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News der Region


B 241: Prüfung einer Brücke über die Oker bei Vienenburg

Vollsperrung in der Nacht von Donnerstag auf Freitag

Am Donnerstagabend, 28. Januar, wird die B 241 im Ortseingangsbereich Vienenburg (Landkreis Goslar) ab etwa 18 Uhr gesperrt. Die Sperrung wird zur Durchführung einer Brückenprüfung genutzt. Die Aufhebung der Sperrung ist für etwa 24 Uhr vorgesehen.

Im Mai des Jahres 2017 wurde auf der Brücke über die Oker eine einspurige Verkehrsführung auf Grund weitreichender Korrosionsschäden eingerichtet. Zur Feststellung der weiteren Schadensentwicklung bis zum Neubau der Brücke ist es notwendig, halbjährlich Brückenprüfungen durchzuführen. Die dafür erforderlichen Vollsperrungen sind grundsätzlich in den Abend- und Nachtstunden vorgesehen.

Die Umleitung erfolgt von Vienenburg kommend über die L 518 (Okerstraße) zur K 25 (Probsteiburg) und umgekehrt. Für die Verkehrsteilnehmer werden Plantafeln mit dem Hinweis auf die anstehende Straßensperrung an den Hauptverkehrsstraßen aufgestellt.

Die Anlieger und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die notwendigen Verkehrsbeschränkungen gebeten.


 

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet

Mobile Messungen in der 4. Kalenderwoche 2021

Northeim (lpd). In der Woche vom 25. Januar bis zum 31. Januar 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Einbeck

Dienstag: Raum Northeim

Mittwoch: Raum Uslar

Donnerstag: Raum Kalefeld

Freitag: Raum Katlenburg-Lindau

Samstag: Raum Einbeck

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Nörten-Hardenberg und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 5) im Raum Dassel eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.

 

B 64: Vollsperrung der Ortsumgehung Negenborn aufgehoben

Weiterhin Behinderungen durch Fortführung des Brückenneubaus

Ab Mittwoch, 16. Dezember, müssen sich Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße 64 zwischen Eschershausen und Holzminden zwar weiter auf Behinderungen einstellen, die Vollsperrung im Zuge der Ortsumgehung Negenborn ist aber aufgehoben. Die Gründungsarbeiten zur Herstellung des sogenannten Traggerüstes für die Brücke über das Hooptal sind abgeschlossen. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit.

Der Verkehr wird ab Mittwoch wieder einspurig unter Ampelreglung am Arbeitsbereich vorbei geführt. Die Kreisstraße 71 bleibt für den Verkehr bis Januar 2021 voll gesperrt. 

Voraussichtlich Ende Januar/Anfang Februar 2021 erfolgt in den oben genannten Straßenabschnitt erneut eine rund einwöchige Vollsperrung, um das eigentliche Traggerüst zu errichten. In den folgenden Monaten wird das Trag- und Schalgerüst komplettiert und der sogenannte Brückenüberbau in Spannbeton hergestellt. Der Verkehr wird während dieser gesamten Zeit ebenfalls einspurig unter Ampelreglung geführt.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

B 64: Gehölzarbeiten an der Anschlussstelle Gandersheim-Ost

Vorbereitungen für bevorstehenden Umbau der Anschlussstelle

Ab Montag, 25. Januar, kommt es im Landkreis Northeim wegen Gehölzarbeiten an der B 64, Anschlussstelle Gandersheim-Ost, zu Verkehrsbehinderungen. Nach Mitteilung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim ist mit Behinderungen auf der B 64 und den Auf-/Abfahrtsrampen zu rechnen. 

Mit den Fällarbeiten wird der Grundstein für den bevorstehenden Umbau der Anschlussstelle gelegt. Im Laufe des Jahres sollen an dem Knotenpunkt zwei weitere Rampen hergestellt werden, die das Ab- und Auffahren aus und in Richtung Kreiensen ermöglichen werden. Darüber hinaus wird die Verkehrssituation im Kreuzungsbereich Dehneweg verändert. Das Baufeld für die neuen Verkehrsflächen, muss bis Ende Februar vom Gehölz befreit werden. 

Die Fällarbeiten können weitestgehend unter halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung ausgeführt werden. Hier ist sowohl mit einer halbseitigen Sperrung der B 64 als auch der Braunschweiger Straße zu rechnen. Für den 27. und 28. Januar wird, zusätzlich zu der halbseitigen Verkehrsführung auf der B 64, die Auffahrtsrampe in Richtung Seesen voll gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, für diese Zeit die ausgeschilderte Umleitungsstrecke über Wrescherode zu nutzen oder auf die Anschlussstelle Gandersheim-Mitte auszuweichen. Die Zufahrt aus Richtung Bad Gandersheim zum Dehneweg wird weiterhin möglich sein. 

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 29. Januar andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.


B 3 (Ortsumgehung Celle, Mittelteil): Vorbereitende Arbeiten im Finkenherd und in den Allerniederungen

Baumfällarbeiten sowie Rodungsarbeiten bis März

Im Zuge des Neubaus der B 3/Ortsumgehung Celle, Mittelteil, zwischen Lachtehausen und Altencelle beginnen ab Mittwoch, 13. Januar, weitere vorbereitende Baumaßnahmen. Im Bereich des Finkenherd werden westlich der Alten Dorfstraße (Kreisstraße 74) vorbereitende Arbeiten für die Erstellung von drei Bauwerken durchgeführt.

Die Arbeiten unterteilen sich in die Teilflächen Nord und Süd, siehe auch anliegenden Übersichtsplan. In den Zufahrtsbereichen der jeweiligen Teilfläche ist mit geringfügigen Verkehrsbeschränkungen zu rechnen (temporäre Einengung der Alten Dorfstraße zur Herstellung der Baustraße sowie Geschwindigkeitsreduzierung im Bereich der Baustellenzufahrt auf 50 km/h). Die Alte Dorfstraße bleibt weiterhin befahrbar. 

Im Zuge dieser Arbeiten werden Baumfällarbeiten sowie Rodungsarbeiten ausgeführt. Nach Abschluss der Fäll- und Rodungsarbeiten werden Baustraßen für die Erreichbarkeit der in diesem Bereich herzustellenden Bauwerke hergestellt. Im Bereich der Allerniederungen werden lediglich Fällarbeiten als vorbereitende Arbeiten durchgeführt.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis März andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich.

Die Landesbehörde bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

 

Halbseitige Sperrung und Gehwegvollsperrung der Bodelschwinghstraße in Alfeld (Leine)

Die Bodelschwinghstraße in Alfeld (Leine) wird bis voraussichtlich 26.02.2021 auf Höhe des Grundstücks Nr. 2 halbseitig gesperrt – der Verkehr wird an der Baustelle vorbeigeleitet. Die Fußgänger werden auf die gegenüberliegende Gehwegseite geleitet. Grund der Arbeiten ist der Neubau eines Seniorenpflegezentrums. Das Ordnungsamt der Stadt Alfeld (Leine) weist ausdrücklich darauf hin, dass rechtswidriges Parken im Bereich des Wohngebiets „Hackelmest“, insbesondere in und vor Kurvenlagen sowie ortsfesten Haltverbotszonen, verstärkt kontrolliert und geahndet wird.



POL-HI: Raub zum Nachteil einer Fahrschule in Gronau - Zeugenaufruf

Gronau (pie). Am 25.01.2021 um kurz nach 16 Uhr kommt es zu einem Raubdelikt zum Nachteil einer Fahrschule in der Hauptstraße in 31028 Gronau (Leine). Durch zwei bislang unbekannte Täter kommt es zur Forderung von Bargeld. Anschließend flüchten die Täter in bislang unbekannte Richtung.

Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Elze unter der Telefonnummer 05068-93030 in Verbindung zu setzen.



POL-HM: Alkoholisierter Autofahrer schläft vor Ampel ein junger Autofahrer unter Drogeneinfluss

Am gestrigen Sonntagabend fiel einem Polizeibeamten in seiner Freizeit auf der Bundesstraße 442 ein vorausfahrender Pkw VW auf. Der Wagen fuhr gegen 18.45 Uhr in Schlangenlinie von Bad Münder in Richtung Hachmühlen und bog dann plötzlich an der Kreuzung "Am Deisterbahnhof" nach links auf einen Feldweg ab. Hier wurde der Pkw VW gewendet und steuerte zurück in Richtung der Ampelkreuzung. Vor der Kreuzung stoppte der Wagen und fuhr hier trotz mehrerer Grünlichtphasen nicht weiter.

Eine inzwischen alarmierte Streifenwagenbesatzung der Polizei Bad Münder ging zur Insassenüberprüfung auf das Fahrzeug zu und traf auf einen schlafenden Fahrer. Der Fahrer des Pkw VW mit polnischen Kennzeichen wies sich mit einem rumänischen Ausweis und einem moldawischen Führerschein aus.

Der 32-jährige Mann schien alkoholisiert zu sein. Eine leere Bierflasche im Fußraum zusätzlich zu einer Bierkiste mit geleerten Flaschen bestärkte die Annahme. Ein Test am Kontrollort ergab eine Atemalkoholkonzentration von über 0,9 Promille. Es wurde daraufhin die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

Gegen den alkoholisierten Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde zur Sicherung des Strafverfahrens und der Verfahrenskosten eine Sicherheitsleistung einbehalten, die von der Staatsanwaltschaft Hannover auf 400 Euro festgesetzt wurde.

Noch am selben Abend gegen 23.15 Uhr stoppte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Bad Münder in Salzhemmendorf einen Pkw VW, der auf der Heerstraße (Bundestraße 1, Ortsdurchfahrt Oldendorf) in Richtung Hemmendorf fuhr. Beim 18-jährigen Fahrer aus Coppenbrügge erkannten die geschulten Beamten körperliche Anzeichen für eine Drogenbeeinflussung. Ein Vortest reagierte positiv auf THC-haltige Substanzen. Dem jungen Autofahrer wurde eine Blutprobe entnommen, die im Labor analysiert wird. Dem 18-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt.



Corona-Pandemie: 13 von 14 Göttinger Altenpflegeeinrichtungen wurden geimpft

Das Göttinger Impfzentrum Siekhöhe hat vom Land Niedersachsen bislang zwei Chargen mit Impfstoffen der Firma Biontech/Pfizer erhalten. Die mobilen Impfteams des Zentrums konnten damit 13 der 14 Göttinger Altenpflegeeinrichtungen und das dortige Personal impfen; insgesamt 2.340 Menschen.

Die erste Impfung muss zum Aufbau eines wirksamen Impfschutzes im Abstand von 21 Tagen wiederholt werden. Am Montag, 25. Januar 2021, ist eine Lieferung im Impfzentrum Siekhöhe angekommen, mit der die Zweitimpfung begonnen werden kann. Weitere Impfstoffe sind nach Ankündigung durch das Land Niedersachsen frühestens ab Anfang der 6. Kalenderwoche zu erwarten, sodass das Impfzentrum Siekhöhe nicht wie vorgesehen zum 1. Februar 2021 starten kann.

Das sei für alle Beteiligten sehr bedauerlich, unterstreicht Christian Schmetz, Erster Stadtrat und als Dezernent der Stadt Göttingen für das Impfzentrum verantwortlich. Die Mitarbeiter*innen des Impfzentrums seien sehr motiviert dabei und müssten nun weiter auf ihren Einsatz warten.

Wie allen Kommunen in Niedersachsen stehe auch in Göttingen nur der vom Land zugeteilte Impfstoff zur Verfügung, ergänzt Petra Broistedt, Sozialdezernentin und Leiterin des Corona-Einsatzstabs der Stadt Göttingen. Für die Impfung der über 80jährigen, die nicht in einer Senioreneinrichtung leben, sei daher weiterhin Geduld gefragt.

Zu den priorisierten Gruppen gehören Bewohner*innen und Beschäftigte in Altenpflegeeinrichtungen und im betreuten Wohnen sowie Beschäftigte in Krankenhäusern, die einem besonderen Infektionsrisiko angehören. Bürgerinnen und Bürger, die nicht zu diesen Gruppen gehören, erhalten beim Land Niedersachsen Auskunft über das weitere Vorgehen, etwa zur Terminvergabe. Dafür hat das Land die Hotline 0800 9988665 eingerichtet. Terminvergaben sind voraussichtlich ab dem 28. Januar 2021 möglich.

Informationen rund um das Corona-Virus und zur Impfung gibt es im Liveticker unter goe.de/corona.



Niedersachsen stärkt Schutz geflüchteter Kinder in Unterkünften

Pistorius: „Wir müssen die Schwächsten der Schwachen mit geeigneten Maßgaben schützen"

Um den Schutz geflüchteter Kinder und ihrer Familien in den Unterkünften des Landes weiter zu erhöhen, haben das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport sowie das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung - gemeinsam mit den Kinderrechtsorganisationen „Save the Children" und „Plan International Deutschland" - die Situation in den Einrichtungen der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) mit dem Ziel in den Blick genommen, notwendige konkrete Verbesserungen umzusetzen. Mit dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) geförderten Projekt „Kinder schützen - Strukturen stärken!" sollen Kinderrechte eingeführt sowie Kinderschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen flächendeckend und nachhaltig verbessert werden. Neben Niedersachsen wurde das Projekt des BMFSJ auch in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein durchgeführt. 

Das umfassende Monitoring der Einrichtungen hat mehrere Verbesserungsmöglichkeiten zu Tage gefördert: So wird gezielt die Zusammenarbeit der Standorte der LAB NI mit den örtlichen Jugendämtern vorangetrieben, außerdem werden entsprechende Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen. Zudem ist aus dem Projekt eine Willkommensmappe hervorgegangen, die neuankommenden Familien in der LAB NI in der jeweiligen Sprache ihres Herkunftslandes ausgehändigt wird und alle relevanten Informationen zu Kinderrechten sowie Ansprechpersonen in der Unterkunft und bei den Jugendämtern bereithält. Die Mappe kann von den Standorten jederzeit individuell angepasst und aktualisiert werden.  

Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt zu den Ergebnissen des Projekts: „Ich denke, dass wir in den Unterkünften der Landesaufnahmebehörde einen hohen Standard gewährleisten. Das Projekt macht dennoch Sinn, denn die Ergebnisse haben punktuell weiteren Verbesserungsbedarf gezeigt, den wir umgehend umsetzen werden. Gerade die Kinder, die etwa aus dem syrischen Bürgerkrieg oder einem Flüchtlingslager wie in Moria zu uns kommen, sind besonders schutzbedürftig. Darum ist es wichtig, im Rahmen von Projekten wie diesem noch einmal genau hinzuschauen, wie wir ihre Situation durch konkrete Maßnahmen verbessern können. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten ausdrücklich für ihren Input und ihre hervorragende Arbeit!"  

Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, betont: „Die eigenen Strukturen und Bedingungen im Sinne des Kinderschutzes zu hinterfragen ist ein intensiver Prozess. Aber er lohnt sich. Einrichtungen sind gut beraten, sich zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Nur so kann es gelingen, den Kinderschutz zu stärken." 

In enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesministerien und den Verantwortlichen der Erstaufnahmeeinrichtungen wurden standardisierte Handlungsabläufe und Verfahren zum Kinderschutz entwickelt. „Schon mit kleinen Veränderungen kann man etwas bewirken", so Marie Nadjafi-Bösch, Projektleitung bei Save the Children. „Wichtig ist zum Beispiel, dass es in jeder Unterkunft eine Ansprechperson für Kinderschutz gibt und diese in Kontakt mit dem örtlichen Jugendamt steht."  

Gemeinsam wurden im Rahmen des Projektes Konzepte entworfen, um Eltern und Kinder in Unterkünften für geflüchteten Menschen mit Kinderrechten vertraut zu machen und sie in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken. „Ein wichtiger Aspekt war zudem die Erstellung von Curricula für Weiterbildungsmaßnahmen für unterschiedliche Mitarbeitende in Unterkünften", sagt Luisa Gebauer, Referentin im Kinderschutzprogramm von Plan International Deutschland. „Kinderschutz ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Berufsgruppen der Unterbringung für geflüchtete Menschen betrifft." 

Jens Grote, Präsident der LAB NI, dankt insbesondere den Projektpartnern von Save the Children und Plan International Deutschland: „Das Projekt hat uns geholfen, unsere bisherigen Maßnahmen zum Kinderschutz zu reflektieren, zu verbessern und neue Strukturen für einen organisierten Kinderschutz zu schaffen. An allen Standorten und Außenstellen werden wir zukünftig Kinderschutzbeauftragte einsetzen, die den Kindern mit ihren Belangen und Rechten bei allen Planungen und Gestaltungen zukünftig eine Stimme geben werden." 

Die Ergebnisse aus dem Projekt in den Aufnahmeeinrichtungen sollen auch als „Best-Practice"-Beispiele für die Unterbringung von Geflüchteten in den niedersächsischen Kommunen dienen. 

In der LAB NI sind derzeit rund 2.500 Personen untergebracht, davon rund 600 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.



POL-HM: Pkw mit auffällig gelber/oranger Farbe gesucht

Am 24.01.2021, 12.29 Uhr, kam es in Bodenwerder, Parkplatz Im Hagen, zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug, dass offensichtlich auf dem schneebedeckten Parkplatz "Donats" fahren wollte, gegen einen Baum prallte und diesen erheblich beschädigte.

Nach dem Unfall flüchtete der Fahrzeugführer, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern.

Der Pkw soll in einer Gruppe mit mehreren Fahrzeugen (junge Fahrer) unterwegs gewesen sein, welche alle auf den Parkplatz gefahren seien.

Nach Angaben einer Zeugin soll es sich um einen Pkw mit auffällig gelber/orangener Farbe (ähnlich der Farbe, die bei einem Pkw-Hersteller "kurkumagelb" genannt wird) gehandelt haben.

Weitere Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder andere Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug geben können, werden gebeten sich mit der Polizeistation Bodenwerder, Tel. 05533-97495-0, in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Polizei Northeim stellt weiterhin Verstöße gegen die Niedersächsische Corona-Verordnung fest

Landkreis Northeim; 3. KW

LANDKREIS NORTHEIM (TH) Durch Beamte der Polizeiinspektion Northeim sowie Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei aus Göttingen sind auch in der vergangenen Woche Kontrollen hinsichtlich der Einhaltung der Vorschriften der Niedersächsischen Corona-Verordnung durchgeführt worden. Hierbei wurden erneut einige Verstöße festgestellt und Anzeigen gefertigt.

In Bad Gandersheim wurden am Mittwochabend nach einem Hinweis auf eine Ruhestörung insgesamt sechs Personen aus drei unterschiedlichen Haushalten in einer Wohnung festgestellt. Ebenfalls am Mittwochabend wurden in einem Einfamilienhaus in Moringen nach einem Hinweis aus der Nachbarschaft sechs Personen aus drei unterschiedlichen Haushalten angetroffen. In beiden Fällen wurde das Zusammentreffen durch die eingesetzten Beamten aufgelöst und gegen alle anwesenden Personen Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

In der Nacht von Freitag auf Samstag feierte eine 18-jährige Frau aus einem Uslarer Ortsteil ihren Geburtstag mit drei Personen aus drei unterschiedlichen Haushalten. Da es sich hierbei um einen Verstoß gegen die Niedersächsische Corona-Verordnung handelte, wurde durch die Polizeibeamten die Geburtstagsfeier beendet und im Anschluss mehrere Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Da trotz der geltenden verschärften Kontaktbeschränkungen weiterhin eine Vielzahl von Verstößen gegen die Niedersächsische Corona-Verordnung festgestellt werden konnten, appelliert die Northeimer Polizei an die Bevölkerung des Landkreises Northeim, die Regelungen einzuhalten. Zudem weist die Polizei Northeim auf die ab dem 25.01.2021 geltenden Änderungen zum Tragen der Maskenpflicht hin, wonach in Verkehrsmitteln des ÖPNV sowie in Geschäften medizinische Masken (sog. OP-Masken, FFP2-Masken oder vergleichbar) zu tragen sind. Auch die Einhaltung dieser verschärften Maskenpflicht wird zukünftig durch die Polizei überprüft.

"Wir haben in dieser fordernden Zeit in unserem Landkreis mit allen Verantwortlichen sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern in einem engen Schulterschluss dafür gesorgt, dass sich die Auswirkungen der Pandemie bislang in Grenzen hielten. Gemeinsam sollten wir den erfolgreichen Weg fortsetzen. Das schützt die Gesundheit Aller", sagte Michael Weiner, Leiter der Polizeiinspektion Northeim.



Corona-Pandemie: 463 Menschen aktuell mit dem Corona-Virus infiziert
Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 68,4

463 Menschen im Landkreis Göttingen sind aktuell mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Der Inzidenzwert liegt laut maßgeblichem Lagebericht des Landes heute bei 68,4. Die Gesamtzahl bislang bestätigter Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen steigt auf 4.711. Davon gelten 4.093 Personen als von der Infektion genesen, 155 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens gelten die Maßnahmen der Corona-Landesverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Sie enthält unter anderem die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten. Das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen hat Bereiche sowie Zeiträume für die Maskenpflicht per Allgemeinverfügung festgelegt. Diese ist veröffentlicht im Amtsblatt für den Landkreis Göttingen Nr. 83 und im Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 58.

Lage in Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte)

Flecken Adelebsen (72 / 6)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (87 / 6)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (175 / 19)

Stadt Bad Sachsa (127 / 6)

Flecken Bovenden (106 / 12)

Samtgemeinde Dransfeld (68 / 6)

Stadt Duderstadt (631 / 76)

Gemeinde Friedland (93 / 3)

Samtgemeinde Gieboldehausen (236 / 60)

Gemeinde Gleichen (90 / 4)

Stadt Göttingen (1.518 / 137)

Stadt Hann. Münden (487 / 31)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (106 / 5)

Stadt Herzberg am Harz (342 / 17)

Stadt Osterode am Harz (231 / 11)

Samtgemeinde Radolfshausen (64 /22)

Gemeinde Rosdorf (127 / 10)

Gemeinde Staufenberg (90 / 9)

Gemeinde Walkenried (61 / 23)



Postkartenaktion macht auf Angebot der Erziehungsberatungsstellen aufmerksam – Multiplikatoren können Postkarte anfordern

Landkreis Hildesheim (lps/4). Mit einem starken Angebot stehen die Erziehungsberatungsstellen in der Corona-Pandemie an der Seite der Eltern. Wie geholfen werden kann, rückt gegenwärtig die Postkartenaktion „Starke Nerven … brauchen auch mal Unterstützung“ in den Fokus. Die Postkarten mit wichtigen lokalen und bundesweiten Kontaktdaten liegen unter anderem in kinderärztlichen Praxen, Beratungsstellen oder Familienbüros aus.

„Bei Zweifeln, Sorgen, Ängsten und Belastungen etwa weil das Kind nicht gut schläft, ist eine Beratung durch die gut ausgebildeten Mitarbeitenden hilfreich und entlastend. Die unterschiedlichen Angebote der Erziehungsberatungsstellen können unkompliziert und gerne auch anonym in Anspruch genommen werden. So gelingt es, weiteren Problemen vorzubeugen“, betont Frauke Heuer von der Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Hildesheim. Zusätzlich bietet die Erziehungsberatungsstelle Online-Beratungsformate an und hat ihre Erreichbarkeit erweitert.
Eine Übersicht über weitere Beratungsangebote und -formate in der Corona-Pandemie ist auf www.landkreishildesheim.de/jugendamt zu finden.

Fachspezifische Multiplikatoren, die die Postkarten auslegen möchten, wenden sich an Stefan Hollemann, 05121 309-4502 oder fruehe-hilfen@landkreishildesheim.de.



POL-HI: Zeugen zu Unfallflucht gesucht

HILDESHEIM - (jpm)Am Freitagabend, 22.01.2021, kam es in der Straße Wolfstieg zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Fahrzeuge beschädigt wurden. Der mutmaßliche Verursacher setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge befuhr eine 71-jährige Frau mit ihrem Peugeot den Wolfstieg in Richtung der Straße Am Propsteihof. Dabei soll ihr ein bisher unbekanntes Fahrzeug entgegengekommen sein, das  an zwei am rechten Fahrbahnrand parkenden Pkw vorbeigefahren sei. Dabei soll das Fahrzeug die Peugeot-Fahrerin zum einen geblendet haben und zum anderen so weit links gefahren sein, dass sich die 71-jährige gezwungen gesehen habe, ihrerseits nach links auszuweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden.

In der Folge kollidierte der Peugeot mit einem der bereits erwähnten parkenden Pkw (Skoda), wodurch dieser auf einen dahinterstehenden BMW aufgeschoben wurde. Das unbekannte Fahrzeug setzte seine Fahrt indes fort.

Zeugen, die den Unfallhergang eventuell beobachtet haben oder aber der Fahrer oder die Fahrerin des unbekannten Fahrzeuges selbst werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.



94 Millionen Euro für Kinderbetreuung: Bundesgeld für Krippen und Kindergärten geht an Kommunen

Mit 94,4 Millionen Euro werden die Kommunen in Niedersachsen bei Investitionen in Kindertageseinrichtungen unterstützt. 64,4 Millionen stehen für Plätze in Krippen und der Kindertagespflege für Kinder unter drei Jahren bereit. Für Kindergärten sind 30 Millionen Euro für zusätzliche Plätze sowie Ausbau-, Umbau-, Sanierungs-, Renovierungs- und Ausstattungsmaßnahmen, wie z. B. Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten, zur Digitalisierung und zur Bewegungs- und Barrierefreiheit, vorgesehen. Die Mittel stammen aus dem 5. Bundesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung" 2020-2021 und sind aufgrund bundesgesetzlicher Regelung bis zum 30.06.2021 zu binden.  

Die Förderung im Krippenbereich erfolgt über die bekannte „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für den weiteren Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren (RAT V)". Für Investitionen in Kindergärten ist eine neue „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Investitionen in Tageseinrichtungen für Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung" (RL IKiGa) am 23.12.2020 in die Verbandsbeteiligung gegeben und veröffentlicht worden. 

Den Entwurf der neuen Richtlinie finden Sie hier:

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/anhorungsverfahren/entwurf-der-neuen-richtlinie-ikiga-196068.html.

Das Inkrafttreten der RL IKiGa wird für Ende März bzw. Anfang April 2021 angestrebt.  

Der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärt dazu: 

„Die örtlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten intensiv daran, den Eltern ein bedarfsgerechtes, verlässliches und hochwertiges Angebot zu machen. Mit den nach Inkrafttreten der Richtlinie bis zum 30.04.2021 zu beantragenden frischen Geldern können weitere Fortschritte in Kindergärten erzielt werden. Die Förderanträge für die neue RL IKiGa werden bei Inkrafttreten der Richtlinie auf der Internetseite des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung - Hannover zum Download zur Verfügung stehen. Der U3-Ausbau wird weiter finanziell abgesichert. Es ist gut und richtig, dass der Bund sich entsprechend engagiert, denn frühkindliche Bildung zu sichern und zu stärken, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Das Land Niedersachsen bekennt sich zu dieser Aufgabe und wird im kommenden Jahr 2021 die Rekordsumme von über 1,6 Milliarden Euro in die frühkindliche Bildung investieren. 

Ich begrüße zudem sehr, dass die Gelder für Investitionen in Kindergärten auch in Infektionsschutzmaßnahmen investiert werden können, wenn die Träger hier Bedarf sehen. Diese Flexibilität wird der Vielfalt unserer frühkindlichen Bildungslandschaft gerecht. " 

In Niedersachsen gibt es rund 5.600 Kindertageseinrichtungen, in denen zirka 332.000 Kinder betreut werden. Hinzu kommen knapp 24.000 Kinder, die bei Tagespflegepersonen in Betreuung sind. Die Betreuungsquote bei den Kindern unter drei Jahren liegt bei gut 33 Prozent, von den Kindern ab drei Jahren werden über 92 Prozent in einer Kindertageseinrichtung oder der Kindertagespflege betreut.



POL-HM: Beschädigung und Verschmutzung der Sportanlage im Münchhausenpar

In der Münchhausenstraße in Hess. Oldendorf kam es am Freitag, den 22.01.21, in der Zeit von 21:00 bis 23.30 Uhr zu einer Beschädigung eines Sportgerätes in der Sportanlage im Münchhausenpark.

Durch die Polizei Hess. Oldendorf musste festgestellt werden, dass an einem Sportgerät zwei der vier vorhandenen roten Kunststoffscheiben augenscheinlich gewaltsam abgerissen bzw. abgetreten wurden. Des Weiteren war die Sportanlage mit Glasflaschen, Pappbechern, Zigarettenresten und diversen anderem Müll verunreinigt worden.

Der Schaden wurde auf 1000 Euro geschätzt.

Durch einen Anwohner sei am betreffenden Abend beobachtet worden, wie eine Gruppe Jugendlicher gegen 21.00 Uhr auf dem Parkplatz Südwall ein Toilettenhäuschen umgeschmissen und ein Schild auf die Fahrbahn geworfen hätten. Danach sei die Gruppe in Richtung des Münchhausenparks gegangen. Bei der Gruppe soll es sich um 5-6 Jugendliche gehandelt haben, wobei ein Mädchen dieser Gruppe eine auffällig weiße Jacke trug.

Die Polizei Hess. Oldendorf sucht nun Zeugen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 05152/94749-0 entgegen.



 

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim

Aktuelle Fallzahlen vom 25. Januar 2021

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 1291 (+21) Corona-Infektionen bekannt geworden. 1051 Personen (+12) gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. 

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 50,6 für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 221 (+9) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum

Bad Gandersheim 7 (-1), 

Bodenfelde 19 (+4), 

Dassel 22 (0), 

Einbeck 47 (0), 

Hardegsen 11 (+3), 

Kalefeld 9 (+1), 

Katlenburg-Lindau 8 (0), 

Moringen 38 (+1), 

Nörten-Hardenberg 6 (0), 

Northeim 41 (0) und 

Uslar 13 (+1) stammen.

Mit oder an dem Virus verstorben sind bisher leider 19 Personen.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 2008 Personen (Stand: 22.1.2021) geimpft, das entspricht einer Impfquote von rd. 1,5 Prozent.



POL-HI: Zeugenaufruf nach Diebstahl einer Gitarre

HILDESHEIM - (jpm)Bereits Ende Dezember 2020 wurde aus einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in der Wörthstraße eine Gitarre samt Zubehör gestohlen. Die Polizei Hildesheim sucht Zeugen, die zur Tat oder zum Verbleib des Instrumentes Angaben machen können.

Den Ermittlungen zufolge konnte die Tatzeit zwischen dem 30.12.2020, 10:30 Uhr, und dem 31.12.2020, 12:30 Uhr, eingegrenzt werden. Zumindest ein unbekannter Täter drang durch gewaltsames Öffnen der Tür in den Kellerraum des Geschädigten ein und entwendete die zur Rede stehende Gitarre samt Koffer sowie einen Verstärker der Marke AER.

Die Gitarre vom Hersteller Gulid, Typ F-50, ist schwarz und orangefarben und verfügt am Korpus über einen Tonabnehmer der Marke Fishman. Im Nitrolack auf der Oberseite befinden sich deutliche Risse. Die Gitarre befand sich in einem älteren, schwarzen Gitarrenkoffer mit der silberfarbenen Aufschrift "Gulid F-50". In dem Koffer lag zudem ein schwarzer Gitarrengurt aus Leder.

Mit der Veröffentlichung von Bildern des gestohlenen Instrumentes erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf den Verbleib.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang Hinweise geben können bzw. die im Tatzeitraum Beobachtungen getätigt haben, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.



Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 25.01.2021/Todesfälle/Testzahlen

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 221 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert. 

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 2283 (+ 1 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 2016 Personen. Verstorben sind 46 Personen. 338 Personen sind kreisweit in Quarantäne. 

Bis zum Ende der letzten Woche wurden 47.614 Tests durchgeführt.

Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 74-jährigen Hamelner und eine 97-jährige Hamelnerin. Beide waren Bewohner einer Pflegeeinrichtung in Hameln. Bei den Todesursachen kann ein Zusammenhang mit COVID-19 nicht ausgeschlossen werden.

 

+++ Informationen zum Impfen im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es hier: www.hameln-pyrmont.de/impfen +++



Göttinger Kochkiste: Mittagessen zum Selberkochen

Das Schulmittagessen, das es wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht gibt, kommt in Göttingen mit der Göttinger Kochkiste direkt ins Haus. Die Kochkiste enthält vielfältige und kreative Rezepte sowie alle Zutaten zum Selberkochen. Für jeweils eine Woche sind hier abwechslungsreiche Mittagsmahlzeiten mit Obst, Gemüse und Rohkost zusammengestellt. Dazu gibt es neben den Rezeptempfehlungen auch Hinweise zu Hygiene und Lebensmittelwertschätzung.

Für weitere Informationen und eine Bestellung der Kochkiste melden sich betroffene Eltern von Kindern und Jugendlichen aus dem Göttinger Stadtgebiet, die bis zur Corona-bedingten Schulschließung an der Mittagsverpflegung teilgenommen hatten, bitte bei ihrer Sachbearbeiterin oder ihrem Sachbearbeiter im Jobcenter oder dem Fachbereich Soziale Sicherung. Die Bestellungen erfolgen im Voraus und benötigen bis zur Auslieferung zwei bis drei Werktage Bearbeitungszeit. Die Auslieferung erfolgt zwischen 8 und 13 Uhr. Die Erziehungsberechtigten beziehungsweise die Besteller*innen müssen die Göttinger Kochkiste persönlich entgegennehmen. Die entstehenden Kosten werden über das Bildungs- und Teilhabepaket gedeckt.



POL-HM: Kritische Geschwindigkeiten zur Winterzeit

Am 23.01.2021 fand auf der Bahnhofstraße in Bad Pyrmont eine Geschwindigkeitsüberwachung durch die Polizei Pyrmont statt. In der Zeit von 22:15 bis 23:55 Uhr wurde sieben Pkw gemessen, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h überschritten hatten. Fünf Fahrzeugführer/innen wurden verwarnt, gegen zwei wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben. Dem "schnellsten", einem 24jährigen Mann aus Hehlen, wird eine gefahrene Geschwindigkeit von 104 km/h vorgeworfen. Bei einer Messung am 24.01.2021, zwischen 16:45 und 18:10 Uhr, wurden auf der Thaler Landstraße, ebenfalls innerorts, fünf Fahrzeuge wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen angehalten. Drei Fahrzeugführer/innen hatten ein Verwarngeld zu zahlen, gegen zwei weitere wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben. Hier wird dem "schnellsten", einem 33jährigen Mann aus Bad Pyrmont, vorgeworfen, 81 km/h gefahren zu sein. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 31 km/h ist neben einem Bußgeld von 160,- Euro plus Bearbeitungsgebühr, auch ein Fahrverbot von einem Monat vorgesehen. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 50 km/h liegt das vorgesehene Bußgeld bei 280,- Euro plus Bearbeitungsgebühr und zwei Monaten Fahrverbot.



Krankenversicherungsrecht: Promotionsstipendium ist voll beitragspflichtig

ankenversicherungsrecht: Promotionsstipendium ist voll beitragspflichtig

Celle, den 25. Januar 2021

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat entschieden, dass auf Promotionsstipendien in voller Höhe Kranken- und Pflegeversicherungsbeträge zu entrichten sind. 

Ausgangspunkt der Entscheidung war die die Klage einer Doktorandin aus Bremen. Sie erhielt als förderungswürdige Nachwuchswissenschaftlerin ein Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung, das sich zusammensetzte aus einem Grundstipendium von 1.050,- € pro Monat und einer Forschungskostenpauschale von 100,- € pro Monat. Die Forschungskostenpauschale war durch die Stiftung zweckgebunden für die Finanzierung von Literatur und Sach- und Reisekosten für die wissenschaftliche Ausbildung zu verwenden.

Die Krankenkasse der Frau berechnete die Beiträge aus erzielten Einnahmen von 1.150,- €. Sie führte dazu aus, dass zur Beitragsberechnung die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit maßgeblich sei. 

Demgegenüber war die Frau nur bereit, Beiträge auf das Grundstipendium zu zahlen, da allein dies dem Lebensunterhalt diene. Die Pauschale dürfe nur für Forschungszwecke verwendet werden. Deshalb sei etwa der Kauf eines Brötchens in der Mensa aus den Mitteln der Pauschale ebenso wenig zulässig wie der Abzug von Beiträgen. 

Das LSG hat die Rechtsauffassung der Krankenkasse bestätigt. Zur Begründung hat es sich auf jüngere Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) gestützt, wonach nur solche Einnahmen von der Beitragsberechnung ausgeklammert werden, die einer gesetzlichen Zweckbindung unterliegen. Demgegenüber sei die Zweckbindung der Stiftung rein privatrechtlich ausgestaltet. Eine gesetzliche Grundlage sei jedoch unverzichtbar um der Gefahr von Umgehungen vorzubeugen. Sonst wäre es jederzeit möglich, die Zuwendungen zum Grundstipendium und zur Forschungskostenpauschale neu aufzuteilen, um so die Beitragspflicht in der Sozialversicherung zu vermeiden oder zu reduzieren. Das Ziel der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zwinge nicht zu Beitragsbegrenzungen, da es auch durch andere gesetzgeberische Ausgestaltungen erreicht werden könne. 

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen,  Urteil vom 15. Dezember 2020 - L 16 KR 333/17 , veröffentlicht bei www.sozialgerichtsbarkeit.deVorinstanz: SG Bremen



24.1.2021

Corona-Pandemie: 489 Menschen sind aktuell mit dem Corona-Virus infiziert

489 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen sind aktuell mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Der Inzidenzwert liegt laut maßgeblichem Lagebericht des Landes heute bei 63,8. Die Gesamtzahl bislang bestätigter Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen steigt auf 4.709. Davon gelten 4.069 Personen als von der Infektion genesen, 151 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens gelten die Maßnahmen der Corona-Landesverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Sie enthält unter anderem die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten. Das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen hat Bereiche sowie Zeiträume für die Maskenpflicht per Allgemeinverfügung festgelegt. Diese ist veröffentlicht im Amtsblatt für den Landkreis Göttingen Nr. 83 und im Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 58.

Lage in Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte)

 

  • Flecken Adelebsen (72 / 6)
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) (87 / 6)
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz (175 / 21)
  • Stadt Bad Sachsa (127 / 6)
  • Flecken Bovenden (106 / 12)
  • Samtgemeinde Dransfeld (68 / 7)
  • Stadt Duderstadt (631 / 82)
  • Gemeinde Friedland (93 / 3)
  • Samtgemeinde Gieboldehausen (236 / 64)
  • Gemeinde Gleichen (90 / 4)
  • Stadt Göttingen (1.517 / 144)
  • Stadt Hann. Münden (487 / 34)
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz (106 / 6)
  • Stadt Herzberg am Harz (342 / 17)
  • Stadt Osterode am Harz (230 / 10)
  • Samtgemeinde Radolfshausen (64 /22)
  • Gemeinde Rosdorf (127 / 13)
  • Gemeinde Staufenberg (90 / 9)
  • Gemeinde Walkenried (61 / 23)



Corona: ab Montag sind medizinische Masken Pflicht

Landkreis Hildesheim (lps/I). Ab Montag, 25. Januar sind überall dort, wo im öffentlichen Raum eine Maskenpflicht vorgeschrieben ist, medizinische Masken Pflicht. Atemschutzmasken mit Ausatemventil sind nicht zulässig, auch textile Mund-Nasen-Bedeckungen nicht mehr. So regelt es die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen. Kinder unter sechs Jahren müssen weiterhin keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren weiterhin nur eine Alltagsmaske.
Zu den medizinischen Masken zählen insbesondere sogenannte OP-Masken, aber auch FFP2-Masken.
Dr. Katharina-Hüppe, die Leiterin des Hildesheimer Gesundheitsamtes, weist darauf hin, dass das Tragen von FFP2-Masken außerhalb des Gesundheitswesens im Umgang mit Personen ohne COVID-19- Infektionsverdacht nur selten erforderlich ist. Nämlich nur dann, wenn zum Beispiel bei körpernahen Tätigkeiten ein Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann und die andere Person keinen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder eine Alltagsmaske trägt.
Das Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat seine entsprechenden Empfehlungen am 22.01. aktualisiert:  https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Coronavirus/pdf/Schutzmasken.pdf?__blob=publicationFile&v=14
Allerdings ist es wichtig eine zertifiziert FFP2-Maske zu verwenden. Hier gilt es insbesondere auf das CE-Zeichen zu achten und auf die Seriennummer des Herstellers, das Jahr der Veröffentlichung der Europäischen Norm (z.B. EN 149:2001+A1:2009) und eine vierstellige Kennzahl, die Rückschluss auf die Prüfstelle gibt. Stammen die Schutzmasken aus Übersee, tragen sie meist andere Bezeichnungen wie KN95 (China) oder N95 (USA). https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Coronavirus/FAQ/PSA-FAQ-01.html
Die neue Maskenpflicht gilt über all dort in der Öffentlichkeit, wo bisher eine textile Mund-Nasen-Bedeckung ausreichte. Also beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Geschäften und drum herum, in Gotteshäusern und bei medizinisch notwendigen körpernahen Dienstleistungen.
Auch in anderen Situationen, in denen ein engerer oder längerer Kontakt zu anderen Personen, insbesondere in geschlossenen Räumen unvermeidbar ist, sollten medizinischer Masken getragen werden; auch wenn sie hier nicht Pflicht sind
Das Land Niedersachsen hat hier eine übersichtliche Grafik veröffentlicht: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/alltagsmaskenpflicht-in-niedersachsen-antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-187161.html



Infektionsgeschehen  im Landkreis Hameln-Pyrmont am 24.1.2021

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 260 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert. 

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 2282 (+ 18 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 1978 Personen. Verstorben sind 44 Personen. 350 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

 

+++ Informationen zum Impfen im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es hier: www.hameln-pyrmont.de/impfen +++



POL-NOM: Verkehrsunfallflucht

Northeim (Se), 37154 Northeim, Hillerser Straße Samstag, den 23.01.2021, zwischen 12.30 und 13.00 Uhr Auf dem Parkplatz eines SB-Marktes beschädigte ein unbekannter Pkw-fahrer beim Ein.-oder Ausparken den neben ihm geparkten Pkw Seat eines 60-Jährigem aus Northeim. Der Verursacher entfernte sich unerkannt von der Unfallstelle. Der entstandene Schaden wird auf ca 500.-EUR geschätzt.



POL-NOM: Verkehrsunfall mit verletzter Radfahrerin

Einbeck (Kr.) 23.01.2021; 17:45 Uhr

Am frühen Samstagabend, den 23.01.2021, befuhr ein  52jähriger Einbecker mit seinem Pkw die Beverstraße in Rtg. Altendorfer Tor. An dortiger Kreuzung bog er bei ausgeschalteter Lichtzeichenanlage nach links, stadtauswärts in Rtg. Northeim ab. Hierbei missachtete er als Wartepflichtiger die Vorfahrt einer 35jährigen Frau, die mit ihrem Fahrrad die Straße Altendorfer Tor stadteinwärts befuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Verkehrsteilnehmer, bei dem die ebenfalls aus Einbeck stammende Frau am Schienbein verletzt wurde und ärztlich versorgt werden musste. Am Pkw des Mannes entstand ein Schaden von ca. 1300,- Euro.



POL-NOM: Einbruch in mehrere Gartenlauben

Northeim (Se) 37154 Northeim, Am Lohgraben, Kleingartenkolonie In der Zeit von Freitag, den 22.01.2021, 16.00 Uhr und Samstag, den 23.01.2021, 13.30 Uhr Unbekannte Täter drangen durch Aufbrechen von Eingangstüren und Einschlagen von Fenster in mehrere Gartenlauben ein. Da noch nicht alle Besitzer ermittelt werden konnten, steht noch nicht fest, ob etwas entwendet wurde. Der Gesamtschaden durch die Einbrüche wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.



POL-NOM: Fahren unter Alkoholeinfluss

Northeim (Se) 37181 Hardegsen -OT Hevensen-, Lindenstraße Samstag, den 23.01.2021, gegen 21.20 Uhr Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde bei einem 49-jährigem Pkw-Fahrer aus Bovenden festgestellt, dass er unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken gefahren ist. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein sichergestellt und es wurde die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Mann wurde eine Strafanzeige gefertigt.



POL-NOM: Bei Polizeikontrolle Widerstand geleistet

Einbeck (Kr.) 23.01.2021; 09:40 Uhr

Am Samstagvormittag, den 23.01.2021, kontrollierte eine Polizeistreife einen 28jährigen Fahrzeugführer mit seinem Pkw auf der L 580 in Höhe Klapperturm. Der Fahrer war den Beamten zuvor aufgefallen, da dieser während der Fahrt mit einer stark beschlagenen Windschutzscheibe unterwegs war und nur durch ein kleines Guckloch hindurchschaute. Weiterhin auffällig war zudem dessen Fahrweise, da er trotz  eingeschränkter Sicht, mit wesentlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Während der Kontrolle zeigte sich der aus Markoldendorf stammende Mann gereizt und provokativ gegenüber den einschreitenden Beamten. Diese stellten bei dem jungen Mann im weiteren Verlauf starke körperliche Auffälligkeiten fest, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuten. Im Anschluss wurde gegen den Kontrollierten eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verdachts der Teilnahme am Straßenverkehr unter Betäubungsmitteleinfluss eingeleitet, ihm eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit seinem Pkw untersagt. Da der junge Mann während dieser polizeilichen Maßnahmen den Polizeibeamten gegenüber Widerstand leistete, wurde zusätzlich gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.



POL-NOM: Fahren unter Alkoholeinfluss

Northeim (Se) 37186 Moringen, Bundesstraße 241 zwischen Emilienhof und Kirchberg Samstag, den 23.01.2021, 22.25 Uhr Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde bei einem 65-jährigem Pkw-Fahrer aus Moringen festgestellt, dass er unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken gefahren ist. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

 
 
 
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