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News der Region

Kommunalwahlen 2021: Ergebnisse sind zentral über Landkreis-Website abrufbar (Hildesheim)

Landkreis Hildesheim (l/PR). Am 12. September 2021 finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. Bei diesen Wahlen werden die Vertretungen der Kreise, Städte, Samtgemeinden, Gemeinden und Ortschaften gewählt. Gleichzeitig finden landesweit die Direktwahlen der Hauptverwaltungsbeamtinnen und- beamten statt. Im Landkreis Hildesheim wird der Landrat/die Landrätin gewählt. In den Städten Alfeld (Leine), Bockenem und Sarstedt, in den Gemeinden Diekholzen, Freden (Leine), Giesen, Harsum, Holle, Lamspringe, Schellerten, Sibbesse und Söhlde sowie in der Samtgemeinde Leinebergland werden die Wahlen der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister durchgeführt. In der Stadt Hildesheim wird der Oberbürgermeister gewählt.

Am Wahlabend sind die Ergebnisse der Kommunalwahlen zentral über die Landkreis-Website unter www.landkreishildesheim.de/kommunalwahl abrufbar. Außerdem führt ein Link auf der Startseite ebenfalls zu den Wahlergebnissen. Die Wahllokale schließen um 18 Uhr. Im Anschluss daran erfolgt die Auszählung der abgegebenen Stimmen. Die Ergebnisse für alle Wahlen sind entsprechend des Auszählungsfortschritts in den Kommunen auf der o.g. Website einsehbar.  Eine Präsentation der Ergebnisse vor Ort in Form einer öffentlichen Veranstaltung im Gebäude der Kreisverwaltung findet nicht statt.

 

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet

Mobile Messungen in der 37. Kalenderwoche 2021

Northeim (lpd). In der Woche vom 13.9.2021 bis 19.9.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag               Raum Einbeck

Dienstag              Raum Uslar

Mittwoch            Raum Northeim

Donnerstag        Raum Kalefeld

Freitag                 Raum Katlenburg Lindau

Die semistationäre Messanlage Alice wird vorrausichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Kalefeld und vorrausichtlich von Freitag bis Montag der Folgewoche im Raum Katlenburg Lindau eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.


B 27 / B 243: Fahrbahnsanierung und Instandsetzung der Entwässerung zwischen Osterode und Bad Lauterberg

Von Montag, 19. Juli, bis voraussichtlich Ende September werden auf der B 243 zwischen Osterode und Herzberg und auf der B 27 zwischen Herzberg und Scharzfeld (Landkreis Göttingen) Asphaltsanierungen durchgeführt und in verschiedenen Teilbereichen die Entwässerungseinrichtungen instand gesetzt.

Zunächst werden die Instandsetzungsarbeiten auf der B 243 beginnen und anschließend auf der B 27 fortgeführt. Während der gesamten Arbeiten stehen auf den jeweiligen Streckenabschnitten statt der gewohnten zwei Fahrstreifen je Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Sperrung der Anschlussstelle Scharzfeld in Richtung Bad Lauterberg ist dafür voraussichtlich ab dem 16. August vorgesehen.

Mit Verkehrsbehinderungen ist daher ab Montag, 12. Juli, zur rechnen, da die Einrichtung der Verkehrssicherung für die Maßnahme beginnt.

Witterungsbedingte Verzögerungen der Baumaßnahme sind nicht auszuschließen.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 320.000 Euro.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

L 567: Erneuerung der Fahrbahndecke zwischen Ludolfshausen und Lichtenhagen

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, plant, vom 2. September bis Mitte Oktober die Fahrbahndecke der L 567 in der Ortsdurchfahrt Lichtenhagen und außerorts bis Ortseingang Ludolfshausen (Landkreis Göttingen) zu erneuern. Die Bauarbeiten werden etwa fünf bis sieben Wochen in Anspruch nehmen. Das teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit.

Ab Donnerstag, 2. September, wird die Landesstraße zwischen Ischenrode und Lichtenhagen voll gesperrt. Die Umleitung führt von Ludolfshausen über die Kreisstraße 22 nach Groß Schneen, über die Landesstraßen 564 und 568 via Niedernjesa nach Reinhausen und weiter über die Landesstraßen 568 und 567 via Bremke nach Ischenrode. Die Verbindung in Gegenrichtung von Ischenrode bis Ludolfshausen erfolgt auf derselben Umleitungsstrecke.

Die Bauarbeiten sind in zwei Bauphasen geplant und können aufgrund der vorhandenen Fahrbahnbreiten nur unter Vollsperrung durchgeführt werden. In der ersten Bauphase ab dem 2. September werden zwischen Lichtenhagen Ortsmitte und östlichem Ortsausgang zunächst Kanalbauarbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes ausgeführt und anschließend die Fahrbahndecke erneuert.

Voraussichtlich ab dem 27. September wird die Sperrung zwischen Lichtenhagen und Ischenrode aufgehoben und die Vollsperrung für die zweite Bauphase zwischen Ortsmitte Lichtenhagen und Ortseingang Ludolfshausen eingerichtet. Im zweiten Bauabschnitt wird die Fahrbahndecke der westlichen Ortsdurchfahrt und der freien Strecke bis Ludolfshausen erneuert. Die oben beschriebene Umleitungsstrecke ändert sich dadurch nicht, jedoch ist in der zweiten Bauphase Lichtenhagen nur von Ischenrode aus erreichbar. Die Fertigstellung der Maßnahme ist bis zum 15. Oktober geplant.

Für die Buslinie 141 via Lichtenhagen richtet der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) zusammen mit dem Regionalbus Braunschweig (RBB) für beide Bauphasen jeweils einen Ersatzfahrplan ein. Fahrgäste werden gebeten, die Fahrplanänderungen an den Haltestellen und im Internet zu beachten.

Die Baukosten der Maßnahme betragen rund 620.000 Euro und werden anteilig vom Land Niedersachsen und der Gemeinde Friedland getragen.

Aufgrund der zu erwartenden Verkehrsbehinderungen bittet die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.



 

Corona-Pandemie: Bislang 262.799 Impfungen im Landkreis durchgeführt

134.387 Personen mit Erstimpfung, 128.412 sind vollständig geimpft

262.799 Impfungen gegen Covid-19 wurden bislang durch den Landkreis Göttingen mit seinen Impfzentren sowie durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Kreisgebiet durchgeführt – Stand 10.09.2021, 11:00 Uhr. Damit haben hier 134.387 Personen eine Erstimpfung erhalten, 128.412 Personen sind bereits vollständig geimpft, haben also entweder bereits eine Zweitimpfung erhalten oder sind mit dem Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson versorgt (nur eine Impfung erforderlich).

Der Anteil der Impfungen in den stationären Impfzentren des Landkreises an den Standorten Herzberg am Harz und Göttingen sowie durch deren mobile Teams liegt bei 147.875 Personen. In den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Kreisgebiet wurden 114.924 Personen geimpft.

Nicht erfasst sind in dieser Darstellung Impfungen durch den betriebsärztlichen Dienst (in Unternehmen im Kreisgebiet), von Beschäftigten der Universitätsmedizin Göttingen (diese werden über das Impfzentrum der UMG versorgt), sowie von Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Göttingen (diese versorgt ihre Bevölkerung über das Impfzentrum Siekhöhe und Arztpraxen im Stadtgebiet).

Mehr Informationen auf der Webseite des Landes Niedersachsen: www.niedersachsen.de/Coronavirus  > Hinweise zur Corona-Schutzimpfung. Auch auf der Webseite des Landkreises sind Informationen eingestellt: www.landkreisgoettingen.de > Impfzentren. Für Fragen zu den Impfzentren des Landkreises Göttingen ist das Infotelefon Impfzentren erreichbar unter Telefon 0551 525-2000, montags bis donnerstags von 08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 17:00 Uhr, am freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr (sonn- und feiertags geschlossen).

Die Impfkampagne im Landkreis Göttingen hat am 05.01.2021 mit mobilen Impfteams in Alten- und Pflegeheimen begonnen. Seit dem 11.02.2021 werden Impfungen in den stationären Impfzentren des Landkreises durchgeführt. Seit dem 07.04.2021 werden Bürgerinnen und Bürger auch in niedersächsischen Arztpraxen geimpft. Am 07.06.2021 haben Impfungen über die Betriebsärzte in Niedersachsen begonnen. Impfzentren, Praxen und Betriebsärzte sind derzeit die drei Säulen der Impfkampagne in Niedersachsen.

Die Kreisverwaltung veröffentlicht regelmäßig Zahlen, um den Stand der Impfkampagne im Landkreis Göttingen darzustellen. Bis auf Weiteres ist eine Veröffentlichung wöchentlich jeweils freitags geplant; die Zahlen sind auf der Startseite der Landkreis-Webseite eingestellt.

POL-NOM: Verkehrsunfallflucht - Warnbaken durch einen Verkehrsteilnehmer beschädigt

(Ro), 37574 Einbeck, Ortsteil Kreiensen, Königsberger Stieg, Breslauer Stieg Mi., 08.09.2021, 09:45 Uhr - Mi., 08.09.2021, 11:00 Uhr

Im o.g. Tatzeitraum befuhr der bislang unbekannte Verkehrsteilnehmer mit derzeit unbekanntem Kraftfahrzeug den Breslauer Stieg und beschädigt hier eine fest installierte Warnbake, welche in einer fahrbahnverengenden Grünfläche zur Verkehrsverlangsamung aufgestellt wurde. Durch den Zusammenstoß wurde die Warnbake aus dem Fundament herausgerissen. An der Warnbake wurden durch die aufnehmenden Polizeibeamten des PK Bad Gandersheim Abriebspuren, mutmaßlich vom verursachenden Kraftfahrzeug, festgestellt.

Weiterhin wurde im Bereich des Königsberger Stiegs ebenfalls ein o.g. Schadensbild an einer fest installierten Warnbake, welche in einer fahrbahnverengenden Grünfläche zur Verkehrsverlangsamung aufgestellt wurde, festgestellt. Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe, sowie dem identischen Schadensbild steht zu vermuten, dass es sich um denselben bislang unbekannten Verursacher der beiden Beschädigungen handelt. Der Sachschaden beläuft sich auf 200,- Euro.

Ein Strafverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Verkehrsunfallort gem. §142 StGB wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise auf den Verursacher geben können, werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.

 

 

Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 10.September 2021

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 250 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 4821 (+ 21* zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 4472 Personen. Verstorben sind 99 Personen. 210 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

* Heute werden effektiv 21 Neuinfektionen ausgewiesen, obwohl es 28 Infektionsfälle insgesamt mehr sind. Die 7 Personen haben ihre Quarantäne im Ausland verbracht und werden daher nicht als neuinfizierte Fälle geführt.

Die genaue Übersicht der v. g. Zahlen aufgeschlüsselt nach Gemeinden finden Sie jederzeit im Dashboard auf unserer Homepage unter COVID 19 - Landkreis Hameln-Pyrmont (arcgis.com)

 

 

Eröffnungsfeier mit Noam Chomsky

Sprachwissenschaftliches Graduiertenkolleg der Universität Göttingen lädt zum Online-Vortrag ein

(pug) Anlässlich seiner Eröffnung lädt das Graduiertenkolleg (GRK) „Form-meaning mismatches“ der Universität Göttingen zu einem öffentlichen Vortrag des US-amerikanischen Sprachwissenschaftlers Prof. Dr. Noam Chomsky von der University of Arizona ein. Der international renommierte Linguist spricht über den aktuellen Stand des Minimalismus in der sprachwissenschaftlichen Theoriebildung. Die englischsprachige Veranstaltung beginnt am Dienstag, 14. September 2021, um 19.30 Uhr mit einem Grußwort von Prof. Dr. Bernhard Brümmer, Vizepräsident für Forschung an der Universität Göttingen, und einer Einführung durch den GRK-Sprecher Prof. Dr. Hedde Zeijlstra sowie der Vorstellung von drei Promotionsprojekten. Um 20.30 Uhr beginnt der Vortrag von Chomsky. Die gesamte Veranstaltung wird online via Zoom übertragen. Der Vortrag wird zusätzlich via YouTube gesendet und simultan in die Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.

Das GRK hat Anfang September die Arbeit aufgenommen. Es ermöglicht in der ersten Kohorte 24 Doktorandinnen und Doktoranden eine strukturierte wissenschaftliche Ausbildung in der Linguistik. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt das GRK viereinhalb Jahre lang mit rund fünf Millionen Euro. Die Forschenden beschäftigen sich mit der systematischen Zuordnung von Form und Bedeutung in natürlichen Sprachen. Außerdem untersuchen sie, wie Sprache erworben und kognitiv verarbeitet wird, wie sich Sprache historisch entwickelt hat und wie Sprachen variieren können. Das Minimalistische Programm, über das Chomsky spricht, hat zum Ziel, alle zentralen Eigenschaften der menschlichen Sprache und der linguistischen Variation auf ein einziges kleines grammatisches Derivationssystem zurückzuführen. Weitere Informationen und der Link zur Anmeldung sind im Internet unter www.uni-goettingen.de/en/647982.html zu finden.



POL-NOM: Einbruchdiebstahl aus Baustellengelände - Wertstoffhaltige Kabel entwendet

(Ro), 37589 Kalefeld, Gemarkung Oldenrode, Oldenroder Straße, Autobahnunterführung BAB 7 Tatzeitraum: Mi., 08.09.2021, 18:30 Uhr - Do., 09.09.2021, 06:15 Uhr

Im o.g. Tatzeitraum begeben sich der/die bislang unbekannten Täter auf das Baustellengelände im Bereich der Autobahnunterführung der BAB 7, brechen in einen Baucontainer ein und entwenden mehrere wertstoffhaltige Kabel. Durch den Einbruchdiebstahl sind gleich zwei Baufirmen, welche im Bereich der Baustelle ihre Arbeiten verrichten, geschädigt worden. Der Sachwert der insgesamt entwendeten Kabel beläuft sich auf insgesamt 850,- Euro. Täterhinweise liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

Durch die aufnehmenden Polizeibeamten des PK Bad Gandersheim wurde ein Verfahren wegen Diebstahls unter erschwerenden Umständen gem. §§ 242, 243 StGB eingeleitet.

 

 

Knapp 2,5 Millionen Euro für den Wittinger Hafen

Mit Freude blickt Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann auf die Entwicklungen in Wittingen, denn das Land Niedersachsen gewährt der Stadt knapp 2,5 Millionen Euro. Die Fördersumme ist dafür gedacht, ein Projekt unter dem Titel „Modernisierung der Liegestelle und Geländeanpassung im Hafen Wittingen" durchzuführen. Die Mittel in Höhe von 2.464.491,95 Euro entsprechen annähernd 70 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben.

Mit dem Vorhaben soll die Leistungsfähigkeit des Wittinger Hafens erhöht werden, um regionales Wirtschaftswachstum und Beschäftigung zu sichern beziehungsweise zu generieren. Durch die Modernisierung der Liegestelle und die Geländeanpassung sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie abgemildert werden, indem den im Hafen ansässigen Unternehmen verbesserte Verlademöglichkeiten angeboten werden. Unter anderem soll eine neue Spundwand eingesetzt werden. Durch den neu entstehenden Teilbereich, der etwa 175 Meter lang ist, soll die Möglichkeit geschaffen werden, zukünftig Schwergutumschlag vornehmen zu können.

Grundlage der Förderung ist die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Infrastrukturmaßnahmen und Ausbaggerungen in See- und Binnenhäfen zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie" (kurz: Sonderprogramm Häfen). Mit dem Sonderprogramm unterstützt das Land die niedersächsischen Hafenstandorte bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie, indem die Leistungsfähigkeit der Hafenstandorte gesichert wird und die Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Tätigkeit und Investitionen der durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in besonderem Maße betroffenen ansässigen Unternehmen der maritimen und regionalen Wirtschaft kurzfristig weiter verbessert werden (Standortsicherung).

Vier Maßnahmen - inklusive Wittinger Hafen - wurden über das Sonderprogramm Häfen gefördert. Die im Jahr 2021 zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe von 20 Millionen Euro sind mittlerweile ausgeschöpft.  Nach den bisherigen Erfahrungen bei der Abwicklung des Programms ist es geboten, für bereits jetzt absehbare wirtschaftliche Belastungen der niedersächsischen See- und Binnenhäfen auch für 2022 entsprechende Mittel bereitzustellen. Die Verlängerung des Sonderprogramms um ein weiteres Jahr ist daher in die Wege geleitet worden.

Minister Dr. Bernd Althusmann: „Ich freue mich, dass unser Sonderprogramm so gut angenommen wurde und dass wir unseren Teil zur Zukunftsfähigkeit des Standortes Wittingen beitragen konnten. Dazu gehört übrigens auch eine Verbesserung der Gleisinfrastruktur."

Denn: Neben dem Hafen ist auch die Bahnstrecke Celle-Wittingen im Blick des Landes. Diese Strecke im Netz der Osthannoverschen Eisenbahn (OHE) macht den Wittinger Hafen zu einem trimodalen Logistikknoten. Während das Land Vorbereitungen zu einem möglichen Kauf der gesamten OHE-Schieneninfrastruktur vorantreibt, hat die OHE AG bereits die Sanierung der Strecke Celle-Wittingen im Blick. Und hier überbringt das Ministerium eine weitere gute Nachricht an den Gifhorner Landrat Dr. Andreas Ebel und den Bürgermeister der Stadt Wittingen, Andreas Ritter, die sich für die Infrastrukturprojekte in Wittingen eingesetzt haben. Auch hierfür werden Fördermittel eingesetzt. Für die Förderung des Bundes über das Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz (SGFFG) liegt jetzt der Förderbescheid über 1,89 Millionen Euro vor. Weitere Fördermittel des Landes Niedersachsen in der Höhe von 1,5 Millionen Euro sind in der Planung der OHE vorgesehen. Mit der Erneuerung von rund 12 Kilometer Gleis soll die durchgängige Befahrbarkeit der gesamten Strecke sichergestellt werden.

Sonderprogramm Häfen:

Neben dem Projekt in Wittingen wurden folgende Projekte gefördert:

1)    Ausbaggerungen im Hafen Papenburg (Stadt Papenburg, rund 9,2 Millionen Euro)

2)    Modernisierung der Pieranlage in Nordenham-Blexen (Stadt Nordenham, rund 6,3 Millionen Euro)

3)    Ausbaggerung des Hafenbeckens in Osnabrück und Ausbau der Ladeinfrastruktur (Stadtwerke Osnabrück, knapp 2 Millionen Euro)

 

 

„Fit mit 4“ startet in Bad Münder

Gesundheit von 4-jährigen wird unter die Lupe genommen

Das Gesundheitsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont startet mit Beginn des aktuellen KiTa-Jahres das Pilotprojekt „Fit mit 4“ in den Kindergärten in Bad Münder.

Ab dem 13. September 2021 untersuchen eine Kinderärztin und eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes dabei spielerisch die Entwicklung der Vierjährigen in der Stadt und den umliegenden Dörfern.

Das Projekt „Fit mit 4“ dient der Untersuchung von Entwicklungsständen vierjähriger Kinder, um ihnen frühzeitig den Weg für einen gesunden und guten Schulstart zu ebnen.  

Im Landkreis Hildesheim, der sich mit PIAF (Prävention in aller Frühe) auf den Weg gemacht hat, konnte beobachtet werden, dass ein Viertel der Kinder zum Zeitpunkt der Einschulung bestimmte schulrelevante Auffälligkeiten aufwies, die bis dahin nicht genauer untersucht oder behandelt wurden. Ein frühzeitiges Erkennen von kleinen und größeren Entwicklungsproblemen bei Vierjährigen und damit auch eine frühzeitige Bereitstellung von Unterstützungsangeboten resultierte dort in deutlich weniger Auffälligkeiten bei den Schuleingangsuntersuchungen. Die Kinder, denen durch die frühzeitige Untersuchung nötige Angebote bereitgestellt werden konnten, hatten somit bessere Voraussetzungen für einen guten Schulstart.

Mit dem Pilotprojekt in Bad Münder starten nun auch im Landkreis Hameln-Pyrmont freiwillige Reihenuntersuchungen von vierjährigen Jungen und Mädchen. Bei der Teilnahme erhalten Eltern eine individuelle Beratung, wie einzelne Stolpersteine auf dem Entwicklungsweg des eigenen Kindes bereits durch die Eltern und Erzieher*innen oder durch bestimmte Freizeitaktivitäten aus dem Weg geräumt werden können. Auch Therapieempfehlungen können mit auf den Weg gegeben werden.

„Kein Kind muss Angst vor den Untersuchungen haben. Alles findet spielerisch in der gewohnten Kita-Umgebung gemeinsam mit Erzieher*innen und Eltern statt. Die Untersuchungen sind zudem sowohl für die Kindergärten, als auch für die einzelnen Kinder vollkommen freiwillig“, erklärt Dr. Karoline Kleinschmidt, die verantwortliche Kinderärztin, und freut sich, „dass alle Kitas in Bad Münder und fast alle dort betreuten Kinder an dem Projekt teilnehmen. Wir sind begeistert von der Teilnahmebereitschaft und dem großen Engagement der Mitarbeitenden in den Kitas, das Projekt zu unterstützen. Der Bedarf ist da, auch von Seiten der Kindergärten und wir freuen uns darauf, bald starten zu können.“

Die Schuleingangsuntersuchung bei den sechs- bis siebenjährigen stellt schulrelevante Entwicklungsrückstände bei Kindern erst kurz vor der Einschulung fest. Diese können bis zum Schulstart meist nicht aufgeholt werden. Damit jedes Kind einen gesunden und erfolgreichen Schulstart erleben kann, werden die Untersuchungen bei „Fit mit 4“ bereits zwei Jahre vor der Einschulung vorgenommen. So besteht ausreichend Zeit etwaigen schulrelevanten Auffälligkeiten entgegenzusteuern. Weitere Ziele sind neben der Reduktion gravierender, schulrelevanter Befunde in den Schuleingangsuntersuchungen eine Verbesserung des Impfschutzes und der Teilnahme an der Vorsorgeuntersuchung U9. All dies geschieht durch eine planvolle interdisziplinäre Zusammenarbeit des öffentlichen Gesundheitsdienstes, den Erziehungsberechtigten sowie den Kindertageseinrichtungen.

Der Zeitpunkt für das Projekt ist genau richtig, denn viele Kinder durften aufgrund der Pandemie lange Zeit nicht die Kita besuchen. Auf mögliche Entwicklungsauffälligkeiten konnte von pädagogischem Personal nicht hingewiesen werden und auch die altersgerechte, professionelle Förderung der Kinder blieb aus. Familien waren in den letzten eineinhalb Jahren oftmals auf sich gestellt und aufgrund von Mehrfachbelastungen häufig überlastet. Homeschooling, Homeoffice, Betreuung und Förderung jüngerer Kinder, möglicherweise wirtschaftliche Unsicherheiten und psychische Belastungen brachten Familien zum Teil an ihre Grenzen. Mit der Wiederöffnung der Kindergärten und dem schrittweisen Rückgang in die „Normalität“ ist nun die Zeit gekommen, Kinder und Familien bei dem Weg in eine gesunde Zukunft zu unterstützen.

 

 

POL-NOM: Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person

USLAR-SCHÖNHAGEN (zi.) Ein Verkehrsunfall mit ca. 12.500,- Euro Sachschaden und einer leicht verletzten Person ereignete sich am 09.09.21, gegen 15:35 Uhr, auf der Amelither Straße in Schönhagen. Ein 61-jähriger Pkw-Fahrer aus Ronnenberg wollte nach links von der Neuhäuser Straße auf die Amelither Straße in Richtung Uslar einbiegen und übersah dabei eine 60-jährige Pkw-Fahrerin aus einem Uslarer Ortsteil, die von der Triftstraße kam und die Neuhäuser Straße in Richtung Kinderwiesenstraße befuhr. Es kam zum Zusammenstoß. Die Pkw-Fahrerin wurde dabei verletzt.

 

 

POL-NOM: Trunkenheitsfahrt endet mit einem Verkehrsunfall

(Ro), 37581 Bad Gandersheim, Gemarkung Dannhausen, L 489,Zeit: Do., 09.09.2021, 20:35 Uhr. Ein 57-Jähriger Northeimer befuhr mit seinem PKW die L489 aus Richtung Dannhausen kommend in Fahrtrichtung Ackenhausen. Hier kam der 57-Jährige Northeimer dann mit seinem PKW von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit diesem. Am PKW, sowie an der Fahrbahn befindlichen Leitpfosten und im Straßengraben entstand Sachschaden. Der 57-Jährige Northeimer wurde verletzt in ein Krankenhaus verbracht. Durch die aufnehmenden Polizeibeamten des PK Bad Gandersheim wurde ein Atemalkoholtest bei dem 57-Jährigen Northeimer durchgeführt. Dieser ergab einen Wert, welcher im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit lag. Infolgedessen wurde eine Blutentnahme beim 57-Jährigen Northeimer angeordnet, sein Führerschein wurde sichergestellt und das Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum wurde untersagt.

Der 57-Jährige Northeimer muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gem. §315c StGB verantworten.



POL-HI: 37-Jährige fährt unter dem Einfluss von Amphetamin mit Pkw

Bad Salzdetfurth (ste) - Am 10.09.2021, gegen 01:00 Uhr, kontrollierten Beamte des PK Bad Salzdetfurth einen VW Golf, welcher auf der Bundesstraße B243, 31162 Bad Salzdetfurth OT Wesseln, in Richtung Hildesheim unterwegs war. Während der Kontrolle zeigte die 37-Jährige Fahrzeugführerin einige motorische Ausfallerscheinungen. Ein durchgeführter Urintest bestätigte den Verdacht und reagierte positiv auf die Abbauprodukte der berauschenden Substanz Amphetamin. In der PI Hildesheim wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde sie aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der Hildesheimerin droht nun eine Verkehrsordnungswidrigkeitsanzeige gem. §24a StVG.



POL-HI: Sarstedt - Unfallflucht in Tiefgarage

Sarstedt, (jb). Zu einer Unfallflucht kam es am Donnerstag in einer Tiefgarage in der Straße Vor der Kirche in Sarstedt. Eine Sarstedterin parkte dort ihren Pkw in der Zeit von 16.00 Uhr bis 16.30 Uhr um einzukaufen. Als sie wieder zu ihrem schwarzen Seat zurückkehrte, bemerkte sie eine Delle in ihrem Fahrzeug. Der Schaden wird auf 1000 Euro geschätzt. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten die Polizei Sarstedt zu kontaktieren. Tel.: 05066/9850.



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Wirtschaftsministerium fördert Unternehmen und Kommunen im Rahmen der GRW mit rund 30,5 Millionen Euro

Das niedersächsische Wirtschaftsministerium fördert im 3. Quartal 2021 im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) Unternehmen und Kommunen mit insgesamt rund 30,5 Millionen Euro, das hat Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann heute in Hannover bekannt gegeben.

23,6 Millionen Euro gehen an 54 Unternehmen, darunter zehn Hotelbetriebe für betriebliche Investitionen. Damit werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei Investitionen in strukturschwächeren Regionen Niedersachsens unterstützt. Außerdem unterstützt das Land mit der aktuellen Förderung vier Projekte für wirtschaftsnahe Infrastruktur wie etwa Industrie und Gewerbegebiete und deren Verkehrsanbindung mit rund 6,2 Millionen Euro sowie ein Tourismusprojekt mit rund 600.000 Euro und ein Projekt der Seehäfeninfrastruktur mit 100.000 Euro.

Im Rahmen der GRW-Förderung bekommen Unternehmen Unterstützung, wenn sie beispielsweise ein Betriebsgebäude neu bauen oder erweitern wollen oder wenn sie eine Betriebsstätte übernehmen, die stillgelegt oder von Stilllegung bedroht ist. Außerdem können Unternehmen Förderungen beantragen, wenn sie ihre Produktpalette diversifizieren oder durch neue Produkte ausbauen möchten. Bezuschusst werden beispielweise Baukosten oder die Anschaffung von Maschinen und Anlagen.

Diese Förderungen lösen in Niedersachsen insgesamt Investitionen von rund 209,4 Millionen Euro aus und schaffen rund 365 neue Arbeitsplätze, davon 55 Ausbildungsplätze.

Wirtschaftsminister Dr. Althusmann: „Es freut mich besonders, dass viele Unternehmen trotz der aktuellen pandemiebedingt schwierigen wirtschaftlichen Lage in die Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit ihrer Betriebe investieren. Dieser unternehmerische Mut schafft und sichert neue Arbeitsplätze in Niedersachsen - das ist gerade für die strukturschwachen Regionen ein gutes Signal, in denen jeder Arbeitsplatz zählt."

Hintergrund:

Mit der einzelbetrieblichen Investitionsförderung werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bei Investitionen sowie der Schaffung und Sicherung von dauerhaften Arbeitsplätzen in strukturschwächeren Regionen unterstützt. Es werden Investitionen zur Errichtung oder Erweiterung sowie für Übernahmen von stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebstätten aber auch zur Diversifizierung der Produktion in vorher dort nicht hergestellte Produkte gefördert. Die Zuschüsse werden beispielweise für Baukosten oder die Anschaffung von Maschinen und Anlagen gewährt.

Ziel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) ist, dass Einkommen und die Beschäftigung in den strukturschwachen Regionen zu erhöhen und zu sichern und damit regionale Entwicklungsunterschiede abzubauen.

Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW), aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus REACT-EU-Mitteln (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe).

 

 

Konsequentes Vorgehen gegen Rechtsextremismus: Schlag gegen Kriminelle in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Berlin

Unter Gesamteinsatzleitung des Landeskriminalamtes (LKA) Niedersachsen sind gestern (Mittwoch, 08.09.2021) bei einem erfolgreichen Einsatz insgesamt acht Objekte in den Bereichen der Polizeidirektionen Hannover und Lüneburg, in Nordrhein-Westfalen und in Berlin durchsucht worden.

Im Einsatz befanden sich im Zusammenwirken mit der Polizei Berlin und Nordrhein-Westfalen insgesamt fast 200 Polizeikräfte, auch Spezialkräfte. Die Maßnahmen richteten sich gegen Personen, bei denen der begründete Verdacht einer rechtsextremistischen Gesinnung, des Zugangs zu Schusswaffen und Anhaltspunkte für die Bildung einer bewaffneten Gruppe bestand. Mehrere beweiserhebliche Gegenstände wurden sichergestellt bzw. beschlagnahmt, die jetzt ausgewertet und bewertet werden. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg führt hierzu gegen neun beschuldigte Personen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bildung einer bewaffneten Gruppierung gemäß § 127 StGB.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Von den gestrigen Einsätzen geht ein klares Signal aus: Unsere Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden gehen konsequent und erfolgreich gegen Extremismus jeglicher Couleur vor! Ich begrüße die Maßnahmen ausdrücklich und danke den Einsatzkräften für diesen erfolgreichen Einsatz. Wir haben die rechte Szene im Fokus. Wir gehen konsequent gegen rechte Gefährder und Straftäter vor. Wir setzen alles daran, dieser Szene keinen Fuß breit Raum zu lassen. Das gilt umso mehr, wenn der Verdacht besteht, dass sie sich bewaffnet haben könnte. Dieses Verfahren zeigt auch, dass wir wachsam bleiben müssen. Darauf sind wir eingestellt und werden auch zukünftig unmittelbar mit allem reagieren, was uns insbesondere im polizeilichen Repertoire zur Verfügung steht."

 

 

Kommunalwahl 2021: OB Köhler ruft Bürgerinnen und Bürger zur Wahl auf

Am Sonntag, 12. September 2021, findet die Kommunalwahl statt. Alle wahlberechtigten Menschen in Göttingen sind aufgerufen, eine*n neue*n Landrat*in, den Kreistag, die bzw. den neue*n Oberbürgermeister*in der Stadt Göttingen und die Mitglieder des Rats sowie der Ortsräte zu bestimmen. In insgesamt 111 Wahllokalen können die jeweiligen Stimmen von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr abgegeben werden. Bis Freitag, 10. September, 13.00 Uhr besteht zusätzlich die Option der Briefwahl oder der Wahl im Briefwahlbüro. Stimmberechtigt sind knapp 92.000 Menschen. Etwa 1.300 Wahlhelfer*innen stehen am Wahlsonntag bereit, um für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl zu sorgen.

„Ich rufe alle wahlberechtigten Göttingerinnen und Göttinger auf, wählen zu gehen“, sagt Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. Die Wahl sei in einer Demokratie das wichtigste und zugleich einfachste Mittel, mitzuwirken und mitzubestimmen. Doch nur wer wählen gehe, könne Einfluss auf die politische Entwicklung vor Ort nehmen. „Nicht wählen zu gehen stärkt die politischen Ränder.“ Deshalb komme es auf jede Stimme an. Zugleich lädt Köhler die Menschen dazu ein, sich auch außerhalb von Wahlen für die Gesellschaft zu engagieren. „Ob in einem Verein, in einer Partei oder losgelöst von Institutionen – unsere Gesellschaft lebt davon, dass die Menschen sich für einander einsetzen und sich gegenseitig stärken.“

Die in den Wahllokalen abgegebenen Stimmen werden am Sonntag ab 18.00 Uhr dort ausgezählt, die per Briefwahl abgegebenen Stimmen werden im Hainberg-Gymnasium und im Felix-Klein-Gymnasium ausgezählt. Der Andrang auf das Briefwahlbüro ist in diesem Jahr besonders groß: Bis Mittwoch, 8. September 2021, waren insgesamt 20.176 Wahlscheine zur Kommunalwahl im Briefwahlbüro ausgestellt worden. Zur Kommunalwahl 2016 waren es insgesamt 11.638 Wahlscheine, die bis zum Wahltag ausgestellt wurden. Bei der Bundestagswahl, die am 26. September 2021 stattfindet, wurden bislang 17.317 Wahlscheine ausgestellt (2017 insgesamt: 22.512).

Öffnungszeiten des Briefwahlbüros

Das Briefwahlbüro befindet sich in der Dransfelder Straße 1 in Göttingen-Groß Ellershausen (ehemaliges Gebäude des Göttinger Tageblatts; Parkplätze sind vorhanden; Anfahrt per Bus: Linien 61 und 62 bis zur Haltestelle Dransfelder Straße). Die Öffnungszeiten des Briefwahlbüros sind:

  • montags bis mittwochs von 8.30 Uhr bis 15.00 Uhr
  • donnerstags von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr
  • freitags von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr - Freitag, 10. September bis 13.00 Uhr.

Letzter Öffnungstag bezogen auf die Kommunalwahlunterlagen ist Freitag, 10. September 2021. Letzter Öffnungstag bezogen auf die Bundestagswahl ist Freitag, 24. September 2021.

Ergebnisse

Erste Ergebnisse der Kommunalwahl sind am Wahlabend nach 18.00 Uhr unter goe.de/wahlergebnisse zu finden. Zunächst werden die Stimmen für die Wahl der Landrätin/des Landrats ausgewertet, es folgen die Stimmen für die Oberbürgermeisterin/den Oberbürgermeister, für den Kreistag, den Rat und schließlich für die Ortsräte. Mit Endergebnissen ist erst spät in der Nacht auf Montag zu rechnen.

Hinweis zu möglichen Stichwahlen

Falls die Ergebnisse bei den Direktwahlen am 12. September Stichwahlen erforderlich machen, finden sie am Sonntag, 26. September, parallel zur Bundestagswahl statt. Wer auch hier per Briefwahl abstimmen möchte, konnte das bereits beim Antrag zur Hauptwahl mit angeben. Der Versand der Unterlagen erfolgt dann automatisch an die angegebene Adresse. Wer noch keine Briefwahlunterlagen für mögliche Stichwahlen beantragt hat, kann dies unter wahlen.goettingen.de tun, und zwar bis Freitag, 24. September 2021, 13 Uhr. Auch bei den Stichwahlen können die Stimmen wieder direkt im Briefwahlbüro der Stadt Göttingen abgegeben werden, was bei einer späten Beantragung wegen des Postweges unbedingt angeraten ist.

 

 

Corona-Pandemie: Bei 392 Menschen aktuelle Infektionen bestätigt

Inzidenzwert der Neuinfektionen liegt bei 64,7

Bei 392 Menschen im Landkreis Göttingen sind aktuell Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigt. Der für das Kreisgebiet heute gültige Inzidenzwert laut Lagebericht des Robert-Koch-Instituts liegt bei 64,7. Die Gesamtzahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Covid-19 Fälle im Landkreis Göttingen beträgt 8.829. Davon gelten 8.166 Personen als wieder von der Infektion genesen, 271 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind im Infektionsschutzgesetz des Bundes und in der Niedersächsischen Corona-Landesverordnung geregelt. Nach Corona-Landesverordnung gibt es drei Leitindikatoren; Inzidenzwert, Hospitalisierung (Anzahl Covid-19-Patienten binnen 7 Tagen landesweit) und Auslastung der Intensivbetten (in Kliniken landesweit). Die Werte sind dargestellt in Corona-Warnampel des Landes.

Lage in den Gemeinden (Gesamtzahl Fälle / aktuell Infizierte / Inzidenz)

Flecken Adelebsen (113 / 0 / 0)

Gemeinde Bad Grund (Harz) (155 / 5 / 72,9)

Stadt Bad Lauterberg im Harz (315 / 13 / 126,5)

Stadt Bad Sachsa (246 / 5 / 40,7)

Flecken Bovenden (224 / 13 / 51,4)

Samtgemeinde Dransfeld (184 / 7 / 53,4)

Stadt Duderstadt (1.082 / 18 / 19,7)

Gemeinde Friedland (171 / 2 / 0)

Samtgemeinde Gieboldehausen (442 / 8 / 44,3)

Gemeinde Gleichen (158 / 10 / 67,7)

Stadt Göttingen (2.932 / 206 / 104,1)

Stadt Hann. Münden (971 / 37 / 63,4)

Samtgemeinde Hattorf am Harz (200/ 10 / 110,9)

Stadt Herzberg am Harz (476 / 14 / 69,9)

Stadt Osterode am Harz (430 / 11 / 41,7)

Samtgemeinde Radolfshausen (149 / 9 / 55,5)

Gemeinde Rosdorf (265 / 17 / 126,4)

Gemeinde Staufenberg (197 / 5 / 12,9)

Gemeinde Walkenried (119 / 2 / 46,1)

 

 

Kohlenstoffreiche Böden in Niedersachsen und Bremen: LBEG untersucht Zustand von Moorböden

Wie sind die Moorböden in Niedersachsen und Bremen aufgebaut? Welche Eigenschaften besitzen die Kohlendioxid-Senken und in welchem Zustand befinden sie sich? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich ein Team des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) seit diesem Sommer bis zum Jahr 2023. Im September und Oktober werden Moore in Bremen, an der Weser und der Lüneburger Heide untersucht. Insgesamt sind in den nächsten Jahren einige tausend Untersuchungspunkte geplant.

Niedersachsen ist im bundesweiten Vergleich mit circa 450.000 Hektar (4.500 km2) das mit weitem Abstand moorreichste Bundesland. Bis ins 17. Jahrhundert waren große Teile im nordwestdeutschen Flachland von Hoch- und Niedermooren bedeckt. Ab diesem Zeitpunkt wurden die Moore zunehmend entwässert. So begann in den Hochmooren der Abbau von Brenntorf und die Moore wurden für die Landwirtschaft kultiviert. Auch heute noch wird in den Mooren für verschiedene Zwecke Torf abgebaut und sie werden landwirtschaftlich genutzt. Demgegenüber tragen die entwässerten Moore zum Klimawandel bei.

Moore entstehen, wenn bei Wasserüberschuss die organische Substanz von absterbenden, torfbildenden Pflanzen im Boden angereichert werden. Nach der für die landwirtschaftliche Bearbeitung notwendigen Entwässerung verändert sich die Struktur der Moore. Die entwässerten Moore werden zu einer Kohlenstoffquelle und setzen dabei das Treibhausgas CO2 frei.

Aus der Bedeutung der Moore als Wirtschaftsgrundlage und der Freisetzung von Treibhausgasen ergibt sich ein Nutzungs- und Umweltkonflikt. Die Untersuchungen des LBEG schaffen in diesem Spannungsfeld eine abgesicherte wissenschaftliche Grundlage. „Je besser wir die Moore kennen, umso besser können wir unsere Stakeholder zu verschiedenen Maßnahmen beraten und zu einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Wirtschaft und Umweltschutz beitragen", so LBEG-Präsident Carsten Mühlenmeier zum Untersuchungsprogramm.

In diesem Sinne werden in den kommenden zwei Monaten Untersuchungen in Mooren von Bremen, an der Weser und der Lüneburger Heide vorgenommen. In kleinen Schürfgruben und mit Handbohrern wird die Mächtigkeit, Struktur und Zusammensetzung der Moorböden beschrieben. Exemplarisch werden Proben genommen und im Labor auf ihre Bestandteile analysiert. Die Ergebnisse werden in Datenbanken abgelegt. „Durch diese Untersuchungen erhalten wir Informationen zur Entstehung, den Eigenschaften sowie zur Verbreitung und vor allem zum aktuellen Zustand der Moorböden, erläutert LBEG-Expertin Dr. Inga Preiß-Daimler.

Die Arbeiten in Bremen und Bremerhaven finden in Abstimmung mit dem Geologischen Dienst für Bremen (GDfB) statt. Die Ergebnisse werden mit Abschluss des Projekts in bodenkundlichen Karten verarbeitet und voraussichtlich im Herbst 2023 präsentiert. Sie werden dann unter anderem auf dem NIBIS Kartenserver des LBEG veröffentlicht.

 

 

POL-NOM: Schrottsammler ohne Genehmigung unterwegs

Katlenburg-Lindau/Gillersheim, Dienstag, 07.09.2021, 14.15 Uhr

GILLERSHEIM (Mü) - Dienstagnachmittag kontrollierten Polizeibeamte aus Northeim einen Sprinter, der Schrott sammelte. Auf der Ladefläche stellen die Beamten diversen Metall- sowie Elektroschrott fest. Eine erforderliche Genehmigung zum Sammeln von gefährlichen Abfällen, wie Elektroschrott, konnte der 20-jährige Fahrzeugführer aus Salzgitter nicht vorlegen. Außerdem war an dem Transporter nicht die erforderliche Warntafel angebracht. Auf dem Gelände der Kreisabfallwirtschaft in Northeim wurde der Transporter schließlich entladen.

Es wurden Ordnungswidrigkeitverfahren eingeleitet.

 

 

Infektionsgeschehen im Landkreis Hameln-Pyrmont am 9.September 2021

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind aktuell 258 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert.

Die Gesamtzahl der Erkrankten seit Beginn der Pandemie liegt bei 4793 (+ 17 zum Vortag) Fällen.

Als genesen gelten 4436 Personen. Verstorben sind 99 Personen. 227 Personen sind kreisweit in Quarantäne.

Die genaue Übersicht der v. g. Zahlen aufgeschlüsselt nach Gemeinden finden Sie jederzeit im Dashboard auf unserer Homepage unter COVID 19 - Landkreis Hameln-Pyrmont (arcgis.com)

 

 

POL-HI: Achtung - Betrüger nutzen WhatsApp

(jpm) Betrüger sind sehr einfallsreich und lassen sich immer wieder neue Maschen einfallen, mit denen sie versuchen, insbesondere ältere Menschen hereinzulegen. Eine bekannte Betrugsform ist der Enkeltrick, bei dem die Täter ihre Opfer anrufen und sich als Töchter, Söhne, Enkel oder Neffen ausgeben.

Nun nutzen die Betrüger auch den Messenger-Dienst WhatsApp für ihre Zwecke. Sie schicken den potenziellen Opfern eine Nachricht und geben sich als nahe Angehörige aus, die eine neue Mobilfunknummer haben, weil ihr altes Handy z.B. kaputt sei. Die Kriminellen bitten darum, die Nummer zu speichern und im weiteren Verlauf um eine Geldüberweisung, weil sie sich in einer finanziellen Notsituation befinden.

Genauso eine Nachricht hat ein Mann aus dem Kreis Hildesheim in jüngster Vergangenheit von seinem vermeintlichen Sohn erhalten. Ein finanzieller Schaden ist in diesem Fall glücklicherweise nicht eingetreten.

Die Polizei rät, bei WhatsApp-Nachrichten von unbekannten Nummern besonders misstrauisch zu sein. Größte Vorsicht ist geboten, wenn Geldforderungen gestellt werden. Ein Rückruf des Angehörigen unter der bisher bekannten Nummer kann hier Klarheit schaffen.



POL-NOM: Fahren ohne Fahrerlaubnis

Northeim, Bahnhofstraße, Mittwoch, 08.09.2021, 16.35 Uhr

NORTHEIM (Mü) - Polizeibeamte aus Northeim kontrollierten einen 34-jährigen Autofahrer, der ohne Führerschein unterwegs war.

Der Mann wurde im Rahmen einer Verkehrskontrolle mit seinem Pkw VW angehalten und kontrolliert. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass er lediglich im Besitz einer ausländischen Fahrerlaubnis ist. Da der Northeimer aber bereits seit etwa zwei Jahren einen festen Wohnsitz in Deutschland hat und die Fahrerlaubnis aus einem nicht der EU angehörigen Staat stammt, ist die Gültigkeit erloschen.

Gegen den 34-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet, zusätzlich wurde ihm die Weiterfahrt untersagt.



POL-NOM: Verkehrsunfall - Wildschwein ausgewichen

Northeim/Hollenstedt, Kreisstraße 406, Mittwoch, 08.09.2021, 03.50 Uhr

HOLLENSTEDT (Mü) - In der Nacht zu Mittwoch kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde.

Ein 28-jähriger Mann aus einem Einbecker Ortsteil befuhr mit seinem Pkw VW die Kreisstraße 406 von Höckelheim kommend in Richtung Hollenstedt als ein Wildschwein die Fahrbahn überquerte. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich er nach links aus, kam von der Fahrbahn ab und blieb mit der Front des Pkw im Erdreich eines Feldes stecken. Der 28-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt in ein Northeimer Krankenhaus transportiert. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 6500 Euro.



POL-HI: Verkehrsunfallflucht in der Hildesheimer Str., Alfeld

Alfeld (neu) - Am 07.09.2021, gegen 09:30 Uhr, kam es in der Hildesheimer Str., in Alfeld, ungefähr in Höhe der dortigen Berufsbildenen Schulen, zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Flucht durch eine bislang unbekannte Verursacherin. Die Geschädigte, eine 18-jährige aus Duingen, befuhr zur besagten Unfallzeit mit ihrem Ford Fiesta die Hildesheimer Str. stadtauswärts in Richtung Langenholzen, als ungefähr in Höhe der Einmündung Hinrich-Wilhelm-Kopf-Straße ihr Pkw plötzlich hinten links touchierte wurde. Die 18-jährige fuhr ca. 300 m weiter und hielt an einer Bushaltestelle, in der Hoffnung, dass ihre Unfallgegnerin anhält. Diese fuhr jedoch unbeirrt weiter und kam ihren Pflichten als Unfallbeteiligte nicht nach. Es handelte sich nach Angaben der 18-jährigen um einen grauen Kleinwagen. Marke und Typ, sowie Kennzeichen sind nicht bekannt. Am Steuer war offensichtlich eine scheinbar ältere, ca. 60-jährige Frau. Sie hatte etwas kürzere, graue Haare und war Brillenträgerin. Ein hinterherfahrender Linienbus hielt noch neben der jungen Frau aus Duingen, konnte aber auch gegenüber der Polizei keinerlei nähere Angaben zur Unfallverursacherin mitteilen.

Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise zur Unfallverursacherin machen können, melden sich bitte bei der Polizei Alfeld unter der Telefonnummer 05181/9116-0.

 

 

POL-HI: Unbekannte Täter zapfen Diesel aus Lkw-Tank ab

HILDESHEIM - (jpm) Bisher unbekannte Täter entwendeten im Zeitraum vom 07.09.2021, 15:30 Uhr, bis zum 08.09.2021, 05:00 Uhr, in der Lohdestraße mehrere Hundert Liter Dieselkraftstoff aus einer Sattelzugmaschine.

Betroffen war ein Fahrzeug des Herstellers Mercedes Benz, Typ Actros. Die Täter öffneten den verschlossenen Tank gewaltsam und zapften daraus ca. 750 Liter Diesel ab. Der entstandene Schaden liegt in einem unteren vierstelligen Bereich.

Zeugen, die Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben, die mit dem Diebstahl in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 zu melden.

 

 

Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen ruft alle Menschen in Niedersachsen auf, bei den Kommunalwahlen und der Bundestagswahl zu wählen

Seit 2019 ist es endlich auch in Niedersachsen möglich, dass alle Menschen mit Behinderungen wählen dürfen. Die Wahlrechtsausschlüsse im niedersächsischen Wahlrecht wurden gestrichen. Das bedeutet, dass auch alle Menschen mit Behinderungen ihre Stimme abgeben können, denen zur Besorgung aller ihrer Angelegenheiten eine Betreuungsperson bestellt ist. Ebenso dürfen schuldunfähige Straftäterinnen und Straftäter mit psychischen Erkrankungen im Maßregelvollzug wählen. Mit der Streichung der Wahlrechtsausschlüsse in Niedersachsen 2019 gilt nun für knapp 8.000 Menschen mit Behinderungen das aktive und passive Wahlrecht. Auch auf Bundesebene hat der Bundestag die Wahlausschlüsse von Menschen mit Betreuung aus dem Bundeswahlgesetz gestrichen. Deshalb gilt auch auf Bundesebene ein inklusives Wahlrecht für alle.

Petra Wontorra forderte seit Beginn ihrer Amtszeit ein, dass „es Assistentinnen und Assistenten möglich sein muss, bei dem Wahlverfahren zum Beispiel auch Menschen mit schwerer Körper- und Mehrfachbehinderung zu unterstützen. Inklusion heißt, Rahmenbedingungen zu schaffen, so dass Selbstbestimmung, Empowerment und auch Wahlfreiheit gelebt werden." Die Landeswahlleiterin, Ulrike Sachs, erklärt dazu: „Personen, die bei der Stimmabgabe der Assistenz bedürfen, dürfen sich - wie auch zur Bundestagswahl - bei der Stimmabgabe einer Assistenz/Hilfsperson bedienen, die die Stimmabgabe in dem erforderlichen Umfang unterstützen kann. Dabei handelt es sich um eine technische Hilfe bei der Kundgabe einer von der wahlberechtigten Person selbst getroffenen Willensentscheidung. Die Mitglieder der Wahlvorstände werden zudem geschult. Die Wahlvorsteherin oder der Wahlvorsteher hat vor der Hilfestellung darauf hinzuwirken, dass es nicht versehentlich zu einer ungültigen Stimmabgabe kommt."

„Alle Menschen haben das Recht auf Autonomie in der Politik, ganz im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention", erklärt Wontorra. Autonomie bedeutet selbstbestimmt, unabhängig und frei in der Entscheidung und Handlung. „Es nützt vielen Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen, wenn alle Informationen rund um die Wahlen auch in Leichter Sprache, Gebärdensprache oder durch andere geeignete Kommunikationsformen umfassend erfolgen. Das gelingt an vielen Stellen gut, ist aber noch ausbaufähig."

Petra Wontorra ist es ein wichtiges Anliegen, dafür zu werben, dass sich künftig noch mehr Menschen mit Behinderungen für die Kommunalwahlen oder andere Gremien aufstellen lassen: „Gerade jetzt nach der Abschaffung der Wahlrechtsausschlüsse ist es an der Zeit, sich politisch noch mehr einzubringen. Die Menschen mit Behinderungen sind die Expertinnen und Experten in eigener Sache. Sie wissen selbst am besten, was sie brauchen, wenn die Kommunen barrierefrei und inklusiv gestaltet werden. Es ist wichtig, dass Menschen mit Behinderungen ihre Interessen selbst einbringen und sich stark machen für noch mehr Teilhabe am Leben in der Gesellschaft - ganz nach meinem Leitprinzip `Teilhabe verbindet´."



 

 

NBank-Sprechtag am 16.09.2021 beim Landkreis Holzminden

Den Digitalisierungsprozess im Unternehmen voranzutreiben ist eine der Schlüsselaufgaben der heutigen Zeit. Doch wo fängt man an? Und wie gründet man in dieser schnelllebigen Zeit ein Unternehmen mit Zukunft? Und wie sieht die Förderkulisse aus? Beim NBank-Sprechtag am Donnerstag, den 16.09.2021 können Gründungsinteressierte und Betreiber von klein- und mittelständischen Unternehmen im Rahmen einer Einzelberatung dem kompetenten Berater der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen ihr Vorhaben in einem persönlichen Gespräch vorstellen und sich umfassend beraten lassen.

Ein in der zurückliegenden Zeit vielgenutztes und erfolgreiches Förderprogramm, dass Unternehmen dabei unterstützt, neue IT-Sicherheit oder andere Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) anzuschaffen und im Unternehmen zu etablieren, ist der Digitalbonus der NBank. „Dieses Programm läuft leider zum 31.12.2021 aus“, erklärt Nicole Christoph von der Wirtschaftsförderung. „Unternehmen, die noch davon profitieren möchten, sollten deshalb also schnell sein!“ Auch für dieses Förderprogramm steht der Mitarbeiter der NBANK beratend zur Verfügung.

Der kostenlose Beratungssprechtag findet am 16.09.2021 ab 10:00 Uhr in den Räumen der Wirtschaftsförderung des Landkreises Holzminden in der Neuen Straße 13 statt. Die Wirtschaftsförderung koordiniert dabei gern individuelle Gesprächstermine unter der Telefonnummer 0 55 31- 70 71 10 oder per Mail unter wirtschaftsfoerderung@landkreis-holzminden.de. Ansprechpartnerin ist Nicole Christoph.

 

 

Digitale Stadtführungen, Pop-Up-Stores und modernisierte Aufenthaltsplätze

Hildesheim. - Ihre Zentren in Folge der Pandemie wiederzubeleben, modern und attraktiv zu gestalten, ist das Ziel der 46 Städte, die einen Antrag für das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!" in der Region Leine-Weser gestellt haben. Hierfür erhalten sie ein Fördervolumen von insgesamt rund 23 Millionen Euro. Die Landesregierung unterstützt die Kommunen damit unter anderem bei gemeinsamen, unternehmensübergreifenden Onlineauftritten im Einzelhandel oder Investitionen, um die digitalen Vertriebskanäle weiter auszubauen. Außerdem werden innerstädtische Freizeit- und Tourismusangebote sowie Kulturprojekte gefördert: Beispielsweise der Bau von (autofreien) Ruhe- und Erholungszonen in Parks oder auf Plätzen, digitale Web- und App-Basierte Lösungen wie zum Beispiel Anruf-Sammeltaxis, per App bestellbare Kleinbusfahrten, Car- und Bike-Sharing oder Mitfahrgelegenheiten. Auch die Digitalisierung von touristischen Angeboten, wie beispielsweise digitale oder virtuelle Stadtführungen werden gefördert.

„Eine Vielzahl von Innenstädten sucht Lösungen zur Reduzierung des Leerstandes und möchte sich mit einem modernen Erscheinungsbild präsentieren. Gleichzeitig benötigen sie Konzepte für eine zukunftsorientierte Infrastruktur und haben die Folgen der Coronapandemie zu bewältigen. Die Anträge für „Perspektive Innenstadt!", die für Leine-Weser eingegangen sind, versprechen beispielhafte ökonomisierende, digitalisierende und modernisierende Projekte, die die Städte auf den Weg bringen möchten, um negativen Entwicklungen entgegenzutreten. Auf die Umsetzung freue ich mich", sagte Dinah Stollwerck-Bauer, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser.

Insgesamt hat die niedersächsische Landesregierung 207 Förderbescheide in einer Gesamthöhe von 117 Millionen Euro aus EU-Coronahilfen an Kommunen und kommunale Verbünde in Niedersachsen verschickt. „Ich bin damit mehr als zufrieden, denn wir konnten die Anträge sogar noch schneller als gedacht auf den Weg bringen", sagte Niedersachsens Regionalministerin Birgit Honé. Die Kommunen hätten trotz des hohen Zeitdrucks solide und kreative Konzepte und Projekte zur Belebung der Innenstädte vorgelegt. Diese gelte es nun schnell mit Leben zu erfüllen, sagte die Ministerin. „Die Uhr tickt nicht nur mit Blick auf das Projektende im März 2023, sondern auch für einige Innenstädte. Corona hat bei vielen innerstädtischen Entwicklungen wie ein Brandbeschleuniger gewirkt. Die Anträge zeigen, dass sich die niedersächsischen Städte dieser Entwicklung stellen und auch in Zukunft lebenswerte Magneten für das umliegende Land bleiben wollen", sagte sie.

Weiterführende Informationen:

Das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!" hat ein Volumen von 117 Millionen Euro und speist sich aus der EU-Aufbauhilfe REACT EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe), mit der die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie gelindert werden sollen. Die Mittel sollen zur grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft beitragen und schnell fließen. Das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung hat das Programm federführend zusammen mit dem Ministerium für Bauen und Umwelt und dem Ministerium für Wirtschaft entwickelt. Es richtet sich an alle Städte und Gemeinden, die in ihren Innenstädten erheblich von der COVID-19-Pandemie betroffen sind.

Städte ab 65.000 Einwohnern erhalten ein Budget von 1.800.000 Euro. Kommunen ab 40.000 bis 65.000 Einwohner werden mit 1.090.000 Euro gefördert. Kommunen ab 25.000 bis unter 40.000 Einwohner erhalten 755.000 Euro Budget. Kommunen und Kommunalverbände ab 10.000 bis 25.000 Einwohnern erhalten eine Förderung von 345.000 Euro.

 

 

Sprechtag für Patente, Marken & Co.

der IHK in Hildesheim

Am 16. September 2021 können sich künftige Erfinder kostenlos durch einen Patentanwalt telefonisch beraten lassen.

Die Beratung will freie Erfinder, Arbeitnehmererfinder oder auch Unternehmen auf die grundsätzliche Bedeutung der gewerblichen Schutzrechte wie Patente, Gebrauchs- und Geschmacksmuster oder Warenzeichen hinweisen. Die notwendigen Schritte, die zum optimalen Schutz einer Innovation nötig sind, werden aufgezeigt und die Vorzüge der einzelnen Schutzrechtarten erläutert. Oft kann bereits eine Lösung, die auf den individuellen Gegenstand zugeschnitten ist, skizziert werden. Für eine eventuelle anschließende Sachberatung bekommt der Ratsuchende das Verzeichnis der deutschen Patentanwälte ausgehändigt, um sich einen Patentanwalt seiner Wahl auszusuchen.

Fax 05121/105-159.

 

 

POL-NOM: Fahren unter Einfluss illegaler Drogen

USLAR (zi.) Ein 59-jähriger Mann aus Uslar befuhr am 08.09.21, um 19:05 Uhr, mit einem Mofa öffentliche Straßen in Uslar, obwohl er unter dem Einfluss berauschender Substanzen stand. Es wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

 

 

POL-NOM: Von der Fahrbahn abgekommen

USLAR-ESCHERSHAUSEN (zi.) Ein 20-jähriger Motorradfahrer aus Nörten-Hardenberg kam am 08.09.21, um 19:10 Uhr, auf der L 548 in Höhe Neuer Teich aus bisher ungeklärter Ursache in einer Linkskurve rechtsseitig von der Fahrbahn ab. Er kollidierte mit einer Leitplanke und wurde dadurch leicht verletzt. Am Motorrad und der Leitplanke entstand Sachschaden von insgesamt ca. 1.250,- Euro.

 

 

Sperrung des Schildwegs bis 1. Oktober verlängert

Der Schildweg in Göttingen bleibt noch bis Freitag, 1. Oktober 2021, voll gesperrt. Betroffen ist der obere Teil zwischen Teichweg und Calsowstraße. Ursprünglich sollte die Sperrung am Sonntag, 12. September 2021, enden.

Grund für die Vollsperrung sind Bauarbeiten der EAM. Diese verlegt im Schildweg 110-kV-Hochspannungskabel für die Stromversorgung. Im Juni waren bereits Suchschachtungen zur Vorbereitung der Bauarbeiten vorgenommen worden.

 

 

Faire Woche in der Region Göttingen

„Fair und regional – Gemeinsam für eine gerechte und nachhaltige Zukunft!“ Unter diesem Motto startet die Faire Woche 2021 in der Region Göttingen am Freitag, 10. September. Veranstaltungen und Aktionen machen bis zum 24. September auf das Thema alternativer Konsum und gerechte Arbeitsbedingungen aufmerksam.

Die Faire Woche läuft bundesweit, sie ist die größte Aktionswoche des fairen Handels in Deutschland. „Wir freuen uns, dass auch dieses Jahr die Göttinger Akteur*innen mit großem Engagement ein so vielseitiges Programm auf die Beine gestellt haben“, erläutert Dinah Epperlein, Leiterin des Referates für Nachhaltige Stadtentwicklung, „die Förderung von regionaler Produktion und fairem Handel ist ein wichtiger Beitrag zur Gestaltung eines nachhaltigeren Göttingens.“

Nachhaltig leben und konsumieren

Koordiniert wird die Faire Woche vom Steuerungskreis der Fairtrade Region Göttingen, in dem neben Stadt und Landkreis auch das Entwicklungspolitische Informationszentrum Göttingen EPIZ, die Contigo Fairtrade GmbH, der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Göttingen, die Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen  und das Weltladencafè Göttingen Mitglied sind. Das Programm bringt Interessierten das Thema Fairtrade, also fairer Handel sowie nachhaltig leben und konsumieren, auf unterschiedlichste Weise nahe. Das Spektrum reicht von Flohmärkten in der Südstadt über Info-Veranstaltungen und Stadtrundgänge bis hin zu Spielenachmittagen. Zu den engagierten Akteur*innen zählen Schulen, kirchliche Organisationen, Initiativen und regionale Unternehmen.

Projekt „Die Südstadt schenkt“

Eines der Highlights der Fairen Woche 2021 ist das Projekt Die Südstadt schenkt. Es wurde beim  Projekt-Wettbewerb zum Klimaplan Göttingen 2030 prämiert. Dabei stellen am 18. und 19. September Anwohner*innen in der Südstadt von 10.00 bis 16.00 Uhr wie bei einem Flohmarkt nicht mehr gebrauchte, aber noch zu gebrauchende Gegenstände in Kisten vor ihre Häuser. Passant*innen können die Waren - seien es Bücher, Haushaltsgeräte oder Spielzeug - kostenlos mitnehmen und ihnen so ein zweites Leben schenken. So macht es das Projekt möglich, Ressourcen zu schonen und Abfall zu reduzieren.

 

 

POL-HI: Alkoholisierter Kraftfahrzeugführer in Groß Düngen

Bad Salzdetfurth / Groß Düngen (erb) - Am 08.09.2021, gegen 23:35 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Bad Salzdetfurth in der Hildesheimer Straße in Groß Düngen einen 33-jährigen Mann auf seinem Elektrokleinstfahrzeug / Elektroroller. Hierbei stellten die Beamten fest, dass der Bad Salzdetfurther unter dem Einfluss von Alkohol zu stehen schien. Ein durchgeführter Atemalkoholtest erhärtete diesen Verdacht: Die Alkoholisierung betrug rund 0,7 Promille. Nach Verbringung zur einer Polizeidienststelle und Durchführung einer gerichtsverwertbaren Alkoholmessung wurde ihm das weitere Führen seines Gefährts vorübergehend untersagt. Ihn erwartet nun ein erhebliches Bußgeld.



POL-NOM: Rauchentwicklung

37170 Uslar, Am Kirchberg, Mittwoch, 08.09.2021, 19:15 Uhr

USLAR (sin) - Aufgrund eines technischen Defekts an einer Ölheizung kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Durch die Feuerwehr konnte das Problem schnell behoben werden. Es entstand weder Gebäudeschaden noch war eine Gesundheitsgefahr für Anwohner vorhanden.

 

 

POL-NOM: Verkehrsunfall mit verletzten Personen

37191 Katlenburg-Lindau, K 414 zwischen Suterode und Levershausen, Mittwoch, 08.09.2021, 19:58 Uhr

NORTHEIM(sin) - Ein 67-jähriger Katlenburger befuhr mit seinem Pkw die K414 aus Suterode kommend in Richtung Levershausen. Ein 21-Jähriger aus Kalefeld befuhr mit einem Motorrad die Gegenrichtung. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Motorradfahrer auf die Gegenfahrbahn und stieß anschließend frontal mit dem Pkw zusammen. Hierbei wurde der 21-Jährige schwer und der 67-Jährige leicht verletzt. Beide Personen wurden in Krankenhäuser verbracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 22.000 EUR. Die Feuerwehr und die untere Wasserbehörde waren aufgrund auslaufender Betriebsstoffe mit vor Ort. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Strecke war knapp zwei Stunden voll gesperrt.

 

 
 
 
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