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Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet

Mobile Messungen in der 42. Kalenderwoche 2021

Northeim (lpd). In der Woche vom 18.10.2021 bis 24.10.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Bad Gandersheim/Northeim

Dienstag: Raum Kalefeld/Einbeck

Mittwoch: Raum Einbeck/Kalefeld

Donnerstag: Raum Moringen/Hardegsen

Freitag: Raum Nörten-Hardenberg/Katlenburg-Lindau

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Einbeck eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.

 

B 6: Fahrbahnerneuerung zwischen Hildesheim und Wendhausen

Im Zuge der B 6 wird zwischen Hildesheim und Wendhausen in der Zeit vom 16. Oktober bis voraussichtlich 12. Dezember zwischen der Einfahrt zur Gärtnerei Lehnhoff und der Einmündung der L 492 die Fahrbahndecke erneuert. Die Bauarbeiten beginnen ab 16.10.2021. Vorab wird die Verkehrsführung eingerichtet. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung ausgeführt.

Die Umleitung erfolgt über die L 492 , die L 411 und die B 1 über Wendhausen, Ottbergen, Dinklar, Bettmar und Einum zurück zur B 6.

Aufgrund der Bauarbeiten ist die Ortschaft Achtum nur über die B 1 erreichbar.

Die Bauarbeiten erfolgen in 2 Bauabschnitten:

  • 1. Bauabschnitt ab 16. Oktober von Hildesheim bis Uppen.
  • 2. Bauabschnitt ab ca. Mitte November 2021 bis 12. Dezember von Uppen bis zur Einmündung der L 492.

Die Baulänge beträgt ca. 5,3 Kilometer, Kostenträger dieser Maßnahme ist die Bundesrepublik Deutschland.

Die Baukosten belaufen sich auf ca. 1,5 Millionen Euro.

Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen, die entsprechenden Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

B 247: Fahrbahnerneuerung zwischen Gieboldehausen und Obernfeld

Vollsperrung der Bundesstraße erforderlich

Auf der Bundesstraße 247 zwischen Gieboldehausen und Obernfeld (Landkreis Göttigen) ist ab dem 18. Oktober mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Grund sind Bauarbeiten an der Fahrbahn und an den Bankettbereichen. Dieses teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar mit.

Nach Mitteilung der Behörde wird zwischen den Ortslagen Gieboldehausen und Obernfeld die Fahrbahn in zwei Bauabschnitten erneuert. Aufgrund der vorhandenen Fahrbahnbreiten und aus Gründen des Arbeitsschutzes ist eine Vollsperrung der Bundesstraße 247 in diesem Bereich erforderlich.

Der Ausbau erfolgt in zwei Bauabschnitten. Der erste Abschnitt beinhaltet die Fahrbahnerneuerung der B 247 von Obernfeld bis Höhe Kreuzung B 247 / K 106 in Richtung Rollshausen vom 18. bis 30. Oktober. Der zweite Abschnitt beinhaltet die Fahrbahnerneuerung der B 247 zwischen Gieboldehausen bis Höhe Kreuzung B 247 / K 106 in Richtung Rollshausen Der Termin für die Durchführung des zweiten Bauabschnitts ist gegenwärtig noch in Abstimmung.

Die Umleitung erfolgt über die Bundesstraßen B 27 / B 446 von Gieboldehausen über Ebergötzen weiter nach Seeburg und über Seulingen nach Duderstadt auf die B 247.

Die Baukosten belaufen sich für die hier beschriebenen Baumaßnahmen auf insgesamt eine Million Euro und werden vom Bund finanziert.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die erforderlichen Bauarbeiten.

 

B 444: Sanierungsarbeiten zwischen Edemissen und Wehnsen

Vollsperrung ab Montag, 18. Oktober

Auf der Bundesstraße 444 müssen sich Verkehrsteilnehmer zwischen Edemissen und Wehnsen (Landkreis Peine) von Montag, 18. Oktober, bis voraussichtlich 29. Oktober auf eine Vollsperrung einrichten.

Wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Mittwoch in Wolfenbüttel mitteilte, erfolgen dort Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke.

Der Verkehr wird in dieser Zeit ab Edemissen über die K 6 nach Edesse und weiter über die K 48 nach Wehnsen umgeleitet, entsprechend umgekehrt in der Gegenrichtung.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 465.000 Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

Der Geschäftsbereich Wolfenbüttel der Landesbehörde bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

 

L 515: Fahrbahnerneuerung zwischen Wildemann und Lautenthal

Ab dem 06.10.2021 wird die Fahrbahn der L515 zwischen Wildemann und Lautenthal (Landkreis Goslar) auf ganzer Breite saniert. Die gesamte Baustrecke beträgt ca. 5,3 km. Aus Gründen der Arbeitssicherheit ist während der Bauzeit eine Vollsperrung zwingend erforderlich.

Die Maßnahme wird aus verkehrstechnischen Gründen in folgende Bauabschnitte (BA) aufgeteilt:

  • BA 1a: ab 06.10.2021, ca. 4 Wochen, zwischen Lautenthal und Hüttschenthal
  • BA 1b: anschließend 2021, ca. 3 Wochen, zwischen Hüttschenthal und der Radwegkreuzung in der Mitte der Baustrecke
    BA 2a: Frühjahr 2022, ca. 4 Wochen, von der Radwegkreuzung in der Mitte der Baustrecke bis vor dem Schützenplatz am Ortseingang Wildemann
  • BA 2b: Frühjahr 2022, ca. 2 Wochen, Bereich Schützenplatz Ortseingang Wildemann.

Der überregionale Verkehr wird während der Gesamtbauzeit in beiden Richtungen über die B 242 nach Clausthal Zellerfeld, von dort auf die B 241 nach Goslar und weiter über die B 82 und K 35 nach Wolfshagen geführt.

Witterungsbedingte Verzögerungen sind nicht auszuschließen.

Die Baukosten für den ersten Abschnitt betragen ca. 1,0 Million Euro.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die jetzt erforderlichen Bauarbeiten.




POL-NOM: Zusammenstoß auf Parkplatz

USLAR (zi.)

Ein 31-jähriger Lkw-Fahrer aus Hann.Münden übersah am 14.10.21, um 08:30 Uhr, beim Zurücksetzen auf einem Parkplatz in der Stiftstraße einen hinter ihm befindlichen Pkw. Es kam zum Zusammenstoß. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.000,- Euro.

Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 15. Oktober 2021

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 92 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 5193 (+ 8 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 4999 Personen. Verstorben sind 102 Personen. 24 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

Die genaue Übersicht der v. g. Zahlen aufgeschlüsselt nach Gemeinden finden Sie jederzeit im Dashboard auf unserer Homepage unter COVID 19 - Landkreis Hameln-Pyrmont (arcgis.com)

 

 

POL-NOM: Geldübergabe nach Schockanruf im letzten Moment verhindert

BAD GANDERSHEIM (Bu)- Am 13.10.2021 erhielt eine 85-Jährige Bad Gandersheimerin einen Anruf einer weiblichen Person, die angibt, dass die Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine Gefängnisstrafe abzuwenden, müsse nun eine Kaution bereitgestellt werden. Als die Angerufene das Geld bei der Bank abhebt, erkennt der zufällig vor Ort anwesende Sohn die Situation und informiert die Polizei. Eine Übergabe des Geldes kann so verhindert werden. Es handelt sich hierbei um eine bekannte Betrugsmasche von sogenannten "Schockanrufen" und falschen Polizeibeamten. Die Polizei rät hierzu:

-Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen

Verhältnissen preis -Deponieren Sie niemals Wertgegenstände oder Geld

auf Anweisung außerhalb Ihrer Wohnung oder übergeben diese nie an

fremde Personen -Wenn Sie vermuten, dass Betrüger am Telefon sind,

legen Sie auf und informieren Sie die Polizei und / oder Ihnen

nahestehenden Personen.

 

 

Hochwasserschutzverband Innerste formell gegründet

Landkreis Hildesheim (lps/3). Am zurückliegenden Mittwoch hat im Kreishaus in Hildesheim die Gründungsverhandlung zur Errichtung des Hochwasserschutzverbandes Innerste stattgefunden.

Mit dem Verhandlungstermin hat der als zukünftige Aufsichtsbehörde zuständige Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit den Vertretern der beteiligten Landkreise Hildesheim, Goslar und Wolfenbüttel sowie der Städte Hildesheim und Salzgitter den formellen Gründungsakt für den Hochwasserschutzverband Innerste vollzogen.

Die Satzung des Verbandes wird nun demnächst noch im Niedersächsischen Ministerialblatt veröffentlicht. Danach kann der Verband offiziell seine Arbeit aufnehmen. Der nächste formelle Schritt wird dann die sogenannte konstituierende Verbandsversammlung sein, bei der die von den fünf Verbandsmitgliedern entsandten Vertreter u.a. über die Besetzung des zukünftigen Verbands-Vorstandes entscheiden.

Die Entscheidung, welche Vertreter die Verbandsmitglieder in die Verbandsversammlung entsenden, treffen die jeweiligen Kreistage bzw. Stadträte. Diese müssen sich nach der Kommunalwahl aber selbst erst noch neu konstituieren und dann ihre Arbeit aufnehmen. Entsprechend wird die konstituierende Verbandsversammlung auch erst nach den ersten regulären Kreistags- und Ratssitzungen stattfinden, voraussichtlich also Anfang Januar des kommenden Jahres. Bis dahin ist der Verband über seine Vorgängerorganisation, sprich die bisherige Hochwasser-Kooperation der fünf Gebietskörperschaften, aber weiter voll handlungsfähig.

 

 

POL-GOE: Polizeidirektion Göttingen kontrolliert gewerblichen Güter- und Personenverkehr

Immer wieder kommt es zu Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lastkraftwagen, die häufig mit schweren oder gar tödlichen Verletzungen enden. Aus diesem Grund hat die Polizeidirektion Göttingen am Donnerstag (14. Oktober) unter dem Titel "Truck III" erneut eine groß angelegte Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs im Rahmen des sogenannten RoadPol-Netzwerks vorgenommen. Die Kontrolle wurde durch die Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Göttingen initiiert, die unter anderem auch auf Schwerlastkontrollen spezialisiert ist. Der Schwerpunkt lag auf dem gewerblichen Güter- und Personenverkehr - dem Bereich, für den die Polizeidirektion Göttingen die Themenpatenschaft im Rahmen der Fachstrategie Verkehr 2027 des Landes Niedersachsen übernommen hat.

Mehr als 160 Fahrzeuge kontrolliert

Auf dem Rastplatz Leineholz an der A7 wurden in beiden Fahrtrichtungen in der Zeit von 10 bis 15 Uhr hauptsächlich Lkw und Busse kontrolliert. Insgesamt waren 55 Polizeibeamtinnen und -beamte der Polizeidirektion Göttingen und der Polizei Thüringen im Einsatz, die zusammen mit dem Zoll, dem Landkreis Göttingen, dem Gewerbeaufsichtsamt aus Göttingen und Hildesheim sowie einem Mitarbeiter einer Prüforganisation Fahrzeuge kontrollierten. Insgesamt wurden 169 Fahrzeuge kontrolliert, dabei konnten mehr als 100 Verstöße festgestellt werden. Die Verstoßquote lag bei rund 60 %. In 45 Fällen musste Fahrzeugführenden die Weiterfahrt untersagt werden.

45 Todesopfer im Jahr 2020

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen, unter anderem auf den Autobahnen 7 und 38 sowie auf Bundes- und Landestraßen, kommt es immer wieder zu Verkehrsunfällen, bei denen häufig Todesopfer zu beklagen sind. Allein im Jahr 2020 verloren 45 Menschen ihr Leben bei einem Verkehrsunfall, in neun Fällen davon waren Lkw beteiligt. "Im Zusammenhang mit dem gewerblichen Güter- und Personenverkehr, aber auch generell im Bereich der Verkehrssicherheitsarbeit, ist es deshalb von großer Wichtigkeit, schweren Unfällen durch präventive Kontrolltätigkeit vorzubeugen. Sowohl durch die Verdeutlichung der Risiken, die mit den Hauptunfallursachen, wie beispielsweise Ablenkung, Geschwindigkeit oder auch Alkohol- und Drogenkonsum, einhergehen, aber auch durch konsequente Ahndung von Verkehrsverstößen, kann die Zahl der schweren und tödlichen Verkehrsunfälle reduziert werden" sagt Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, anlässlich des Kontrolltages. Sowohl durch Prävention als auch durch umfangreiche Kontrollen sollen die Unfallzahlen und auch die Zahl der Opfer nachhaltig gesenkt werden. "Mit den Kolleginnen und Kollegen der Regionalen Kontrollgruppe verfügt die Polizeidirektion Göttingen über hervorragend ausgebildetes Fachpersonal, das einen umfangreichen Erfahrungs- und Wissensschatz vor allem im Bereich des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs vorzuweisen hat und damit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit auf unseren Straßen leistet. Außerdem danke ich an dieser Stelle auch der Polizei Thüringen und allen anderen Behörden für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rahmen dieser Kontrolle", sagt Gwendolin von der Osten abschließend.

ROADPOL - Ein Netzwerk für mehr Sicherheit auf Europas Straßen

Bei ROADPOL handelt es ich um ein europaweites Polizei-Netzwerk, dessen Ziel es ist, die Straßen Europas sicherer zu machen und die Zahl der schwerverletzten und getöteten Verkehrsteilnehmenden nachhaltig zu senken. Weiterhin sollen Straßenverkehrsbehörden und Polizeien in den beteiligten europäischen Staaten zusammengebracht werden, um eine Zusammenarbeit zu fördern und Erfahrungen auszutauschen. Gemeinsame europaweite Einsätze und Kampagnen stehen ebenfalls im Portfolio.

 

 

Oberstraße in Herberhausen voll gesperrt

Wegen Kanalbauarbeiten wird die Oberstraße im Göttinger Ortsteil Herberhausen ab Montag, 1. November 2021, voll gesperrt. Die gesamte Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Ende Juli 2022.

Die Bauarbeiten beginnen im östlichen Teil der Oberstraße. Dabei kommt es zeitweise auch zu Einschränkungen in der Straße Am Herberhäuser Thie: Von Montag, 1. November 2021, bis voraussichtlich Freitag, 17. Dezember 2021, ist eine halbseitige Sperrung der Straße notwendig.

 

 

POL-HI: Diebstahl von elektrischen Werkzeugen aus Schuppen

BOCKENEM/Mahlum (hep): Bereits im Zeitraum vom 11.10.2021, 18:00 bis 12.10.2021, 09:00 Uhr, brachen unbekannte Täter in der Straße Mühlenberg einen verschlossenen Schuppen eines Wohnhauses auf und entwendeten dort gelagerte, neuwertige verschiedene Bohrmaschinen, zugehörige Akkus und Baustellenlampen. Der Schaden wird auf ca. 850 Euro geschätzt. Die Polizei Bad Salzdetfurth ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, sich mit dem Kommissariat unter der Rufnummer 05063 / 9010 in Verbindung zu setzen.



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Deutsche Seehäfen Vorreiter bei der Digitalisierung: Wirtschaftsministerium ist Gastgeber der Norddeutschen Hafendigitalisierungskonferenz

Staatssekretär Muhle: Antworten auf die wichtigen Zukunftsfragen der maritimen Wirtschaft

Unter dem Titel „Der Hafen der Zukunft" haben zahlreiche Experten der Seehafenwirtschaft und Logistik auf der Norddeutschen Hafendigitalisierungskonferenz in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin aktuelle Themen und Zukunftsperspektiven diskutiert. Die Veranstaltung geht auf eine gemeinsame Initiative der fünf Küstenländer und des Zentralverbands der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) zurück.

Im globalen Wettbewerb der Hafenstandorte, Seehafenbetriebe und Logistikunternehmen bieten Automatisierung und Digitalisierung neue Möglichkeiten, komplexer werdende Prozesse rund um den Güterumschlag und die logistischen Abläufe in den Häfen und im Hinterland nachhaltig zu optimieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen.

Niedersachsens Digitalisierungsstaatssekretär Stefan Muhle: „Auch die maritime Wirtschaft ist dem enormen Digitalisierungsdruck und -tempo ausgesetzt. Sich dessen bewusst zu werden und gemeinsam die Herausforderungen anzunehmen, erfordert große Aufgeschlossenheit und kollaboratives Denken und Agieren der gesamten Branche. Wir wollen als Küstenländer dazu unseren Beitrag leisten."

Nach einer Keynote von Prof. Dr. Carlos Jahn, Leiter des Fraunhofer-Centers für Maritime Logistik und Dienstleistungen, diskutierten auf dem Panel der Präsident des ZDS Frank Dreeke, der Geschäftsführer der Lübecker Hafen-Gesellschaft Ortwin Harms, Manuela Herbort, Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, die CEO von TUI Cruises Wybcke Meier sowie Ulrich Wrage, CEO der Dakosy AG, über den Stand der Digitalisierung der deutschen Häfen im internationalen Vergleich. Worin liegen die Treiber und was fördert Digitalisierung in den Häfen? Was braucht es, um noch schneller und zielgerichteter voranzukommen? Wie sieht die Zukunft der Häfen aus? Frank Dreeke hierzu: „Digitale Lösungen beim Betrieb der Anlagen, bei Zu- und Nachläufen, bei der Kommunikation oder in der kommerziellen Abwicklung steigern Effizienz und Nachhaltigkeit in den Häfen erheblich. Das Potenzial für weitere Fortschritte ist riesig, das haben wir auf der heutigen Veranstaltung gesehen. Wir wollen die Digitalisierung in unseren Seehäfen vorantreiben, um zukünftig noch leistungsfähiger und emissionsärmer zu arbeiten."

Darüber hinaus wurde die bestehende Vielfalt an Digitalisierungsaktivitäten in Häfen und Schifffahrt anhand von einigen herausragenden Best Practice-Beispielen deutlich gemacht.

 

 

Betreuungsstelle des Landkreises Hildesheim informiert am 19. Oktober über

Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen

Landkreis Hildesheim (lps/4). Vorsorge wird von den meisten Menschen als finanzielle Vorsorge verstanden. Doch was passiert, wenn man durch Unfall, Krankheit oder Alter nicht mehr in der Lage ist, eigene Entscheidungen zu treffen? Diese Frage der persönlichen Vorsorge wird meist verdrängt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Am 19. Oktober informiert die Betreuungsstelle über dieses wichtige Thema (18.30 Uhr, Kreishaus). Aufgrund der aktuellen Corona-Lage können maximal 30 Personen teilnehmen, eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Außerdem besteht für Besucher des Kreishauses sowie von Veranstaltungen die Pflicht, bis zur Einnahme des Sitzplatzes einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Jeder sollte wissen: Wenn keine entsprechende Vorsorge für die persönlichen Belange getroffen ist, wird im Bedarfsfall das Betreuungsgericht eine Person zum Betreuer oder zur Betreuerin – auch den Ehegatten oder Familienangehörigen - zur gesetzlichen Vertretung bestellen müssen, die dann die rechtlichen Angelegenheiten regelt. Auch Familienangehörige unterliegen als Betreuer dann einer Aufsicht und Kontrolle durch das Gericht.

Durch eine Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung ist es möglich, selbst zu bestimmen, welche Person des Vertrauens diese Aufgabe in welcher Eigenschaft wahrnehmen soll. Neben diesen allgemeinen Informationen wird in der Veranstaltung besonders auf Fragen eingegangen wie: „Wann muss ein Betreuer bestellt werden? Was ist der Unterschied zwischen einer Vorsorgevollmacht und einer Betreuungsverfügung? Ist es notwendig, eine Vorsorgevollmacht notariell beurkunden zu lassen und wo kann sie hinterlegt werden?“.

Die Informationsveranstaltung findet am Dienstag, 19. Oktober um 18.30 Uhr im Kreishaus (Kleiner Sitzungssaal), Bischof-Janssen-Straße 31, 31134 Hildesheim statt. Achtung: Das Kreishaus ist nur über den Eingang B (Sitzungssäle) zugänglich. Da die Teilnehmerzahl auf 30 Personen beschränkt ist, ist eine Anmeldung bei Holger Meyer, Telefon 05121 309-4271, oder per Mail unter holger.meyer@landkreishildesheim.de unbedingt erforderlich.

 

 

Lindepreis 2020:  Lesung und Preisverleihung im Alten Rathaus

Am Sonnabend, 23. Oktober 2021, findet um 18.30 Uhr zum Beginn des 30. Göttinger Literaturherbstes im Alten Rathaus eine Lesung mit der polnischen Schriftstellerin und Linde-Preisträgerin 2020 Dorota Masłowska statt.

Mit ihrem Übersetzer Olaf Kühl kommt sie ins Gespräch und liest aus ihrem neuesten Werk „Andere Leute“.

Den musikalischen Rahmen setzen Martin Tschoepe (Viola da gamba) und Andreas Düker (Erzlaute) mit jazzigen Bearbeitungen der Musik von John Dowland, dem Meister des melancholischen Lautenlieds und Englands „erstem Songwriter“ (Sting).

Dorota Maslowska hat mit 18 so ganz nebenbei einen Roman geschrieben „Schneeweiß und Russenrot“ (polnisch: Wojna polsko-ruska pod flagą biało-czerwoną), der in Polen zur literarischen Sensation wurde. Sie schrieb weiter, zuletzt „Andere Leute“ (polnisch: Inni ludzie, auf Deutsch erschienen bei Rowohlt 2019) und entlarvt darin die Probleme des heutigen Polens auf sprachlich schönste Weise. Denn Sprache, sagt sie, war schon immer ihre „Hausspezialität“, sie verformt, musikalisiert, dehnt die Sprache bis zum Äußersten. Auch dafür wurde Sie, gemeinsam mit der deutschen Dramatikerin und Schriftstellerin Dea Loher, mit dem Samuel-Bogumił-Linde-Preis 2020 belohnt, der gemeinsam von den Partnerstädten Toruń in Polen und Göttingen verliehen wird – und der im letzten Jahr nicht persönlich vergeben werden konnte.

Die Veranstaltung findet in polnischer und deutscher Sprache mit zusammenfassender Übersetzung statt. Der Eintritt ist frei!

Eine Anmeldung ist erforderlich unter antwort@literaturherbst.com.

Weitere Informationen unter www.literaturherbst.com oder www.lindepreis.goettingen.de.

 

 

Bücher zum Göttinger Literaturherbst in der Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek Göttingen zeigt eine Ausstellung mit den Romanen und Sachbüchern aus dem 30. Göttinger Literaturherbst. Die Schau läuft von Donnerstag, 21. Oktober, bis Sonnabend, 6. November 2021, im 1. Stock des Thomas-Buergenthal-Hauses, Gotmarstraße 8.

Interessierte mit gültigem Bibliotheksausweis können die Literaturherbst-Bücher an der Information im 1. Stock kostenlos vormerken lassen. Nach Ausstellungsende sind die Exemplare frei zum Entleihen.

Die Ausstellung zum Literaturherbst 2021 ist zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Göttingen zu sehen, also montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr und sonnabends von 10.00 bis 16.00 Uhr. Mittwochs und sonntags ist geschlossen. Der 30. Göttinger Literaturherbst läuft bis Sonntag, 7. November.

 

 

Göttingen unter den 10 Finalisten beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Göttingen ist auf dem Weg zu einer nachhaltigen Stadt. Das bestätigt der Wettbewerb „Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden 2022“, denn die Stadt gehört zu den zehn Finalisten in diesem Jahr. Ob Göttingen tatsächlich die Siegerstadt sein wird, entscheidet sich am 3. Dezember 2021 bei der Preisverleihung in Düsseldorf.

Nachhaltiges Handeln in allen Lebensbereichen

„Göttingen kann sich in Punkto Nachhaltigkeit sehen lassen. In allen Handlungsfeldern können wir gute bis sehr gute Erfolge aufweisen“, freut sich Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler über den Finalistenplatz. Dinah Epperlein, Leiterin des neuetablierten Referats für Nachhaltige Stadtentwicklung, ergänzt: „Bei unserer Recherche sind wir auf vielfältige nachhaltige Ansätze und Projekte der Stadt und ihrer Gesellschaften gestoßen. Das spornt uns an, die Transformation hin zu einer nachhaltigen Entwicklung in Göttingen voranzubringen.“ „Sollte die Stadt Göttingen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2022 erhalten, werden wir dieses Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro für neue Formen der Bürger*innen-Beteiligung nutzen, um Projekte des Klimaplans schneller umzusetzen und damit im Transformationsprozess unserer Stadtgesellschaft voranzukommen“, betont Köhler.

Bei der Bewerbung galt es, drei Leuchtturmprojekte zu identifizieren. Unter dem Motto „Alle fahren mit!“ wurden die Angebote der Göttinger Verkehrsbetriebe, beispielsweiser der Luftlinientarif oder das Ticket für Senior*innen erwähnt genauso wie der eRadschnellweg oder der Ausbau der Fahrradstraßen. Unter der Überschrift „Alle machen mit!“ sind die im Laufe der Zeit immer intensiver gewordenen Beteiligungsformate für das Engagement für Nachhaltigkeit gelistet. So gibt es seit 2012 jährlich die Göttinger Klimaschutz-Tage mit dem Klimaschutz-Markt. Ganzjährlich dient seit 2013 der Klimaschutz-Beirat Göttingen, bestehend aus städtegesellschaftlichen Akteur*innen, als beratendes Gremium für Verwaltung und Politik. Ein sehr umfangreiches Bürgerbeteiligungsverfahren fand 2020 im Rahmen des “Klimaplans Göttingen 2030“ statt. Über einen Ideenfinder und einen Projekt-Wettbewerb reichten Bürger*innen online ihre Ideen und Projekte für ein klimafreundliches Göttingen ein. Das dritte Leuchtturmprojekt unter dem Motto „Alle kommen mit!“ listet die vielfältigen integrativen und inklusiven Projekte und Maßnahmen der Stadtverwaltung, aber auch der Beschäftigungsförderung Göttingen als städtischer Tochtergesellschaft auf.

Dieses breite Portfolio der Nachhaltigen Entwicklung in Göttingen hat die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Städte und Gemeinden beeindruckt. So lautet ihre Begründung für Göttingens Platz als Finalist im Jahr 2022:

Die Stadt Göttingen, renommierter Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort im Süden Niedersachsens, nimmt ihre Bürgerinnen und Bürger mit auf den Weg der Transformation hin zu einer nachhaltigen Stadtgesellschaft. Beteiligung und Teilhabe aller Menschen in der Stadt sind hier eine wichtige Stellschraube. Dabei vernetzt das frisch gegründete Referat für Nachhaltige Stadtentwicklung Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft und entwickelt die notwendigen Strategien für diesen Prozess.

Für Göttingens Weg in die Klimaneutralität entwickelte die Stadt mit einer groß angelegten Beteiligung der Göttingerinnen und Göttinger den “Klimaplan Göttingen 2030“, der mehr als 200 Maßnahmen beinhaltet. Im Zuge dessen konkretisiert der “Klimaplan Verkehrsentwicklung“ die Strategien für eine nachhaltige Mobilität. So machen Deutschlands erster eRadschnellweg mitten durch eine Großstadt, diverse Fahrradstraßen und weitere Projekte wie die Lastenrad-Initiative Göttingen zu einer fahrradfreundlichen und damit klimabewussten Stadt. Auch die nachhaltige Gestaltung von Wirtschaft und Arbeit gelingt den Göttingerinnen und Göttingern gut. Beispielsweise unterstützen die Beratungsstelle für Soloselbstständige und das Bildungszentrum für Zugewanderte in verschiedenen Lebenssituation und schaffen damit die Grundlage für gutes, zukünftiges Leben und Wirtschaften vor Ort. Das Programm „Inklusion bewegen“ sowie die „Charta der Vielfalt“ stehen für Göttingens Entwicklung zur gelebten Inklusion. Darüber hinaus setzt die Stadt Göttingen mit dem kommunalen Divestment bereits seit längerem vorbildhaft ausschließlich auf nachhaltige Geldanlagen. Um wissenschaftliche Innovationen nachhaltig zu etablieren, koordiniert der Südniedersachsen Innovationscampus Kooperations- und Beratungsangebote, unterstützt damit Unternehmensgründungen und wirbt Fachkräfte an.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit acht Wettbewerben, über 1.000 Bewerbungen und 2.000 Gästen zu den Veranstaltungen ist der Preis der größte seiner Art in Europa. Die Auszeichnung wird vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Rahmen für die Verleihung ist der Deutsche Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf, die meistbesuchte jährliche Kommunikationsplattform zu den Themen nachhaltiger Entwicklung.

Der Preis will Städte und Gemeinden in nachhaltigem Handeln bestärken, vorbildliche Projekte kommunizieren und helfen, die Grundsätze nachhaltiger Entwicklung in der öffentlichen Wahrnehmung besser zu verankern. Er soll unterstreichen, dass nachhaltiges Handeln den Städten und Gemeinden hilft, soziale, ökologische und ökonomische Herausforderungen im lokalen Maßstab zu meistern, und durch Erhöhung der urbanen Umwelt- und Lebensqualität Standortvorteile schafft. Politik und Verwaltung sollen durch die Auszeichnung dabei unterstützt werden, die lokalen Nachhaltigkeitsaktivitäten sichtbar und verständlich zu machen und dabei den beteiligten Akteur/innen Wertschätzung für ihr Engagement entgegenzubringen. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden ist mit jeweils 20.000 Euro Preisgeld dotiert.

 

 

Urteil wegen Kopftritten in Hildesheim ist rechtskräftig

HILDESHEIM. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Urteil der Strafkammer 1 des Landgerichts Hildesheim vom 18. Mai 2021 bestätigt, mit welchem ein heute 44-jähriger Mann wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie wegen räuberischen Diebstahls zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt wurde. Die Revision des Angeklagten hat der 6. Strafsenat des BGH durch Beschluss vom 21. September 2021 (6 Str 403/21) als unbegründet verworfen. Das Urteil des Landgerichts (12 Ks 17 Js 48157/20) ist damit rechtskräftig.

Nach den Feststellungen der Kammer hat der Angeklagte zunächst am 13.03.2020 einen räuberischen Diebstahl begangen, indem er in einer Hildesheimer Parfümerie mehrere Flaschen Parfüm zum Zwecke des späteren Verkaufs einsteckte und dann den ihn aufhaltenden Ladendetektiv durch die Androhung körperlicher Gewalt dazu brachte, ihn ziehen zu lassen.

Die schwerwiegendere Verurteilung wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung beruht auf einem - infolge eines Streits zum Nachteil eines Freundes begangenen - massiven körperlichen Angriff vom 11.12.2020. Hierbei hat der erheblich alkoholisierte Angeklagte gegen 20 Uhr auf einer Rasenfläche in Hildesheim-Ochtersum seinem Freund zunächst mehrere Faustschläge gegen den Kopf versetzt, bis dieser zu Boden ging. Anschließend zog er ihn über den Boden und versetzte ihm zwei Tritte mit mäßiger Wucht gegen den Kopf. Nachdem er von Anwohnern bemerkt und angesprochen worden war, ließ er vorerst von dem ebenfalls stark alkoholisierten Geschädigten ab. Sodann kam er jedoch zurück und versetzte dem am Boden liegenden Mann zwei wuchtige stampfende Tritte gegen den Kopf und nahm dabei tödliche Verletzungen zumindest billigend in Kauf.

Selbst als nun andere Personen dazwischen gingen und den Geschädigten bis zum Eintreffen der Polizei schützen, versuchte der Angeklagte weiterhin, an diesen heranzukommen. Eine ca. eineinhalb Stunden später durchgeführte Blutalkoholuntersuchung ergab einen Wert von 2,48 g Promille. Der angegriffene Mann erlitt durch die potenziell lebensbedrohlichen Tathandlungen unter anderem eine Gehirnerschütterung, Schädelhämatome, Platzwunden sowie eine Thoraxprellung und musste für eine Nacht stationär behandelt werden.

Der Angeklagte hat hinsichtlich des Vorfalls vom 11.12.2020 jegliche Tritte in Abrede genommen, was die Kammer aber schon aufgrund des unbeteiligten Zeugen, in dessen Anwesenheit die Tritte erfolgten, als widerlegt ansah. Eine erhebliche Verminderung der Steuerungsfähigkeit aufgrund der Alkoholisierung und weiteren Rauschmittelkonsums war für die Kammer jedoch trotz des langjährigen Konsums nicht sicher auszuschließen, sodass von einer verminderten Schuldfähigkeit auszugehen war. Die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt ordnete die Kammer allerdings mangels entsprechender Erfolgsaussichten nicht an.

Bei der Strafzumessung hat die Kammer insbesondere die Verletzungen des Geschädigten sowie die Vorstrafen des Angeklagten berücksichtigt. Dieser befand sich seit dem Vorfall vom 11.12.2020 in Untersuchungshaft und wird zur Vollstreckung der verhängten Strafe weiter in Haft bleiben.

 

 

POL-HI: Mann leistet Widerstand bei Einsatz wegen Ruhestörung

HILDESHEIM - (jpm) Ein 58-jähriger Mann aus der Osterstraße leistete gestern Abend, 13.10.2021, bei einem Einsatz Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Die Polizei war wegen einer Ruhestörung bei ihm.

Den Ermittlungen zufolge soll der Mann seine Nachbarschaft bereits seit Jahren regelmäßig mit überlauter Musik belästigen. Gegenüber den eingesetzten Beamten war er gestern nicht nur völlig unkooperativ sondern auch aggressiv. Ermahnungen wegen der wiederholt vorliegenden Lärmbelästigungen ignorierte der Mann, stattdessen überzog er die Einsatzkräfte mit Beleidigungen. Als sich die Beamten letztendlich dazu entschlossen, den 58-jährigen in Gewahrsam zu nehmen, sperrte er sich gegen die Maßnahme. Während des Transports im Treppenhaus trat er nach einem der Beamten und verfehlte diesen nur knapp. Einem anderen Beamten kniff er in den Bauch.

Da der 58-jährige offenbar unter dem Einfluss von Drogen stand, wurde die Entnahme einer Blutprobe bei ihm veranlasst.

Im Gewahrsamsbereich der Dienststelle trat der Mann dann noch unvermittelt in Richtung des Kopfes eines weiteren Beamten. Weil dieser rechtzeitig ausweichen konnte, verfehlte ihn der Tritt. Den Rest der Nacht verbrachte der 58-jährige in einer Zelle, ehe er am heutigen Morgen entlassen wurde.

Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs, Körperverletzung und Beleidigung gegen den Beschuldigten ein.

 

 

Wie Unternehmen vom Klimaschutz profitieren -

Wirtschaftsförderungen informieren über Elektromobilität und Photovoltaik

Hameln/Holzminden, 14. Oktober. Die Wirtschaftsförderungen der Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden möchten Unternehmen im Weserbergland dabei unterstützen, sich klimafreundlich aufzustellen. Eine Möglichkeit hierfür ist es, Strom aus erneuerbaren Energien selbst zu erzeugen und direkt vor Ort und zum Laden von Elektrofahrzeugen zu nutzen. So können Unternehmen CO2 einsparen und gleichzeitig ihre Energiekosten senken.

Doch wie kann der Umstieg auf Solarenergie gelingen? Und ist das wirklich wirtschaftlich? „Wir möchten, dass die Unternehmer:innen der Region solide informiert sind über die Möglichkeiten, die Klimabilanz des eigenen Betriebs zu optimieren, und diese dabei unterstützen. Es gibt viele Förderprogramme und beratende Hilfsangebote, die den Umstieg auf erneuerbare Energien erleichtern und begleiten“, sagt Bettina Remmert, Leiterin des Amts für Wirtschaftsförderung, regionale Entwicklung und ÖPNV im Landkreis Hameln-Pyrmont. Vor diesem Hintergrund laden die Wirtschaftsförderungen zur kostenlosen Online-Veranstaltung „Elektromobilität und Photovoltaik sinnvoll kombinieren: Unternehmen werden zu Prosumenten“ am Donnerstag, den 18. November, von 14 bis ca. 16 Uhr ein.

Unternehmen erfahren bei der Online-Veranstaltung Wissenswertes zur PV- und Batteriespeicher-Technik, zur Kombination mit Elektromobilität, Fördermöglichkeiten und vor allem darüber, wie die Solarenergie mit all ihren Potenzialen wirtschaftlich genutzt werden kann. Referieren werden Dipl.-Ing. Dirk Hufnagel sowie Dipl.-Ing. Uwe Bochnig (Klimaschutzagentur Weserbergland). Als Beispiel aus der Praxis berichtet Lutz Reimann, Geschäftsführer der Elektroma GmbH, wie er sein Unternehmen auf Klimaneutralität umstellt – von der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über Fördermittelbeantragung hin zum finalen Betriebsmodell.

„Uns ist wichtig, den Unternehmer:innen an Best-Practice-Modellen zu verdeutlichen, dass der Umstieg auf Solarenergie und E-Mobilität eine Investition in die Zukunft ist. Die Energiewende ist im Gange und dabei möchten wir im Weserbergland mit vorangehen“, so Dr. Jutta Klüber-Süßle, Bereichsleiterin der Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung im Landkreis Holzminden.

Nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 29. April hat die Bundesregierung im Sommer ihre Klimaschutzziele verschärft. Bis zum Jahr 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Das bedeutet, es muss bis dahin ein Gleichgewicht zwischen Treibhausgas-Emissionen und deren Abbau herrschen. Die Kreisverwaltungen der Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden sind sich ihrer Verantwortung für diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung bewusst und wollen den Klimaschutz gemeinsam mit der dafür gegründeten Klimaschutzagentur Weserbergland in allen Bereichen voranbringen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit für die direkte Anmeldung zur Online-Veranstaltung finden Interessierte unter www.hameln-pyrmont.de/Elektromobilität_Photovoltaik bzw. www.landkreis-holzminden.de/Elektromobilitaet_Photovoltaik.

 

 

Corona-Pandemie: Bei 244 Menschen aktuelle Infektionen bestätigt

Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 36,4

Bei 244 Menschen im Landkreis Göttingen sind aktuell Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigt. Der für das Kreisgebiet heute gültige Inzidenzwert laut Lagebericht des Robert-Koch-Instituts liegt bei 36,4. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen beträgt 9.392. Davon gelten 8.867 Personen als wieder von der Infektion genesen, 281 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind im Infektionsschutzgesetz des Bundes und in der Niedersächsischen Corona-Landesverordnung geregelt. Die Corona-Landesverordnung legt Basis-Schutzmaßnahmen fest –Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen, Tragen einer medizinischen Maske in Räumen, ausreichend Hygiene. Ob weitere Schutzmaßnahmen erforderlich sind, ist an drei Indikatoren erkennbar. Leitindikator ist „Hospitalisierung“, weitere Indikatoren sind „Neuinfektionen“ und „Intensivbetten“ (Erläuterung s. u.). Der oben genannte Indikator „Neuinfektionen“ ist auf das Kreisgebiet bezogen, „Hospitalisierung“ und Intensivbetten“ sind landesweiten Werte; sie sind dargestellt in Corona-Warnampel des Landes.

Lage in den Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte / Inzidenz)

Flecken Adelebsen (116 / 2 / 15,9)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (174/ 13 / 85,1)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (333 / 12 / 97,3)

Stadt Bad Sachsa (272 / 5 / 13,6)

Flecken Bovenden (234 / 3 / 0)

Samtgemeinde Dransfeld (200 / 9 / 42,8)

Stadt Duderstadt (1.127 / 25 / 49,1)

Gemeinde Friedland (176 / 3 / 13,8)

Samtgemeinde Gieboldehausen (493 / 27 / 103,4)

Gemeinde Gleichen (166 / 1 / 11,3)

Stadt Göttingen (3.088 / 53/ 15,1)

Stadt Hann. Münden (1.019 / 10 / 8,5)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (206 / 4 / 0)

Stadt Herzberg am Harz (498 / 4 / 15,5)

Stadt Osterode am Harz (544 / 69 / 125)

Samtgemeinde Radolfshausen (157 / 1 / 0)

Gemeinde Rosdorf (265 / 1 / 0)

Gemeinde Staufenberg (197 / 0 / 0)

Gemeinde Walkenried (127 / 2 / 0)

 

 

POL-HI: Blitzer mit Farbe beschmiert

Alfeld (ni) - Am 13.10.21 werden Farbschmierereien an der Geschwindigkeitsmessanlage in Gerzen festgestellt. Unbekannte Täter haben den "Blitzer" an der B3 mit Farbe angesprüht. Der genaue Tatzeitpunkt steht derzeit nicht fest. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05181-9116115 entgegen.

 

 

POL-NOM: 72 Fahrzeuge zu schnell unterwegs

Kalefeld, Bundesstraße 248, beidseitig

Mittwoch, 13.10.2021

KALEFELD(da) - Während einer mehrstündigen Geschwindigkeitsmessung im Bereich der B248 waren im Bereich Oldenrode am gestrigen Nachmittag und in den Abendstunden insgesamt 72 Fahrzeugführer zu schnell und müssen mit einem Bußgeld rechnen. Im Fahrverbotsbereich befand sich keines der gemessenen Fahrzeuge, erlaubt sind in dem Bereich 50km/h.

 

 

POL-NOM: Zwei Auffahrunfälle - eine Leichtverletzte und 12.000EUR Schaden

Hardegsen, OT Lutterhausen, Bundesstraße 241 und Northeim, Göttinger Straße Mittwoch, 13.10.2021 08:00 und 10:10 Uhr

HARDEGSEN(da) - Eine 52-jährige aus dem Bereich Hardegsen hat am gestrigen Morgen gegen 08:00 Uhr auf der Bundesstraße 241 im Bereich Lutterhausen vermutlich aus Unachtsamkeit einen Unfall verursacht. Eine vor ihr fahrende 50-jährige Moringerin musste an der Bahnunterführung Lutterhausen mit ihrem PKW verkehrsbedingt anhalten. Die Daimlerfahrerin erkannte dies zu spät und fuhr auf. Bei der Kollision wurde die Frau aus Moringen leicht verletzt, der Schaden an den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 7.000EUR. Um 10:10 Uhr kam es in Northeim auf der Götttinger Straße zu einem ähnlichen Unfall. Hier fuhr ein 60-Jähriger mit seinem PKW Renault auf einen verkehrsbedingt abbremsenden LKW Daimler auf. Sowohl der Mann aus Bovenden als auch der 48 Jahre alte LKW-Fahrer aus Ronnenberg blieben unverletzt. Der Gesamtschaden wurde auf 5.000EUR geschätzt.

 

 

POL-HI: Kraftfahrerin steht unter dem Einfluss berauschender Mittel

Alfeld (ni) - Am Morgen des 13.10.21 befährt eine 25-Jährige Duingerin mit ihrem Pkw die Göttinger Straße. Bei einer Verkehrskontrolle wird festgestellt, dass die offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen ihren Pkw genutzt hat. Das wird auch durch einen Vortest bestätigt. Der jungen Frau wird eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

 

 

POL-HI: Unbekannte entwenden E-Auto vom Gelände eines Autohauses

HILDESHEIM - (jpm) Unbekannte Täter entwendeten in der letzten Nacht ein Elektroauto vom Gelände eines Autohauses in der Benzstraße.

Die Tatzeit liegt zwischen dem 13.10.2021, 18:00 Uhr, und dem 14.10.2021, 09:00 Uhr. Bei dem gestohlenen Pkw handelt es sich es sich um einen weißen Nissan Leaf. Den bisherigen Ermittlungen zufolge wurde der Neuwagen für den Abtransport höchstwahrscheinlich auf ein entsprechendes Fahrzeug verladen.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.

 

 

POL-HI: Pressemeldungen PK Elze

Elze(pie).

Kennzeichendiebstahl: Im Tatzeitraum 12.10.2021 09:45 Uhr bis 13.10.2021 18:30 Uhr kam es in der Straße Nordbrink in 31028 Gronau (Leine) OT Betheln zum Diebstahl eines Kfz-Kennzeichens. Von einem geparkten Pkw Audi ist das hintere Kennzeichenschild im genannten Tatzeitraum entwendet worden. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Elze unter der Telefonnummer 05068-93030 in Verbindung zu setzen.

Verkehrsunfallfluchten:

Am Mittwoch, den 13.10.2021, kam es gegen 15:15 Uhr in der Bahnhofstraße in 31008 Elze zu einer Verkehrsunfallflucht. Die Führerin eines VW habe den am Fahrbahnrand ordnungsgemäß geparkten Pkw der Geschädigten im Vorbeifahren touchiert. Hierbei ist ein Schaden am Spiegel des geparkten Pkw VW in Höhe von ca. 100 Euro entstanden. Die Unfallverursacherin habe die Unfallstelle anschließend ohne anzuhalten verlassen. Der Vorfall ist durch eine Zeugin beobachtet worden. Die Ermittlungen zur Unfallverursacherin werden durch die Polizei Elze geführt. Weitere Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Elze unter der Telefonnummer 05068-93030 in Verbindung zu setzen.

Am Mittwoch, den 13.10.2021, kam es gegen 16:00 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht auf der L480 zwischen 31028 Gronau (Leine) und Rheden. Ein vorausfahrender Pkw mit Anhänger verlor hierbei während der Fahrt Holzteile von seinem Anhänger. Durch diese ist der nachfolgende Pkw eines 18-jährigen Gronauers beschädigt worden. Der Fahrer des unfallverursachenden Pkws verließ zunächst die Unfallstelle, konnte jedoch ermittelt werden.

Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz durch Jugendliche:

Nach einem Zeugenhinweis auf Betäubungsmittelkonsum wurde am Mittwoch, den 13.10.2021, gegen 17:15 Uhr eine Gruppe von neun Jugendlichen in der Maschstraße in 31028 Gronau (Leine) durch insgesamt drei Streifenwagenbesatzungen kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle konnten bei insgesamt fünf Personen der 15- bis 21-Jährigen Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt werden. Zu dem verdichtete sich der Verdacht bei einem 21-Jährigen auf den Handel mit Betäubungsmitteln. Entsprechende Beweismittel wurden beschlagnahmt und Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 

 

POL-HI: Gestohlenes Arbeits-Quad - wer kann Hinweise zum Verbleib geben ?

HILDESHEIM - (jpm) Unbekannte Täter entwendeten gestern Nachmittag, 13.10.2021, an der B 6 am Abzweig Achtum (Lindenweg) ein Quad, das als Ackerschlepper in der Landwirtschaft eingesetzt wird.

Vorliegenden Kenntnissen zufolge hatte der 57-jährige Geschädigte sein Fahrzeug, das mittels Lenkrad- und Panzerkettenschloss gesichert war, gegen 15:30 Uhr im Bereich der Abzweigung abgestellt. Als er nach ca. einer Stunde zurückkehrte war das Quad vom Hersteller Kwang Yang verschwunden.

Zeugen, die in Zusammenhang mit dem Diebstahl Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder die Hinweise zum Verbleib des Arbeitsfahrzeugs geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.

Ein Bild des gestohlenen Quads wird mit dieser Pressemitteilung veröffentlicht.

 

 

POL-HOL: Geschwindigkeit im Bereich Hettlingshöhe - Zwei Autofahrende knapp unterhalb der Fahrverbotsgrenze gemessen

Zuletzt am 05.08.2021 kam es im Einmündungsbereich aus Richtung Braak auf der L 580 zwischen Heinade und Deensen zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.

Aktuelle Geschwindigkeitsmessungen der Polizei Stadtoldendorf am 13.10.21 ergaben diverse Überschreitungen im 70-km/h-Bereich - von 14 kontrollierten Verkehrsteilnehmern/innen haben 4 neben einem Punkt in Flensburg ein Bußgeld zwischen 70 und 120 Euro zu erwarten. Ein Fahrzeugführer aus Extertal sowie eine Fahrzeugführerin aus Duingen sind mit ihren Geschwindigkeiten von 109 bzw. 110 km/h gerade noch knapp einem Fahrverbot von einem Monat entgangen.

"Die Messungen werden im betreffenden Bereich fortgesetzt," mahnt die Polizei in Stadtoldendorf.

 

 

POL-HI: "JobDatingDays digital 2021" - Polizei verzeichnet großes Interesse

(jpm) Am gestrigen Mittwoch, 13.10.2021, beteiligte sich die Polizei Hildesheim erneut an der Berufsmesse "JobDatingDays digital 2021".

Der digitale Messestand der Polizeiinspektion Hildesheim war am Vormittag für Schülerinnen und Schüler und deren Schulen geöffnet. In den Nachmittags- bzw. frühen Abendstunden hatten Eltern mit ihren Kindern sowie bereits Berufstätige die Möglichkeit, sich über die Einstellungsvoraussetzungen und den beruflichen Alltag bei der Polizei zu informieren. Dabei war das Interesse auch dieses Mal wieder immens. Über 250 Personen besuchten den Stand der Polizei. Neben der Möglichkeit, sich durch verlinkte Websites und Dokumente selbst u.a. über das Studium zu informieren, konnten die Besucherinnen und Besucher über Text- oder Videochats mit einer Polizistin und drei ihrer Kollegen persönlich in Kontakt treten. Polizeikommissarin Nele Warneke, Kriminaloberkommissar Uwe Klingebiel und Polizeikommissar Daniel Pieper von der Polizei Elze sowie Polizeioberkommissar Mario Wehe von der Polizei Alfeld standen hierbei Rede und Antwort. Über 100 Personen nahmen dieses Angebot in Anspruch.

Polizeihauptkommissarin Stefanie Schädrich, Koordinatorin des Teams Nachwuchsgewinnung bei der Polizei Hildesheim, resümiert im Nachgang an die gestrige Veranstaltung: "Wir freuen uns über das große Interesse an unserem Beruf und unserer Polizeiinspektion! Digitale und hybride Events sind inzwischen etabliert - wir stecken schon mitten in den Planungen für die nächste Veranstaltung. Wer die JobDatingDays also verpasst hat, bekommt weitere Gelegenheiten, ins Gespräch mit uns zu kommen!"

 

 

POL-HM: Verkehrsunfall zwischen PKW und Linienbus in Hameln

Am Donnerstagmorgen kam es gegen 07:25 Uhr in Hameln, auf dem Hastenbecker Weg, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Linienbus. Nach bisherigen Erkenntnissen waren beide Fahrzeuge zunächst nebeneinander auf der in Richtung stadteinwärts zweispurigen Fahrbahn unterwegs. Als der 56-jährige Fahrer des VW Sharan aus Hameln den Fahrstreifen nach links wechseln wollte, kam es aus bislang unbekannter Ursache zum Zusammenstoß mit dem auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Linienbus. Der Fahrer des Linienbusses, ein 56-jähriger Hamelner, konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich 37 Fahrgäste im Linienbus, wovon acht Personen leicht verletzt und zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser verbracht wurden. Aufgrund der Vielzahl an Fahrgästen waren mehrere Einsatzkräfte des Rettungsdienstes vor Ort. An beiden Fahrzeugen entstanden Sachschäden. Die Schadenshöhe wird vorläufig auf ca. 8.000,-EUR geschätzt. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall noch fahrbereit. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der Hastenbecker Weg gesperrt werden.

 

 

POL-NOM: Körperverletzung

K449 (js) Am 13.10.21, gegen 15.05 Uhr, überholte ein 50-jähriger PKW-Fahrer aus einem Uslarer Ortsteil mit seinem Fahrzeug auf der K 449 in der Gemarkung Bodenfelde in Richtung Wiensen einen Fahrradfahrer, bremste anschließend sein Fahrzeug, stieg aus und schubste den Radfahrer, als dieser an dem stehenden PKW vorbeifuhr. Der 63-jährige Fahrradfahrer aus Uslar stürzte gegen einen Leitpfosten und kam im Graben zum Liegen. Dadurch wurde er leicht verletzt. Am Fahrrad und am Leitpfosten entstand Sachschaden. Gegen den PKW-Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren gefertigt.

 

 

POL-NOM: Verkehrsunfall

USLAR (js) Am 13.10.21, gegen 14.45 Uhr, wollte eine PKW-Fahrerin aus Wesertal mit ihrem Fahrzeug von einem Parkplatz in der Wiesenstraße in Uslar in den fließenden Verkehr einfahren. Ein 18-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrades aus Uslar musste dem PKW ausweichen und kam dadurch zu Fall. Dabei wurde er leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1.000 EUR.

 

 

Dringliche Anfrage - „1 Jahr vor der Landtagswahl - "Welche Gesetzesvorhaben aus dem Koalitionsvertrag will die Landesregierung noch umsetzen ?"

Antwort der Landesregierung auf die Dringliche Anfrage

„1 Jahr vor der Landtagswahl - Welche Gesetzesvorhaben aus dem Koalitionsvertrag will die Landesregierung noch umsetzen?"

Ministerpräsident Stephan Weil hat namens der Landesregierung auf eine dringliche Anfrage der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen geantwortet.

Die Abgeordneten der Bündnis90/ Die Grünen hatten gefragt:

Kurz vor Ende der Wahlperiode sind viele Gesetzesvorhaben aus dem Koalitionsvertrag von SPD und CDU immer noch nicht umgesetzt.

Laut dpa vom 08.10.2021 sollen bis zur Landtagswahl auf Wunsch der CDU-Fraktion noch mehr als 20 Gesetzesvorhaben abgeschlossen werden.  Darunter das Katastrophenschutzgesetz und ein Gesetz zur sogenannten Hochschulautonomie.

Ministerpräsident Stephan Weil kündigte in der HAZ vom 05.10.2021 eine gesetzliche Verschärfung des bereits beschlossenen Klimagesetzes an, da es den Rahmenbedingungen des Bundes und dem Bundesverfassungsgerichtsurteil nicht entspricht. Gleichzeitig erklärte der Ministerpräsident in dem Interview, dass „trotz der einschneidenden Corona-Epidemie nahezu alle großen Vorhaben umgesetzt beziehungsweise in Angriff genommen" seien.

In der Plenarsitzung am 14.09.2021 kündigte der Abgeordnete Helmut Dammann-Tamke ein Agrarstruktursicherungsgesetz an („ein Gesetzentwurf dieser Landesregierung ist nach meinen Informationen bereits im Verfahren. Die Landesregierung wird ihn kurzfristig vorlegen").

Laut NWZ vom 09.10.2021 sind noch 25 Gesetze bis zur Wahl in Planung und berichtete über Streit zwischen SPD und CDU über das noch ausstehende Gleichstellungsgesetz.

Der Gesetzgebungs- und Beratungsdienst mahnte bei der Beratung des Justizvollzugsgesetzes eine gründliche Beratungszeit und eine Priorisierung bei den Gesetzgebungsverfahren an. Geplant seien demnach noch mehr als 30 Gesetze im letzten Jahr der Legislaturperiode.

Wir fragen die Landesregierung:

  1. Welche Gesetze von welchen Ressorts will die Landesregierung in dieser Legislaturperiode in welchem Monat in den Landtag einbringen?
  2. Welche der im Koalitionsvertrag angekündigten Gesetzesänderungen werden in dieser Wahlperiode nicht mehr umgesetzt?
  3. Welche der von der CDU-Fraktion gewünschten 20 bis 25 Gesetzesänderungen sind bereits seit wann in der Anhörung?

Ministerpräsident Stephan Weil beantwortete die Anfrage namens der Landesregierung:

Die Legislaturperiode befindet sich mittlerweile in ihrem letzten Jahr und die Landesregierung blickt auf eine ebenso intensive wie erfolgreiche Zusammenarbeit zurück, die sich insbesondere auch in zahlreichen Gesetzesbeschlüssen des Niedersächsischen Landtags ausdrückt. Lediglich beispielhaft seien die Gebührenfreiheit des Besuch von Kindertagesstätten, das Sondervermögen Digitalisierung, die Novelle zum SOG, zum Hochschulgesetz, das Corona-Sondervermögen oder das Klimagesetz neben vielen anderen Vorhaben genannt. Mit diesen Beschlüssen konnten auch die in der Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU enthaltenen Vorhaben größtenteils umgesetzt werden.

Das ist umso bemerkenswerter, als bekanntlich in den vergangenen mehr als anderthalb Jahren die Kräfte auf die Bekämpfung der größten Krise konzentriert werden mussten, der sich das Land in den vergangenen Jahrzehnten gegenüber gesehen hat - der Bekämpfung des Corona-Virus. Auch insoweit ist die Bilanz im Vergleich bis jetzt überdurchschnittlich gut. Niedersachsen verzeichnet unter sechzehn Ländern die drittniedrigsten Infektionen und ebenso der Todesfälle. Gleichzeitig lag das Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr spürbar über dem Bundesdurchschnitt.         

1.    Welche Gesetze von welchen Ressorts will die Landesregierung in dieser Legislaturperiode in welchem Monat in den Landtag einbringen?

  1. Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf Vorhaben, die sich bereits im Kabinettsverfahren befinden und Gegenstand der Meinungsbildung der Landesregierung insgesamt sind. Hierzu sind Beschlüsse entweder in der letzten Kabinettssitzung gefasst worden oder in den nächsten Wochen zu erwarten. Daneben gibt es Vorhaben, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt Gegenstand ressortinterner Überlegungen sind. Insoweit lassen sich derzeit nicht mit hinreichender Sicherheit Aussagen darüber treffen, inwieweit und zu welchem Zeitpunkt sich diese Vorhaben zu einem Beschluss der Landesregierung verdichten werden.  Sie sind daher nicht in den nachfolgenden Angaben enthalten.

Aktuell (Stand: 12.10.2021) befinden sich im Kabinettsverfahren folgende 12 Gesetzesvorhaben und parlamentspflichtige Verordnungen:

  1. Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Gesetzes über den Brandschutz und die Hilfeleistung der Feuerwehr (Niedersächsisches Brandschutzgesetz- NBrandSchG), des Niedersächsischen Beamtengesetzes (NBG) und des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG)
  2. Entwurf eines Niedersächsischen Abschiebungshaftvollzugsgesetzes (NAHaftVollzG)
  3. Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Glücksspielgesetzes (NGlüSpG)
    Entwurf eines Gesetzes zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften
    Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Spielbankengesetzes (NSpielbG), der Allgemeinen Gebührenordnung (AllGO) und des Niedersächsischen Grundsteuergesetzes (NGrStG)
  1. Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Abfallgesetzes (MU)
  2. Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst, des Niedersächsischen Gesetzes über das Leichen-, Bestattungs- und Friedhofswesen und des Niedersächsischen Maßregelvollzugsgesetzes
  3. Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Nds. Gesetzes zur Ausführung des Achten Buchs des Sozialgesetzbuchs und zur Nds. Kinder- und Jugendkommission
  4. Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Ausführungsgesetzes zum Bundesmeldegesetz
  5. Entwurf eines Gesetzes über die Beantwortung von Auskunftsverlangen öffentlicher Stellen durch die berufsständischen Versorgungseinrichtungen
  6. Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Nds. Gesetzes zur Ausführung des Achten Buchs des Sozialgesetzbuchs und zur Nds. Kinder- und Jugendkommission
  7. Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Ausführungsgesetzes zum Transplantationsgesetz (Nds. AG TPG)

2.  Welche der im Koalitionsvertrag angekündigten Gesetzesänderungen werden in dieser Wahlperiode nicht mehr umgesetzt?

Insoweit können derzeit keine Beispiele genannt werden.

3. Welche der von der CDU-Fraktion gewünschten 20 bis 25 Gesetzesänderungen sind bereits seit wann in der Anhörung?

Der Landesregierung ist nicht bekannt, welche konkreten Vorhaben im Pressegespräch der CDU-Fraktion genannt wurden. Abweichende Angaben zur Zahl der noch ausstehenden Vorhaben erklären sich möglicherweise aus der Unterscheidung zwischen Vorhaben, die Gegenstand der Meinungsbildung der Landesregierung insgesamt sind, und ressortinternen Planungen.

 

 

Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 14. Oktober 2021

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 89 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 5185 (+ 8 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 4994 Personen. Verstorben sind 102 Personen. 14 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

Die genaue Übersicht der v. g. Zahlen aufgeschlüsselt nach Gemeinden finden Sie jederzeit im Dashboard auf unserer Homepage unter COVID 19 - Landkreis Hameln-Pyrmont (arcgis.com)

 

 

POL-HM: Durch Gewässerverunreinigung: tote Fische im Bachlauf bei Lauenstein

Passanten entdeckten am gestrigen Mittwochnachmittag im Bachlauf bei Lauenstein (Straße "Im Winkel") Schaumbildung und zahlreiche tote Fische. Die ermittelnden Polizeibeamten gehen derzeit von Industriereiniger oder ähnlich giftigen Substanzen aus, die offenbar in den Bachlauf des Lauensteiner Mühlbaches gelangt sind oder möglicherweise vorsätzlich entsorgt wurden.

Es wurden Gewässerproben und Fischkadaver sichergestellt. Zusammen mit einem Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Hameln-Pyrmont suchte man noch bis in die Abendstunden nach der Ursache, wurde aber nicht fündig.

Im Rahmen eines Strafverfahrens wegen Gewässerverunreinigung sucht die Polizei Zeugen. Hinweise werden vom Polizeikommissariat Bad Münder telefonisch unter 05042/9331-0 entgegengenommen.

 

 

POL-HI: Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall auf der B243

Bad Salzdetfurth / Groß Düngen - (gle) - Am Mittwochabend, den 13.10.2021 kam es auf der Bundesstraße 243 in Groß Düngen gegen 19:14 Uhr zu einem Verkehrsunfall. Eine 23-jährige Bad Salzdetfurtherin befuhr die Bundesstraße 243, welche in der Ortschaft Groß Düngen als "Hildesheimer Straße" verläuft, mit ihrem PKW VW Golf in Richtung Hildesheim. Ihr folgte ein 77-jähriger aus Hildesheim mit seinem Mercedes GLC.

Im Bereich der Kreuzung am Ortsausgang von Groß Düngen zeigte nach derzeitigem Ermittlungsstand die 23-jährige durch Betätigen des Fahrtrichtungsanzeigers an, dass sie beabsichtige, nach links in die Straße "Vor dem Kirschberg" einzubiegen. Zudem deuten die festgestellten Unfallschäden darauf hin, dass sie sich zumindest teilweise auf dem Linksabbiegerfahrstreifen eingeordnet hat. Dennoch scherte die Salzdetfurtherin nach rechts aus und bog in die Straße "Wiedhof" ein.

Der folgende Hildesheimer erkannte diese Situation zu spät und fuhr in die rechte Fahrzeugseite des VW. Dieser wurde durch den Zusammenstoß um 180 Grad gedreht und kam im Kreuzungsbereich zum Stehen. Der Mercedes wurde durch den Zusammenstoß nach rechts auf einen parallel zur B243 verlaufenden Geh- und Radweg abgelenkt, auf welchem dieser zum Halten kam.

Bei dem Verkehrsunfall kam es zu keinem Personenschaden. An den beiden Fahrzeugen entstanden jedoch erhebliche Sachschäden, die derzeit auf ca. 10000 Euro geschätzt werden. Zudem war der Mercedes nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden.

Die Polizei Bad Salzdetfurth hat vor Ort den Verkehrsunfall aufgenommen und bittet nun Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, sich mit dem Kommissariat in Bad Salzdetfurth unter der Rufnummer 05063/9010 in Verbindung zu setzen.



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POL-NOM: Verkehrsunfall mit Sachschaden und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort

Ort: 37589 Kalefeld / Willershausen, Parkplatz der Auetalhalle Zeit: Freitag, 08.10.2021, 18.00 Uhr bis Montag, 11.10.2021, 08.45 Uhr

Der anzeigende Busfahrer hatte seinen Linienbus zur o.g.Zeit auf dem Parkplatz der Auetalhalle in Willershausen, über das Wochenende, zum Parken abgestellt. Als er den Bus am Montag wieder in Betrieb nehmen wollte, stellte er fest, dass der Bus im Heckbereich / Stoßstange beschädigt worden war. Ursächlich hierfür war offensichtlich ein bislang unbekannte*r Kraftfahrzeugführer*in, der mit seinem Fahrzeug vermutlich beim Rangieren gegen den Bus gestoßen war. Am Bus entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1000,- Euro.

Personen, die Hinweise zu dem Unfallhergang oder Verursacher*in geben können, werden gebeten sich an das PK Bad Gandersheim (Tel. 05382-919200) oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.(Jun)

 

 

Das Arbeitsgericht Göttingen verabschiedet Diana Lutterodt

Diana Lutterodt wurde im Jahr 1978 in Leinefelde geboren, absolvierte ihr Studium der Rechtswissenschaft an der Georg-August-Universität in Göttingen und legte die zweite juristische Staatsprüfung 2005 in Nordrhein-Westfahlen ab. Nach kurzer Tätigkeit bei der Agentur für Arbeit in Detmold trat sie im August 2006 in die Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Niedersachsen ein. Seitdem wurde sie überwiegend am Arbeitsgericht Göttingen, aber auch an den Arbeitsgerichten Hannover und Braunschweig eingesetzt. Von April 2015 bis Mai 2017 war Diana sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt tätig.

Diana Lutterodt wurde Anfang Oktober 2021 zur Vorsitzenden Richterin am Landesarbeitsgericht Niedersachsen in Hannover befördert. Das Arbeitsgericht Göttingen verliert dadurch eine bei den Mitarbeitern, Prozessbevollmächtigen und Parteien äußerst geschätzte und erfahrene Richterin. Mit Diana Lutterodt und Tobias Walkling sind nunmehr zwei ehemalige Göttinger Richter beim Landesarbeitsgericht in Hannover tätig.

 

 

Wohnen in Göttingen - Ergebnisse der OptiWohn-Umfrage

Unter dem Titel „Wohnsituation & Wohnqualität in Göttingen“ liegen die Ergebnisse einer Online-Umfrage im Rahmen des Projektes OptiWohn vor. An dem Projekt ist die Stadt Göttingen als eine von drei Pilotkommunen beteiligt.

Wie wohnen die Göttinger*innen? Wie zufrieden sind sie mit ihrer Wohnsituation? Wovon hängt die Zufriedenheit ab? Und können sie sich vorstellen, ihre Wohnsituation zu verändern? Diese und weitere Fragen hat das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie in einer breit angelegten Umfrage im Rahmen des Projektes OptiWohn untersucht. Ziel des Projekts ist es, kommunale Strategien und Instrumente für eine optimierte Wohnraumnutzung zu entwickeln. Damit ist gemeint, Schieflagen bei der Wohnraumverteilung in Städten zu verringern - passend zum aktuellen Bedarf der Bewohner*innen. Dabei lässt sich oftmals im Sinne des Klimaschutzes auch der Ressourcenverbrauch vermindern.

462 Befragte aus Göttingen

Deutschlandweit nahmen an der Umfrage über 2.500 Personen teil, davon 462 aus Göttingen. Die Befragten in Göttingen waren zu einem großen Teil zwischen Ende 20 und Anfang 50. Darüber hinaus waren in der Stichprobe mehr Personen mit einem akademischen Hintergrund vertreten, als es dem deutschen Durchschnitt entspricht. Somit ist die Umfrage wenn auch nicht repräsentativ so doch sehr aufschlussreich für die Stadt.

Von den befragten Göttinger*innen leben 71 Prozent zur Miete, 22 Prozent im Eigentum und 5 Prozent in einer genossenschaftlichen Wohnung. Den Befragten im Einfamilienhaus steht mit durchschnittlich 64 m² die größte Pro-Kopf-Wohnfläche zur Verfügung, bei Personen im Mehrfamilienhaus sind es 38 m². Die geringsten Pro-Kopf-Wohnflächen waren bei Personen in gemeinschaftlichen Wohnformen zu finden.

Kriterien für Wohnzufriedenheit

Die Mehrheit der befragten Personen gab an, zufrieden oder sehr zufrieden (jeweils 36 Prozent) mit ihrer Wohnsituation zu sein. Nur 7 bzw. 2 Prozent gaben an, eher oder sehr unzufrieden zu sein. Die Umfrageteilnehmer*innen nannten insbesondere die Kosten des Wohnens, eine ruhige Wohnlage und ausreichende Privatsphäre als wichtigste Faktoren für ihre Zufriedenheit. Ihre Wohnfläche empfinden mit 46 Prozent knapp die Hälfte als passend, 42 Prozent finden sie zu klein und 12 Prozent zu groß.

Bereitschaft zu Veränderungen

Besonders die Frage nach der Bereitschaft zu Veränderungen spielte für die OptiWohn-Forscher*innen eine wichtige Rolle. Knapp ein Viertel der Befragten in Göttingen kann sich vorstellen, in eine kleinere Wohnung umzuziehen. Ebenfalls ein Viertel der befragten Eigentümer*innen kann sich vorstellen, das Haus umzubauen, sodass weitere Personen einziehen können. Und sogar die Hälfte kann sich eine gemeinschaftliche Wohnform vorstellen.

Blick auf die Treibhausgasemissionen

„In den Ergebnissen lässt sich ein deutliches Potential für Wohnraumveränderungen erkennen“, erklärt Johanna Kliegel von der Wohnraumagentur der Stadt Göttingen, „Wohnraumverkleinerungen und das gemeinschaftliche Wohnen können dabei einen relevanten Beitrag zur Schaffung von Wohnraum leisten. Gleichzeitig reduziert das Wohnen auf kleinerer Fläche auch den Ressourcenverbrauch und die Treibhausgasemissionen, die mit dem Wohnen verbunden sind.“

Beratung durch die Wohnraumagentur

Jenseits von solchen Kriterien ist eine Entscheidung zur Veränderung der eigenen Wohnsituation mit vielen persönlichen Fragen verbunden. Deshalb bietet die Wohnraumagentur der Stadt Göttingen umfassende Beratung zu flächensparenden und gemeinschaftlichen Wohnformen an. Göttinger*innen können für Fragen zum Umzug in eine kleinere Wohnung, dem Umbau ihres Hauses oder dem Wohnen in Gemeinschaft einen kostenfreien Beratungstermin vereinbaren. Ebenfalls kostenfrei wird eine architektonische Erstberatung durch die Architektenkammer Niedersachsen zum Umbau von Wohnungen und Häusern zur flächenoptimierten Nutzung angeboten.

Alle Umfrageergebnisse

Alle Ergebnisse der Umfrage für Göttingen sowie alle Informationen zum Beratungsangebot der Wohnraumagentur finden sich auf goe.de/wohnraumagentur. Der Gesamtbericht der Umfrage findet sich auf der Webseite von OptiWohn.

 

POL-HI: "Fit im Auto" - Seminar für Autofahrende ab 65

HILDESHEIM - (jpm) Der Verkehrssicherheitsberater der Polizei Hildesheim, Polizeioberkommissar Christian Koplin, und die Verkehrswacht bieten am 02.11.2021 auf dem Gelände der DEULA im Lerchenkamp ein Seminar zur Erhaltung und Stärkung der Fahrkompetenz an.

Zielgruppe der Veranstaltung sind Autofahrerinnen und Autofahrer ab 65 Jahren. Neben einem Theorieteil, der sich u.a. mit neuester Fahrzeugtechnik beschäftigt, wird es auch einen Praxisteil geben, bei dem Sicherheitsübungen (bremsen, ein- und ausparken) durchgeführt werden. Weiterhin werden Kleingruppen mit einem Fahrlehrer im Stadtgebiet unterwegs sein, der den Teilnehmenden ein Feedback gibt.

Die Veranstaltung beginnt um 09:30 Uhr und dauert etwa fünf Stunden. Für den Termin am 02.11.2021 sind noch einige wenige Restplätze zu vergeben. Interessierte können sich bei POK Koplin unter der Telefon-Nummer 05121/939-109 oder unter der E-Mail-Adresse christian.koplin@polizei.niedersachsen.de für das Seminar anmelden. Darüber hinaus sind weitere Veranstaltungen zum Thema "Fit im Auto" geplant, für die jetzt schon Interesse unter den genannten Kontaktdaten bekundet werden kann.

Für alle, die Bedenken haben könnten sich anzumelden betont Christian Koplin ausdrücklich "Das Seminar dient dazu, die vorhandenen Fahrfertigkeiten zu stärken und dadurch die Sicherheit bei der Teilnahme am Straßenverkehr zu erhöhen. Niemand muss Sorge haben, dass ihm oder ihr der Führerschein weggenommen werden soll".

 

 

Corona-Pandemie: Bei 252 Menschen aktuelle Infektionen bestätigt

Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 31,2

Aktuell sind bei 252 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigt. Der für den Landkreis Göttingen heute (Mittwoch, 13. Oktober 2021) gültige Inzidenzwert laut Lagebericht des Robert Koch-Instituts liegt bei 31,2. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen beträgt 9.342. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen beträgt 9.376. Davon gelten 8.843 Personen als wieder von der Infektion genesen, 281 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind im Infektionsschutzgesetz des Bundes und in der Corona-Landesverordnung geregelt. Die Corona-Landesverordnung legt Basis-Schutzmaßnahmen fest – Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen, Tragen einer medizinischen Maske in Räumen, ausreichend Hygiene. Ob weitere Schutzmaßnahmen erforderlich sind, ist an drei Indikatoren erkennbar. Leitindikator ist „Hospitalisierung“, weitere Indikatoren sind „Neuinfektionen“ und „Intensivbetten“ (Erläuterung s. u.). Der oben genannte Indikator „Neuinfektionen“ ist auf das Kreisgebiet bezogen, „Hospitalisierung“ und Intensivbetten“ sind landesweiten Werte; sie sind dargestellt in der Corona-Warnampel des Landes.

Lage in den Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte / Inzidenz)

  • Flecken Adelebsen (116 / 2 / 15,9)
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) (172 / 12 / 85,1)
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz (331 / 11 / 87,6)
  • Stadt Bad Sachsa (271 / 5 / 0)
  • Flecken Bovenden (234 / 3 / 0)
  • Samtgemeinde Dransfeld (201 / 10 / 53,4)
  • Stadt Duderstadt (1.127 / 26 / 49,1)
  • Gemeinde Friedland (174 / 1 / 0)
  • Samtgemeinde Gieboldehausen (492 / 31 / 110,8)
  • Gemeinde Gleichen (166 / 1 / 11,3)
  • Stadt Göttingen (3.084 / 60 / 11,8)
  • Stadt Hann. Münden (1.018 / 10 / 4,2)
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz (206 / 5 / 0)
  • Stadt Herzberg am Harz (498 / 4 / 23,3)
  • Stadt Osterode am Harz (539 / 66 / 125)
  • Samtgemeinde Radolfshausen (158 / 2 / 13,9)
  • Gemeinde Rosdorf (265 / 1 / 0)
  • Gemeinde Staufenberg (197 / 0 / 0)
  • Gemeinde Walkenried (127 / 2 / 23)

 

 

POL-HI: Motorradfahrer bei Unfall leicht verletzt - Verursacher unter Alkoholeinfluss

HILDESHEIM - (jpm) Ein Motorradfahrer wurde am Dienstagabend, 12.10.2021, bei einem Unfall an der Kreuzung Mastbergstraße / Steuerwalder Straße leicht verletzt. Der Autofahrer, der den Unfall verursachte, stand dabei unter Alkoholeinfluss.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge wartete der 17-jährige Leichtkraftradfahrer, gegen 21:00 Uhr, vor einer roten Ampel an der Kreuzung in der Mastbergstraße Ecke Steuerwalder Straße. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich ein 43-jähriger Mercedesfahrer dem Kreuzungsbereich von hinten, überholte noch einen anderen Autofahrer und stieß letztlich trotz durchgeführter Vollbremsung mit dem Motorrad zusammen. Der 17-jährige wurde dabei von seiner Maschine gestoßen und landete auf der Fahrbahn. Dadurch trug er leichte Verletzungen davon, die an der Unfallstelle durch einen Rettungswagen behandelt wurden.

Wie sich bei der Unfallaufnahme herausstellte, stand der Mercedesfahrer unter Alkoholeinfluss. Dem Mann wurde auf der Wache eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie fahrlässiger Körperverletzung gegen den 43-jährigen ein.

 

 

Fahrplanwechsel beim Regionalverkehr Hildesheim - Ausweitung der Wochenendverkehre in der Region Leinebergland

13.Oktober 2021

Die Öffentlichen Verkehrsmittel sind ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens. Sie ermöglichen Mobilität für jedermann und tragen zur Entlastung der Umwelt bei.

Seit dem Fahrplanwechsel am 2. September wurden die Verkehre an Samstagen und Sonntagen in der Region Leinebergland deutlich ausgeweitet. Damit bietet der Landkreis Hildesheim gemeinsam mit der RVHI Regionalverkehr Hildesheim GmbH den Bürgerinnen und Bürgern ein besseres Angebot am Wochenende. Die Finanzierung der zusätzlichen Fahrten in Höhe von 50.000 Euro erfolgt über die dem Landkreis vom Land für den ÖPNV zur Verfügung gestellten Mittel.

Der Ausbau der Wochenendbedienung auf sämtlichen Verbindungen ist auch Ziel des vom Kreistag beschlossenen Nahverkehrsplans. Mit der Umsetzung wurde im letzten Jahr bereits im nördlichen Kreisgebiet begonnen.

„Mit dem nun geschaffenen Angebot tragen wir gemeinsam mit dem RVHI weiter zu einer Steigerung der Lebensqualität im Südkreis bei“, so Erste Kreisrätin und RVHI-Aufsichtsratsvorsitzende Evelin Wißmann.

Die zusätzlichen Fahrten werden auf allen Linien im Leinebergland als bedarfsgesteuerter Verkehr – das heißt als Rufbus oder AST (Anruf-Sammel-Taxi) - angeboten. „Bedarfsgesteuerte Verkehre wie etwa die Rufbusse des RVHI sind gerade in nachfrageschwachen Zeiten und Regionen wie etwa am Wochenende ein adäquates Mittel, um dennoch ein gutes, aber wirtschaftliches Verkehrsangebot aufrecht zu erhalten“, erläutert Kai Henning Schmidt, Geschäftsführer beim Regionalverkehr Hildesheim. „Der Rufbus dient dazu das Angebot in ländlichen Räumen weiter auszubauen.“

Zum ersten Mal gibt es am Wochenende - am Samstag bis circa. 18 Uhr und am Sonntag von etwa 10 bis 16 Uhr - ein abgestimmtes Fahrplanangebot. Mindestens vier Fahrtenpaare stehen nun bei Bedarf zur Verfügung und bieten damit eine echte Alternative zur Nutzung des Autos. Das Fahrplankonzept wurde vom RVHI und dem Landkreis Hildesheim in Abstimmung mit der Region Leinebergland entwickelt.

So ist z.B. Gronau mit den Linien 641 und 661 am Samstag und Sonntag im Stundentakt an den Bahnhof Banteln angebunden. Dabei sind die Busse auf den Metronom von und nach Hannover abgestimmt. Mit der Linie 68 von Lamspringe nach Alfeld und zurück kommen Fahrgäste nun vier Mal am Sonntag. Gleiches gilt auch für die Linien von Capellenhagen über Duingen und den Bantelner Bahnhof nach Gronau sowie von Sibbesse durchs Despetal nach Gronau und Banteln. Auch das Angebot zwischen Freden und Alfeld wurde auf den Linien 61 und 68 deutlich verbessert.

Die Rufbusse fahren die Strecken je nach Bedarf ab. Eine vorherige Bestellung erfolgt bis 60 Minuten vor Abfahrtswunsch über die Telefonnummer 05121 7642-0. Dabei sollten die gewünschte Start- und Zielhaltestelle, die gewünschte Abfahrtszeit sowie die Personenanzahl angegeben werden. Der Rufbus verkehrt als Kleinbus bzw. als Taxi und holt die betreffenden Personen an ihrer Starthaltestelle ab. Wurden weitere Fahrtwünsche angemeldet, verbindet der Rufbus die entsprechenden Haltestellen. Ansonsten bringt er den Fahrgast direkt an seine Zielhaltestelle. Durch den Rufbus können Fahrten viel effizienter und zielgerichteter durchgeführt werden. Es gilt der ROSA-Tarif; bei Umstieg auf den Metronom kann die Anschlussmobilität genutzt werden. Mit der Anschlussmobilität ist die Fahrt mit dem Bus zum Bahnhof in der Start- und Zielgemeinde ohne Aufpreis möglich. Weitere Informationen zur Anschlussmobilität gibt es unter www.rosa.de

Die neuen Fahrplanbücher mit sämtlichen Angeboten des RVHI gibt es in den bekannten Vorverkaufsstellen oder beim Fahrpersonal direkt in den Bussen des RVHI

Informationen zu den Rufbussen in der Region Leinebergland gibt es auf der Website der RVHI und in den entsprechenden Flyern. Diese liegen in den Rathäusern der Gemeinden und in der Mobilitätszentrale Leinebergland am Alfelder Bahnhof aus.

 

 

POL-NOM: Auffahrunfall - 5.500EUR Schaden und eine Leichtverletzte

Northeim, Einbecker Landstraße

Dienstag, 12.10.2021, 06:45 Uhr

NORTHEIM(da) - Aus Unachtsamkeit bzw. zu geringem Sicherheitsabstand fuhr eine 28-Jährige aus dem Bereich Landesbergen am gestrigen Morgen gegen 06:45 Uhr in der Einbecker Landstraße mit ihrem PKW auf ein vor ihr verkehrsbedingt wartendes Fahrzeug auf. Durch den Aufprall wurde die Verursacherin leicht verletzt, die vor ihr fahrende 44-jährige Einbeckerin blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein geschätzter Schaden in Höhe von ca. 5.500EUR.

 

 

POL-NOM: LKW-Fahrer übersieht Fahrrad - Leicht verletzt

Northeim, Breslauer Straße

Dienstag, 12.10.2021, 07:05 Uhr

NORTHEIM(da) - Bei einem Abbiegevorgang in der Breslauer Straße hat am gestrigen Morgen gegen 07:05 Uhr ein 27-jähriger LKW-Fahrer aus Northeim einen 18-jährigen Radfahrer übersehen und verletzte den Northeimer dabei glücklicherweise nur leicht am Fuß. Der LKW-Fahrer wollte von der Breslauer Straße nach links in die Fliederstraße einbiegen, während der von rechts kommende, vorfahrtsberechtigte Radfahrer seinerseits nach links in die Breslauer Straße abbiegen wollte. Da die lichttechnischen Einrichtungen am Fahrrad nicht den Vorschriften entsprachen, wurden gegen beide Beteiligte entsprechende Verfahren eingeleitet. Der Gesamtschaden belief sich auf ca. 300EUR.

 

 

POL-NOM: Trunkenheit im Verkehr - Mit 2,36 Promille aber ohne Führerschein

Moringen, Sollingstraße

Dienstag, 12.10.2021, 17:15 Uhr

MORINGEN(da) - Eine aufmerksame Zeugin beobachtete am gestrigen Dienstag gegen 17:15 Uhr einen zwischen Fredelsloh und Moringen vor ihr fahrenden PKW, der ihr durch stark unsichere Fahrweise aufgefallen war. Bei einer polizeilichen Überprüfung konnte der 61-jährige Fahrzeugführer kurze Zeit später angetroffen werden und räumte die Fahrt ein. Einen Führerschein konnte der Mann nicht vorlegen, dafür ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 2,36 Promille. Ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.

 

 

POL-NOM: Falscher Wasserwerker - Bargeld entwendet

Northeim, Bereich Sultmerberg

Montag, 11.10.2021, gegen 17:00 Uhr

NORTHEIM(da) - Bereits am Montagabend verschaffte sich ein vermeintlicher Wasserwerker unberechtigt Zutritt zu einem Wohnhaus. Angeblich wegen eines Wasserschadens in der Nachbarschaft wollte er überprüfen, ob es auch in diesem Haus zu möglichen Schäden gekommen sei. Die anwesenden Senioren sollten im Badezimmer das Wasser aufdrehen und auf eine Eintrübung des Wassers warten. Diese Zeit nutzte der Täter, um im Haus eine hohe dreistellige Summe an Bargeld zu entwenden und den Tatort zu verlassen.

Zu dem Täter liegt nur eine vage Beschreibung vor: Männlich, ca. 40-45 Jahre 180-185 cm groß, schlanke Statur Bekleidet mit Arbeitsbekleidung, Gesicht mit Maske bedeckt Möglicherweise osteuropäischer Typus, sprach mit leichtem Akzent

Hinweise zu dem Täter bitte an die Polizei Northeim, Tel.: 05551-70050.

Die Polizei warnt, bei allen Haustürgeschäften grundsätzlich misstrauisch zu sein. Zögern Sie nicht und lassen sich ggf. einen Ausweis zeigen. Bei Zweifeln rufen sie unter der selbst recherchierten Rufnummer die Wasserwerke (oder andere Institutionen) an und hinterfragen sie dort die Richtigkeit eines solchen "Einsatzes". Zögern Sie außerhalb der Geschäftszeiten auch nicht, Nachfragen bei ihrer örtlichen Polizei zu stellen, in der Regel schreckt dies Täter sofort ab! "Echte" Handwerker werden gegen einen solchen Anruf nichts einwenden und ggf. das Erscheinen einer Streife abwarten. Lassen Sie Unbekannte nicht ins Haus, bevor Sie sich ihrer Sache sicher sind und lassen Sie diese niemals alleine in ihren Räumlichkeiten.

 

 

POL-HI: Verkehrsunfall mit einem verletzten Radfahrer auf der K408 zwischen Brüggen und Wettensen

(wol) Am 13.10.2021, um 07:30 Uhr kam es auf der K408 zwischen Brüggen und Wettensen zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein 22-jähriger Radfahrer aus Gronau verletzte wurde.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 26-jähriger Alfelder mit seinem PKW die K408 von Brüggen in Richtung Wettensen. In einer leichten Linkskurve kam der Fahrer mit seinem PKW aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr auf den 22-jährigen Radfahrer, welcher den Radweg neben der Fahrbahn befuhr, auf. Der Radfahrer stürzte nach der Kollision mit dem PKW und wurde anschließend in ein Hildesheimer Krankenhaus eingeliefert.

 

 

DigitalPakt: Kultusminister Tonne übergibt Bewilligungsbescheid in Höhe von 650.000 Euro an die Stadt Hildesheim

Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat am Rande des Plenums im Niedersächsischen Landtag dem Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim Dr. Ingo Meyer einen Bewilligungsbescheid aus dem DigitalPakt Schule in Höhe von 650.000 Euro überreicht. Das Geld kommt der IGS Robert Bosch zugute, die damit ihre digitale Infrastruktur weiter ausbauen kann. Vor allem soll die vollständige Verkabelung des Schulgebäudes vorangetrieben werden.

Kultusminister Tonne zeigte sich beeindruckt angesichts der zustande gekommenen Summe: „Die IGS Robert Bosch und die Stadt Hildesheim können stolz auf ihr tatkräftiges digitales Engagement sein, das es ermöglicht hat, Ihnen heute einen Bescheid in dieser Höhe zu überreichen."

Oberbürgermeister Dr. Meyer: „Ich freue mich sehr, dass wir dank dieser großen finanziellen Unterstützung die digitale Infrastruktur einer weiteren Hildesheimer Schule ausbauen können. Hierfür danke ich dem Ministerium und allen, die diese Förderung möglich gemacht haben. Wir werden schnellstmöglich alle Potentiale ausschöpfen, um auch weitere städtische Schulen vollständig zu digitalisieren und mittelfristig allen Schülerinnen und Schülern einen zeitgemäßen Unterricht zu gewährleisten."

Der DigitalPakt unterstützt Schulen beim Aufbau ihres IT-Netzes. Darunter fällt u.a. die Förderung von digitalen Endgeräten, schulischem WLAN und die Weiterentwicklung von Lehr- und Lern-Infrastrukturen, wie Lernplattformen oder Cloud-Angebote. Auf diese Weise sollen die niedersächsischen Schulen fit gemacht werden für das digitale Zeitalter.

 

 

Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 13. Oktober 2021

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 89 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 5177 (+ 7 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 4986 Personen. Verstorben sind 102 Personen. 17 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

Die genaue Übersicht der v. g. Zahlen aufgeschlüsselt nach Gemeinden finden Sie jederzeit im Dashboard auf unserer Homepage unter COVID 19 - Landkreis Hameln-Pyrmont (arcgis.com)

 

 

POL-HOL: Nächtlicher "Blitz-Einbruch" in den Telekom-Shop in der Innenstadt von Holzminden.

In der Nacht zu heute meldeten Anwohner gegen 03.35h der Polizeiwache Holzminden, dass gerade in den Shop der Telekom in der Oberen Straße in der Fußgängerzone eingebrochen wurde. Optischer und akustischer Alarm war ausgelöst, mehrere Täter hatten die Eingangstür gewaltsam geöffnet und im Shop offenbar diverse Gegenstände entwendet. Die direkte Tatausführung dauerte nur wenige Minuten, die Täter flüchteten zu Fuß. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit Unterstützung der Polizei Höxter durch insgesamt vier Streifenwagenbesatzungen verlief erfolglos, die 2-3 Täter konnten unerkannt entkommen. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Der Kriminalermittlungsdienst hat die Ermittlungen wegen schweren Einbruchdiebstahls aufgenommen und bittet Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, sich unter 05531-958-0 zu melden.

 

 

POL-NOM: Abkommen von Fahrbahn

B241 (js) Am 12.10.21, gegen 10.20 Uhr, befuhr ein 39-jähriger PKW-Fahrer aus Beverungen mit seinem Fahrzeug die B 241 aus Richtung Schönhagen kommend in Richtung Uslar. Auf regennasser Fahrbahn geriet der PKW ins Schleudern und dann nach rechts von der Fahrbahn ab. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 EUR.

 

 

POL-NOM: Verkehrsunfall mit Flucht

USLAR-OFFENSEN (js) Am 12.10.21, zwischen 05.45 und 18.05 Uhr, wurde ein PKW, der auf dem Pendlerparkplatz in Offensen abgestellt war, von einem bisher unbekannten Fahrzeug vermutlich beim Ausparken beschädigt. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt. Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Tel.: 05571/926000.

 

 

Ministerpräsident Stephan Weil und Kultusminister Grant Hendrik Tonne gratulieren niedersächsischen Gesamtschulen zum 50-jährigen Bestehen

Im Sommer vor 50 Jahren gingen in Niedersachsen insgesamt neun Gesamtschulen an den Start: die Wilhelm-Bracke-Gesamtschule in Braunschweig, die IGS Fürstenau, die IGS Linden, die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim, die IGS Garbsen, die Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule in Wolfsburg, die IGS Langenhagen, die KGS Osnabrück-Schinkel und die 2007 aufgehobene ausgelaufene KGS Neuenhaus. Sie waren die ersten Gesamtschulen in Niedersachsen. Alle neugegründeten Integrierten Gesamtschulen erhielten damals eine spezifische Schwerpunktsetzung, wodurch unterschiedliche Aspekte der neuen pädagogischen und didaktischen Konzepte erprobt werden sollten. Bei einem Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Gesamtschulen von der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in der IGS Langenhagen würdigten Ministerpräsident Stephan Weil und Kultusminister Grant Hendrik Tonne am heutigen Dienstag die Leistung der Gesamtschulen.

„Das, was 1971 noch als Sensation galt, und vielerorts heftige Widerstände auslöste, hat sich heute zu einer wahren Erfolgsgeschichte entwickelt", lobte der Ministerpräsident das Engagement der Schulen. „Die Gesamtschulen in Niedersachsen haben neue Ideen auf den Weg gebracht, von denen auch die anderen Schulformen profitiert haben. Ich bin sehr froh darüber, dass die über viele Jahrzehnte andauernden ideologischen Grabenkämpfe in der Schulpolitik überwunden sind."

Kultusminister Tonne betonte: „Die Integrierte Gesamtschule ist heute nicht mehr aus unserer Schullandschaft wegzudenken. Es waren vor allem die ersten Gesamtschulen, die die weitere Entwicklung maßgeblich geprägt haben. Mittlerweile gibt es in ganz Niedersachsen 98 öffentliche Integrierte und 34 Kooperative Gesamtschulen. Ich danke allen Lehrkräften, Schulleiterinnen und Schulleitern sowie allen Schülerinnen und Schülern, die diesen Weg in den vergangenen Jahrzehnten geebnet und möglich gemacht haben."

 

 

Ausscheidende Kreistagsabgeordnete mit Feierstunde verabschiedet

Zum Ende der aktuellen Wahlperiode am 31. Oktober verlassen 27 Abgeordnete den Kreistag des Landkreises in Hameln-Pyrmont. Im Rahmen einer Feierstunde im „Kaisersaal“ im Hamelner Bahnhof wurden die ausscheidenden Kreistagsmitglieder von Landrat Dirk Adomat und weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Kreisverwaltung im Anschluss an die letzte Kreistagssitzung der Wahlperiode verabschiedet.

„Die Abgeordneten des Kreistages verwenden einen nicht unerheblichen Teil ihrer Freizeit darauf, sich ehrenamtlich für die Weiterentwicklung des Landkreises einzusetzen. Für dieses unersetzliche Engagement für die kommunale Demokratie in den vergangenen Jahren und teilweise Jahrzehnten danke ich den Abgeordneten, die den Kreistag nun verlassen werden“, so Landrat Dirk Adomat.

Der Landrat überreichte den ausscheidenden Kreistagsabgeordneten zum Dank und zur Erinnerung an ihre Zeit im Kreistag einen hochwertigen Kristallglas-Quader mit Ihrem Namen und der Dauer ihrer Mitgliedschaft im Kreistag. Verabschiedet wurden:

·         Kerstin Achilles (SPD): Kreistagsmitglied von 2004-2021. Mitglied im Kreisausschuss, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Gesundheit.

·         Astrid Bartling (CDU): 2016-2021. Mitglied im Bauausschuss und Mitglied im Jugendhilfeausschuss.

·         Elke Biester (Fraktionslos): 2017-2021. Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft.

·         Klaus Brzesowsky (SPD): 2016-2021. Vorsitzender des Bauausschusses, Mitglied im Schulausschuss und Mitglied im Grundstücksverkehrsausschuss.

·         Hartwig Bursie (SPD): 2016-2021. Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft und Mitglied im Jugendhilfeausschuss.

·         Lars Diedrichs (DIE UNABHÄNGIGEN): 2016-2021. Stellv. Vorsitzender der Fraktion DIE UNABHÄNGIGEN, Mitglied im Kreisausschuss und Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft.

·         Thomas Hampe (DIE UNABHÄNGIGEN): 2016-2021. Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE UNABHÄNGIGEN, Mitglied im Ausschuss für Feuerwehr und Rettungsdienst und Mitglied im Bauausschuss.

·         Thorsten Kellner (CDU): 2006-2021 und 1996-2001. Stellv. Vorsitzender der CDU-Fraktion und Mitglied im Ausschuss für Feuerwehr und Rettungsdienst.

·         Annemarie Knoke (AfD): 2016-2021. Stellv. Vorsitzende des Betriebsausschusses „Wendepunkt“ und Mitglied im Ausschuss für Erneuerbare Energien und Umwelt.

·         Ursula Körtner (CDU): 1991-2021. Vorsitzende des Schulausschusses, Mitglied im Ausschuss für Soziales und Gesundheit, Mitglied im Jugendhilfeausschuss und Mitglied im Betriebsausschuss „Wendepunkt“.

·         Rosemarie Kreiensen (SPD): 2006-2021. Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Gesundheit und Mitglied des Bauausschusses.

·         Peter Kurbjuweit (DIE LINKE): 2016-2021. Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, Mitglied im Ausschuss für Erneuerbare Energien und Umwelt, Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft, Mitglied im Ausschuss für Soziales und Gesundheit und Mitglied im Bauausschuss.

·         Ruth Leunig (SPD): 2001-2021. Stellv. Landrätin, Stellv. Vorsitzende der Fraktion SPD-Sabine Sturm/Pro Bürger, Mitglied im Kreisausschuss, Vorsitzende des Betriebsausschusses „Wendepunkt“ und Mitglied im Ausschuss für Soziales und Gesundheit.

·         Dr. Matthias Loeding (DIE LINKE): 2016-2021. Mitglied im Kreisausschuss, Mitglied im Ausschuss für Feuerwehr und Rettungsdienst, Mitglied im Jugendhilfeausschuss und Mitglied im Schulausschuss.

·         Irmgard A. Lohmann (CDU): 2016-2021 und 2006-2011. Mitglied im Schulausschuss.

·         Ina Loth (FDP): 2018-2021. Stellv. Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Mitglied im Schulausschuss, Mitglied im Betriebsausschuss „Abfallwirtschaft“ und Mitglied im Betriebsausschuss „Wendepunkt“.

·         Michael Maxein (Bündnis 90/Die Grünen): 2018-2021. Stellv. Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied im Ausschuss für Erneuerbare Energien und Umwelt und Mitglied im Betriebsausschuss „Abfallwirtschaft“.

·         Waltraud Mehring (SPD): 2016-2021. Mitglied im Ausschuss für Feuerwehr und Rettungsdienst und Mitglied im Schulausschuss.

·         Barbara Otte-Kinast (CDU): 2004-2021. Stellv. Vorsitzende des Ausschusses für Erneuerbare Energien und Umwelt und Mitglied im Schulausschuss.

·         Gerhard Paschwitz (CDU): 2012-2021. Mitglied im Ausschuss für Soziales und Gesundheit und Mitglied im Jugendhilfeausschuss

·         Sieglinde Patzig-Bunzel (SPD): 2006-2021. Mitglied im Ausschuss für Soziales und Gesundheit und Mitglied im Schulausschuss.

·         Heinz-Helmuth Puls (SPD): 2016-2021. Mitglied im Ausschuss für Erneuerbare Energien und Umwelt, Mitglied im Bauausschuss und Mitglied im Betriebsausschuss „Abfallwirtschaft“.

·         Werner Sattler (SPD): 2008-2021. Kreistagsvorsitzender, Vorsitzender des Betriebsausschusses „Abfallwirtschaft“ und Mitglied im Ausschuss für Feuerwehr und Rettungsdienst.

·         Daniel Schimanski (CDU): 2016-2021. Mitglied im Bauausschuss.

·         Torsten Schulte (Bündnis 90/Die Grünen): 2006-2021. Stellv. Landrat, Mitglied im Kreisausschuss und Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft.

·         Sabine Sturm (ProBürger): seit April 2021. Mitglied im Ausschuss für Feuerwehr und Rettungswesen.

·         Rüdiger Zemlin (FDP): 2016-2021. Vorsitzender der FDP-Fraktion, Mitglied im Ausschuss für Erneuerbare Energien und Umwelt und Mitglied im Ausschuss für Soziales und Gesundheit.

 

 

POL-HI: Zeugenaufruf nach Unfallflucht - Bauarbeiter leicht verletzt

HILDESHEIM - Ein Baggerfahrer wurde gestern Morgen, 12.10.2021, in der Osterstraße von einem vorbeifahrenden Auto leicht am Bein verletzt. Der Verursacher setzte seine Fahrt hiernach unerlaubt fort.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge ereignete sich der Unfall gestern Morgen gegen 07:30 Uhr in Höhe der Jacobistraße. Der 31-jährige Baggerfahrer war nach eigenen Angaben gerade dabei sein Fahrzeug abzuladen, als ein silberner Ford an ihm vorbeifuhr, ihn am Bein touchierte und dadurch leicht verletzte. Das Fahrzeug setzte seine Fahrt anschließend in Richtung Kaiserstraße fort, ohne anzuhalten.

Eventuelle Zeugen, die Angaben zum Unfall bzw. zu dem Ford machen können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.

 

 

Stadt stellt Mittel für Luftfilteranlagen bereit

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Göttingen hat am Montag, 11. Oktober 2021, einen interfraktionellen Dringlichkeitsantrag zur außerplanmäßigen Mittelbereitstellung von Eigenmitteln für die Anschaffung von weiteren Luftfilteranlagen für Kitas und Schulen gemäß der Förderrichtlinien von Bund und Land einstimmig beschlossen.

Wie im Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke am 23. September 2021 mitgeteilt wurde, gäbe es Fördermöglichkeiten zur Anschaffung weiterer Luftfilteranlagen für Kitas und Schulen in Höhe von 256.000 Euro. Im Rahmen der Förderrichtlinien von Bund und Land müssen hierfür im Haushalt Mittel in Höhe von 65.000 Euro bereitgestellt werden.

Ein Dringlichkeitsantrag sei für die Fristwahrung zur Beantragung der Fördermittel erforderlich gewesen, da ein Beschluss im Rat der Stadt frühestens Mitte November 2021 möglich gewesen wäre.

 

 

POL-HI: Sarstedt, Verkehrsunfallflucht auf REWE-Parkplatz Voss-Straße

Sarstedt, Voss-Straße, dortiger REWE-Parkplatz (lü) Am 12.10.2021, zwischen 19.15 Uhr und 19.25 Uhr, hatte ein 32-jähriger aus Giften seinen grauen Pkw Hyundai, i30, kurz zum Einkaufen auf dem Parkplatz abgestellt. Als er wieder zu seinem Pkw kam, musste er feststellen, dass sein Pkw in der Zwischenzeit an der Fahrzeugfront beschädigt worden war. Ein anderer Pkw-Fahrer hatte den Pkw beim Ausparken beschädigt und war sogar anschließend ausgestiegen um sich den Schaden anzusehen. Danach war er dann trotzdem davongefahren. Ein Zeuge hatte den Vorfall beobachtet und einen Zettel am beschädigten Pkw hinterlassen. Somit liegen erste Hinweise auf den Verursacher vor, die z. Zt. noch überprüft werden. Der Schaden an dem Pkw Hyundai wird auf ca. 1000,- Euro geschätzt. Die Polizei bittet weitere Zeugen sich bei der Polizei Sarstedt unter der Tel.-Nr.: 05066/9850 zu melden.

 

 
 
 
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