Leinebergland TV
Regional.Genial.

News der Region


Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet Northeim

Geschwindigkeitsmessungen in der 43. Kalenderwoche

 

In der Woche vom 26. Oktober bis 01. November 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 26. Oktober: Raum Einbeck

Dienstag, 27. Oktober: Raum Northeim

Mittwoch, 28. Oktober: Raum Bad Gandersheim

Donnerstag, 29. Oktober: Raum Kalefeld

Freitag, 30. Oktober: Raum Katlenburg-Lindau

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 45) im Raum Katlenburg-Lindau eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.

 


B 496 (Lutterberg): Behinderungen im Bereich der Kreuzung „Im Rotte" / Postfachzentrum

Punktuelle Behebungen von Fahrbahnschäden am Dienstag, 27. Oktober

Am Dienstag, 27. Oktober, kommt es wegen punktuellen Behebungen von Fahrbahnschäden in Lutterberg (Landkreis Göttingen) im Zuge der B 496, Kreuzung „Im Rotte" / Postfachzentrum zu Verkehrsbehinderungen. 

Nach Mitteilung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim wird die B 496 am 27. Oktober in der Zeit von 8 Uhr bis voraussichtlich 15 Uhr an den Sanierungsflächen halbseitig gesperrt. 

Die Fahrtrichtung des B-496-Verkehrs aus Richtung A 7 kommend ist in der Bauzeit unter halbseitiger Sperrung freigegeben. 

Der gegenläufige Verkehr aus Richtung Hann. Münden wird über die L 562 - Landwehrhagen - L 533 - K 222 zur A 7 umgeleitet.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, bittet alle Anwohner, Gewerbetreibende und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

 

L 548: Beginn der Radwegsanierungsarbeiten zwischen Allersheim und Bevern

Behinderungen ab heute, 26. Oktober

Ab heute, 26. Oktober, müssen sich Autofahrer auf der Landesstraße 584 zwischen Allersheim und Bevern (Landkreis Holzminden) auf Behinderungen einstellen. Grund ist die Sanierung des Radweges zwischen den Ortschaften Allersheim und Bevern. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit. 

Die Baumaßnahme erfolgte in drei Abschnitten. Dies ist notwendig, da ansonsten die Ampelphasen zu lang wären. 

Im Bereich der Baustelle wird der Straßenverkehr halbseitig mit einer Ampelsteuerung geführt. Der Radweg ist während der gesamten Baumaßnahme im jeweiligen Baubereich gesperrt. Innerhalb der Ortschaften Allerheim und Bevern ist jeweils der Radweg auf der anderen Straßenseite zu benutzen. Anwohner müssen während der Bauzeit mit Einschränkungen zu rechnen. 

Im Bereich der Ortschaft Allersheim wird der Radweg abgefräßt. Zwischen den Ortschaften Allersheim und Bevern wird der Radweg gereinigt und das Bankett beidseitig geschält. In Bevern wird der Radweg ebenfalls gefräst. Im Bereich der Bäume in Bevern wird der zu sanierende Radweg an die Pflasterflächen angeschlossen. Anschließend wird der Radweg zwischen den Ortschaften neu mit einer Asphalttragschicht profiliert. Danach wird auf dem gesamten Radweg eine neue Deckschicht aufgebracht. 

Die vorhandenen Bäume werden fachgerecht mit einem Bauschutz geschützt. 

Die Arbeiten werden ca. zwei Wochen in Anspruch nehmen.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.

B 248: Zweiter Bauabschnitt der Fahrbahnerneuerung bei Neuekrug beginnt

Erster Abschnitt in Kürze abgeschlossen

Die Arbeiten zur Fahrbahnerneuerung auf der B 248 im 1. Bauabschnitt zwischen dem südlichen Ortsausgang Neuekrug (Landkreis Goslar) und dem Einmündungsbereich B 248 / K 69 werden in Kürze abgeschlossen sein. Es ist geplant, am Mittwoch, 28. Oktober, die Verkehrssicherung für den 2. Bauabschnitt zwischen den Einmündungen B 248 / K 69 und B 248 / K 53 zu aktivieren.

Im betroffenen Bauabschnitt wird die vorhandene Asphaltbefestigung teilweise abgefräst und durch eine zweilagige Asphaltbefestigung ersetzt. Des Weiteren werden in diesem Zuge die Fahrbahnmarkierung, Bankette und Schutzplanken erneuert. Des Weiteren erfolgt in einem Teilabschnitt die Erneuerung des parallel verlaufenden Radweges. Hierfür wird die vorhandene Asphaltschicht angefräst und anschließend eine neue Deckschicht aufgebracht.

Während der Bauarbeiten ist die Bundesstraße 248 zwischen den Einmündungen der Kreisstraßen 53 und 69 voll gesperrt. Anwohner im betroffenen Abschnitt der B 248 werden von der bauausführenden Firma über ein gesondertes Schreiben nochmals informiert.

Der Verkehr wird während der Bauarbeiten großräumig umgeleitet. Ab dem Knotenpunkt B 248 / B 82 wird der Verkehr über die Bundesstraße B 82 nach Rhüden und weiter über die B 243 nach Bornhausen und Seesen geführt. Die Kreisstraße 53 zwischen den Bundesstraßen  248 und 243 wird während der Bauphase als Einbahnstraße beschildert und ist nur von Seesen kommend in Fahrtrichtung Bornhausen befahrbar.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende November andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind dabei nicht auszuschließen. Die Baukosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die jetzt erforderlichen Bauarbeiten.


B 3 (Alfeld): Fahrbahnerneuerung zwischen Gerzen und Limmer

Verkehrsbehinderungen vom 26. Oktober bis voraussichtlich 23. Dezember

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hannover, beabsichtigt, in der Zeit vom 26. Oktober bis voraussichtlich 23. Dezember die Fahrbahnerneuerung der B 3 zwischen der Kreuzung Am Humberg / Grünenplaner Straße in Alfeld-Gerzen und der Kreuzung B 3 / L 485 in Alfeld-Limmer (Landkreis Hildesheim) durchzuführen.

Während der Bauphase wird die vorhandene Deckschicht auf ganzer Länge gefräst, in der Ortsdurchfahrt Gerzen zusätzlich die Binder- und Tragschicht gefräst und neu asphaltiert. Des Weiteren werden Bankett- und Markierungsarbeiten getätigt und die Gosse reguliert. Für die Erneuerung der Deckschicht wird die B 3 halbseitig gesperrt werden. 

Die Umleitungsstrecke für den Verkehr aus Hannover Richtung Delligsen und Northeim wird über Godenau, Brunkensen, Warzen und Gerzen geführt. Die Umleitungsstrecke wird durch eine entsprechende Beschilderung ausgezeichnet. 

Der Verkehr aus dem Süden Richtung Hannover wird durch die Baustelle geleitet.

Die Baulänge beträgt insgesamt rund 3,4 km. Kostenträger dieser Maßnahme ist die Bundesrepublik Deutschland. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 1,6 Millionen Euro.

Mit Verkehrsbehinderung ist zu rechnen. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.



L 381: Radwegsanierungsarbeiten zwischen Isernhagen und Isernhagen Süd

Vom 19. Oktober bis Mitte November ist auf der L 381 mit Behinderungen zu rechnen

Die Sanierung des Radweges an der L 381 zwischen Isernhagen und Isernhagen Süd ist, wie einer früheren Pressemitteilung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vom 25.10.2019 zu entnehmen, Teil des Radwegeprogramms 2019/ 2020 an Landesstraßen im Geschäftsbereich Hannover. Am Montag, den 19. Oktober, wird die Verkehrssicherung eingerichtet und die Vorarbeiten beginnen. 

Die Vor- und später auch die Nacharbeiten finden unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn statt. Der Radfahrer- und Fußgängerverkehr wird während der gesamten Baumaßnahme ab der Einmündung Am Rotdorn (Höhe Lichtsignalanlage Isernhagen Süd) über die Straßen Am Rotdorn, Im Eichholz, Kahlendamm, Fuhrbleek und Am Ortfelde bzw. entgegengesetzt umgeleitet. Teilweise führt die Umleitung dabei über den Radwanderweg Wietze der Landeshauptstadt Hannover.

Der Einbau der Asphalttrag - und deckschicht (ca. 1 Woche) erfolgt mit einem Beschicker von der Fahrbahn aus. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite ist eine Vollsperrung der Fahrbahn erforderlich. Der Zeitraum der Vollsperrung einschl. Umleitungskonzept wird rechtzeitig bekannt gegeben. 

Die Arbeiten sollen bei anhaltend guter Witterung Mitte November abgeschlossen sein.  

Die ausführende Baufirma und die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sind bemüht, alle Beeinträchtigungen auf ein Mindestmaß zu beschränken.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für ihre Rücksichtnahme und ihr Verständnis.


Halbseitige Sperrung in der Kiesseestraße

Die Kiesseestraße ist zwischen der Reinhäuser Landstraße und der Ottostraße von Montag, 26. Oktober, bis Freitag, 6. November 2020, halbseitig gesperrt. Der Ausbau der Geh- und Fahrradwege in der Kiesseestraße wird nach dem ersten Bauabschnitt zwischen Ottostraße und Pastor-Sander-Bogen in diesem zweiten Bauabschnitt fortgesetzt.

Die Bauarbeiten finden auf beiden Straßenseiten nacheinander statt. Der Verkehr fließt jedoch während der gesamten Bauzeit in Richtung Westen zur Reinhäuser Landstraße auf der jeweils verbleibenden Fahrspur als vorübergehende Einbahnstraße. Für die Gegenrichtung nach Osten sind Umleitungen über die Benzstraße und Ottostraße ausgeschildert.

Im Anschluss werden im dritten Bauabschnitt die Geh- und Fahrradwege zwischen Pastor-Sander-Bogen und Stadtstieg bis voraussichtlich Anfang Dezember für die Arbeiten gesperrt.  Die Fahrbahn selbst bleibt in dieser Zeit für den Verkehr in beide Richtungen befahrbar.


B 6 (Hannover): Fahrbahnerneuerung zwischen Herrenhäuser Gärten und Klappenburgbrücke (L 395)

Verkehrsbehinderungen von Ende Oktober bis Mitte Dezember

Im Zeitraum zwischen Ende Oktober und Mitte Dezember werden in Hannover die Fahrbahn und Fahrzeugrückhaltesysteme (Leitplanken) der B 6 zwischen der Anschlussstelle Herrenhäuser Gärten und Klappenburgbrücke / L 395 in Fahrtrichtung Norden erneuert.

Zur Einrichtung der Baustelle wird ab dem 23. Oktober, 19 Uhr, bis zum 24. Oktober, 7 Uhr, die Fahrtrichtung Süd von der A 2 aus kommend in Richtung Innenstadt Hannover ab der Klappenburgbrücke bis zu den Herrenhäuser Gärten voll gesperrt. Die gleiche Vollsperrung findet vom 24. Oktober, 18 Uhr, bis zum 25. Oktober, 10 Uhr, statt. Die Gegenfahrbahn ist von der Sperrung nicht betroffen. 

Für den Verkehr stadteinwärts wird die Umleitung über die Alte Stöckener Straße über die Stöckener Straße zur Herrenhäuser Straße eingerichtet. Es wird gebeten, den Bereich der Vollsperrung großräumig zu umfahren.

Im Anschluss wird der Verkehr in Fahrtrichtung Norden ab den Herrenhäuser Gärten einspurig auf die Gegenfahrbahn geleitet, so dass in beiden Fahrtrichtungen je ein Fahrstreifen zwischen der Anschlussstelle Herrenhäuser Gärten und der Kreuzung Klappenburg zur Verfügung steht. Die Verkehrssicherung dauert bis zum 18. Dezember an.

Im Zuge der Verkehrsführung ist die Zu- und Abfahrt zur Stöckener Straße gesperrt. Des weiteren ist die Zufahrt von der Anschlussstelle Herrenhäuser Gärten auf den Westschnellweg gesperrt. Ein Abfahren stadtauswärts vom Westschnellweg an der Anschlusstelle Herrenhausen ist weiterhin möglich.

Auf Grund der Sperrung der Stöckener- und Klappenburger Kreuzung für den Geh- und Radwegverkehr werden hierfür Umleitungsstrecken über die Unterführung Stöckener Straße (Höhe Stöckener Straße 129) sowie die Kreuzung Mecklenheide eingerichtet.

Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Weitere Sperrungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 


 

POL-NOM: Elektrowerkzeuge aus Montagefahrzeug entwendet

Northeim, Scharnhorstplatz, Donnerstag, 22.10.2020, 15.30 Uhr bis Montag, 26.10.2020, 07.00 Uhr

NORTHEIM (köh) - Im o.a. Tatzeitraum kam es zu einem Einbruchdiebstahl in ein geparktes Fahrzeug am Scharnhorstplatz. Unbekannte Täter brachen die Heckklappe des Renault Master auf und entwendeten diverse Elektrowerkzeuge im Gesamtwert von ca. 1000 Euro.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen.



POL-HI: Scheunenbrand in Luttrum

HOLLE - (jpm)Am 27.10.2020, gegen 04:00 Uhr morgens kam es in der Straße Am Reiherfeld im Holler Ortsteil Luttrum zu einem Scheunenbrand.

Die Brandursache ist bisher unklar. Die Scheune wurde durch das Feuer größtenteils zerstört. Personen wurden nicht verletzt.

Das Feuer wurde durch die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Holle sowie der Berufsfeuerwehr Hildesheim, die mit einer Drehleiter vor Ort war, gelöscht.

Der genaue Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.

Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Brandermittler des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Hildesheim haben ihre Arbeit aufgenommen.



 

Corona: Weitere positive Laborergebnisse in Sarstedter Senioreneinrichtung

Landkreis Hildesheim (lps/I). Aufgrund einer Vielzahl positiv auf Sars-CoV-2 getesteter Beschäftigter und Bewohner im Sarstedter Alten- und Pflegeheim St. Nicolai hatte das Gesundheitsamt am 24. Oktober Abstriche von allen Bewohnern und der gesamten Belegschaft angeordnet. Die Ergebnisse liegen nun vor: Positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden 43 Bewohner (von 87) sowie 19 Beschäftigte (von 50). Alle Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.



Gesucht - Pflegestellen für Hunde und Katzen 

Einbecker Tierschutzverein kümmert sich um ausgesetzte, verletzte und kranke Tiere

Northeim/Einbeck (lpd). Schnelle und unbürokratische Hilfe für Tiere in Not leisten die Mitglieder des Tierschutzvereins "Einbecker Spendenteam- eine Stimme für Tiere e. V.. Ein eigenes Tierheim betreibt der gemeinnützige Verein aus Einbeck dazu nicht, sondern versorgt die Tiere in privaten Haushalten, bzw. auf Pflegestellen. Der Verein ist daher ständig auf der Suche nach geeigneten Pflegestellen, um den Tieren ein Tierheim zu ersparen. Zwar steht für gemeinsame Treffen und als Sammelstelle für Futter-und Sachspenden der Vereinsgarten am Gänsekamp in Einbeck zur Verfügung, doch Tiere werden dort auf Dauer nicht untergebracht.

„Aber auch finanzielle Unterstützung wird bei hohen Tierarztkosten benötigt, da wir hauptsächlich kranke, verletzte oder ausgesetzte Tiere in unsere Obhut aufnehmen", erläutert die Vereinsvorsitzende Michaela Riekers bei einem Treffen mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Der Verein unterstützt mit ihrem „Mozartprojekt“ aus dem Erlös von kleinen Mozart-Handpuppen, auch bei Tierarztkosten, die von den Tierhaltern nicht alleine aufgebracht werden können. Diese Handpuppen werden liebevoll von den Senioren von der Initiative „Stricken mit Herz“ gehäkelt und gestrickt.

"Wir freuen uns auch über Futterspenden", macht Kassenwartin Christiane Oppermann deutlich.

Zur Unterstützung der wichtigen Vereinsarbeit soll der Landkreis offiziell Mitglied in dem gemeinnützigen Verein werden. "Ich werde dem Kreistag für die Sitzung einen entsprechenden Vorschlag vorlegen", so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. In dem Treffen mit den beiden Vorstandsmitgliedern konnte Dr. Katrin-Annette Göbel, als stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen, eindrucksvoll von Fällen berichten, in denen die Zusammenarbeit mit dem Verein erfolgt ist. "Wir haben schon mehrfach verletzte und kranke Tiere auch aus unwegsamem Gelände bergen und versorgen können", so die Tierärztin.

Wer selbst unterstützen möchte, sei es mit Geld oder Futterspenden, oder sich vorstellen kann, ein hilfebedürftiges Tier aufzunehmen, kann sich per E-Mail an Einbecker-Spendenteam@web.de oder telefonisch unter 0178 5406306 an den Verein wenden.



 

Internationaler Männertag 2020 Vortrag über die Rolle und Identität der Männer in der arabischen Welt

Northeim (lpd). Der Fachbereich Migration und Integration und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim laden am 19. November 2020 zum Vortag „Rolle und Identität der Männer in der arabischen Welt“ ein. Durch den Abend begleiten wird Ethnologin Barbara Aboueldahab. 

In den Medien werden arabische Männer häufig mit Frauenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft in Verbindung gebracht. Woher kommt das? Wie sehen die Männer sich selbst? Gibt es einen Wandel und wie gehen die Männer, aber auch die Gesellschaft damit um? Der Vortrag begibt sich auf Spurensuche nach Ursachen und Gründen, versucht Erklärungen zu finden und wagt einen Ausblick in die Zukunft. Am Ende stellt sich die Frage, welchen Einfluss geflüchtete Männer auf das männliche Rollenbild in ihren Ursprungsgesellschaften haben könnten.

Die Veranstaltung findet am 19. November 2020 von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr in der Aula der Oberschule Northeim, Arentsschildstraße 15a, 37154 Northeim statt. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Anmeldungen sind bis zum 12. November 2020 möglich bei Ira Scheer, Tel. 05551 708319 oder per Mail an ischeer@landkreis-northeim.de.



POL-NOM: Parkenden PKW beschädigt

USLAR (js) Am 26.10.20, gegen 15.00 Uhr, kam es in der Siemensstraße in Uslar zu einem Zusammenstoß beim Ausparken zwischen dem PKW einer 28-jährigen Fahrerin aus einem Uslarer Ortsteil und dem PKW einer 39-jährigen Fahrerin, ebenfalls aus einem Uslarer Ortsteil. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 EUR.



Niedersachsen und die USA

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 104 vom 27.10.2020

HANNOVER. Am 3. November 2020 ist die Präsidentschaftswahl in den USA. Und so ergeben sich einige Fragen zur Bedeutung der USA für unsere Wirtschaft, aber auch Fragen, wie viele US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner eigentlich hier in Niedersachsen leben und sich vielleicht sogar haben einbürgern lassen. Hier nun die Datenlage aus dem Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) aus dem Jahr 2019, also der Zeit vor der Corona-Pandemie.

US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner in Niedersachsen

Nach der Datenlage im Ausländerzentralregister lebten am 31.12.2019 insgesamt 5.390 US-Amerikanerinnen und -Amerikaner in Niedersachsen. Ihr Anteil an allen Ausländerinnen und Ausländern in Niedersachsen lag unter einem Prozent (0,64%). Dennoch ist ihre Zahl seit 1990 kontinuierlich angestiegen und erreichte 2019 den bisher höchsten Stand in Niedersachsen.

Bezogen auf alle US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner in Niedersachsen zeigte sich Ende 2019 folgendes Bild für die vier Statistischen Regionen in Niedersachsen:
Die meisten lebten in der Statistischen Region Hannover, 1.855 Personen (34,4%), gefolgt von Braunschweig mit 1.345 Personen (25,0%), Weser-Ems mit 1.100 Personen (20,4%) und Lüneburg mit 1.090 Personen (20,2%).

Die Gemeinde mit den meisten US-Amerikanerinnen und US-Amerikanern war Ende 2019 die Landeshauptstadt Hannover mit 1.080 Personen.

Insgesamt 16 Personen mit US-amerikanischem Pass (9 männliche und 7 weibliche) ließen sich im vergangenen Jahr in Niedersachsen einbürgern.

Tourismus - Besuch aus Amerika

Im Jahr 2019 kamen 59.570 Gäste aus den USA nach Niedersachsen. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Gäste aus dem Ausland betrug 3,7%. Im Ranking der Herkunftsländer lagen die Niederlande und Dänemark auf den Plätzen 1 und 2, die USA belegten Platz 7. Auch bei der Zahl der Übernachtungen zeigte sich ein ähnliches Bild: die Niederlande und Dänemark lagen vorn, die USA auf dem 6. Rang. Im Vergleich zum Jahr 2018 gab es hier keine Verschiebungen.

Die Gäste aus den USA buchten im Jahr 2019 insgesamt 129.221 Übernachtungen. Ihr Anteil an den Übernachtungen der ausländischen Gäste betrug 3,2%.

Wirtschaftliche Bedeutung im Außenhandel

In die USA wurden im Jahr 2019 niedersächsische Waren im Wert von rund 6,2 Mrd. Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahr 2018 um 29% an. Der Wert der importierten Waren lag 2019 bei 4,1 Mrd. Euro, fast 10% mehr als noch im Vorjahr.

Während bei den Einfuhren mit 33% die Warengruppe der Luftfahrzeuge den größten Anteil ausmachte, waren es bei den Ausfuhren Wasserfahrzeuge mit einem Anteil von 29%.

Insgesamt hatten die USA einen Anteil von 7,3% an allen niedersächsischen Exporten und belegen damit den dritten Platz unter den Bestimmungsländern für niedersächsische Waren im Ländervergleich. Bei den Importen machten Waren aus den USA 4,4% des gesamten Einfuhrwertes aus und lagen damit auf Platz 6 der Ursprungsländer.

Die nächsten Tage werden spannend. Insbesondere auch für die US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner in Niedersachsen. Von diesen sind mehr als 90% über 18 Jahre alt und wären im Falle einer Registrierung für diese Wahl grundsätzlich wahlberechtigt.



 

Kreisabfallwirtschaft informiert

Kostenlose Annahme von Baum- und Strauchschnitt

Northeim (lpd). Auf den Deponien im Landkreis Northeim wird wieder kostenlos Baum- und Strauchschnitt angenommen.

Angenommen wird reiner Baum- und Strauchschnitt aus Privathaushalten, kein sonstiger kompostierbarer Abfall. Der Baum- und Strauchschnitt muss nicht gebündelt oder gekürzt werden. Pro Fahrzeug werden maximal 3 Kubikmeter Material angenommen. Baumstämme über 15 cm Durchmesser, Laub, Grasschnitt, verwelkte Pflanzen werden nicht kostenlos angenommen.

Die kostenfreie Anlieferung von Baum- und Strauchschnitt ist auf der Deponie Blankenhagen vom Montag, 9. November bis Samstag, 14. November 2020 innerhalb der bekannten Öffnungszeiten möglich.

Auf den drei Bauabfalldeponien in Katlenburg, Uslar-Verliehausen und Einbeck beginnt die kostenlose Annahme erst am Dienstag, 10. November 2020 - da diese montags geschlossen sind - und läuft ebenfalls bis Samstag, 14. November.

Weitere Informationen gibt es bei der Kreisabfallwirtschaft Northeim, Matthias-Grünewald-Str. 22 in 37154 Northeim unter der Telefonnummer 05551 708-162 oder 05551 708-164.



POL-HI: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort in Elze -Zeugenaufruf-

Ein 54-jähriger Elzer stellte seinen Pkw Citroen Berlingo am 23.10.2020 gegen 15.45 Uhr in Elze in der Bahnhofstraße auf dem öffentlichen Parkplatz zwischen den Häusern 14/18 ab. Als er gegen 16.30 Uhr zu dem Fahrzeug zurückkehrte, bemerkte er Beschädigungen am Heckbereich des Pkw. Aufgrund der Beschädigungen ist zu vermuten, dass im genannten Zeitraum ein derzeit unbekannter Verursacher gegen das geparkte Fahrzeug geprallt war und sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hatte. Die Schadenshöhe am Citroen wird auf ca. 1500.- Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Elze (Tel 05068/93030) in Verbindung zu setzen.



POL-HI: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort in Banteln -Zeugenaufruf-

Am 26.10.2020 gegen 11.40 Uhr biegt eine derzeit unbekannte Pkw-Fahrerin in Banteln aus der Eimer Straße nach links auf die Göttinger Straße ab. Hierbei missachtet sie die Vorfahrt eines 22-jährigen Bantelners, der mit seinem Kleintransporter die Göttinger Straße in Richtung Bundesstraße 3 befährt. Der Bantelner bremst sein Fahrzeug stark ab und weicht nach rechts aus, um einen Zusammenstoß mit dem Pkw zu verhindern. Infolge des Ausweichmanövers prallt der Kleintransporter gegen die Bordsteinkante und überfährt eine bepflanzte Grünfläche, wobei am Transporter Sachschaden entsteht. Die Verursacherin, die mit einem silbernen Pkw unterwegs war, entfernt sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Elze (Tel. 05068/93030) in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Verkehrsunfallflucht/Zeugenaufruf

(Me)Bad Gandersheim, Hildesheimer Straße Nr. 2 , Zeitraum: Montag, 26. Oktober 2020, zwischen 10:00 Uhr und 12:30 Uhr. Unbekannter Fahrzeugführer (vermutl. ein blauer PKW) streifte beim Vorbeifahren einen grauen PKW  VW-Golf, wobei der linke Außenspiegel beschädigt wurde. Der VW-Golf stand ordnungsgemäß am Fahrbahnrand und der angerichtete Schaden wurde auf 200.-Euro geschätzt. Der nun Unfallflüchtige traf keinerlei schadensregulierende Maßnahmen,er entfernte sich unerlaubt und ist weiterhin flüchtig. Zeugen werden gebeten,sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim - Tel. 05382 919200- zu melden.



POL-HI: Verkehrsunfallflucht in Bad Salzdetfurth - Zeugen gesucht

Bad Salzdetfurth (rue) - Am 26.10.2020 ist es zwischen 17:00 Uhr und 17:35 Uhr im Bad Salzdetfurther Ortsteil Detfurth auf der Straße "An der Peesel" zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen.

Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigt womöglich beim Herausfahren aus dem "Relaxa"- Hotel einen ca. 16 Meter langen Metallzaun, schleift diesen mit sich und entfernt sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.

Durch den Zusammenstoß entsteht ein Sachschaden in Höhe von 3000 Euro. Die Polizei bittet den Unfallverursacher sowie Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizei in Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063/901-0 zu melden.



POL-HI: Rollerfahrer unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein

Lamspringe (kaw) Am 26.10.2020 gegen 14:15 Uhr kontrollierten Beamte des PK Bad Salzdefturth auf der L 488 zwischen Lamspringe und Freden einen 25-jährigen Rollerfahrer aus Freden. Während der Kontrolle ergaben sich Anhaltspunkte auf eine Drogenbeeinflussung des Fahrers. Ein freiwillig durchgeführter Urintest bestätigte den Verdacht. Dem Rollerfahrer wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Zusätzlich stellte sich heraus, dass er ohne erforderlicher Fahrerlaubnis und ohne gültiger Versicherung unterwegs war. Gegen den 25-Jährigen wurden mehrere Straf- und Ordnungswidirgkeitenverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.



Minister Boris Pistorius übergibt Förderbescheid zur Sportstättensanierung an den Landkreis Osnabrück

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat am heutigen Montag (26.10.2020) erneut einen Förderbescheid im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms übergeben. Die Förderung kommt der Sanierung der Dreifachsporthalle in Bad Rothenfelde (Landkreis Osnabrück) zugute.

Das Land Niedersachsen hat für die Jahre 2019 bis 2022 ein 100 Millionen Euro umfassendes Sportstättensanierungsprogramm aufgelegt, um den Sport in Niedersachsen zu stärken. Minister Pistorius: „Ich freue mich, dass ich heute wieder einen Bescheid im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms übergeben darf. Das Programm ist ein wichtiger Beitrag, um die Sportstätteninfrastruktur zu erhalten und den über die Jahre entstanden Investitionsstau nachhaltig abzubauen." 

Die Resonanz zum Programm ist enorm. Im aktuellen Förderjahr 2020 sind mehr als 260 Anträge auf Gewährung einer Zuwendung für die Förderung der Sanierung von Sportstätten im Innenministerium eingegangen - mit einer beantragten Fördersumme von knapp 90 Millionen Euro. Die Zuwendung des Landes wird in Höhe von 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt, bei finanzschwachen Kommunen kann der Anteil sogar bis zu 80 Prozent betragen. Die Mindestförderung liegt bei 50.000 Euro, bei Sporthallen werden maximal 400.000 Euro und bei Hallenschwimmbädern maximal eine Million Euro als Zuwendung gewährt.

Entsprechend der Förderschwerpunkte, die in der Förderrichtlinie festgelegt sind, wird in diesem Jahr ausschließlich die Sanierung von Sporthallen (Turnhallen) und Hallenschwimmbädern gefördert. Unter Berücksichtigung aller Kriterien können insgesamt 98 der über 260 Förderanträge positiv beschieden werden. 

Darunter befindet sich folgende Maßnahme, über die heute persönlich der Bewilligungsbescheid vom Minister ausgehändigt wurde:

Gemeinde Bad Rothenfelde

Sanierung der Dreifachsporthalle in Bad Rothenfelde:                                     

Sanierung der Sanitäranlagen, Erneuerung des Hallenbodens und des Prallschutzes, Erneuerung der Heizung der Warmwasserbereitung und Einbau energieeffizienter Pumpen im Heizkreislauf

Gesamtkosten: 584.693,08 €            

Landeszuwendung:  350.815,00 €



Positionspapier der SPD-Innenminister und -senatoren: A-Innenressorts fordern zeitnahe Umsetzung gemeinsamer Polizeistudie durch Bund und Länder

Pistorius: „Wir erwarten vom Bund eine enge Abstimmung mit den Ländern bei der Ausgestaltung der Studie! Darüber und zu den Inhalten werden wir bei der Innenministerkonferenz im Dezember intensiv diskutieren"

Vor dem Hintergrund der derzeit bundesweit steigenden Corona-Infektionszahlen haben die Minister und Senatoren der SPD-geführten Innenressorts der Länder heute (26.10.2020) im Rahmen einer digitalen Konferenz intensiv zu aktuellen Fragestellungen diskutiert. An dieser Sitzung nahm auch Bundesjustizministerin Christine Lambrecht teil. Bestürzt reagierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Nachricht vom plötzlichen Tode von Thomas Oppermann und drückten gegenüber der Familie Ihre tief empfundene Anteilnahme aus. 

Einen Schwerpunkt der Gespräche bildete die von den A-Ländern vorgeschlagene wissenschaftliche Studie zu Rassismus in der Gesellschaft sowie eine fundierte Untersuchung des Polizeialltags. Die Innenminister begrüßen den Beschluss der Bundesregierung, den Vorschlag der SPD-Seite aufzunehmen und entsprechende Studien in Auftrag zu geben. Dazu der Sprecher der SPD-geführten Innenressorts, der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius: „Unser Ziel war und ist es, dass das BMI federführend und in enger Abstimmung mit den Ländern eine solche Studie auf den Weg bringt. Den entsprechenden Beschluss der Bundesregierung aus der vergangenen Woche unterstützen wir daher ausdrücklich. Es geht dabei nicht darum, die Polizei zu stigmatisieren, sondern im Gegenteil. Wir wollen sowohl eine breit angelegte Studie über Rassismus in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft als auch eine gesonderte Studie zum Polizeialltag, in der natürlich auch die Frage von möglichem rassistischen und diskriminierendem Verhalten innerhalb der Polizei eine Rolle spielen muss."  

Die A-Innenminister und -senatoren erwarten vom Bund in Hinblick auf das Konzept und die Zeitplanung der Studien eng beteiligt zu werden und werden die weitere Umsetzung auf der Haupt-IMK noch einmal thematisieren. Die Standpunkte dazu wurden in einem gemeinsamen Positionspapier festgehalten (siehe Anlage). An der Konferenz nahm ebenfalls der stellvertretende Bundesvorsitzende der GDP, Dietmar Schilff, teil, der in diesem Rahmen die im November beginnende GDP-Kampagne zur Stärkung der Wertschätzung für die Polizei vorstellte. Dieses Ansinnen wird von den A-Innenministern und -senatoren ausdrücklich unterstützt. 

Auf der Digitalkonferenz berichtete Bundesjustizministerin Lambrecht zudem über die aktuellen Sachstände unterschiedlicher Gesetzesvorhaben der Bundesregierung. Zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus sowie islamistischer und anderer erheblicher Gefahren für die innere Sicherheit gehören dazu u.a. das Gesetzespaket gegen Hass und Hetze, das schnellstmöglich in Kraft treten muss, und das in der vergangenen Woche vom Bundeskabinett beschlossene Gesetz zur Anpassung des Verfassungsschutzrechts. Im Hinblick auf die Verfassungsschutznovelle befürworten die A-Innenminister und -senatoren den nun gefundenen Kompromiss auf Bundesebene. Dieser sieht vor, dass Verfassungsschutz, BND und MAD künftig das Instrument der Quellen-Telekommunikationsüberwachung für eine adäquate Bekämpfung und Prävention von Extremismus und Kriminalität nutzen können. Das umstrittene Mittel der Online-Durchsuchung ist auch dank der Intervention der Bundesjustizministerin nicht in den Gesetzentwurf aufgenommen worden.  

Dazu Innenminister Pistorius: „Wir sind uns gemeinsam einig: Die Polizei muss im Jahr 2020 über rechtssichere Möglichkeiten verfügen, um in herausgehobenen Fällen auch auf die Kommunikation in Messengerdiensten zugreifen zu können. Sie braucht digital die gleichen Mittel wie in der analogen Welt, aber eben auch nicht darüberhinausgehend durch ein Instrument wie die Online-Durchsuchung. Der nun gefundene Kompromiss öffnet diesen Weg für Sicherheitsbehörden, ohne unverhältnismäßig in die persönlichen Freiheitsrechte der Menschen einzugreifen." 

Zudem sprachen die Ressortchefs aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Berlin auch über die Folgen der jüngsten Rechtsprechung zur sogenannten Vorratsdatenspeicherung durch den Europäischen Gerichtshof. Minister Pistorius: „Über die Vorratsdatenspeicherung diskutieren wir schon seit Jahrzehnten. Das Urteil des EuGH werden wir sehr gründlich auswerten und analysieren. Wir als A-Innenminister betonen noch einmal, dass gemäß des Beschlusses der Frühjahrs-IMK 2020 die Festlegung von Mindestspeicherpflichten insbesondere bei der Aufklärung schwerer Straftaten im Netz wie der Kinderpornographie für eine effektive Ermittlungsarbeit schlichtweg notwendig ist."

Anlage:  Positionspapier 



Stadt Göttingen trauert um Thomas Oppermann

Am Sonntag, 25. Oktober 2020, ist der Sozialdemokrat, Göttinger Bundestagsabgeordnete und Vizepräsident des Deutschen Bundestages Thomas Oppermann im Alter von 66 Jahren unerwartet gestorben. Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler zeigt sich sehr betroffen vom Tod des Göttinger SPD-Politikers: „Mit Thomas Oppermann verlieren wir einen großen Politiker, einen überaus fleißigen, hoch engagierten Partner, einen zuverlässigen Berater und wertvollen Ratgeber, der immer einen klaren Blick für die Herausforderungen in der Stadt hatte und ein wahrer Freund Göttingens gewesen ist.“


15 Jahre war Oppermann Mitglied des Niedersächsischen Landtags und hat dort unter anderem als Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes die Transformation der Georgia Augusta in eine Stiftung des öffentlichen Rechts verhandelt. „Keine andere Universität in Deutschland besitzt so viel Autonomie und unternehmerische Freiheit wie die Göttinger. Der Weg vom Staatsbetrieb zur Stiftung ist unumkehrbar. Auch für den Erhalt des von der Schließung bedrohten Max-Planck-Instituts für Strömungsforschung setzte Oppermann sich ein und zeichnete für den Neustart eines inzwischen sehr erfolgreichen Instituts für Dynamik und Selbstorganisation mitverantwortlich“, so Köhler.


Auch als Kreistagsabgeordneter standen Göttinger Themen auf seiner Agenda. Seit der Bundestagswahl 2005 war er Mitglied des Deutschen Bundestages, stets als direkt gewählter Abgeordneter. Köhler: „Thomas Oppermann war über viele Jahrzehnte eine herausragende Persönlichkeit der Politik auf Landes- und Bundesebene. Um Göttingen als Standort erstklassiger Wissenschaft zu erhalten, hat er sich für eine außerordentliche Zahl an Investitionen in verschiedene Stadtprojekte starkgemacht.“ Dazu zählten unter anderem der Bau des XLABs, die Instandsetzung der neuen „Alten“ Universitätsbibliothek, die Gründung einer Internationalen Schule am Felix-Klein-Gymnasium, der Umbau des Bahnhofs, der Ausbau der Autobahn 7 zwischen Göttingen Nord und Nörten-Hardenberg, die Entstehung des „Forum Wissen“, die Sanierung der Johanniskirche, der Bau des Kunsthauses im Kunstquartier, die Sanierung des Otfried-Müller-Hauses für Junges Theater und KAZ und die dauerhafte Förderung der Händelfestspiele aus Bundesmitteln.


Der Oberbürgermeister weiter: „In seiner ihm eigenen Geradlinigkeit und Prinzipientreue ist Thomas Oppermann unserer Stadt auch in seiner Berliner Zeit eng verbunden geblieben. Als Parlamentarischer Geschäftsführer gehörte Oppermann schnell zu den Organisatoren der ersten großen Koalition, als Fraktionsvorsitzender im Bundestag und als dessen Vizepräsident war er ausdrücklich Göttinger Bundestagsabgeordneter. Thomas Oppermann hat die Entwicklung der Stadt Göttingen mitgeprägt. Unsere Stadt ist ihm zu großem Dank verpflichtet. Im Gedanken bin ich bei seinen Angehörigen und den vielen Menschen, die heute mit mir trauern.“



Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim Aktuelle Fallzahlen vom 26. Oktober

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim 358 Corona-Infektionen bekannt geworden. 188 Personen – eine mehr als am Freitag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Seit Freitag sind damit acht neue Corona-Fälle hinzugekommen.

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seitewww.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen eine 7-Tageinzidenz pro 100.000 Einwohner von 13,6 für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Die Zahl wird täglich auf der Seite des Landes Niedersachsen veröffentlicht.

Die Anzahl der Verstorbenen liegt unverändert bei sieben Personen.

 

Aufgrund von technischen Problemen können wir Details zu den Neuerkrankungen und die Aufschlüsselung der Infizierten zu den einzelnen Gemeinden heute nicht mitteilen und werden diese am Dienstag nachreichen. Wir bitten um Verständnis.



 

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind 62 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert,

 4 davon werden stationär behandelt. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 341 Fällen. Als genesen gelten 269 Personen. Verstorben sind 10 Personen.

Die 7-Tagesinzidenz ist hier zu finden:https://www.apps.nlga.niedersachsen.de/corona/iframe.php

Gesamtzahl der bisher gemeldeten Fälle verteilt auf das Kreisgebiet:

Aerzen

19

Bad Pyrmont

40

Coppenbrügge

11

Emmerthal

15

Hameln

150

Hess. Oldendorf

29

Salzhemmendorf

16

Bad Münder

61

Die akut erkrankten Personen verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aerzen

5

Bad Pyrmont

2

Coppenbrügge

2

Emmerthal

4

Hameln

43

Hess. Oldendorf

0

Salzhemmendorf

6

Bad Münder

0

Fälle der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne:

Aerzen

15

Bad Pyrmont

9

Coppenbrügge

4

Emmerthal

11

Hameln

103

Hess. Oldendorf

7

Salzhemmendorf

10

Bad Münder

20

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.



OB und Landrat plädieren für Landkreis-Fallzahlen ohne Grenzdurchgangslager und Rosenthaler Hof

Bei der Ermittlung der Corona-Fälle für die Stadt und den Landkreis Göttingen werden die Fallzahlen aus dem Grenzdurchgangslager Friedland sowie aus der Vorquarantänestation „Rosenthaler Hof“ des Bundes bislang den Göttinger Daten zugeschrieben. Damit wirken sie sich auch auf die 7-Tages-Inzidenz je 100.000 Einwohner*innen aus.

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Bernhard Reuter, Landrat des Landkreises Göttingen, haben sich nun beim Niedersächsischen Sozialministerium dafür eingesetzt, dass die Fallzahlen zukünftig nicht mehr mit in die Göttinger Statistik einfließen. „Wir fordern ab sofort vom Land, dass infizierte Personen im Rosenthaler Hof und im Grenzdurchgangslager Friedland aus der Quote genommen werden. Sie leben nur kurzzeitig in unserer Region und verlassen das Durchgangslager bzw. den Rosenthaler Hof bis dahin nicht. Die Infektionsfälle sind also klar abgrenzbar“, unterstreicht OB Köhler die Forderung.

Landrat Reuter ergänzt: „Unsere Einwohnerinnen und Einwohner insbesondere in der Gemeinde Friedland leisten mit dem Grenzdurchgangslager bereits seit Jahrzehnten einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag. Das darf indes nicht dazu führen, dass sich dort aufhaltende und infizierte Personen auf die Landkreis-Quote gedrückt werden. Das führt zu einem Ungleichgewicht, hilft niemandem und wirkt auf die Menschen vor Ort wie eine Bestrafung. Die Situation kann nicht zum Nachteil der Stadt- und Kreisbevölkerung sein, denn beide Einrichtungen könnten überall im Land stehen.“

Inzwischen hat der 7-Tage-Inzidenzwert je 100.000 Einwohner*innen im Landkreis die Marke von 35 überschritten. Er liegt am Montag, 26. Oktober 2020, bei 39,6. Damit treten die Maßnahmen, die das Land sowie das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen benannt haben, in Kraft. Dazu zählt beispielsweise, dass in Göttingen auf und innerhalb des Walls sowie in der Bad Lauterberger Fußgängerzone eine Alltagsmaske in der Öffentlichkeit zu tragen ist. Private Zusammenkünfte sind auf maximal 15 Personen beschränkt, in Gaststätten auf 25.



Aus gesundheitlichen Gründen: Walkenrieder Bürgermeister in den Ruhestand versetzt

Dieter Haberlandt, Bürgermeister der Gemeinde Walkenried, wird mit Ablauf des Monats Oktober 2020 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand treten. Der Landkreis Göttingen hat damit dem Antrag der Gemeinde Walkenried entsprochen. 

Kreisrätin Marlies Dornieden hat Haberlandt - im Beisein seines Allgemeinen Vertreters Christopher Wagner - vor wenigen Tagen im Kreishaus in Osterode sowohl die Verfügung der Kommunalaufsicht als auch die Ruhestandsurkunde überreicht. Dabei dankte sie ihm ausdrücklich für sein stetiges Engagement zum Wohle der Gemeinde Walkenried und ihrer Ortsteile und wünschte ihm gesundheitlich weiterhin eine schnelle und vollständige Genesung. 

Dieter Haberlandt hat im August 2020 seinen 65. Geburtstag begangen. Der Gemeinde Walkenried und deren Ortsteilen ist er Zeit seines Berufslebens eng verbunden. Seine Ausbildung begann im Jahre 1971 in der Gemeinde Wieda und sie wurde im Rahmen der Gebietsreform 1972 von der ehemaligen Samtgemeinde Walkenried fortgeführt. Dort absolvierte er die Einheitslaufbahn, wurde im Juli 1984 erstmals in ein Beamtenverhältnis berufen und konnte am 01.07.2011 bereits sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern. Er war unter anderem zuständig für den Personalbereich, leitete aber auch temporär das Bauamt und die Kämmerei. Zudem bekleidete er die Funktion des stellvertretenden Gemeindedirektors und des Allgemeinen Vertreters des Samtgemeindebürgermeisters und wurde erstmals im Jahre 2013 zum hauptamtlichen Samtgemeindebürgermeister gewählt. Bei der letzten Kommunalwahl 2016 wurde er als Bürgermeister der Gemeinde Walkenried bestätigt. Seine Wahlzeit hätte regulär am 31.10.2020 geendet.



POL-HI: Zeugenaufruf nach Einbrüchen in Hildesheim

HILDESHEIM - (jpm)Am vergangenen Wochenende wurden bei der Polizei Hildesheim Einbrüche in eine Hundeschule, ein Bürogebäude sowie ein Einfamilienhaus angezeigt. Diesbezüglich wird um mögliche Zeugenhinweise gebeten.

Im Zeitraum vom 10.10.2020, 12:00 Uhr bis zum 24.10.2020, 16:20 Uhr brachen unbekannte Täter die Tür zu einem Verschlag auf dem Gelände einer Hundeschule in der Straße Am Mastberg auf und entwendeten mehrere Bierzelttische. Es ist anzunehmen, dass das Diebesgut mit einem geeigneten Fahrzeug abtransportiert wurde.

Am 25.10.2020, zwischen 13:50 Uhr und 19:45 Uhr stiegen unbekannte Täter, nach dem gewaltsamen Öffenen eines Fensters, in das Bürogebäude einer Heizungs- und Sanitärfirma in der Beusterstraße ein. Dabei wurde ein mittlerer dreistelliger Geldbetrag erbeutet.

Zwischen dem 18.10.2020, 08:00 Uhr und dem 25.10.2020, 16:30 Uhr wurde die Terrassentür eines Einfamilienhauses in der Straße Hausbergring aufgebrochen. Bisher vorliegenden Informationen zufolge wurde nichts entwendet.

Hinweise und Beobachtungen zu den Taten nimmt die Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 entgegen.



Corona-Pandemie: Zahl der positiv getesteten Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen liegt bei 156

Inzidenzwert von 35 ist am 26. Oktober 2020 überschritten

Die Zahl der positiv getesteten Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen liegt aktuell bei 156. Die Gesamtzahl bestätigter Infektionen mit dem Corona-Virus liegt bei 1.725; davon sind 643 in der Stadt Göttingen gemeldet, 1.082 im weiteren Kreisgebiet. 1.484 Personen gelten als von der Infektion genesen, 85 sind in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben. Die Quote der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt laut der maßgeblichen Inzidenz-Ampel des Landes für Montag, 26. Oktober 2020, bei 39,6.

Die Fallzahlen zum Corona-Geschehen in den Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Infizierte / aktuell Erkrankte)

 

  • Flecken Adelebsen (11 / 3)
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) (48 / 2)
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz (102 / 9)
  • Stadt Bad Sachsa (83 / 2)
  • Flecken Bovenden (31 / 3)
  • Samtgemeinde Dransfeld (16 / 2)
  • Stadt Duderstadt (112 / 33)
  • Gemeinde Friedland (69 / 3)
  • Samtgemeinde Gieboldehausen (63 / 13)
  • Gemeinde Gleichen (31 / 3)
  • Stadt Göttingen (643 / 37)
  • Stadt Hann. Münden (50 / 12)
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz (58 / 12)
  • Stadt Herzberg am Harz (224 / 7)
  • Stadt Osterode am Harz (112 / 6)
  • Samtgemeinde Radolfshausen (6 / 0)
  • Gemeinde Rosdorf (52 / 5)
  • Gemeinde Staufenberg (10 / 4)
  • Gemeinde Walkenried (4 / 0)



POL-HI: Diebstahl von Katalysatoren

HILDEHEIM - (jpm)Zwischen dem 18.10.2020 und dem 23.10.2020 wurden im Stadtgebiet von Hildesheim an fünf Pkw die Katalysatoren abmontiert und entwendet.

Im Zeitraum vom 18.10.1010, 01:00 Uhr bis zum 21.10.2020, 17:00 Uhr war ein VW Golf in der Zeppelinstraße Ecke Frankenstraße betroffen.

In der Straße An der Scharlake schlugen unbekannte Täter zwischen dem 19.10.2020, 06:00 Uhr und dem 23.10.2020, 16:30 Uhr zu. Hierbei wurde der Katalysator an einem VW Lupo gestohlen.

Zwischen dem 20.10.2020, 17:45 Uhr und dem 21.10.2020, 11:30 Uhr kam es zu einem Diebstahl an einem VW Polo, der in der Renatastraße stand.

Gleich zwei Fahrzeuge, ein BMW 323 sowie ein VW Golf, waren in der Siemensstraße betroffen. Der Tatzeitraum lag dabei zwischen dem 22.10.2020, 19:00 Uhr und dem 23.10.2020, 09:00 Uhr.

Zeugen, die in Zusammenhang mit den Diebstählen eventuell Beobachtungen getätigt haben, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.



 

Corona: private Zusammenkünfte und Feiern


Mit wem darf man sich noch treffen ?

Landkreis Hildesheim (lps/I). Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz der laborbestätigten Neufälle im Landkreis Hildesheim bei 88,5. Damit gelten auch weiterhin strenge Regeln für private Zusammenkünfte und Feiern.
Egal ob zuhause, im Freien oder in einer Gaststätte oder angemieteten Räumen: es dürfen sich derzeit nur maximal zehn Personen treffen, die entweder aus bis zu zwei verschiedenen Haushalten kommen oder nahe Familienangehörige sind. Dazu zählen gemäß § 11 Abs. 1 Satz 1 StGB (Pflege-)Eltern, (Pflege-)Kinder, Großeltern, Ehe- und Lebenspartner, Verlobte sowie Ehe- oder Lebenspartner der Geschwister, Geschwister der Ehe- oder Lebenspartner, und zwar auch dann, wenn die Ehe oder die Lebenspartnerschaft, welche die Beziehung begründet hat, nicht mehr besteht oder wenn die Verwandtschaft oder Schwägerschaft erloschen ist.
Diese Beschränkungen gelten für alle spontane Treffen und für private Feiern. Weiterhin mit unbeschränkter Teilnehmerzahl dürfen – unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften – stattfinden zum Beispiel Gottesdienste, Elternabende, Eigentümerversammlungen, Vereinssitzungen oder auch Lehrveranstaltungen (auch im außerschulischen Bereich) sowie Tagungen und Fortbildungen.
Für die Durchführung von (Sport-)Veranstaltungen hingegen gelten ebenfalls einige Einschränkungen, solange die Sieben-Tage-Inzidenz über 35 liegt.



POL-HI: Präventionsveranstaltung Einbruchschutz Präventionstipps

HILDESHEIM-(kri)-Am vergangenen Wochenende informierten Verantwortliche des Präventionsrates der Stadt Hildesheim und Beamte des Präventionsteams der Polizeiinspektion Hildesheim Bürgerinnen und Bürger zum Thema Einbruchschutz.

Ankündigung der Veranstaltung siehe Pressemeldung vom 16.10.2020

Pressemeldung: https://bit.ly/3kwD21o

Wir möchten noch einmal auf die Möglichkeit einer telefonischen Beratung hinweisen. Diese findet am 28.10.2020 in der Zeit zwischen 16:00 Uhr und 19:00 Uhr statt. Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger mögen in dem Zeitraum die Telefonnummer 05121-939-108 wählen. Das Präventionsteam steht auch außerhalb dieser Aktion für Fragen zur Verfügung.

E-Mail-Adresse: praevention@pi-hi.polizei.niedersachsen.de

Tipps Einbruchschutz:

Die Haus- und Wohnungstüren sollten nach dem Schließen immer auch verschlossen werden.

Auch die Fenster, Balkon- und Terrassentüren sollten geschlossen werden, denn auf kipp-stehende Türen und Fenster bieten wenig Einbruchschutz.

Die Wohnungstür- und Haustürschlüssel sollten nicht außerhalb der Wohnung oder des Hauses versteckt sein. Denn Einbrecher kennen die Verstecke.

Kommt es zu einem Verlust eines Schlüssels, sollte der Schließzylinder gewechselt werden.

Kündigen Sie Ihren Urlaub nicht auf den Social-Media-Kanälen an. Lassen Sie von Verwandten oder Nachbarn Ihren Briefkasten leeren.



POL-HI: Polizei Hildesheim beteiligt sich an europaweiten Kontrollen

(jpm)Im Zeitraum vom 12.10.2020 bis zum 23.10.2020 fand der sogenannte Joint Action Day Mobile statt. Dieser wurde von der Europäischen Grenzschutzagentur Frontex ausgerichtet. Im Fokus der europaweiten Kontrollaktionen standen dabei die Bekämpfung der Kfz-Kriminalität, die Bekämpfung von Menschenhandel und Schleusung sowie die Aufdeckung von Dokumentenfälschungen.

Auch die Polizei Hildesheim beteiligte sich an der Aktion. In dem angegebenen Zeitraum führten Beamte der Autobahnpolizei und der Verfügungseinheit täglich ganzheitliche Kontrollen auf der A 7 durch. Zudem erfolgte am 21.10.2020 eine stationäre Kontrolle auf der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde in Fahrtrichtung Hannover.

Die Beamten überprüften insgesamt 252 Fahrzeuge. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Gegen einen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des unerlaubten Aufenthalts und fehlender Arbeitserlaubnis eingeleitet. An einem Fahrzeug befand sich eine gefälschte HU-Plakette.  Ein Fahrzeugführer war unter Alkoholeinfluss unterwegs. Zwei weitere verfügten nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis. Bei acht Fahrern wurden Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht festgestellt. Sechs Fahrzeugführer nutzen widerrechtlich ein Mobiltelefon während der Fahrt. In Fünf Fällen wurden Verstöße wegen mangelnder Ladungssicherung bzw. Überladung festgestellt. Drei Mal stellten die Beamten Verstöße gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz fest. Ferner wurden vierzehn sonstige Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet.

Die Einsatzleiterin, Polizeioberkommissarin Sarah Müller, von der Autobahnpolizei Hildesheim resümierte: "Auch wenn im Hinblick auf die im Fokus der Aktion stehenden Ziele keine entsprechenden Feststellungen getroffen werden konnten, belegen die festgestellten Verstöße die Wichtigkeit von Kontrollen entlang der A 7".



POL-NOM: Wartungsarbeiten an den Telefonanlagen der Polizei in Northeim und Uslar

Northeim, Dienstag, 27.10.2020 in der Zeit von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Uslar, Mittwoch, 28.10.2020 in der Zeit von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

NORTHEIM/ USLAR (köh) - Aufgrund von Wartungsarbeiten an der Telefonanlage kann es am 27.10.2020 am Standort Northeim zu einem kurzfristigen Ausfall des Amtsanschlusses (05551- 7005...) kommen.

In Uslar wird die Telefonanlage des Polizeikommissariats am 28.10.2020 umgestellt. Auch dort kann es zu kurzfristigen Störungen der Amtsleitung (05571- 92600...) kommen.

Die Polizeiinspektion Northeim bittet darum, in dringenden Fällen den polizeilichen Notruf 110 zu wählen.



Vollsperrung: K50 bei Fohlenplacken wird ab Mittwoch saniert

Die Kreisstraße 50 zwischen Fohlenplacken und dem Abzweig zum Allernbusch wird am Mittwoch, den 28.10. für mehrere Tage gesperrt. Grund ist die Fahrbahnerneuerung eines rund 400 Meter langen Teilstückes im Bereich des Abzweiges. Die Fahrbahnoberfläche soll dabei abgefräst werden und durch eine neue Asphaltdeckschicht ersetzt werden.
Sollten keine witterungsbedingten Unterbrechungen nötig sein,  werden die Arbeiten am Wochenende abgeschlossen sein, sodass die Straße ab Montag zunächst mit Geschwindigkeitsbeschränkung und dem Hinweis auf eine fehlende Fahrbahnmarkierung wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.
Als Umleitung empfiehlt die Straßenmeisterei die Bundesstraße B497 von Holzminden über Neuhaus und umgekehrt. 



POL-NOM: Unter Drogen- und Alkoholeinfluss Pkw geführt

Bad Gandersheim, Lohmühlen, Sonntag, 25.10.20, 23.40 Uhr

BAD GANDERSHEIM (schw) - Am Sonntag, 25.10.20, 23.40 Uhr fiel Beamten der Polizei Bad Gandersheim im Lohmühlenweg in Bad Gandersheim der Pkw eines 29-jährigen Esseners auf und wurde einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Im Rahmen der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkohol in der Atemluft des 29-jährigen. Ein durchgeführter Atemalkohltest bestätigte den Verdacht und ergab einen Wert von über 0,9 Promille. Im weiteren Verlauf der Kontrolle fielen den Beamten drogentypische Auffallerscheinungen bei dem Essener auf. Auf Befragen gab der 29-jährge zu, kurz vor Fahrtantritt Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Es wurde eine Blutprobe angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Da ein weiterer Besitz von Betäubungsmitteln eingeräumt wurde, wurde das derzeit durch den Essener bewohnte Zimmer in Bad Gandersheim durchsucht. Die Durchsuchung führte zum Auffinden weiterer Betäubungsmittel in geringer Menge Gegen den Essener wurden Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss berauschender Mittels eingeleitet.



POL-NOM: In einer scharfen Kurve von der Straße abgekommen

Einbeck(pap) Ein 18 jähriger aus einem Einbecker Ortsteil befuhr Am Samstag, 24.10.2020, gegen 23.30 Uhr die Kreisstraße 503 von Iber in Richtung Edemissen. In der scharfen Linkskurve vor Edemisssen, die bereits in der letzten Woche Schauplatz eines Verkehrsunfalles gewesen ist, kam er mit seinem Pkw nach rechts von der Straße ab und landete im Straßengraben. Glücklicherweise blieben er und seine beiden Mitfahrer (18 und 15)unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 7500 Euro. Der Pkw musste durch ein Abschleppunternehmen aus dem Graben geborgen werden.



 

Sitzung des Kreistages am 30. Oktober 2020 Fragen wieder online einreichen

Northeim (lpd). Am Freitag, 30. Oktober findet die nächste Sitzung des Kreistages in der Northeimer Stadthalle statt. Wegen des Corona-Infektionsgeschehens gelten für die Besucherinnen und Besucher besondere Abstands und Hygiene-Vorgaben. Wer die Sitzung besuchen möchte, um in der Einwohnerfragestunde Fragen an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zustellen, kann dieses wieder vor der Sitzung tun.

In jeder Kreistagssitzung haben die Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit, Fragen an die Landrätin zu stellen. Um vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Sitzung so kurz wie möglich halten zu können, können die Fragen vor der Sitzung eingereicht werden. Das ist online unter www.landkreis-northeim.de/kreistag möglich. Aber auch schriftlich an Landkreis Northeim – Kreistagsbüro, Medenheimer Str. 6/8, 37154 Northeim.

Die Anfragen müssen bis Mittwoch, 28. Oktober um 18 Uhr eingegangen sein. Wenn möglich, werden sie bis zur Kreistagssitzung beantwortet. In jedem Fall gibt es aber eine persönliche Antwort sowie eine Veröffentlichung im öffentlichen Protokoll. Der Kreistagssitzung kann auch online unter www.landkreis-northeim.de/liveticker in Form eines Live-Tickers gefolgt werden.

Unabhängig von den geltenden Kontaktbeschränkungen sind die Sitzungen des Kreistages aber öffentlich und der Besuch möglich. „Wer momentan größere Ansammlungen von Menschen meiden möchte, auch um sich selber zu schützen, soll die Möglichkeit haben, seine Fragen trotzdem zu stellen“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die Ausweitung der Einwohnerfragestunde.

Zum Schutz vor dem Infektionsgeschehen werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Außerdem ist während der Sitzung sowie beim Betreten und Verlassen der Stadthalle der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen zu wahren. Beim Betreten der Räumlichkeit sollte eine Handdesinfektion erfolgen.

In der nächsten Kreistagssitzung werden verschiedene Themen behandelt. Unter anderem steht ein Antrag der Kreistagsfraktion BÜNDNIS 90 / Die Grünen auf der Tagesordnung, in dem es um eine Erklärung des Landkreises Northeim zum „Sicheren Hafen“ geht. Auch über einen Antrag der SPD-Kreistagsfraktion muss abgestimmt werden. Dabei geht es um Parkerleichterungen für ambulante Pflegedienste und Hebammen. Ein Antrag der SPD und ein Antrag der Gruppe FDP/GfE sollen an den Fachausschuss für Soziales, Gesundheit, Frauen, Familie und Senioren verwiesen werden. Außerdem sollen sich die Kreistagsmitglieder dafür aussprechen, in der nächsten Wahlperiode einen Digitalisierungsausschuss zu bilden, der sich insbesondere mit der Digitalisierung der Kreisverwaltung auseinandersetzt. Weitere Tagesordnungspunkte befassen sich mit der Bereitstellung von Geldern für einen Tierschutzverein in Einbeck sowie mit außerplanmäßigen Kosten für die Kreisverwaltung, die auf Grund der Corona-Pandemie entstehen. Der Doppelhaushalt 2020/2021 soll um einen Nachtragsstellenplan ergänzt werden.

 

Die Tagesordnung ist unter www.landkreis-northeim.de/kreistag



 

 

Kostenpflichtige Abgabe Gewerbebetriebe können Sonderfälle abgeben

Northeim (lpd). Am Donnerstag, 5. November 2020, können Gewerbebetriebe von 10 bis 14 Uhr bei der Kreisabfallwirtschaft Sonderabfälle auf dem Kreisgaragenhof (Matthias-Grünewald-Str. 22 in Northeim) abgeben. Die Abgabe erfolgt gegen eine Gebühr und richtet sich an Gewerbebetriebe, deren Sonderabfall die Menge von jährlich insgesamt 2.000 Kilogramm nicht übersteigt.

Als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung wird ein herkömmlicher Übernahmeschein als Papierbeleg ausgestellt. Ein elektronisches Verfahren ist für Kleinanlieferer nicht vorgeschrieben. Zu Zeiten der Corona Krise gibt es zum bekannten Ablauf der letzten Jahre eine Änderung. So wird am 5. November 2020 keine Barzahlung möglich sein. Anliefernde erhalten eine Rechnung.

Folgende Sonderabfälle können abgegeben werden: Spraydosen mit schädlichen Restinhalten, ölhaltige Betriebsmittel, Lösemittel, flüssige Kleber, flüssige Lacke und Farben, Fette, Wachse, nicht ausgehärtete Harze, Fotochemikalien, Säuren, Laugen, Beizmittel, Ammoniak, flüssige Holzschutzmittel, Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, PCB-haltige Kondensatoren, Laborchemikalien, Quecksilber, quecksilberhaltige Stoffe, Feinchemikalien (wie Putz- und Reinigungsmittel).

Weitere Sonderabfälle werden nur nach vorheriger Anmeldung bei der Kreisabfallwirtschaft angenommen, wenn hierfür Entsorgungsmöglichkeiten bestehen.

Gerätebatterien und Geräteakkumulatoren aus dem Kleingewerbe werden kostenlos angenommen. Vertreiber von Batterien müssen diese jedoch über eingerichtete Rücknahmesysteme selbst entsorgen.

Leuchtstoffröhren und Ölradiatoren werden als Elektroaltgeräte in haushaltsüblichen Mengen auf der Hausmülldeponie Blankenhagen kostenlos angenommen.

Weitere Informationen erteilt die Gewerbeabfallberatung der Kreisabfallwirtschaft unter der Telefonnummer 05551/708-160.



 

POL-HI: Versuchter Einbruch in Wohnung - Zeugenaufruf

Gronau(Leine)(lor). Im Tatzeitraum von Donnerstag 22.10.2020 20:45 Uhr bis Samstag 24.10.2020 22:48 Uhr versuchen bislang unbekannte Täter in eine Wohnung in der Straße "Eitzumer Weg 20 A" in 31028 Gronau einzudringen.

Zu der genauen Schadenshöhe können bislang keine Angaben gemacht werden.

Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Elze unter der Telefonnummer 05068-93030 in Verbindung zu setzen.



POL-HI: Sachbeschädigung an Ortseingangsschild in 31028 Gronau (Leine) - Zeugenaufruf

Gronau: (lor) In der Nacht vom 24.10.2020 auf den 25.10.2020 beschädigen bislang unbekannte Täter im Zeitraum von 04:30 Uhr bis 04:45 Uhr das Ortseingansschild der Stadt Gronau. Die Höhe des entstandenen Schadens kann noch nicht genau beziffert werden. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05068-93030 bei der Polizei in Elze zu melden.



Corona-Pandemie: Neue Infektionsfälle in der Groner Landstraße

Im Wohnkomplex an der Göttinger Groner Landstraße gibt es neue Infektionen mit dem Corona-Virus. Bislang konnten zwei positive Personen festgestellt werden, beide sind unabhängig voneinander getestet worden. Sie und Kontaktpersonen der Kategorie 1 befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Einhaltung der Quarantäne und der gesundheitliche Zustand der Infizierten wird regelmäßig überwacht.

Für eine Quarantäneanordnung über den gesamten Gebäudekomplex besteht kein Anlass. Wer also nicht infiziert oder Kontaktperson der Kategorie 1 ist, kann den Wohnkomplex verlassen und betreten. Für Schülerinnen und Schüler gilt allerdings, dass sie erst nach Vorlage eines negativen Tests wieder zur Schule gehen dürfen. Hierbei handelt es sich um eine rein vorsorgliche Schutzmaßnahme, um eine etwaige Ausbreitung über die Schulen von vornherein auszuschließen. Für sie sowie für Menschen über 60 Jahre wird am Montag, 26. Oktober 2020, eine kleine Teststation im Innenhof des Komplexes aufgebaut. Darüber wurden die Bewohnerinnen und Bewohner noch am Sonntag, 25. Oktober 2020, auf mehreren Kanälen in Deutsch und Rumänisch hingewiesen.

„Wichtig ist, dass Infizierte und deren enge Kontaktpersonen die Quarantäne einhalten“, unterstreicht Petra Broistedt, Leiterin des Stabs für besondere Ereignisse der Stadt Göttingen. „Um Hürden in der Verständigung zu vermeiden, werden alle notwendigen Informationen von Dolmetscher*innen bzw. in Textform zweisprachig vermittelt. Außerdem helfen wir den Menschen, indem wir sie beispielsweise kostenlos mit Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs versorgen.“ Den infizierten Personen und ihren Familien wurde angeboten, die Quarantäne in größeren, von der Stadt bereitgestellten Quarantänewohnungen mit Vollverpflegung abzuleisten. Dies wurde von beiden bislang abgelehnt.

Nach dem im Juni 2020 in dem Komplex ein Ausbruchsgeschehen festgestellt worden war, hatte die Stadt mit einem Maßnahmebündel eine weitere Ausbreitung des Virus in die Stadtgesellschaft erfolgreich verhindert. Mit weiteren Maßnahmen soll außerdem die Lebenssituation der Menschen im Gebäudekomplex verbessert werden.

Zu den Maßnahmen zählen unter anderem:

  • Von der Hausverwaltung wurden Nachweise gefordert, dass die im Rahmen der Brandschutzbegehung des Gebäudekomplexes Groner Landstraße 9, 9a und b festgestellten Mängel von den Eigentümer*innen behoben werden.
  • Ein regelmäßiger Runder Tisch mit den Hausverwaltungen der Hochhauskomplexe wurde initiiert (Themen: Prävention von weiteren Corona-Ausbrüchen, Verbesserung der Wohnsituation und des Wohnumfeldes, Maßnahmen gegen Überbelegung, Sanierung)
  • Es wurden Hygienekonzepte von den Hausverwaltungen eingefordert, die wiederholt und ohne vorherige Ankündigung vom Stadtordnungsdienst kontrolliert werden. Zu den Hygienekonzepten zählt insbesondere die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz in den Fluren und Treppenhäusern sowie Aufzügen zu tragen. Außerdem müssen gemeinschaftlich genutzte Fläche wie Flure und Aufzüge regelmäßig gereinigt und gelüftet werden
  • Für Kinder aus den beiden Hochhauskomplexen, die von Corona betroffen waren, wurde ein Sommer- und Herbstferienprogramm mit Spiel- und Bewegung angeboten. Außerdem gab es Unterrichtseinheiten, um verpasste Schulstunden aufzuarbeiten
  • Am Ende der Sommerferien gab es einen Infopoint vor dem Komplex der Groner Landstraße 9, 9a und b mit Infos zu Corona, zu Testungen für Reiserückkehrende, der Möglichkeit einer Online-Anmeldung zu Tests im Testzentrum sowie eine kostenlose Verteilung von waschbaren Mund-Nasen-Schutzmasken
  • Es wurde die Überprüfung von Mietwucher in Einzelfällen durch die Staatsanwaltschaft veranlasst
  • Mit dem Haupteigentümer der Appartements der Groner Landstraße 9, 9a und b, der inzwischen mehr als 70 Prozent der Wohnungen hält, wurden Gespräche über Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnsituation und des Wohnumfeldes geführt, unter anderem zu diesen Themen:
  • Zusammenlegung von 1- und 2-Zimmer-Wohnungen zu größeren Appartements, um den Wohnraum stärker als bisher unterschiedlichen Mietinteressent*innen zur Verfügung stellen zu können
  • Einrichtung eines Pförtnerdienstes zur Zugangssteuerung
  • Schaffung einer Containerlösung im Innenhof als Anlauf- und Beratungsstelle mit der Möglichkeit, dort Erstberatung zu Themen wie frühe Hilfen, Kitabesuch, Erziehungshilfen, Hausaufgabenhilfe, Alkohol- und Drogenproblemen, Wohnungslosigkeit, Schulden anzubieten sowie niedrigschwellige Sprachkurse sowie Projekte wie „Früher Kita-Einstieg“ zu verorten



POL-NOM: Gullideckel aus der Fahrbahn gehoben

37154 Northeim, OT Höckelheim, Angerstraße 1, Sonntag 23.10.2020, 01.55 Uhr

NORTHEIM (hei) - in der Nacht von Samstag auf Sonntag, um 01.55 Uhr wurde durch einen Anwohner eine Gruppe Jugendlicher gemeldet, die in der Angerstraße, im Northeimer Ortsteil Höckelheim Gullideckel aus der Fahrbahn herausheben. Vor Ort konnten die eingesetzten Polizeikräfte tatsächlich einen herausgenommenen Gullideckel feststellen. Am Einsatzort befand sich auch eine Personengruppe mit drei männlichen und einer weiblichen Heranwachsenden im Alter von jeweils 18 bzw. 19 Jahren. Bei der anschließenden Personalienfeststellung stritten alle ab, etwas damit zu tun zu haben. Der Gullideckel konnte mit eigenen Mitteln wieder eingesetzt werden. Zu konkreten Gefährdungssituationen oder Verkehrsunfällen mit vorbeifahrenden Kraftfahrzeugen kam es glücklicherweise nicht. Gegen die Heranwachsenden wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.



POL-NOM: Polizeibeamte bei Verkehrskontrolle beleidigt

Einbeck (ho); Bei einer Verkehrskontrolle in der Walter-Poser-Straße in Einbeck wurden die eingesetzten Beamten von dem 25-jährigen Fahrzeugführer beleidigt. Der Fahrzeugführer war augenscheinlich mit der Kontrolle nicht einverstanden und äußerte seinen Unmut in Form von Beleidigungen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.



POL-NOM: Verkehrsunfall ohne Verletzte

Einbeck (ho); Am 24.10.2020 gegen 23:35 Uhr kam es auf der K503 zwischen Iber und Edemissen zu ein Verkehrsunfall. Ein 18-jähriger Fahrzeugführer kam in einer Kurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Durch den Unfall wurde das Fahrzeug so beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war und von einem Abschleppunternehmen geborgen werden musste. Der Sachschaden wird auf ca. 7.500 Euro geschätzt. Der Fahrzeugführer und die beiden Insassen (18 und 15 Jahre alt) blieben bei dem Unfall unverletzt.



POL-NOM: Wechselseitige Körperverletzung

Dassel (ho); Am 24.10.20 gegen 21:15 Uhr kam es in der Liegnitzer Straße, OT Markoldendorf, 37586 Dassel zu einem Streit zwischen zwei männlichen Personen. Beide Personen schildern den Sachverhalt sehr unterschiedlich. Bei der Auseinandersetzung wurde auch ein Tierabwehrspray (Pfefferspray) von einem Beschuldigten eingesetzt. Weiterhin wurde ein Pullover und eine Kommode beschädigt. Aufgrund der getätigten Aussagen vor Ort wurde gegen die beiden Beschuldigten Strafverfahren eingeleitet. Einen 45-jährigen Mann erwartet ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung und einen 26-jährigen Mann ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch.



POL-NOM: Verkehrsunfall durch Auffahren

37154 Northeim, Wallstraße 33, Freitag 23.10.2020, 15.30 Uhr

NORTHEIM (hei) - eine 42-jährige Northeimerin befuhr mit ihrem Pkw VW die Wallstraße in Richtung Innenstadt. An der Einmündung An der Schlüsselbreite musste sie verkehrsbedingt anhalten. Ein hinter ihr in gleicher Fahrtrichtung fahrender 22 jähriger Fahrzeugführer aus Northeim bemerkte dies zu spät und fuhr mit seinem Pkw Ford auf ihr Fahrzeug auf. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 3.000,- Euro. Personen wurden nicht verletzt.



POL-NOM: Schlägerei mit zwei Beteiligen

37154 Northeim, Matthias-Grünewald-Straße, Freitag 23.10.2020, 21.20 Uhr

NORTHEIM (hei) - am Freitagabend wurde vor einem Hauseingang in der Matthias-Grünewald-Straße eine Schlägerei zwischen zwei Männern gemeldet. Vor Ort stellten die eingesetzten Beamten fest, dass sich die beiden 19- und 25-jährigen Personen bereits getrennt hatten. Beide wiesen leichte Gesichtsverletzungen auf, die sie nicht behandeln lassen wollten. Zum Grund der Schlägerei machten sie keine Angaben.

Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen wechselseitiger  Körperverletzung eingeleitet.



POL-NOM: Verkehrsunfallflucht ohne Führerschein und mit 2,33 Promille

Dassel (ho); Am 24.10.2020 gegen 19:00 Uhr kam es in der Bahnhofstraße in Dassel zu einer Verkehrsunfallflucht. Der zunächst unbekannte Unfallverursacher beschädigte beim Vorbeifahren einen geparkten Pkw und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Der Unfallverursacher konnte ermittelt werden und wurde einige Zeit später an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Der 43-jährige Unfallverursacher war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 2,33 Promille. Strafverfahren wurden eingeleitet. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro.



POL-NOM: Sachbeschädigung an einem Verkehrsschild

Einbeck (ho); In der Nacht von Freitag (23.10.20) auf Samstag (24.10.20)wurde in der Tiedexer Straße in Einbeck ein Verkehrsschild "Behinderten-Parkplatz" samt Pfahl von einem noch unbekannten Beschuldigten aus dem Boden gerissen und 100 m weiter in der Innenstadt abgestellt. Wer Hinweise zu Sachverhalt geben kann, soll sich bitte bei der Polizei Einbeck melden.



POL-NOM: Diebstahl einer Musikanlage

Einbeck; (ho) Am 23.10.2020 gegen 22:18 Uhr kam es in Einbeck "Neuer Markt" zu einem Diebstahl einer Musikanlage. Der 33-jährige Beschuldigte entwendete die Musikanlage von einem Bekannten, da dieser ihm seit längerer Zeit Geld schuldet. Die Musikanlage wurde dem 31-jährigen Geschädigten wieder zurückgegeben.



POL-NOM: 5 Fälle von Farbschmierereien im Moringer Ortsteil Behrensen

37186 Moringen, OT Behrensen, Freitag, 23.10.2020, 18.00 Uhr bis Samstag, 24.10.2020, 06.30 Uhr

BEHRENSEN (hei) - in der Nacht von Freitag auf Samstag wurden im Moringer Ortsteil Behrensen an insgesamt 5 Tatorten Sachbeschädigungen durch Farbschmierereien begangen. Zunächst wurde den eingesetzten Beamten eine Tat in der Tiefen Straße gemeldet. Bei der Sachverhalts- und Tatortaufnahme vor Ort stellten die Beamten in der Behrenser Straße und in der Schmiedestraße die weiteren Farbschmierereien fest. Es handelt sich größtenteils um sogenannte "Smileys" sowie teilweise undefinierbare Kritzeleien und in einem Fall um ein Hakenkreuz. Die bislang unbekannten Täter benutzten hierfür Sprühfarbe in rosa. Tatbetroffen sind insgesamt zwei Scheunen, eine Gartenhütte, ein Pkw-Anhänger und ein Holzverschlag.

Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt mindestens  1.000,- Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können werden gebeten, sich bei der Polizei in Northeim oder Moringen zu melden (Tel. 05551-70050 oder 05554-998930).



POL-NOM: Körperverletzung

Einbeck; (ho): Im Hubeweg in Einbeck kam es am 23.10.2020 gegen 13:30 Uhr zu einem Streit zwischen zwei Frauen. Beim Streit drückte die 53-jährige Beschuldigte das 49-jährige Opfer die Faust auf den Kehlkopf. Das Opfer erlitt durch die Handlung Schmerzen im Halsbereich. Die Polizei Einbeck leitete gegen die Beschuldigte ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung ein.



POL-NOM: Verkehrsunfall mit Wild (Waschbären)

(Me) Bad Gandersheim, Gemarkung Seboldshausen, Bundesstr. 64. Unfallzeit: Samstag, 24.10.2020, gegen 22:50 Uhr. Ein 38-Jähriger Audi-Fahrer aus Göttingen befuhr die Bundesstr. 64 in Richtung Dannhausen, von Seboldshausnenkommend, und er erfaßte mit seinem PKW ein die Fahrbahn querenden Waschbären. Das Tier verendete am Unfallort und wurde waidgerecht enstorgt. Am Audi entstand Frontschaden in  Höhe von 1000.-Euro



POL-HI: Verkehrsunfallflucht- Zeugen gesucht Bundesstraße 6, Ahrbergen Rtg. Sarstedt

Sarstedt( Fra) Am 24.10.2020 gegen 18:25 Uhr ist es auf der Bundesstraße 6 im Bereich der Auffahrt aus Ahrbergen in Fahrtrichtung Sarstedt zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Ein Verkehrsteilnehmer, unterwegs mit einem dunklen VW Golf, missachtete das Stoppschild und zwang einen auf der Bundesstraße befindlichen Verkehrsteilnehmer zu einem Ausweichmanöver. Aufgrund dessen kollidierte dieser mit einem weiteren, auf der Bundesstraße 6 befindlichen Fahrzeug. Der Fahrer des VW Golf entfernte sich vom Unfallort, ohne die Feststellung seiner Personalien zu ermöglichen. Zeugen, die Angaben zum Unfall bzw. dem Verursacher machen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066/9850 in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln

(Me)Kreiensen, OT Greene, Friedlandweg, Tatzeit: Sonntag, 25.10.2020, gegen 02.10 Uhr. Ein 38-Jähriger BMW-Fahrer aus Einbeck viel wegen   Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit auf und er wurde von Beamten vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim angehalten und kontrolliert. Die Überprüfung des nun Betroffenen führte dazu, dass Anzeichen für das Führen von Kfz. unter Betäubungsmitteleinfluss festgestellt wurden. Dem Betr. wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ein Verkehrsordnungswidrigkeiten-Verfahren wurde eingeleitet.



POL-NOM: Sachbeschädigung an Kfz./Reifenstiche

(Me)Bad Gandersheim, Adolf-Mühe-Weg, Tatzeitraum: Fr. 23.10.2020, 17:00 Uhr bis Sa.24.10.2020, 09:30 Uhr. Im genannten Tatzeitraum wurden bei einem PKW Nissan und bei einem PKW Suzuki je ein Reifen durch Stiche an der Außenwand beschädigt.Den Fzg.-Haltern entstand für die Neubeschaffung der Reifen ein Schaden von 200.-Euro. Anwohner aus dem Adolf-Mühe-Weg werden gebeten, verdächtige Wahrnehmungen bzgl. Personen und Fahrzeuge an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim. Tel. 05382 919200, zu melden.



POL-NOM: Sachbeschädigung durch eingeschlagene Fensterscheibe

37154 Northeim, Schaupenstiel, Samstag 24.10.2020, 20.40 Uhr

NORTHEIM (hei) - am Samstagabend, um 20.40 Uhr wurde im Schaupenstiel eine Fensterscheibe am Gebäude eines dortigen Gastronomiebetriebes eingeschlagen. Durch einen aufmerksamen Anwohner wurden nach dem Knallgeräusch zwei männliche Jugendliche gesehen, die zunächst auf dem Gehweg vor dem Fenster standen und sich dann fluchtartig in Richtung Innenstadt entfernten.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den flüchtigen und bislang unbekannten Tätern verlief ergebnislos. An der Fensterscheibe entstand ein Sachschaden  von ca. 300,- Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim zu melden (Tel.: 05551-70050).



Corona: Weitere positive Laborergebnisse in Sarstedter Seniorenzentren

Landkreis Hildesheim (lps/I). Am 21. und 22.10. hat der Landkreis jeweils ein positives Laborergebnis für zwei verschiedene Seniorenzentren in Sarstedt gemeldet. Vorsorglich wurden in den jeweils betroffenen Einrichtungen weitere Abstriche genommen, deren Ergebnisse nun feststehen. Zusätzlich zu den so genannten Indexpersonen (erster bestätigter Coronafall) wurden folgende Personengruppen positiv auf Sars-CoV-2 getestet:
Meldung Seniorenheim Sarstedt 21.10. (Indexperson Bewohner): Fünf Beschäftigte und zwölf Bewohner
Meldung Seniorenheim Sarstedt 22.10. (Indexperson aus Personal): Elf Bewohner. Aufgrund der Vielzahl positiver Testergebnisse hat das Gesundheitsamt nun Abstriche bei allen Bewohnern sowie der gesamten Belegschaft, die im relevanten Zeitraum in der Einrichtung tätig war, Abstriche angeordnet.
Alle positiv auf Sars-CoV-2 getesteten Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne.



POL-NOM: Verkehrsunfall mit Wild

(Me) 37581 Bad Gandersheim, Gemarkung Altgandersheim, Landesstr. 489 (Altgandersheim -Gehrenrode). Ein 65-Jähriger BMW-Fahrer aus Seesen befuhr die L 489 in Richtung Gehrenrode und er erfaßte ein im Flug befindl. und die Fahrbahn querenden Greifvogel. Der Greif verendete am Unfallort und am BMW entstand leichter Sachschaden am vorderen Kennzeichen, ca. 100.-Euro.



POL-HOL: Polizeikommissariat Holzminden veranstaltet Verkehrssicherheitswoche in der 44. KW

Das Polizeikommissariat Holzminden führt in der kommenden Woche, von Montag, den 26.10.2020, bis Sonntag, den 01.11.2020, die diesjährige Verkehrssicherheitswoche durch, sodass sich Verkehrsteilnehmer auf umfangreiche Kontrollen der Polizei im Landkreis einstellen können. Die Ziele der Verkehrsüberwachungsmaßnahmen liegen in der Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie der Bekämpfung der Hauptunfallursachen. Hierzu zählen überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogenbeeinflussung sowie die Ablenkung durch die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer, welche oftmals ursächlich für Verkehrsunfälle mit Personenschäden sind. Ferner werden durch die Holzmindener Polizei Fahrrad- und Zweiradkontrollen durchgeführt sowie der gewerbliche Personen- und Güterverkehr überwacht. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie werden alle Maßnahmen unter besonderer Betrachtung der Hygieneschutzmaßnahmen durchgeführt. Dies hat unter anderem zur Folge, dass die alljährliche Präventionsveranstaltung in der Innenstadt Holzmindens nicht durchgeführt werden kann. Über die Ergebnisse der Verkehrssicherheitswoche wird zeitnah nachberichtet.



POL-HI: Rollerfahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss

Söhlde (kaw) Am 23.10.2020 gegen 20:00 Uhr kontrollierten Beamte des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth auf der L 475 zwischen Groß Himstedt und Klein Himstedt einen 23-jährigen Rollerfahrer. Wie sich später herausstellen sollte, nimmt es der Fahrer mit den Straßenverkehrsgesetzen nicht so genau. Zuerst stellten die Beamten fest, dass an dem Roller ein Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2017 angebracht war. Hinzu kam, dass der Fahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war und er zudem noch einräumte, unter Drogeneinfluss zu stehen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Außerdem wurde ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Gegen den 23-Jährigen wurden mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.



POL-HM: Wohnanhänger in Nienstedt entwendet

In Nienstedt wurde ein Wohnanhänger entwendet. Der Diebstahl wurde am Mittwochabend kurz vor 22.00 Uhr bemerkt. Der zweiachsige Fendt-Wohnanhänger mit hannoverschen Kennzeichen stand zuvor am Fahrbahnrand der Eimbeckhäuser Straße. Die Tat soll sich am Mittwochabend zwischen 18.00 und 21.45 Uhr ereignet haben. Der Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt.

Wer hat verdächtige Beobachtungen in Zusammenhang mit dem Wohnwagendiebstahl gemacht?

Hinweise werden unter Tel. 05042/9331-0 von der Polizei Bad Münder entgegengenommen.



POL-HM: Opel fährt auf Felge durch Flegessen - Autofahrer stand unter Alkoholeinfluss

Ein 47-jähriger Mann aus Bad Münder steht in Verdacht, am gestrigen Donnerstagabend unter Alkoholeinfluss einen Pkw gefahren zu haben.

Während der Fahrt muss er im Bereich Flegessen gegen einen anderen Wagen, gegen einen Gegenstand oder eine Verkehrseinrichtung geprallt sein. Zumindest war sein Opel Corsa unfallbeschädigt, als alarmierte Polizeibeamte den abgestellten Wagen auffinden konnten.

Der Mann fiel gegen 19:45 Uhr in Hasperde an einer Tankstelle auf. Eine Kundin bemerkte im Verkaufsraum trotz Mund-Nasen-Schutz Alkoholgeruch in der Atemluft des 47-Jährigen. Außerdem kaufte er hier Bierdosen und zeigte bereits körperliche und motorische Ausfallerscheinungen. Als sich der anscheinend alkoholisierte Mann in einen Opel einstieg und losfuhr, verständigte die Zeugin die Polizei und folgte dem Wagen. Sie fuhr dem Opel über die B 217 / L 423 und Verbindungswege bis nach Flegessen hinterher. Hier bemerkte der Opel-Fahrer offenbar, dass man ihm folgt. Er erhöhte die Geschwindigkeit und verschwand schließlich in den engen Straßen von Flegessen. Die Verfolgerin verlor den Sichtkontakt zum Opel.

An der Wohnanschrift des Fahrzeughalters konnte der gesuchte Autofahrer angetroffen werden. Dieser stand deutlich unter dem Einfluss von Alkohol. Einen Alkomattest verweigerte der Mann. Auf einer Polizeidienststelle wurden dem Mann, der wegen gleichgelagerter Verkehrsdelikte polizeibekannt ist und daher nicht mehr in Besitz einer Fahrerlaubnis sein dürfte, durch einen Arzt mehrere Blutproben entnommen. Eine Blutanalyse im Labor wird zeigen, wie hoch die Blutalkoholkonzentration tatsächlich gewesen ist.

Neben dem Verstoß durch das Fahren ohne Fahrerlaubnis erwarten dem Mann Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol und wegen des Verdachtes einer Verkehrsunfallflucht.

Bezüglich der ungeklärten Fahrzeugschäden wird die mögliche Fahrtstrecke heute bei Tageslicht nochmals abgesucht. Am Opel hatte sich kollisionsbedingt der beschädigte Reifen von der Felge gelöst, so dass der Wagen lediglich auf der Felge weiterfuhr. Die Ermittlungen dauern an.



POL-HI: Mehrere Betrugsversuche am Telefon

HILDESHEIM -(mad)- Am 21.10.2020 und 22.10.2020 wurden der Polizei insgesamt vier Betrugsversuche angezeigt. Senioren aus dem Landkreis Hildesheim wurden von bislang unbekannten Personen telefonisch kontaktiert. In einem Fall sollte dem vermeintlichen Enkel Geld für einen Unfall übergeben werden. In den anderen Sachverhalten forderten die Täter unter dem Vorwand eines Gewinnversprechens die Herausgabe von Gutscheincodes. Die älteren Personen erkannten den Betrugsversuch und legten auf.

Die Polizei gibt deswegen folgende Hinweise:    - Reagieren Sie (weiterhin) mit Misstrauen, wenn sich Personen am      Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben    - Verständigen Sie andere Familienangehörige und schildern Ihnen      den Anruf    - Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn      einzufordern    - Legen Sie auf!



POL-HM: Farbschmierereien an der KGS Bad Münder - Zeugenaufruf

Bereits am gestrigen Donnerstagabend, in der Zeit von 17:50 Uhr bis 18:00 Uhr, haben bislang unbekannte Täter Farbschmierereien am Gebäude der Kooperativen Gesamtschule Bad Münder hinterlassen. Die eingesetzten Beamten konnten an den Fensterscheiben und an verschiedenen Gebäudeteilen insgesamt 50 Graffitis zählen. Da es sich bei der Farbe um Sprühlack handelt, lassen sich die Schmierereien nicht mit einfachen Mitteln entfernen. Der Schaden wird auf ca. 10.000EUR geschätzt.

Ermittlungen wegen Sachbeschädigung wurden eingeleitet. Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, sich im Polizeikommissariat Bad Münder unter 05042/93310 zu melden.








POL-NOM: Das Polizeikommissariat Einbeck führt zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen eine Verkehrssicherheitswoche durch.

(Kel) In der kommenden Woche von Montag, 26.10.2020 bis Sonntag, 01.11.2020 führt das Polizeikommissariat (PK) Einbeck eine Verkehrssicherheitswoche durch. Unter der Einsatzleitung von Polizeikommissar Marc Beulshausen werden in diesem Zeitraum an verschiedenen Orten im Bereich des PK Einbeck, mit Unterstützung der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Northeim, zu unterschiedlichen Zeiten Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durchgeführt. Zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Ablenkung (z.B. unerlaubte Nutzung von Mobiltelefonen) und Beeinflussung von Alkohol und Betäubungsmittel werden stationäre und mobile Kontrollstellen eingerichtet. Weitere Schwerpunkte werden die Überprüfung von Beleuchtungseinrichtungen, die Schulwegüberwachung, die Nutzung von Sicherheitssystemen (Gurt, Rückhaltesysteme für Kinder, etc.) und die Überwachung des Fahrradverkehrs sein. Die Durchführung dieser zusätzlichen Kontrollen werden repressiven und präventiven Charakter entwickeln. Die PK-Leitung wird die Verkehrssicherheitswoche medial begleiten und über die Ergebnisse berichten.



POL-NOM: Pkw aufgebrochen

USLAR-BOLLENSEN (zi.) Zwei abgemeldete Pkw, die sich auf einem Grundstück in der Alten Straße befinden, wurden in der Zeit vom 21.10.20, 14:00 Uhr, bis zum 22.10.20, 09:00 Uhr, von bisher unbekannten Tätern aufgebrochen. Aus dem Innenraum wurde nichts entwendet. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Uslar, Tel.: 05571/92600-0, in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Versuchter Einbruchsdiebstahl

USLAR (zi.) Bisher unbekannte Täter versuchten in der Zeit vom 16.10.20, 16:00 Uhr, bis zum 22.10.20, 10:30 Uhr, gewaltsam in die Geschäftsräume einer Firma in der Braustraße einzudringen. Der Versuch misslang. Es entstand geringer Sachschaden. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Tel.-Nr. 05571/92600-0.



POL-NOM: Dach von Cabrio aufgeschlitzt

Einbeck (pap) Am Sonntag, 18.10.2020, wurde das Stoffdach eines Pkw Cabrios auf dem Bahnhofsparkplatz im Köppenweg aufgeschlitzt. Der 53 Jahre alte Geschädigte hat seinen Pkw Rover Cabrio am Sonntag gegen 18.00 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt. Als er ca 2 Stunden später zu dem Wagen zurückkam, entdeckte er, dass jemand zwei Schlitze mit einem unbekannten Gegenstand in das Stoffdach des Cabrios gemacht hat. Der Schaden beläuft sich auf rund 1800,- Euro. Zeugen, die Hinweise zu dieser Sachbeschädigung geben können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck



POL-HI: Sachbeschädigung an Pkw in 31028 Gronau (Leine) OT Banteln - Zeugenaufruf

Banteln: (bue) In der Nacht vom 22.10.2020 auf den 23.10.2020 beschädigt ein bislang unbekannter Täter im Zeitraum von 19:00 Uhr bis 06:00 Uhr zwei Reifen eines auf einem Grundstück im Gronauer Weg in Banteln abgestellten Pkws. Die Höhe des entstandenen Schadens kann noch nicht genau beziffert werden. Zeugen werden gebeten, dass sie sich unter der Telefonnummer 05068-93030 bei der Polizei Elze melden.



POL-NOM: Werkzeuge aus Montagefahrzeugen entwendet

Northeim, Ottilienweg, Am Mönchsgraben, Donnerstag, 22.10.2020, 17.15 Uhr bis Freitag, 23.10.2020, 06.20 Uhr

NORTHEIM (köh) - Zu zwei Einbruchsdiebstählen in Montagefahrzeuge kam es in der vergangenen Nacht im Northeimer Stadtgebiet

Unbekannte Täter entwendeten aus einem Renault mit Northeimer Kennzeichen im Ottilienweg sowie aus einem Citroen aus dem Landkreis Osterode, der Am Mönchsgraben parkte, diverse Elektrowerkzeuge im Gesamtwert von ca. 3000 Euro.

An dem Renault wurde die Heckklappe aufgebrochen. Der Schaden beläuft sich auf ca. 300 Euro. An dem Citroen konnten keine Aufbruchspuren am Fahrzeug festgestellt werden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Northeimer Polizei unter 05551-70050 entgegen.



POL-NOM: Ausgangs einer scharfen Kurve von der Straße abgekommen

Einbeck(pap) Eine 31 Jahre alte Frau aus einem Einbecker Ortsteil befuhr am Donnerstag, 22.10.2020, gegen 20.30 Uhr mit ihrem Pkw die Kreisstraße 503 von Iber in Richtung Edemissen. Vor der Ortschaft Edemissen kam sie ausgangs einer scharfen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und ist dann im Straßengraben auf der rechten Fahrzeugseite zum Liegen gekommen. Die junge Frau wurde hierbei leicht verletzt und wurde vorsorglich dem Krankenahus zugeführt. Sie gab als Unfallursache einen vorherigen Wildwechsel an. der Sachschaden beläuft sich auf ca. 5000.- Euro.



POL-NOM: Sprengung eines Geldautomaten- Polizei sucht Zeugen

Northeim, Unteres Tor, Freitag, 23.10.2020, 02.43 Uhr

SUDHEIM (köh) - In den frühen Morgenstunden führten unbekannte Täter eine Sprengung eines Geldautomaten herbei. Eine derzeit noch zu ermittelnde Bargeldsumme wurde entwendet.

Der Geldautomat des geschädigten Bankinstitutes befindet sich in einem in Leichtbauweise errichteten Betriebsraum auf einem Parkplatz in Sudheim.Der entstandene Sachschaden, der durch die Sprengung herbeigeführt wurde, liegt bei ca. 80.000 - 100.000 Euro.

Die Spurensicherung des Zentralen Kriminaldienstes sowie das zuständige Fachkommissariat 2 haben die Ermittlungen bereits aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen.



Bei Überschreiten des Inzidenzwerts von 35 gelten in Stadt und Landkreis Göttingen verschärfte Corona-Maßnahmen

Sobald der vom Land Niedersachsen festgestellte und auf dessen Webseite veröffentlichte Inzidenzwert von 35 Infizierten je 100.000 Einwohner der vergangenen sieben Tagen für die Stadt und den Landkreis Göttingen überschritten wird, gelten dort verschärfte Corona-Maßnahmen. Das hat das Land Niedersachsen verordnet. Zu den neuen Maßnahmen gehören Vorgaben zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im öffentlichen Raum, außerdem wird die zulässige Zahl von Gästen bei Veranstaltungen beschränkt, eine Sperrstunde wird eingeführt und auch für Zusammenkünfte und Feiern im privaten Bereich gelten Einschränkungen.

Auf Basis dieser Verordnung hat das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen Maßnahmen da wo erforderlich konkretisiert:

  • Die Landesvorgaben zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum wurde vom Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen wie folgt konkretisiert: Auf den Wallanlagen, innerhalb des Walls (Innenstadt) sowie am Albaniplatz der Stadt Göttingen und in der Fußgängerzone in Bad Lauterberg soll in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Das Land gibt vor, dass maximal 15 Personen privat zusammenkommen bzw. feiern dürfen. Das gilt sowohl beim Aufenthalt in Privaträumen als auch unter freiem Himmel. In Gaststätten und anderen öffentlich zugänglichen Örtlichkeiten dürfen bis zu 25 Personen für private Feiern zusammenkommen.
  • Die Vorgabe des Landes, die Zahl der Gäste bei Veranstaltungen mit sitzendem Publikum zu beschränken, wurde vom Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen umgesetzt: Zulässig sind 250 Gäste. Bei Vorlage eines mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzepts sind Ausnahmen möglich.
  • Die Landesvorgabe sieht außerdem eine Sperrzeit in der Gastronomie von 23 Uhr abends bis 6 Uhr morgens vor. In begründeten Einzelfällen sind Ausnahmen möglich.

„Die zweite Welle und einen Lockdown können wir nur abwenden, wenn wir uns alle an die Regeln halten. Mehr denn je kommt es auf die Gemeinschaft und auf die Verantwortung jeder und jedes einzelnen an, sich und andere zu schützen“, unterstreicht Petra Broistedt. Als Dezernentin der Stadt Göttingen ist sie für das Gesundheitsamt zuständig und leitet zudem den Stab für außergewöhnliche Ereignisse. „In diesen Zeiten sollte unabhängig von einer behördlichen Anordnung überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen – wie beispielsweise in Innenstadtbereichen - das Tragen einer Alltagsmaske selbstverständlich sein. Das ist ein geringer Aufwand für jede und jeden, aber eine effektive und solidarische Schutzmaßnahme, die allen zugutekommt.“ Die inzwischen berühmte AHA-Regel – also auf Abstand und Hygiene achten sowie eine Alltagsmaske tragen – gelte nach wie vor und müsse gerade jetzt in der kälteren Jahreszeit um das L für ausreichendes Lüften ergänzt werden, so Dezernentin Broistedt.



Ursprünge: Öffentliche Ringvorlesung der Universität Göttingen im Wintersemester beginnt am 27. Oktober 2020

(pug) „Ursprünge“ lautet der Titel der öffentlichen Ringvorlesung im Wintersemester 2020/2021 an der Universität Göttingen. Sowohl natur- als auch geisteswissenschaftliche Disziplinen widmen sich der Erforschung von Aspekten, denen der Ursprungsbegriff zugrunde liegt. Entsprechend schaut die Ringvorlesung aus verschiedenen fachlichen Perspektiven auf das Thema: mit Vorträgen über den Ursprung des Kosmos und des Sonnensystems sowie des Lebens auf der Erde ebenso wie über die Ursprünge von Kultur, Religion, Schöpfung und Nationen. Die Vorträge finden dienstags um 18.15 Uhr online als Live-Stream statt; wenn es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt, kann eine begrenzte Anzahl an Interessierten in der Aula am Wilhelmsplatz teilnehmen.

 

Den Auftakt macht am Dienstag, 27. Oktober 2020, der Astrophysiker, Naturphilosoph und Moderator Prof. Dr. Harald Lesch von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sein ausschließlich als Live-Stream ausgestrahlter Vortrag trägt den Titel „Der Ursprung des Kosmos“. Eine Woche später am 3. November spricht Prof. Dr. Ulrich Christensen vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen über „Unsere Heimat im Kosmos – Die Entstehung des Sonnensystems“. Weitere Themen sind die Geschichte des Mondes, geochemische Prozesse auf der frühen Erde, die Evolution der Tiere, die Entstehung von „Hochkultur“ sowie der Ursprung des Menschen.

 

Die Reihe findet erneut in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen statt. Das gesamte Programm und aktuelle Informationen zum Format der jeweiligen Vorträge sind online unter www.uni-goettingen.de/ringvorlesung zu finden.



Goslarer Zivilcouragekampagne GZK zeichnet Schirmherren Boris Pistorius mit Zivilcourageleuchtturm aus

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, ist mit dem mit dem „Zivilcourageleuchtturm" der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) ausgezeichnet worden. Der Landesvorsitzende Rainer Bruckert und der Goslarer Außenstellenleiter Günter Koschig vom Weißen Ring übergaben die Auszeichnung an den Minister. Anlässlich des 10jährigen Wirkens der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) dankten beide dem Minister für dessen langjährige Schirmherrschaft und zeichneten ihn dafür mit dem „Zivilcourageleuchtturm" aus. Die in diesem Jahr geplante Jubiläumsveranstaltung, bei der Minister Pistorius als Ehrengast eingeladen war, fällt aufgrund der aktuellen pandemischen Lage aus. 

Pistorius zu der Auszeichnung: „Über diese besondere Auszeichnung freue ich mich sehr. Ich nehme insbesondere als Schirmherr seit Jahren die ausdauernde und wertvolle Arbeit der GZK wohltuend wahr. Die Kampagne sorgt durch vielfältige Aktionen und mit vielen Partnern dafür, dass uns allen der gesellschaftliche Mehrwert von uneigennützigem und im wahrsten Sinne couragiertem Handeln immer wieder vor Augen geführt wird. Darum bedanke ich mich gerne, vor allem bei Herrn Koschig, für diesen Preis. Aber noch viel mehr bedanke ich mich bei ihm für die wertvolle Arbeit, die er mit seinem Team schon seit über einem Jahrzehnt leistet." 

Neben der Auszeichnung wurde Minister Pistorius auch eine Ausgabe der Goslarer Zivilcouragechroniken übergeben. Die Chroniken wurden anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des GZK erstellt. Minister Pistorius lobte die aktuellen bundesweiten Plakataustellungen und Postkartenaktionen der GZK, für die er auch selbst neben über 100 weiteren Personen Model stand.  

Der Initiator und Projektleiter Koschig beschreibt den „Zivilcourageleuchtturm" als Symbol für alle Zivilcouragehelden, während der Landesvorsitzende Bruckert zum Hinsehen und Handeln bei Gefahr und Unrecht auffordert.  

Die GZK sensibilisiert durch Veranstaltungen in Schulen tausende Schülerinnen und Schüler, beispielsweise durch die Ausrichtung von Workshops bezüglich Handlungskompetenzen oder durch Videoclips etwa in Goslarer Kinos. 

Die ursprünglich mit Minister Pistorius und Landrat Thomas Brych für den 28.10.2020 geplante Festveranstaltung „10 Jahre GZK - Hinsehen, Handeln, Helfen, 110 wählen", wird aufgrund der andauernden COVID-19-Pandemie auf den 5. Oktober 2021 im Goslarer Landkreisgebäude verschoben. 

Weitere Informationen zur GZK erhalten Sie unter www.zivilcourage-goslar.de.



POL-GOE: Südkoreaner in Göttingen: Vize-Generalkonsul informiert sich bei Polizeipräsident über Lebenssituation von Studierenden

In der Stadt Göttingen leben und studieren viele junge Südkoreaner und Südkoreanerinnen. Wie sehen ihre Lebensverhältnisse aus? Wie gestalten sie ihren Alltag? Und vor allem: Wie sicher leben sie in der Universitätsstadt im Allgemeinen und im Besonderen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie? Diesen und weiteren Fragen ist Byong-Ho Lee, Vize-Generalkonsul des Generalkonsulats der Republik Korea in Hamburg, am Freitag (23. Oktober) bei einem Besuch in der Polizeidirektion Göttingen nachgegangen. Im Gespräch berichtete Polizeipräsident Uwe Lührig über die Direktion, deren Aufgaben und Arbeit, über die Universität Göttingen, die Bewältigung der Corona-Pandemie in Göttingen sowie über das allgemeine Kriminalitätsgeschehen in der Region. Anlass für den Besuch des Vize-Generalkonsuls war dessen jüngster Amtsantritt.

Uwe Lührig informierte, dass Göttingen in den vergangenen 40 Jahren immer wieder Anlaufpunkt für südkoreanische Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewesen ist. Daraus sind gemeinsame Aktivitäten und Programme in verschiedenen Fakultäten entstanden, unter anderem internationale Workshops, Austausche und Forschungskooperationen. Die Universität Göttingen hat darüber hinaus eine Auslandspräsenz, die an der Hee-Kyung Fellowship Research Stiftung angesiedelt ist und als Kontaktstelle für südkoreanische Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtungen dient.

Koreaner leben unauffällig in Göttingen

Derzeit leben 77 reguläre Studierende sowie sechs Austausch-Studierende in Göttingen, im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion lebten von 2010 bis 2020 97 Menschen mit der koreanischen Staatsbürgerschaft. In Göttingen sind sie polizeilich kaum in Erscheinung getreten. "Im Ergebnis kann man sagen, dass Südkoreaner als überaus gesetzestreu angesehen werden können", resümierte Uwe Lührig.

Der Präsident ging weiter auf die Corona-Pandemie ein und berichtete vom Corona-Ausbruch im Wohnhaus-Komplex in der Groner Landstraße, wo es im Juni zu Ausschreitungen wegen der verhängten Quarantäne-Maßnahmen gekommen war. Elf Polizeibeamtinnen und -beamte wurden dabei verletzt, 21 Ermittlungsverfahren eingeleitet - eine Bilanz, die einen allgemeinen Trend bestätigt: Polizei und Rettungskräfte sehen sich zunehmend Gewalt ausgesetzt, die Zahl der Straftaten in diesem Bereich steigt kontinuierlich. Darüber hinaus informierte Uwe Lührig über gemeinsame Kontrolle zur Einhaltung der Corona-Regeln mit Ordnungs- und Gesundheitsamt sowie über Kontrollen im ÖPNV. "Ein Großteil der Bevölkerung hält sich an die Vorgaben. Es herrschen überwiegend Verständnis und Akzeptanz", so Uwe Lührig.

Cybercrime: Gefahren durch verstärkte Homeoffice-Nutzung

Neben Wohnungseinbruchsdiebstahl und Straftaten zum Nachteil älterer Menschen gab Uwe Lührig dem Vize-Generalkonsul noch einen Überblick über Straftaten im Internet. Allein im Jahr 2019 wurden im Bereich der Polizeidirektion Göttingen fast 4.500 Delikte in unterschiedlichen Erscheinungsformen bekannt - das Dunkelfeld dürfte jedoch noch höher sein. 57 Spezialistinnen und Spezialisten, davon acht IT-Fachleute, gehen in der Polizeidirektion Göttingen gegen diese Straftaten vor. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Verlagerung der Arbeit ins Homeoffice warnte der Polizeipräsident vor vermehrten Cyber-Angriffen: "Wir verzeichnen in diesem Bereich ebenfalls einen Anstieg", so Uwe Lührig abschließend.

An dem Gespräch nahmen neben dem Vize-Generalkonsul und dem Polizeipräsidenten weitere Vertreter der Polizeidirektion sowie des Generalkonsulats aus Hamburg teil. Aufgrund seines jüngsten Amtsantritts bereist Byong-Ho Lee die Behörden in seinem Zuständigkeitsbereich, der sich über die Bundesländer Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein erstreckt.



Corona-Pandemie: 121 Menschen sind akut erkrankt Bürgertelefon wird wieder freigeschaltet

Im Landkreis Göttingen sind 121 Personen akut an Covid-19 erkrankt. Die Gesamtzahl bestätigter Infektionen mit dem Corona-Virus liegt bei 1.667; davon sind 630 in der Stadt Göttingen gemeldet, 1.037 im weiteren Kreisgebiet. 1.461 Personen gelten als von der Infektion genesen, 85 sind in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben. Die Quote der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt heute für den Landkreis Göttingen bei 32,65.

Ab Sonnabend, 24.10.2020, ist das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Göttingen wieder besetzt. Auskünfte gibt es unter der Telefonnummer 0551 7075 100 am Sonnabend und Sonntag von 10:00 bis 11:00 Uhr und von 15:00 bis 16:00 Uhr sowie Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 17:00 Uhr.

Die Fallzahlen zum Corona-Geschehen in den Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Infizierte / aktuell Erkrankte):

Flecken Adelebsen (11 / 3)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (47 / 1)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (102 / 11)

Stadt Bad Sachsa (82 / 1)

Flecken Bovenden (31 / 3)

Samtgemeinde Dransfeld (14 / 0)

Stadt Duderstadt (90 / 11) 

Gemeinde Friedland (68 / 2)

Samtgemeinde Gieboldehausen (57 / 7)

Gemeinde Gleichen (31 / 6)

Stadt Göttingen (630 / 31)

Stadt Hann. Münden (47 / 11)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (58 / 14)

Stadt Herzberg am Harz (221 / 7)

Stadt Osterode am Harz (111 / 6)

Samtgemeinde Radolfshausen (6 / 0)

Gemeinde Rosdorf (48 / 4)

Gemeinde Staufenberg (9 / 3)

Gemeinde Walkenried (4 / 0)



POL-NOM: POL-Uslar: Positives Ergebnis der Coronakontrollen

Am Freitag zwischen 10:00 - 12.30 Uhr führte die Polizei  Uslar gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Uslar Kontrollen bezüglich der Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes durch. In der Bevölkerung besteht eine hohe Akzeptanz für die Regelungen des Gesundheitsschutzes, im Rahmen dieser Kontrollen, insbesondere im Bereich des Uslaraner Wochenmarktes, konnten keine Verstöße festgestellt werden.



 

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 64 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert,

 5 davon werden stationär behandelt. Damit sind seit gestern 13 neue Infektionen hinzugekommen. Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 327Fällen. Als genesen gelten 253 Personen. Verstorben sind 10 Personen. 

Die 7-Tagesinzidenz ist hier zu finden:https://www.apps.nlga.niedersachsen.de/corona/iframe.php

Aufgrund des starken Anstiegs an Fällen laufen die Kontaktermittlungen derzeit noch. Aktuellere Kat. 1-Zahlen gibt es dann morgen. Bei den betroffenen Personen handelt es sich überwiegend um Einzelpersonen und Familienmitglieder, die sich mit Corona angesteckt haben.

Gesamtzahl der bisher gemeldeten Fälle verteilt auf das Kreisgebiet:

Aerzen

15

Bad Pyrmont

40

Coppenbrügge

11

Emmerthal

15

Hameln

141

Hess. Oldendorf

29

Salzhemmendorf

15

Bad Münder

61

Die akut erkrankten Personen verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aerzen

1

Bad Pyrmont

3

Coppenbrügge

2

Emmerthal

4

Hameln

43

Hess. Oldendorf

0

Salzhemmendorf

9

Bad Münder

2

Fälle der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne:

Aerzen

6

Bad Pyrmont

8

Coppenbrügge

4

Emmerthal

11

Hameln

69

Hess. Oldendorf

6

Salzhemmendorf

10

Bad Münder

19

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.



Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim

Aktuelle Fallzahlen vom 23. Oktober

Northeim (lpd). Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim 350 Corona-Infektionen bekannt geworden. 187 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Seit Donnerstag ist somit kein neuer Corona-Fall hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz - die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt aktuell bei 12,9. Der Landkreis Northeim ist damit kein Risikogebiet mehr, da der Wert von 50 wieder deutlich unterschritten wird.

Achtung: Ab Montag veröffentlich der Landkreis Northeim ausschließlich die 7-Tage-Inzidenz, die das Land Niedersachsen unter www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen veröffentlicht.

Damit sind im Landkreis Northeim derzeit 156 akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim (134), Bodenfelde (0), Dassel (0), Einbeck (6), Hardegsen (3), Kalefeld (3), Katlenburg-Lindau (1), Moringen (1), Nörten-Hardenberg (0), Northeim (4), Uslar (4) stammen.

Die Anzahl der Verstorbenen liegt unverändert bei sieben Personen.



 

Neue Corona-Verordnung in Niedersachsen

Verschärfte Regelungen für Risikogebiete – Schulen starten mit Präsenzunterricht

Northeim (lpd). Das Land Niedersachsen hat seine Corona-Verordnung angepasst. Wesentliche Einschränkungen greifen, sobald ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt mehr als 35 oder 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen aufweist.

Bei privaten Zusammenkünften oder Feiern, die in der eigenen Wohnung oder anderen geschlossenen Räumlichkeiten stattfinden, sind bis zu 25 Personen zulässig. Zu diesen Räumlichkeiten zählen auch Vereinsheime und Dorfgemeinschaftshäuser. Finden die Zusammenkünfte unter freiem Himmel auf eigenen oder privat zur Verfügung gestellten Flächen statt, dürfen bis zu 50 Personen zusammenkommen. In beiden Fällen gilt das Abstandsgebot. Neu ist, dass bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 35 in beiden Fällen nur noch maximal 15 Personen zusammenkommen dürfen. Bei einem Wert ab 50 gilt eine Höchstgrenze von zehn Personen, die maximal aus zwei Haushalten kommen dürfen.

In gastronomischen Betrieben oder dazugehörigen zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten dürfen unter Einhaltung des Abstandsgebotes bis zu 100 Personen zusammenkommen. Bei Feiern mit über 50 Personen dürfen ab 18 Uhr reine Spirituosen und ab 22 Uhr Alkohol generell nicht mehr angeboten oder konsumiert werden. Steigt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb des Kreisgebietes in den letzten sieben Tagen auf über 35, wäre die Personenzahl auf 25 begrenzt. Bei einem Wert ab 50 dürfen auch hier nur noch Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten, maximal aber nicht mehr als zehn Angehörige und Personen teilnehmen.

Die Anzahl der Teilnehmer für Veranstaltungen mit sitzendem oder zeitweise stehendem Publikum kann durch den Landkreis ab 35 oder mehr Infizierten auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen beschränkt werden. Liegt der 7-Tage-Inzidenzwert bei 50 oder mehr wird die Zahl der Teilnehmer auf 100 Personen beschränkt.

Für gastronomische Betriebe gilt ab einer Zahl von 35 oder mehr Neuinfizierten je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen eine sogenannte Sperrstunde. Restaurants, Bars, Kneipen und vergleichbare Betriebe haben dann von 23 Uhr bis 6 Uhr ihre Geschäfte zu schließen. In begründeten Ausnahmefällen könnten abweichende Regelungen durch den Landkreis getroffen werden. Übersteigt die Zahl der Neuinfizierten 50 Personen auf 100.000 Einwohner sind keine Ausnahmen mehr möglich. Der Außer-Haus-Verkauf von alkoholischen Getränken ist dann ebenfalls untersagt.

Neben den genannten Einschränkungen wird die Maskenpflicht je nach Infektionsgeschehen ausgeweitet. An Orten im öffentlichen Raum, an denen Menschen eng und dicht gedrängt oder nicht nur vorübergehend beisammen sind, soll ab 35 oder mehr Infizierten je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Übersteigt die Zahl der Infizierten 50 oder mehr Personen so ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Die betroffenen Örtlichkeiten werden dann durch eine Allgemeinverfügung des Landkreises bekannt gegeben.

Maßgeblich für die 7-Tage-Inzidenz sind die Werte, die das Land Niedersachsen ausweist unter www.niedersachsen.de/coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen

Dort liegt der Wert für den Landkreis Northeim wegen zeitlicher Verzögerungen bei der Datenübertragung noch bei 55,9. Die tagesaktuelleren Berechnungen des Landkreises Northeim weisen einen Wert von 12,9 aus. Es ist davon auszugehen, dass über das Wochenende der Landkreis Northeim auch auf der Internetseite des Landes kein Risikogebiet mehr sein wird. Ordnungsämter und Polizei im Kreisgebiet werden ab Montag, 26. Oktober bei ihren Kontrollen den Wert des Landes zu Grunde legen.

Der niedersächsische Kultusminister Grant Henrik Tonne hat außerdem angekündigt, dass der Präsenzunterricht in den Schulen nach den Herbstferien fortgeführt wird. Darüber hinaus soll ab einem 7-Tage-Inzidenzwert über 50 eine Maskenpflicht in den weiterführenden Schulen eingeführt werden. Der Rahmenhygieneplan für die Schulen wird überarbeitet, darin soll das Lüften für fünf Minuten nach jeweils zwanzig Minuten Unterricht festgelegt (Faustregel 20-5-20).

Die detaillierte Verordnung und viele weitere Informationen zum Coronavirus, die aktuellen Fallzahlen im Landkreis Northeim, die häufigsten Fragen und Antworten und hilfreiche Links finden Sie auf www.landkreis-northeim.de/coronavirus



 

 

Runder Tisch Corona berät über Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung

Auf Einladung von Landrat Dirk Adomat haben sich am Freitag Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises Hameln-Pyrmont, der kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie von Verbänden aus dem Landkreis im Weserbergland-Zentrum zu einem Runden Tisch getroffen, um über mögliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu beraten. „Wir können im Kampf gegen das Corona-Virus nur etwas erreichen, wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Nur so wird es uns gelingen, eine breite gesellschaftliche Akzeptanz für die Maßnahmen zu erreichen,“ erklärte Dirk Adomat zu Beginn der Veranstaltung.

 

Der Einladung des Landkreises Hameln-Pyrmont waren die Bürgermeister oder andere Vertreter aller kreisangehörigen Städte und Gemeinden ebenso gefolgt, wie Vertreterinnen und Vertreter der Polizei, der IHK, des AdU, der Kreishandwerkerschaft, des DGB, des DEHOGA und des Kreissportbunds. Aufgrund der in den vergangenen Tagen gestiegen Anzahl von Corona-Fällen im Landkreis Hameln-Pyrmont erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung durch den Landkreis FFP2-Masken, die während der gesamten Veranstaltungen getragen wurden.

 

Zu Beginn des Runden Tischs stellte Dr. Thomas Laszinski vom Gesundheitsamt Hameln-Pyrmont den Anwesenden die Hauptursachen der Corona-Infektionen der vergangenen Tage vor. Diese seien in erster Line durch Reiserückkehrer, Feiern oftmals jüngerer Menschen und Treffen im Familienkreis entstanden. Insbesondere die Gefahr sogenannter Aerosole dürfe dabei nicht unterschätzt werden: In geschlossenen Räumen ohne Belüftungskonzept könne schon eine Infizierte Person ausreichen, um alle anderen Personen in diesem Raum zu infizieren.

 

Landrat Dirk Adomat appelliert vor diesem Hintergrund an die Menschen im Landkreis, auf soziale Kontakte und Treffen insbesondere in geschlossenen Räume so weit wie möglich zu verzichten. Der Landkreis Hameln-Pyrmont prüfe zur Zeit Maßnahmen, die in der Kreisverwaltung eine Ausbreitung des Corona-Virus verhindern können: „Viele kleine Maßnahmen können zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beitragen. Im Kreishaus gibt es schon seit Beginn der Corona-Pandemie eine Maskenpflicht auf allen Fluren. Diese könnte auf alle Räumlichkeiten außerhalb des eigenen Büros ausgeweitet werden. Zusätzlich könnte die Maskenpflicht auch bei Sitzungen gelten. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises und alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, zu prüfen, welche Maßnahmen sie ergreifen können, um in ihrem Bereich eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Insbesondere Treffen in geschlossenen Räumen sollten nur stattfinden, wenn es unbedingt nötig ist.“

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tisches berieten zudem über weitere mögliche Maßnahmen: So sollen etwa die Sportvereine darauf hingewiesen werden, die Sporthallen während des Sportbetriebs regelmäßig zu lüften, um eine Ansteckung über Aerosole zu verhindern. Zudem sollten Gastromomen so lange wie möglich ihre Außenbereiche zur Nutzung zur Verfügung zu stellen, um möglichst wenig Gäste in Innenräumen zu bewirten. Die Bürgermeister der kreisangehörigen Städte und Gemeinden waren sich darüber hinaus einig, repräsentative Aufgaben mit direktem persönlichen Kontakt grundsätzlich einzustellen.



Landkreis will notfalls Sperrstunden und Schließungen veranlassen

Angesichts bundesweit steigernder Infektionen ist im Landkreis Holzminden der Corona-Krisenstab wieder zusammengetreten. Gemeinsam mit der Polizei, dem Ordnungs- und dem Gesundheitsamt wurde diskutiert, wie bei steigenden Wochen-Inzidenzen reagiert werden soll. Gegen einige immer wieder die Verordnungen missachtenden Gastronomen und Händler soll jetzt schon härter durchgegriffen werden.      

Mikrofondurchsagen des Gastwirtes, die Gäste sollten schnell die Maske aufsetzen, weil gerade eine Polizeistreife patrouilliere; der komplette Verzicht auf Besucherdokumentationen; viele zu viele Menschen auf zu wenig Raum und dann auch noch ohne Mund-Nasen-Schutz: Auch im Landkreis Holzminden nehmen vereinzelt Kneipiers, Barbetreiber, Gastronomen oder Einzelhändler die Corona-Verordnungen offenbar nicht Ernst. Schon in der letzten Woche hatte sich der Landkreis mit Ordnungsämtern und Polizei ins Einvernehmen gesetzt, um die Kontrollen noch einmal zu verstärken. Im Krisenstab wurde jetzt darüber diskutiert, dass speziell die unbelehrbaren Wiederholungstäter dafür auch härter zur Rechenschaft gezogen werden sollen. „Es liegt in unserem Ermessensspielraum, denjenigen, die sich um die Regeln nicht kehren, auch mit empfindlichen Strafen und Einschränkungen zu begegnen“, stellt Landrat Michael Schünemann dazu fest. Und ergänzt, dass man sich nicht davor scheue, genau das jetzt auch gezielt einzusetzen. Das reiche von Bußgeldern in fünf- bis sechsstelligem Bereich bis hin zur Verhängung eines Alkoholverbotes oder der Einführung einer Sperrstunde.

„Mit unseren Zahlen befinden wir uns immer noch auf einer Insel der Glückseligen“, ergänzt der Landrat mit Blick auf die bisher noch wenigen Positiv-Fälle im Kreis. Das liege vor allem an einer großenteils ausgesprochen disziplinierten Bevölkerung und der guten Arbeit von Gesundheitsschutz und Ordnungskräften. „Wenn wir wollen, dass solch vorbildliches Verhalten auch weiter Früchte trägt, müssen wir gegen diejenigen, die sich einfach darüber hinwegsetzen, entsprechend vorgehen“, erklärte Schünemann, „und genau das werden wir jetzt tun.“ Bußgeldstelle und Justiziariat ständen bereit, um dementsprechend vorzugehen.

Ansonsten sind die einzelnen Bereiche für ein Ansteigen der Fallzahlen gut vorbereitet. „Zur Zeit können wir die Nachverfolgung von Kontaktpersonen noch gut bewerkstelligen“, teilte Dr. Ursula Schaper, Leiterin des Bereichs Gesundheitswesen im Stab mit. Weitere Beschäftigte der Landkreisverwaltung stehen zur Unterstützung bereit. Zusammen mit den Dezernentinnen Anja Krause und Manuela Schäfer hatte Schaper mit Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz, den Johannitern oder der DLRG Kontakt aufgenommen, um den Aufbau eines mobilen Kontaktpersonen-Nachverfolgungs-Teams zu organisieren. Und auch die Bundeswehr soll im Bedarfsfall sofort mit eingebunden werden, falls die Kräfte nicht ausreichen. „Im Moment fühlen wir uns ein bisschen wie das kleine gallische Dorf“, bestätigt auch Krause, „aber uns ist aufgrund der stetig steigenden Fallzahlen in den Nachbarlandkreisen schon bewusst, wie schnell dieser Zustand beendet sein kann.“



POL-HI: Sachbeschädigung an PKW in Gronau (Leine) - Zeugenaufruf

Gronau: (mal) Im Tatzeitraum vom 22.10.2020, 16:00 Uhr, bis zum 23.10.2020, 06:30 Uhr, beschädigen bislang unbekannte Täter im Eitzumer Weg in Gronau (Leine) den rechten Außenspiegel eines am Fahrbahnrand geparkten PKW. Die genaue Schadenshöhe steht bislang nicht fest.

Sachdienliche Hinweise zur Tat oder zum Täter können bei der Polizei Elze unter 0506893030 angegeben werden.



POL-NOM: Polizei zieht positives Zwischenfazit für diese Woche-Infektionsschutzregelungen werden umfassend beachtet

Landkreis Northeim; 43. KW

NORTHEIM (TH) Im Verlauf der 43. KW führten mehr als 30 Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Northeim Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Corona-Bestimmungen durch. Die Kontrollen fanden im gesamten Landkreis Northeim, insbesondere aber im Bereich der Stadt Bad Gandersheim statt. Unterstützt wurden die Beamten durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Northeim sowie der örtlichen Ordnungsämter.

"Erfreulicherweise konnte innerhalb der Bevölkerung weiterhin eine hohe Akzeptanz der Regelungen zum Gesundheitsschutz festgestellt werden", sagte Lukas Theinl, Pressesprecher der Polizeiinspektion Northeim.

Auch im Bereich des Glaubenszentrums in Bad Gandersheim konnten trotz intensivierter täglicher Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt keinerlei Verstöße festgestellt werden. Lediglich in einem Fall mussten die Beamten in dieser Woche eingreifen, als sich zwei Personen bei einem Besuch eines Restaurants in Northeim geweigert hatten, ihre persönlichen Daten zu notieren. Nach einem klärenden Gespräch waren die Personen bereit, ihre Personalien einzutragen. Nur so konnten sie im Restaurant verweilen.

Trotz der gesunkenen Neuinfektionen im Landkreis wird die Polizeiinspektion Northeim weiterhin die Einhaltung der Corona-Bestimmungen überprüfen, um einen erneuten Anstieg der Fallzahlen nachhaltig zu verhindern.



POL-NOM: Von Fahrbahn abgekommen

Einbeck, B 64, Bad Gandersheim - Kreiensen, Donnerstag, 22.10.20, 09.10 Uhr

EINBECK (schw) - Am Donnerstag, 22.10.20, 09.10 Uhr befuhr eine 52-jährige Einbeckerin mit ihrem Pkw, VW Passat, die B 64 aus Rtg. Gandersheim kommend in Rtg. Kreiensen. Zwischen Orxhausen und Kreiensen geriet die Einbeckerin vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einer Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Pkw um die eigene Achse und kam einige Meter weiter am Fahrbahnrand zum Stehen. Am Pkw und an der Leitplanke entstanden Schäden in Höhe von ca. 4000,- EUR Die Einbeckerin blieb unverletzt. Es wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.



POL-HI: Mofa-Fahrer fährt unter Drogeneinfluss in Bockenem

Bockenem (ste) - Am 22.10.2020, gegen 15:30 Uhr, kontrollieren Beamte des PK Bad Salzdetfurth an der Bundesstraße 243 Abzweig Hary in 31167 Bockenem einen Mofa-Fahrer. Der 29-Jährige Lamspringer zeigte mehrere körperliche Ausfallerscheinungen und lehnte den Urintest vor Ort ab. Aufgrund der festgestellten Ausfallerscheinungen wurde er trotzdem zur PI Hildesheim verbracht. Hier hat eine Ärztin dem Betroffenen eine Blutprobe entnommen. Im Anschluss wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Fahrzeugführer erwarten nun Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach §24a StVG.



Neue Verordnung zur Umsetzung der MPK-Beschlüsse - gültig ab Freitag, den 23.10.2020

In der letzten Woche haben sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf verschärfte Anti-Corona-Maßnahmen geeinigt, die in denjenigen Regionen gelten sollen, in denen die Inzidenz von 35 beziehungsweise 50 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird. Diese Maßnahmen hat das Land Niedersachsen in der beigefügten Verordnung umgesetzt.  

Die neuen Regelungen betreffen zum einen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im öffentlichen Raum, die Zahl der zugelassenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Veranstaltungen, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum, die Einführung einer Sperrstunde sowie Begrenzungen der Teilnehmerzahlen für Zusammenkünfte und Feiern. Die im Folgenden in der Reihenfolge der veränderten Paragraphen erläuterten wesentlichen neuen Regelungen treten am morgigen Freitag (23.10.2020) in Kraft. 

  1. Maskenpflicht 

Die niedersächsische Verordnung sieht jetzt in § 3 Absatz 2 eine Pflicht vor, auch in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn Menschen sich dort entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend, sondern längerfristig aufhalten. Kurz gesagt gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Raum überall dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammen kommen. Diese Maskenpflicht im öffentlichen Raum ist bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 pro sieben Tage als eine Empfehlung (Soll-Vorschrift) ausgestaltet. Liegt die Inzidenz bei 50 pro 100.000 in sieben Tagen, dann muss auch in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Landkreise und kreisfreien Städte legen durch öffentlich bekanntzugebende Allgemeinverfügungen die Örtlichkeiten fest, an denen unter freiem Himmel diese Maskenpflicht gilt.

  1. Private Zusammenkünfte und Feiern 

§ 6 der Verordnung enthält Regelungen für private Zusammenkünfte und Feiern. An privaten Zusammenkünften und Feiern in der eigenen Wohnung oder in eigenen geschlossenen Räumlichkeiten dürfen bei einer Inzidenz unter 35 pro 100.000 in sieben Tagen nach wie vor 25 Personen teilnehmen. Steigt die Inzidenz jedoch auf über 35 sind nach der Neuregelung in § 6 Absatz 3 Satz 1 nur noch 15 Personen zulässig. Dies gilt auch auf den eigenen (oder privat zur Verfügung gestellten) Flächen unter freiem Himmel, also beispielsweise im eigenen Garten oder auf dem eigenen Hof. 

Welche Inzidenz in dem eigenen Wohnort gilt, können die Bürgerinnen und Bürger Niedersachsens auf der Internetseite https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/Inzidenz-Ampel/ einsehen. Die Vorgaben der Verordnung gelten jeweils ab dem Zeitpunkt der Bekanntgabe im Internet.

Wenn die Inzidenz in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt auf 50 oder mehr Fälle je 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen ansteigt, dürfen Zusammenkünfte und Feiern in privaten Räumlichkeiten nur noch mit bis zu zehn Personen stattfinden. Diese bis zu zehn Personen dürfen nur aus zwei Haushalten kommen, es sei denn, es handelt sich um Angehörige im Sinne von Paragraph 11 Abs. 1 des Strafgesetzbuches. Danach ist ein Angehöriger, wer zu den folgenden Personen gehört: Verwandte und Verschwägerte in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartner, Verlobte, Geschwister, Ehegatten oder Lebenspartner der Geschwister, Geschwister der Ehegatten oder Lebenspartner und zwar auch dann, wenn die Ehe oder die Lebenspartnerschaft nicht mehr besteht oder wenn die Verwandtschaft oder Schwägerschaft erloschen ist sowie Pflegeeltern und Pflegekinder.

An privaten Zusammenkünften und Feiern, die an öffentlich zugänglichen Örtlichkeiten und insbesondere in gastronomischen Betrieben stattfinden, durften schon bislang in Niedersachsen bei einer Inzidenz von 35 pro 100.000 in sieben Tagen nicht mehr als 25 Personen teilnehmen. Neu ist, dass an solchen Zusammenkünften und Feiern an öffentlich zugänglichen Orten und in der Gastronomie bei einer Inzidenz von 50 pro 100.000 in sieben Tagen nun nur noch zehn Personen teilnehmen dürfen. Diese zehn Personen dürfen aus nicht mehr als zwei Haushalten stammen, es sei denn es handelt sich um Angehörige im Sinne der obigen Definition.

  1. Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum

Zukünftig gelten auch in Niedersachsen wieder Kontaktbeschränkungen im Öffentlichen Raum unter freiem Himmel. Hier dürfen bei einer Inzidenz von über 50 pro 100.000 in sieben Tagen nur noch maximal zehn Personen (mit Mindestabstand) zusammenkommen. Dies ergibt sich aus § 6 Absatz 7 in Verbindung mit Absatz 5. Die zehn Personen dürfen nur aus zwei Haushalten kommen, es sei denn, es handelt sich um Angehörige im Sinne der obigen Definition. Bei Angehörigen gilt dann auch der Mindestabstand von 1,5 m nicht. 

Bei einer Inzidenz von 35 pro 100.000 in sieben Tagen dürfen im öffentlichen Raum unter freiem Himmel bis zu 25 Personen zusammenkommen. Sie müssen dabei aber den Mindestabstand einhalten, es sei denn, es handelt sich um Angehörige in Sinne der obigen Definition. 

  1. Veranstaltungen 

§ 7 der Verordnung regelt Veranstaltungen mit sitzendem Publikum. In § 7 Abs. 1 Sätze 4 und 5 ist neu geregelt worden, dass überall dort, wo die Infektionszahlen auf 50 pro 100.000 pro sieben Tagen ansteigen, die Zahl der zulässigen Veranstaltungsbesucherinnen und -besucher auf 100 Personen beschränkt ist. Ausnahmen sind nur dann zulässig, wenn die Veranstalterin oder der Veranstalter mit dem zuständigen Gesundheitsamt ein Hygienekonzept vereinbart hat, das hinreichende Sicherheit bietet. Bei einer Inzidenz von 35 je 100.000 in sieben Tagen handelt es sich bei der Begrenzung der Personenzahl um eine Soll-Vorschrift. Hier ist es Sache der zuständigen örtlichen Behörden, auf der Basis des jeweiligen Hygienekonzeptes zu entscheiden, mit wie vielen Personen (bis zu 500) eine Veranstaltung zulässig sein soll. 

Vergleichbares gilt auch für Veranstaltungen mit mindestens zeitweise stehendem Publikum. Dies ergibt sich aus dem Verweis in § 8 Absatz 1 Satz 4. 

  1. Sperrzeiten 

Paragraph 10 Absatz 2 der Verordnung enthält die Regelung einer Sperrzeit von 23.00 Uhr abends bis 6.00 Uhr morgens. Diese Sperrzeit gilt bei einer Inzidenz von 50 Neuinfizierten pro 100.000 in sieben Tagen verpflichtend und ohne jede Ausnahme. Hier ist es den Betreiberinnen und Betreibern von Gastronomiebetrieben auch jenseits der Sperrzeit untersagt, alkoholische Getränke im Außer-Haus-Verkauf abzugeben. 

Auch ab einer Inzidenz von 35 pro 100.000 in sieben Tagen gilt eine Sperrzeit von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Hier kann die zuständige örtliche Behörde jedoch in begründeten Ausnahmefällen abweichende Regelungen treffen.

Grund für all diese teilweise drastischen Einschränkungen ist, dass leider gerade Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis zu einer Weiterverbreitung des Corona-Virus geführt haben. Alle Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, die beschriebenen neuen Regelungen konsequent einzuhalten oder - noch besser - in jedem Einzelfall sehr kritisch abzuwägen, ob und wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten überhaupt notwendig sind.



Wintersemester startet als Hybridsemester

LHK und MWK veröffentlichen gemeinsame Empfehlungen zum Umgang mit dem Corona-Virus

Das Wintersemester an den niedersächsischen Hochschulen ist als sogenanntes Hybridsemester an den Start gegangen. Es setzt, anders als das vorwiegend digitale Sommersemester, verstärkt auf eine Kombination digitaler Prüfungs- und Lernformate und Präsenzveranstaltungen. „Hochschulen sind ein Ort des Diskurses und der Begegnung", so Niedersachsens Wissenschaftsstaatssekretärin Sabine Johannsen. „Besonders für die Erstsemester sind persönlicher Kontakt und Austausch wichtige Grundlage für optimale Lernbedingungen. Das Sommersemester war für Studierende und Lehrende ein enormer Kraftakt, den sie gemeinsam kreativ und flexibel gemeistert haben. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Online-Lehre für viele Veranstaltungsformen bereits gut funktioniert, die Präsenzlehre in vielen Fächern und für alle Hochschultypen aber weiterhin elementar ist und bleibt." 

Die Universitätsmedizin Göttingen hat daher für die Hochschulen Empfehlungen für den Umgang mit dem Infektionsgeschehen entworfen, die die Landeshochschulkonferenz (LHK) jetzt zusammen mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur veröffentlicht hat. Angesichts des dynamischen und lokal unterschiedlichen Infektionsgeschehens sind sich LHK und Ministerium darüber einig, dass es zentral ist, den Hochschulen die notwendige Flexibilität zu erhalten, um immer aufs Neue situationsangepasste Lösungen zu finden.  

„Lehre und Studium unter Pandemie-Bedingungen stellen für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar. Der Infektionsschutz genießt Priorität, aber zugleich wollen wir Hochschulen durch flexibel gestaltete Angebote das Studium ermöglichen", betont der Vorsitzende der LandesHochschulKonferenz, Prof. Wolfgang-Uwe Friedrich.  

Die Empfehlungen finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/mwk_aktuelles_faq_corona_mwk/studium-und-lehre-an-den-niedersachsischen-hochschulen-wahrend-der-covid-19-pandemie-193797.html





Niedersachsen ergänzt Überbrückungshilfe II mit eigenen Förderangeboten

 

Althusmann: 110 Millionen Euro Unterstützung für Branchen, die besonders gelitten haben

Kleine und mittlere Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die besonders von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, können jetzt die überarbeitete Überbrückungshilfe des Bundes beantragen. Die Anträge auf Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten für den Zeitraum von September bis Dezember können auf der Antragsplattform  www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de  über Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte gestellt werden. 

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hatte sich beim Bund erfolgreich dafür eingesetzt, die Förderkonditionen zu verbessern. Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann freut sich: „Bereits bei Umsatzrückgängen von 30 Prozent können Förderanträge gestellt werden, auch kleine Unternehmen können nun bis zu 50.000 Euro Förderung pro Monat erhalten. Außerdem wurde die Berücksichtigung von Personalausgaben ausgeweitet und auch die Fördersätze auf die Fixkosten wurden erhöht. Damit wird die Überbrückungshilfe II deutlich attraktiver für die Unternehmen." 

Niedersachsen wird die Überbrückungshilfe II des Bundes für besonders betroffene Branchen mit Landesmitteln aus dem Corona-Konjunkturprogramm des Wirtschaftsministeriums im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts aufstocken: Für die Veranstaltungswirtschaft und das Schaustellergewerbe sowie für die Gastronomie in Niedersachsen können demnächst mit dem Bewilligungsbescheid aus der Überbrückungshilfe II Fördermittel bei der NBank beantragt werden. Insgesamt stehen für Veranstaltungswirtschaft und Schaustellergewerbe 50 Millionen Euro aus dem Nothilfefonds bereit, Gaststätten werden mit 40 Millionen Euro aus dem Sonderprogramm für Tourismus und Gastronomie gefördert. 

Weil außerdem Reisebusunternehmen sowie des Taxi- und Mietwagengewerbes durch die Pandemie besonders betroffen sind, kündigte Minister Althusmann Unterstützungsleistungen für diese Branchen in Höhe von insgesamt 20 Millionen Euro an: „Leider konnten Reisebusunternehmen sowie Taxi- und Mietwagenbetriebe von den bisherigen Hilfsangeboten nur unzureichend profitieren. Wir planen deshalb, auch hier durch ein zusätzliches Förderangebot den Reisebusbereich mit voraussichtlich 14 Millionen Euro und das Taxi- und Mietwagengewerbe mit voraussichtlich sechs Millionen Euro gezielt zu unterstützen. Zur konkreten Ausgestaltung stehen wir aktuell im engen Austausch mit dem Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN)." 

Althusmann weiter: „Mit dem ergänzenden Förderangebot wollen wir gerade jenen Branchen helfen, die unter den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie schon bisher besonders gelitten haben und wegen des wieder steigenden Infektionsgeschehens auch weiterhin keine Perspektive auf Normalität in der Geschäftstätigkeit erwarten können. Wir arbeiten nun mit Hochdruck daran, die Fördergelder in Höhe von insgesamt 110 Millionen Euro ab Ende November über die NBank auszahlen zu können. "




POL-HI: Fahrradeigentümer gesucht

HILDESHEIM -(mad)- Polizeibeamte stellten am Mittwoch, den 21.10.2020, ein Fahrrad in Hildesheim sicher, welches noch keinem Eigentümer zugeordnet werden konnte.
Mit Veröffentlichung eines Bildes erhoffen sich die Sachbearbeiter den rechtmäßigen Besitzer zu ermitteln.
Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein Mountainbike der Firma BULLS mit  Kettenschaltung und grünen Rahmen.
Der Eigentümer möge sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden.




POL-HM: "Tippen tötet" - Kampagne der Landesverkehrswacht in Hameln

Die Kampagne "Tippen tötet" der Landesverkehrswacht Niedersachsen macht seit 2014 auf die wachsende Gefahr durch Ablenkung im Straßenverkehr aufmerksam. Derzeit wird die Kampagne aktualisiert und modernisiert.

Ab sofort stehen auch die jungen Fahrerinnen und Fahrer verstärkt im Blickfeld der Aktion. So waren im Jahr 2019 allein 43 Personen von den 120 bei den bei Baumunfällen verstorbenen Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren gewesen. Bei der Analyse der dazugehörigen Unfälle fällt vor allem eine Konstellation besonders ins Auge: Landstraße, allein mit dem Pkw unterwegs, nicht angepasste Geschwindigkeit und plötzliches Abkommen von der Fahrbahn, mitunter auf gerader Strecke und dann mit Anprall an einen Straßenbaum.

Gerade in diesen Fällen dürften entweder Müdigkeit oder Ablenkung, neben der Geschwindigkeit, eine maßgebliche Rolle für den Unfallhergang gespielt haben.

Aus diesem Grund ist auch die Verkehrswacht Hameln aktiv und setzt die Tippen-tötet-Kampagne vor Ort um.

Landrat Dirk Adomat, Bürgermeister Gerhard Paschwitz und Inspektionsleiter Matthias Kinzel präsentierten heute die Motive der Kampagne und waren mit Rucksäcken in Hameln unterwegs. An der Kreuzung Kastanienwall / Emmernstraße stellten sie sich auf die Fahrbahn und machten mit Werbemotiven überwiegend die Autofahrenden auf das Thema aufmerksam.

"Auch zu Zeiten einer Corona-Pandemie ist es notwendig die Verkehrssicherheitsarbeit nicht aus den Augen zu verlieren" sagt Matthias Kinzel, Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont / Holzminden. "Gerade in den letzten Tagen und Wochen mussten wir eine Häufung von Unfällen mit schwerverletzten - bzw. getöteten Personen feststellen. Neben den Hauptunfallursachen Geschwindigkeit und Einschränkung der Verkehrstüchtigkeit (z.B. durch Alkohol oder Drogen) steht das Thema Ablenkung bei mehr als der Hälfte der Verkehrsunfälle im Fokus. Deshalb werden wir das Thema Ablenkung nicht nur in der polizeilichen Präventionsarbeit, sondern auch bei zielgerichteten Verkehrskontrollen, weiterhin im Blick behalten!"

Der Landrat Dirk Adomat führt aus: "Schützen Sie sich selbst und andere. Machen Sie eine kurze Fahrpause, bevor Sie das Handy benutzen. Kein Telefonat und keine Nachricht ist so wichtig, um das eigene Leben und das Leben anderer zu gefährden."

Simone Kalmbach von der Verkehrswacht Hameln zur Aktion:" Es wird im Straßenverkehr immer noch viel zu oft auf dem Handy getippt und dabei das Risiko schwerer Unfälle leichtfertig in Kauf genommen. Keine Nachricht ist so wichtig, dass man dafür das Leben oder die Gesundheit von sich und anderen in Gefahr bringen sollte.

Man kann die eingeschränkte Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit beim Tippen von Nachrichten mit einer Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit von 1,0 Promille vergleichen. Auch sollte jedem bewusst sein, dass ein Viersekundenblick schon bei 30km/h einen Blindflug von 33 Metern bedeutet. Bei Tempo 100 legt man in dieser Zeit sogar 111 m ohne Blick auf den Straßenverkehr zurück.

   - Lieber nicht erreichbar als nicht zu retten.-"

Zusätzlich gibt es einen Kurzfilm, der sich eindrucksvoll mit der Thematik beschäftigt und nach wie vor auf Youtube abrufbar ist (https://youtu.be/18UjtOVeyBw).







Motorradlärm: Was geht – und was nicht

Die herbstliche Witterung hat für die Biker die diesjährige Saison wohl endgültig beendet, doch das Thema Motorradlärm beschäftigen Landrat Michael Schünemann und die regionalen Verkehrsexperten weiter. Nach einem Erörterungstermin mit  Polizei und Vertretern der Landesstraßenbaubehörde im Kreishaus wurde deutlich: Die Möglichkeiten, wegen zunehmender Beschwerden über den Lärm speziell durch Zweiräder vorzugehen, sind begrenzt. „Wir müssen mit dem, was wir machen, vorsichtig sein“, stellte Schünemann während des Treffens fest.

Schon im Frühjahr, als die Diskussion um die Belastung durch Motorradlärm für die Anwohner entbrannte, wurde schnell klar, dass Kreisstraßen eigentlich gar nicht betroffen sind. Sowohl in der Rühler Schweiz als auch in Lauenförde sowie zwischen Neuhaus und Holzminden handelt es sich bei den besonders stark frequentierten und deshalb diskutierten Strecken um Landes- bzw. Bundesstraßen. Nach einem ersten Gespräch mit der Polizei im Frühjahr hatten Landrat Schünemann und die Dezernentin für den Bereich Ordnung und Umwelt zusammen mit dem Leiter der Hamelner Behörde, Markus Brockmann, ein erstes Gespräch geführt. Nun setzten sich die Vertreter aller drei Stellen zusammen, um gemeinsam zwischen Möglichem und Unmöglichem abzuwägen.

Speziell Straßensperrungen, Baumaßnahmen und Geschwindigkeitsbegrenzungen gehören offenbar in die zweite Kategorie. Markus Brockmann hatte recherchiert und dabei festgestellt, dass Straßensperrungen wegen Lärms in Niedersachsen bereits vom Verwaltungsgericht gestoppt worden sind. Als Begründung für einen in Rinteln gescheiterten Versuch hatte das Gericht angeführt, dass es keine ausreichenden Lärmgutachten gegeben habe und auf jeden Fall zunächst weniger drastische Maßnahmen vorgenommen werden müssen. Die Hürden jedoch für Lärmgutachten, die tatsächlich Eingriffe rechtfertigen, sind hoch. In Lauendförde habe die Landesbehörde, so Brockmann, mithilfe von Zählpfosten das Verkehrsaufkommen  durch Motorräder gemessen und sei zu ernüchternden Ergebnissen für die Beschwerdeführer gekommen. „Aufs ganze Jahr hätten wir damit, was wir da gezählt haben, gerade so den Grenzwert überschritten“, erklärt er, „aber die zehn Wochen, an denen es wirklich bei uns brummt, reichen dafür auf keinen Fall aus.“ Ein negatives Urteil zu riskieren, weil man nicht anderes versucht habe, mache jeden Verbesserungsversuch nur noch schwerer, waren sich alle Gesprächspartner während des Treffens einig.

Auch Rüttelstreifen sind keine Lösung, denn die schaffen zusätzliche  Gefahrenstellen, behindern den Winterdienst und sind - wie Erfahrungen aus dem Landkreis Schaumburg zeigen - nur neue Lärmquellen. Ob Geschwindigkeitsbeschränkungen schließlich tatsächlich eine entsprechende Wirkung zeigen würden, ist auch zu bezweifeln. Denn weil es um eine Lärmbelästigung geht und nicht um ein verstärktes Unfallaufkommen, ist eine Effekt nur sehr schwer und mit unverhältnismäßig großem Aufwand nachzuweisen. „Das Motorrad ist immer noch ein ganz normales Verkehrsmittel“, stellte Markus Brockmann am Ende seiner Ausführungen fest, „und wenn man das beschränken will, muss man es wirklich sehr gut begründen.“

Kontrollen seien in diesem Sommer sowieso deutlich häufiger vorgenommen worden als in den Vorjahren, machte der Erste Polizeikommissar des Kommissariats Holzminden, Burkhard Schramm, deutlich. Die Einsatzgruppe Krad  (???) stehe zwar aufgrund der Größe der Inspektion nur in begrenztem Maße zur Verfügung, aber die Proteste der letzten Zeit hätten da schon Wirkung gezeigt. Auch in Zukunft werde es regelmäßig weitere Lärmmessungen geben, so Schramm.
   
Der Vorschlag von Dezernentin Manuela Schäfer, es stattdessen mit zu vernünftigem Fahren auffordernden Plakaten und Transparenten zu versuchen, fand schließlich breite Zustimmung bei allen Gesprächsteilnehmern. Die Aufstellung solcher Mahnhinweise könnte von den Straßenmeistereien sowohl des Landkreises als auch der Landesbehörde problemlos mit übernommen werden. Und auch die Anschaffung von ein oder zwei Lärmdisplays sei denkbar. Doch an deren Finanzierung müssten sich die betroffenen Gemeinden und Samtgemeinden auf jeden Fall beteiligen, weil am Ende sie doch die eigentlich Zuständigen seien, stellte Michael Schünemann klar.      

Überhaupt gelte es abzuwägen zwischen den Interessen der Anwohner und denen der Gastronomen andererseits. Es gebe eine Menge Leute im Landkreis, die vom Motorradtourismus lebten. Ein nächstes Treffen solle deshalb mit beiden betroffenen Seiten stattfinden, um die Problematik einmal aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, meinte der Landrat.     

Bild: diskutierten im Kreishaus über Möglichkeiten und Grenzen zur Bekämpfung des Motorradlärms. (v. l.) Kirsten Blume-Sackhoff (Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr), Markus Brockmann (Leiter Landesbehörde Straßenbau und Verkehr), Polizeikommissar Matthias Feldmann (im Polizeikommissariat Holzminden zuständig für Verkehr), Landrat Michael Schünemann, Burkhard Schramm (Erster Polizeikommissar Polizeikommissariat Holzminden), Dirk Schwarz (Polizeihauptkommissar in der Polizeistation Bodenwerder), Manuela Schäfer (Dezernentin für Ordnung und Umwelt) und Ansgar Rohner (Bereichsleiter des Straßenverkehrsamtes)








Schulstart in Niedersachsen nach den Herbstferien
Start im eingeschränkten Regelbetrieb, Empfehlung der Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht an weiterführenden Schulen, erhöhter Schutz vulnerabler Angehöriger, Lüften nach 20-5-20

Die Schulen in Niedersachsen setzen den eingeschränkten Regelbetrieb mit Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler nach den Herbstferien fort. Am kommenden Montag werde „landesweit im Szenario A gestartet", teilte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am heutigen Donnerstag in Hannover mit. 

Eine Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium (MS) und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) in dieser Woche habe ergeben, dass auch die verschärfte Infektionslage dies zulasse.

Tonne: „Das ist ein wichtiges Signal an die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die Lehrkräfte. Der Lockdown im Frühjahr hat gezeigt, dass dem Bildungssystem eine gesamtgesellschaftlich herausragende Bedeutung zukommt. Neben der Erfüllung des Bildungsauftrages als zentraler Aufgabe von Kita und Schule sind die Qualität und die Verlässlichkeit der Betreuung für die Familien von höchster Bedeutung. Zudem haben Kita und Schule einmal mehr ihre wichtige soziale Funktion für die Kinder und Jugendlichen gezeigt. Sie sind als Lern- und Lebensorte in der Pandemie besonders schutzwürdige Güter", erklärte der Minister.  

Um den Präsenzbetrieb in den Schulen zu gewährleisten und gleichzeitig den Gesundheitsschutz für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schule Beschäftigte zu erhöhen, sind in der aktuellen Lage mit steigenden Infektionen mit SARS-CoV-2 Anpassungen notwendig.  

Daher stehen nach den Herbstferien folgende Neuerungen an:                 

I.    Empfehlung MNB im Unterricht an weiterführenden Schulen: 

Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mit einer 7-Tage-Inzidenz ab 50 sollen ab Montag auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches bleiben von dieser Empfehlung unberührt.

In dem gewohnten und bewährten Zwei-Wochen-Rhythmus wird analysiert und ausgewertet, wie sich die Lage entwickelt. Erfahrungen der Schulen und die Rückmeldungen der Schul- und Lehrerverbände werden ausgewertet und auf Nachsteuerungsbedarf überprüft. Entsprechende verpflichtende Hinweise zum Tragen von MNB im Unterricht werden für die Neufassung der Corona-Verordnung vorbereitet.  

I.       Erhöhung des Schutzstatus von Risikogruppen in Familien: 

Ab Montag wird erleichtert, dass Schülerinnen und Schüler, die selbst nicht zur Risikogruppe gehören, aber vulnerable Angehörige im Hausstand haben, leichter vom Präsenzunterricht befreit werden können. Es gilt dann, dass sich bei Vorlage eines Attestes alle Schülerinnen und Schüler vom Präsenzunterricht befreien lassen können, sobald am Standort der Schule oder am Wohnort eine Inzidenz von 35 erreicht wurde. 

Zudem können Grundschülerinnen und Grundschüler mit vulnerablen Angehörigen sowie Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperlich und motorische Entwicklung oder Hören und Sehen mit vulnerablen Angehörigen ohne weitere Voraussetzungen als dem Attest befreit werden. 

Nach wie vor wird die Befreiung vom Präsenzunterricht für alle anderen Schülerinnen und Schüler mit Angehörigen aus Risikogruppen gelten, sobald vom Gesundheitsamt eine Infektionsschutzmaßnahme an der Schule verhängt wurde. 

II.       Lüften nach 20-5-20 

Sachgerechtes Lüften ist der entscheidende Baustein beim Gesundheits- und Infektionsschutz. Eine regelmäßige und hohe Frischluftzufuhr bewirkt, dass potentiell virushaltige Luftpartikel konsequent abtransportiert werden. Das hat unter anderem auch ein Expertengespräch der Kultusministerkonferenz bestätigt.

Das bedeutet, die Faustregel 20-5-20 beachten, also rund zur Hälfte einer Unterrichtsstunde für zirka fünf Minuten Stoß- oder Querlüftung. 

Zudem muss vor Unterrichtsbeginn und in den Pausen gelüftet werden. Jahreszeitangepasste Kleidung ist wichtig, gleichzeitig wird niemand in der Schule dauerhaft im Kalten sitzen und frieren müssen.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat ein Informationspaket zum sachgerechten Lüften auf den Weg zu den Schulen gebracht: 50.000 Plakate und weitere 50.000 Fensterhänger mit den wichtigsten Regeln werden die Schulen in den nächsten Tagen erreichen. In der Überarbeitung des Rahmenhygieneplans, der heute an die Schulen geht, werden zudem entsprechende Hinweise zum infektionsgerechten Lüften gegeben. 

Kultusminister Tonne fasste zusammen: „Es bleibt dabei, dass wir die Lage immer ausbalancieren müssen zwischen dem maximalen Recht auf Bildung in der Schule und dem aktuellen Infektionsgeschehen. 

Zwar haben unsere Erfahrungen in Niedersachsen gezeigt, dass die Schulen keine Hotspots sind. Das ist auch die aktuelle Einschätzung des RKI und vorliegender Studien. Die Berichte aus den anderen Bundeländern stützen diese Befunde ebenfalls.

Aber: Schulen sind nicht immun gegen das Virus. Mit der deutlichen Verschärfung der Corona-Lage in der gesamten Gesellschaft erhöht sich potenziell auch die Anfälligkeit für das System Schule, weil mehr von außen eingetragen werden kann. Daher justieren wir heute sorgfältig nach und werden das auch weiterhin tun, ausgerichtet an der aktuellen Lage. 

Es ist wichtig, dass Kinder weiterhin ohne Angst in die Schule gehen können - und dass die Eltern sie ohne Angst gehen lassen können. 

Hieran und gleichsam an dem Gesundheitsschutz aller in Schule Beschäftigter richten wir unsere Arbeit weiterhin aus."  

Weitere Informationen und Materialien finden Sie abrufbar auf der Homepage des Niedersächsischen Kultusministeriums hier  ...


Themen im Downloadbereich:  

  • Sachgerechtes Lüften - Plakat, Fensterhänger, Informationspapier
  • Hinweise zum Tragen von MNB 
  • Information zur Befreiung vom Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler mit vulnerablen Angehörigen und 
  • Antragsformular Befreiung
  • Neuer Rahmenhygieneplan Corona Schule




POL-HI: Einbruch in Kindergarten

HILDESHEIM -(mad) - Zwischen dem 20.10.2020, 19:30 Uhr, und dem 21.10.2020, 07:10 Uhr, wurde die Eingangstür zur Kindertagesstätte in der Zeppelinstraße in Hildesheim aufgehebelt. Anschließend suchten die Täter in diversen Räumlichkeiten nach Diebesgut.

Zum jetzigen Zeitpunkt steht noch nicht fest, ob und was die Täter entwendet haben.

Zeugen, denen in dem oben genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten sich mit der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Stark alkoholisiert gegen geparktes Auto gefahren

Dassel(pap) Am Mittwoch, 21.10.2020, wurde eine Streife des Polizeikommissariats Einbeck gegen 21.00 Uhr in die Dasseler Ortschaft Hilwartshausen gerufen, da dort ein geparktes Auto durch einen anderen Pkw beschädigt wurde. Die eingesetzten Beamten konnten am Unfallort in der Hauptstraße mehrere Personen antreffen. Eine männliche Person gab sich als Unfallverursacher zu erkennen. Beim Gespräch mit ihm konnte Alkoholgeruch in der Atemluft des 43 Jahre alten Mannes aus Moringen wahrgenommen werden. Darauf angesprochen, stritt er ab, vor Fahrtantritt Alkohol getrunken zu haben. Ein anschließend durchgeführter Alkoholtest ergab jedoch einen wert von 3,6 Promille. Der Moringer ist mit seinem Pkw aus Richtung Relliehausen gekommen und ist dann, vermutlich aufgrund seines Alkoholisierungsgrades, gegen den ordnungsgemäß geparkten Pkw in der Durchgangsstraße gestoßen. Dem Fahrer wurden zwei Blutproben entnommen, um Alkoholkonsum nach dem Unfall auszuschließen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt rund 13.000 Euro.




POL-NOM: Unter Alkoholeinfluss Pkw geführt

Bad Gandersheim, B 64, Donnerstag, 22.10.20, 0.20 Uhr

BAD GANDERSHEIM (schw) In der Nacht zu Donnerstag, 22.10.20, 0.20 Uhr kontrollierten Beamten der Polizei Bad Gandersheim auf der Bundesstraße 64 den Pkw einer 31-jährigen Einbeckerin. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten eine Beeinflussung durch Alkohol bei der Einbeckerin fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,3 Promille. Der Einbeckerin wurde die Weiterfahrt untersagt und es wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Die 31-jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.




 

POL-NOM: Unfallflucht

Einbeck, Ahlshäuser Burg, Mittwoch, 21.10.20, 13.50 Uhr

EINBECK (schw) - Am Mittwoch, 21.10.20, 13.50 Uhr befuhr ein 22-jähriger Kalefelder mit seinem Pkw VW Golf die Straße Ahlhäuser Burg in Ahlshausen, als ihm plötzlich ein Daimler-Benz auf seiner Fahrspur entgegenkam. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der Kalefelder mit seinem Pkw nach rechts aus und touchierte hierbei den rechtsseitigen Bordstein. Dadurch beschädigte er eine Felge seines Pkw. Der Fahrer des Daimler-Benz setzte seine Fahrt ungehindert fort, ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. An dem Pkw des Kalefelders entstand ein Schaden in Höhe von 100,- EUR Die Polizei Bad Gandersheim hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.



POL-HI: Einbruch in Einfamilienhaus

Elze: U.T. hebeln gewaltsam die Kellertür eines EFH in Gronau, Buchenstraße, am 21.10.2020, i.d.Zeit zwischen 10:00 Uhr und 17:45 Uhr, auf und dringen in dieses ein. Die Räumlichkeiten werden durchsucht. Das genaue Diebesgut steht noch nicht fest. Täterhinweise erbittet die Polizei in Elze unter der Tel.-Nr:05068/93030 oder die Pst.Gronau unter der Tel.-Nr: 05182/923370 oder jede andere Polizeidienststelle.



POL-HI: Verkehrsunfallflucht auf Rewe-Parkplatz

Bad Salzdetfurth / Wehrstedt: (fis) Am Dienstag, den 20.10.2020, ist es auf dem Rewe-Parkplatz in der Straße Ahnepaule in Wehrstedt zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der oder die Unfallverursacher/in entfernte sich unerkannt. Eine 41jährige Bad Salzdetfurtherin parkte ihren VW Golf gegen 16:45 Uhr auf dem dortigen Parkplatz und bemerkte bei ihrer Rückkehr gegen 17 Uhr, dass ihr Fahrzeug auf der Beifahrerseite beschädigt war. Die Schadenshöhe wird auf 250 EUR geschätzt. Der oder die Verursacher/in war nicht vor Ort. Es ist zu vermuten, dass der geparkte Pkw von einem anderen ein- oder ausparkenden Fahrzeug beschädigt wurde. Hinweise zu dem Verursacher werden von der Polizei in Bad Salzdetfurth unter der Rufnummer 05063/901-0 entgegen genommen.



POL-HI: Einbruch in Kindergarten - Zeugenaufruf

Gronau(Leine)(pie). Im Tatzeitraum von Dienstag 20.12.2020 15:30 Uhr bis Mittwoch 21.12.2020 07:25 Uhr dringen unbekannte Täter in einen Kindergarten in der Straße "Hinter der Mühle" in 31035 Despetal ein.

Zum entwendeten Diebesgut und der genauen Schadenshöhe können bislang keine Angaben gemacht werden.

Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Elze unter der Telefonnummer 05068-93030 in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Verkehrsunfall mit leicht verletztem Mofafahrer

Northeim, Bundesstraße 3 in Richtung Sudheim, Mittwoch, 21.10.20 20, 06.20 Uhr

NORTHEIM (köh) - Mittwochmorgen ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der B 3 zwischen Northeim und Sudheim.

Ein 19-jähriger Northeimer befuhr mit seinem Mofa den parallel zur B 3 verlaufenden Geh-/Radweg in Richtung Sudheim und verlor witterungsbedingt die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dabei befuhr er zunächst den linken Seitenstreifen und stürzte schließlich. Sein Mofa kam auf der angrenzenden Fahrbahn zum Liegen. Der Mofafahrer selbst kam glücklicherweise noch auf dem Grünstreifen zu Fall und verletzte sich dabei leicht am Fuß.

Eine 48-jährige Northeimerin, die mit ihrem Pkw Suzuki auf der B 3 in Richtung Sudheim fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem auf der Fahrbahn liegenden Mofa. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 2300 Euro. Der 19-jährige wurde dem hiesigen Krankenhaus gebracht.



Sport im Justizvollzug:

Landessportbund und Justiz schließen Kooperationsvereinbarung

Sport im Justizvollzug hat viele Funktionen: Er dient nicht nur als sinnvolle Freizeitbeschäftigung und zur Erhaltung der Gesundheit - sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Resozialisierung. 

Seit Jahren unterstützt der Landessportbund Niedersachsen die Ausbildung der Sportlehrerinnen und Sportlehrer im Justizvollzug. Diese Kooperation haben das Niedersächsische Justizministerium und der Landessportbund nunmehr vertieft und verbindliche Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit festgelegt. Eine Vereinbarung hierüber haben der LSB-Vorstandsvorsitzende Reinhard Rawe und die Niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza heute bei einem Besuch in der JVA Sehnde unterzeichnet.

Das Niedersächsische Justizministerium hatte zuvor das bestehende Sport-Rahmenkonzept im Justizvollzug weiterentwickelt. Ein Schwerpunkt dieser Entwicklung sind Angebote an die in ihren Bedürfnissen zum Teil recht unterschiedlichen Gefangenen. Zum Beispiel gibt es speziellen Gesundheitssport für suchtmittelabhängige oder physisch eingeschränkte Gefangene. 

Um die Weiterentwicklung des Sportkonzepts bestens in die Praxis umzusetzen und Sportübungen adäquat anleiten zu können, ist eine qualifizierte Übungsleiterausbildung („C-Lizenz Breitensport") für die Bediensteten der Anstalten wichtig. Eine solche Ausbildung verlangt die Teilnahme an einem Grund- und Aufbaulehrgang, sowie an einem Spezialblocklehrgang mit insgesamt 120 Lerneinheiten zu 45 Minuten. Die Inhalte richten sich nach den Vorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Der Landessportbund unterstützt den Justizvollzug hierbei maßgeblich und übernimmt die Ausbildung der Übungsleiterinnen und Übungsleiter. 

Justizministerin Barbara Havliza dankte dem Landessportbund: „Mit der hervorragenden Unterstützung durch den Landessportbund können wir in unseren Anstalten eine große Programmvielfalt anbieten. Das ist schon deshalb wichtig, damit die Sportangebote ganz unterschiedliche Zielgruppen in einer Justizvollzugsanstalt erreichen. Sport ist nicht nur gesund und baut Aggressionen ab - wer sich „sportlich" verhält, lernt auch soziale Kompetenz und damit viel für die Resozialisierung." 

Der LSB-Vorstandsvorsitzende Reinhard Rawe freut sich über die vertiefte Kooperation: 

„Der LSB engagiert sich im Rahmen seiner sozialen Arbeit auch für Menschen im Strafvollzug, damit auch sie während der Haftzeit qualifizierte Sportangebote wahrnehmen können. Ob Göttingen, Wolfenbüttel, Sehnde, Oldenburg oder Wilhelmshaven: Sport ist sehr oft eine tragfähige Brücke zwischen drinnen und draußen. Zudem ist Sport auch ein wichtiger Bildungsfaktor für Menschen aller Altersstufen. Der LSB stellt deshalb gern sein Knowhow für die Zusammenarbeit zur Verfügung und freut sich auf weitere Jahre einer für die Menschen und die Gesellschaft gewinnbringenden Zusammenarbeit - die seit 1980 besteht."




Pressemitteilung Holzminden
Rabatte für Alltagshelden!
Beantragung der Ehrenamtskarte ab sofort möglich

Ehrenamtliche Arbeit spielt im Landkreis Holzminden traditionell eine große Rolle. Viele engagierte Bürger*innen setzen sich für Andere ein und stärken somit das Gemeinwohl. Dieses Engagement honoriert der Landkreis Holzminden durch die Einführung der Ehrenamtskarte. Mit der Ehrenamtskarte profitieren deren Inhaber*innen von attraktiven Vergünstigungen in ganz Niedersachsen und Bremen, über 2.000 Angebote gibt es aktuell. Kurz nach Einführung der Ehrenamtskarte sind auch im Landkreis Holzminden bereits einige alltagsnahe Vergünstigungen nutzbar: Rabatte auf Einkäufe von Lebensmitteln, Baumarktartikeln und Dienstleistungen, reduzierte Beiträge in Fitnessstudios, vergünstige Eintritte für Kultureinrichtungen und bei Freizeitangeboten. Die Angebote werden landkreisweit sukzessive weiter ausgebaut. Eine aktuelle Auflistung der Rabatte ist im Internet unter www.freiwilligenserver.de oder beim Zentrum für ehrenamtliches Engagement im Landkreis Holzminden erhältlich.
Voraussetzung für den Erhalt der Ehrenamtskarte ist, dass die Ehrenamtlichen ein durchschnittliches Engagement von fünf Stunden pro Woche beziehungsweise 250 Stunden pro Jahr in den vergangenen drei Jahren (vor der Corona-Pandemie) in einer oder mehreren Organisationen nachweisen können. Berücksichtigt werden dabei auch Zeiten für alle Fahrtwege sowie Einsätze, Wettkämpfe, Vor- und Nachbereitung von Sitzungen, Versammlungen und Veranstaltungen.
Interessierte Ehrenamtliche können die Ehrenamtskarte online unter www.freiwilligenserver.de beantragen oder sich direkt an die zuständige Mitarbeiterin im Zentrum für ehrenamtliches Engagement wenden. Anja Kurth ist unter der Telefonnummer 0 55 31 707-390 oder per E-Mail an zee@landkreis-holzminden.de zu erreichen. Sie ist auch Ansprechpartnerin für Firmen, die die ehrenamtliche Arbeit unterstützen und ein Angebot für die Ehrenamtskarte machen möchten.



 


Verwaltungsgericht gibt Eilantrag eines Journalisten statt

Information über die Staatsangehörigkeit eines Beschuldigten muss gegenüber einem Vertreter der Presse mitgeteilt werden
Bei dem Antragsteller handelt es sich um einen Vertreter der Presse. Mit seinem Eilantrag macht er einen presserechtlichen Auskunftsanspruch gegenüber der Polizeidirektion Hannover geltend. Nachdem sich am 20.09.2020 am Aegidientorplatz in Hannover nach einem Autorennen ein Unfall ereignet hatte, hatte der Journalist sich nach der Staatsangehörigkeit einer der Unfallbeteiligten erkundigt. Diese Auskunft hat die Antragsgegnerin mit dem Argument verweigert, dass es sich bei der Staatsangehörigkeit um ein personenbezogenes Datum handele. Die Auskunft könne deswegen nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 des Niedersächsischen Pressegesetzes (NPresseG) verweigert werden.

Der Antragsteller ist der Auffassung, die Information sei von Relevanz. Ihm sei als Gerichtsreporter in der Vergangenheit aufgefallen, dass an illegalen Straßenrennen oftmals junge Männer teilnähmen, die häufig einen Migrationshintergrund hätten. Diesbezüglich verwies der Antragsteller auf mehrere (Fremd-)Berichterstattungen in ähnlich gelagerten Fällen.

Die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover hat dem Eilantrag mit Beschluss vom 20. Oktober 2020 stattgegeben. Der Auskunftsanspruch ergebe sich aus § 4 Abs. 1 NPresseG. Hiernach seien die Behörden verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Eine öffentliche Aufgabe erfülle die Presse, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschaffe und verbreite, Stellung nehme, Kritik übe oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirke. Die vorliegend begehrte Auskunft hinsichtlich der Staatsangehörigkeit(en) des in Rede stehenden Unfallbeteiligten diene der Erfüllung einer solchen „öffentlichen Aufgabe", welche konkret darin bestehe, sich in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse publizistisch zu betätigen. Ein öffentliches Informationsinteresse sei hinsichtlich der Teilnahme an verbotenen Kraftfahrzeugrennen zu bejahen. Dies habe sich in der Vergangenheit beispielsweise an dem Berliner „Ku'damm-Raser-Fall" gezeigt. Neben dem generellen öffentlichen Interesse an besagter medialer Berichterstattung besteht nach Ansicht der Kammer darüber hinaus auch ein konkretes Informationsinteresse in Bezug auf die Staatsangehörigkeit(en) der in Rede stehenden Beschuldigten. Diesbezüglich habe der Antragsteller durch die Vorlage verschiedener Berichterstattungsauszüge glaubhaft gemacht, dass der soziokulturelle Hintergrund im Hinblick auf die Feststellung etwaiger Häufungen in Rede stehender Verhaltensweisen bei bestimmten Tätergruppen von Bedeutung sein könne. Das private Interesse des Beschuldigten daran, dass seine Staatsangehörigkeit nicht offengelegt werde, überwiege nicht gegenüber dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit.

Den Beteiligten steht das Rechtsmittel der Beschwerde zum Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zu.

Az.: 6 B 5352/20

 




+++ Landkreis Northeim - Pressedienst - +++

Freiwillige Feuerwehr Lüthorst erhält neues Fahrzeug

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel übergibt Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz

Northeim/Lüthorst (lpd). Am vergangenen Mittwoch hat Landrätin Astrid Klinkert-Kittel der Freiwilligen Feuerwehr Lüthorst ein Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz im Gesamtwert von 223.000 € übergeben.

Bereits im Februar hatte das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport dem Bereich der Polizeidirektion Göttingen fünf Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz zugewiesen. Auch der Landkreis Northeim wurde in der Auswahl berücksichtigt. Aus einsatztaktischen Gründen fiel die Entscheidung auf die Stadt Dassel und somit auf die Freiwillige Feuerwehr Lüthorst. Denn neben der erforderlichen Personalstärke der Ortswehr musste auch ein ausreichender Stellplatz für das Fahrzeug vorhanden sein. Als weiterer Punkt wurde die geografische Nähe zum Solling, im Hinblick auf eine mögliche Waldbrandgefahr, bei der Auswahlentscheidung berücksichtigt.
In den letzten zwei Jahrzehnten wurden bereits sechs Fahrzeuge des Katastrophenschutzes aufgrund Alters und technischer Mängel abgeschrieben. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zeigt sich erfreut, dass der Landkreis Northeim erneut berücksichtigt wurde: „Dieses Fahrzeug stellt einen weiteren wichtigen Schritt für eine zukunftsträchtige Brand – und Katastrophenhilfe unserer Feuerwehren dar.“




POL-NOM: Berauscht mit Pkw unterwegs

Einbeck(pap) Eine 29 Jahre alte Einbeckerin wurde am Dienstag, 20.10.2020, gegen 16.45 Uhr in der Dasseler Ortschaft Lauenberg im Benderweg mit ihrem Pkw angehalten und kontrolliert. Hierbei kam bei den eingesetzten Beamten der Verdacht auf, dass die junge Frau unter dem Einfluss von Drogen mit dem Auto unterwegs ist. Ein durchgeführter Test hat den Verdacht erhärtet, sodass sie sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Es wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt.



Ein starkes Frauenteam - Nina Schaper und Melanie Siemens-Gerth als neuer Vorstand für den Beirat für Menschen mit Behinderungen
Am Dienstag fand im Kreishaus die außerordentliche Vollversammlung des Beirats für Menschen mit Behinderungen des Landkreises Hameln-Pyrmont statt. 

Hauptthema war die Wahl des geschäftsführenden Vorstandes. Nachdem der bisherige Vorsitzende Gotthard Feist und seine Stellvertreterin Nina Schaper Anfang 2020 beide von ihrem Amt zurückgetreten waren, wählten die anwesenden Mitglieder des Beirates einen Ersatz für diese Positionen im Vorstand. Der bisherige Vorsitzende Gotthard Feist soll zum Dank für seine langjährige Tätigkeit an einem gesonderten Termin verabschiedet werden.

Zur neuen Vorsitzenden wurde Nina Schaper gewählt. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Melanie Siemens-Gerth. Somit vollzieht sich ein weiblicher Generationswechsel im Beirat für Menschen mit Behinderungen. Beide wollen gemeinsam mit Frauenpower den Beirat für Menschen mit Behinderung leiten.

Die neue Vorsitzende Nina Schaper möchte in den nächsten 12 Monaten das Thema Inklusion und Barrierefreiheit mehr in die Öffentlichkeit rücken und einen offenen Stammtisch einrichten, damit Menschen mit Behinderungen mehr gehört werden Nina Schaper ist eine im Landkreis etablierte Künstlerin und vertritt als Mitglied den Niedersächsischen Blinden- und Sehbehindertenverband.

Frau Siemens-Gerth leitet hauptberuflich die Unabhängige Teilhabeberatungsstelle von Hameln. Sie wurde von der Stadt Hameln als Vertreterin für Menschen mit Behinderungen in den Kreisbeirat berufen. Beide Frauen werden zukünftig beratend an den Sitzungen des Bau- und Sozialausschusses teilnehmen.

Landrat Dirk Adomat nahm an der Sitzung teil und überreichte jedem Mitglied eine Notfalldose als Geschenk. Eine Notfalldose ist eine handliche Dose die Informationen für die eigene Lebensrettung im Notfall zugänglich macht.

Er gratulierte zur Wahl und unterstrich, dass die Arbeit der Mitglieder vom Beirat für Menschen mit Behinderung ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Inklusiven Gesellschaft ist. 

In den Berichten von Mitgliedern wurde darauf hingewiesen, dass die Situation für Menschen mit Behinderungen in der Corona-Pandemie besonders herausfordernd ist. So werden in den Corona Bestimmungen Menschen mit Behinderungen häufig vergessen und laufen damit Gefahr stark isoliert zu werden.

Nach dem niedersächsischen Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (NBGG) sind die Landkreise und kreisfreien Städte zur Einrichtung von Behindertenbeiräten verpflichtet. Dabei ist den kommunalen Gebietskörperschaften das Recht eingeräumt worden, unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und der jeweiligen Finanzkraft durch Satzung hierzu angemessene Regelungen festzulegen.

Im Landkreis Hameln-Pyrmont wird der Beirat für Menschen mit Behinderungen auf der Grundlage einer Satzung gebildet, die der Kreistag 2009 verabschiedet hat und danach wurde der erste Behindertenbeirat beim Landkreis Hameln-Pyrmont gebildet.

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen hat die Aufgabe, sich für die gleichberechtigte Mitwirkung und Teilhabe der behinderten Menschen am Leben in der Gemeinschaft einzusetzen und damit der Gefahr der Isolierung auf Grund von Behinderungen entgegenzuwirken.

Er nimmt selbst keine Aufgaben der Behindertenarbeit wahr, sondern berät und unterstützt durch eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit die staatlichen und kommunalen Stellen, die Träger der freien Wohlfahrtspflege, Sozialverbände und andere Organisationen und Gruppen bei der Durchführung der vielfältigen Aufgaben der Behindertenhilfe.

Der derzeitige Beirat für Menschen mit Behinderungen besteht aus 14 Mitgliedern und 12 Stellvertretungen.



Pressemeldung der Gemeinde Lamspringe
Geänderte Öffnungszeiten für Kirche in Lamspringe während der Wintermonate

Ab dem 26.10.2020 ist die diesjährige allgemeine Besichtigungszeit für die Klosterkirche beendet.
Gruppenführungen in der Klosterkirche sind ganzjährig nach Vereinbarung möglich.
Zur Besichtigung während der Wintermonate wenden Sie sich bitte an das Tourismusbüro der Gemeinde Lamspringe in der Klostermühle unter der Telefonnummer 05183 / 9469187 (Herr Butchereit). Das Tourismusbüro ist montags bis freitags in der Zeit von 8.00 bis 12.30 Uhr und donnerstags zusätzlich von 14.30 bis 18.00 Uhr erreichbar.
Aufgrund des Umbaus des Klostergebäudes ist das Heimatmuseum Lamspringe noch bis auf weiteres geschlossen. Bereits ab am 03.10.2020 hatte sich die Minigolfanlage im Klosterpark in die diesjährige Winterpause verabschiedet.



POL-HI: Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten

Gronau (Leine)(pie). Am Dienstag (20.10.2020) gegen 19:14 Uhr kommt es auf der L482 bei Gronau (Leine) zu einem Verkehrsunfall. Zwischen Gronau (Leine) und Eime gerät der 18-Jährige Fahrer eines BMW nach dem dortigen Kreisverkehr auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern. Im weiteren Verlauf kommt er nach links von der Fahrbahn ab und prallt seitlich gegen einen Straßenbaum. Hierbei werden der Fahrer und sein 19-Jähriger Beifahrer leicht verletzt. Am Pkw entsteht Totalschaden. Die Schadenshöhe wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.



POL-HI: Sachbeschädigung an Pkw in Elze - Zeugenaufruf

Elze (pie). In der Tatzeit von Montag (19.10.2020) 20:30 Uhr bis Dienstag (20.10.2020) 13:50 Uhr kommt es in der Hauptstraße in 31008 Elze zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw. Bei dem Pkw der Geschädigten handelt es sich um einen schwarzen VW, welcher auf Höhe der Hausnummer 55 geparkt war. Dieser wurde mutmaßlich mittels eines spitzen Gegenstandes zerkratzt.

Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Elze unter der Telefonnummer 05068-93030 in Verbindung zu setzen.



Pistorius begrüßt Einigung der Bundesregierung für eine Polizei-Studie

Vor dem Hintergrund der Einigung innerhalb der Bundesregierung für eine Studie zur Arbeit in der Polizei in Deutschland, hier ein Zitat des Niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport und Sprechers der SPD-geführten Innenressorts, Boris Pistorius:

„Die Einigung der Bundesregierung, eine Studie zur Arbeit der Polizei in Auftrag zu geben, begrüße ich ausdrücklich. Ich habe mich seit längerem für Untersuchungen insbesondere zu den Gründen für Racial Profiling und zur täglichen Polizeiarbeit ausgesprochen. Insofern freue ich mich, dass mit dieser Entscheidung Vorschläge aus Niedersachsen aufgegriffen worden sind und wir jetzt bundeseinheitlich vorgehen können. Das ist ein wichtiger Schritt, der insbesondere unserer Polizei zugutekommt und das Vertrauen, das zurecht in sie besteht, stärkt. 

Wir müssen die Polizei als Organisation genauso wie alle ihre Angehörigen eng begleiten, um herauszufinden, an welchen Stellschrauben in Ausbildung, Fortbildung oder im alltäglichen Einsatz wir drehen können, um möglichen negativen Entwicklungen entgegenzuwirken. 

Die weit überwiegende Mehrzahl unserer Polizistinnen und Polizisten steht fest auf dem Boden des Grundgesetzes. Die Studie, die jetzt auch der Bund vorantreiben will, ist nach meinem Eindruck ein geeignetes Instrument, um die deutsche Polizei im föderalen Konzert besser und Demokratie-resilienter zu machen.

Auch die Entscheidung für eine Untersuchung des Alltagsrassismus in Deutschland begrüße ich ausdrücklich. Wir brauchen in Zeiten der dynamischen Verbreitung von Verschwörungstheorien und eines in den vergangenen Jahren erstarkten Rechtspopulismus in den Parlamenten regelmäßig einen aktuellen Sachstand darüber, wie und wo fremdenfeindliche und rassistische Haltungen sich innerhalb der Gesellschaft entwickeln und wie sie sich verbreiten.



Kulturpreis 2020 des Landkreises Göttingen Corona bedingte Absage der Vergabe

Der Landkreis Göttingen verzichtet in diesem Jahr auf die Vergabe des Kulturpreises. Der 15. Kulturpreis war Anfang des Jahres ausgeschrieben worden zum Thema „Neue Wege gehen – neue Formate für Musik“. Er sollte die Vielfalt der Veranstaltungsorte im Landkreis sichtbar machen und neue Publikumsschichten erschließen. Angesichts der Coronasituation war es aber vielen Kulturschaffenden nicht möglich sich zu bewerben.

In zwei Jahren wird der Landkreis Göttingen wieder einen Kulturpreis mit einem neuen Thema ausloben.



Oberbürgermeister Köhler warnt eindringlich vor leichtfertigem Umgang mit dem Coronavirus

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler appelliert angesichts steigender Corona-Infektionen in den Nachbarlandkreisen an die Göttinger Bevölkerung, das Corona-Virus, die davon hervorgerufenen Krankheiten und die deshalb geltenden Verhaltensregeln ernst zu nehmen und sich nicht leichtfertig darüber hinweg zu setzen. „Solange es keinen Impfstoff gegen das Virus gibt, müssen wir uns der derzeitigen Situation anpassen. Das wird nur funktionieren, wenn wir uns der Risiken bewusst sind, uns rücksichtsvoll und diszipliniert verhalten und das Leben Dritter nicht leichtfertig in Gefahr bringen.“ 


Wo immer möglich solle der nötige Abstand zu anderen eingehalten sowie eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Regelmäßiges Händewaschen und die Installation der Corona-Warn-App sei darüber hinaus ein zentraler Baustein, um die Pandemie einzudämmen und sich und andere Menschen vor einer Infektion zu schützen. „Nicht Politiker und Experten haben den weiteren Verlauf der Krise in der Hand, sondern wir alle gemeinsam durch unsere Geduld, unsere Disziplin und unsere Solidarität.“ Auch wenn es schwerfalle, solle beispielsweise auf private Feiern und andere größere Ansammlungen von Menschen verzichtet werden. „Nehmen Sie das Virus nicht auf die leichte Schulter“, bittet Köhler die Göttingerinnen und Göttinger auch angesichts kruder Verschwörungstheorien, die im Internet kursierten und auf Anti-Corona-Demos verbreitet würden.


„Wir alle tragen Verantwortung: Für unsere Mitarbeiterschaft, für unsere Familien und für alle Menschen, zu denen wir Kontakt haben“, mahnt Köhler. Wie schnell die Situation ernst werden kann, erlebt der Oberbürgermeister gerade selbst: Präventiv befindet er sich seit Anfang der Woche in häuslicher Quarantäne. Grund ist der Kontakt zu einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung, bei dem am Wochenende eine Infektion mit SARS-CoV-2 festgestellt wurde. Neben dem Oberbürgermeister sind auch weitere Mitarbeiter*innen betroffen, die Kontakt zu dem infizierten Beschäftigten hatten. Präventiv hat das Gesundheitsamt eine Quarantäneanordnung für die Betroffenen erlassen.



Warnstreik am 21.10.2020 Auswirkungen auf die Müllabfuhr im Landkreis

Anlässlich des Warnstreiks am Mittwoch, 21.10.2020, ist mit Auswirkungen auf die Abfallentsorgung im Landkreis Göttingen zu rechnen. Voraussichtlich wird die MBA des Abfallzweckverbandes in Deiderode bestreikt. Damit sind Abfallanlieferungen zur Entsorgungsanlage Deiderode nicht möglich. 

Der Warnstreik kann ebenfalls Auswirkungen auf die Leerung der Restabfallbehälter im Altkreis Göttingen haben. Möglicherweise werden einige Restabfallbehälter gefüllt stehen bleiben. In diesen Fällen würde die Leerung zeitnah nachgeholt werden. Möglicherweise werden auch Sperrmüll und Altholz im Altkreis Göttingen nicht vollständig abgefahren. Auch hier würde die Abholung zeitnah nachgeholt. 

Die Müllabfuhr im Altkreis Osterode ist von dem Warnstreik voraussichtlich nicht betroffen und wird ohne Einschränkungen stattfinden können. 

Die Entsorgungsanlagen in Breitenberg und Dransfeld werden voraussichtlich geöffnet sein. Die Leerung der Komposttonnen ist damit gesichert. Anlieferungen von Boden und Bauschutt sowie von Grünabfällen sind ebenfalls möglich. Es können jedoch möglicherweise Wartezeiten auftreten. 

Die Entsorgungsanlage Hattorf am Harz wird absehbar geöffnet sein. Damit ist auch dort die Anlieferung von Abfällen möglich. 

Wertstoffsäcke und Altpapier werden planmäßig abgeholt.



POL-HM: Obduktion des Leichnams aus dem Bürgergarten abgeschlossen - Kein Hinweis auf Fremdverschulden

Am Samstagmorgen (17.10.2020) wurde in einem Brunnen im Bürgergarten in Hameln die Leiche eines 54 Jahre alten Mannes entdeckt. Da die Todesumstände nicht eindeutig waren, sicherten Beamte Spuren und führten Ermittlungen im Umfeld des Verstorbenen durch.

Unabhängige Zeugen gaben an, dass der 54-Jährige am Abend vor seinem Tod stark alkoholisiert gewesen sein soll. Aufgrund dessen sei er bereits mehrfach gestürzt.

Heute Morgen (20.10.2020) fand die Obduktion des Leichnams statt. Nach Angaben der Rechtsmediziner gibt es keinerlei Anhaltspunkte für Fremdeinwirkung am Tod des 54-Jährigen. Der Mann ist ertrunken.

Aufgrund der Zeugenaussagen sowie des Obduktionsergebnisses gehen Beamten des für Todesursachenermittlung zuständigen 1. Fachkommissariats von einem tragischen Unglücksfall aus, wonach der 54-Jährige alkoholbedingt in den Brunnen stürzte und ertrank.



POL-HOL: Nachtrag zum Brand in Bevern, Donnerstagabend, 15.10.2020

Bei einer Begehung und Untersuchung des Brandortes durch die Brandursachenkommission des LKA Niedersachsen und einem Brandermittler des Polizeikommissariats Holzminden am Freitag, 16.10.2020 wurde eine elektrotechnische Ursache für den Brand vom Vorabend ermittelt.



Corona-Pandemie: Zahl der positiv getesteten Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen liegt bei 80

Die Zahl der positiv getesteten Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen liegt aktuell bei 80. Die Gesamtzahl bislang bestätigter Infektionen mit dem Corona-Virus liegt bei 1.608; davon sind 613 in der Stadt Göttingen gemeldet, 995 im weiteren Kreisgebiet. 1.443 Personen gelten als von der Infektion genesen, 85 sind in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben. Die Quote der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner*innen in den vergangenen sieben Tagen liegt derzeit für den Landkreis Göttingen bei 23,80.

Die Fallzahlen zum Corona-Geschehen in den Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Infizierte / aktuell Erkrankte)

 

  • Flecken Adelebsen (9 / 1)
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) (47 / 2)
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz (94 / 4)
  • Stadt Bad Sachsa (81 / 0)
  • Flecken Bovenden (30 / 3)
  • Samtgemeinde Dransfeld (14 / 0)
  • Stadt Duderstadt (89 / 12)
  • Gemeinde Friedland (66 / 0)
  • Samtgemeinde Gieboldehausen (51 / 1)
  • Gemeinde Gleichen (29 / 5)
  • Stadt Göttingen (613 / 24)
  • Stadt Hann. Münden (41 / 6)
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz (51 / 7)
  • Stadt Herzberg am Harz (218 / 4)
  • Stadt Osterode am Harz (109 / 5)
  • Samtgemeinde Radolfshausen (6 / 0)
  • Gemeinde Rosdorf (48 / 4)
  • Gemeinde Staufenberg (8 / 2)
  • Gemeinde Walkenried (4 / 0)



Landesregierung legt Wahltermin für 2021 fest: Am 12. September werden Kommunalparlamente und Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamte gewählt

Die Niedersächsische Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag den Termin für die Kommunalwahlen im kommenden Jahr 2021 festgelegt. Am Sonntag, 12. September 2021, finden in Niedersachsen in der Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr die allgemeinen Neuwahlen der Stadt-, Gemeinde- und Samtgemeinderäte sowie der Kreistage und der Regionsversammlung statt. Gleichzeitig werden auch die Stadtbezirksräte und die Ortsräte neu gewählt. 

„Der 12. September ist für uns alle ein wichtiger Tag im Kalender 2021. Bei den Kommunalwahlen haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, direkt darüber abzustimmen, wie die politischen Verhältnisse unmittelbar vor Ort aussehen. Jede und jeder hat die Möglichkeit, direkt auf demokratische Prozesse Einfluss zu nehmen - ich wünsche mir, dass möglichst viele diese Chance wahrnehmen. Allen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich ehrenamtlich für ihre Stadt, Gemeinde, ihren Kreis oder ihre Region stark machen, danke ich ganz herzlich für ihr Engagement. Das ist keine Selbstverständlichkeit und sollte durch eine hohe Wahlbeteiligung honoriert werden", sagt der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius. 

Ebenfalls für den 12. September 2021 sind auch die allgemeinen Direktwahlen in den Kommunen terminiert, in denen die Amtszeit der Hauptverwaltungsbeamtinnen und Hauptverwaltungsbeamten (HVB), also beispielsweise der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, im Oktober 2021 endet. Die HVB werden für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Dieser Zeitraum entspricht auch der Wahlperiode der Gewählten in den kommunalen Vertretungen.



 

Schülerbeförderung während der Corona-Pandemie Fahrkosten für Elterntaxis werden weiterhin erstattet

Northeim (lpd). Angesichts der Corona-Pandemie hat sich der Landkreis Northeim mit der Wiedereröffnung der Schulen dazu entschieden, Fahrtkosten für sogenannte Elterntaxis zu erstatten. Diese Regelung wird zunächst bis zum Jahresende verlängert.

Wer sein Kind selber zur Schule fährt, erhält nach der aktuell geltenden Schülerbeförderungssatzung pro Schultag 0,20 Euro je Kilometer für eine Hin- und Rückfahrt. Das gilt für alle Eltern von Kindern, die bereits jetzt den Anspruch auf eine Sammelschülerzeitkarte haben.

Das Antragsformular ist online unter www.landkreis-northeim.de/schuelerbefoerderung abrufbar.

Zur Vermeidung von Verkehrsproblemen werden die Eltern aufgerufen, nur kurz für das Aussteigen zu stoppen und auf langwierige Abschiedsrituale zu verzichten.

Ansprechpartner bei Fragen der Erziehungsberechtigten sind Kathrin Ben Saad (05551 708364) oder Michael Klindt (05551 708362). Auf Grund der hohen Nachfrage bittet die Kreisverwaltung darum, möglichst per Mail an schuelerbefoerderung@landkreis-northeim.de Kontakt aufzunehmen.



Neue Forschungseinrichtung zur Cybersicherheit in Hannover

Niedersachsen unterstützt Kooperation zwischen CISPA - Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit und Leibniz Universität Hannover

Das CISPA - Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (CISPA) aus Saarbrücken forscht zukünftig gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover (LUH) zu den Themen Cybersicherheit und Datenschutz. Dafür wurde jetzt die strategische Zusammenarbeit in einem Kooperationsvertrag zwischen der LUH und CISPA sowie einer Absichtserklärungserklärung zwischen dem Land Niedersachsen und CISPA manifestiert. Ziel des gemeinsamen Projekts ist der Aufbau einer unselbstständigen Betriebsstätte des CISPA in Hannover mit Schwerpunkt auf „Usable Security and Privacy" sowie „Industrial Security". 

Die digitale Vernetzung der Produktion und von sicherheitskritischen Infrastrukturen (z.B. Energie- und Wasserversorgung, Gesundheitswesen) sowie die ständig wachsenden Bestände an sensiblen privaten und unternehmerischen Daten, sind für unsere Gesellschaft von entscheidender Bedeutung, bergen neben vielen Vorteilen und Chancen aber auch neue Risiken der Spionage, Manipulation und Gefährdung der Privatsphäre. 

Forschung zu „Usable Security and Privacy", also zu Nutzerzentrierter Sicherheit und Schutz der Privatsphäre, ist von großer Bedeutung, da immer mehr erfolgreiche Cyberangriffe den Menschen als Schwachpunkt nutzen. Informationssicherheit muss daher stärker als bisher Nutzerinnen und Nutzer mit all ihren Schwächen sowie die oftmals komplexen und miteinander verbundenen technischen Systeme der Praxis betrachten. Genau hieran wird zukünftig in Hannover geforscht.

Das niedersächsische Wissenschaftsministerium und das niedersächsische Wirtschaftsministerium planen, die Kooperation und den Aufbau der neuen unselbstständigen Betriebsstätte mit insgesamt rund 10 Millionen Euro zu fördern. Die Kooperation zwischen CISPA und LUH soll konsequent weiterentwickelt und ausgebaut werden. Hierzu wird ein Kooperationsgremium eingerichtet, an dem beide Ministerien beteiligt sind.

„Die neue Zusammenarbeit zwischen dem international herausragenden CISPA und der Universität Hannover mit seinem renommierten Forschungszentrum L3S ist ein großer Gewinn für den Forschungsstandort Niedersachsen - und ein Ausweis seiner Stärke im Bereich Künstliche Intelligenz, Data Science und IT-Sicherheit", so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.

„Cybersicherheit und Datenschutz sind drängende Herausforderungen, mit denen wir aufgrund der digitalen Transformation konfrontiert sind. Ich erwarte durch die Kooperation wesentliche Fortschritte, die zum einen ein großes Potential für den Transfer in die Wirtschaft und zum anderen einen ganz praktischen Nutzen für unsere Wirtschaft haben werden", so Wirtschaftsminister Dr. Althusmann. 

Der Präsident der Leibniz Universität Hannover, Prof. Dr. Volker Epping, ergänzt:
„Die Themen Cybersicherheit, IT-Sicherheit und Datenschutz sind gesellschaftlich relevant wie nie zuvor und das Bedrohungspotential von beispielsweise Cyberattacken wächst mit der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft stetig. Ich freue mich sehr, dass wir an der Leibniz Universität Hannover dieses wichtige Lehr- und Forschungsfeld in Kooperation mit dem Helmholtz Center for Information Security durch eine gemeinsame Berufung stärken können und damit einen Beitrag zur Erforschung von Datensicherheit, Sicherheit von IT-Infrastrukturen und anderen sicherheitsrelevanten Themen leisten können. Hochmoderne Grundlagenforschung in Kombination mit innovativer anwendungsorientierter Forschung bilden die Voraussetzung für gesellschaftliches Wissen und Handlungsfähigkeit".

Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Backes, Gründungsdirektor und CEO des CISPA, sagt: 
„Am CISPA wollen wir Innovationen der Gesellschaft und den Wirtschaftsfirmen schnell, einfach und nachhaltig zugänglich machen. Dafür brauchen wir starke Partner - und Niedersachsen ist dafür ideal geeignet. Das Land will gestalten. Es ist das Zuhause von Weltmarktfirmen. An der LUH gibt es exzellente Wissenschaftler:innen, die auf den Gebieten forschen, die auch für das CISPA hochinteressant sind. Und in diesem Kontext wollen wir eng zusammenarbeiten und gemeinsam die digitale Innovation vorantreiben."



POL-NOM: Diebstahl von mehreren Lkw-Steuergeräten

37154 Northeim, Über dem Hellewege / Lange Lage; Freitag, 16.10.2020, 18:00 Uhr bis Montag, 19.10.2020, 09:00 Uhr

NORTHEIM (TH) In der Zeit von Freitagabend, 16.10.2020, 18:00 Uhr, bis Montagmorgen, 19.10.2020, 09:00 Uhr, ist es im Stadtgebiet Northeim zu Diebstählen von mehreren Steuergeräten aus geparkten Lkw gekommen.

Bislang unbekannte Täter entwendeten vom Grundstück einer Spedition in der Langen Lage von insgesamt fünf Lkw die Getriebesteuergeräte sowie von zwei Lkw die AdBlue-Steuergeräte. Zudem wurde an einem Lkw einer Fahrschule in der Straße "Über dem Hellewege" das Getriebesteuergerät ebenfalls entwendet. Hierdurch entstand ein Gesamtschaden von fast 40000 ,--- Euro.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter der Tel.: 05551/7005-0.



 

„Grün im Dialog“- online zum Thema

"Jenseits von Verschwörungstheorien: Globale Gesundheit, die WHO und Bill Gates"
mit unserem Gast Ottmar von Holtz, MdB 


Unser beliebtes Format "Grün im Dialog" als Online-Videokonferenz des Ortsverbandes Hildesheim Südkreis für Grüne Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger geht in die nächste Runde.

Der nächste Termin ist am Montag, den 02.11.2020 um 20 Uhr.

Wer trägt die Verantwortung dafür, dass wir weltweit die Corona-Krise in den Griff bekommen? Warum gibt es diese Krise überhaupt?
Wie soll entschieden werden, wer zuerst die Impfstoffe bekommen soll?
Welche Rolle spielt eigentlich die WHO in dem ganzen Drama? Und was hat Bill Gates mit all dem zu tun?

Ottmar von Holtz, Mitglied im Entwicklungsausschuss des Bundestages und Berichterstatter für Globale Gesundheit der Grünen Bundestagsfraktion klärt auf.
Es gibt bei der Bewältigung globaler Gesundheitsfragen eine goße Zahl von Organisationen und Initiativen, die dort mitmischen. Erfolg und Misserfolg dieser Initiativen haben unmittelbare Auswirkungen auch auf uns. Das muss nicht nur Corona sein, da sind auch andere Krankheiten, die in der globalisierten Welt schnell nach Europa vordringen können, wie beispielsweise Tuberkulose.
Ein Blick in die Zukunft zeigt uns: wenn wir so weitermachen wie bisher, wenn wir zum Beispiel den Lebensraum der Wildtiere weiter einschränken, werden noch mehr solcher globalen Gesundheitskrisen bekommen.

Diese und viele andere Fragen wollen wir mit Ihnen und unserem Gast diskutieren.

Dies geht einfach vom Computer oder Mobiltelefon bequem von Zuhause aus.

Die Teilnahme ist nur durch vorherige Anmeldung möglich.
Möchten Sie teilnehmen, senden Sie eine E-Mail an grueneovhisued@gmail.com - Sie erhalten dann umgehend eine Einwahlbeschreibung und die Einwahldaten zu unserer Video-Konferenz.
Wir freuen uns auf Sie.



POL-NOM: Unfallflucht

Bad Gandersheim, Northeimer Straße, Montag, 19.10.20, 06.40 Uhr

BAD GANDERSHEIM (schw) - Am Montag, 19.10.20, befuhr ein 58- jähriger Lamspringer mit seinem Pkw Ford Fusion die Northeimer Straße aus Richtung Bad Gandersheim kommend in Richtung Kalefeld. In Höhe des Lorowerkes fuhr plötzlich ein Pkw von einer angrenzenden Haltebucht für Busse in den fließenden Verkehr ein, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der Lamspringer mit seinem Pkw nach links aus und überfuhr hierbei die mittig der Fahrbahn vorhandene Verkehrsinsel. Hierbei beschädigte sich der Lampringer eine Felge und den Reifen seines Pkw. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 100,- EUR Zeugen, die den Unfall beobachtete haben und Hinweise zu dem unfallflüchtigen Pkw geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Futtergitter von Landwirtschaftsbetrieb gestohlen

Bad Gandersheim, Meine, Donnerstag, 15.10.20, 14.00 Uhr - Montag, 19.10.20, 11.00 Uhr

BAD GANDERSHEIM (schw) - In dem Zeitraum von Donnerstag, 15.10.20, 14.00 Uhr bid Montag, 19.10.20, 11.00 Uhr machten sich bislang unbekannte Täter in einem, an der Meine gelegenen Kuhställe eines Landwirtschaftsbetriebes zu schaffen. Der oder die Täter entwendeten aus dem Kuhstall die Futtergitter, der in dem Kuhstall untergebrachten Kühe. Erste Ermittlungen deuten auf den Abtransport mit einem Kraftfahrzeug hin. Durch den Diebstahl entstand dem Landwirt ein Schaden in Höhe von ca. 7500,- Die Polizei Bad Gandersheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05382/91920-0 entgegen.



POL-HI: Werkzeuge aus Fahrzeug entwendet

HILDESHEIM-(kri)-Unbekannte Täter schlugen zwischen dem 16.10.2020, 16:30 Uhr, und dem 19.10.2020, 09:00 Uhr, eine Heckscheibe eines Pkw, der ordnungsgemäß auf einem Parkplatz in der Straße Güldenfeld in Hildesheim abgestellt war, ein. Anschließend nahmen sie aus dem VW Caddy diverse Werkezuge als Diebesgut mit auf ihre Flucht.

Zeugen, die zu der Tat Angaben machen können, werden gebeten sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 05121-939-115 in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Sachbeschädigung durch Graffiti

(Me)37581 Bad Gand, OT Dankelsheim. Zeit: Samstag, 17.Oktober 2020, 19.00 Uhr bis Sonntag, 18.Oktober 2020, 01.00 Uhr. Bislang unbekannte Täter beschmierten eine Hausfassade eines Geschäfts.-/Wohnhauses mittels schwarzem Farbstift und mit dem sogenannten TAG "ACAB". Ermittlungen wegen Sachbeschädigung wurden vom Polizeikommissarait Bad Gandersheim aufgenommen. Dem Hauseigentümer entstand ein geschätzter Schaden von 500.-Euro



POL-NOM: Kontrolle von Polizei und Ordnungsamt

In dieser Woche wird es eine Schwerpunktkontrolle durch Beamte des Polizeikommissariats Uslar in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Stadt Uslar geben. Überprüft wird die Einhaltung der Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes sowie der Corona-Verordnung.

Aufgrund der aktuellen Situation werden Verstöße gegen die Verordnung im Rahmen von Ordnungswidrigkeiten geahndet. Die Polizei Uslar bittet die Bevölkerung im Hinblick auf die Gesundheit eines jeden Einzelnen um die Einhaltung der Corona-Bestimmungen



POL-NOM: Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel

USLAR (js) Am 19.10.20, gegen 23.30 Uhr, befuhr ein 32-jähriger Mofa-Fahrer aus Bovenden mit seinem Fahrzeug in Uslar öffentliche Straßen, obwohl er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet, die Weiterfahrt untersagt und eine Anzeige gefertigt. Außerdem führte er ein verbotenes Messer mit sich, so dass ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde. Im Rahmen der Recherche wurde bekannt, dass gegen den Beschuldigten ein Haftbefehl bestand. Aus diesem Grund wurde er festgenommen und der JVA Rosdorf zugeführt. Die Ermittlungen dauern an.



POL-NOM: Parkenden PKW beschädigt

USLAR-VOLPRIEHAUSEN (js) Am 19.10.20, zwischen 14.00 und 14.17 Uhr, wurde ein PKW, der auf dem Parkplatz einer Massagepraxis in der Bollertstraße in Volpriehausen abgestellt war, von einem anderen PKW beim Ausparken beschädigt. Der verantwortliche Fahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, konnte aber aufgrund von Zeugenaussagen ermittelt werden. Es handelt sich um einen 74-jährigen Fahrer aus einem Uslarer Ortsteil. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 1500 EUR.



POL-HI: Container aufgebrochen und Ware gestohlen

HILDESHEIM-(kri)-Zwischen dem 18.10.2020, 09:30 Uhr, und dem 19.10.2020, 08:30 Uhr, entfernten unbekannte Täter gewaltsam Vorhängeschlösser eines Containers, der auf dem Gelände eines Fachmarktes für Bodenbelege, Tapeten usw. in der Siemensstraße in Hildesheim steht. Anschließend öffneten sie die Türen und entwendeten u.a. Teppichrollen und Markisen.

Die Ermittler schließen nicht aus, dass die Täter mit einem Fahrzeug ihr Diebesgut abtransportiert haben.

Zeugen, die in dem oben genannten Tatzeitraum verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, mögen sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden.



 

Gronau (Leine), den 20. Oktober 2020

Eingeschränkte Dienstleistungen in den Bürgerbüros der Samtgemeinde Leinebergland

Die Bürgerbüros der Samtgemeinde Leinebergland in Gronau (Leine) und Duingen sind in der Zeit von Montag, 09.11.2020, bis Dienstag, 10.11.2020, aufgrund einer notwendigen Umstellung der Software nur eingeschränkt erreichbar.
In der Zeit von Mittwoch, 11.11.2020, bis Freitag, 13.11.2020, sind beide Bürgerbüros aufgrund unumgänglicher technischer Umstellungsarbeiten geschlossen. In dringenden Notfällen steht ein telefonischer Kontakt unter der Telefonnummer 05182 / 902 330 zur Verfügung.
Die Bürgerbüros sind ab dem 16.11.2020 nach telefonischer Vereinbarung wieder uneingeschränkt erreichbar.



POL-NOM: Reifen zerstochen

Einbeck(pap) In der Nacht zum Samstag, 17.10.2020, hat ein bislang unbekannter Täter auf einem Parkplatz im Brucknerweg alle vier Reifen von einem dort abgestellten Pkw zerstochen. Der 39 Jahre alte Geschädigte aus Hildesheim gab an, dass er den Wagen am Freitag gegen 17.00 Uhr dort geparkt hat. Am frühen Samstag morgen hat er dann die kaputten Reifen festgestellt. Der Schaden beträgt rund 350 Euro. Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck.



14 neue Integrationsbegleiter für den Landkreis Hameln-Pyrmont

Am 09.10.2020 endete eine vom Landkreis angebotene Fortbildungsreihe zur Qualifizierung für das ehrenamtliche Engagement für und mit Geflüchteten. Im Zeitraum vom 04.09. bis zum 09.10.2020 wurden an 5 Seminartagen im Kreishaus Hameln-Pyrmont interessierte Frauen und Männer verschiedener Altersgruppen, mit und ohne Migrationshintergrund, für einen ehrenamtlichen Einsatz im Landkreis qualifiziert.

Obwohl die Zahl der neuzugewiesenen Geflüchteten im Landkreis rückläufig ist, benötigen noch immer viele Menschen, die zu uns kommen, Unterstützung, um sich in ihrem neuen Wohnumfeld zu integrieren, den Zugang in die örtliche Bildungslandschaft sowie in den Arbeits- und Wohnungsmarkt zu bekommen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

 

Neben der Flüchtlingssozialarbeit des Landkreises Hameln-Pyrmont wird diese Unterstützung durch engagierte und entsprechend qualifizierte Ehrenamtliche gewährleistet, die den geflüchteten Familien bzw. Einzelpersonen bei „Alltagsfragen“ zur Seite zu stehen. Die Begleitung und Betreuung orientiert sich dabei stets an dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“.

 

Das ehrenamtliche Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten ist einerseits eine sinnstiftende, vielfältige Aufgabe, die den Kontakt zu Menschen unterschiedlicher Herkunft ermöglicht und den Horizont für andere Kulturen erweitert. Gleichzeitig ist es verbunden mit den unterschiedlichsten Anforderungen, mit Hintergrundkenntnissen und Herausforderungen. Das Wissen um die eigenen Fähigkeiten und Ziele, aber auch das Erkennen der eigenen Grenzen und denen des Gegenübers, stellt ein Spannungsfeld dar, in dem sich das Engagement in einem interessanten, vielfältigen Tätigkeitsbereich bewegt.

 

Da die Integration von Geflüchteten als eine zentrale politische Aufgabe in Niedersachsen gefördert wird, hat der Landkreis Hameln-Pyrmont mit der o. g.  Fortbildungsreihe in Kooperation mit der Freiwilligenakademie Niedersachsen e. V. zum herausfordernden Engagement in der Arbeit mit Geflüchteten aufgerufen und gleichzeitig zu einer Qualifizierung eingeladen, die vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert wurde.

 

In 30 Unterrichtseinheiten wurden drei Schwerpunktmodule behandelt:

·         Interkulturelle Kompetenz (Kulturdimensionen, Hintergründe von Flucht, Kommunikationsmodelle, Umgang mit kulturellen Unterschieden)

·          Rechtliche Grundlagen und Fragestellungen

·         Meine Rolle als Ehrenamtliche*r/ Chancen und Risiken des Ehrenamts

 

Am vergangenen Freitag, den 09.10.2020 wurde die Fortbildungsreihe mit einer Abschlusspräsentation und einer feierlichen Zertifikatübergabe durch Kreisrätin Sabine Meißner beendet. 

 

14 Teilnehmer können mit der Erlangung des Zertifikates jetzt als Integrationsbegleiterinnen und -begleiter tätig werden und eine entsprechende Aufwandsentschädigung erhalten.

 

Initiiert wurde diese Qualifizierungsmaßnahme durch das Amt für Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt beim Landkreis Hameln-Pyrmont.



POL-NOM: Schlepper aufgebrochen und Monitore entwendet

Einbeck (pap) Am Montag, 19.10.2020 stellten Mitarbeiter eines Agrartechnikunternehmens in der Einbecker Ortschaft Dassensen in der Straße Am Anger fest, dass von dreien auf dem Gelände abgestellten Schleppern jeweils die Türen aufgebrochen wurden. Aus dem Führerhaus wurden dann die Monitore der Zentralsteuerung ausgebaut und entwendet. Der Schaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Der Tatzeitraum erstreckt sich von Freitag, 16.10.2020, 16.30 Uhr bis Montag, 19.10.20.20, 16.00 Uhr. Zeugen, die Hinweise zu dieser Tat geben können, setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung.



POL-HI: Rollerfahrer in Lamspringe unter Drogeneinfluss

PK Bad Salzdetfurth/Lamspringe (Lö) Einer Polizeistreife fiel am 19.10.2020, gegen 18:40 Uhr, ein Rollerfahrer in Lamspringe auf. Bei einer anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer nicht nur keinen Führerschein für den Roller besaß, sondern auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Dem Fahrer wurde daher eine Blutprobe entnommen. Bei der weiteren Überprüfung des Rollers wurde zudem festgestellt, dass das dort angebrachte Kennzeichen nicht für das gefahrene Fahrzeug ausgegeben war. Gegen den 25-jährigen Rollerfahrer, aus der Gemeinde Freden, wurden daher mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.



Statement der Landesregierung und kommunalen Spitzenverbände

Heute Vormittag haben sich Ministerpräsident Stephan Weil, einige Mitglieder der Landesregierung und die Verantwortlichen der Kommunalen Spitzenverbände in einer Videokonferenz über das weitere Vorgehen in der Bekämpfung der Corona Pandemie ausgetauscht. Zu den Ergebnissen des Gesprächs hier ein gemeinsames Statement der Kommunalen Spitzenverbände und der Landesregierung:

„Die Landesregierung und die Kommunalen Spitzenverbände betrachten die in einigen Regionen des Landes Niedersachsens deutlich steigenden Infektionszahlen mit Sorge. Gemeinsam wird man auch in den kommenden Wochen und Monaten alles dafür tun, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Menschen in Niedersachsen vor einer Infektion zu schützen, namentlich diejenigen, die mit gravierenden gesundheitlichen Folgen rechnen müssten. 

Die in der letzten Woche zwischen den Ländern und der Bundesregierung vereinbarten weiteren Verschärfungen der Anti-Corona-Maßnahmen sollen in Niedersachsen überall dort, wo es höhere Inzidenzen gibt, zeitnah umgesetzt werden. Dazu soll die niedersächsische Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona Virus möglichst noch in dieser Woche geändert werden, um nicht in jeder Kommune Allgemeinverfügungen erlassen zu müssen. Die Arbeiten an der Verordnung haben bereits begonnen. Ziel ist es, für die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen je nach 7-Tagesinzidenz einheitliche und gut nachvollziehbare Regeln aufzustellen.

 Ausgetauscht hat man sich auch über die notwendige personelle Unterstützung des öffentlichen Gesundheitsdienstes insbesondere in denjenigen Regionen, in denen schon jetzt oder in absehbarer Zeit die Inzidenz von 35 beziehungsweise 50 pro 100.000 in 7 Tagen überschritten wird. Die Vertreter der kommunalen Spitzenverbände sehen es zur weiteren Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung als unerlässlich an, dass ausreichend Personal zur Verfügung steht. Bei den Gesundheitsämtern wird man versuchen, vornehmlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der gesamten Landesverwaltung für eine Unterstützung der Gesundheitsämter zu gewinnen. 

In den Gesundheitsämtern soll zudem die Anwendung von Erfassungssystemen (z.B. SORMAS) verbessert werden. Hier soll das Land eine stärkere Rolle bei der Koordinierung einnehmen.

Die Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände sind sich einig, dass auch nach den Herbstferien Kitas und Schulen wenn irgend möglich offen bleiben und Präsenzbetrieb anbieten sollen. Schließungen von Schulen oder Kindertagesstätten sind absolute Ultima Ratio, also das letzte denkbare Mittel. Die bisherigen Schutzvorkehrungen in den Kitas und Schulen haben sich im Grundsatz bewährt. Insbesondere die Maxime des regelmäßigen Lüftens soll unbedingt umgesetzt werden. Während der Schülerbeförderung sind die notwendigen Mindestabstände oft nicht realisierbar, deshalb müssen hier unbedingt auch weiterhin Alltagsmasken getragen werden."

Für Nachfragen stehen Ihnen seitens der Landesregierung die Unterzeichnende, für den NLT der Ansprechpartner für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stephan Meyn (05118795318), für den NST der Hauptgeschäftsführer, Dr. Jan Arning (0511368 9416), und für den NSGB der Pressesprecher, Thorsten Bullerdiek (05113028544), zur Verfügung.



„Überleben“ auf der Prioritätenliste ganz oben

Wenn es um die gegenwärtige Situation des Landesverbandes Hannover im Deutschen Jugendherbergswerk geht, nimmt Norbert Dettmar kaum ein Blatt vor den Mund. „Wenn es um  eine Prioritätenliste geht, dann steht bei uns auf der Überleben ganz oben“, sagt der Geschäftsführer des Verbandes im Gespräch mit Landrat Michael Schünemann. Dettmar und Schünemann sowie die Beirätin im Vorstand des Verbandes, Ruth Kossmann, haben sich für einen Lokaltermin in beiden noch im Landkreis Holzminden existierenden Herbergen getroffen, um über den aktuellen Sachstand der Unterkünfte zu diskutieren.

Das Licht brennt, noch, alles wirkt sehr sauber und auch der Rasen ist frisch gemäht in Bodenwerder und Silberborn. Doch ansonsten tut sich nicht viel in den beiden Jugendherbergen. Wegen der Coronakrise mussten beide Häuser schließen, alle Buchungen wurden bis auf weiteres storniert. Die zwischendurch nachlassende Infektionsgefahr im Sommer hat daran wenig geändert, denn als Gästeklientel bedienen Jugendherbergen hauptsächlich Schulklassen. Natürlich sind auch Familien und Einzelreisende gern gesehene Gäste. Doch nur für die allein lohnt das Aufmachen der Häuser speziell im Weserbergland nicht. Anderswo, das machte Norbert Dettmar gegenüber dem Landrat deutlich, sehr das anders aus. In Mardorf am Steinhuder Meer oder auch in Goslar sei die Auslastung sehr gut, dort werde von dem gemeinnützigen Landesverband der Betrieb noch aufrechterhalten. 12 von 23 Häusern, so Dettmar, hätten noch geöffnet. Das seien diejenigen, die auch vor der Pandemie dafür gesorgt hatten, dass der Verband die weniger frequentierten auch noch mit betreiben konnte. Doch seit Ausbruch der Coronakrise fehle es finanziell am Nötigsten, man wisse wegen der Entwicklung der Pandemie nicht wie es weitergehe. An Landesmittel zur Überbrückung der Liquiditätsnot sei extrem schwer heranzukommen, in Hannover habe man wenig Verständnis dafür, dass der Aufwand, Unterstützung zu beantragen die Möglichkeiten eines gemeinnützigen Verbandes übersteige.

Dementsprechend sind momentan auch alle geplanten Investitionen in Bodenwerder auf ungewisse Zeit auf Eis gelegt. Die Herberge in der Münchhausenstadt sollte mit finanzieller Unterstützung von Stadt und Landkreis sowie LEADER-Mitteln aufwendig im oberen Stockwerk saniert werden, um sie an heutige Ansprüche anzupassen. Wegen der Umbauten sollte im Herbst sowieso geschlossen werden, jetzt ist die Herberge zu, ohne dass wegen der akuten Liquiditätsprobleme etwas passiert. Und ob bei den finanziellen Problemen des Landesverbandes überhaupt etwas geschehen wird, ist derzeit höchst ungewiss. Thomas Stolle, Herbergsleitung in Bodenwerder, nimmt zumindest Buchungen fürs nächste Jahr an, gleichzeitig ist eine Telefonzentrale in Hannover geschaltet, die für den Herbst anfragende Gruppen auf andere Häuser umzuleiten versucht. „Wir vertrösten unsere Stammgäste“, sagt Stolle, „aber irgendwann sind die auch verärgert.“    

Dass die Standorte Bodenwerder und Silberborn ohne Corona eigentlich mehr zu bieten haben als touristisches Graubrot, darüber waren sich während des Gesprächs mit Landrat Schünemann alle Teilnehmenden einig. In Silberborn, wo es energetisch und in etlichen Zimmern noch deutlichen Sanierungsbedarf gibt, ist das Angebot in unmittelbarer Umgebung der Herberge sehr gut. In Bodenwerder dagegen gibt es nicht nur den Investitionsstau im oberen Stockwerk, der Standort insgesamt ist wegen der Berglage nicht unbedingt optimal. Deshalb diskutierte der Landrat mit den Verbandsvertretern die Möglichkeit, das Haus aufzugeben und an der Weser im Stadtzentrum ganz neu erstehen zu lassen. Doch dafür bräuchte es erst einmal einen breiten Konsens im Vorstand des Hannoverschen Landesverbandes und eine Unterstützung von Gemeinde bzw. Samtgemeinde. Michael Schünemann versprach, das Thema in seine Gespräche mit der Stadt und Samtgemeinde mit einzubeziehen. Am Ende jedoch, daran ändert auch eine veränderte Perspektive nichts, braucht es zunächst eine Entspannung in Bezug auf die Pandemie.     



Landkreis Hameln-Pyrmont ist am Mittwoch vom Streik betroffen

Im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen hat die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes für Mittwoch, den 21. Oktober 2020, erneut zu einem Warnstreik aufgerufen. Davon wird auch der Landkreis Hameln-Pyrmont betroffen sein.

Im Kreishaus ist mit einer eingeschränkten telefonischen Erreichbarkeit der Kreisverwaltung sowie mit Einschränkungen für den Publikumsverkehr zu rechnen. Auch in der Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamtes kommt es streikbedingt zu Beeinträchtigungen, die trotz Terminvereinbarungen zu längeren Wartezeiten führen können.

Auch die KreisAbfallWirtschaft (KAW) könnte vom Streik betroffen sein. In diesem Fall wird die KAW am Mittwoch dennoch versuchen, mit dem zur Verfügung stehenden Personal so viele Sammeltouren wie möglich zu erledigen. Abfuhren, die am 21.10.2020 entfallen, sollen soweit möglich in den nächsten Tagen nachgeholt werden. Deshalb bittet KAW-Betriebsleiterin Sabine Thimm, die Restmüll-, Bio- und Papiertonnen ebenso wie den Grünschnitt und Sperrmüll wie gewohnt bereitzustellen und zugänglich zu halten.

Die Abfuhr der Gelben Säcke ist von den Streikmaßnahmen nicht berührt und findet planmäßig statt.

Da der Entsorgungspark Hameln wegen des Streiks am Mittwoch geschlossen bleibt, sind Anlieferungen erst wieder ab Donnerstag (22.10.) möglich.

Die Verwaltung der KAW in der Ohsener Straße ist am 21.10.2020 wie gewohnt von 7.30 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Fragen zu den Auswirkungen des Streiks beantwortet der Kundenservice der KreisAbfallWirtschaft am Telefon unter (05151) 9561-0, -18, -30, -36. Nutzen Sie die Möglichkeiten – informieren Sie sich auch im Internet unter www.hameln-pyrmont.de.



Für mehr Cybersicherheit in den Netzen der öffentlichen Verwaltung: Innenministerium startet Workshop-Reihe für Kommunen

Pistorius: „Die intensive Kooperation zwischen Behörden Niedersachsens sorgt für stärkere Sicherheit im digitalen Raum"

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport startet eine Workshop-Reihe für mehr Cybersicherheit in den Netzen der öffentlichen Verwaltungen. Die Veranstaltungen richten sich gezielt an für IT-Sicherheit verantwortliche Personen in der niedersächsischen Kommunalverwaltung und finden im Rahmen des europäischen Cyber Security Month (ECSM) statt.

Die Workshops zu verschiedenen Themen der Cybersicherheit werden dabei durch das beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport angesiedelte Niedersächsische Computer Emergency Response Team (N-CERT) durchgeführt. Das N-CERT besteht aus einer Gruppe von Expertinnen und Experten, die kontinuierlich die Bedrohungen und Angriffe auf IT-Systeme analysieren, bewerten und Hinweise zur Weiterentwicklung von IT-Sicherheitsmaßnahmen geben. 

„Diese Veranstaltungen sind ein weiterer Baustein für mehr Sicherheit in den Netzen der Behörden. Die Angriffe von Cyberkriminellen auf die Netze der Kommunen und Landesbehörden entwickeln sich geradezu stündlich weiter und bedrohen die Cybersicherheit und damit auch die Sicherheit der sensiblen persönlichen Daten der Bürgerinnen und Bürger. Darum setzen wir in Niedersachsen auf eine enge Zusammenarbeit zwischen dem N-CERT und den Kommunen. Diese enge Kooperation und der laufende Austausch von Expertenwissen und neuesten Erkenntnissen bei der Abwehr der Angriffe macht es für alle Beteiligten ein Stück weit leichter, diese Bedrohungen immer wieder abwehren zu können", so der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius.  

Die Zusammenarbeit von N-CERT und Kommunen wurde Ende 2014 aufgenommen. Seither finden ohnehin jährliche Arbeitstreffen zu Themen der Cybersicherheit statt. Die Workshop-Reihe findet in diesem Jahr als reine Online-Veranstaltung an mehreren Terminen vom 19. bis 26. Oktober statt und ergänzt damit die bisherigen Arbeitstreffen.  

In den vergangenen Jahren haben sich Cyberangriffe immer weiter professionalisiert und intensiviert. Von schwerwiegenden Cyberangriffen sind insbesondere größere Unternehmen und öffentliche Einrichtungen betroffen, aber natürlich auch private Rechner. Dabei versuchen Angreifer, in die IT-Systeme einzudringen und mit bösartiger Schadsoftware die IT-Systeme zu verschlüsseln, damit ein Zugriff auf die auf den jeweiligen Servern gespeicherten Daten unmöglich wird. Für die Freigabe wird dann oft ein erhebliches Lösegeld gefordert. In Niedersachsen sind im Verwaltungsbereich vor allem die Fälle der Medizinischen Hochschule Hannover und der Stadt Neustadt am Rübenberge aus dem September 2019 öffentlich geworden. Zuletzt wurde im Sommer eine deutliche Verstärkung der Cyberangriffe registriert. 

Auch die Corona-Krise nimmt dabei Einfluss auf die Methoden von Cyber-Kriminellen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beobachtet aktuell eine Zunahme von Cyber-Angriffen mit Bezug zum Corona-Virus. So werden Unternehmen oder Bürgerinnen und Bürger per E-Mail durch die Täter aufgefordert, unternehmensbezogene oder persönliche Daten auf gefälschten Webseiten preiszugeben. Die Cyber-Kriminellen geben sich dabei etwa als vermeintliche Institutionen zur Beantragung von Soforthilfegeldern aus. Die dadurch erlangten Daten werden anschließend missbraucht. Für die Arbeit vom Home-Office aus etwa ist vielfach ein Fernzugriff auf die organisationseigenen IT-Infrastrukturen erforderlich und es werden im Zuge der Corona-Pandemie vermehrt Kollaborationswerkzeuge oder auch Privatgeräte eingesetzt. Auch diesen Umstand versuchen die Täter zu nutzen, insbesondere weil diese Rechner meist schlechter vor Angriffen geschützt sind.



Bundesgerichtshof bestätigt Urteile des Landgerichts Hildesheim

Urteil wegen versuchten Mordes in Schwülper ist rechtskräftig

HILDESHEIM. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Urteil der Strafkammer 1 des Landgerichts Hildesheim vom 16. April 2020 bestätigt, mit welchem eine heute 35-jährige Frau wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt wurde. Die Revision der Angeklagten hat der 6. Strafsenat des BGH durch Beschluss vom 7. Oktober 2020 als unbegründet verworfen, das Urteil ist damit rechtskräftig.

Nach den Feststellungen des Urteils hat die Angeklagte am 09.11.2019 in Schwülper ihren Ehemann, von dem sie getrennt lebte, im Flur ihres Hauses mit einem zuvor bereitgelegten Küchenmesser angegriffen, um ihn zu töten. Zur Ausführung ihres Plans hatte sie den 21 Monate alten gemeinsamen Sohn als „Köder" in einen Karton im Flur gesetzt, sodass ihr Mann - wie von ihr beabsichtigt - bei der geplanten Abholung des Kindes in den Flur kam und auf den Jungen zur Begrüßung zu ging. Als ihr Ehemann sich in diesem Moment keines Angriffs versah, stach die Angeklagte unter Ausnutzung dieses von ihr bewusst herbeigeführten Überraschungsmoments von hinten in den Hals- und Schulterbereich des Geschädigten, um die von ihr gewollten tödlichen Verletzungen herbeizuführen. 

Nach dem ersten Stich drehte sich der Mann um und erkannte das Messer in der Hand der Angeklagten, die im Begriff war, erneut zuzustechen. In der folgenden Rangelei versuchte die Angeklagte weiterhin, ihrem Mann im Bereich des Oberkörpers zu stechen, um ihren Plan zu vollenden. Dem Angegriffenen, der hierbei am Oberschenkel sowie den Händen noch weitere Schnitt- und Stichwunden erlitt, gelang es jedoch schließlich, seine Ehefrau zu überwältigen. Für den Geschädigten hatte der Vorfall neben den körperlichen Verletzungen zudem starke posttraumatische Folgen. Auch das Kind, das das Geschehen vollständig miterlebt hatte, zeigte sich in der Zeit nach der Tat stark traumatisiert.

Die Angeklagte hatte in der Hauptverhandlung das von der Kammer festgestellte objektive Tatgeschehen weitestgehend eingeräumt, dabei jedoch bestritten, ihren Ehemann mit Tötungsvorsatz angegriffen zu haben. Zur Motivlage hatte sie ausgeführt, es am Tattag nicht ertragen zu haben, dass ihr Ehemann sich bei der Begrüßung des Kindes als „Supervater" präsentiert habe. Deshalb sei sie ausgerastet und habe mit dem schon seit mehreren Wochen zur Verteidigung im Flur liegenden Messer zugestochen. Die Kammer ist demgegenüber zu dem Ergebnis gelangt, dass die Frau mit Absicht handelt und es ihr gerade darauf angekommen ist, ihren Ehemann zu töten. Hierfür habe sie ihrem Plan entsprechend im Moment der Begrüßung des Kindes dessen Arg- und Wehrlosigkeit ausgenutzt und mit dem Angriff von hinten das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt. Die Angeklagte befindet sich bereits seit dem 10.11.2019 in Untersuchungshaft und verbüßt nun mit der Rechtskraft die Entscheidung die verhängte Freiheitsstrafe von sieben Jahren.

Urteil wegen Unterschlagung nach vorgetäuschtem Lkw-Überfall in Sarstedt ist rechtskräftig

HILDESHEIM. Die Verurteilung wegen Unterschlagung von zwei heute 56 und 35 Jahre alten Männern durch die Strafkammer 9 des Landgerichts Hildesheim ist durch den Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt worden. Die Kammer hatte die beiden Männer mit dem Urteil vom 19. März 2020 zu Freiheitsstrafen von zwei Jahren bzw. einem Jahr und vier Monaten verurteilt. Die Revision des 56-jährigen gegen die ihn betreffende zweijährige Freiheitsstrafe hat der 6. Strafsenat des BGH durch Beschluss vom 7. Oktober 2020 als unbegründet verworfen, das Urteil ist damit rechtskräftig. Hinsichtlich des 35-jährigen Angeklagten war die Entscheidung bereits rechtskräftig.

Ursprünglich wurde den beiden Angeklagten ein besonders schwerer Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung vorgeworfen, da sie am 14.06.2017 einen Lkw-Fahrer in Sarstedt unter Vorhalt einer Pistole überfallen, gefesselt und bis zur Bewusstlosigkeit mit einem Elektroschocker attackiert haben sollten, um sodann einen Teil der für einen Sarstedter Elektronikhandel bestimmten Ware, nämlich Monitore und Notebooks im Gesamtwert von ca. 40.000 Euro, zu entwenden. 

Nach den infolge der Beweisaufnahme in der Hauptverhandlung getroffenen Feststellungen des Urteils hatten die beiden Angeklagten jedoch tatsächlich mit dem ihnen schon länger bekannten Lkw-Fahrer abgesprochen, gemeinsam dessen werthaltige Ladung an sich zu nehmen und einen Überfall lediglich vorzutäuschen. Die Elektrogeräte wurden demnach entsprechend des gemeinsamen Plans in einen Lieferwagen verladen, mit dem die beiden Angeklagten sich entfernen konnten, während der Lkw-Fahrer später die Polizei rief. Die entwendete Ware im Wert von ca. 40.000 Euro ist in der Folgezeit nicht mehr auffindbar gewesen.

Der 56-jährige Angeklagte hatte in der Hauptverhandlung eine Beteiligung abgestritten. Zwar sei ihm der Lkw-Fahrer gut bekannt, er sei aber bei der Tatausführung nicht dabei gewesen. Eine Erklärung für seine an einem Klebeband aufgefundene DNA konnte er nicht liefern. Der 35-jährige hingegen hatte seine Beteiligung eingeräumt. Der Lkw-Fahrer selbst ist trotz unterschiedlicher Versuche des Gerichts zur Kontaktaufnahme seiner Vernehmung ferngeblieben. Grundlage der Feststellungen im Übrigen waren unter anderem die Auswertung der Telekommunikation sowie die DNA-Spuren am Tatort. Die Kammer ist demnach zu dem Ergebnis gelangt, dass es sich um eine gemeinschaftliche Unterschlagung der drei Personen handelte. Die Haftbefehle gegen die Angeklagten wurden mit der Urteilsverkündung zunächst aufrechterhalten, hinsichtlich des 35-jährigen ist der Haftbefehl zwischenzeitlich aber aufgehoben worden.



 

Neues Label für Unternehmen beim Engagement mit Datenschutz

Staatssekretär Muhle: Mehr Bewusstsein für das Thema Datensicherheit schaffen

Zum Auftakt der diesjährigen Aktionswoche zum European Cybersecurity Month startet die Digitalagentur Niedersachsen ein neues Instrument auf dem Weg zu mehr Bewusstsein für Informationssicherheit und Datenschutz für niedersächsische Unternehmen: das Label DatenBEWUSST Niedersachsen - Gemeinsam für Datensicherheit! Zum achten Mal wird der Oktober in ganz Europa genutzt, um auf das Thema Cybersicherheit aufmerksam zu machen.

Das Label soll an Unternehmen vergeben werden, die sich für eine nachhaltige Datensicherheit, also den generellen Schutz aller Daten des Unternehmens und den verantwortungsbewussten Umgang mit diesen, engagieren. Es wurde von der Digitalagentur Niedersachsen in enger fachlicher Zusammenarbeit mit den Experten des Arbeitskreis IT-Security entwickelt. Unternehmen können auf Basis einer Selbstauskunft zeigen, dass bei ihnen die steigende Bedeutung des Themas erkannt wurde und das Thema im Unternehmen nachhaltig verfolgt wird.

Niedersachsens Digitalisierungsstaatssekretär Stefan Muhle: „Der Oktober steht in ganz Europa im Zeichen von Cybersecurity. Datensicherheit ist ein Chefinnen- und Chefthema, das ganz nach oben in ein Unternehmen gehört. Wir wollen mit dieser Initiative das Bewusstsein dafür wecken."

Ziel des Labels ist es, das Bewusstsein für das Thema Datensicherheit weiter zu erhöhen und die Datensicherheit als einen wichtigen Wettbewerbsvorteil der Zukunft zu etablieren. Sie ist ein entscheidendes Thema, das auf der Geschäftsführungsebene mehr in den Fokus rücken muss.

Durch das Label wird zudem auf weitere bereits bestehende Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten in Niedersachsen aufmerksam gemacht. Langfristig erhoffen sich das Wirtschaftsministerium und die Digitalagentur Niedersachsen, dass hierdurch ein breiteres (Unternehmens-) Netzwerk zu dem Thema entsteht. Dieses wird auf den bestehenden Strukturen aufbauen können und soll perspektivisch insbesondere den Austausch zwischen Expertinnen und Experten, sowie Anwenderinnen und Anwendern fördern.

Alle weiteren Informationen sind auf der Website der Digitalagentur Niedersachsen im Portal IT-Sicherheit zu finden: 

https://digitalagentur-niedersachsen.de/it-sicherheit/label-datenbewusst-niedersachsen/



POL-HI: Täter bricht in Supermarkt ein

HILDESHEIM-(kri)-In der Nacht vom 15.10.2020 auf den 16.10.2020 entfernte ein unbekannter Täter vermutlich gegen 04:00 Uhr gewaltsam ein Lüftungsgitter, welches sich im rückwärtigen Bereich eines Einkaufsmarktes im Sachsenring in Hildesheim befindet und kletterte in den Lagerraum des Marktes. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Es steht derzeit noch nicht fest, ob der Unbekannte etwas gestohlen hat.

Zeugen, die in der Tatnacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, mögen sich bitte mit der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 in Verbindung setzen.



POL-HI: Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft

HILDESHEIM-(kri)-Zwischen dem 16.10.2020, 21:30 Uhr, und dem 17.10.2020, 06:00 Uhr, rissen unbekannte Täter gewaltsam einen Lüftungskasten aus der Wand eines Geschäftes in der Stresemannstraße in Hildesheim. Anschließend stiegen sie durch das entstandene Loch in das Innere, suchten den Bereich der Tabakwaren und Spirituosen auf und entwendeten diverse Flaschen und Schachteln.

Zeugen, die in der besagten Nacht verdächtige Beobachtungen getätigt haben, mögen sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden.



POL-GOE: Ladung, Fahrzeiten, technische Mängel: Polizei kontrolliert Schwerlastverkehr an Autobahn und Bundesstraße

Die Polizeidirektion Göttingen hat im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle am Donnerstag (15. Oktober) den Schwerlastverkehr in den Fokus genommen. Mehr als 30 Beamte sowie Vertreter mehrerer Behörden waren an der Kontrolle auf dem Parkplatz Leineholz an der Autobahn 7 und im Bereich der Bundesstraße 6 bei Nienburg beteiligt.

Das internationale Transportaufkommen steigt und damit auch der Wettbewerbsdruck im Güter- und Personenverkehr. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, nimmt die Logistikbranche mitunter Sicherheitsrisiken in Kauf, die dazu führen, dass sich die Beanstandungsqoute bei Kontrollen oftmals auf einem hohen Niveau bewegt - nicht selten bei 70 Prozent. Die Verstöße sind dabei häufig die gleichen: Lenk- und Ruhezeiten werden nicht eingehalten, die Ladung ist nur mangelhaft gesichert, die Transportfahrzeuge sind überladen oder weisen erhebliche technische Mängel auf. Die Folge sind nicht selten schwere Verkehrsunfälle: Allein bis August 2020 kam es auf dem Abschnitt der Autobahn 7, der im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen liegt, zu 618 Verkehrsunfällen mit Lkw-Beteiligung, vier davon endeten tödlich.

Die jüngste Schwerpunktkontrolle am Parkplatz Leineholz an der Autobahn 7 bestätigt diesen Trend. Die Einsatzkräfte kontrollierten an diesem Tag 100 Fahrzeuge des Güter- und Personenverkehrs, 73 davon wurden beanstandet, was einer Quote von 73 Prozent entspricht. Insgesamt wurden 128 Ermittlungsverfahren eingeleitet, 34 Fahrzeugen wurde die Weiterfahrt untersagt. Vertreter der an der Kontrolle beteiligten Behörden kontrollierten darüber hinaus zwölf Schwertransporte, von denen acht beanstandet wurden.

Den gravierendsten Verstoß beging der Fahrer eines Fahrzeugs, der ätzende und umweltgefährdende Stoffe transportierte, obwohl die Verpackung stark beschädigt war. Der Fahrer musste unter Polizeibegleitung zum Absender im Bereich Göttingen zurückkehren und die Stoffe in geeignete Behältnisse umpacken. Es wurden insgesamt fünf Verfahren eingeleitet.

Im Bereich Nienburg waren vier mobile Kontrollteams unterwegs. Sie stellten ebenfalls die gängigen Verstöße fest: Überladung, Verstöße gegen die Sozialvorschriften, fehlende Kontrollgeräte sowie mangelhafte Bereifung.

"Das Ergebnis der Kontrolle zeigt, dass auch weiterhin Großkontrollen dieser Art erforderlich sind, um deutliche Zeichen gegen Verkehrsverstöße zu setzen - mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrsunfalltoten und -verletzten zu reduzieren", sagt Maren Jäschke, Leiterin des Dezernats für Einsatz und Verkehr der Polizeidirektion Göttingen, im Nachgang der Schwerpunktkontrolle. "Die Kooperation mit unseren Partnern, wie Zoll, BAG, Landkreis und Umweltministerium, ist dabei ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen", so Maren Jäschke abschließend.

Im Einsatz waren am Donnerstag 29 Kräfte der Polizeidirektion Göttingen, vier Vertreter des Veterinäramtes sowie von der Lebensmittelkontrolle des Landkreises Göttingen, drei Vertreter des Göttinger Gewerbeaufsichsamtes, zwei Kräfte der zentralen Unterstützungsstelle Abfall, Gefahrgut, Gefahrstoffe, die Berufsfeuerwehr Göttingen sowie das Niedersächsische Umweltministerium. Die Schwerpunktkontrollen waren Teil der europaweiten Aktion "Truck & Bus III", koordiniert vom europäischen Netzwerk "RoadPol".



Kanalsanierungsarbeiten in der Marienstraße

Die Marienstraße ist an der Einmündung zum Rosdorfer Weg von Montag, 26. Oktober 2020, bis voraussichtlich zum Jahresende für den Durchgangsverkehr gesperrt. Ursache sind Kanalsanierungsarbeiten.

Die Marienstraße wird also am nördlichen Ende zur Sackgasse. Umleitungen sind ausgeschildert. Anwohner*innen wird ermöglicht, dass sie ihre Hauseingänge bzw. Einfahrten passieren können.



Sofortmaßnahme in der Schillerstraße/Ecke Reinhäuser Landstraße

Im Kreuzungsbereich Schillerstraße / Ecke Reinhäuser Landstraße ist auf der westlichen Seite am Freitag, 16. Oktober 2020, kurzfristig eine Baustelle eingerichtet worden. Hintergrund der Sofortmaßnahme ist ein fehlgeschlagener Rohreinzug im Rahmen von Bauarbeiten der Stadtwerke Göttingen. Der Verkehr in der westlichen Schillerstraße wird entsprechend umgeleitet.

Bei Rohrleitungsarbeiten verkeilte sich ein Rohr nach aktuellen Erkenntnissen im Bereich der westlichen Einmündung zur Reinhäuser Landstraße. Die Sofortmaßnahme ist erforderlich, um die Frischwasserversorgung sicherzustellen. Wann die Maßnahme abgeschlossen werden kann, entscheidet sich nach dem weiteren Verlauf der Fehlerbehebung. Bis dahin gilt, dass die Baustelleneinrichtung spätestens am Freitag, 23. Oktober 2020, abgebaut werden soll.



POL-HI: Falsche Handwerker stehlen Bargeld Präventionstipps

HILDESHEIM-(kri)-Am 16.10.2020 läutete ein unbekannter Mann gegen 14:30 Uhr an einer Wohnungstür einer Seniorin in der Schillerstraße in Hildesheim und teilte mit, dass es Probleme mit der Heizungsanlage gebe und er die Wohnung überprüfen müsse. Der Täter ging durch die Zimmer und verließ die Räumlichkeiten noch bevor die Geschädigte bemerkte, dass ihre Geldbörse mit Bargeld verschwunden war.

Der Polizei liegt die folgende Täterbeschreibung vor:

etwa 185 bis 190cm groß

schlank

zw. 40 und 50 Jahre alt

dunkel gekleidet

Eine ähnliche Tat ereignete sich im Bischofskamp in Hildesheim. Ein unbekannter Täter klingelte am 17.10.2020, gegen 13:00 Uhr, an einer Wohnungstür und gab sich gegenüber den Senioren als Heizungstechniker aus. Er teilte den Wohnungsmietern mit, dass es in dem Nachbarhaus zu einem Wasserrohrbruch gekommen sei und er nun die Wände sowie die Heizung der Wohnung überprüfen müsse.

Während der angeblichen Kontrolle war der Unbekannte kurzzeitig nicht im Sichtfeld der Senioren und entwendete eine Geldbörse. Anschließend gab er an, dass alles in Ordnung sei und verließ die Wohnung. Im Anschluss wurde der Verlust der Geldbörse mit Inhalt festgestellt.

Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:

schlanke Statur,

europäisches Erscheinungsbild,

ca. 185 cm groß,

kurze dunkle Haare mit ca. 1/3 grau meliertem Haar,

Er war bekleidet mit einer grauen Fleece-Jacke, einer blauen Jeans und Turnschuhen.

Am Sonntag, 18.10.2020, wurde der Polizei Hildesheim ein gleichartiger Diebstahl angezeigt, der sich bereits am 16.10.2020 in der Ludolfingerstraße in Hildesheim zugetragen hatte.

Der unbekannte Täter gab sich als Handwerker aus, der ebenfalls aufgrund eines Wasserrohrbruches im Nachbarhaus die Wohnung der Geschädigten überprüfen müsse. Er gab der Frau ein Gerät in die Hand, welches sie an eine Heizung halten musste, während er unbeaufsichtigt die anderen Räume betrat. Nach der vermeintlichen Kontrolle verabschiedete er sich und verließ die Wohnung mit dem Bargeld aus dem Portemonnaie der Geschädigten.

Die Geschädigte beschrieb den Täter wie folgt:

180 cm groß

Ca. 40 Jahre alt

Europäisches Erscheinungsbild

Hellbrauner Blouson

Jeans

Tipps: Lassen Sie nur dann Handwerker in die Wohnung, wenn Sie diese selbst bestellt haben oder Sie vom Vermieter angekündigt wurden.

Bleiben Sie misstrauisch gegenüber Unbekannten.

Lassen Sie sich auch bei angeblichen Notfällen, zum Beispiel einem Wasserrohbruch, nicht drängen. Fragen Sie im Zweifel bei den Stadtwerken, beim Hausmeister oder bei einem Nachbarn nach.

Lassen Sie niemanden unbeaufsichtigt durch die Wohnräume gehen.



POL-GOE: Gemeinsam im Kampf gegen Cybercrime - Die Polizeidirektion Göttingen und das German Competence Centre against Cyber Crime schließen Kooperationsvereinbarung

Die Polizeidirektion Göttingen wird künftig mit dem gemeinnützigen Verein German Competence Centre against Cyber Crime (G4C) kooperieren. Am Freitag (16.10.2020) wurde in den Räumlichkeiten der Direktion unter Einhaltung der pandemiebedingten Hygienevorschriften eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, den Schutz vor Straftaten im Internet oder unter Nutzung informationstechnischer Systeme zu fördern sowie IT-gestützte Ermittlungsmethoden zu entwickeln und anzuwenden. Darüber hinaus stehen Netzprävention, Forschung und Entwicklung von Maßnahmen zum präventiven Schutz sowie die Aus- und Fortbildung im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.

Der Verein G4C wurde im Jahr 2013 von Vertretern aus dem Bank- und Versicherungswesen gegründet und arbeitet mit dem Bundeskriminalamt (BKA) sowie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammen. Ziel des Vereins ist es, präventiv, ermittelnd und reaktiv gegen Angriffe im Cyberraum auf Wirtschaftsunternehmen aller Größen vorzugehen. G4C fungiert dabei als Know-how-Träger, Frühwarnsystem und Initiator eines regelmäßigen Austauschs.

Auf Grundlage der jetzt vertraglich festgeschriebenen Kooperation mit der Polizeidirektion Göttingen soll es künftig einen gegenseitigen Informationsaustausch und Wissenstransfer insbesondere zu aktuellen Entwicklungen im jeweiligen Kompetenzfeld und zur Prävention gegen Cyberkriminalität geben. Weiterhin sollen neue Forschungsfelder erschlossen sowie die Fach- und Methodenkenntnisse für Angehörige der Kooperationspartner erweitert werden.

"Die Kooperation mit der Polizeidirektion Göttingen ist ein wertvolles Pilotprojekt für den notwendigen, weiteren Schulterschluss zwischen Behörden und Wirtschaft. Dadurch können wir den engen Austausch zu Angriffen im Cyberraum, den wir bereits mit dem Bundeskriminalamt führen, auch auf regionaler Ebene umsetzen. Davon profitieren vor allem kleine und mittelständische Unternehmen aus der Umgebung", erklärt Peter-Michael Kessow, Geschäftsführer des German Competence Centre against Cybercrime e. V. und kündigt an "Um auch in der Region nahe an den betreffenden Unternehmen zu sein, wird G4C in wenigen Tagen sein erstes Regionalbüro in Niedersachsen einrichten. Ziel ist, diese Art der Kooperation mit Polizeidirektionen künftig auch in weiteren Regionen einzugehen".

Mit der Kooperation reagiert die Polizeidirektion Göttingen u.a. auf die steigenden Fallzahlen im Bereich der Internetkriminalität: Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen sind Straftaten unter Nutzung des Internets im Jahr 2019 um 7,4 Prozent (+310 Taten) auf 4.481 Delikte angestiegen. "Die Statistiken haben im Bereich Cybercrime nur eine begrenzte Aussagekraft", betont Uwe Lührig, Präsindet der PD Göttingen. "Wir gehen von einem hohen Dunkelfeld aus. Ein Großteil der Straftaten im Internet wird nicht angezeigt. Zum Teil bemerken Betroffene nicht einmal, dass sie Opfer von Cyberkriminellen geworden sind oder scheuen sich bewusst Angriffe auf ihre Netzwerke zu melden. Gerade bei Unternehmen kommt es hierbei zu Schäden in Milliardenhöhe. Sowohl in der Strafverfolgung aber insbesondere auch in der Prävention sind wir deswegen auf professionelle und vertrauensvolle Partner und Netzwerke angewiesen und setzen zukünftig auch auf die Zusammenarbeit mit dem Verein G4C", so Uwe Lührig abschließend.

Die Präventionsbereiche der Polizeidirektion Göttingen und der Polizeiinspektionen und die Zentrale Anlaufstelle Cybercrime (ZAC) des LKA Niedersachsen stehen unabhängig von der jetzt getroffenen Kooperation auch weiterhin für die Unternehmen als Ansprechpartner zur Verfügung.



POL-NOM: Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden

37154 Northeim, K 424 zwischen Berwartshausen und Großenrode; Sonntag, 18.10.2020, 12:10 Uhr

NORTHEIM (TH) Am Sonntagmittag gegen 12:10 Uhr ist es auf der K 424 zwischen den Ortschaften Berwartshausen und Großenrode zu einem Verkehrsunfall mit einem Sachschaden von mehr als 10000 ,--- Euro gekommen.

Ein 24-jähr. Litauer befuhr mit einem Lkw samt Auflieger die K 424 in Richtung Großenrode. Hierbei übersah er bei einer Bahnunterführung die Höhenbeschränkung und kollidierte mit dem Dach seines Lkw an einer Brücke. Hierdurch entstand an dem Lkw ein erheblicher Sachschaden i. H. v. ca. 10000 ,--- Euro. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt.



POL-NOM: Verkehrsunfall mit mehreren leichtverletzten Personen

37176 Nörten-Hardenberg, Kreuzungsbereich B 446 / L 555; Sonntag, 18.10.2020, 13:20 Uhr

NÖRTEN-HARDENBERG (TH) Zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt vier leichtverletzten Personen ist es am Sonntagmittag gegen 13:20 Uhr im Bereich Nörten-Hardenberg gekommen.

Ein 46-jähr. Mann aus Hamburg beabsichtigte, mit seinem Pkw von der L 555 nach links auf die B 446 in Richtung Lütgenrode abzubiegen. Hierbei übersah er den von rechts kommenden, vorfahrtberechtigten Pkw eines 33-jähr. Mannes aus Rostock. Durch den Zusammenstoß wurden die beiden Autofahrer sowie zwei Insassen im Pkw des Rostockers leicht verletzt.

Mit mehreren Rettungswagen wurden die Personen zur weiteren Behandlung in Kliniken nach Göttingen gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 13000 ,--- Euro.



POL-NOM: Ohne Führerschein fahren geübt

Einbeck (pap) Einer Funkstreife fiel am Samstag, 17.10.2020, gegen 01.00 Uhr während der Streifenfahrt ein fahrender Pkw auf dem Parkplatz eines Einkaufs- und Möbelmarktes in der Walter-Poser-Straße auf. Das Auto muss den Streifenwagen erkannt haben, da es anhielt und zwei Personen ausstiegen, die dann die Plätze tauschten. Bei einer anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der junge Mann (17), der sich nun auf dem Beifahresitz befand, nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Bei dem anderen Mann, einem 19 jährigen aus Einbeck, handelte es sich um den Halter des Pkws. Gegen beide Personen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die beiden jungen Männer waren der Meinung, dass es auf dem Parkplatz außerhalb der Geschäftszeiten erlaubt sei, Fahrübungen zu machen.



POL-NOM: Nach Einbruch in Pkw, Widerstand geleistet und Drohungen ausgesprochen

Einbeck (pap) Am Sonntag, 18.10.2020, wurde die Polizei Einbeck gegen 07.00 Uhr zum Parkplatz im Köppenweg gerufen, da sich dort eine erheblich alkoholisierte männliche Person aufhalten sollte. Die eingesetzten Beamten konnten bei ihrem Eintreffen einen dunkel gekleideten Mann wahrnehmen, der bei Erkennen des Streifenwagens sofort durch ein Gebüsch auf den hinteren Teil des Parkplatzes flüchtete und auch dort in einem Gebüsch verschwand. Am Einsatzort konnten die Beamten dann einen Pkw mit eingeschlagener Fahrertürscheibe feststellen. Nach einer Absuche des Platzes konnte eine männliche jugendliche Person auf der Erde liegend in einem Gebüsch aufgefunden werden, die Diebesgut aus dem beschädigten Auto bei sich hatte. Bei dem Versuch den Jugendlichen zum Streifenwagen zu verbringen, wehrte er sich mit Tritten und versuchte so, sich aus dem Haltegriff zu befreien. Außerdem stieß er Drohungen aus und beleidigte die Beamten. Da er erhebliche alkoholisiert war, wurde ein Blutprobenentnahme angeordnet. Hier war die durchführende Ärztin dann Ziel von Drohungen und Beleidigungen. Nachdem sich der junge Mann dann ein wenig beruhigt hat, wurde er in die Obhut seiner Eltern gegeben. Aber auch hier kam es ca zwei Stunden später zu Streitigkeiten, sodass ein erneuter Polizeieinsatz nötig war, bei dem es wieder zu Widerstandshandlungen kam. Schließlich kümmerte sich das Jugendamt um eine Unterbringung des Beschuldigten.



POL-NOM: Weitere Kontrollen von Polizei und Ordnungsämtern hinsichtlich der Einhaltung der Corona-Verordnung

Landkreis Northeim; 43. KW

NORTHEIM (TH) Auch in dieser Woche wird es im Landkreis Northeim verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Bestimmungen geben. Hierzu werden Beamte der Polizeiinspektion Northeim zusammen mit Mitarbeitern des Landkreises Northeim und den örtlichen Ordnungsämtern die Einhaltung der Bestimmungen des Infektionsschutzgesetztes und der Corona-Verordnung in allen Städten und Kommunen des Landkreises Northeim überprüfen.

Bereits in der letzten Woche wurden durch mehr als 20 Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Northeim Schwerpunktkontrollen, insbesondere im Bereich der Stadt Bad Gandersheim, als auch im gesamten Landkreis durchgeführt. Hierbei konnten nur vereinzelt Verstöße hinsichtlich der Verpflichtung des Tragens des Mund-Nasen-Schutzes festgestellt und geahndet werden. Im Umfeld des Glaubenszentrums zeigten die aktualisierten Regelungen des Landkreises Northeim eine deutliche Wirkung. Trotz des verstärkten Personalansatzes wurden genau in diesem Bereich keinerlei Verstöße festgestellt.

Aufgrund der weiterhin steigenden Corona-Fallzahlen im Bundesgebiet sowie mit Blick auf die aktuelle Situation im Landkreis Northeim weist die Polizei darauf hin, dass ab sofort Verstöße im Rahmen von Ordnungswidrigkeitenverfahren verfolgt werden. Die Polizei bittet die Bevölkerung des Landkreises Northeim im Hinblick auf die Gesundheit eines jeden Einzelnen zur Einhaltung der Corona-Bestimmungen und der speziellen Regelungen des Gesundheitsschutzes.

"Im engen Schulterschluss zwischen Polizei, Landkreis Northeim, den Ordnungsämtern der Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir auch zukünftig die Rahmenbedingungen für ein gesundes Miteinander positiv gestalten", sagte Lukas Theinl, Pressesprecher der PI Northeim.



POL-NOM: Abkommen von Fahrbahn

BODENFELDE-POLIER (js) Am 17.10.20, gegen 15.00 Uhr, befuhr ein 40-jähriger LKW-Fahrer aus Gronau/Leine mit seinem LKW und Anhänger die Amelither Straße in Polier in Richtung Amelith. Ausgangs einer Linkskurve kam das Gespann ins Schleudern und der Anhänger geriet gegen die auf der rechten Fahrbahnseite befindliche Straßenlaterne. Am Anhänger entstand lediglich geringer Sachschaden. Der Schaden an der Straßenlaterne beläuft sich auf ca. 2.000 EUR.



POL-HI: Tabak aus Kiosk gestohlen

HILDESHEIM-(kri)-Zwischen dem 15.10.2020, 22:00 Uhr, und dem 16.10.2020, 07:10 Uhr, hebelten unbekannte Täter ein Ausgabefenster eines Kiosks in der Richthofenstraße in Hildesheim auf. Anschließend stiegen sie über dieses Fenster ein, entnahmen Tabakwaren und flüchteten in unbekannte Richtung.

Zeugen, die zu der Tat Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 in Verbindung zu setzen.



Mitarbeitende aus dem Bereich Beistandschaften am 22. Oktober 2020 nicht erreichbar

Aus innerbetrieblichen Gründen werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Beistandschaften des Jugendamtes Hameln-Pyrmont am Donnerstag, den 22. Oktober 2020, nicht erreichbar sein.



Wozu Statistik? - Weltstatistiktag am 20.10.2020

Landesamt für Statistik Niedersachsen, Pressemitteilung Nr. 102 vom 19.10.2020

HANNOVER. In den statistischen Ämtern in Deutschland, in der EU, aber auch weltweit werden eine Vielzahl von amtlichen Statistiken durchgeführt, um gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Prozesse zu begleiten und zu bewerten. So führt das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) über 260 Statistiken für Niedersachsen durch. Diese Statistiken betreffen die Wirtschaft, die Bevölkerung, das Gesundheitswesen, den Verkehr, die Landwirtschaft, die Ausgaben und Einnahmen der Gemeinden und des Landes sowie viele andere Bereiche.

In zahlreichen Statistiken wird heutzutage versucht, die Belastung der Auskunftgebenden, dazu zählen Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen, Selbstständige und andere Verwaltungen, zu reduzieren. Nahezu alle Statistiken sind deshalb auf eine digitale Erhebung umgestellt worden. Dies entlastet beim Ausfüllen der Erhebungsunterlagen, da bei einer Online-Befragung gleich die Vollständigkeit der Angaben geprüft werden kann und der Versand einfacher und kostenfrei ist.

Warum brauchen wir eigentlich Statistiken? Statistiken leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Willensbildung und Entscheidungsfindung in unserer demokratischen Gesellschaft. Wir alle möchten einen funktionsfähigen Staat haben und wir vertrauen unter anderem darauf, dass die für unsere Gesellschaft notwendigen Infrastrukturen vorhanden sind bzw. geschaffen werden - zum Beispiel von der Kita bis zur Pflege im Alter. Das geht aber nur auf der Grundlage qualitativ hochwertiger Daten.

Ende 2019 ergaben sich aus der Gesamtbevölkerung in Niedersachsen mit fast 8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern folgende Anforderungen:

224.293 Kinder im Alter von unter 3 Jahren
→ die Zielgruppe für die Betreuung in einer Kita!

73.853 Kinder dieser Altersgruppe wurden im März 2020 in einer Kindertageseinrichtung oder in einer öffentlich geförderten Tagespflege betreut.

224.695 Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren
→ auch eine Zielgruppe für eine Kindertagesbetreuung!

Im März 2020 besuchten 207.063 Kinder eine Kindertageseinrichtung oder waren in öffentlich geförderter Tagespflege.

883.054 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis unter 18 Jahren
→ die Schulpflicht ruft!

Rund 818.000 Kinder besuchten im Schuljahr 2019/2020 eine Schule in Niedersachsen (ohne Schulkindergarten, Abendgymnasium und Kolleg).

631.788 Jugendliche im Alter von 18 bis unter 25 Jahren
→ Bundeswehr, soziales Jahr, Berufsausbildung oder lieber Studium?

2019 besuchten über 258.000 Schülerinnen und Schüler eine Berufsbildende Schule in Niedersachsen.
Im Wintersemester 2019/2020 gab es in Niedersachsen über 210.000 Studierende an Universitäten, Kunsthochschulen, Fachhochschulen und Verwaltungsfachhochschulen - sie kamen aus Niedersachsen, aus anderen Ländern Deutschlands und aus dem Ausland.

4.452.140 Erwachsene im Alter von 25 bis unter 67 Jahren
→ Beruf, Arbeitslosigkeit, Umschulung, Weiterbildung... - aber auch Familiengründung, Kinder und der Wunsch nach einem eigenen Heim.

Den überwiegenden Lebensunterhalt bestritten 3,6 Millionen Personen in Niedersachsen durch Berufstätigkeit und 286.000 erhielten Arbeitslosengeld.
So zählten fast 2,5 Millionen Erwerbstätige zu den Angestellten, 228.000 zu den Beamtinnen und Beamten und 338.000 zu den Selbstständigen.

1.577.638 Personen im Alter von über 67 Jahren, das heißt im offiziellen Rentenalter
→ die Menschen werden heutzutage älter, aber sie haben auch andere Ansprüche ans Wohnen, Reisen und das Gesundheitssystem, die Zahl der Pflegebedürftigen nimmt mit dem Alter zu.

Bei der letzten Erhebung (2017) bezogen in Niedersachsen über 165.300 ältere Menschen ab 70 Jahren Pflegegeld (Pflegegrad 1 - 5). Davon waren fast 4.100 Personen im Pflegegrad 5.

Methodischer Hinweis:
Kinderbetreuung - Kinder in Kindertagespflege, die nicht zusätzlich eine Kindertageseinrichtung oder eine Ganztagsschule besuchen, sowie Kinder in Kindertageseinrichtungen.



POL-HI: Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Alfeld / Freden - (nen) Am Abend des 18.10.2020, gegen 21:30 Uhr, ist ein Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Freden schwer verletzt worden. Der 61-jährige befuhr die Alfelder Straße in Richtung Bahnhof, als er von hinten von einem PKW erfasst wurde. Der Mann aus Bad Gandersheim erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht. Er schwebt zur Zeit in Lebensgefahr. Der 26-jährige Autofahrer aus Freden und seine Beifahrerin wurden nicht verletzt. Sowohl der Radfahrer, als auch der Fahrer des PKW standen zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Ein Test ergab bei dem Autofahrer einen Alkoholwert von etwa 1,5 Promille. Der Gesamtschaden wird auf etwa 3200 Euro geschätzt.




Hartz-IV: Keine Prüfung der Mietkosten in Corona-Zeiten

Celle, den 19. Oktober 2020

Ob Hartz-IV-Empfänger in einer zu teuren Wohnung leben und nur die angemessenen Mietkosten übernommen werden, soll durch die Sonderregelungen des Sozialschutzpakets vorübergehend nicht geprüft werden um Corona bedingte Wohnungsverluste zu vermeiden. Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat hierzu entschieden, dass diese Regelungen nicht nur für Bestandsmietverträge gelten, sondern auch für Neuanmietungen. 

In der Sache ging es um eine Familie aus der Region Hannover, die mit damals vier Kindern in einer Vierzimmerwohnung lebte. Nach der Geburt des sechsten Kindes zog die Familie zum September 2020 in ein Einfamilienhaus mit sechs Zimmern, für das eine monatliche Kaltmiete von 1.300,- € zu zahlen war. Das Jobcenter verweigerte die Übernahme der vollen Mietkosten, da die Angemessenheitsgrenze für einen Achtpersonenhaushalt nach üblichen Maßstäben bei 919,- € liegt. 

Das LSG hat das Jobcenter zur vorübergehenden Übernahme der vollen Mietkosten verpflichtet. Die neue Regelung des § 67 Abs. 3 SGB II sehe vor, dass in Corona-Zeiten für die Dauer von sechs Monaten keine Prüfung erfolgen solle, ob die von den Leistungsbeziehern für ihre Wohnung zu zahlende Miete zu teuer sei. Dies gelte nicht nur für seit Langem bewohnte Wohnungen, sondern auch für eine gerade erst neu bezogene zu teure Wohnung. 

Darüber hinaus hat das LSG ausgeführt, dass die Regelungen auch Anwendung finde obwohl weder die Hilfebedürftigkeit der Familie noch ihr Umzug direkt auf die Corona-Pandemie zurückzuführen seien. Eine Ursächlichkeit zwischen dem Eintritt der Hilfebedürftigkeit und der epidemischen Lage sei ausdrücklich nicht erforderlich. 

Die Norm sei nach der Kommentarliteratur möglicherweise sogar auf exorbitant hohe Mieten bzw. Luxusmieten anwendbar, da es sich um eine unwiderlegbare Fiktion handele. Eine Begrenzung finde aufgrund ihres weitreichenden Wortlautes eben nicht statt. Aufgrund der zeitlichen Beschränkung des Sozialschutzpakets erfolge die Übernahme der zu teuren Miete allerdings nur vorübergehend, nämlich im konkreten Fall für fünf Monate. 

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen,  Beschluss vom 29. September 2020 - L 11 AS 508/20 B ER , veröffentlicht bei www.sozialgerichtsbarkeit.deVorinstanz: SG Hannover



Corona-Regeln für Hartz-IV nicht grenzenlos

Celle, den 19. Oktober 2020

Mit dem Sozialschutzpaket hat der Gesetzgeber die Weiterbewilligung von Hartz-IV-Leistungen in Corona-Zeiten vereinfacht, indem er eine abermalige Anspruchsprüfung bis zum Jahresende ausgesetzt hat. Dass diese neue Sonderregelung jedoch nicht grenzenlos gilt, hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) nun erstmalig aufgezeigt. 

Zugrunde lag das Verfahren eines Mannes (geb. 1966) aus dem Landkreis Uelzen, der bereits seit 2013 Hartz-IV bezieht. Er lebt mit seiner Frau in einem Haus, für welches er einen sog. Mietkaufvertrag geschlossen hatte. Die monatlichen Zahlungen aus diesem Vertrag wurden durch das Jobcenter bisher als Miete berücksichtigt obwohl sie Kaufpreisraten für das Haus darstellten. 

Nachdem das Jobcenter Klarheit über die genaue Art der Unterkunftskosten erhalten hatte, verweigerte es die Weiterbewilligung. Demgegenüber verlangte der Mann weitere Leistungen und berief sich darauf, dass Grundsicherungsleistungen aufgrund der Corona-Pandemie von Amts wegen unter Annahme unveränderter Verhältnisse für 12 Monate weiter zu bewilligen seien.

Das LSG hat zunächst festgestellt, dass die ursprüngliche Leistungsbewilligung fehlerhaft ist. Denn vom Jobcenter sei grundsätzlich nur die Miete zu übernehmen ist. Im vorliegenden Fall dienten die Raten jedoch dem Abtrag des Kaufpreises. Damit würden sie zu einer Vermögensbildung führen, die vom Jobcenter nicht übernommen werden dürfe. 

Es bestehe auch kein Anspruch auf Fortbewilligung der Leistungen aufgrund der Sonderregelungen des Sozialschutzpakets. Mit der neuen Vorschrift des § 67 Abs. 5 S. 3 SGB II erfolge zwar die Weiterbewilligung von Grundsicherungsleistungen bei bereits seit Längerem im Bezug stehenden Betroffenen unter der Annahme unveränderter Verhältnisse ohne Überprüfung des weiteren Vorliegens der Anspruchsvoraussetzungen. Diese Vorschrift dürfe jedoch nicht dazu führen, dass ein Jobcenter „sehenden Auges" Leistungen zu Unrecht gewähre. 

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen,  Beschluss vom 22. September 2020 - L 11 AS 415/20 B ER , veröffentlicht bei www.sozialgerichtsbarkeit.deVorinstanz: SG Lüneburg



POL-HM: Gelegenheit genutzt - 1000 Euro aus Geldbörse entwendet

Am Samstagmorgen (17.10.2020) wurden einer Seniorin 1000 Euro entwendet, nachdem die Frau ihre Geldbörse vermutlich am Geldautomaten ihrer Bank hatte liegen lassen.

Den Verlust ihrer Geldbörse stellte die 76-Jährige gegen 11 Uhr fest. Sie suchte daraufhin umgehend die Polizei Bad Münder auf, um den Sachverhalt mitzuteilen. In der Polizeidienststelle konnten Beamte der Frau ihre Geldbörse samt Papiere wieder aushändigen. Diese war zwischenzeitig aufgefunden und abgegeben worden.

Nach Angaben der 76-Jährigen fehlten 1000 Euro, die sie gegen 09.00 Uhr an einem Geldautomaten in Bad Münder abgehoben hatte. Die Geschädigte geht davon aus, dass sie ihr Portemonnaie, nach Abheben des Geldes, am Geldautomaten hat liegen lassen.

Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls.



POL-HI: Gebäudebrand auf dem Gelände der Oberschule in Bockenem

PK Bad Salzdetfurth(hop)- Am Sonntag den 18.10.2020, gegen 17:16 Uhr wird über den Notruf der Polizei ein Mülltonnenbrand auf dem Gelände der Oberschule in Bockenem gemeldet. Bereits während der Anfahrt kann durch die eingesetzte Funkstreifenbesatzung des PK Bad Salzdetfurth eine sehr hohe dunkle Rauchwolke über dem Stadtgebiet Bockenem festgestellt werden. Bei Eintreffen am Einsatzort wird ein Brand im Bereich zahlreicher Müllcontainer festgestellt, welcher bereits auf die Fassade der Sport- und Mehrzweckhalle übergegriffen ist. Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden bevor das ganze Gebäude zerstört wurde. Insgesamt waren zwei Rettungswagen, drei Löschzüge und 84 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden eingesetzt. Der Sachschaden wird auf ca. 300.000 Euro geschätzt. Personen wurden nicht verletzt. Durch die Polizei wurde der Brandort beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Bad Salzdetfurth unter der Rufnummer 05063-901-115 entgegen.



POL-NOM: Unfall nicht bemerkt und weitergefahren

Bad Gandersheim, B 445 / Kriegerweg, Freitag, 16.10.20, 13.15 Uhr

BAD GANDERSHEIM (schw) - Am Freitag, 16.10.20, gegen 13.15 Uhr befuhr ein 47-jähriger Kalefelder mit seinem Pkw Daimler die B445 aus Richtung Bad Gandersheim kommend in Richtung Echte. Kurz vor dem Ortsausgang Bad Gandersheim, in Höhe des LORO-Werkes befuhr der Kalefelder die linke der beiden ortsauswärts führenden Fahrspuren der B445, als plötzlich ein VW Golf von der rechten auf die linke Fahrspur wechselte und so den Kalefelder in Bedrängnis brachte. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der Kalefelder mit seinem Pkw nach links aus und fuhr über die Erhöhung der im Einfahrtsbereich des Kriegerweges vorhandenen Verkehrsinsel. Hierbei wurden die Felgen des Daimler-Benz beschädigt. Der Fahrer des Golfs setzte seine Fahrt nach dem Unfall ungehindert fort. Im Anschluss durchgeführte Ermittlungen führten zu einem 81-jährigen Fredener als Kraftfahrzeugführer des VW Golf. Auf Vorhalt gab der Fredener an, den Unfall nicht bemerkt zu haben. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht eingeleitet. An dem Daimler-Benz entstand ein Schaden in Höhe von ca. 5000,- EUR. Die Verkehrsinsel wurde nicht beschädigt.



POL-NOM: Falsifikate in Bank angehalten

Bad Gandersheim, Moritzstraße, Freitag, 16.10.20, 10.20 Uhr

BAD GANDERSHEIM (schw) Am Freitag, 16.10.20 gegen 10.20 Uhr übergab eine Mitarbeiterin einer, in der Moritzstraße, in Bad Gandersheim ansässigen Bank Beamten der Polizei Bad Gandersheim zwei 10-Euro-Falsifikate. Die beiden falschen 10-Euro-Scheine sind im Rahmen einer Bargeldeinzahlung am Donnerstag, 15.10.20, gegen 17.50 Uhr aufgefallen und angehalten worden. Sie wiesen keine Sicherheitsmerkmale auf und waren mit dem Vermerk "Prop copy" versehen. Die nachgeahmten Banknoten werden eigentlich im Theater, in Filmen oder bei Zaubershows verwendet. Derartige Banknoten sind sofort zu erkennen und können von echten Banknoten sehr leicht unterschieden werden, da sie keinerlei "Imitationen der Sicherheitsmerkmale" aufweisen und sich zudem anders anfühlen an als echte Banknoten. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Inverkehrbringen von Falschgeld eingeleitet. Die Polizei Bad Gandersheim hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.



POL-NOM: Verkehrsunfallflucht, Polizei sucht Zeugen

Einbeck (scha)- Am Freitag, 16.10.2020, kam es zu einer Verkehrsunfallflucht im Walkemühlenweg in Höhe der Hausnummer 38c. In der Zeit zwischen 13:15 Uhr und 14:39 Uhr war ein unbekannter Fahrzeugführer gegen den linken Außenspiegel eines geparkten Pkw gestoßen. Der Verursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Am geschädigten Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 300 Euro. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Einbeck zu melden.



POL-HOL: Brand mehrerer PKW

Holzminden Bereich Sohnreystraße; Erstmeldung am 18.10.2020; 07:13h.

HOLZMINDEN ( Fi ) -

Zum o.g. Zeitpunkt erhält die Leitstelle der Feuerwehr einen Hinweis, dass es in der Sohnreystraße zu einem Brand eines PKW gekommen sei. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort stellt sich heraus, dass insgesamt drei Fahrzeuge an unterschiedlichen Stellen in Brand geraten waren. Durch die unmittelbare Brandbekämpfung der FFW Holzminden kann ein Übergreifen der Flammen verhindert werden und die Fahrzeuge abgelöscht werden. Alle drei Fahrzeuge werden durch die Flammen zerstört. Der Sachschaden beläuft sich geschätzt auf insgesamt ca. 30.000EUR Eine Brandursache ist bisher noch unbekannt. Die Brandursachenermittlungen dauern hierzu an.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Holzminden zu melden.



POL-NOM: Ölspur

Hardegsen, Wildpark bis Amtsfreiheit

Sa., 17. Okt. 2020, 19.30 bis 20.00 Uhr

HARDEGSEN (ri). Ein 21-jähriger Hardegser verursacht mit seinem BMW 525D eine längere Ölspur in Hardegsen. Über eine Strecke von mehreren  hundert Metern (vom Wildpark, am Kurpark vorbei bis zur Amtsfreiheit) muss die Fahrbahn von der Feuerwehr abgestreut und gereinigt werden.



POL-NOM: Auffahrunfall

Nörten-Hardenberg, B 446 i.H. BAB 7

Sa., 17. Okt. 2020, gegen 14.00 Uhr

NÖRTEN-HARDENBERG (ri). Beide Unfallbeteiligte befahren die B446 von Nörten-Hardenberg i.R. Lütgenrode. In Höhe der BAB 7 muss die  vorausfahrende 34-jährige Nörten-Hardenbergerin mit einem Ford Fiesta ihr Fzg abbremsen. Der mit einem VW Golf nachfolgende 63-jährige, ebenfall aus Nörten-Hardenberg, erkennt dies zu spät und fährt auf. Dabei entsteht ein Gesamtschaden von ca. 8000 Euro.



POL-NOM: Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Moringen, OT Großenrode, K 424

Sa., 17. Okt. 2020, gegen 14.00 Uhr

MORINGEN (ri). Ein 50-jähriger Slowene befährt mit einem Ford Transit  die K 424 von Berwartshausen i. R. Nörten-Hardenberg. Im Bereich Großenrode kommt er nach links von der Fahrbahn ab, beschädigt einen Leitpfosten und kommt schließlich im Straßengraben zum Stehen. Bei der Unfallaufnahme wird eine Beeinflussung durch Alkohol festgestellt (Alcotest 0,93 Promille). Dem Unfallverursacher wird eine Blutprobe entnommen und vorübergehend das Führen von Kfz untersagt. Der Ford Transit ist nicht mehr fahrbereit und muss abgeschleppt werden. Es entsteht ein Schaden von ca. 5250 Euro.



POL-NOM: Verkehrsunfallflucht

Nörten-Hardenberg, Unter dem Pferdestiege / K 420

Sa., 17. Okt. 2020, gegen 02.35 Uhr

NÖRTEN-HARDENBERG (ri). Beim Einbiegen nach links von der Straße Unter dem Pferdestiege auf die K 420 touchiert der Auflieger eines Sattelschleppers einen Bauzaun und reißt diesen mit. Der Bauzaun bleibt beschädigt auf der K 420 liegen. Weiterhin wird auch noch ein Verkehrszeichen beschädigt. Der Unfallverursacher setzt seine Fahrt fort. Es entsteht ein Schaden in Höhe von ca. 600 Euro.



POL-HI: Verkehrsunfallflucht - Zeugen gesucht

Sarstedt (CK) Am Freitag, 16.10.2020, im Zeitraum zwischen 09:30 Uhr und 10:15 Uhr, kam es in Sarstedt auf dem Parkplatz des Netto-Marktes in der Gutenbergstraße zu einer Verkehrsunfallflucht. Eine 35-jährige Sarstedterin hatte ihren VW Caddy in dieser Zeit dort abgestellt. Bei der Rückkehr zu ihrem PKW stellte sie fest, dass dieser am Heck beschädigt war. Der geparkte PKW war von einem ein- oder ausparkenden Fahrzeug beschädigt worden. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Am geparkten PKW entstand ein Schaden in Höhe von ca. 500 Euro. Zeugen, die Angaben zum Unfall bzw. dem Verursacher machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066/9850 in Verbindung zu setzen.



POL-HI: Pkw gegen Baum - Fahrer schwer verletzt

PK Bad Salzdetfurth (Lö); Am frühen Samstagabend, gegen 19:28 Uhr, wurde den Rettungskräften ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 494, zwischen Nettlingen und Nordassel, gemeldet. Hier war offensichtlich ein 55-jähriger Mann aus Holle in einer scharfen Rechtskurve nach Links von der Fahrbahn abgekommen. Hier prallte er gegen einen Baum, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der ansprechbare Fahrer wurde dabei schwer verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Rettungskräften der FFW Söhlde und Nettlingen befreit werden. Der Holler wurde schließlich mit einem Rettungswagen in ein Hildesheimer Krankenhaus transportiert. Die genaue Unfallursache ist noch nicht geklärt und wird nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen werden. Die Beteiligung eines weiteren Fahrzeuges kann bislang ausgeschlossen werden. Der Sachschaden des, im Frontbereich erheblich beschädigten Pkw, beträgt ca. 12.000 Euro. Während der ca. 1 1/2 stündigen Unfallaufnahme kam es lediglich zu leichten Verkehrsbehinderungen auf der Strecke.



POL-HM: _Polizei und Ordnungsamt kontrollieren die Einhaltung der Regeln

Die neue Corona-Verordnung für Niedersachsen hat seit einigen Tagen Gültigkeit. Die 7-Tage-Insidenz ist mit Stand 16.10.2020, 08.00 Uhr, bei 27,4 Fälle pro 100000 Einwohner (Niedersachsen) gestiegen. Ein weiterer Anstieg ist zu erwarten.

Aus diesem Grund hat die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt, am Freitag (16.10.2020) unangekündigt Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln durchgeführt.

Im Fokus standen vor allem Gastronomiebetriebe und Shisha-Bars im Stadtgebiet. Dabei wurden insbesondere deren Gästelisten mit den personenbezogenen Daten auf Vollständigkeit überprüft.

Während der vierstündigen Kontrolle wurden knapp 200 Personen in den Restaurants und Bars angetroffen. Sowohl die Betreiber, als auch die Gäste waren kooperativ und begrüßten die Kontrollen angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen.

Auch der Bereich des ZOB (Zentralen Omnibus Bahnhof) wurde durch die Einsatzkräfte überprüft, da in der Vergangenheit immer wieder Bürgerinnen und Bürger ohne Mund-Nasen-Schutz an den Bushaltestellen angetroffen wurden. Verstöße dahingehend wurden nicht festgestellt.

"Das Kontrollergebnis ist sehr erfreulich", so Einsatzleiter Carsten Minasch und lobt dabei besonders das kooperative Verhalten Aller. "Wenn wir uns weiterhin an die Regeln halten, können wir verhindern, dass sich das Virus noch weiter ausbreitet", so der Polizeioberkommissar weiter.

"Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden wird auch zukünftig unangemeldete Schwerpunktkontrollen im gesamten Inspektionsbereich durchführen," sagt Inspektionsleiter Matthias Kinzel. "Aktuell befinden wir uns in der zweiten Welle. Wir werden es zukünftig nicht mehr bei mündlichen Verwarnungen belassen, sondern Verstöße konsequent ahnden!"



POL-HI: Geparktes Auto touchiert und weggefahren

Vermutlich beim Ein- oder Ausparken oder Rangieren verursachte ein Autofahrer am Freitag den 16.10.2020 auf dem Kauflandparkplatz in Alfeld Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro und flüchtete danach vom Unfallort. Der 59-Jährige Besitzer eines Mercedes parkte diesen gegen 20:10 Uhr auf dem Parkdeck des Kauflandes. Als er gegen 20:30 Uhr wieder zum seinem Auto zurückkam bemerkte er einen frischen Schaden an dem hinteren rechten Kotflügel und der Stoßstange. Während seiner Abwesenheit war offensichtlich jemand gegen das Auto gefahren. Anstatt jedoch der Polizei den Unfall zu melden, suchte der Schadensverursacher sein Heil in der Flucht. Hinweise auf den Unfallverursacher und dessen Auto gehen an das Polizeikommissariat Alfeld unter der Telefonnummer 05181/9116-0.



POL-HI: Verkehrsunfallflucht - Zeugen gesucht

Sarstedt (TK) In der Zeit von Donnerstag, 15.10.2020, 19.30 Uhr, bis Freitag, 16.10.2020, 11.00 Uhr, kam es in Sarstedt in der Königsberger Straße zu einer Verkehrsunfallflucht. Eine 20-jährige Sarstedterin hatte ihren PKW Mazda in dieser Zeit vor dem Haus Königsberger Straße 1 abgestellt. Bei der Rückkehr zu ihrem PKW stellte sie fest, dass dieser an der linken Fahrzeugseite beschädigt war. Der geparkte PKW war von einem vorbeifahren Fahrzeug gestreift worden. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Am geparkten PKW entstand ein Schaden in Höhe von ca. 2500 Euro. Zeugen, die Angaben zum Unfall bzw. dem Verursacher machen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066/9850 in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Trunkenheitsfahrt

Northeim, Matthias-Grünewald-Str.  35 Freitag 16.10.2020, 14.40 Uhr

NORTHEIM (pe) Am Freitag, um 14:40 Uhr wurde durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion Northeim ein 42-jähriger Pkw-Fahrer aus Northeim angehalten und einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Im Rahmen dieser Kontrolle nahmen die Polizeibeamten Alkoholgeruch im Innenraum Pkw des alleinigen Insassen wahr. Ein daraufhin freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,47 Promille.

Der 42-jährige Northeimer wurde der Polizeiinspektion Northeim zugeführt und eine Blutprobe entnommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet. Der Führerschein des Beschuldigten wurde beschlagnahmt.



POL-NOM: Diebstahl von GPS-Empfängern

Northeim-Stöckheim, Wetze, Mittwoch, 14.10.2020, 20.00 Uhr - Donnerstag, 15.10.2020, 06.30 Uhr

NORTHEIM (pe) - Unbekannte Täter entwendeten von insgesamt fünf auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes  abgestellten Traktoren die dort angebrachten GPS-Empfänger und weitere elektronische Geräte. Der Gesamtschaden wird auf ca. 22.000 - 25.000 Euro geschätzt.

Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, werden unter der Telefonnummer 05551-70050 entgegengenommen.



POL-HI: Unfall verursacht und geflüchtet - Hubschrauber im Einsatz

Holle/ Sottrum (web) - Am 16.10.2020, gegen 15:00 Uhr, wird der Polizei ein Verkehrsunfall in Sottrum mitgeteilt. Demnach sei ein Fahrzeugführer mit seinem Jeep Wrangler in der Straße Langer Doreen in einen Vorgarten gefahren.

Zum Stillstand kommt das Fahrzeug auf einem Maschendrahtzaun und einem Busch, so dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich ist. Der Fahrzeugführer bittet noch einen Anwohner ihm zu helfen, was von diesem jedoch abgelehnt wird. Stattdessen informiert dieser die Polizei. Als der Unfallverursacher das mitbekommt, entfernt er sich zu Fuß von der Unfallstelle. Da der Flüchtige Verletzungen im Gesicht davongetragen hat, kann zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass die Verletzungen zu einem ernsten Gesundheitsschaden führen könnten. Daher wird zur Fahndung auch der Polizeihubschrauber aus Hannover eingesetzt. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich dann schließlich heraus, dass es sich bei dem Unfallverursacher um einen 52jährigen aus der Gemeinde Holle handelt. Zu diesem kann auch zwischenzeitlich Kontakt hergestellt werden. Seiner habhaft wird die Polizei zunächst jedoch nicht.

Der Schaden am Grundstückszaun beläuft sich auf ca. 500 Euro. Der Schaden am Pkw wird ebenfalls auf ca. 500 Euro geschätzt. Der Pkw wurde abgeschleppt.

Der Unfallverursacher wird sich nun einem Strafverfahren wegen einer sogenannten "Verkehrsunfallflucht" stellen müssen.



Kultusminister Tonne zur KMK-Ländervereinbarung: Ein Meilenstein für eine starke Bildungslandschaft

Kultusminister der Länder stellen Weichen für mehr Vergleichbarkeit bei Bildungsabschlüssen

Kultusminister Tonne zur KMK-Ländervereinbarung für ein gemeinsames Schulwesen: „Ein Meilenstein hin zu mehr Vergleichbarkeit unserer Bildungsabschlüsse und ein sehr guter Wurf für eine starke und zukunftssichere Bildungslandschaft bei gleichzeitiger Bewahrung des bewährten Föderalismus"  

Gut 50 Jahre nach dem ersten Aufschlag haben die Kultusminister der Bundesländer jetzt (Donnerstag, 15.10.20) ihre neue Vereinbarung über die künftige gemeinsame Struktur des Schulwesens verabschiedet. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne wertet das umfangreiche Papier als „einen Meilenstein hin zu einer verbesserten Vergleichbarkeit unserer Bildungsabschlüsse bei gleichzeitiger Bewahrung des bewährten Föderalismus". 

„Wir haben in den zurückliegenden Jahren hart daran gearbeitet, jetzt ist uns ein guter Wurf für eine starke und zukunftssichere Bildungslandschaft gelungen", so der Minister. „Und das ohne den Föderalismus und damit die Eigenständigkeit der Länder sowie ihre Handlungsfähigkeit gerade in Bildungsfragen in Frage zu stellen", fügte Tonne an. Und weiter: 

„Mit der Länder Vereinbarung haben wir auch einen ganz wesentlichen Schritt getan, noch enger zusammenzuarbeiten und Bildung in Deutschland weiter zu vereinheitlichen. Im Vordergrund steht dabei die inhaltliche Weiterbildung und Transparenz des Bildungswesens, dass sich mit einem hohen Qualitätsanspruch auch dem internationalen Vergleich stellen kann. Es ist wichtig, junge Menschen schon ab ihrer frühkindlichen Phase mindestens bis zum Berufseinstieg individuell auf ihrem Bildungsweg zu begleiten - egal in welchem Bundesland sie leben. Mit der jetzigen Vereinbarung haben wir dafür eine starke, gemeinsame Grundlage.    

Ein wesentliches Ziel ist die gegenseitige Anerkennung und bessere Vergleichbarkeitder Schulabschlüsse und Schulformen zwischen den Ländern. Schülerinnen und Schüler sollen und können stolz sein auf ihre Abschlüsse, egal wo sie zur Schule gehen. 

Um das zu erreichen, soll z.B. der Aufgabenpool für das Abitur gestärkt und ausgebaut werden. Ab 2025 wird diese Regelung auf die naturwissenschaftlichen Fächer ausgeweitet. Aber auch für den Primarbereich und die Abschlüsse des Sekundarbereichs I sollen künftig länderübergreifend einheitliche Bildungsstandards in zentralen Fächern gelten. Auch für die Berufsschulen und beruflichen Schulformen haben wir in den vergangenen Jahren ländereinheitliche Rahmenpläne entwickelt.

Wir haben aber auch vereinbart an dieser Stelle nicht stehen zu bleiben. Mit der Einrichtung einer ständigen wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz stellen wir sicher, dass Bildungsstandards regelmäßig auf Aktualität und Praktikabilität überprüft und weiterentwickelt werden.

Zum wesentlichen Kern des Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule gehört es, Schülerinnen und Schüler angemessen auf das Leben in der derzeitigen und künftigen Gesellschaft vorzubereiten und sie zu einer aktiven und Verantwortlichen Teilhabe am kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, beruflichen und wirtschaftlichen Leben zu befähigen. Dies bedeutet in einer zunehmend digitalisierten Welt, Schülerinnen und Schüler von Beginn ihrer Schullaufbahn an zu befähigen, digitale Werkzeuge auch für das Lernen sinnvoll zu nutzen. Wie wichtig gerade dieser Bereich ist und vor welchen Herausforderungen wir hier noch stehen, hat sich besonders in den vergangenen Monaten unter dem Einfluss der Corona-Pandemie gezeigt. So ist es nur folgerichtig, wenn die Länder gerade in diesem Bereich ihre Zusammenarbeit und inhaltliche Ausrichtung für eine Bildung in der digitalen Welt verstärken. Auch das ist Inhalt der Ländervereinbarung - neben 43 anderen konkreten Verabredungen und Zielvereinbarungen. Dazu gehören unter anderem: die Fortführung einer ständig weiterentwickelten Bildungsstatistik für alle Bereiche des Bildungssystems und ein klares Bekenntnis zur Inklusion als umfassendem Konzept menschlichen Zusammenlebens.

Diese Ländervereinbarung bringt für alle Transparenz, Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit im bundesdeutschen Bildungssystem. Zugleich zeigt sie, wie zielorientiert und stark der deutsche Bildungsföderalismus ist; umso mehr, als uns dies unter den besonders erschwerten Bedingungen durch die Pandemie gelungen ist. Jetzt gilt es, die vereinbarten gemeinsamen Ziele und konkreten Schritte in jedem Bundesland umzusetzen. Niedersachsen ist darauf bestens vorbereitet.



POL-NOM: Unberechtigte Geldabbuchungen

Kreiensen(pap) Bei der Kontrolle ihrer Kontoauszüge hat eine 27 jährige Kreienserin Abbuchungen von ihrem Konto festgestellt, die sie sich nicht erklären konnte. Nachforschungen haben ergeben, dass die Abbuchungen von einer Telekommunikationsfirma für eine Kundennumer vorgenommen wurden, die aber nicht die Nummer der Geschädigten ist. Die Frau konnte über die Firma in Erfahrung bringen, dass ein 45 jahre alter Mann aus Einbeck die Buchungen vornehmen lassen hat, um damit offensichtlich seine Rechnungen zu begleichen. Die Frau hat Anzeige wegen Betruges gestellt. Ihr ist ein Schaden von rund 360 ,-Euro entstanden



Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch - neuer Handlungsleitfaden für Fachkräfte

Sozialministerin Carola Reimann: „Für einen starken Kinderschutz braucht es starke und gut qualifizierte Fachkräfte. Mit dem Handlungsleitfaden gibt es jetzt ein fundiertes Nachschlagewerk für die Praxis"

Pädagogische Fachkräfte in Schule und Kita sind neben den Eltern für viele Kinder die ersten Ansprechpersonen. Ist ein Kind von sexuellem Missbrauch betroffen, bedarf es besonderer Sensibilität und Professionalität. Die Landesstelle Jugendschutz hat jetzt einen Leitfaden veröffentlicht, der als Basisinformation strukturierte Handlungsoptionen aufzeigt. Für Sozialministerin Carola Reimann ist die Publikation eine wichtige Ergänzung des Angebotes für Fachkräfte: „Für einen starken Kinderschutz braucht es starke und gut qualifizierte Fachkräfte. Wir setzen in Niedersachsen auf praxisgerechte Fort- und Qualifizierungsangebote und den kontinuierlichen Austausch untereinander. Mit dem Handlungsleitfaden gibt es jetzt ein fundiertes Nachschlagewerk für die Praxis."

Erarbeitet wurde die Broschüre im Rahmen des landesweiten Präventionsprojektes „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch", das vom Niedersächsischen Sozialministerium gefördert wird. 

Der Leitfaden erklärt, bei welchen Anhaltspunkten pädagogische Fachkräfte aufmerksam werden sollten, wie ein Gespräch mit einem betroffenen Kind verlaufen kann und welche Interventionsschritte anschließend sinnvoll sind. Christine Eichholz, Projektkoordinatorin und Autorin der Broschüre: „Weil Kinder selten von sich aus über einen Missbrauch berichten, sollten Fachkräfte aufmerksam für Persönlichkeits- oder Verhaltensveränderungen sein. Sozialer Rückzug, Ängste oder Aggressivität können Anzeichen sein. Manche Kinder testen mit vorsichtigen Andeutungen, wie Erzieherinnen und Lehrkräfte reagieren und sprechen erst nach langem Zögern über einen Übergriff."

Ein zweiter Schwerpunkt der Broschüre betrifft die Prävention. Damit Schulen, Kitas, Jugendzentren sichere Orte für Kinder sind, sollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich auch grundsätzlich mit dem Thema „Missbrauch" befassen. In der Broschüre sind Anregungen für die Präventionsarbeit mit Kindern zusammengeführt. Projekte, Bücher, Spiele zu Themen wie „Gefühle", „Berührungen", „Geheimnisse" und Sexualität sind dabei sinnvolle Ansätze. Mit Hinweisen für die praktische Umsetzung im Alltag sowie weiterführenden Literatur- und Materialtipps bietet die Broschüre eine gute Basis für eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Facetten des Themas. Andrea Buskotte, Projektleiterin und Referentin für den Arbeitsschwerpunkt Gewaltprävention: „Wir wollen mit der Broschüre Fachkräfte informieren und sie ermutigen, das Thema in den Arbeitsalltag zu integrieren. Viele Einrichtungen arbeiten aktuell an eigenen Schutzkonzepten gegen Missbrauch, diese Prozesse wollen wir mit der Broschüre und mit unserem Projekt unterstützen."

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Projektes unter: https://www.jugendschutz-niedersachsen.de/gemeinsam-gegen-sexuellen-missbrauch/

Bestell-Informationen zur Broschüre „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch - Handlungsorientierungen für Prävention und Intervention" (DIN A4, 48 Seiten): https://jugendschutz-materialien.de/

Hintergrund und Service

Das Land Niedersachsen fördert die Fortführung des Projektes „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch" in 2021 mit 93.200 Euro. Für das Projekt im Zeitraum Oktober 2019 - Dezember 2020 stellt das Land insgesamt 122.000 Euro zur Verfügung. 

Niedersachsen verfügt über eine flächendeckende Hilfs- und Beratungsstruktur im Kinder- und Jugendschutz. So gibt es in Niedersachsen aktuell:

•             21 Beratungsstellen im Bereich Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, 

•             4 Kinderschutzzentren, 

•             43 Gewaltberatungsstellen für Mädchen und Frauen,

•             die Kinderschutzambulanz an der MHH, 

•             Beratungsstellen gegen sexuellen Missbrauch 

•             und zahlreiche weitere Unterstützungsangebote  

Sozialministerin Carola Reimann hat in ihrer Amtszeit - ergänzend zu den etablierten Einrichtungen in Hannover und Oldenburg - bereits zwei neue Kinderschutzzentren eröffnet: Das Zentrum in Osnabrück und das Kinderschutzzentrum Nordostniedersachsen mit Standorten in Lüneburg und Stade. Ein weiteres Kinderschutzzentrum ist in Vorbereitung.  

Weitere Informationen finden Sie unter www.kinderschutz-niedersachsen.de und www.jugendschutz-niedersachsen.de.



 

Hilfestellung für Unternehmen im Landkreis Northeim

Northeim (lpd). Im zunehmenden Maße lassen die Nachrichten über die Entwicklungen im Pandemiegeschehen im Landkreis Northeim aufhorchen.

Vor diesem Hintergrund stellen viele Unternehmen und Betriebe im Kreisgebiet aktuell im besonderen Maße Überlegungen an, um sich auch weiterhin auf die Auswirkungen von Covid-19 präventiv vorzubereiten. 

Wichtiges Thema hierbei ist, die Mobilität der Mitarbeitenden sicherzustellen.

Um den Unternehmen eine feste Variable bei ihren strategischen Entscheidungen zu geben, hat Landrätin Astrid Klinkert-Kittel nunmehr eine Klassifizierung der systemrelevanten Infrastruktur für das Gebiet des Landkreises Northeim vorgenommen.

Unternehmen haben die Möglichkeit eine entsprechende Bescheinigung mit kurzer Begründung der Systemrelevanz bei der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung (wirtschaftsfoerderung@landkreis-northeim.de) formlos anzufordern.



Corona-Pandemie: 53 Menschen sind akut erkrankt Gesamtzahl der Infektionen liegt bei 1.560 (16.10)

Im Landkreis Göttingen sind 53 Personen akut an Covid-19 erkrankt. Die Gesamtzahl bestätigter Infektionen mit dem Corona-Virus liegt bei 1.560; davon sind 601 in der Stadt Göttingen gemeldet, 959 im weiteren Kreisgebiet. 1.423 Personen gelten als von der Infektion genesen, 84 sind in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben. Die Quote der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt heute für den Landkreis Göttingen bei 15,26.

Die Fallzahlen zum Corona-Geschehen in den Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Infizierte / aktuell Erkrankte):

Flecken Adelebsen (9 / 2)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (47 / 2)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (91 / 1)

Stadt Bad Sachsa (81 / 0)

Flecken Bovenden (29 / 5)

Samtgemeinde Dransfeld (14 / 0)

Stadt Duderstadt (81 / 14) 

Gemeinde Friedland (66 / 1)

Samtgemeinde Gieboldehausen (51 / 1)

Gemeinde Gleichen (29 / 5)

Stadt Göttingen (601 / 17)

Stadt Hann. Münden (37 / 2)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (44 / 0)

Stadt Herzberg am Harz (214 / 0)

Stadt Osterode am Harz (103 / 0)

Samtgemeinde Radolfshausen (6 / 0)

Gemeinde Rosdorf (46 / 2)

Gemeinde Staufenberg (7 / 1)

Gemeinde Walkenried (4 / 0)



POL-HI: Verkehrsunfall in Elze; Lkw Fahrer bemerkt den Zusammenstoß nicht.

Elze(js)Am 15.10.20 um 08.20 Uhr befährt eine Sattelzugmaschine mit Auflieger die Hauptstraße in Elze in Richtung Wülfingen und biegt an der Einmündung zur Flutstraße nach rechts ab. Dabei schert der Auflieger auf die Gegenfahrbahn aus. Die Fahrerin eines entgegenkommenden Pkw Saab schätzt die Fahrbahnbreite falsch ein und stößt mit ihrem linken Außenspiegel gegen das Heck des Auflieges. Der Fahrer der Sattelzugmaschine bemerkt diesen Zusammenstoß offensichtlich nicht und fährt weiter. Der Fahrer der Sattelzugmaschine oder Zeugen werden gebeten sich mit dem Polizeikommissariat Elze unter der Rufnummer 05068/93030 in Verbindung zu setzen.



POL-HI: Täter entwenden E-Bikes

HILDESHEIM-(kri)-In der Nacht vom 13.10.2020, 23:55 Uhr, auf den 14.10.2020, 08:00 Uhr, suchten unbekannte Täter eine Tiefgarage in der Straße Krähenberg in Hildesheim auf, öffneten gewaltsam zwei Lagerboxen und entwendeten zwei E-Bikes.

Bei den Pedelecs handelt es sich um zwei Fahrräder der Firma Prophete. Ein Fahrrad ist schwarz, das andere Pedelec ist anthrazit- orange.

Zeugen, die in dem oben genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Geräusche wahrgenommen haben oder die zum dem Verbleib der E-Bikes Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 zu melden.



POL-NOM: Einbruchschutz geht jeden an

Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Northeim bietet anlässlich des "Tag des Einbruchschutzes" wieder individuelle Informations- und Beratungsmöglichkeiten an.

In insgesamt 82 Fällen gab es im vergangenen Jahr für Bewohner des Landkreises Northeim bei der Rückkehr in ihr Haus oder ihre Wohnung eine böse Überraschung. Auch wenn die Anzahl der Betroffenen in den Vorjahren meist wesentlich höher lagen, mussten die Geschädigten damit fertig werden, dass ihnen Bargeld und Wertgegenstände entwendet wurden, Türen und Fenster beschädigt waren und es einen tiefen Eingriff in ihre Privatsphäre gegeben hatte, der oft nicht leicht zu verarbeiten ist.

"Gerade zu Beginn der dunklen Jahreszeit macht es Sinn, sich Gedanken um den Einbruchschutz für die eigene Wohnung oder das eigene Wohnhaus zu machen. Einbrecher sind im Winterhalbjahr im Schutz der Dunkelheit meistens aktiver.", so Dirk Schubert, Beauftragter für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Northeim. Er und sein Kollege Matthias Heise bieten auch in diesem Jahr, anlässlich des bundesweiten "Tages des Einbruchschutzes", wieder Informations- und Beratungsmöglichkeiten rund um das Thema Einbruchschutz in der Beratungsstelle der Polizei in Northeim in der Außenstelle am Scharnhorstplatz 8 an. Die Beratungen finden am Freitag, dem 23.10.2020 von 14.00 Uhr - 18.00 Uhr und am Samstag, dem 24.10.2020 in der Zeit von 10.00 Uhr - 14 Uhr statt. In den Beratungen gehen die Beamten vom Präventionsteam auf die Möglichkeiten der mechanischen und elektronischen Absicherung ein, verraten aber auch Tipps, wie man sich ohne größeren finanziellen Aufwand wirkungsvoll schützen kann. Die Beratungen sind kostenfrei.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist in diesem Jahr eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die notwendigen Hygienemaßnahmen werden bei der Anmeldung erläutert. Das Präventionsteam ist unter den Rufnummern 05551/7005-407 und 406 zu erreichen. Eine Anmeldung ist auch per E-Mail unter praevention@pi-nom.polizei.niedersachsen.de möglich.

Weiterhin wird der Tag des Einbruchschutzes in den sozialen Netzwerken über den Instagram-Account unserer Community Policerin polizei.northeim.st und über Twitter @Polizei_NOM medial begleitet.



POL-NOM: Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person- Zusammenstoß mit Wildschwein

Nörten-Hardenberg, Bundesstraße 446, Rodetal, Donnerstag, 15.10.2020, 22.35 Uhr

RODETAL (köh) - Gestern Abend kam es zwischen Nörten-Hardenberg und Reyershausen zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person.

Ein 16-jähriger Göttinger befuhr mit seinem Leichtkraftrad YAMAHA die B 446 von Nörten-Hardenberg in Richtung Reyershausen als ein Wildschwein von links die Fahrbahn kreuzte. Der Motorradfahrer konnte einen Zusammenstoß nicht verhindern und prallte frontal mit dem Wildschwein zusammen. Dadurch geriet das Motorrad ins Schleudern, kippte zur Seite und rutschte rechtsseitig unter die Leitplanke.

Der Kradfahrer wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt der Universitätsmedizin in Göttingen zugeführt. Am Leichtkraftrad entstand ein Schaden von ca. 1500 Euro.



POL-NOM: Kassenautomat aufgehebelt

SCHÖNHAGEN (js) Zwischen dem 14.10.20, 14.00 Uhr, und dem 15.10.20, 05.30 Uhr, hebelten bisher unbekannte Täter den Kassenautomaten am Eingang des Erlebniswaldes in der Gemarkung Schönhagen auf und entwendeten daraus das sich darin befindliche Bargeld. Die Höhe des Schadens ist nicht bekannt. Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Tel.: 05571/926000.



POL-NOM: Abkommen von Fahrbahn

B 241 (js) Am 15.10.20, gegen 14.45 Uhr, befuhr ein 20-jähriger PKW-Fahrer aus Höxter mit seinem Fahrzeug die B 241 aus Richtung Amelith kommend in Richtung Lauenförde. Ausgangs einer Linkskurve geriet der PKW auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte anschließend gegen die rechtsseitige Leitplanke. Es entstand ein Sachschaden von ca. 3000 EUR am Fahrzeug und der Leitplanke.



POL-NOM: Mit hohem Promillewert unterwegs

Einbeck(pap) Am Donnerstag, 15.10.2020, wurde eine 63 Jahre alte Autofahrerin aus Einbeck gegen 14.45 Uhr mit ihrem Pkw im Negenborner Weg angehalten und kontrolliert. Die eingesetzten Beamten konnten feststellen, dass die Frau unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von über 3 Promille. Der Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen, ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.



POL-HI: Tag des Einbruchschutzes

HILDESHEIM-(kri)-Am 25.10.2020 ist der diesjährige Tag des Einbruchschutzes. Unter dem Motto "Eine Stunde mehr für Sicherheit" findet er jährlich am Tag der Zeitumstellung statt, wenn die mitteleuropäische Sommerzeit endet.

Rund um den bundesweiten Aktionstag gibt es in diesem Jahr im Rathaus der Stadt Hildesheim zwei Veranstaltungstage. Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Hildesheim, unter Leitung von KHK'in Freier, in Kooperation mit dem Präventionsrat der Stadt Hildesheim, AG 55*, möchten für das Thema sensibilisieren.

Denn Einbruchschutz zahlt sich aus, fast die Hälfte der polizeilich erfassten Einbruchsdelikte blieben 2019 im Versuchsstadium stecken.

Am 23.10., in der Zeit von 16.00 - 19.00 Uhr und am 24.10.2010, zwischen 10.00 und 14.00 Uhr,sind die Berater für Sie da und informieren interessierte Bürgerinnen und Bürger zu den Themen "Einbruchschutz" und "Sicher im Alter leben".

Neben den individuellen Beratungen wird es am 23. 10., um 17.30 Uhr, und am 24.10.2020, 11.00 Uhr, ein Vortrag zum Thema Einbruchschutz geben. Darüber hinaus findet am 24.10.2020, um 12.30 Uhr, ein weiterer Vortrag zu dem Thema "Im Alter sicher leben" statt.

Im Zusammenhang mit der bundesweiten Aktion, bietet KHK'in Freier, Präventionsteam der Polizei, am 28.10., in der Zeit von 16.00 - 19.00 Uhr eine telefonische Beratung zum Thema Einbruchschutz unter der Telefonnummer 05121/ 939-108, an.



POL-HI: Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrsn (Neu.)

Am Freitag, den 16.10.2020, um 00:55 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall an der Kreuzung Warnetalstraße / Säcker Str., 31061 Alfeld-Sack. Ein 60-jähriger Mann aus Schellerten befuhr mit seinem grauen VW Touran die Säcker Str. und kam aus Richtung Adenstedter Berg. An der Kreuzung zur Warnetalstraße verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr geradeaus in den Straßengraben. Er kam dort zum Stehen. Weitere Verkehrsteilnehmer kamen auf die Unfallstelle zu und meldeten den Verkehrsunfall der Polizei. Der 60-jährige war erheblich alkoholisiert, aber unverletzt. Das Fahrzeug wies deutliche Schäden an den Seiten auf. So fehlten beispielsweise die Radabdeckung vorne links und der linke Außenspiegel mit grauer Abdeckung. Es ist zu vermuten, dass der 60-jährige von seiner Fahrt von Schellerten aus nach Alfeld weitere Verkehrsunfälle verursacht hat. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Straßenverkehrsgefährdung (Verkehrsunfall infolge Alkohol) eingeleitet. Der geschätzte Schaden an seinem Fahrzeug beläuft sich auf ca. 5.000 Euro. Geschädigte, bzw. Zeugen werden gebeten sich beim Polizeikommissariat Alfeld unter der Telefonnummer 05181/9116-0 zu melden.



 
 
 
E-Mail
Anruf
Infos
Instagram