betriebe aller Wirtschaftsbereiche aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont können sich ab sofort für die Digitalen Lernallianzen anmelden. Die Teilnahme ist für Betriebe kostenlos.

Die Lernallianz
Wie sehen zeitgemäße Lernmethoden für Azubis aus? Wie kann ich Jugendliche in sozialen Medien erreichen? Wie sollte eine App gestaltet sein, damit sie Kunden anspricht oder Schüler*innen über die betriebliche Ausbildung informiert?  In einem Online-Workshop entwickeln Vertreter*innen der Betriebe Aufgaben, bei denen ein junger Blick weiterhelfen kann. Anschließend bearbeiten Elftklässlerinnen diesen Auftrag in kleinen Teams. Nach ein paar Wochen präsentieren sie ihre Ergebnisse im Unternehmen und in der Schule. Kein Rollenspiel, sondern echter Impuls für den betrieblichen Alltag.

Eine WinWin-Situation
 „Der Landkreis Hameln-Pyrmont unterstützt das Projekt, da der Fokus hier auf der Praxisnähe liegt“, erklärt Wirtschaftsförderin Bettina Remmert. „Schülerinnen und Schüler bekommen eine konkrete Aufgabe mit digitalem Bezug gestellt und können sich später vor Ort über das Unternehmen informieren – das ist ein erfolgversprechender Ansatz zur Fachkräftesicherung.

Die Partnerschulen
„Als Schule unterstützen wir die Digitalen Lernallianzen, weil praktische Erfahrungen, Kontakte mit Unternehmen und die Entwicklung sozialer, kreativer und digitaler Kompetenzen sehr wichtig für die Berufswahl und das spätere Berufsleben sind,“ sagt Florian Scheuer, Oberstufenkoordinator der KGS Salzhemmendorf. Wiebke Wollenberg, ist Koordinatorin der Sekundarstufe II am Albert-Einstein-Gymnasium in Hameln. Sie sieht in dem Projekt eine tolle Gelegenheit für Jugendliche, „um ihre Medienkompetenzen im Kontext der realen Arbeitswelt zu erproben.“ Dritte Partnerschule ist die IGS Hameln.

Die Erfolgsgeschichte
Gestartet sind die Digitalen Lernallianzen im Januar 2019 in der Region Hannover. Seit 2021 finden sie auch in den Landkreisen Diepholz und Nienburg statt, zum neuen Schuljahr das erste Mal in den Landkreisen Schaumburg und Hameln-Pyrmont. Das Projekt wird aus Mitteln der Fachkräfte-bündnisse (Europäischer Sozialfond) und der Agentur für Arbeit Hameln gefördert.

 „Die Agentur für Arbeit Hameln fördert das Projekt, um Schülern eine weitere Möglichkeit zu bieten, die Vielfalt der Berufswelt im Landkreis Hameln-Pyrmont im digitalen Wandel kennen zu lernen,“ so Jens Auberg, Teamleiter Berufsberatung.

 
Digitale Informationsveranstaltungen
Ab sofort bietet die PSG einstündige digitale Informationsveranstaltungen an. Auf diesen werden Ablauf und Rahmenbedingungen des Angebotes erläutert. Unternehmen können sich dafür und für das Projekt auf www.hwk-psg.de/dila anmelden. Die Unternehmensworkshops starten Ende August.



Allgemeinverfügung zur Inzidenz über 10 seit heute gültig

Da die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Hameln-Pyrmont am 26.07.2021 den Wert von 10 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten hat, wurde bereits am Montag eine Allgemeinverfügung erlassen, die heute am 28.07.2021 in Kraft getreten ist.
Demnach finden im Landkreis Hameln-Pyrmont die für die 7-Tage-Inzidenzen über 10 und unter 35 geltenden Schutzmaßnahmen der Nds. Corona-Verordnung Anwendung.

Auch die neue Nds. Corona-Verordnung des Landes ist seit heute wirksam.
Im Unterschied zur Allgemeinverfügung, die lediglich feststellt, dass der Landkreis Hameln-Pyrmont die 7-Tage-Inzidenz von 10 überschritten hat, erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte mit der neuen Nds. Corona –Verordnung deutlich erweiterte Handlungsspielräume bei wieder steigenden Inzidenzen. Zugleich werden die Regeln für besonders kritische Bereiche verschärft. Das wiederum hat u. a. auch für den Landkreis Hameln-Pyrmont zur Folge, dass „Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen“ als auch Shisha-Bars mit Wirkung vom heutigen Tage für den Publikumsverkehr und Besuche zu schließen sind. Bars und Kneipen hingegen können weiterhin geöffnet sein.

Die Allgemeinverfügung des Landkreises Hameln-Pyrmont, die zusätzlich über die Änderungen aufgrund der „neuen“ Inzidenzstufe über 10 informiert, bleibt bis auf weiteres in Kraft.  

„Erst dann, wenn sich die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 10 (fünf Werktage) oder aber über 35 (drei Tage) hier im Landkreis bewegt, wird es eine neue Allgemeinverfügung geben. Momentan ist lediglich die in der Allgemeinverfügung vom 26.07.21 enthaltene Information zu den Regelungen in Bezug auf Clubs, Diskotheken sowie Shisha-Lokalen von der neuen Nds. Corona-VO praktisch überholt worden“, erklärt Pressesprecherin Sandra Lummitsch.

Zahlreiche Antworten auf die häufigsten Fragen sind hier zu finden:
  HYPERLINK "https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/FAQ/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-186686.html" \l "3gastro" Alltag in Zeiten des Coronavirus – Antworten auf häufig gestellte Fragen (Inzidenz 10 bis 35) | Portal Niedersachsen

Die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 120 - 6000 von Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:30 Uhr.



Learn & Fun: 126 Kinder nehmen an der Sommerschule teil
Erlebnispädagogische Angebote für Erst- bis Fünftklässler

Um den Folgen der pandemiebedingten Einschränkungen in den Schulen entgegenzuwirken bietet der Fachbereich Jugend des Landkreises Göttingen wieder die Sommerschule „Learn & Fun“ an. Eingeflochten in Freizeit- und Erlebnispädagogische Angebote wird geschrieben, gerechnet und entdeckt: Was lebt alles im Bach? Was kann ich alles im Wald erleben? Zu diesen und weiteren Fragen finden die jungen Teilnehmer*innen unter professioneller Anleitung selbst die Antworten. Abgerundet wird das Programm durch spannende Ausflüge, bei denen auch das gemeinsame Lernen und Erleben im Mittelpunkt steht: Bärenpark, Brotmuseum, Vogelpark und der Tierpark Sababurg stehen unter anderem auf der Liste.

Seit dem 26. Juli und noch bis zum 13. August nehmen wochentags von 09:00 bis 15:00 Uhr insgesamt 126 Kinder der 1. bis 5. Klassenstufe an der Sommerschule teil. Damit ist das Angebot komplett belegt.

Für die Durchführung haben sich, wie im vergangenen Jahr, kompetente Kooperationspartner gefunden: In Duderstadt führt die Gesellschaft für Arbeit- und Berufsförderung (GAB) das Angebot im Jugendgästehaus durch. Auch in Reinhausen ist die GAB, unterstützt vom Regionalen Umweltzentrum, mit der Durchführung betraut. In Hann. Münden realisiert die Jugendhilfe Münden das Angebot, in Osterode führt die Volkshochschule gemeinsam mit Rückenwind e.V. die Sommerschule im Jugendgästehaus durch.

Kooperation und gegenseitige Unterstützung stehen im Mittelpunkt aller Angebote; es wird nicht gegeneinander, sondern gemeinsam gespielt. Das soziale Miteinander, welches durch die Corona-Beschränkungen lange nicht gelebt werden konnte, steht bei „Learn & Fun“ im Vordergrund.



POL-HM: Stichprobenkontrollen von Gaststätten in Hameln hinsichtlich der Einhaltung der Corona-Verordnung

Am 27.07.2021, in der Zeit von 15:30 Uhr bis 20:30 Uhr, wurden im Auftrag des Gesundheitsamts des Landkreis Hameln-Pyrmont durch die Polizei Hameln stichprobenartig sieben Gaststättenbetriebe im Hamelner Stadtgebiet und den Ortsteilen aufgesucht und hinsichtlich der Einhaltung der Corona-Verordnung kontrolliert. Hierbei wurden in den sieben Gaststätten 315 Gäste angetroffen. Zielrichtung der Kontrollen war die Überprüfung, ob seitens der Gaststättenbetreiberinnen und -betreiber die notwendigen Daten der Gäste erfasst und vorgelegt werden können.

Im Rahmen der Stichprobenkontrollen fiel auf, dass in den Gaststätten zur Registrierung der Gäste die "Luca-App" genutzt wird. Entsprechende QR-Codes sind im Eingangsbereich oder auf den Tischen vorhanden. Eine Kontrolle, ob sich die Gäste tatsächlich mit der App registrieren, wurde seitens des Gaststättenpersonals jedoch nicht durchgeführt. Weiterhin wurde festgestellt, dass durch das Gaststättenpersonal vor Ort auf Verlangen kein Auszug mit den Daten der Gäste aus der "Luca-App" generiert werden konnte.

Gaststättenbetreiberinnen und -betreiber sind gem. der Corona-Verordnung zur Datenerfassung der Gäste verpflichtet. Dies kann schriftlich oder z.B. über die "Luca-App" erfolgen. Zudem müssen die erfassten Daten z.B. im Rahmen von Polizeikontrollen auf Verlangen vorgelegt werden können. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Gäste, des Personals und auch der Allgemeinheit. Anhand dieser Informationen wird eine Rückverfolgung eines Infektionsherdes ermöglicht.

Vor diesem Hintergrund und wegen den aktuell wieder steigenden Inzidenzen zeigt sich das Ergebnis der Stichprobenkontrollen als alarmierend. Weil sich die Gaststättenbetreiberinnen und -betreiber in den gestrigen Stichprobenkontrollen einsichtig und kooperativ zeigten, blieb es vorerst bei Verwarnungen.

Zur Sicherstellung, dass die Corona-Verordnung weiterhin eingehalten wird, werden weitere unangekündigte Stichprobenkontrollen von Gaststätten in Zusammenarbeit mit der Stadt Hameln, dem Landkreis Hameln-Pyrmont und der Polizei durchgeführt.



Corona-Pandemie: Bei 48 Menschen aktuelle Infektionen bestätigt
Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 8,6

Bei 48 Menschen im Landkreis Göttingen sind aktuell Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigt. Der für das Kreisgebiet heute gültige Inzidenzwert laut Lagebericht des Robert-Koch-Instituts liegt bei 8,6. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen beträgt 8.174. Davon gelten 7.856 Personen als wieder von der Infektion genesen, 270 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind im Infektionsschutzgesetz des Bundes und in der Corona-Landesverordnung geregelt; die wesentlichen Regelungen der Corona-Landesverordnung sind im Stufenplan 2.0 der Landesregierung beschrieben. Darauf aufbauend verfügt das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen bei Bedarf lokale Regelungen (Allgemeinverfügungen), um gezielt auf Infektionsgeschehen zu regieren bzw. Infektionsrisiken zu reduzieren.

So ist per Allgemeinverfügung formal festgestellt, dass der Inzidenzwert für den Landkreis Göttingen seit fünf aufeinanderfolgenden Werktagen nicht mehr als 10 beträgt; entsprechend gelten im Kreisgebiet die Schutzmaßnahmen für ein vergleichsweise geringes Infektionsgeschehen. Zudem ist die grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten, für die Stadt Göttingen konkretisiert: Auf dem Wilhelmsplatz und dem Albaniplatz besteht Maskenpflicht freitags und samstags jeweils von 21:00 Uhr bis um 04:00 Uhr am Folgetag. Die Allgemeinverfügungen sind veröffentlicht im Amtsblatt für den Landkreis Göttingen (Nr. 37 bzw. 34) und im Amtsblatt der Stadt Göttingen (Nr. 26 bzw. 25).

Lage in den Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte / Inzidenz)

Flecken Adelebsen (111 / 1 / 15,9)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (139 / 0 / 0)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (292 / 1 / 0)

Stadt Bad Sachsa (239 / 0 / 0)

Flecken Bovenden (204 / 1 / 0)

Samtgemeinde Dransfeld (172 / 0 / 0)

Stadt Duderstadt (1.046 / 5 / 24,6)

Gemeinde Friedland (170 / 1 / 6,9)

Samtgemeinde Gieboldehausen (428 / 3 / 22,2)

Gemeinde Gleichen (147 / 0 / 0)

Stadt Göttingen (2.588 / 24 / 15,1)

Stadt Hann. Münden (910 / 4 / 12,7)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (187 / 1 / 0)

Stadt Herzberg am Harz (449 / 1 / 0)

Stadt Osterode am Harz (409 / 1 / 4,6)

Samtgemeinde Radolfshausen (136 / 1 / 0)

Gemeinde Rosdorf (241 / 3 / 25,3)

Gemeinde Staufenberg (189 / 1 / 12,9)

Gemeinde Walkenried (117 / 0 / 0)



Pflegeeltern erzählen, Teil 1: „Wir haben die Kinder sofort in unser Herz geschlossen“

Die Entscheidung, Pflegekinder aufzunehmen, ist eine, die gut durchdacht und geplant werden muss. Eine, die viele Fragen aufwirft. Wie kommt man zu einem Pflegekind? Was ist der Unterschied zur Adoption? Wie ist das mit den leiblichen Eltern? Diese und viele weitere Fragen werden in dieser Serie von Pflegeeltern und dem Pflegekinderdienst Holzminden beantwortet. Die Pflegefamilien berichten über den Weg mit ihren Pflegekindern, von der Vorbereitung und Begleitung durch den allgemeinen Pflegedienst, über den Aufbau ihrer Bindung zu den Kindern, bis hin zum Alltag, den sie nun zusammen verbringen.

Im ersten Teil berichtet eine Pflegefamilie über die Aufnahme von zwei kleinen Pflegekindern in ihre Familie und die Begleitung durch den Pflegekinderdienst Holzminden.

„Kindern die Möglichkeit auf eine frohe und unbeschwerte Kindheit geben“- Das war der Impuls eines Ehepaares aus dem Landkreis Holzminden, Pflegekinder aufzunehmen. Nach dem Absolvieren einer Pflegeelternschulung des Landkreises Holzminden nahm die Familie im Jahr 2015 einen Säugling bei sich auf. Da sie keine eigenen Kinder bekommen konnten, entschieden Sie sich für die Aufnahme eines Pflegekindes. „Wir hatten anfangs nur Adoption im Kopf“, berichtet der Pflegevater. Letztendlich ließ sich die Pflegefamilie nach ein paar Tagen Bedenkzeit auf den Prozess der Pflegeelternschulung ein, da eine Adoption eines Säuglings oder Kleinkindes durchaus selten ermöglicht werden kann. Bei Pflegekindern gibt es da bessere Aussichten. Mit einer großen Portion Glück auch zeitnah nach der Pflegeelternschulung. So wie bei unserer Pflegefamilie. Denn kurz nachdem sie die Schulung absolviert hatten, fragte das Jugendamt bereits an, ob die Familie einen frisch geborenen Säugling aufnehmen möchte. „Als wir davon gehört haben, mussten wir vor Freude erst einmal weinen“.

Dann ging alles ganz schnell. Die Pflegeeltern lernten den kleinen Jungen im Krankenhaus kennen und übernahmen die Elternrolle. „Wir haben all die Dinge gemacht, die ganz normale Eltern auch in den ersten Tagen gemacht hätten. Das war eine tolle Erfahrung“, berichtet der Pflegevater. Ein solcher Start in die Pflegefamilie ist nicht üblich: „Dass wir einen Säugling direkt nach der Geburt vermitteln können, kommt selten vor. Meistens ist die Perspektive zu Beginn noch unklar, sodass etwas mehr Zeit vergeht. Wir wünschen uns jedoch für die Kinder eine möglichst frühe Aufnahme“, sagt Ines Luisa Chanut, die die Pflegefamilie als Fachkraft begleitet.

Mittlerweile ist die Familie als Pflegefamilie erfahren und lebt gemeinsam mit zwei Pflegekindern ihr Familienleben. Zwei Jahre nach dem ersten Pflegekind folgte ein weiterer Junge. „Unser zweites Pflegekind haben wir bekommen, als er ein halbes Jahr alt war. Wir haben ihn in einer Bereitschaftspflegefamilie kennengelernt“, erinnert sich die Pflegemutter. Es folgte eine etwas längere Anbahnungsphase, weil sich der Junge erst an die neuen Pflegeeltern gewöhnen musste. „Das war schon etwas anstrengender, weil wir das kleine Kind dann sehr häufig besucht haben. Wir sind sechs bis acht Wochen lang drei bis vier Mal die Woche in die Bereitschaftspflege gefahren.“ Doch es hat sich gelohnt. Heute berichten die Pflegeeltern von einer intensiven Bindung zu beiden Kindern. „Wir haben beide Kinder sofort in unser Herz geschlossen“, erzählen die Pflegeeltern mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Die Familie denkt sogar darüber nach, noch einem dritten Kind ein zu Hause zu geben.

Vorbereitung und Begleitung durch den allgemeinen Pflegekinderdienst

Im Bewerberverfahren des Pflegekinderdienstes erfolgt eine intensive Vorbereitung: „Wir haben uns mit der familiären Situation eines Pflegekindes und was dieses so mitbringt intensiv auseinandergesetzt. Aber auch mit der eigenen Familiengeschichte,“ sagt Ines Luisa Chanut. Im Rahmen der Schulung wird neben den Themen rund um das Pflegekind auch eine Genogrammarbeit durchgeführt. „Das gibt uns Fachkräften die Möglichkeit, die Familien näher kennenzulernen und anhand dessen eine Auswahl für jedes Kind treffen zu können“, erklärt Chanut. „In dem Prozess erstellen wir ein Profil der Pflegefamilie und schauen, welches Kind in welcher Familie am besten aufgehoben ist.“ Zudem diene die intensive Kennlernzeit zwischen der Familie und den Fachkräften auch dazu, eine anschließende Beratung und Begleitung im Rahmen des Pflegeverhältnisses vorzubereiten. Ines Luisa Chanut, Christine Brennecke und Saskia Söhngen sind im allgemeinen Pflegekinderdienst für Pflegefamilien da, die kleine Kinder vom Säuglingsalter bis zur Einschulung bei sich aufnehmen. Die Fachkraft bleibt für die Familie zuständig, bis das Kind die Familie verlässt. Die nächste Schulung wird im September starten. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich jetzt noch an.

Die Herkunft spielt immer eine Rolle

Bei Pflegekindern spielen die leiblichen Eltern im Leben der Kinder immer eine Rolle, mal mehr - mal weniger. Zu Anfang hatte die Pflegefamilie alle 4 Wochen einen Kontakt mit den leiblichen Eltern im Jugendamt, mittlerweile ist der Kontakt über die Jahre jedoch eingeschlafen. „Die Situation war anfangs etwas künstlich, es war aber immer alles entspannt und harmonisch“, berichtet die Pflegemutter von den Besuchskontakten. Den Fachkräften ist eine offene Kommunikation über die Herkunft der Kinder sehr wichtig, damit eine gelingende Identitätsbildung der Kinder erfolgen kann. Die Pflegemutter hat den Kindern früh erklärt, dass „sie nicht bei ihr im Bauch waren“. Chanut ergänzt, dass diese frühe Aufklärung notwendig sei, damit die Kinder nicht das Gefühl bekämen, belogen worden zu sein. Weiterhin benötigten sie die Chance, sich mit ihrer Herkunft rechtzeitig auseinandersetzen zu können. Sowohl die Eltern als auch die Kinder behalten ein Recht auf Umgang. Ziel im Sinne der Pflegekinder ist es, zwischen der Pflegefamilie und der Herkunftsfamilie eine gute Basis zu schaffen.

Der Alltag

„Wir erleben uns wie eine ganz normale Familie“, berichten die Pflegeeltern aus dem Alltag. Mit den Kindern sei nun „endlich Leben in der Bude“. Bisher zeigen sich die Kinder unauffällig und haben sich in das Familienleben gut integriert. „Fremde Personen sagen mir schon einmal, dass der Große aussieht wie ich“, schmunzelt die Pflegemutter.

Welchen Weg die Entwicklung der Kinder noch nehmen wird, bleibt eine Überraschung. Je früher die Kinder in die Pflege kommen, desto größer sind jedoch die Chancen auf eine gute Entwicklung. Letztendlich hängt es aber auch davon ab, wie das Kind seine einzelnen Erlebnisse verarbeitet.

Wollen Sie mehr über das Thema „Pflegeeltern werden“ erfahren? Dann melden Sie sich gerne unverbindlich beim Pflegekinderdienst des Landkreises Holzminden per Mail pflegekinderdienst@landkreis-holzminden.de oder per Telefon unter 0 55 31 707-350.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage: www.landkreis-holzminden.de/pflegekinder



POL-HM: Zeugenaufruf nach gefährlichem Überholvorgang

Am 27.07.2021, gegen 07.25 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 240, zwischen den Ortschaften Linse und Halle nach einem gefährlichen Überholvorgang zu einer Beinahekollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Nur durch das Ausweichen in den Straßengraben konnte die Entgegenkommende einen Frontalzusammenstoß und damit schlimme Unfallfolgen vermeiden. Bei dem anschließend flüchtigen Überholer handelte es sich um den/die Führer/in eines schwarzen VW Busses oder Transporters. Zeugen - insbesondere der/die vom Transporter Überholte - werden gebeten, sich mit der Polizei Bodenwerder, Tel.: 05533-97495-0, in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Verkehrsunfall

Einbeck, K 649, zwischen Ahlshausen und Rittierode, Dienstag, 27.07.21, 18.00 Uhr

EUINBECK (schw) - Am Dienstag, 27.07.21, gegen 18.00 Uhr befuhr ein 24-jähriger Einbecker mit seinem Pkw VW die KK 649 aus Richtung Ahlshausen kommend in Richtung Rittierode. In einem Kurvenbereich fuhr er mit seinem Pkw nicht möglichst weit rechts, so dass es zu einer Berührung mit dem entgegenkommenden Pkw Renault eines 52-jährigen Einbeckers kam. An beiden Kraftfahrzeugen entstanden Schäden in Höhe von insgesamt 8000,- EUR



POL-NOM: Verkehrsunfallflucht

Einbeck, B64, Ortsausgang Greene, Montag, 26.07.21, 17.00 Uhr - Dienstag, 27.07.21, 05.00 Uhr

EINBECK (schw) - In der Zeit von Montag, 26.07.21, 17.00 Uhr - Dienstag, 27.07.21, 05.00 Uhr befuhr ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer mit seinem Kraftfahrzeug die B 64 aus Richtung Greene kommend in Richtung Brunsen. Kurz hinter dem Ortsausgang Greene gerät der Verkehrsteilnehmer mit seinem Kraftfahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und streift in der Folge ein Verkehrszeichen und einen Weidezaun. Nach dem Unfall verließ der Unfallverursacher den Unfallort, ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von ca. 200,- EUR. Das Polizeikommissariat Bad Gandersheim hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, Hinweise auf den Unfallverursacher geben können werden gebeten, sich mit der Polizei Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Einem Fakeshop aufgesessen

Bad Gandersheim, Ulmenweg, Samstag, 26.06.21, 22.00 Uhr BAD GANDERSHEIM (schw) - Am Samstag, 26.06.21, gegen 22.00 Uhr bestellte ein 49-jähriger Bad Gandersheimer in einem Internetshop namens "NURBEST" Waren im Wert von knapp 900,- EUR. Nachdem der Bad Gandersheimer den geforderten Betrag überwiesen hatte, blieb die Zustellung der bestellten Ware allerdings bis zur Anzeigeerstattung am 27.07.21 aus. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Internetshop "nurbest.com" um einen Fakeshop handelt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet.



POL-HI: 84-Jähriger wird Opfer eines Schockanrufs, hoher Geldbetrag entwendet

HILDESHEIM/SARSTEDT - (roh) - Insgesamt vier Fälle, in denen lebensältere Mitbürger Ziel von sogenannten Schockanrufen wurden, beschäftigten am gestrigen Dienstag, den 27.07.2021, das Polizeikommissariat Sarstedt und die Inspektion in Hildesheim.

In Sarstedt und einem weiteren Ortsteil, kam es zu Anrufen bei einer 54-jährigen und einer 80-jährigen Geschädigten. Ein angeblicher Polizeibeamter habe mitgeteilt, dass ein Angehöriger durch einen verursachten, tödlichen Verkehrsunfall in Haft säße und nun Kaution gestellt werden müsse.

Es sei ein Betrag im niedrigen fünfstelligen Bereich verlangt worden. Ein Schaden entstand beiden Geschädigten jedoch nicht, da sie den Betrugsversuch erkannten und das Gespräch beendeten.

Im Stadtgebiet Hildesheim wiederum nannten die Betrüger bei einer 84-Jährigen eine ähnliche Summe, um, der Masche in Sarstedt ähnlich, einen Angehörigen aus dem Gewahrsam der Polizei auszulösen. Auch hier konnte die resolute Seniorin den Betrügern zuvorkommen und saß dem Täuschungsversuch nicht auf.

Anders hingegen verhielt es sich bei einem 84-jährigen Hannoveraner. Gegen 13:00 Uhr erhielt er einen Anruf eines angeblichen Hauptkommissars, der ihm erklärte, dass seine Tochter einen schweren Verkehrsunfall in einer anderen Stadt verursacht habe und nun in Untersuchungshaft sei. Zum Auslösen seiner Angehörigen müsse er nun einen hohen fünfstelligen Betrag bezahlen.

In gutem Glauben hob der Senior die geforderte Summe ab und machte sich auf den Weg nach Hildesheim.

Hier, so der angebliche Polizeibeamte, müsse bei einer Institution im Innenstadtbereich bezahlt werden. Das Gebäude hingegen dürfe er wegen der Pandemie nicht betreten, sodass eine Angestellte das Geld, in Sichtweite der Institution, in Empfang nehmen werde.

Die Übergabe erfolgte dann in der Pieperstraße, aus dem Fahrzeug des 84-Jährigen heraus.

Noch in Hildesheim und kurz nach der Übergabe, gegen 15:00 Uhr, informierte der Hannoveraner einen Angehörigen, der die Polizei in Kenntnis setzte.

Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung diverser Polizeikräfte und einer umfangreichen Tatortaufnahme durch die Tatortgruppe der Inspektion Hildesheim, blieb die angebliche Angestellte unauffindbar.

Die Frau wurde durch den Geschädigten wie folgt beschrieben:   - ca. 30 Jahre alt    - ca. 155 cm groß    - südosteuropäischer Phänotyp    - schwarze Haare, zum Zopf gebunden    - weiße Oberbekleidung (Pullover)    - dunkle Hose    - braune Lederhandtasche mit kurzem Henkel    - gepflegtes Äußeres

Die Ermittler des dritten Fachkommissariats bitten nunmehr um Mithilfe der Bürger.

Sollten Sie gegen 15:00 Uhr in der Pieperstraße vorgenannten Sachverhalt mitbekommen haben und/oder anderweitige Beobachtungen gemacht haben, wie. z.B. Fahrzeuge in die sie gestiegen sein könnte, so melden Sie sich unter der bekannten Telefonnummer der Polizeiinspektion Hildesheim: 05121/939-0.



Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 28. Juli 2021

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 36 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 4296 (+ 7 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 4161 Personen. Verstorben sind 99 Personen. 132 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

Die genaue Übersicht der v. g. Zahlen aufgeschlüsselt nach Gemeinden finden Sie jederzeit im Dashboard auf unserer Homepage unter COVID 19 - Landkreis Hameln-Pyrmont (arcgis.com)



POL-NOM: Verkehrsunfall durch Tier auf der Fahrbahn

Nörten-Hardenberg, Kreisstraße 420, Dienstag, 27.07.2021, 10.59 Uhr

NÖRTEN-HARDENBERG (Mü) - Dienstagvormittag kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person.

Eine 42-Jährige aus Northeim befuhr mit ihrem Pkw VW die Kreisstraße 420 von Elvese kommend in Richtung Nörten-Hardenberg. Da sich ein Tier auf der Fahrbahn befand, versuchte die Northeimerin nach rechts auszuweichen und touchierte dabei die Leitplanke. Sie wurde durch den Aufprall leicht verletzt und in ein Göttinger Krankenhaus transportiert.



POL-NOM: Tatort Bad Gandersheim - Auf Streife mit der Polizei/Ferien(s)pass für junge Kommissarinnen und Kommissare

(Bad Gandersheim) Am vergangenen Dienstag trafen sich 15 Jungkommissare und -innen auf dem hiesigen Polizeikommissariat in Bad Gandersheim. Unter Anleitung von Polizeikommissarin Katharina Wenzel und Kriminalhauptkommissarin Kathrin Jahn hatten die Teilnehmer der Ferien(s)passaktion die Möglichkeit die Arbeit der Polizei einmal näher zu betrachten und im Rahmen der Aufklärung eines Fahrraddiebstahls das neu erlangte Wissen praktisch anzuwenden. Mit Unterstützung der Kollegen des hiesigen Ermittlungsdienstes wurde ein Tatort zu einem Fahrraddiebstahl präpariert, welcher bis zur Festnahme des Täters ausermittelt werden konnte. So begaben sich die Jungkommissare/innen nach einer ausführlichen Zeugenvernehmung und Aufnahme des Tatortes mit Spurensicherung wie dem Ausgipsen von Fußabdrücken und Reifenspuren und dem Sichern von Handflächenabdrücken mit Rußpulver auf die Suche nach dem Täter. Dieser konnte durch das Innenstadtgebiet aufgrund einer sehr guten Spurenlage, wie der Aufnahme von Videokameras, verlorenen Stadtplanteilen und dem Hinterlassen einer Blutspur auf einer Parkbank vor der Wilhelmsburg gestellt und der Zelle zugeführt werden. Bei der Festnahme gab es fleißige Unterstützung der Mitarbeiter eines hiesigen Sportstudios und Mitarbeitern eines zur Zeit in der Moritzstraße beschäftigten Malerfachbetriebes. Nach dem Ermittlungserfolg wurden am Ende alle Teilnehmer zu Kinderkommisaren/innen ernannt.



POL-NOM: Fahren ohne Fahrerlaubnis

USLAR (js) Am 27.07.21, gegen 12.10 Uhr, befuhr eine 41-jährige Fahrerin aus einem Uslarer Ortsteil mit einem Kleinkraftrad in Uslar öffentliche Straßen, obwohl sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Strafanzeige gefertigt.



POL-NOM: Sachbeschädigung durch umstoßen eines Motorrades

Bad Gandersheim (we)- In der Zeit vom 24.-25.07.2021, zwischen 11.30 Uhr und 10.45 Uhr, wurde im Steinweg in einer Grundstückseinfahrt ein dort auf dem Hauptständer abgestelltes Motorrad durch bisher unbekannte Täter umgestoßen. Durch den Aufschlag auf dem Boden entstand an dem Kraftfahrzeug ein Schaden von ca. 1500 Euro. Sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall werden auf dem PK Bad Gandersheim unter 05382/919200 entgegengenommen.



POL-HI: Sachbeschädigung an der Astrid-Lindgren-Grundschule Elze -Zeugenaufruf-

(hau) Im Zeitraum vom 27.07.2021, 16.30 Uhr bis 28.07.2021, 06.30 Uhr, kam es an der Astrid-Lindgren-Grundschule im Heilswannenweg 24 in Elze zu einer Sachbeschädigung. Der oder die bislang unbekannte(n) Täter verklebten sämtliche Schließzylinder der Zugangstüren zur Schule mit Sekundenkleber. Die betroffenen Türen befinden sich im Bereich des Haupteinganges und der Küche im Heilswannenweg sowie ein rechtseitiger Seiteneingang zum Keller. Zwei weitere betroffene Türen befinden sich auf der Schulhofseite. Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter oder verdächtige Umstände im Bereich der Schule in dem o.g. Zeitraum machen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Elze unter der Telefonnummer 05068-93030 in Verbindung zu setzen.



Ein Dankeschön an das Lehrerkollegium

Landrat verabschiedet sich von der Schulleitung der Deenser Förderschule

Kein Abschied ohne Wehmut. Und dennoch bedeutet das Ende der Förderschule „Am Hagedorn“ für Götz Lobisch nicht nur Schmerz. „Das Neue bietet auch eine Chance“, ist sich der kommissarische Schulleiter der Deenser Schule zusammen mit seiner Kollegin Friederike Schreck und Schulsekretärin Heike Kelle sicher. Landrat Michael Schünemann hatte die drei zu einem abschließenden Treffen ins Kreishaus eingeladen, um sich bei Ihnen noch einmal für die gute Zusammenarbeit und ihre engagierte Arbeit an der Schule zu bedanken.

„Mir war wichtig, Ihnen meine Wertschätzung für Ihre Arbeit persönlich mitzuteilen und entsprechend zu würdigen“, erklärte der Landrat den Dreien während des gemeinsamen Treffens. Schünemann nahm die Einladung zum Anlass, noch einmal ausdrücklich an das gesamte Kollegium seinen Dank zu richten. „Es ist sicher nicht einfach, den Ort seines langjährigen Schaffens aufgeben zu müssen“, meinte er, „aber es warten ja neue, spannende Aufgaben auf Sie.“ Tatsächlich werden nicht nur die drei Eingeladenen künftig an anderen Schulen im Landkreis tätig sein. Auch die restlichen Kolleg*innen sind trotz teilweise weiter täglicher Anreise an Schulen in der Region geblieben, konnte Götz Lobisch bestätigen.  Während Schulsekretärin Heike Kelle künftig in der Georg-v.-Langen-Schule (Berufsbildende Schulen Holzminden) im naturwissenschaftlichen Bereich ihren Dienst tun wird, wird der ehemalige kommissarische Schulleiter selbst wird künftig an der Oberschule Holzminden im Rahmen der Inklusion als Lehrer tätig sein. Für ihn ist dieser Schritt einer zurück zu den Wurzeln, auf den er sich freut und der ihn hoffnungsfroh macht. „Das wichtigste ist doch“, betont Götz Lobisch, „dass die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt stehen.“

Diese Meinung teilt er mit Friederike Schreck, die künftig an der Haupt- und Realschule Eschershausen als Lehrerin tätig sein wird. Die Förderschule „Am Hagedorn“ sei fast 40 Jahre lang eine tolle Schule mit einem gewachsenen System und einem großartigen Kollegium gewesen, so die stellvertretende Schulleiterin der Deenser Schule. Bis zuletzt habe man zusammen versucht, das Auslaufen der Schule so verschleißfrei wie möglich hinzubekommen. Dennoch freut sich auch Friederike Schreck auf ihre neue Tätigkeit und ist der Meinung, dass die Zukunft in dem jetzt vom Kreistag beschlossenen Konzept einer Integrierten Gesamtschule liegt. „Das ist eine Schulform mit einem besonderen Konzept. Die ist für unsere ehemaligen Förderschüler*innen wie auch für alle anderen das Beste“, unterstreicht sie.



POL-NOM: Einbruch in einen Friseursalon

Katlenburg-Lindau, Bundesstraße, Montag, 26.07.2021, 23.00 Uhr bis Dienstag, 27.07.2021, 08.10 Uhr

LINDAU (Mü) - Im oben genannten Zeitraum kam es zu einem Einbruch in einen Friseursalon.

Bisher unbekannte Täter verschafften sich über ein Fenster Zutritt zum Friseursalon. Dort entwendeten sie einen Fön und mehrere Haarschneidemaschinen.

Der Gesamtschaden beträgt etwa 2300 Euro.

Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050.



POL-NOM: Fahrräder entwendet - Ein Beschuldigter gestellt

Northeim, Bahnhofstraße, Dienstag, 27.07.2021, 12.10 Uhr

NORTHEIM (Mü) - Dienstagmittag kam es zu einem Diebstahl von zwei Fahrrädern.

Zwei Beschuldigte entwendeten am Bahnhof in Northeim ein Mountainbike und ein Trekkingfahrrad. Bei einer Fahndung durch Polizeibeamte aus Northeim konnten die beiden Beschuldigten mit den Fahrrädern festgestellt werden. Ein 16-Jähriger aus Göttingen wurde bei einer fußläufigen Flucht gestellt. Ein Fahrrad wurde sichergestellt. Weitere Ermittlungen dauern an.

 
 
 
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