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News der Region


Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet

Mobile Messungen in der 15. Kalenderwoche 2021

Northeim (lpd). In der Woche vom 12.04.2021 bis 18.04.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag: Raum : Moringen

Dienstag: Raum: Bad Gandersheim

Mittwoch: Raum Einbeck

Donnerstag: Raum: Kalefeld

Freitag :Raum: Katlenburg-Lindau

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Moringen eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.

L 569: Radwegerneuerung zwischen Duderstadt und Nesselröden wird fortgesetzt

Bauarbeiten unter halbseitiger Verkehrsführung ab MOntag, 12. April

Die Bauarbeiten am Radweg zwischen Duderstadt und Nesselröden (Landkreis Göttingen) im Zuge der L 569 werden ab Montag, 12. April, fortgesetzt.

Bereits im Herbst letzten Jahres wurden Teilbereiche des Radweges erneuert.

Durch Bäume im Seitenraum des Radweges sind in der Vergangenheit Wurzelschäden an dem Radweg entstanden. In diesen Bereichen werden zur dauerhaften Instandsetzung sogenannte Wurzelbrücken eingebaut. Hierbei handelt es sich um Betonfertigteile, die den Wurzeln unterhalb des Radweges Freiraum verschaffen.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende Mai andauern. Wegen des Einbaus der Wurzelbrücken und der Asphaltierungsarbeiten wird die L 569 in diesem Bereich halbseitig gesperrt. Der Kfz- und der Radverkehr wird mit einer Baustellenampel wechselseitig an der Baustelle vorbei geführt. Witterungsbedingte Verzögerungen der Baumaßnahme sind nicht auszuschließen.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

 

B 497: Sperrung Schönhagen-Neuhaus

Vollsperrung wegen Fahrbahndeckenerneuerung

BAD GANDERSHEIM. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim plant, ab dem 22. März bis Mitte April die Fahrbahndecke der B 497 zwischen Schönhagen und Neuhaus zu erneuern. Die Bauarbeiten werden ca. 4 bis 6 Wochen in Anspruch nehmen. Das teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit. Von Montag 22. März bis Freitag 16. April wird die Bundesstraße voll gesperrt. Die Umleitung führt von Schönhagen über die Bundesstraße 241 nach Lauenförde, über die Landesstraße 550 nach Boffzen, über die Landesstraße 549 nach Neuhaus und umgekehrt.

Die Bauarbeiten erfolgen in drei Bauphasen und können nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. In der ersten Bauphase ab dem 22. März bis zum Beginn der Osterferien wird der Asphalt gefräst und Frostschäden beseitigt. In dieser Zeit erhalten Busse des öffentlichen Nahverkehrs für die Durchfahrt eine Sondergenehmigung. Damit ist der Schülertransport weiterhin sichergestellt.

Ab Freitag, dem 26. März spät nachmittags bis zum Ende der Osterferien ist keine durchgängige Nutzung der Buslinie 510 zwischen Holzminden und Uslar sowie in Gegenrichtung möglich. Die Linie 510 verkehrt somit nur auf den Teilabschnitten Holzminden bis Neuhaus sowie Schönhagen bis Uslar und jeweils in Gegenrichtung. Bitte beachten Sie hierfür die geänderten Fahrpläne der Busunternehmen.

Die Baukosten der Maßnahme betragen rund 750.000 Euro und werden vom Bund getragen.

Aufgrund der zu erwartenden Verkehrsbehinderungen bittet die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.


Kreisverkehr Königsallee/Hagenweg wird voll gesperrt

Der Kreisverkehr auf der Königsallee am Hagenweg in Göttingen wird ab Montag, 12. April 2021, wegen Bauarbeiten voll gesperrt. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Freitag, 16. April 2021, beendet sein.

Der Verkehr wird über die Grätzel-, Rudolf-Winkel- und Wilhelm-Lambrecht-Straße umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.



POL-NOM: Keller aufgebrochen

Bad Gandersheim, Königsberger Straße, Montag, 12.04.21, 12.00 Uhr bis Dienstag, 13.04.21, 11.00 Uhr

BAD GANDERSHEIM (schw) - In der Zeit von Montag, 12.04.21, 12.00 Uhr bis Dienstag, 13.04.21, 11.00 Uhr verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu mehreren Kellerräumen in einem Mehrfamilienhaus, in der Königsberger Straße. In einem Fall wurde mehrere kleinere tragbare Gegenstände im Wert von ca. 550,- EUR entwendet, in zwei weiteren Fällen konnte ein Entwendungsschaden bislang nicht festgestellt werden. Insgesamt entstanden durch die Taten Schäden in Höhe von ca. 600,- EUR Hinweise nimmt die Polizei Bad Gandersheim unter der Telefonnummer 05382/91920-0 entgegen.



POL-NOM: Sachbeschädigung an Grundschule

Einbeck, Am Thie, Montag, 12.04.21, 14.30 Uhr - Dienstag, 13.04.21, 07.00 Uhr

EINBECK (schw) - In der Zeit von Montag, 12.04.21, 14.30 Uhr bis Dienstag, 13.04.21, 07.00 Uhr verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu dem umzäunten Schulgelände der Grundschule Kreiensen. Auf dem Schulgelände beschädigten der oder die Täter Gebäudeanbauteile und verursachten damit Schäden in bislang unbekannter Höhe. Zeugen, die in dem oben genannten Zeitraum im Bereich der Grundschule Kreiensen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Gefahr der Bodenverunreinigung durch illegale Abfallentsorgung

Bad Gandersheim, Holzmindener Straße Sonntag, 11.04.21, 18.00 Uhr - Montag, 12.04.21, 08.00 Uhr

BAD GANDERSHEIM (schw) - Durch einen Zeugen wird der Polizei Bad Gandersheim am 12.04.21, gegen 08.00 Uhr eine unerlaubte Müllentsorgung im Bereich des Klärwerkes in Bad Gandersheim gemeldet. Bei näherer Inaugenscheinnahme stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem Müll nicht nur um gewöhnlichen Müll, sondern unter anderem um mehrere Kanister mit Altöl handelte. Des Weiteren konnten Utensilien für einen Ölwechsel aufgefunden werden. Wann die Gegenstände dort abgelagert wurden, ist bislang nicht bekannt. Zeugen, die in den vergangenen Tagen im Bereich der Kläranlage an der Holzmindener Straße verdächtige Beobachtungen wahrgenommen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Illegale Müllentsorgung

Einbeck, Feldweg nahe der K 627, Montag, 12.04.21, 10.45 Uhr

EINBECK (schw) - Am Montag, 12.04.21 wurde der Polizei Bad Gandersheim eine Illegale Müllentsorgung im Bereich der K 627 zwischen Billerbeck und Bentierode gemeldet. Die Betroffene, eine 29-jähirige Einbeckerin wurde dabei beobachtet, wie sie diversen Hausmüll aus ihrem Pkw auslud und diesen an dem Feldweg entsorgte. Gegen die 29-jährige wird nun wegen illegaler Beseitigung von Abfällen ermittelt.



Prekäre Wohnverhältnisse: „Gesellschaftlicher Kraftakt erforderlich“

Es gibt nicht viele von ihnen, dennoch sind sie teils weit über die Göttinger Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die Rede ist von Immobilien, in denen Menschen unter prekären Verhältnissen leben. Vor Ort zeigt sich eine Mischung verschiedenster Sachlagen. Über Jahrzehnte haben sich die einst vorzeigbaren Wohnobjekte schleichend zu sozialen Brennpunkten entwickelt. Hinzukommen häufige Wechsel der Eigentumsverhältnisse und damit der Verantwortlichen. Inzwischen hat sich eine komplexe und herausfordernde Eigentumsstruktur herausgebildet. Investor*innen kaufen Anteile unsanierter Immobilien in der Regel, um Gewinne zu erzielen. Gespart wird dafür jahrelang an Instandhaltung- und Modernisierungsmaßnahmen, dadurch entsteht ein erheblicher Sanierungsstau. Wie die Menschen in ihren Wohnungen leben müssen, scheint die meisten Eigentümer*innen wenig zu interessieren. Die schlechte bauliche Substanz und die prekäre Wohnsituation führen wiederum dazu, dass Wohnungen in solchen Anlagen überwiegend von Menschen angemietet werden, die auf dem angespannten Wohnungsmarkt woanders keine Chance haben.

Ob Gesundheitsamt, Ordnungsamt, Entsorgungsbetriebe oder Feuerwehr – seit Jahren sind städtische Fachbereiche mit Blick auf den Brandschutz, hygienische Zustände oder beispielsweise Schädlingsbefall regelmäßig vor Ort im Einsatz. In den letzten Jahren gab es knapp 30 Begehungen und seit dem Sommer 2020 zusätzlich regelmäßige Gespräche mit der jeweiligen Hausverwaltung bzw. den Mehrheitseigentümer*innen. Insbesondere in der Corona-Pandemie stehen bei den Gesprächen auch Hygienekonzepte auf der Tagesordnung. Investiert hat die Stadt in den vergangenen Jahren in die Quartiersarbeit, beispielhaft zu nennen sind das Weststadtzentrum und das Quartiersbüro Leineviertel. Sie bieten in ihren Nachbarschaften Beschäftigungsprojekte oder Infoveranstaltungen für die Bewohner*innen und haben sich zu festen Anlaufstellen für alle Menschen in ihren Quartieren entwickelt. Insbesondere die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist fester Bestandteil der Aktivitäten.

Die Wohnverhältnisse lassen sich indes nicht kurzfristig lösen. Die Stadt entwickele aktuell ein integriertes Handlungskonzept zum Umgang mit solchen Immobilien. Ein wichtiger Baustein sei dabei die Zusammenarbeit mit den Hausverwaltungen und den Mehrheitseigentümer*innen, die stärker in die Pflicht genommen werden müssen. „Eigentum verpflichtet! Dass Eigentümer*innen bestehende bauliche Mängel jahrelang nicht beheben, ist absolut inakzeptabel. Sie müssen endlich in ihr Eigentum investieren“, betont Göttingens Sozialdezernentin Petra Broistedt.

Ein längst überfälliges Instrument für die Stadt sei das vom Land Niedersachsen jüngst verabschiedete Wohnraumschutzgesetz. „Die Gesetze sind aktivem Handeln oft im Weg. Nicht alles, was die Stadt machen möchte, darf sie auch umsetzen“, untermauert Broistedt. Mit dem neuen Gesetz erhoffe sie sich endlich ein Druckmittel in der Hand zu haben, um Bewohner*innen in prekären Wohnverhältnissen spürbar helfen können. „Das Gesetz regelt beispielsweise, wie viele Menschen auf wie viel Raum zusammenleben dürfen. Wird dagegen verstoßen, drohen Vermieter*innen bzw. Eigentümer*innen hohe Bußgelder und Räumungsverfahren. Den erforderlichen Ersatzwohnraum müssen sie stellen oder bezahlen.“ Das Gesetz wolle sie konsequent anwenden, für die Menschen in den Wohnanlagen sei das ein echter Lichtblick. „Wirklich helfen kann nur weiterer Wohnungsbau, und zwar öffentlich geförderter Wohnungsbau.“ Es sei in den letzten Jahren schon viel geschehen. Die Stadt habe die rechtlichen Grundlagen für 2.500 Wohnungen geschaffen und vielerorts seien die Erfolge bereits sichtbar: Am Nikolausberger Weg, am Nonnenstieg, in der Grünen Mitte Ebertal, in der Godehardstraße, der Hannoversche Straße, auf dem Areal der Gothaer Versicherung, demnächst am Junkerberg, in der Martin-Luther- Straße, der Zimmermannstraße und im Europaquartier. Für weitere 2.500 Wohnungen bereite die Bauverwaltung aktuell die erforderlichen Bebauungspläne vor.



POL-HI: Dachstuhlbrände in Stadt und Landkreis Hildesheim

HILDESHEIM - HARSUM - (jpm) Am heutigen Tag, 13.04.2021, kam es sowohl in der Innenstadt von Hildesheim als auch in dem Harsumer Ortsteil Klein Förste zu Dachstuhlbränden.

In Hildesheim war ein Mehrfamilien- und Geschäftshaus in der Almsstraße (Fußgängerzone) betroffen. Gegen 08:00 Uhr brach auf dem Dachboden ein Feuer aus, das auf den Dachstuhl übergriff. Der Brand wurde durch die Berufsfeuerwehr mit Unterstützung ehrenamtlicher Retter aus dem Stadtgebiet bekämpft. Ein Übergreifen auf benachbarte Häuser konnte so verhindert werden. Eine Wohnung sowie eine Arztpraxis in dem brandbetroffenen Haus sind aufgrund von Löschwasserschäden nicht mehr nutzbar.

Gegen 10:30 Uhr brannte der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Von-Vorsete-Straße in Klein Förste. Das Feuer wurde durch die Bewohnerin bemerkt, die auch die Feuerwehr alarmierte. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Klein Förste, Harsum, Borsum, Asel, Hönnersum und Sarstedt rückten anschließend zum Brandort aus und löschten das Feuer.

Bei beiden Bränden wurden glücklicherweise keine Personen verletzt. Die Schadenssummen können derzeit nicht beziffert werden.

Die Polizei leitete erste Ermittlungen an den Brandorten ein. Die Brandursachen sind in beiden Fällen noch unklar. Beamte des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Hildesheim werden voraussichtlich morgen die Ermittlungen fortführen.



POL-NOM: Fundunterschlagung einer Geldbörse

37574 Einbeck-Kreiensen, Akazienstraße 8, 09.04.2021 13,00 Uhr bis 10.04.2021, 13.00 Uhr

KREIENSEN (hoj) - Ein 30 jähriger, der bis dahin nicht den Verlust seiner Geldbörse bemerkt hatte, kam am Samstag, 10.04.2021, gegen 13.00 Uhr zu seinen Garagen und fand dort seine Geldbörse. Wie und wo er seine Geldbörse verloren hatte, konnte er nicht angeben.

Aus der Geldbörse wurden mehrere Karten, darunter auch EC-Karten entwendet.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können und im Bereich Akazienstraße/Erlenweg im o.g. Tatzeitraum etwas gesehen haben, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050.



Corona-Pandemie: Bei 456 Menschen aktuelle Infektionen bestätigt
Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 70,8

Bei 456 Menschen im Landkreis Göttingen sind aktuelle Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigt. Der für den Landkreis Göttingen heute gültige Inzidenzwert laut Lagebericht des Landes liegt bei 70,8. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen beträgt 6.616. Davon gelten 5.931 Personen als wieder von der Infektion genesen, 229 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind in der Corona-Landesverordnung geregelt. Dazu gehört unter anderem die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten. Diese Bereiche hat das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen per Allgemeinverfügung benannt – hier gilt die Maskenpflicht auf jeden Fall. Sie sind im Amtsblatt für den Landkreis Göttingen Nr. 17 und im Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 10 (2021) beschrieben und in Kartenausschnitten verzeichnet.

Lage in den Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte / Inzidenz)

Flecken Adelebsen (88 / 6 / 79,4)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (115 / 10 / 60,8)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (244 / 14 / 68,1)

Stadt Bad Sachsa (194 / 28 / 217,2)

Flecken Bovenden (152 / 9 / 29,4)

Samtgemeinde Dransfeld (116 / 15 / 64,1)

Stadt Duderstadt (951 / 41 / 113,0)

Gemeinde Friedland (132 / 12 / 68,8)

Samtgemeinde Gieboldehausen (365 / 10 / 14,8)

Gemeinde Gleichen (125 / 3 / 33,9)

Stadt Göttingen (2.030 / 130 / 64,7)

Stadt Hann. Münden (665 / 49 / 88,8)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (164 / 6 / 69,3)

Stadt Herzberg am Harz (393 / 35 / 163,2)

Stadt Osterode am Harz (347 / 43 / 60,2)

Samtgemeinde Radolfshausen (127 / 5 / 55,5)

Gemeinde Rosdorf (178 / 22 / 134,9)

Gemeinde Staufenberg (129 / 9 / 38,6)

Gemeinde Walkenried (101 / 9 / 161,3)

Erläuterungen zu den Werten

Gesamtzahl Fälle

Die Zahl aller durch einen Laborbefund bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Göttingen wird registriert. Der erste Fall wurde am 11.03.2020 festgestellten, seitdem wird jeder weitere Fall fortlaufend in der Statistik erfasst. Gezählt werden die Infektionen von Personen, die in den Gemeinden des Landkreises Göttingen leben bzw. hier gemeldet sind.

Aktuell Infizierte

Wer nach einer Coronavirus-Infektion an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt ist, oder sich erst kürzlich infiziert hat, kann andere Personen anstecken. Diese Personen gelten als aktuell infiziert. Sobald sie entweder nachweislich wieder gesund sind, oder die verordnete Quarantäne ohne Erkrankung absolviert haben, gelten sie als genesen und nicht mehr als aktuell infiziert. Auch Personen, die in Verbindung mit Covid-19 gestorben sind, zählen nicht zu dieser Gruppe.

Inzidenzwert

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist ein Kennwert, um die Zahl der Neuinfektionen verschiedener Regionen miteinander vergleichen zu können. Von Bedeutung ist die Inzidenz für Regelungen nach derNiedersächsischen Corona-Verordnung: Bei bestimmten Marken, bspw. 35 oder 100, sind festgelegte Infektionsschutzmaßnahmen zu treffen bzw. Ausnahmen möglich.

Dabei gelten ausschließlich die im Lagebericht des Landes veröffentlichten Inzidenzwerte für die Landkreise (und kreisfreien Städte); und zwar für alle Städte und Gemeinden eines Landkreises gleichermaßen. Die Inzidenzen in einzelnen Städten und Gemeinden innerhalb der Landkreise spielen rechtlich keine Rolle. Die rechtliche Wirkung des Inzidenzwertes für den Landkreis setzt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf der Webseite des Landes ein; das geschieht täglich um ca. 10:30 Uhr.

Berechnet wird der Inzidenzwert anhand der Summe bestätigter Neuinfektionen während der vergangenen sieben Tage; diese wird ins Verhältnis zu 100.000 Einwohner*innen gesetzt (dabei gilt die Einwohner*innenzahl, die das Landesamt für Statistik Niedersachsen zum Stichtag 31.12.2019 festgestellt hat). Für den Landkreis Göttingen mit rd. 326.000 Einwohner*innen ist beispielsweise die 35er-Marke bei 114,1, und die 100er-Marke bei 326 Neuinfektionen innerhalb einer Woche erreicht.



POL-HI: Einbruch in Gärtnerei

HILDESHEIM - (jpm) Im Zeitraum zwischen dem 11.04.2021, 12:00 Uhr, und dem 12.04.2021, 06:30 Uhr, stiegen unbekannte Täter in die Räume einer Gärtnerei in der Lucienvörder Allee ein.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge verschafften sich die Täter durch gewaltsames Öffnen einer Glasschiebetür Zugang in das Innere des Blumengeschäfts. Anschließend durchsuchten sie sämtliche Räume und Schränke.

Ob die Täter etwas entwendet haben, ist derzeit noch unbekannt.

Zeugen, die Hinweise zu dem Einbruch geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.



Landesregierung stimmt Entlastung des Aufsichtsrates der Nord/LB zu

In ihrer Sitzung am (heutigen) Dienstag hat die Niedersächsische Landesregierung der Entlastung des Aufsichtsrats der Norddeutschen Landesbank - Girozentrale - (Nord/LB) durch die Trägerversammlung zugestimmt. Die Trägerversammlung entscheidet nach der Satzung der Bank über die Entlastung des Aufsichtsrates. Mit dem heutigen Beschluss werden die Vertreter des Landes Niedersachsen, der Niedersachsen Invest GmbH (NIG) und der Hannoverschen Beteiligungsgesellschaft mbH (HanBG) ermächtigt, in der Sitzung am 21. April 2021 über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2020 abzustimmen.

Seitens des Landes Niedersachsen gehörten dem Aufsichtsrat der Nord/LB im Geschäftsjahr 2020 Minister Reinhold Hilbers als Vorsitzender sowie Staatssekretär Frank Doods als ordentliches Aufsichtsratsmitglied an. 

In der Trägerversammlung wurde das Land Niedersachsen ebenfalls von Minister Hilbers vertreten. Seitens der NIG sind Staatssekretärin Doris Nordmann und die zuständige Abteilungsleiterin sowie von der HanBG der zuständige Referatsleiter und Geschäftsführer in die Trägerversammlung der Nord/LB entsandt.

Das Land Niedersachsen ist selbst sowie über die NIG und über die HanBG größter Träger der Nord/LB. Daneben sind die zwei vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V. gegründeten Gesellschaften FIDES Delta und FIDES Gamma, der Niedersächsische Sparkassen- und Giroverband, das Land Sachsen-Anhalt, der Sparkassenbeteiligungsverband Sachsen-Anhalt sowie der Sparkassenbeteiligungszweckverband Mecklenburg-Vorpommern Träger der Bank.



Kabinett verabschiedet Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Architektengesetzes und des Niedersächsischen Ingenieurgesetzes

Das Kabinett hat in seiner Sitzung am (heutigen) Dienstag einen Gesetzentwurf zur Änderung des Niedersächsischen Architektengesetzes und des Niedersächsischen Ingenieurgesetzes beschlossen. Es wird vorgeschlagen, beide Gesetze umfassend zu überarbeiten. Ziele der Novellierung sind unter anderem, das Kammerrecht zu modernisieren, das Fortbildungswesen für den Berufsstand zu stärken sowie Verwaltungsleistungen zu digitalisieren. Der Gesetzentwurf wurde eng mit den Kammern abgestimmt und eine umfangreiche Verbandsbeteiligung wurde durchgeführt. Der Gesetzentwurf wird jetzt in den Landtag eingebracht.

Die wesentlichen Neuregelungen sind:

  • Künftig soll es eine Juniormitgliedschaft in der Architektenkammer Niedersachsen geben. Damit soll es den Absolventen direkt nach dem Studium möglich sein, auf freiwilliger Basis in die Kammer einzutreten.
  • Das Satzungsrecht soll insbesondere im Hinblick auf die Qualitätssicherung geändert werden. So werden Fortbildungssatzungen vorgeschlagen, mit denen die Kompetenzen der Kammern gestärkt und die Pflicht der Kammermitglieder, sich beruflich fortzubilden, konkretisiert würden. Außerdem sollen Sachgebietsregister eingeführt werden, mit denen ein neues „Qualitätssiegel" geschaffen würde, das an bereits etablierte Verfahren in anderen Berufsgruppen angelehnt ist (zum Beispiel bei Fachanwälten oder Fachärzten).
  • Verfahrenskosten- und Vollstreckungsregelungen sollen in beiden Gesetzen neu aufgenommen werden.
  • Sitzungen der Kammerorgane sollen künftig aus wichtigem Grund digital durchgeführt werden können. Dieser Vorschlag basiert auf den Erfahrungen der Corona-Pandemie.
  • Anträge im Eintragungsverfahren in die Architektenliste beziehungsweise im Genehmigungsverfahren zum Führen der Berufsbezeichnung Ingenieurin oder Ingenieur sollen zukünftig elektronisch gestellt werden.



Neuen NDR-Staatsvertrag zur abschließenden Beratung an den Landtag überwiesen

Die Niedersächsische Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag den Entwurf des Zustimmungsgesetzes des Landes zum neuen Staatsvertrag über den Norddeutschen Rundfunk beschlossen und dem Landtag zur abschließenden Beratung zugeleitet. Die Regierungschefin und die Regierungschefs der NDR-Länder Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hatten den Staatsvertrag am 4./9. März 2021 unterzeichnet.

Die vorgeschlagene Neuregelung enthält neben redaktionellen Anpassungen an den Medienstaatsvertrag auch eine Reihe von inhaltlichen Änderungen, die insbesondere die NDR-Gremien betreffen. 

So soll die Amtszeit des NDR-Intendanten von bisher sechs Jahren auf künftig fünf Jahre verkürzt werden und eine Wiederwahl nur zweimal möglich sein. 

Auch die Mitgliedschaft im Rundfunk- und im Verwaltungsrat des NDR soll künftig auf maximal drei Amtsperioden begrenzt werden. Mit dieser zeitlichen Beschränkung soll die Forderung des Bundesverfassungsgerichts im ZDF-Urteil von 2014 nach einer Dynamisierung der Gremien umgesetzt werden. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Verwaltungsrat soll zukünftig der Nachweis über bestimmte fachliche Qualifikationen sein. 

Zudem soll die Arbeit des Rundfunkrates gemäß den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur Sitzungsöffentlichkeit transparenter gemacht werden. Schon bisher waren die Sitzungen des Rundfunkrates grundsätzlich öffentlich. Künftig soll auch eine audiovisuelle Übertragung der Sitzungen für die Öffentlichkeit möglich sein. 

Vorgeschlagen wird auch eine seit langem geforderte Regelung zur Stärkung der Personalvertretungsrechte für arbeitnehmerähnliche sogenannte „feste freie" Mitarbeitende des NDR. 

Der Schutz und die Förderung der Regional- und Minderheitensprachen in den norddeutschen Regionen durch den NDR soll stärker betont werden. Die nachhaltige Ausrichtung des NDR soll bereits auf gesetzlicher Ebene verankert werden. 

In den neuen Staatvertrag sollen zudem die Regelungen des NDR-Datenschutz-Staatsvertrages von 2017 und des NDR-Digitalradio-Staatsvertrages aus dem Jahr 2016 übernommen werden. 

Die Landesregierung hatte den Landtag bereits im Februar 2021 über das Gesetzesvorhaben unterrichtet. Nach der erforderlichen Ratifizierung in den vier Länderparlamenten soll der neue NDR-Staatsvertrag zum 1. September 2021 in Kraft treten.



POL-HI: Gemeinsame Pressemeldung von Staatsanwaltschaft und Polizei Hildesheim - Tatverdächtiger nach räuberischer Erpressung festgenommen

HILDESHEIM - (jpm) Am 12.04.2021 erbeutete ein 24-jähriger Mann in einem Ladengeschäft am Marienburger Platz nach dem Vorzeigen eines Messers einen einstelligen Geldbetrag. Im Rahmen einer Fahndung wurde er anschließend im Nahbereich des Tatortes festgenommen.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge soll der Tatverdächtige das betroffene Geschäft gestern mehrfach betreten und sich umgeschaut haben. Gegen 12:15 Uhr suchte er den Laden erneut auf, trat an eine Mitarbeiterin heran und forderte die Herausgabe von Geld aus einer Spendendose. Offenbar um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, zeigte der Mann der Angestellten ein Messer, das in seinem Hosenbund steckte. Der Mitarbeiterin gelang es, deeskalierend auf den Mann einzuwirken und ihn von einer Mitnahme der Spendendose abzubringen. Stattdessen überreichte sie dem 24-jährigen einen einstelligen Geldbetrag und forderte ihn auf, das Geschäft zu verlassen, was der Mann auch letztendlich tat.

Die Polizei leitete nach Bekanntwerden der Tat eine Fahndung ein und konnte den Tatverdächtigen kurze Zeit später in der Straße Großer Saatner antreffen. Der Mann wurde zur Wache verbracht. Da er augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Nach Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige mangels fehlender Haftgründe entlassen.

Die weiteren Ermittlungen gegen ihn dauern an.



 

Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 13.04.2021

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 231 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 3567 (+ 15 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 3244 Personen. Verstorben sind 92 Personen. 215 Personen sind kreisweit in Quarantäne.



 

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim

Aktuelle Fallzahlen vom 13. April 2021

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.853 (+1) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.680 (+17) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. 

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 50,6 (67 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Der 7-Tage-Inzidenz liegt heute über der maßgebenden Grenze von 35. Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf sich mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet und nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 130 (-16) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum

Bad Gandersheim 11 (-2), 

Bodenfelde 2 (0),

Dassel 11 (0), 

Einbeck 31 (-5), 

Hardegsen 13 (-3), 

Kalefeld 2 (0), 

Katlenburg-Lindau 7 (0), 

Moringen 5 (0), 

Nörten-Hardenberg 15 (-1), 

Northeim 29 (-4) und 

Uslar 4 (-1) stammen.

Mit oder an dem Virus verstorben sind 43 Personen.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 16.605 Personen (Stand: 9.4.2021) im Impfzentrum geimpft.

Eine zweite Impfdosis haben bisher 6.796 Personen (Stand: 9.4.2021) im Impfzentrum erhalten.

Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus



POL-NOM: Motorrad entwendet

37154 Northeim, Denkershäuser Weg, 01.02.2021 bis 12.04.2021, 19.00 Uhr

LANGENHOLTENSEN (köh) - Im angeführten Tatzeitraum wurde ein Motorrad Yamaha aus einem Schuppen entwendet.

Die unbekannten Täter gelangten auf dem Grundstück des Geschädigten in den dortigen Schuppen und entwendeten das "winterfest" abgestellte Motorrad Yamaha YZF-R1. Ersten Ermittlungen zufolge wurde die Yamaha wahrscheinlich mit einem Fahrzeug abtransportiert, da das Lenkradschloss eingerastet war. Es entstand ein Entwendungsschaden von ca. 4.000 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise im genannten Tatzeitraum geben können, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050.



Zum Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan 2021 - Weil und Schröder-Köpf wünschen allen Musliminnen und Muslimen zum diesjährigen Fastenmonat Ramadan vor allem Gesundheit und Zuversicht

Das Fasten im neunten Monat Ramadan beginnt in diesem Jahr am 13. April und endet am 12. Mai. Danach beginnt das dreitägige Fest „Eid al-Fitr", auch Ramadan oder Zuckerfest genannt, das den feierlichen Abschluss des Fastens markiert.

Ministerpräsident Stephan Weil und die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, senden allen Musliminnen und Muslimen in Niedersachsen ihre herzlichen Grüße und wünschen ihnen zum diesjährigen Fastenmonat vor allem Gesundheit, Geduld und Zuversicht.

„Leider können wir den Ramadan auch in diesem Jahr nicht so begehen, wie wir das in den vergangenen Jahren gewohnt waren: mit gemeinsamen Gesprächen zum abendlichen Fastenbrechen oder mit einem Abschlussfest im Garten des Gästehauses Landesregierung", so Ministerpräsident Weil. „Die Corona-Pandemie stellt weiterhin eine große Belastungsprobe für uns alle dar. Wir können aber zuversichtlich sein, denn immer mehr Menschen werden geimpft und dadurch eröffnen sich im Sommer wieder neue Perspektiven - auch für die Religionsausübung. Bis dahin gilt es, die Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln zu beachten, um die Gesundheit von uns und anderen zu schützen. Wir danken allen Musliminnen und Muslimen sowie den Moscheegemeinden in Niedersachsen für ihr umsichtiges Verhalten und bitten sie auch weiterhin um Unterstützung!"

Für Muslime ist der Ramadan eine Zeit der inneren Einkehr und der Reflexion. Ramadan steht aber auch für sozialen und kulturellen Austausch, für Empathie und Mitgefühl. Für gewöhnlich laden viele Muslime deshalb Freunde und Nachbarn zum Fastenbrechen ein, um ihre Verbundenheit mit ihnen zu zeigen und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. 

„Wenn der Ramadan kommt, so öffnen sich die Türen des Paradieses und die der Hölle verschließen sich, sagt eine orientalische Weisheit. Ein Symbol für das Öffnen der Herzen und des Hauses für Freunde, Nachbarn, Arbeitskolleginnen und -kollegen. Dazu gehören auch die allabendlichen Einladungen zum gemeinsamen Fastenbrechen. Aber auch dieses Jahr gilt die Devise, soziale Nähe zu zeigen, indem man räumlichen Abstand wahrt", so die Landesbeauftragte Schröder-Köpf. „Das ist nicht ganz einfach. Insbesondere der Verzicht auf große gemeinsame Gebete in der Moschee und große Zusammenkünfte beim Fastenbrechen wird vielen sicherlich sehr schwer fallen."

Hintergrund:

Nach islamischer Überlieferung wurde im Fastenmonat Ramadan der Koran, das heilige Buch der Muslime, verkündet. Das 30-tägige Fasten im Fastenmonat Ramadan ist eine der fünf Säulen/Pflichten des Islam und endet mit einem dreitägigen Fest, das „Eid il-Fitr beziehungsweise Zuckerfest" genannt wird. Das tägliche Fasten zuvor verpflichtet die Gläubigen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Nahrungsverzicht. Sie sollen sich ganz der inneren Einkehr hingeben, dadurch Gott, sich selbst und den Mitmenschen näherkommen. Während des anschließenden Festes werden Süßigkeiten verteilt und Segenswünsche ausgesprochen. Das Süße im Mund soll das Ende von Kummer und Leid und die Wiederherstellung einer harmonischen Ordnung symbolisieren. In Niedersachsen leben circa 250.000 bis 300.000 Menschen muslimischen Glaubens verschiedener Herkunft, Ausrichtung und Tradition.



POL-HOL: Kinderwagen entwendet

Ein kurzer Zeitraum der Unaufmerksamkeit reichte aus - nach Rückkehr aus einer Bankfiliale an der Braaker Straße in Stadtoldendorf war der vor der Eingangstreppe abgestellte Kinderwagen weg...

Bereits am letzten Mittwoch, den 07.04.21, gegen 19:30 Uhr suchte ein Ehepaar mit ihrer knapp einjährigen Tochter den Servicebereich der Bank auf, einige Augenblicke später musste dann festgestellt werden, dass jemand den abgestellten Kinderwagen mitgenommen hatte.

Hierbei handelte es sich um einen Kombikinderwagen des Herstellers "Kinderkraft" mit grauen Bezugsstoffen und silbernem Rahmen mit auffälligen hellbraunen Ledergriffflächen.

Zwischenzeitlich wurde bei der Polizei in Stadtoldendorf eine Diebstahlsanzeige erstattet. Zeugen die den Vorgang in den Abendstunden an der zentral gelegenen Örtlichkeit bemerkt haben, werden gebeten, sich mit den Ermittlern in Stadtoldendorf in Kenntnis zu setzen (05532/504750).





Ausweis per Kurier – umweltfreundlich und pandemiegerecht

Der neue Personalausweis oder Pass kommt in Göttingen auf Wunsch auch per Fahrradkurier oder E-Auto ins Haus. Die Stadtverwaltung arbeitet dafür seit einigen Wochen mit einem Kurierdienst zusammen. Das System ist erfolgreich angelaufen. Dabei zeigt sich, dass problemlos noch mehr Göttinger*innen den Service nutzen können als bislang. 

Wegen der aktuellen Corona-Lage müssen Göttinger*innen derzeit für alle Meldeangelegenheiten vorab online einen Termin bei der Stadtverwaltung (Stichwort: Einwohnermeldehalle) vereinbaren. Wer möchte, füllt das Formular für eine Lieferung , entweder gleich bei der Beantragung des Ausweisdokuments in der Einwohnermeldehalle oder sendet es später per E-Mail an info@kuriersysteme.de. Die Buchung erfolgt direkt beim Kurierdienst GKS Kurier Systeme e.K. Dabei kann man ein gewünschtes Zeitfenster vorgeben und braucht zum Abholen keinen weiteren Termin im Neuen Rathaus mehr.

Alles Weitere regeln Stadtverwaltung und Kurierdienst. Wenn das Ausweisdokument da ist, vereinbart GKS einen konkreten Liefertermin und stellt Personalausweis oder Pass zu, und zwar ausschließlich an den oder die Ausweisinhaber*in. Der Kurierdienst überprüft das bei der Lieferung anhand des alten Ausweisdokuments. Der Zustellservice kostet ab 8 Euro. Alle Informationen dazu liegen im Neuen Rathaus und in den Außenstellen der Stadtverwaltung aus.



Leichter Rückgang der Studierendenzahlen im Sommersemester 2020 in Niedersachsen

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 042 vom 13.04.2021

HANNOVER. Im Sommersemester 2020 waren insgesamt 196.141 Studierende an den niedersächsischen Hochschulen eingeschrieben. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, waren das 897 Studierende weniger (-0,5%) als im Sommersemester 2019.

Der Anteil der weiblichen Studierenden betrug 49,4% und lag damit 0,3 Prozentpunkte über dem Wert des Sommersemesters 2019. Die beliebteste Fächergruppe bei den weiblichen Studierenden war „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften". In dieser Fächergruppe waren 40,6 % der Studentinnen insgesamt und fast die Hälfte (49,7%) der Studienanfängerinnen immatrikuliert. 41,7% aller männlichen Studierenden studierten hingegen ein Fach der Fächergruppe „Ingenieurwissenschaften", bei den Studienanfängern mit 54,7% sogar noch deutlich mehr.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ging insbesondere die Zahl der ausländischen Studierenden im 1. Hochschulsemester zurück (-40%). Dies hatte allerdings nur einen geringen Einfluss auf die Gesamtzahl der im Sommersemester 2020 an den niedersächsischen Hochschulen immatrikulierten ausländischen Studierenden. Die Gesamtzahl ging gegenüber dem Sommersemester 2019 nur geringfügig zurück (23.426; -0,2%). Der Anteil der ausländischen Studentinnen lag bei 42,1% (Sommersemester 2019: 42,8%).

Der Anteil der ausländischen Studierenden an den Studierenden insgesamt betrug 11,9% und blieb gegenüber dem Sommersemester 2019 unverändert. Am häufigsten belegten die ausländischen Studierenden ein Fach in der Fächergruppe „Ingenieurwissenschaften".

Studierende und Studienanfängerinnen und -anfänger an niedersächsischen Hochschulen im Sommersemester 2020



POL-HI: Fahrraddiebstahl am Bantelner Bahnhof

Gronau (oss). Unbekannte entwendeten in der Nacht auf den Do., 08. April, ein abgeschlossenes, goldfarbenes Mountainbike der Marke "Raleigh" am Bantelner Bahnhof.

Geschädigt ist eine 27-jährige Hannoveranerin. Die Schadenshöhe beträgt 50 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Gronau (05182-923370) in Verbindung zu setzen.



POL-HI: Containerbrand in Elze - Zeugenaufruf -

(bur) Aus bislang unbekannter Ursache geriet ein mit Altholz beladener Schuttcontainer in Elze gegen 04:40 Uhr am Dienstag, den 13.04.2021, in Brand. Der Container war in einer Grundstückszufahrt der Elzer Hauptstraße 28 an einer Hauswand abgestellt. Die alarmierte freiwillige Feuerwehr Elze konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, ohne dass ein Schaden am Gebäude entstand. Acht Einsatzkräfte der Feuerwehr und eine Streifenwagenbesatzung der Polizei waren vor Ort. Die Polizei Elze hat die Ermittlungen bezüglich der möglichen Brandursache aufgenommen. Ein Schaden am Container selbst war augenscheinlich nicht entstanden. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Brandursache geben können, werden gebeten, sich unter T. 05068/93030 beim Polizeikommissariat Elze zu melden.



POL-HI: Einbruch in Bürogebäude des Golfclub Bad Salzdetfurth

Bad Salzdetfurth (web) Am Abend des 12.04.2021, gegen 21:30 Uhr, kam es zu einem Einbruchdiebstahl in ein Gebäude des Golfclubs Bad Salzdetfurth. Der erste Streifenwagen der Bad Salzdetfurther Polizei traf nur drei Minuten nach Auslösung der Alarmanlage vor Ort ein. Trotzdem konnten die derzeit unbekannten Täter nicht mehr vor Ort angetroffen werden. Eine Absuche mit weiteren Streifenwagen verlief ergebnislos. Die unbekannten Täter drangen durch Aufhebeln eines Fensters in das Gebäude ein. Anschließend wurde ein Büro gezielt nach Wertsachen durchsucht. Insgesamt wurde von den Tätern ein mittlerer, dreistelliger Bargeldbetrag entwendet. Die Polizei bittet Zeugen, die ggf. auch Beobachtungen zu Verdächtigen Fahrzeugen entlang der B243 gemacht haben, sich mit der Polizei in Bad Salzdetfurth, Tel.: 05063-9010, in Verbindung zu setzen.



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POL-HI: Illegale Müllentsorgung - Unbekannte entsorgen siebzehn Kanister mit Altöl

(fre) Der Polizei in Elze wurde am heutigen Tag gemeldet, dass jemand in der Zufahrt einer Kiesgrube mehrere Plastikkanister - befüllt mit Flüssigkeiten - abgestellt hat. Die Kiesgrube liegt westlich von der alten B3, nördlich der Ortschaft Banteln. Die Inhalte konnten als Altöl identifiziert werden. Die Kanister haben ein Fassungsvermögen von 5L. Sie waren alle geschlossen. Flüssigkeiten waren nicht ausgetreten.

Die Polizei geht davon aus, dass die Kanister im Zeitraum vom 11.04.2021, 14:00 Uhr - 12.04.2021, 16:00 Uhr illegal entsorgt wurden.

Zeugen des Ablegens oder Personen, die Auskunft über die Herkunft der Kanister machen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Elze oder Gronau in Verbindung zu setzen.



POL-HI: Verkehrsunfallflucht - Zeugen gesucht

Nordstemmen (TK) Eine 80-jährige Nordstemmerin parkte ihren PKW VW Polo am 12.04.21, in der Zeit von 12.30 Uhr bis 16.40 Uhr, in der Frankfurter Straße in Höhe Hausnummer 8 - 10. Bei der Rückkehr zu ihrem PKW stellte sie fest, dass ein unbekannter Fahrzeugführer ihren PKW gestreift und den linken Außenspiegel beschädigt hatte. Der unbekannte Fahrzeugführer entfernte sich, ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von ca. 350 Euro zu kümmern. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066/9850 in Verbindung zu setzen.



Unterstützung für Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten und ihre Familien
Modellprojekt „Inklusive Frühförderung“ gestartet

Entwicklungsauffälligkeiten von Kindern sehr früh erkennen und für Eltern den Zugang zu Beratung und Behandlung so einfach wie möglich gestalten – das ist Ziel des Modellprojekts „Inklusive Frühförderung“. Der Landkreis Göttingen kooperiert dazu mit den Heilpädagogischen Einrichtungen der Lebenshilfe Herzberg gGmbH und der Hochschule Nordhausen. Konkret wird von der Lebenshilfe in Herzberg eine zentrale ‚Lehrfrühförderstelle‘ eingerichtet, die Beratung, Vermittlung von Förderangeboten und Vernetzung der beteiligten Partner bündelt. Nach einjähriger Vorbereitungszeit ist das Modellprojekt nun gestartet. 

„Unser Ziel ist eine interdisziplinäre, präventive, familienorientierte Frühförderung“, erklärt Kreisrat Marcel Riethig, Sozialdezernent des Landkreises Göttingen. „Wir wollen Familien entlasten und Kindern die Chance geben, ihre Stärken und Fähigkeiten zu entfalten. Die inklusive Frühförderung in Herzberg biete nun eine Anlaufstelle für alle Familien, die sich Sorgen um ihr Kind machten oder Fragen zu dessen Entwicklung hätten. Das Angebot gelte für Kinder vom Säuglingsalter bis zur Einschulung; es stehe Eltern bereits dann zur Verfügung, wenn sie Entwicklungsprobleme vermuteten und Beratungsbedarf zu einer entwicklungsfördernden Erziehung hätten.

Drei wesentliche Aspekte kennzeichnen das Modellprojekt. Erstens steht ein interdisziplinäres Team bereit, für diese Kinder individuelle Angebote zu entwickeln und sie dabei zu unterstützen, ihre Stärken und Fähigkeiten zu entfalten. Es werden auch externe Fachpersonen mit einbezogen, insbesondere Ärzte und Therapeuten, aber auch Anbieter der Jugendhilfe. Zweitens setzt es auf frühzeitige Erkennung und präventive Hilfe; entsprechend werden auch niedrigschwellige Beratungsangebote in den Prozess eingebunden. Drittens wird die Familie mit in den Blick genommen und bei den Hilfeleistungen berücksichtigt, sowohl hinsichtlich der Wechselwirkungen für das Kind als auch der Belastungssituation für die Familie selbst.

„Wir stellen fest, dass in Deutschland Milliarden dafür ausgegeben werden soziale Fehlentwicklungen zu reparieren, aber nur ein Bruchteil wird ausgegeben, um diese Fehlentwicklungen zu vermeiden“, legt Kreisrat Riethig dar und erläutert, dass bundesweit nur ca. 1,5% - 2,5% der Kinder Frühförderung erhalten würden. „Das Modellprojekt unterstützt die sozialraumorientierte Umgestaltung der Sozialpolitik des Landkreis Göttingen. Zugleich ist es die Reaktion auf stetig wachsende Fallzahlen und damit steigende Kosten aller Rehabilitationsträger im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Veränderungsprozessen“, führt Riethig aus. Sie sollen durch eine netzwerkorientierte und präventive Frühförderung reduziert werden.

Konzipiert hat das Modellprojekt Prof. Armin Sohns von der Hochschule Nordhausen. Prof. Sohns ist Studiengangbeauftragter des Masterstudienganges Transdisziplinäre Frühförderung und zudem Sprecher im wissenschaftlichen Beirat der Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit & Frühe Hilfen.

Die Frühförderstelle der Lebenshilfe in Herzberg am Harz bietet bereits seit 1980 für Familien mit Kindern im Alter von der Geburt bis zur Einschulung Beratung und Förderung bei einer Behinderung oder, wenn sie von Behinderung bedroht sind.

Der Kreistag hat im Januar 2020 mit einem einstimmigen Beschluss das Modellprojekt und eine finanzielle Beteiligung beschlossen. Anschließend wurden in der Kreisverwaltung, bei der Hochschule Nordhausen und bei der Lebenshilfe Herzberg die Voraussetzungen für die Umsetzung geschaffen. Die wissenschaftliche Begleitung des Projektes erfolgt durch die Medical School Hamburg und wird durch die Auridis Stiftung gefördert.



POL-GOE: Amtswechsel beim Polizeikommissariat Einbeck: Stefan Roddewig als neuer Kommissariatsleiter begrüßt

Das Polizeikommissariat Einbeck hat einen neuen Leiter: Am heutigen Tag (12. April 2021) wurde Erster Polizeihauptkommissar (EPHK) Stefan Roddewig feierlich in sein neues Amt eingeführt. Er folgt auf Erster Kriminalhauptkommissar (EKHK) Frank Keller, der seit Juni 2020 das Kommissariat leitete. Die Veranstaltung fand aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie lediglich in einem kleinen Personenkreis unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen und negativen Corona-Tests der Teilnehmenden in den Räumlichkeiten des Polizeikommissariats Einbeck statt. Neben dem Vizepräsidenten der Polizeidirektion Göttingen, Gerd Lewin, nahm auch Polizeioberrätin Maren Jäschke, derzeitige Leiterin der Polizeiinspektion Northeim, und Dr. Sabine Michalek, Bürgermeisterin der Stadt Einbeck, an der Veranstaltung teil.

Amtsgeschäfte bereits übernommen

Bereits zum 1. April 2021 hat Stefan Roddewig die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Frank Keller übernommen. Der 46-jährige Göttinger trat im Oktober 1994 seinen Dienst bei der Landespolizei Niedersachen an. Nach seiner Ausbildung führte sein Weg im Jahr 1997 zunächst nach Hannover in die Bereitschaftspolizei bevor er im Anschluss Erfahrungen im Einsatz- und Streifendienst sammelte. Sein erlangtes Fachwissen konnte er im Jahr 2005 als Dozent erfolgreich an die Studentinnen und Studenten der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Hann. Münden weitergeben. Anschließend folgten verschiedene Verwendungen in diversen Führungsfunktionen im Einsatz- und Streifendienst in den Polizeiinspektionen Göttingen und Northeim sowie Verwendungen in den Einsatzbereichen im Niedersächsischen Innenministerium und seit 2019 in der Polizeidirektion Göttingen. Im Polizeikommissariat Einbeck wird Stefan Roddewig künftig mit rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Sicherheit von 38.000 Bürgerinnen und Bürgern sorgen. "Meiner neuen Aufgabe sehe ich vor dem Hintergrund der aktuellen und künftigen Herausforderungen mit großem Respekt entgegen, freue mich aber sehr darauf, die polizeiliche Verantwortung dank meiner Vorgänger für eine gut funktionierende Dienststelle mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernehmen zu dürfen", sagte Stefan Roddewig bei seiner Amtseinführung.

Wunschgemäße Versetzung Richtung Heimat

Der im Landkreis Holzminden lebende Frank Keller hatte das Polizeikommissariat Einbeck für zehn Monate geleitet und wurde nun wunschgemäß zum Polizeikommissariat Holzminden versetzt, wo er zukünftig den Kriminal- und Ermittlungsdienst leiten wird. "In Einbeck habe ich eine personell und fachlich sehr gut aufgestellte Dienststelle übernommen und es hat mir große Freude bereitet, das Polizeikommissariat leiten zu dürfen. Es war eine verhältnismäßig kurze, aber sehr turbulente und ereignisreiche Zeit. Bereits wenige Tage nach meinem Dienstantritt ereignete sich ein politisch motivierter Anschlag, woraus zahlreiche Demonstrationen im Stadtgebiet resultierten. Wenig später begann eine Serie von Brandstiftungen in Einbeck und dem Umland, welche die Polizei und die Feuerwehr über Wochen in Atem hielt. Die Täter sind ermittelt und mittlerweile zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Mit Blick auf diese besonderen Herausforderungen und die sonst durch die hoch engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeikommissariats Einbeck erzielten sehr guten "Unternehmenszahlen" ziehe ich eine insgesamt erfolgreiche Bilanz meiner Amtszeit in Einbeck und freue mich jetzt auf meine neue Funktion im Polizeikommissariat Holzminden. Mein besonderer Dank gilt den Netzwerkpartnern aus Stadtverwaltung, Feuerwehr, THW, etc. für die enge und außerordentlich vertrauensvolle Zusammenarbeit. Meinem Nachfolger wünsche ich alles Gute, die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit und in seinen Entscheidungen immer ein glückliches Händchen", so Frank Keller rückblickend über seine Amtszeit beim Polizeikommissariat Einbeck.

"Stefan Roddewig bringt sowohl menschlich als auch fachlich alles mit, um eine Dienststelle wie das Polizeikommissariat Einbeck weiterhin auf Erfolgskurs zu halten. Gerade in der anhaltenden Corona-Lage stehen wir ständig vor neuen Entwicklungen und somit auch Herausforderungen, die wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden bewältigen müssen. Aber auch durch Versammlungslagen in der Stadt Einbeck ist das Kommissariat in besonderem Maße gefordert - durch seine umfangreichen Erfahrungen im Einsatzbereich ist Stefan Roddewig hierfür besonders geeignet. Für seine neue Aufgabe wünsche ich ihm alles Gute, viel Erfolg und ein glückliches Händchen bei allen Entscheidungen", sagte Gerd Lewin, Vizepräsident der Polizeidirektion Göttingen, anlässlich der Amtseinführung. Er dankte zudem Frank Keller für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und zeigte sich erfreut, dass er der Polizeidirektion Göttingen als Führungskraft erhalten bleibt: "Ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem viel Gesundheit".



POL-HI: Hoher Sachaschaden nach Verkehrsunfall in Lamspringe

Lamspringe (web) - Am heutigen Vormittag, gegen 09:30 Uhr, befuhr ein 77jähriger Bad Salzdetfurther die Hauptstraße in Rtg. Kreisel. In Höhe der Nr. 124, in einer Rechtskurve ein Stück hinter der Waldstraße, kam der Bad Salzdetfurther nach links von der Fahrbahn ab und prallte in insgesamt drei geparkte Fahrzeuge. Die Pkw wurden alle nicht unerheblich beschädigt. Der Pkw des Unfallverursachers und ein geparktes Fahrzeug mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf insgesamt mindestens 20.000 Euro geschätzt.

Es wird derzeit eine krankheitsbedingte Unfallursache bei dem Bad Salzdetfurther angenommen. Durch den Unfall zog dieser sich verm. keine Verletzungen zu. Aufgrund der Umstände kamen jedoch ein Rettungswagen und der Alfelder Notarzt zum Einsatz. Der 77jährige wurde einem Hildesheimer Krankenhaus zugeführt.

Die Ortsdurchfahrt musste nur kurzfristig gesperrt werden. Es kam daher nur zu geringen Verkehrsbehinderungen.



Corona-Pandemie: Aktuell Infektionen bei 451 Menschen bekannt; Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 61

Aktuell sind bei 451 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigt. Der laut Lagebericht des Landes für den Landkreis Göttingen heute (Montag, 12. April 2021) gültige Inzidenzwert liegt bei 61. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen beträgt 6.562. Davon gelten 5.885 Personen als wieder von der Infektion genesen, 226 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

An Sonntagen melden die meisten Labore keine Ergebnisse der Auswertungen von Corona-Tests. Auch im Gesundheitsamt gibt es zur Entlastung aktuell keinen Sonntagsdienst mehr. Das Landesgesundheitsamt ermittelt dennoch täglich einen Inzidenzwert für den Landkreis Göttingen; die Fallzahlen werden daher am Montag also nochmals mit dem tagesaktuellen, gültigen Inzidenzwert veröffentlicht.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind in der Corona-Landesverordnunggeregelt. Dazu gehört unter anderem die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten. Diese Bereiche hat das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen per Allgemeinverfügung benannt – hier gilt die Maskenpflicht auf jeden Fall. Sie sind im Amtsblatt für den Landkreis Göttingen Nr. 17/2021 und im Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 10/2021 beschrieben und in Kartenausschnitten verzeichnet.

Lage in den Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte / Inzidenz)

 

  • Flecken Adelebsen (87 / 5 / 63,5)
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) (116 / 13 / 85,1)
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz (243 / 16 / 48,6)
  • Stadt Bad Sachsa (193 / 30 / 203,7)
  • Flecken Bovenden (151 / 9 / 22)
  • Samtgemeinde Dransfeld (114 / 13 / 21,4)
  • Stadt Duderstadt (945 / 40 / 83,5)
  • Gemeinde Friedland (127 / 11 / 41,3)
  • Samtgemeinde Gieboldehausen (364 / 9 / 0)
  • Gemeinde Gleichen (125 / 3 / 33,9)
  • Stadt Göttingen (2.017 / 128 / 58,8)
  • Stadt Hann. Münden (660 / 50 / 71,9)
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz (163 / 6 / 55,5)
  • Stadt Herzberg am Harz (384 / 28 / 108,8)
  • Stadt Osterode am Harz (346 / 47 / 60,2)
  • Samtgemeinde Radolfshausen (124 / 3 / 0)
  • Gemeinde Rosdorf (175 / 20 / 109,6)
  • Gemeinde Staufenberg (129 / 10 / 51,5)
  • Gemeinde Walkenried (99 / 10 / 115,2)



POL-HI: Versuchter schwerer Raub in Wohnung - Zeugenaufruf

GRONAU - (jpm) In der Nacht zu Sonntag, 11.04.2021, überfielen zwei bisher unbekannte Täter unter Vorhalt einer Schusswaffe einen Anwohner der Straße Königsberger Weg in Banteln. Letztendlich flüchteten sie ohne Beute vom Tatort.

Bisher vorliegenden Erkenntnissen zufolge klingelten die beiden Täter gegen 00:10 Uhr an der Tür des Opfers. Nachdem der Bewohner die Tür geöffnet hatte, wurde er unter Vorhalt einer Pistole ins Haus gedrängt. Im Inneren wurde der Mann gefesselt. Während einer der Täter das Haus anschließend nach Diebesgut durchsuchte, bewachte der andere Mann das Opfer.

Nach etwa 15 Minuten verließen die Täter das Haus wieder, ohne etwas mitgenommen zu haben.

Dem Bewohner gelang es kurz darauf, sich von den Fesseln zu befreien und die Polizei zu alarmieren. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief ergebnislos.

Das Opfer erlitt bei dem Überfall leichte Verletzungen, die durch eine Rettungswagenbesatzung versorgt wurden.

Zu den Tätern liegen folgende Beschreibungen vor:

Täter 1    -ca. 160 - 165 cm groß    -ca. 30 - 40 Jahre alt    -kräftige Statur    -kurze, schwarze Haare    -dunkel gekleidet    -schwarze Wollmütze    -schwarze Schuhe    -trug eine schwarze Mund-Nasen-Bedeckung    -sprach hochdeutsch    -führte Schusswaffe mit sich

Täter 2    -ca. 180 cm groß    -ca. 25 - 30 Jahre alt    -schmale Statur    -dunkelblonde, kurze Haare    -dunkel gekleidet    -schwarze Wollmütze    -schmutzige, weiße Schuhe    -trug eine weiße Mund-Nase-Bedeckung    -sprach hochdeutsch

Zeugen, denen Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.



POL-NOM: Auffahrunfall

37154 Northeim, Bahnhofstraße, Montag, 12.04.2021, 10.20 Uhr

NORTHEIM (köh)- Montagmorgen kam es in der Bahnhofstraße in Höhe des Amtsgerichtes zu einem Auffahrunfall bei dem eine Autofahrerin leicht verletzt wurde.

Ein 28-jähriger Uslarer befuhr mit seinem Pkw BMW die Bahnhofstraße in Richtung Sollingtor. In Höhe der Ampelkreuzung Eschenschlag/ Güterbahnhofstraße übersah er einen verkehrsbedingt haltenden Pkw Hyundai einer 26-jähriger Frau aus Dassel und fuhr auf diesen auf. Durch den Zusammenstoß wurde die Hyundai-Fahrerin leicht verletzt. Sie wurde mit dem Rettungswagen in das Northeimer Krankenhaus gebracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt, es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro.



Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 12.04.2021/Testzahlen

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 241 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 3552 (+ 9 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 3219 Personen. Verstorben sind 92 Personen. 231 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

+++ Bis zum Ende der letzten Woche wurden 66 664 Tests durchgeführt +++



POL-GOE: Falscher Polizeibeamter: Junger Mann soll bei Social Media-Plattform als Abholer angeworben werden

Er könne schnelles Geld verdienen und müsse dafür nur "Geld und Gold von Leuten abholen": Ein junger Mann aus dem Landkreis Hildesheim ist auf einer Social-Media-Plattform von einem Unbekannten kontaktiert worden, der ihn als falschen Polizeibeamten anwerben wollte. Der junge Mann ging am Ende nicht darauf ein - stattdessen meldete er sich bei der Polizei.

Ein unbekannter Nutzer kontaktierte den Mann und fragte, ob er schnell Geld verdienen wolle. Dafür müsse er lediglich Bargeld und Wertsachen von zuvor übermittelten Adressen abholen, die er im Anschluss an eine weitere Person übergeben solle. Der junge Mann willigte zunächst ein und wurde am Folgetag erneut kontaktiert. Der Anrufer erklärte, dass er sich als falscher Polizist ausgeben solle und forderte ihn auf, ein Lichtbild sowie die Vorder- und Rückseite seines Personalausweises an eine Handynummer zu übersenden. Darauf ging der junge Mann dann nicht mehr ein und suchte stattdessen die örtliche Polizeidienststelle auf.

Beteiligung an gewerbs- und bandenmäßigem Betrug Die Polizei warnt davor, auf Nachrichten dieser Art einzugehen. Wer sich an einer solchen Tat beteiligt und Menschen um ihr Hab und Gut bringt, begeht gewerbs- und bandenmäßigen Betrug, der im Falle einer Verurteilung von einem bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden kann. Wem im Internet oder auch telefonisch ein solches Angebot unterbreitet wird, sollte daher umgehend die Polizei informieren.

Schaden von mehr als drei Millionen Euro Die Masche des "falschen Polizeibeamten" ist eine Straftat, die sich weit überwiegend zum Nachteil älterer Menschen auswirkt, da diese häufig Opfer derartiger Betrügereien werden. "Die Taten sind besonders verwerflich, weil die Täterinnen und Täter den Respekt vor staatlicher Autorität und das gute Ansehen der Polizei skrupellos ausnutzen, um an die Vermögenswerte ihrer Opfer zu gelangen - im Bereich der Polizeidirektion Göttingen waren das im Jahr 2020 mehr als drei Millionen Euro", verdeutlicht Gerd Lewin, Vizepräsident der Polizeidirektion Göttingen. "Neben den finanziellen Verlusten wiegt auch die persönliche Belastung der Opfer, auf eine solche Betrugsmasche hereingefallen zu sein, schwer." Die Polizei wird deshalb auch künftig nicht nur präventiv, sondern auch mit allen polizeilichen Mitteln repressiv tätig sein, um die Täterinnen und Täter möglichst nicht ungestraft davonkommen zu lassen, kündigt der Vizepräsident an.

Das rät die Polizei Opfern von falschen Polizeibeamten    - Sollte Ihnen ein Anruf zweifelhaft erscheinen, gehen Sie nicht      auf das Gespräch ein. Werden Sie im Internet kontaktiert und      sollen angeworben werden, gehen Sie auf diese Angebote nicht      ein.    - Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Geld oder Wertsachen      herauszugeben.    - Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an - das tun      nur Betrügerinnen und Betrüger. Rufen Sie Ihre örtliche      Polizeidienststelle an und schildern den Sachverhalt.    - Geben Sie am Telefon niemals Auskunft zu Ihren persönlichen oder      finanziellen Verhältnissen.    - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, sondern      legen einfach den Hörer auf.    - Öffnen Sie Unbekannten nicht die Tür.    - Übergeben Sie Unbekannten kein Geld oder Wertsachen.    - Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie      sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle und erstatten Anzeige.



POL-HI: Zeugenaufruf nach Zigarettendiebstahl aus Tankstelle

HILDESHEIM-(kri)-In der Nacht von Samstag, 10.04.2021 auf Sonntag, 11.04.2021 entwendeten unbekannte Täter aus den Räumlichkeiten einer Tankstelle in dem Lerchenkamp in Hildesheim diverse Tabakwaren.

Nach bisherigen Erkenntnissen suchten die Unbekannten gegen 01:30 Uhr die Tankstelle auf und wirkten auf die Zugangstür gewaltsam ein. Durch die entstandene Öffnung betraten sie die Räumlichkeiten, lösten die Alarmanlage aus und stahlen eine Vielzahl von Zigarettenpackungen.

Zeugen, die zu der Tatzeit verdächtige Beobachtungen getätigt haben oder die ein Ausbaldowern während der Öffnungszeiten festgestellt haben, mögen sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden.



 

Luca-App kann ab sofort im Landkreis Northeim genutzt werden

Gesundheitsdienste sind angeschlossen 

Northeim (lpd). Seit dem 12. April 2021 kann die luca-App im Landkreis Northeim genutzt werden, denn die Gesundheitsdienste des Kreises sind an die Luca-App angebunden. Die Anbindung der im Landkreis vorhandenen Postleitzahlen ist erfolgt, sodass sich die im Landkreis Northeim ansässigen Betriebe, Gastronomen oder andere Veranstalter bei der luca-App anmelden können. Dieser Vorgang ist für die Geschäftsinhaberinnen  und Geschäftsinhaber kostenlos und über (https://www.luca-app.de/mein-luca/ registrieren) möglich.

Im Falle einer laborbestätigten Infektion kann bei Nutzung der App der Kontaktdatenaustausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern, den Betreiber*innen (bspw. Veranstalter und Einzelhändler) sowie den Gesundheitsdiensten durch das Luca-System schnell und sicher erfolgen. Im Vergleich zu dem Ablauf für handschriftlich zu führenden Gästelisten ist ein digitalisierter Ablauf von der digitalen Erfassung der Gäste-Kontaktdaten bis zur Übernahme der Gäste-Kontaktdaten durch das Gesundheitsamt mit deutlich weniger Aufwand und Zeitverzug verbunden. Ohne handschriftliche Gästelisten entfällt das Problem, dass Unbefugte Einblick nehmen können. Zur Verwendung von Luca muss sich der Anwender mit Namen, Kontaktdaten sowie einer zu verifizierenden Mobilfunknummer registrieren. Der weitere Einsatz basiert auf QR-Codes: Dabei generieren z. B. Veranstalter von Konzerten, Restaurantbetreiber oder Privatpersonen, jeweils einen spezifischen QR-Code. Der Code wird beim Zutritt gescannt. Auch bei privaten Treffen können die Teilnehmer ihre QR-Codes austauschen. Dadurch wird jeweils ein „Fingerabdruck“ (Check-In) des Besuchs erstellt. Damit kann später der Kontakt nachvollzogen und entstandene Infektionsketten ermittelt werden. Die so gesammelten Daten werden verschlüsselt abgelegt.

Mit der luca-App kann die Anwesenheit somit ganz einfach und anonym per Smartphone dokumentiert werden. Die Einrichtung dauert nur wenige Minuten. Dabei muss sich der jeweilige Gast keine Sorgen machen, was mit seinen Daten passiert. Veranstalter und Betreiber können sie nicht auslesen: Ein Zugriff auf die Daten erfolgt nur im Infektionsfall und nur durch die Gesundheitsdienste. Die wichtigsten Informationen auf einen Blick: https://luca-app.de/wp-content/uploads/2021/03/luca_Onepager.pdf

 

Gewerbetreibende und sonstige Anbieter und Institutionen mit Kundenverkehr können sich ab sofort über das Internetportal von luca anmelden. Kundinnen und Kunden, die die App nutzen wollen, müssen im Besitz eines Smartphones sein und die App über das AppStore oder über www.luca-app.de/app herunterladen. Die App kann kostenlos für iOS und Android bezogen werden. Weitere Informationen zur Anwendung sind über www.luca-app.de/system einzusehen.

 

Ab Ende April sollen auch luca-Schlüsselanhänger online über einen Webshop bestellt werden können. Der Schlüsselanhänger ist das analoge Gegenstück zur luca App. Er ist gedacht als Alternative für Nutzer und Nutzerinnen, die kein Smartphone haben und regelmäßig luca-Standorte besuchen. Aber auch ohne Schlüsselanhänger und Smartphone kann weiterhin per Kontaktformular an den jeweiligen Standorten eingecheckt werden.

 

„Ich hoffe, dass möglichst viele das Luca-Verfahren nutzen“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, welche die Einführung der App im Landkreis Northeim vorangetrieben hat. Denn das Verfahren erspare allen Beteiligten sehr viel Aufwand, da das Erfassen von Besuchen in Geschäften und Einrichtungen für die Nutzer ohne Papiermeldebögen möglich wird.



 

Familien für Pflegekinder gesucht – Online-Informationsveranstaltung am 22.April

Landkreis Hildesheim (lps/4). Das Jugendamt des Landkreises Hildesheim sucht weiterhin Familien oder Einzelpersonen, die als Pflege- oder Bereitschaftspflegefamilie ein Kind oder einen Jugendlichen bei sich aufnehmen wollen. Es handelt sich um Kinder und Jugendliche, die vorübergehend oder dauerhaft ein schützendes Zuhause benötigen. Zu diesem Thema führt der Pflegekinderdienst des Jugendamtes am Donnerstag, 22. April von 18 bis 20 Uhr eine Informationsveranstaltung durch. Das Treffen findet aufgrund der Corona Pandemie als Online-Veranstaltung statt. Eine vorherige Anmeldung bis zum 19.April 2021 ist daher zwingend erforderlich. Die Anmeldung erfolgt beim Pflegekinderdienst unter der Telefonnummer 05121 309 6565 oder unter jessica.kokon@landkreishildesheim.de.
Die Teilnehmer erhalten dann rechtzeitig vor der Veranstaltung einen Link zugesandt, mit dem sie an der Veranstaltung teilnehmen können.

An dem Abend werden die unterschiedlichen Pflegeformen kurz vorgestellt, außerdem können Fragen an die Fachkräfte gestellt werden.

Wer an dem Informationsabend nicht teilnehmen, sich aber vorstellen kann, ein Kind vorübergehend oder dauerhaft in Pflege zu nehmen, kann sich mit Jessica Kokon unter der Rufnummer 05121 309-6565 oder per Mail an jessica.kokon@landkreishildesheim.de in Verbindung setzen.



Naturschutzgebiet: Verordnungsentwurf wird öffentlich ausgelegt
„Seeburger See“ / Anpassung aufgrund FFH-Gebiet 140

Der Landkreis Göttingen passt die Naturschutzgebietsverordnung „Seeburger See“ an. Grund ist die Sicherung des FFH-Gebiets 140. Der Verordnungsentwurf inklusive Begründung und Karten wird öffentlich ausgelegt; die Unterlagen sind in der Zeit vom 20.04. bis 21.05.2021 einsehbar bei der Verwaltung der Samtgemeinde Radolfshausen.

Die Unterlagen sind zudem auf der Webseite des Landkreises veröffentlicht unterwww.landkreisgoettingen.de/unsere-themen/umwelt

Während der öffentlichen Auslegung können Anregungen und Bedenken bei der Samtgemeinde Radolfshausen sowie der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Göttingen vorgebracht werden. Nähere Informationen erteilt der Fachbereich Umwelt des Landkreises Göttingen unter Telefon 0551 525-2340 oder -2348.



 

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim

Aktuelle Fallzahlen vom 12. April 2021

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1.852 (+30) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1.663 (+14) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. 

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 54,4 (72 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Der 7-Tage-Inzidenz liegt heute über der maßgebenden Grenze von 35. Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf sich mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet und nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 146 (+15) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum

Bad Gandersheim 13 (-3), 

Bodenfelde 2 (0),

Dassel 11 (0), 

Einbeck 36 (+4), 

Hardegsen 16 (-2), 

Kalefeld 2 (+1), 

Katlenburg-Lindau 7 (+1), 

Moringen 5 (+1), 

Nörten-Hardenberg 16 (+4), 

Northeim 33 (+10) und 

Uslar 5 (-1) stammen.

Leider ist eine weitere Person mit oder an dem Virus verstorben. Mit oder an dem Virus verstorben sind 43 Personen.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 16.042 Personen (Stand: 8.4.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rund 12,1 Prozent für die Erstimpfungen.

Eine zweite Impfdosis haben bisher 6.550 Personen (Stand: 8.4.2021) erhalten, das entspricht einer Impfquote für die Zweitimpfungen von rund 5,0 Prozent.

Datengrundlage: Einwohnerzahl 132.285 (Stand 30.12.19)



POL-HI: Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeiinspektion Hildesheim und der DITIB, Selimiye Moschee Hildesheim/ vertrauensvollen Dialog fortsetzen

HILDESHEIM -(kri) - Am 09.04.2021 haben sich Polizeidirektor Michael Weiner und Polizeioberrätin Nurdan Yavuz, Polizeiinspektion Hildesheim, mit dem gesamten Vorstand der DITIB, Selimiye Moschee in Hildesheim, unter der Führung des Vorstandsvorsitzenden, Herrn Osman Demirtas, in den Räumlichkeiten der Moschee am Bischofskamp getroffen.

Kurz vor dem Treffen wurde eine Scheibe der Moschee beschädigt und der Tatverdächtige konnte nach Ermittlungen durch das Staatsschutzkommissariat der Polizeiinspektion Hildesheim jedoch sehr schnell ermittelt werden.

"Im Namen der gesamten Gemeinde danken wir für den rasanten Ermittlungserfolg", sagte Osman Demirtas, Vorstandsvorsitzender der Selimiye Moschee in Hildesheim.

Die Verantwortlichen der Moschee und der Polizeiinspektion Hildesheim tauschten sich unter besonderer Beachtung der Corona-Schutzbestimmungen zu der bisherigen Zusammenarbeit und dem konkreten Sachverhalt im Zusammenhang mit dem Steinwurf unmittelbar aus. Die Polizei Hildesheim hatte schon in der Vergangenheit einen ausgezeichneten und regelmäßigen Austausch mit den Verantwortlichen der Selimiye Moschee in Hildesheim. Es finden regelmäßige Besprechungen statt, auch das Präventionsteam ist immer wieder eingebunden.

Melanie Gündüz, Dialogbeauftragte und stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Selimiye Moschee räumt ein: "Unsere Moschee steht als Begegnungsort aller Religionen und Kulturen. Als größte Moschee in Hildesheim tragen wir Verantwortung. Sei es gegenüber unseren Gemeindemitgliedern, oder auch unserem Ansehen in der Öffentlichkeit. Wir möchten dazu beitragen, unseren Glauben, der von Frieden und Zusammenhalt geprägt ist, in der Gesellschaft stärker zu etablieren, um Andersgläubigen jederzeit die Möglichkeit zu geben, an unserem Gesellschaftsleben teilzunehmen und unsere Religion besser kennenzulernen. Umso mehr schätzen wir den Besuch von Herrn Polizeidirektor Michael Weiner und Frau Polizeioberrätin Nurdan Yavuz und bedanken uns herzlich."

"Ich bin sehr froh, dass wir uns sehr schnell nach meinem Dienstantritt als Leiter dieser Inspektion getroffen haben. Das ist ein deutliches Signal des gegenseitigen Vertrauens und der Wertschätzung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Hildesheim stehen für ein friedliches Zusammenleben in unserem Landkreis. Wir setzen den vertrauensvollen Dialog mit der DITIB, Selimiye Moschee in Hildesheim nachhaltig und zukunftsorientiert fort", sagte Michael Weiner.

Auf dem Foto sind von links nach rechts:

Melanie Gündüz, Osman Demirtas, PD Michael Weiner, POR Nurdan Yavuz, Fatih Gündüz, Hasan Öz, Ihsan Tatar.



Verleih von Videokonferenz-Koffern für Vereine
Unterstützung bei Online-Veranstaltungen

Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement sind von unschätzbarem Wert für Zusammenhalt und Funktionieren der Gesellschaft. Gleichzeitig sind Vereinstätigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie aktuell eingeschränkt. Digitale Formate können Vereinen helfen, notwendige Versammlungen durchzuführen und den Austausch zu unterstützen, bis Treffen in Präsenz wieder möglich sind. Aber nicht jede Organisation verfügt über die erforderliche digitale Ausstattung und das Knowhow. Hier setzt das Angebot des Projekts „Gut informiert, vernetzt engagiert (GIVE)“ des Landkreises Göttingen und der „Geschäftsstelle Inklusion Bewegen“ an: Vereine, Organisationen und Menschen mit Beeinträchtigungen können sich eine mobile digitale Ausstattung für die Durchführung von Online-Präsenz-Veranstaltungen kostenlos ausleihen.

Die mobilen Videokonferenz-Koffer beinhalten Laptop, Beamer, Konferenzkamera und -mikrofon inklusive Lautsprechern. Leicht verständliche Anleitungen und ein Erklärfilm helfen beim Aufbau. So können sogenannte Hybrid-Veranstaltungen durchgeführt werden: Eine kleine Gruppe trifft sich unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen in Präsenz, weitere Teilnehmende oder Kleingruppen können über eine Konferenz-Software zugeschaltet werden.

An den Standorten Göttingen und Osterode stehen die Videokonferenz-Koffer zur Ausleihe bereit. Die jeweiligen Ansprechpartner*innen stehen mit Rat und Tat zur Seite:

·         Ausleihstation Göttingen

Servicestelle Bürgerschaftliches Engagement

Telefon 0551 525-2626 und -2665

E-Mail GIVE@landkreisgoettingen.de

·         Ausleihstation Osterode am Harz

Geschäftsstelle Inklusion bewegen

Telefon 05522 315 93 05)

E-Mail strieben@inklusion-bewegen.de



POL-HI: Einbruch Autohaus/ Zeugenaufruf

HILDESHEIM-(kri)-In dem Tatzeitraum zwischen dem 10.04.2021, 12:30 Uhr und dem 11.04.2021, 13:15 Uhr zerschlugen unbekannte Täter eine Scheibe eines Rolltores eines Autohauses in der Benzstraße in Hildesheim, betraten die Räumlichkeiten und durchwühlten sämtliche Schränke. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Ob die Täter etwas entwendet haben, ist derzeit noch nicht bekannt.

Zeugen, die zu der Tat Angaben machen können oder die ein Ausbaldowern im Vorfeld bemerkt haben, mögen sich bitte mit der Polizei unter der Telefonnummer 05121-939-115 in Verbindung zu setzen.



Vernetzung und Informationen für Vereine
Online-Veranstaltungen

Zwei Online-Veranstaltungen für Vereine bietet das Projekt „Gut informiert, vernetzt engagiert (GIVE)“ des Landkreises Göttingen in Kooperation mit der „Regionalen Koordinationsstelle für Vereine und Verbände der Stadt Osterode am Harz“ und der „FreiwilligenAgentur OHA des Paritätischen“ an.

·         Ein vereinsübergreifender „Online-Stammtisch“ findet am Mittwoch, 14.04.2021, 18:00 Uhr statt.

·         Eine offene „Online-Fragestunde“ mit Vereinsberater Michael Blatz ist für Dienstag, 27.04.2021, 18:00 Uhr geplant.

„Damit möchten wir dem Wunsch der Engagierten nach Vernetzung und persönlichem Informationsaustausch nachkommen“, so die GIVE-Projektleitung Beate Böcker. Beide Veranstaltungen dauern etwa eineinhalb Stunden. Im Fokus wird vor allem der lockere Austausch miteinander stehen. Gemeinsam sollen Anliegen und Fragestellungen, die Engagierte momentan beschäftigen, besprochen und geklärt werden.

Bei Interesse oder Rückfragen sind die Ansprechpartnerinnen des GIVE-Projektteams erreichbar per E-Mail unter GIVE@landkreisgoettingen.de und per Telefon 0551 525-2626 oder -3025.



Portal für Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) schützt die Menschen in Deutschland. Es bietet zudem finanzielle Entschädigungen für diejenigen, die von den Schutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie.

Für den Landkreis Hameln-Pyrmont ist derzeit das Amt für Wirtschaftsförderung/Regionale Entwicklung/ÖPNV für Anträge nach dem Infektionsschutzgesetz zuständig. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden über 1400 Anträge im Zusammenhang mit Quarantänen und Kinderbetreuung gestellt und werden sukzessive abgearbeitet.

Der Landkreis empfiehlt jedoch, Anträge direkt über das eigens hierfür in Niedersachsen eingerichtete Portal www.ifsg-online.de zu stellen. Dort werden auch viele Fragen im Zusammenhang mit der Antragstellung beantwortet. Es wird dringend gebeten, die Anträge online und nicht in Papierform zu stellen. Eine Übersendung eines online gestellten Antrages zusätzlich in Papierform ist nicht erforderlich. Derzeit kann die Bearbeitungsdauer aufgrund der Vielzahl der vorliegenden Fälle ca. 4 Wochen betragen.

Wichtig zu wissen ist auch, dass den Anträgen für Arbeitnehmer/innen stets die Lohn- bzw. Gehaltsbescheinigungen des Quarantänemonats und der beiden vorangehenden Monate sowie der Absonderungsbescheid des Gesundheitsamtes beigefügt sein müssen, bei Bevollmächtigten, die die Anträge für ihre Mandanten stellen, auch eine entsprechende Vollmacht. Selbständige benötigen einen aktuellen Einkommensteuerbescheid oder einen anderen geeigneten Einkommensnachweis. Bei Online-Antragstellung können diese Dokumente gleich mit hochgeladen werden. Für Zeiten einer Arbeitsunfähigkeit mit Krankmeldung und für Auszubildende besteht kein Anspruch auf Entschädigung nach dem IfSG.

Übrigens richtet sich die Zuständigkeit der Behörde innerhalb Niedersachsens nicht nach dem Wohnort oder dem anordnenden Gesundheitsamt, sondern nach dem Sitz der Betriebsstätte, in der der Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin bzw. der/die Selbständige tätig ist. Sofern der Antrag online gestellt wird, erfolgt die Zuordnung zur zuständigen Behörde automatisch, wenn die Behörde an dem elektronischen Verfahren teilnimmt.



Geismar Landstraße: Vollsperrung wegen Kanalbauarbeiten

Im Zuge umfangreicher Kanalbauarbeiten in der Geismar Landstraße in Göttingen wird ab Sonnabend, 17. April 2021, der Abschnitt zwischen Königsberger Straße und der Kreuzung zur Danziger Straße/Breslauer Straße voll gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Sonnabend, 24. April 2021. Danach wird der Bereich für etwa eine weitere Woche für den stadteinwärts fließenden Verkehr gesperrt. Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.


Vorausgegangen war bereits eine halbseitige Sperrung der Geismar Landstraße. Da drei der unterirdisch zu erneuernden Schachtbauwerke fast mittig der Fahrbahn liegen und zudem unter anderem Versorgungsleitungen die Geismar Landstraße queren müssen, ist nach Angaben der ausführenden Baufirma eine zeitweilige Vollsperrung notwendig.


Die Bauarbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Bauprojekt auf dem ehemaligen Gothaer Areal. Für die Erschließung und Anbindung an das unterirdische Infrastrukturnetz sind umfangreiche Tiefbauarbeiten notwendig. Im Zuge der Bauarbeiten erweitern die Stadtwerke Göttingen das Fernwärmenetz, die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) erneuern das Kanalsystem.



Corona-Pandemie: Bei 451 Menschen aktuelle Infektionen bestätigt
Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 70,5

Bei 451 Menschen im Landkreis Göttingen sind aktuelle Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigt. Der für den Landkreis Göttingen heute gültige Inzidenzwert laut Lagebericht des Landes liegt bei 70,5. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen beträgt 6.562. Davon gelten 5.885 Personen als wieder von der Infektion genesen, 226 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind in der Corona-Landesverordnung geregelt. Dazu gehört unter anderem die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten. Diese Bereiche hat das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen per Allgemeinverfügung benannt – hier gilt die Maskenpflicht auf jeden Fall. Sie sind im Amtsblatt für den Landkreis Göttingen Nr. 17 und im Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 10 (2021) beschrieben und in Kartenausschnitten verzeichnet.

Lage in den Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte / Inzidenz)

Flecken Adelebsen (87 / 5 / 63,5)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (116 / 13 / 85,1)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (243 / 16 / 48,6)

Stadt Bad Sachsa (193 / 30 / 203,7)

Flecken Bovenden (151 / 9 / 22)

Samtgemeinde Dransfeld (114 / 13 / 21,4)

Stadt Duderstadt (945 / 40 / 83,5)

Gemeinde Friedland (127 / 11 / 41,3)

Samtgemeinde Gieboldehausen (364 / 9 / 0)

Gemeinde Gleichen (125 / 3 / 33,9)

Stadt Göttingen (2.017 / 128 / 58,8)

Stadt Hann. Münden (660 / 50 / 71,9)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (163 / 6 / 55,5)

Stadt Herzberg am Harz (384 / 28 / 108,8)

Stadt Osterode am Harz (346 / 47 / 60,2)

Samtgemeinde Radolfshausen (124 / 3 / 0)

Gemeinde Rosdorf (175 / 20 / 109,6)

Gemeinde Staufenberg (129 / 10 / 51,5)

Gemeinde Walkenried (99 / 10 / 115,2)

Erläuterungen zu den Werten

Gesamtzahl Fälle

Die Zahl aller durch einen Laborbefund bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Göttingen wird registriert. Der erste Fall wurde am 11.03.2020 festgestellten, seitdem wird jeder weitere Fall fortlaufend in der Statistik erfasst. Gezählt werden die Infektionen von Personen, die in den Gemeinden des Landkreises Göttingen leben bzw. hier gemeldet sind.

Aktuell Infizierte

Wer nach einer Coronavirus-Infektion an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt ist, oder sich erst kürzlich infiziert hat, kann andere Personen anstecken. Diese Personen gelten als aktuell infiziert. Sobald sie entweder nachweislich wieder gesund sind, oder die verordnete Quarantäne ohne Erkrankung absolviert haben, gelten sie als genesen und nicht mehr als aktuell infiziert. Auch Personen, die in Verbindung mit Covid-19 gestorben sind, zählen nicht zu dieser Gruppe.

Inzidenzwert

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist ein Kennwert, um die Zahl der Neuinfektionen verschiedener Regionen miteinander vergleichen zu können. Von Bedeutung ist die Inzidenz für Regelungen nach derNiedersächsischen Corona-Verordnung: Bei bestimmten Marken, bspw. 35 oder 100, sind festgelegte Infektionsschutzmaßnahmen zu treffen bzw. Ausnahmen möglich.

Dabei gelten ausschließlich die im Lagebericht des Landes veröffentlichten Inzidenzwerte für die Landkreise (und kreisfreien Städte); und zwar für alle Städte und Gemeinden eines Landkreises gleichermaßen. Die Inzidenzen in einzelnen Städten und Gemeinden innerhalb der Landkreise spielen rechtlich keine Rolle. Die rechtliche Wirkung des Inzidenzwertes für den Landkreis setzt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf der Webseite des Landes ein; das geschieht täglich um ca. 10:30 Uhr.

Berechnet wird der Inzidenzwert anhand der Summe bestätigter Neuinfektionen während der vergangenen sieben Tage; diese wird ins Verhältnis zu 100.000 Einwohner*innen gesetzt (dabei gilt die Einwohner*innenzahl, die das Landesamt für Statistik Niedersachsen zum Stichtag 31.12.2019 festgestellt hat). Für den Landkreis Göttingen mit rd. 326.000 Einwohner*innen ist beispielsweise die 35er-Marke bei 114,1, und die 100er-Marke bei 326 Neuinfektionen innerhalb einer Woche erreicht.

 
 
 
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