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News der Region


Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet

Mobile Messungen in der 23. Kalenderwoche 2021

Northeim (lpd). In der Woche vom 07.06.2021 bis 13.06.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Dassel

Dienstag: Raum Uslar

Mittwoch: Raum Kalefeld

Donnerstag: Einbeck

Freitag: Raum Northeim

Die semistationäre Messanlage Alice wird vorrausichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Einbeck und vorrausichtlich von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Nörten-Hardenberg eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.

L 410 (Nordstemmen): Ersatzneubau des Durchlasses für den Salzbach

Im Kreuzungsbereich der Hauptstraße (L 410) und der Heyersumer Straße (K 507) in Nordstemmen (Landkreis Hildesheim) ist im Zeitraum von Montag, 14. Juni, bis voraussichtlich Samstag, 18. September, mit Behinderungen zu rechnen. Es ist geplant, den Durchlass des Salzbaches im Kreuzungsbereich der Hauptstraße (L 410) mit der Heyersumer Straße (K 507) zu ersetzen.

Die Änderungen sind durch den Hochwasserschutz und den schlechten Bauwerkszustand begründet. Der vorhandene Durchlass wird über eine Gesamtlänge von rund 37 m ausgebaut und durch einen breiteren Durchlass aus Betonfertigteilen ersetzt.  

Die Bauarbeiten werden unter Vollsperrung der Hauptstraße (L 410) und einseitiger Sperrung der Heyersumer Straße (K 507) ausgeführt. Die Fahrbeziehung Hauptstraße, aus Norden kommend, und Heyersumer Straße wird mittels Ampelschaltung aufrecht erhalten.

Der Verkehr wird über beschilderte Umleitungsstrecken geführt.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 570.000 Euro und werden sowohl vom Land Niedersachsen als auch vom Landkreis Hildesheim und der Gemeinde Nordstemmen getragen.

Witterungsbedingt kann es zu zeitlichen Verschiebungen kommen.

Der Geschäftsbereich Hannover der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und empfiehlt, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren.


L 410 (Nordstemmen): Durchlass des Salzbaches im Zuge der Ortsdurchfahrt wird ersetzt

Im Kreuzungsbereich der Hauptstraße (L 410) und der Heyersumer Straße (K 507) in Nordstemmen (Landkreis Hildesheim) ist im Zeitraum von Montag, 14. Juni, bis voraussichtlich Samstag, 18. September, mit Behinderungen zu rechnen. Es ist geplant, den Durchlass des Salzbaches im Kreuzungsbereich der Hauptstraße (L 410) mit der Heyersumer Straße (K 507) zu ersetzen.

Die Änderungen sind durch den Hochwasserschutz und den schlechten Bauwerkszustand begründet. Der vorhandene Durchlass wird über eine Gesamtlänge von rund 37 m ausgebaut und durch einen breiteren Durchlass aus Betonfertigteilen ersetzt.

Die Bauarbeiten werden unter Vollsperrung der Hauptstraße (L 410) und einseitiger Sperrung der Heyersumer Straße (K 507) ausgeführt. Aus Richtung Rössing kommend wird die Zufahrt in die Heyersumer Straße (K 507) während des oben genannten Zeitraumes nicht möglich sein. 

Der Verkehr wird über beschilderte Umleitungsstrecken geführt.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 570.000 Euro und werden sowohl vom Land Niedersachsen als auch vom Landkreis Hildesheim und der Gemeinde Nordstemmen getragen.

Witterungsbedingt kann es zu zeitlichen Verschiebungen kommen.

Der Geschäftsbereich Hannover der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und empfiehlt, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren.



Konferenz der Gesundheitsministerinnen und -Minister: Wichtige Beschlüsse für Kinder, Jugendliche und Betroffene von Long-Covid -

Bei der Konferenz der Gesundheitsministerinnen und -Minister der Länder und des Bundes (GMK) wurden am Mittwoch viele Aspekte der Corona-Pandemie beraten und eine Reihe von Beschlüssen gefasst.

„Es freut mich sehr, dass wir uns im Kreise der Gesundheitsministerinnen und -Minister einig waren, dass wir insbesondere die gesundheitlichen Auswirkungen der Pandemie auf die Kinder und Jugendlichen noch stärker in den Blick nehmen wollen", so die Niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens. „Der entsprechende Beschluss sieht dazu unter anderem vor, eine Enquete-Kommission des Bundestags einzurichten, die sich mit der physischen und psychischen Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in Zeiten der Pandemie befassen soll. Dort sollen konkrete Vorschläge für Maßnahmen erarbeitet werden, um die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in Zukunft besser zu fördern."

Darüber hinaus sollen die gesetzlichen Krankenkassen und Soziallleistungsträger gezielte, niedrigschwellige Angebote für von der Pandemie besonders belastete Familien anbieten. „Mit unserem bereits beschlossenen Aufholprogramm werden wir in Niedersachsen dafür sorgen, dass die Kinder und Jugendlichen zumindest einen Teil der so wichtigen Erfahrungen nachholen können, die ihnen in den letzten eineinhalb Jahren pandemiebedingt verwehrt waren. Die heute von der GMK beschlossenen Maßnahmen flankieren dieses Bemühen um Unterstützungsangebote, die die seelische und körperliche Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in den Blick nehmen", so Behrens.

Ein weiterer, maßgeblich von Niedersachsen vorangetriebener Beschluss, sieht eine Stärkung und Intensivierung der Nachsorge und Rehabilitation für Menschen vor, die vom sogenannten Long-Covid-Syndrom betroffen sind. „Nach den Schätzungen der Expertinnen und Experten haben etwa 10 Prozent der Corona-Infizierten im Nachhinein mit diesem Syndrom zu kämpfen, über das wir noch nicht genug wissen und das ausgesprochen schwer zu diagnostizieren ist", erklärt Ministerin Behrens. „Aus diesem Grund ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass alle Beteiligten im Gesundheitssystem für diese Erkrankung sensibilisiert werden. Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen zur Diagnose und über Behandlungsmethoden müssen in einem breiten Netzwerk von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen geteilt werden, damit wir mehr über die Krankheit lernen und den Betroffenen möglichst effektiv helfen können."

Überrascht und enttäuscht zeigt sich Ministerin Behrens von den bisher angekündigten Impfstofflieferungen im Juli: „Nach dem derzeitigen Stand erhalten wir für die niedersächsischen Impfzentren im Juli wöchentlich nur noch rund 200.000 Impfdosen. Diese Menge liegt noch unter der bisher verabredeten Grundlast von 235.000 Dosen pro Woche, von der wir mindestens ausgegangen waren. Wir hatten uns gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden und anderen Bundesländern zuletzt für eine Erhöhung der Liefermenge ausgesprochen und sind dementsprechend enttäuscht. Die Impfstoffhersteller müssen erklären, warum die angekündigten Liefersteigerungen weiter ausbleiben und endlich verlässlich liefern. Mit Blick auf den Herbst können wir uns weitere Verzögerungen bei der Impfkampagne nicht erlauben."

Zur Zukunft der Impfzentren und deren Betrieb über den 30. September hinaus konnte sich die Länder mit dem Bund auf eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Staatssekretäre einigen. Ministerin Behrens: „Diese Arbeitsgruppe wird nun prüfen, in welchem Umfang und unter welchen Voraussetzungen die Impfzentren auch über den September hinaus noch gebraucht werden. Es ist erfreulich, dass der Bund hierzu seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt hat. Aus unserer Sicht sind die Impfzentren neben den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und den betriebsärztlichen Diensten für die Impfkampagne auch in Zukunft von besonderer Bedeutung."

Die Beschlüsse der GMK unter anderem zu den Themen „Zukunft gestalten - die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Kontext der Corona-Pandemie" sowie „Handlungsfelder für die Nachsorge bei Personen mit Post-COVID-Syndrom" finden Sie in Kürze unter https://www.gmkonline.de/Beschluesse.html.



Übergabe Insektenhotel der Jugendanstalt Hameln

Am 16. Juni hat die Jugendanstalt Hameln dem Landkreis ein Insektenhotel übergeben, das hinter dem Kreishaus aufgebaut wurde. Landrat Dirk Adomat nahm das Insektenhotel von Anstaltsleiter Wolfgang Kuhlmann entgegen, der gemeinsam mit dem Arbeitstherapeuten Heinz Brand und der GaLa-Bau-Ausbilderin Claudia Braun zur Übergabe an die Süntelstraße gekommen war.

Landrat Dirk Adomat hatte die Jugendanstalt im vergangenen Jahr besucht und war vom dort gebauten Insektenhotel begeistert: „Die Flächen hinter dem Kreishaus sind naturnah gestaltet und sollen Tieren und Insekten einen Lebensraum bieten. Da passt ein Insektenhotel hervorragend hinein. Dass die Inhaftierten der Jugendanstalt im Rahmen Ihrer Arbeitstherapie solche in hohem Maße nützliche und hochwertige Insektenhotels bauen, ist wirklich toll.“

Beim Insektenhotel handelt es sich um ein Gruppenprojekt von Anwärterinnen der Jugendanstalt, die im Rahmen ihrer Ausbildung ein solches Projekt durchführen müssen. Das Insektenhotel entsteht nicht in Serienproduktion, sondern wird individuell als Einzelprojekt in der Arbeitstherapie der Jugendanstalt gefertigt. Dort stehen nicht Stückzahl oder Umsatz im Vordergrund, sondern pädagogische Hilfen. Das ist auch der Grund dafür, dass man die Fertigstellung nicht genau festlegen und nicht in Serie produzieren kann. „Die jungen Inhaftierten sind bei uns, um ihre Motorik, Arbeitsfähigkeit und Belastbarkeit zu entwickeln“, so der Arbeitstherapeut Heinz Brand. Für das Insektenhotel bearbeiten sie überschaubare Teilaufgaben. „Am fertigen Gesamtprodukt mitgearbeitet zu haben, macht die jungen Männer stolz und motiviert sie, sich weiter anzustrengen“, weiß der erfahrene Vollzugsbeamte.

Bei Bauart und Ausstattung des Insektenhotels orientiert sich der arbeitstherapeutische Betrieb an den Empfehlungen der Naturschutzverbände. Wenn sich die Grünfläche rund um das Insektenhotel entwickelt hat, wird Claudia Braun, GaLa-Bau Ausbilderin in der Jugendanstalt, zusammen mit den Verantwortlichen im Kreishaus beraten, ob weitere heimische Blühgewächse angesiedelt werden sollten.

„Wir müssen alle mehr für den Natur- und Artenschutz tun. Die Jugendanstalt unterstützt im Rahmen ihrer Möglichkeiten gerne Behörden und Institutionen, die sich auf diesem Feld engagieren“, erklärt Anstaltsleiter Wolfgang Kuhlmann anlässlich der Übergabe an den Landkreis.

Landrat Dirk Adomat bedankte sich abschließend noch einmal für die in der Jugendanstalt geleistete Arbeit: „Alle die von der Jugendanstalt ein Insektenhotel erhalten, können sich glücklich schätzen, denn sie bekommen ein gutes Instrument für den Natur- und Artenschutz. Davon profitieren sowohl die Insekten als auch die Inhaftierten, die wichtige Fähigkeiten erlernen können.“



POL-HI: Betrüger gibt sich als Polizeibeamter aus

HILDESHEIM - (jpm) Am heutigen Vormittag, 16.06.2021, wurden bei der Polizei Hildesheim zwei Fälle bekannt, in denen Betrüger als falsche Polizeibeamte versuchten, an das Ersparte von zwei älteren Frauen aus dem Stadtgebiet zu gelangen.

In einem Fall rief bereits gestern Abend ein vermeintlicher Polizeibeamter bei einer 80-jährigen Seniorin an und gab vor, dass ihr Geld bei der Bank nicht mehr sicher sei. Eine Angestellte der Bank stehe im Verdacht, Einbrüche zu begehen und die Polizei wolle ihr Geld nun sichern. Der angebliche Beamte kündigte an, sich nochmals melden zu wollen, was er am heutigen Morgen auch tat. Dabei versuchte er die Seniorin dazu zu bewegen, Geld von ihren Konten abzuheben und es an die Polizei zu übergeben. Die Frau wurde jedoch misstrauisch und wandte sich an eine reale Polizeidienststelle.

Im zweiten Fall meldete sich heute Vormittag ein aufmerksamer Bankmitarbeiter bei der Polizei, nachdem eine 84-jährige Kundin beabsichtigte, angeblich im Auftrag der Polizei, Geld von ihrem Konto abzuheben. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass die Dame zuvor einen Anruf erhielt, bei dem sich ein Mann als Polizeibeamter ausgab. Der Betrüger erzählte eine ähnliche Geschichte wie im ersten Fall, nämlich, dass die Dame Geld bei ihrer Bank abheben und zwecks Sicherung an die Polizei übergeben solle, da eine Angestellte eben jener Bank, Konten von Kunden leerräumen würde. Nachdem die Dame bei der Bank vorsprach, flog der Betrug auf.



POL-NOM: Verkehrsunfallflucht

Hardegsen, Burgstraße, Sonntag, 13.06.2021, 17.00 Uhr bis Montag, 14.06.2021, 07.30 Uhr

HARDEGSEN (Mü) - Im oben genannten Zeitraum kam es zu einer Verkehrsunfallflucht.

Ein unbekannter Fahrzeugführer touchierte beim Vorbeifahren den am Fahrbahnrand geparkten Pkw VW des 43-jährigen Geschädigten und entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Am Pkw des Geschädigten waren Wischspuren zu erkennen, sodass davon ausgegangen werden kann, dass der Zusammenstoß von dem Verursacher bemerkt wurde. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 2000 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Hardegsen unter 05505-959867 zu melden.



Corona-Pandemie: Bei 74 Menschen aktuelle Infektionen bestätigt
Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 5,8

Bei 74 Menschen im Landkreis Göttingen sind aktuell Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigt. Der für das Kreisgebiet heute gültige Inzidenzwert laut Lagebericht des Robert-Koch-Instituts liegt bei 5,8. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen beträgt 8.067. Davon gelten 7.732 Personen als wieder von der Infektion genesen, 261 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind im Infektionsschutzgesetz des Bundes und in der Corona-Landesverordnung geregelt. Darauf aufbauend verfügt das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen lokale Regelungen (Allgemeinverfügungen), um gezielt auf Infektionsgeschehen zu regieren bzw. Infektionsrisiken zu reduzieren. So ist aktuell festgestellt, dass der Inzidenzwert im Kreisgebiet an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen nicht mehr als 35 beträgt (veröffentlicht Amtsblatt für den Landkreis Göttingen Nr. 30 und im Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 19). Es gelten die entsprechenden Regelungen, solange der Inzidenzwert die Marke von 35 an drei aufeinander folgenden Werktagen nicht wieder überschreitet; diese sind im Stufenplan 2.0 der Landesregierung beschrieben.

Zudem ist die grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen sich viele Menschen auf engem Raum aufhalten (vgl. Corona-Landesverordnung), für die Stadt Göttingen konkretisiert: Auf dem Wilhelmsplatz und dem Albaniplatz besteht Maskenpflicht freitags und samstags jeweils von 21:00 Uhr bis um 04:00 Uhr am Folgetag. Diese Allgemeinverfügung ist veröffentlicht im Amtsblatt für den Landkreis Göttingen Nr. 34 und im Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 25.

Lage in den Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte / Inzidenz)

Flecken Adelebsen (109 / 2 / 15,9)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (138 / 1 / 0)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (290 / 0 / 0)

Stadt Bad Sachsa (238 / 0 / 0)

Flecken Bovenden (202 / 1 / 0)

Samtgemeinde Dransfeld (170 / 0 / 0)

Stadt Duderstadt (1.032 / 2 / 0)

Gemeinde Friedland (168 / 13 / 20,6)

Samtgemeinde Gieboldehausen (426 / 4 / 0)

Gemeinde Gleichen (147 / 0 / 0)

Stadt Göttingen (2.542 / 26 / 0)

Stadt Hann. Münden (901 / 10 / 21,2)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (185 / 1 / 0)

Stadt Herzberg am Harz (446 / 1 / 7,8)

Stadt Osterode am Harz (398 / 4 / 4,6)

Samtgemeinde Radolfshausen (134 / 0 / 0)

Gemeinde Rosdorf (237 / 7 / 8,4)

Gemeinde Staufenberg (188 / 2 / 0)

Gemeinde Walkenried (116 / 0 / 0)

Erläuterungen zu den Daten

Gesamtzahl Fälle

Die Zahl aller durch einen Laborbefund bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Göttingen wird registriert. Der erste Fall wurde am 11.03.2020 festgestellten, seitdem wird jeder weitere Fall fortlaufend in der Statistik erfasst. Gezählt werden die Infektionen von Personen, die in den Gemeinden des Landkreises Göttingen leben bzw. hier gemeldet sind.

Aktuell Infizierte

Wer nach einer Coronavirus-Infektion an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt ist, oder sich erst kürzlich infiziert hat, kann andere Personen anstecken. Diese Personen gelten als aktuell infiziert. Sobald sie entweder nachweislich wieder gesund sind, oder die verordnete Quarantäne ohne Erkrankung absolviert haben, gelten sie als genesen und nicht mehr als aktuell infiziert. Auch Personen, die in Verbindung mit Covid-19 gestorben sind, zählen nicht zu dieser Gruppe.

Inzidenzwert

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist ein Kennwert, um die Zahl der Neuinfektionen verschiedener Regionen miteinander vergleichen zu können. Von Bedeutung ist die Inzidenz für Regelungen nach demInfektionsschutzgesetz des Bundes und der Niedersächsischen Corona-Verordnung. Bei bestimmten Marken sind festgelegte Infektionsschutzmaßnahmen zu treffen bzw. Ausnahmen möglich.

Dabei gilt ausschließlich der in der Gesamtübersicht des Robert-Koch-Instituts (RKI) täglich auf der Webseitewww.rki.de/inzidenzen veröffentlichte Inzidenzwert für den Landkreis Göttingen und damit für alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet gleichermaßen. Die für einzelne Städte und Gemeinde ermittelten Inzidenzwerte spielen rechtlich keine Rolle. Die rechtliche Wirkung des Inzidenzwertes für den Landkreis setzt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf der RKI-Webseite ein.

Berechnet wird der Inzidenzwert anhand der Summe bestätigter Neuinfektionen, die vom Gesundheitsamt während der vergangenen sieben Tage elektronisch erfasst wurden; diese wird ins Verhältnis zu 100.000 Einwohner*innen gesetzt (dabei gilt die Einwohner*innenzahl, die das Statistische Bundesamt mit Datenstand 31.12.2019 ausweist). Für den Landkreis Göttingen mit rd. 326.000 Einwohner*innen ist beispielsweise die 35er-Marke bei 114,1, und die 100er-Marke bei 326 Neuinfektionen innerhalb einer Woche erreicht. Weitere Informationen u. a. in den FAQ auf der Webseite des RKI: www.rki.de/covid-19-faq > Fallzahlen und Meldungen > Wie funktioniert der Meldeweg und welche Informationen zu den Erkrankten werden ans RKI übermittelt?

Statistische Bereinigungen

In regelmäßigen Abständen wird der Datenbestand überprüft und von Fällen bereinigt, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr zu erfassen sind. Beispielsweise betrifft das Menschen, bei denen fälschlicherweise der Hauptwohnsitz in einer Stadt bzw. Gemeinde im Landkreis Göttingen angegeben wurde, tatsächlich aber einem anderen Ort zuzuordnen ist. Ein weiteres Beispiel sind irrtümlich als positive PCR-Tests markierte Datensätze, die sich als positive Antigen-Schnelltestergebnisse entpuppen. Diese werden bereinigt und fallen dadurch aus der Datenbank.



POL-HI: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Zeugenaufruf

Sarstedt (Sti). Am 15.06.2021 wurde in dem Zeitraum von 13.40 Uhr bis 19.00 Uhr der Stellbügel eines Parkplatzes in der Saganer Straße in Sarstedt beschädigt. Ein bislang unbekannter Verursacher ist vermutlich beim Ein- oder Ausparken gegen diesen Stellbügel gestoßen. Nach dem Zusammenstoß hat sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Sarstedt, unter der Telefonnummer 05066 / 985-0, in Verbindung zu setzen.



Sportministerium und LSB: Unterstützen Sie den #SportVEREINtuns-Sommer 2021

Mit einem Tag des Bewegens am 17. Juli starten das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport (MI), der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen, der Niedersächsische Turner-Bund und weitere Partner die landesweite Mitglieder(rück)gewinnungs-Kampagne #SportVEREINtuns-Sommer 2021.

Mit dem #SportVEREINtuns-Sommer sollen landesweit möglichst viele Sportvereine angesprochen werden, Mitglieder und weitere Interessierte zu Sport- und Bewegungsveranstaltungen einzuladen.

Nach dem Auftakt sind drei Themenwochen geplant:

·         Wettbewerb - Von Tokio bis Niedersachsen! 23. Juli  - 8. August: „Höher, schneller, weiter" oder „Dabeisein ist alles". In dieser Zeit soll bei Tagesveranstaltungen an den olympischen Spirit der Sommerspiele in Tokio angeknüpft werden.

·         Gesund - In Bewegung! 9. - 29. August: Sport ist Teil der Lösung und das soll mit Angeboten zu Fitness, Gesundheit und Entspannung gezeigt werden.

·         Gemeinsam mit Sport! 30. August bis 19. September: Hier stehen Familien und vor allem Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt. 

Unterstützung der Kommunen ist unverzichtbar

Die Gemeinden, Städte und Landkreise in Niedersachsen sind mit ihrer traditionell vielfältigen und gezielten Förderung seit langem unverzichtbarer Partner der Sportvereine. Sie haben trotz ihrer zum Teil äußerst schwierigen Finanzsituation immer wieder bewiesen, dass die Förderung des Vereinssports ein bedeutender Faktor ihrer Kommunalpolitik ist. 

Auf der Grundlage der gemeinsamen Erklärung „Sport und Kommunen - gemeinsam stark in Niedersachsen" aus dem Jahr 2019 mit dem Niedersächsischen Städtetag, dem Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund und dem Niedersächsischen Landkreistag bitten MI und LSB die Eigentümer kommunaler Sportanlagen, die Sportanlagen während der Sommerferien offen zu halten und vor Ort individuelle Lösungen zu finden, damit Sportvereine praktische Angebote unterbreiten können. Denn die Hälfte der mehr als 9300 Sportvereine in Niedersachsen ist auf die Nutzung kommunaler Sportanlagen angewiesen. 

Der LSB fördert aus Mitteln der Finanzhilfe des Landes die Veranstaltungen von Sportvereinen mit einem gesonderten Programm und stellt mögliche Musterverträge für die zeitweise Überlassung von Sportanlagen an Sportvereine zur Verfügung. Ein möglicher Schlüsselverlust ist durch die aktuelle Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung des LSB abgedeckt.

Der LSB plant zudem im August und September mit dem NDR zwei sportive Tagesveranstaltungen im Rahmen der NDR Sommertour 2021.



Kleines ganz groß – Neuer LAGA-Fotowettbewerb widmet sich der Nahaufnahme

Beim neuen Fotowettbewerb der Landesgartenschau Bad Gandersheim geht es um die kleinen Dinge. „Kleines ganz groß – Natur als Makroaufnahme“ ist der Wettbewerb überschrieben, der noch bis zum 12. September 2021 läuft.

Wie schon ein altes Sprichwort sagt, steckt der Teufel im Detail. Die Schönheit der Natur ist mit dem bloßen Auge manchmal gar nicht zu erkennen – erst die Makrofotografie bringt Texturen und Beschaffenheiten hervor, deren Schönheit uns sonst verborgen bliebe. Sie zeigt uns Wesen, die wir sonst gar nicht bemerken oder die für unser Auge schlicht zu klein sind, um zu erkennen, wie sie tatsächlich aussehen. 
Die Makrofotografie macht diese kleinen Dinge groß, erkennbar, dient also als eine Art Lupe für Raum und Zeit der kleinen Dinge. Und obwohl sie ein enges Sichtfeld benutzt, eröffnet sie neue Horizonte. 

Für den berühmten Fotografen Karl Blossfeldt (1865-1932), der mit seinen Pflanzenbildern als einer der wichtigsten Vertreter der neuen Sachlichkeit gilt, sollten seine Makroaufnahmen „dazu beitragen, die Verbindung mit der Natur wieder herzustellen. Sie sollten den Sinn für die Natur wieder wecken, auf den überreichen Formenschatz in der Natur hinzuweisen und zu eigener Beobachtung unserer heimischen Pflanzenwelt anregen.“ Zeigen Sie uns Ihre neue Perspektive auf die Anmut unserer Natur!

Alle Infos zum Wettbewerb auf der Website der LAGA unter
https://laga-bad-gandersheim.de/teilnahmebedingungen-fotowettbewerbe/
Eine Jury kürt die drei besten Fotos. Die Gewinner erhalten die beliebten Dauer- bzw. Tageskarten für die Landesgartenschau (14. April bis 9. Oktober 2022). Die Gewinnerbilder aller Wettbewerbe werden auf der Landesgartenschau in einer Ausstellung präsentiert. Die Gewinner des vorigen Fotowettbewerbs zum Thema „rauschend & ruhend: Lebenselixier Wasser“ werden in Kürze bekannt gegeben.



Nachtwächterrundgang auf der Burg in Polle

Ein ganz besonderes Erlebnis bietet der Nachtwächter-Rundgang auf der Eversteiner Burg in Polle, den die Kreisvolkshochschule Holzminden in Zusammenarbeit mit der Gruppe Castrum Everstein am Freitag, den 25.06.2021 ab 20.30 Uhr anbietet. Die Teilnehmenden können wie in der Vorzeit des späten Mittelalters mit dem Türmer
oder dem Nachtwächter über die Ruine der Eversteiner Burg in Polle wandeln, in der Abenddämmerung mit Fackelschein den Blick schweifen lassen und dabei Sagen und Legenden längst vergangener Zeit lauschen. Kolja Behrens berichtet auch von der Geschichte rund um die Burg und dem Geschlecht der Eversteiner. Vergangene Zeiten werden so wieder ein wenig lebendig. Wenn gewünscht, können auch die Ausgrabungen in der Burg anhand von ausgestellten Funden erläutert werden.
Der Rundgang wird gemäß der aktuellen niedersächsischen Corona-Verordnung durchgeführt.
Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle der KVHS unter der E-Mail-Adresse
info@kvhs-holzminden.de, telefonisch unter 0 55 31 - 707 394 oder auch direkt über die Homepage www.kvhs-holzminden.de entgegen.



„Bündnis Duale Ausbildung" wirbt bei Schülerinnen und Schülern für Ausbildung trotz Corona - Minister Tonne: „Lasst euch nicht entmutigen, nutzt jetzt die Chance"

Unter dem Motto „Eine Ausbildung machen, alles werden!" appelliert das niedersächsische „Bündnis Duale Ausbildung" nachdrücklich an die Schülerinnen und Schüler der derzeitigen Ausbildungsklassen, sich jetzt auf einen Ausbildungsplatz zum 1. August zu bewerben. Zugleich bitten die 15 Bündnispartner - darunter das Niedersächsische Kultusministerium - die Betriebe in Niedersachsen, allen interessierten Jugendlichen einen Ausbildungsplatz anzubieten. 

Sechs Wochen vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2021/22 gelte erst recht die Devise „Niemand darf verloren gehen", heißt es in dem gemeinsamen Aufruf von Ministerien, Gewerkschaften, Unternehmerverbänden und weiteren Partnern am heutigen Mittwoch (16. Juni 2021). Das aktuelle Angebot sei umfangreich und vielfältig - „für jeden ist etwas dabei!" In diesem Sommer beenden mehr als 100.000 junge Menschen mit ihrem Abschluss ihre Schulzeit und stehen vor der Entscheidung, ob sie - je nach Abschluss - eine schulische oder betriebliche Ausbildung beginnen oder ein Studium aufnehmen. 

„Auch nach eineinhalb Jahren Corona wollen und können wir den jungen Menschen, die jetzt am Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf stehen, Perspektiven und eine Zukunft geben", ergänzt Kultusminister Grant Hendrik Tonne und fügt an: „Lasst euch nicht durch die sicher schwierigen zurückliegenden Monate mit Schule und Prüfungen unter Corona-Bedingungen und kaum Möglichkeiten für Praktika entmutigen. Nutzt jetzt die Chance und bewerbt euch, das Angebot freier Plätze im dualen Ausbildungssystem ist groß." 

Zugleich appelliert der Minister an die Betriebe: „Auch das Ausbildungsjahr 2021 darf weder für die jungen Schulabgänger noch für die Betriebe ein verlorenes Jahr sein. Geben Sie den jungen Menschen die Chance auf eine gute Ausbildung und vermeiden Sie damit zugleich, dass Ihnen später dringend benötigte Fachkräfte fehlen."     

  • Den Bündnis-Aufruf „Eine Ausbildung machen, alles werden!" mit weiteren Infos inklusive Links zu Lehrstellenbörsen finden Sie  hier .
  • Der direkte Link zum „Bündnis Duale Ausbildung": www.buendnis-duale-berufsausbildung.de



POL-HI: Mehrere "Schockanrufe" im Zuständigkeitsbereich der Polizei Sarstedt

Sarstedt (Sti). In den vergangenen Tagen ist es in dem Zuständigkeitsbereich der Polizei Sarstedt zu mehreren sogenannten "Schockanrufen" gekommen. Bei diesen Anrufen wurde überwiegend älteren Menschen mitgeteilt, dass ein Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall im Ausland verursacht habe. Die angerufenen Personen sollten nun die Kaution bezahlen. In den bislang bekannten Fällen ist es zu keinen Vermögensschäden gekommen, weil die Angerufenen misstrauisch geworden sind und die Telefonate beendet haben.



POL-NOM: Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Northeim, Am Gesundbrunnen, Montag, 15.06.2021, 23.30 Uhr

NORTHEIM (Mü) - Am Montag kam es in den späten Abendstunden zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholbeeinflussung.

Ein 28-jähriger Mann aus Northeim beschädigte beim Rückwärtsfahren mit seinem Pkw Mazda den geparkten Pkw Audi einer 27-Jährigen aus einem Northeimer Ortsteil. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme ergaben sich Anhaltspunkte für eine Alkoholbeeinflussung. Ein vor Ort freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,96 Promille. Durch eine Ärztin erfolgte im Anschluss eine Blutentnahme in der Northeimer Dienststelle.

Es entstand ein Gesamtschaden von 2500 Euro.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol eingeleitet.



POL-HI: Verkehrsunfall mit einem leichtverletzen Kind
Zeugenaufruf

Sarstedt (Sti). Am 16.06.2021, ist es gegen 07.35 Uhr an der Kreuzung B6 / Hildesheimer Straße (Moorbergkreuzung) zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 9jähriges Kind leicht verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen ist ein 38jähriger Sarstedter mit seinem Pkw von der Hildesheimer Straße, aus Richtung Sonnenkamp kommend, nach rechts auf die B6 in Richtung Hannover abgebogen. Zuvor habe er noch kurz in dem Kreuzungsbereich anhalten müssen, weil eine Gruppe von Schülern die B 6 an dem dortigen Überweg überquert habe. Nachdem der Fahrzeugführer seine Fahrt fortgesetzt habe, habe noch der 9jährige Sarstedter die Straße mit seinem Fahrrad überqueren wollen. Dabei ist der Pkw mit dem Fahrradfahrer zusammengestoßen. Durch den Verkehrsunfall hat der Junge leichte Schürfwunden an den Beinen erlitten und wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht. An dem Pkw ist offensichtlich kein Sachschaden entstanden. Zeugen zu diesem Verkehrsunfall werden gebeten sich mit der Polizei in Sarstedt, unter der Telefonnummer 05066 / 985-0, in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Garagentor fängt Feuer

Bad Gandersheim, Hohenhöfen, Dienstag, 15.06.21, 10.35 Uhr

BAD GANDERSHEIM (schw) - Am Dienstag, 15.06.21, gegen 10.35 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei zu einem Garagenbrande in der Straße Hohenhöfen, in Bad Gandersheim gerufen. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte feststellen, dass ein hölzernes Garagentor brandbetroffen war. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr Bad Ganderseheim konnte das Feuer unverzüglich gelöscht werden, so dass ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden konnte. Nach Ersten Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Brand im Zusammenhang mit dem Abflämmen von Unkraut entstanden war. Die Schäden belaufen sich auf ca. 1000,- EUR.



POL-HI: Diebstahl eines Straßencartmotors in Duingen

Duingen (ni) - Bislang unbekannte Täter entwenden in der Zeit vom 08. Bis 15.06.2021 einen Motor für ein sog. Straßencart. Der Motor wurde vom Grundstück des 28-jährigen Geschädigten im Lönsweg entwendet. Der Schaden wird mit ca. 1000 Euro angegeben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05181-91160 entgegen.



Sakrale Stätten sichern Erhalt der Artenvielfalt im Iran

Forschungsteam der Universitäten Kassel, Göttingen und Kurdistan untersuchen diese Form lokalen Naturschutzes

In welchem Ausmaß tragen traditionelle Praktiken zum Erhalt der lokalen Artenvielfalt in der kurdischen Provinz des Iran bei? Warum und wie werden ,Heilige Haine' lokal wertgeschätzt und geschützt, und wie kann dies befördert werden? Ein Forschungsteam der Universität Kassel und der Universität Göttingen hat in Kooperation mit der University of Kurdistan diese Form lokalen Naturschutzes in der iranischen Provinz Baneh untersucht.

"Auf der ganzen Welt stellen Gemeinschaften aus religiösen Gründen kleine Teile der örtlichen Landschaften unter Schutz – sei es in Äthiopien, Marokko, Italien, China oder Indien“, berichtet Prof. Dr. Tobias Plieninger, Leiter des Fachgebietes Sozial-ökologische Interaktionen in Agrarsystemen an den Universitäten Kassel und Göttingen. Natürliche sakrale Stätten sind Orte, an denen traditionelle Mythen und Geschichten, lokales ökologisches Wissen und Umweltschutz aufeinandertreffen. Jenseits staatlicher Schutzprogramme bilden sie ein Netzwerk informeller Naturschutzgebiete.

Im Grenzgebiet von Iran und Irak sind staatliche Naturschutzprogramme oft zum Scheitern verurteilt, während natürliche Ressourcen unter hohem Druck stehen. Auch in solchen Konfliktgebieten existieren dank traditioneller Schutzpraktiken vereinzelt artenreiche Wälder in Form jahrzehntealter sakraler Naturstätten, unter anderem sogenannter ‚Heiliger Haine‘.

Im Nahen Osten sind Heilige Haine weit verbreitet, haben als biokulturelle Hotspots bislang jedoch kaum Beachtung gefunden. Sie gehören meist zu Moscheen und dienen als Friedhöfe, deren Nutzung strikt reglementiert ist. Zwar machen sie häufig nur eine kleine Fläche von durchschnittlich ca. einem Hektar aus, sind jedoch reich an Artenvielfalt, bieten zahlreiche Ökosystemleistungen, und sind von großer kultureller und spiritueller Bedeutung für lokale Gemeinschaften. Von Ortsansässigen werden sie als Wohnstätten der Seelen ihrer Vorfahren gesehen. So berichtet Dr. Zahed Shakeri, der das Projekt als Post-Doktorand begleitete und in der Region aufgewachsen ist, von zahlreichen Mythen und Legenden, die sich um die Stätten ranken und sorgfältige Pflege sowie einen respektvollen Umgang gebieten.

„Unsere Forschungsgruppe entwickelte eine Faszination für die botanischen Schätze dieser Orte“, erzählt Plieninger. In einer Vegetationsstudie fand sie heraus, dass die taxonomische Diversität in Heiligen Hainen sehr viel höher ist als in angrenzenden, bewirtschafteten Flächen. Auch die Zusammensetzung der Vegetation unterscheidet sich grundlegend.

„Die 22 untersuchten Heiligen Haine beinhalten 20 Prozent der Flora der gesamten Region. Darüber hinaus beherbergen sie zahlreiche sehr seltene und bedrohte Pflanzenarten und stellen komplexe ökologische Nischen für bedrohte Tierarten dar“, berichtet Zahed Shakeri. „Aufgrund dieser taxonomischen Diversität können Heilige Haine als wichtige Ergänzung zu formellen Schutzgebieten in der Region und als Ausgangsbasis zur Wiederherstellung derselben dienen.“

Durch Veränderungen in Besitzrechten, Bevölkerungswachstum und der Schwächung traditioneller Glaubenspraktiken gehen Anzahl und Zustand heiliger Naturstätten auf der ganzen Welt zurück. Gegenstand der Forschung waren daher auch die Wahrnehmungen der lokalen Bevölkerung in Bezug auf Heilige Haine sowie die Gründe für deren guten Zustand in der untersuchten Region.

Über Interviews mit 205 Ortsansässigen aus 25 Dörfern machte die Forschungsgruppe Kernmotivationen der Menschen für den Schutz der Gebiete aus: Insbesondere spirituelle Werte, der Erhalt des spirituellen und kulturellen Erbes sowie der lokalen Artenvielfalt spielten hier eine Rolle. Darüber hinaus wurde die Bedeutung von Tabus deutlich, die vor allem die Nutzung natürlicher Ressourcen (Holzeinschlag, Jagd und Beweidung), den Straßenbau, aber auch das generelle Verhalten in den Stätten verbieten beziehungsweise stark beschränken.

Obwohl diese sozialen Werte und Tabus in der Provinz Kurdistan als relativ stabil gelten, verwiesen die Interviewten wiederholt auf die bedrohte Situation der Haine in der Region. Vor allem ältere und ländlich verortete Menschen, Frauen und Menschen mit traditionellen Lebensstilen würden gemeinhin als die Bewahrenden dieser Werte und Tabus gesehen. „Schutzprogramme könnten diese Gruppen darin unterstützen, ihre Bräuche zu verteidigen und wiederzubeleben. Junge, urbane und modern orientierte Menschen sind gleichzeitig eine wichtige Zielgruppe für Sensibilisierungsarbeit“, fasst Shakeri zusammen.

Das Beispiel der Heiligen Haine zeige, dass soziale Dynamiken und insbesondere kulturelle Werte im Naturschutz verstärkte Aufmerksamkeit verdienen. „Die biokulturelle Herangehensweise an den Naturschutz, die unterschiedliche Weltbilder und Wissensordnungen berücksichtigt, könnte soziale Tabus und die damit verbundenen Landnutzungspraktiken in sozial akzeptierbare und ökologisch wirksame Ergebnisse übersetzen“, schließt Plieninger.



Stadt Alfeld (Leine) – Unzulässige Fehleinleitung in Straßenabläufe

Aus wiederholtem Anlass informiert die Stadt Alfeld (Leine) über unzulässige Fehleinleitungen in Straßenabläufe: In den letzten Jahren hat die Stadtentwässerung wiederholt festgestellt, dass immer wieder am Straßenrand befindliche Straßenabläufe für eine unzulässige Einleitung/ Entsorgung genutzt wurden. Ein Verursacher konnte in diesen Fällen jedoch leider nicht ermittelt werden.

Hierzu teilt die Stadt Alfeld mit, dass die Straßenabläufe einzig und alleinig der Entwässerung der Straße dienen. Das anfallende Regenwasser gelangt über die Straßenabläufe in die Regenwasserkanalisation und letztlich in ein Gewässer und wird so dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zugeführt.

Daher dürfen in Straßenabläufe weder Farbreste, Chemikalien, Öle, Rückstände von Bauarbeiten wie Mörtel-, Zement- und Betonreste, Küchenabfälle, noch Schmutzwasser oder anderweitige - möglicherweise umweltgefährdende - Abwässer eingeleitet werden. Auch das verschmutzte Wischwasser aus Putzeimern darf nicht in Straßenabläufen entleert werden, sondern ist grundsätzlich über die Schmutzwasserkanalisation zu entsorgen.

Die Stadt Alfeld (Leine) weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass die Fehleinleitung in Straßenabläufe keinen „Kavaliersdelikt“, sondern - im günstigsten Falle - eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Die Stadtentwässerung Alfeld möchte alle Alfelder Bürger diesbezüglich sensibilisieren und bittet, die vorgenannten Informationen verantwortungsvoll und umweltbewusst umzusetzen, um einerseits das Ökosystem zu schützen, andererseits aufwendige vor-Ort-Untersuchungen und gegebenenfalls notwendige und kostenintensive Kanalreinigungen zu vermeiden.

Für eventuelle Rückfragen zur Entwässerung und Entsorgung steht Ihnen das Stadtentwässerungsamt (Herr Koch, Tel. 05181 / 703-226 oder Herr Schwarzwälder, Tel. 05181 / 703-152) selbstverständlich gerne für nähere Auskünfte zur Verfügung.



POL-HI: Alfeld (zir) Diebstahl eines Rucksackes

Am Dienstag wurde einer  31 jährigen Duingerin ihr Rucksack entwendet. Sie saß gegen 11.30 Uhr mit einer zunächst unbekannten weiblichen Person auf einer Bank vor Kaufland Alfed, als sich ihr Kind von ihr entfernte. Beim Suchen nach ihrem Kind vergaß sie ihren Rucksack auf der Bank. Als sie nach einigen Minuten zurückkam, war ihr Rucksack und die weibliche Person weg. In dem Rucksack befinden sich  dringend benötigte Medikamente und medizinisches Zubehör, welches für Unbeteiligte wertlos ist, sowie wichtige Dokumente der Duingerin. Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich bei der Polizei Alfeld 05181/91160 zu melden.











Agrarwissenschaftler/in (B.Sc.) oder Bewerber/in mit vergleichbarer Qualifikation als Futtermittelkontrolleur/in (m/w/d)

Beim Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit  (LAVES) ist im Dezernat 41 -Futtermittelüberwachung- am Dienstort Hannover zum nächstmöglichen Zeitpunkt der Arbeitsplatz für eine/einen

Agrarwissenschaftler/in (B.Sc.)

oder Bewerberin / Bewerber mit vergleichbarer Qualifikation

 

als Futtermittelkontrolleurin / Futtermittelkontrolleur (m/w/d)

in Vollzeit zu besetzen. Die Arbeitszeit beträgt 39,8 Stunden pro Woche. Es handelt sich um ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Die Vergütung des Arbeitsplatzes erfolgt nach Entgeltgruppe 11 Tarifvertrag der Länder (TV-L).

Aufgabenschwerpunkte:

Zu den Aufgaben gehört die amtliche Kontrolle von Unternehmen der Futtermittelbranche zur Sicherstellung der Umsetzung von EU-Standards sowie des nationalen Futtermittelrechtes. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Rahmen von Betriebsüberprüfungen und Probenahmen im Außendienst. Das voraussichtliche Einsatzgebiet ist Niedersachsen und Bremen mit dem Standort Hannover. Die Übertragung weiterer Aufgaben bleibt vorbehalten.

Anforderungsprofil: 

Erforderlich sind:

  • ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Agrarwissenschaft oder eines vergleichbaren Studienganges (B.Sc.)
  • die Bereitschaft den Sachkundelehrgang amtliche Futtermittelkontrolle zu absolvieren
  • einschlägige Fachkenntnisse (insbesondere Tierernährung und Futtermittelkunde)
  • Flexibilität u.a. hinsichtlich vereinzelter Einsätze außerhalb der regulären Arbeitszeit
  • Bereitschaft, erforderliche Fortbildungen zu absolvieren
  • Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, Organisationsgeschick und Entscheidungsfähigkeit
  • gute Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen
  • sichere EDV-Anwenderkenntnisse der MS-Office-Standardprogramme (Outlook, Word, Excel)
  • Führerschein Klasse „B"

Erwünscht sind:

  • eine erfolgreich abgeschlossene Qualifikation als Futtermittelkontrolleurin/ Futtermittelkontrolleur (Sachkundelehrgang amtliche Futtermittelkontrolle)
  • Bereitschaft zur Hospitation

Im Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) engagieren sich rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Verbraucherschutz. Sie sind mit Aufgaben in den Bereichen Lebensmittel- und Bedarfsgegenständeüberwachung, Futtermittelüberwachung, Fleischhygiene, Tierarzneimittelüberwachung, Tierseuchenbekämpfung, Beseitigung tierischer Nebenprodukte, Tierschutz, ökologischer Landbau, Marktüberwachung und technische Prozessüberwachung betraut.

Als moderner und zukunftsorientierter Arbeitgeber bieten wir Ihnen

  • interessante, vielfältige und abwechslungsreiche Aufgaben in einem zukunftsweisenden und lebendigen Arbeitsfeld,
  • interdisziplinäres Arbeiten in einer offenen und freundlichen Arbeitsatmosphäre,
  • flexible Arbeitszeitregelungen, regelmäßige Fortbildungen sowie ein betriebliches Gesundheitsmanagement.

Der Arbeitsplatz ist teilzeitgeeignet. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Bitte fügen Sie zur Wahrung Ihrer Interessen der Bewerbung einen Nachweis über eine bestehende Schwerbehinderung oder Gleichstellung bei.

Das LAVES strebt in allen Bereichen und Positionen an, Unterrepräsentanzen im Sinne des Niedersächsischen Gleichstellungsgesetzes (NGG) abzubauen. Daher werden Bewerbungen von Männern begrüßt. 

Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten beziehungsweise von Menschen mit Migrationshintergrund sind willkommen.

Bewerbungen können Sie online über das Karriereportal des Landes Niedersachsen ( www.karriere.niedersachsen.de ) oder schriftlich auf dem Postweg mit den üblichen Unterlagen sowie einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte, sofern Sie gegebenenfalls im öffentlichen Dienst beschäftigt werden, unter dem Stichwort „FMK Dez. 41 Han" bis zum 06.07.2021 an das

Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Dezernat 13, Frau Seibel

Postfach 39 49, 26029 Oldenburg

richten. Da die weitere Kommunikation anlässlich des Bewerbungs- und Auswahlverfahrens ausschließlich elektronisch über E-Mail erfolgt, ist im Rahmen Ihrer Bewerbung die Angabe einer E-Mail-Adresse unerlässlich.

Sofern Sie Ihre Bewerbung auf dem Postwege zusenden, reichen Sie bitte Ihre Unterlagen ohne Mappen, Folien oder Ähnliches ein und legen Sie keine Originale bei, da die Dokumente nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet werden, soweit nicht ausdrücklich um Rücksendung gebeten wurde.

Für Rückfragen zu den Aufgaben steht Ihnen Herr Dr. Freise, Telefon-Nummer: 0441/757026-110, zur Verfügung. Fragen zum Auswahlverfahren richten Sie bitte an Frau Seibel, Telefon-Nummer: 0441/57026-172. 

Um das Bewerbungsverfahren durchführen zu können, ist es notwendig, personenbezogene Daten zu speichern. Durch Zusendung Ihrer Bewerbung erklären Sie sich einverstanden, dass wir Ihre Daten zu Bewerbungszwecken unter Beachtung der Datenschutzvorschriften elektronisch speichern und verarbeiten. Weitere Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserem PDF Dokument „ Datenschutzrechtliche Informationen für Bewerberinnen und Bewerber ".



POL-NOM: Tageswohnungseinbruch in Northeim - Unbekannte erbeuten Schmuck

Northeim, Wallstraße, Dienstag 15.06.2021, 11.30 Uhr bis 19.45 Uhr

NORTHEIM (Mü) - Am Dienstag kam es im oben genannten Zeitraum zu einem Einbruch in einem Mehrfamilienhaus.

Unbekannte Täter verschafften sich über die Tür gewaltsam Zugang zu einer Wohnung und entwendeten dort Schmuck in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Das 2. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes in Northeim hat die Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen. Zeugen, die im genannten Zeitraum in der Wallstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 zu melden.



Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 16. Juni 2021

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 13 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 4238 (+ 0 zum Vortag)* Fällen.

Als genesen gelten 4126 Personen. Verstorben sind 99 Personen. 34 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

*Aufgrund neuer Erkenntnisse wurde eine vor kurzem als infiziert gemeldete Person wieder aus der Statistik entfernt. Die Gesamtzahl der Erkrankten hat sich daher gegenüber gestern um eine Person auf 4238 Fälle reduziert.

+++ Bis zum Ende der letzten Woche wurden 80 420 Tests durchgeführt +++

Die genaue Übersicht der v. g. Zahlen aufgeschlüsselt nach Gemeinden finden Sie jederzeit im Dashboard auf unserer Homepage unter COVID 19 - Landkreis Hameln-Pyrmont (arcgis.com)



Wissenschaft in der Stadt, die Wissen schafft

Online-Diskussion mit Göttinger OB-Kandidatinnen und -kandidaten am 21. Juni 2021

(pug) Wie stehen die Kandidatinnen und Kandidaten für das Göttinger Oberbürgermeisteramt zur „Stadt, die Wissen schafft“? Welche Pläne haben sie zur Stärkung und Sicherung des Wissenschaftsstandorts Göttingen? Dies werden die Mitglieder des Arbeitskreises Wissenschaft/Hochschulen und des Göttingen Campus die Kandidatinnen und Kandidaten am Montag, 21. Juni 2021, fragen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an der virtuellen Diskussionsveranstaltung zu beteiligen. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Alle für die OB-Wahl am 12. September 2021 aufgestellten Kandidatinnen und Kandidaten wurden zur Veranstaltung eingeladen. Ihre Teilnahme zugesagt haben Petra Broistedt (SPD), Doreen Fragel (parteilos, unterstützt von Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Ehsan Kangarani (CDU) und Mathias Rheinländer ("Die Partei"). Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Katharina Peters, Geschäftsführerin des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz-Institut für Primatenforschung.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Während der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, Fragen im Chat zu stellen und sich auf Wunsch mit Ton und Bild zuschalten zu lassen. Weitere Informationen und der Link zur Veranstaltung sind unter www.goettingen-campus.de/ob-wahl zu finden.



POL-NOM: Trunkenheit im Straßenverkehr

USLAR (js) Am 15.06.21, gegen 23.15 Uhr, befuhr ein 52-jähriger Radfahrer aus einem Uslarer Ortsteil mit seinem Fahrrad in Uslar die Alleestraße, obwohl er unter Alkoholeinwirkung stand. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet, die Weiterfahrt untersagt und eine Strafanzeige gefertigt.



Der Sommer kommt - Wie verhalte ich mich richtig bei Hitze? Das Gesundheitsamt informiert !

Für Donnerstag, den 17.06.2021 besteht eine amtliche Warnung vor Hitze. Das bedeutet, dass am Vormittag bereits gefühlte Temperaturen von etwa 32°C erreicht werden.  Derartig große Hitze belastet den Körper und kann laut Niedersächsischem Landesgesundheitsamt (NLGA) Flüssigkeitsmangel, eine Verschlimmerung bestehender Krankheiten, einen sogenannten Sonnenstich oder einen Hitzschlag zur Folge haben. Neben der Vermeidung direkter Sonneneinstrahlung gibt es einige Grundregeln, die beachtet werden sollten, um heiße Tage gesund zu überstehen.

Bei hoher Hitzebelastung gibt es einiges zu beachten. „Trinken Sie vor allem ausreichend und regelmäßig“, rät Jaqueline Eigl vom Gesundheitsamt Hameln-Pyrmont. Durch das vermehrte Schwitzen, verliert der Körper Flüssigkeit. Diese muss ihm in ausreichendem Maß zurückgegeben werden. Da der Körper mit dem Schweiß auch Mineralstoffe ausscheidet, bietet sich Mineralwasser an, auch gut in Kombination mit Fruchtsäften als Schorle. Auf ein kühles Bier sollte allerdings verzichtet werden, da der Alkohol dem Körper langfristig zusätzlich Wasser entzieht, so das Umweltbundesamt. Sehr kalte Getränke können laut Deutscher Herzstiftung zudem Magenbeschwerden hervorrufen und müssen vom Körper für die Verdauung aufgeheizt werden, was eine zusätzliche Belastung darstellt. Ebenfalls eine Belastung für den Körper sind heiße, fettige Mahlzeiten. Kleinere Portionen leichter Kost, wie Gemüse, mageres Fleisch und Fisch, sind zu bevorzugen. Wassereiche Obst- und Gemüsesorten, wie Melonen, Gurken und Tomaten, helfen dabei zusätzlich den Wasser- und Mineralstoffhaushalt auszugleichen. Für eine Abkühlung von außen eignen sich zudem kühle Duschen, ein kühles Bad oder kalte Wickel.

Insbesondere nachmittags zur heißesten Tageszeit empfiehlt das NLGA nicht direkt in die Sonne zu gehen und körperliche Aktivitäten lieber auf die frühen Morgenstunden zu verschieben. Die Morgen- und Abendstunden eignen sich nicht nur für die Bewegung, sondern auch zum Lüften der Wohnung, sofern die Außentemperatur niedriger ist, als die Temperatur innerhalb der Wohnung. Tagsüber sollten Fenster und Türen am besten mit Rollos, Jalousien oder Vorhängen abgedunkelt werden. Sollte es innerhalb der Wohnung zu heiß sein, empfehlen sich schattige Plätze draußen. Wer hat, kann den Garten oder die Terrasse nutzen, alternativ bieten sich aber auch Parks und öffentlichen Plätze an. Bitte beachten Sie im öffentlichen Raum die geltenden Abstandregelungen von 1,5 Metern.

Auch Ventilatoren können in den eigenen vier Wänden Abhilfe schaffen. Eine Schale mit Eiswasser davorgestellt, verteilt sich kühle Luft im Raum. Da Ventilatoren allerdings die Raumluft und damit Aerosole im Raum verteilen, steigt das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus. Daher sollte vor dem Besuch von Personen aus anderen Haushalten der Ventilator ausgeschaltet werden.

Für alle, die es nach draußen zieht, empfiehlt sich helle, luftige Kleidung, die eine Luftzirkulation am Körper ermöglicht, sodass sich keine Hitze anstauen kann. Bitte an Kopfbedeckung und Sonnencreme denken, um einen Sonnenstich und Sonnenbrand zu vermeiden. Auch wenn es bei hohen Temperaturen schwerfällt, denken Sie bitte auch an das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften, dem Öffentlichen Personennahverkehr, in Arztpraxen und anderen Einrichtungen.

Sollten Sie Medikamente einnehmen, informieren Sie sich bitte bei Ihrem Arzt oder Apotheker, ob diese aufgrund hoher Temperaturen anders gelagert werden müssen, oder eine Dosisanpassung nötig ist. 

 

Vor allem ältere Menschen und Personen mit Herz- Kreislauf-Erkrankungen sind an heißen Tagen besonders gefährdet.  Kreislaufbeschwerden, Muskelkrämpfe, Bauchkrämpfe, Erschöpfungs- oder Schwächegefühl, ein ungewohntes Unruhegefühl sind laut NLGA als Warnzeichen unbedingt ernst zu nehmen. Aufgrund von Kontaktbeschränkungen und/ oder der Angst sich mit dem Coronavirus zu infizieren, haben viele Menschen, gerade ältere, weniger soziale Kontakte. Informieren Sie sich bei älteren und gefährdeten Personen in der Familie und auch Nachbarschaft vorzugsweise telefonisch über den Gesundheitszustand und das allgemeine Befinden, um eine Ansteckung mit COVID-19 zu vermeiden. So kann bei entsprechenden Symptomen zeitnah Hilfe und medizinische Versorgung angeboten bzw. bereitgestellt werden.

„Sollten Sie bei sich oder anderen Menschen die genannten Beschwerden feststellen, kontaktieren Sie einen Arzt, den hausärztlichen Notdienst unter der Rufnummer 116117 oder direkt den Notruf 112“, so Eigl.



Fachtagung „Blaues Band Oberweser“: Digitaler Dialog zur Auen- und Gewässerrenaturierung

Wie können Fluss und Aue an der Oberweser wieder miteinander vernetzt und ökologisch aufgewertet werden? Welche Perspektiven schafft dies für nachhaltige Nutzungen in der Region? Darüber diskutieren am 16. und 17. Juni auf der digitalen Fachtagung „Blaues Band Oberweser“ Vertreterinnen und Vertreter aus Naturschutz, Verwaltung, Landwirtschaft und Wassersport. Mit dem Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland“ setzt sich die Bundesregierung für die naturnahe Entwicklung der Bundeswasserstraßen und ihrer Auen ein. Als Nebenwasserstraße bietet die Oberweser große Potentiale, um Fluss und Auen wieder miteinander zu vernetzen und damit die Lebensräume vieler schützenswerter Arten zu erhalten und wiederherzustellen. Gleichzeitig ist die Oberweser auch ein wichtiger Wirtschafts- und Erholungsraum. Doch wie kann eine nachhaltige Nutzungsperspektive in Zukunft aussehen, die diese Ansprüche miteinander verbindet? Welche Projektideen zur Fluss- und Auenrenaturierung bestehen aktuell? Und welche Chancen bietet hier das Bundesprogramm Blaues Band Deutschland?
Um diese und weitere Fragen zu diskutieren, hat das Bundesamt für Naturschutz in Zusammenarbeit mit dem „Initiativkreis Oberweser“, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt unter dem Titel „Blaues Band Oberweser“ zu einem länderübergreifenden Vortrags- und Diskussionsforum eingeladen. Die Tagung knüpft an bestehende, regionale Prozesse und Projektideen zur Auen- und Gewässerrenaturierung an der Oberweser an und liefert Perspektiven für deren Weiterentwicklung im Rahmen des "Bundesprogramms Blaues Band Deutschland". Mit mehr als 175 Anmeldungen von Teilnehmenden aus der Kommunal- und Landesverwaltung, den Umweltverbänden sowie aus Wassersport und Landwirtschaft hoffen die Veranstalter auf einen regen Austausch um gemeinsam die ökologische Qualität der Auen- und Gewässerlebensräume an der Oberweser zu verbessern.
Am ersten Veranstaltungstag werden der aktuelle Stand bezüglich der Fluss- und Auenrenaturierungen entlang der 200 km langen Oberweser vorgestellt und die verschiedenen Umsetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten sowie die Ziele und Fördermöglichkeiten im Blauen Band erläutert. Am Folgetag werden in vier Workshops konkrete Projektideen und deren Weiterentwicklung im „Förderprogramm-Auen“ und in Trägerschaft der WSV besprochen und die Chancen für die Regionalentwicklung und nachhaltige Nutzungsperspektiven diskutiert, die sich aus der Umsetzung des Blauen Bandes an der Oberweser ergeben können. Aufgrund der Corona-Auflagen findet die Veranstaltung rein digital und nicht wie ursprünglich geplant an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe statt.



POL-HI: Einsatzmaßnahmen in Zusammenhang mit der Fußball-EM

HILDESHEIM - (jpm) Die deutsche Fußballnationalmannschaft bestritt gestern Abend, 15.06.2021, ihr erstes Gruppenspiel im Rahmen der Europameisterschaft. In diesem Zusammenhang verstärkte die Polizei ihre Präsenz im Innenstadtbereich.

Laut Schätzungen verfolgten zu Spitzenzeiten etwa 850 Menschen das Sportereignis in diversen Lokalitäten.

Zu Anlässen für ein polizeiliches Einschreiten ist es nicht gekommen.

Das nächste Spiel der Nationalmannschaft findet am kommenden Samstagabend statt. Auch an diesem Tag wird die Polizei mit einem erhöhten Kräfteansatz präsent sein.



POL-HM: Gemeinsame Stellungnahme der Stadt Hameln, des Landkreises Hameln-Pyrmont und der Polizei zum Thema Autoposing, illegale Kraftfahrzeugrennen und Lärmbelästigungen durch Kraftfahrzeuge

In den letzten zwei Jahren haben sich im Bereich Hameln Schwerpunktbereiche gebildet, an welchen sich Personen mit ihren Kraftfahrzeugen insbesondere in den Abendstunden und am Wochenende treffen und dort sogenanntes Autoposing durchführen. Durch laute Motoren und quietschende Reifen wird nicht nur die Umwelt belastet, sondern auch die Nachtruhe von Anwohnern gestört. Hierzu kommen zusätzlich noch Einzelpersonen mit meist hochmotorisierten oder in der Bauart veränderten Kraftfahrzeugen, welche wiederholt durch ordnungswidriges oder straffälliges Verhalten im Straßenverkehr auffallen. Zur Bekämpfung der dadurch verursachten Gefahren im Straßenverkehr und Ruhestörungen der Allgemeinheit arbeiten der Landkreis Hameln-Pyrmont, die Stadt Hameln sowie die Polizei eng zusammen und haben ein gemeinsames Maßnahmenpaket zum Schutz der Gesundheit der Bürger und zur Gewährleistung der Sicherheit im Straßenverkehr erarbeitet. Nun zeigen die ersten Maßnahmen ihre Wirkung. Parkflächen wurden, auch in Kooperation mit den Eigentümern privater Parkplätze, zu bestimmten Zeiten gesperrt. Innerhalb des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei Hameln wurde eine spezielle Verkehrseinheit eingerichtet, welche gezielt Kontrollen in diesem Bereich durchführt. Zudem werden durch das Straßenverkehrsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont bei festgestellten (Mehrfach-)Verstößen regelmäßig die Erhöhung des Bußgeldes wegen Vorsatz sowie bei "Unbelehrbaren" wegen Zweifel an der charakterlichen Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr die Möglichkeit der Entziehung der Fahrerlaubnis geprüft. Durch die Stadt Hameln wurde in einem konkreten Fall einem "Wiederholungstäter" die Androhung eines Zwangsgeldes in Höhe von 1000EUR ausgesprochen, sofern er sich nicht an Verhaltensauflagen hält. Auch die Bilanz der Verfolgung von gem. §315d StGB verbotenen Kraftfahrzeugrennen zeigt, das aktiv gegen FahrzeugführerInnen vorgegangen wird, welche sich durch ihr Fehlverhalten über die Sicherheit anderer stellen. Seit 2019 wurden insgesamt 38 Straftaten wegen eines Verstoßes gegen §315d StGB eingeleitet. Von 28 Personen wurde die in diesem Zusammenhang die Fahrerlaubnis entzogen und von 20 Personen wurde das Kraftfahrzeug als Tatmittel beschlagnahmt.

Der Landkreis Hameln-Pyrmont, die Stadt Hameln und die Polizei werden auch in Zukunft aktiv für die Gewährleistung der Sicherheit im Straßenverkehr eintreten.



POL-HOL: Gedenkstein im Rottmündetal beschädigt

Bereits zum wiederholten Male haben Unbekannte den Gedenkstein im Rottmündetal beschädigt. Rote Farbe wurde über den Stein gekippt, mit dem an die beiden Polizeibeamten erinnert wird, die 1991 im Dienst erschossen wurden. Diese Tat ist auch 30 Jahre später nicht vergessen. Der Gedenkstein im Rottmündetal wird nach wie vor gepflegt. Dabei wurde bereits am Montag auch die Beschädigung festgestellt. Die Polizei sucht erneut Zeugen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Holzminden unter Telefon 05531/9580 in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Fahren unter Alkoholeinfluss

Einbeck, Kreuzung L 487 / Barumstraße, Dienstag, 15.06.2021, 23.10 Uhr,

EINBECK (hor) - Am Dienstagabend, gegen 23.10 Uhr, wurde in Einbeck in der Barumstraße ein Fahrzeug kontrolliert. Da das Fahrzeug eine unsichere Fahrweise aufwies, entschlossen sich die Polizeibeamten, das Fahrzeug zu kontrollieren. Bei der Überprüfung des 37-jährigen Fahrers des Pkw stellten die eingesetzten Polizeikräfte massiven Alkoholeinfluss fest. Ein Alkotest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,32 Promille. Daraufhin wurde er mit zur hiesigen Dienststelle genommen und anschließend eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde sichergestellt. Das Führen fahrerlaubnispflichtiger Kraftfahrzeuge wurde ihm bis auf weiteres untersagt.



POL-HI: Sarstedt, Stadt Sarstedt- Erfolgreicher Kontrolltag des PK Sarstedt

(fra) Am 15.06.2021 fanden im gesamten Stadtgebiet Sarstedts mobile Fahrzeugkontrollen statt. Es wurden hauptsächlich Fahrrad-, E-Bike- und Leichtkraftradführer kontrolliert. Hierbei wurden hauptsächlich Handyverstöße geahndet ebenso wie das Fahren auf der falschen Fahrbahnseite. Beides stellt ein gefährliches Verhalten dar, dem sich die Fahrer meistens nicht bewusst sind, jedoch nach Ansprache der eingesetzten Beamten überwiegend einsichtig reagierten und Besserung gelobten. Bei einem kontrollierten 30-jährigen Fahrradfahrer musste von den Beamten eine Strafanzeige gefertigt werden, da er mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,8 Promille auf dem Fahrrad fahrend, angetroffen wurde. Eine weitere Anzeige wurde gefertigt, weil ein Rollerfahrer ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Ansonsten blieb es bei ermahnenden Gesprächen und einigen Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

 
 
 
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