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POL-NOM: Hindernis auf Fahrbahn übersehen - gestürzt

Einbeck, L487, Donnerstag, 10.09.20, 07.25 Uhr

EINBECK (schw) - Am Donnerstag, 10.09.20, 07.25 Uhr befuhr ein 16-jähriger Einbecker mit seinem Kleinkraftrad Malaguti die L 487 in Höhe des Pumpspeicherwerks Erzhausen. Aufgrund eines Löscheinsatzes der Feuerwehr wurde für die Löscharbeiten über die L487 eine Schlauchbrücke verlegt. Diese Schlauchbrücke bemerkte der 16-jährige zu spät, überfuhr diese mit nicht angepasster Geschwindigkeit und kam in der Folge zu Fall. Durch den Sturz zog sich der Einbecker leichte Verletzungen zu und wurde dem Krankenhaus Bad Gandersheim zugeführt



 

Niedersachsen verlängert Geltungsdauer der Corona-Verordnung bis zum 30. September

Geänderte Regeln für Messen und das Prostitutionsgewerbe

Angesichts des weiterhin dynamischen Infektionsgeschehens verlängert die Niedersächsische Landesregierung die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen bis zum 30. September. Die Änderungsverordnung, die die neue Geltungsdauer enthält, tritt am Samstag, den 12. September, in Kraft.

 

Damit bleibt Niedersachsen bei seiner vorsichtigen Linie im Umgang mit dem Virus. 

 

Die Änderungsverordnung, die am morgigen Samstag in Kraft tritt, enthält neben der Verlängerung der Geltungsdauer im Wesentlichen zwei weitere Schwerpunkte:

 

1.    Regelungen für Messen

Die Verordnung des Landes sieht weiterhin vor, dass die Durchführung von Messen, Kongressen und gewerblichen Ausstellungen grundsätzlich bis zum 30. September 2020 untersagt ist. Derartige Veranstaltungen können jedoch von den zuständigen Behörden zugelassen werden, wenn die Veranstalter ein überzeugendes Hygienekonzept vorlegen.  In dem Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die

1.    die Zahl von Personen auf der Grundlage der jeweiligen räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern,

2.    der Wahrung des Abstandsgebots nach § 1 dienen,

3.    Personenströme einschließlich Zu- und Abfahrten steuern und der Vermeidung von Warteschlangen von Personen dienen,

4.    das Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, und von Sanitäranlagen sicherstellen und

5.    sicherstellen, dass Räume möglichst durch die Zufuhr von Frischluft gelüftet werden.

 

2.    Regelungen für das Prostitutionsgewerbe

Die Straßenprostitution und sogenannte Prostitutionsveranstaltungen sind nach der jetzt beschlossenen Änderung der Corona-Verordnung untersagt. Der Betrieb von Prostitutionsstätten und Prostitutionsfahrzeugen (also von Bordellen und sogenannten Lovemobilen) ist nach entsprechenden Entscheidungen des OVG Lüneburg und den Verabredungen der Nordländer unter strengen Auflagen erlaubt.

 

Zu diesen Auflagen gehören:

·         Eine vorherige telefonische oder elektronische Terminvereinbarung

·         Die Dokumentation der Kontaktdaten der Kundinnen und Kunden unter Überprüfung amtlicher Ausweisdokumente

·         Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für die Betreiberin oder den Betreiber der Prostitutionsstätte oder des Prostitutionsfahrzeugs während des gesamten Aufenthalts

·         Die Ergreifung von infektionsschützenden Maßnahmen auf der Grundlage eines Hygienekonzeptes

·         Ein Alkoholverbot und ein Verbot von stimulierenden Substanzen in der Prostitutionsstätte oder im Prostitutionsfahrzeug 

·         Eine Beschränkung der Personenzahl in der Räumlichkeit, in der die Dienstleistung angeboten wird, auf zwei Personen.

Auch die Prostitutionsvermittlung ist unter Auflagen erlaubt, wenn

·         eine Vermittlung von Prostituierten sowie Kundinnen und Kunden nur nach vorheriger telefonischer oder elektronischer Terminvereinbarung erfolgt

·         die Vermittlerin oder der Vermittler die Kontaktdaten der Kundin oder des Kunden sowie die Adresse, an der die sexuellen Dienstleistungen angeboten werden, dokumentiert. Auch hier sind die Angaben durch Vorlage amtlicher Ausweisdokumente mit Bild zu überprüfen.

·         Kundinnen, Kunden und Prostituierte während der Inanspruchnahme der sexuellen Dienstleistung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Waschgelegenheiten und Mittel zur Handdesinfektion zur Verfügung stehen.



Kreistagsentscheidungen LK Holzminden

Bei der letzten Kreistagssitzung wurden verschiedene Themen behandelt, die nahezu alle einstimmig von den Abgeordneten verabschiedet wurden. In einer Grundsatzrede stellte Landrat Michael Schünemann zudem den Haushaltsentwurf für 2021 vor. Dieser soll im Plan Verluste in Höhe von 12,9 Mio. Euro ausweisen. Als Folge davon wird gegenwärtig ein Haushaltssicherungskonzept erarbeitet, dass in der vorgeschlagenen Planung eine nachhaltige längerfristige Konsolidierung zusammen mit allen Mitarbeitern entwickeln soll. „Werfen Sie einen kritischen, aber landkreisorientierten Blick auf die Zahlen und Produkte“, empfahl der Landrat.  

Berufung des Kreisbaurates/Änderung der Satzung

Ab Dezember wird es in der Kreisverwaltung wieder einen Kreisbaurat geben. Das hat der Kreistag einstimmig beschlossen. Als Bewerber hatte sich Ralf Buberti im entsprechenden Verfahren durchgesetzt. Buberti ist derzeit noch Dezernent beim Landkreis Northeim und wird voraussichtlich Anfang Dezember seinen Dienst als Beamter auf Zeit im Landkreis Holzminden antreten. Die Wahl des Kreisbaurates durch den Kreistag erfolgte einstimmig. Zuvor musste noch die Hauptsatzung und die Geschäftsordnung geändert werden, unter anderem, weil diese neben dem Landrat und der Ersten Kreisrätin keine weiteren Beamten auf Zeit zuließen. Auch die Änderungen erfolgten einstimmig.

Gesundheitsamt kann Personal aufstocken

Durch die Corona-Pandemie sind vielfältige zusätzliche Aufgaben auf den Landkreis zugekommen und weiterhin auch mittelfristig zu bewältigen. Nach der Vorgabe vom Bund und dem Land Niedersachsen sind entsprechend der Größenordnung des Landkreises Holzminden 17 Stellen zusätzlich zu besetzen. Bund und Land haben dafür finanzielle Unterstützung zugesagt. Diese Vorgabe folgt auch der Grundsatzentscheidung, das Gesundheitssystem in Deutschland nachhaltig zu stärken. Der Kreistag hat vor diesem Hintergrund einer Aufstockung des Stellenplanes um insgesamt 6,15 zuzüglich zweier Praktikant*innenstellen zugestimmt.

Digitalpakt-Entscheidungen

Beim Digitalpakt geht es darum, die Schulen mit entsprechenden digitalen Mitteln auszustatten, damit der Unterricht stärker mithilfe von Laptops, Tablets und Ähnlichem abgehalten werden kann. Dafür bedarf es aber auch der richtigen Infrastruktur wie beispielsweise eines gut funktionierenden Lan- und WLan-Netzes oder einer guten Systemadministration bei auftretenden Problemen. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich für alle Schulen insgesamt auf etwa 4,7 Mio. Euro, wovon der Bund zwei Mio. Euro bezuschusst. Der Kreistag hat beschlossen, dass für die edv-technische Begleitung und die koordinierende Steuerung jeweils eine Projektstelle bewilligt wird. Darüber hinaus werden für alle weiterführenden Schulen entsprechende Mittel in Höhe von insgesamt 782.000 Euro bewilligt, die zum Ausbau der Infrastruktur und zur Anschaffung von Hardware für alle Schulen in gleicher Höhe verwendet werden. Finanziert wird das Ganze aus bereits vom Bund bewilligten Fördermitteln und aus Eigenmitteln des Landkreises.

Verordnungen zu Naturschutzgebieten genehmigt
Die Verordnungen, die sowohl das Naturschutzgeiet „Heinsener Klippen, Graupenburg“ und „Südlicher Burgberg, Weinberge bei Rühle und Holenberg“ wurden einstimmig beschlossen und genehmigt. Beide Gebiete sind schon seit längerem Flora-Fauna-Habitat-Gebiete Bestandteil des europäischen Natura2000-Schutzgebitsnetzes. Die durch den Kreistag beschlossenen Verordnungen setzen damit den Schutz damit gemäß dem Bundesnaturschutzgesetz in nationales Recht um.      
 
Investitionspaket zur Sportstättenförderung
Der Kreistag hat die Verwaltung damit beauftragt, je einen Förderantrag für die kreiseigenen Sporthallen in Delligsen und Stadtoldendorf für das niedersächsische Förderprogramm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ zu stellen. Politiker aller Fraktionen werteten den Beschluss auch als ein wichtiges Signal in Richtung des Fleckens Delligsen. Die Inhalte des Bildungs- und Betreuungsgipfels befassten sich ausschließlich mit den Schulen und Kitas, nicht aber mit den jeweiligen Sportstätten. Deren Notwendigkeit sei über den Schulsport hinaus von großer Bedeutung für den Vereinssport. Insofern stehe ein Investitionsbedarf unabhängig von Fragen zu den Schulstandorten völlig außer Frage, waren sich die verschiedenen Redner vom Grundsatz her einig.

Eilantrag von Bündnis 90/Die Grünen zur Oberschule Delligsen

Vonseiten der Gruppe Bündnis 90/Die Grünen/Die Linken ist ein Eilantrag zur Oberschule Delligsen eingebracht worden, der zum Inhalt hat, dass die Oberschule im Verbund mit der Oberschule Duingen verbleiben und ein Neubau der Delligser Schule geplant werden solle  Dieser Antrag ist jedoch in erster Instanz nicht vom Kreistag selbst zu entscheiden, sondern wurde von ihm in die Ausschüsse Bildung/Kultur und Sport sowie in den für Finanzen und Gebäudewirtschaft zur weiteren Diskussion verwiesen.



Landkreis Northeim veranstaltet Malwettbewerb

„Mal dich bunt! – Vielfalt und Toleranz im Landkreis Northeim“

Northeim (lpd). Der Landkreis Northeim veranstaltet in Kooperation mit dem Jugendforum des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ einen Mal- und Zeichenwettbewerb zum Thema Vielfalt, Rassismus und Gleichheit. Das Thema ist „Mal dich bunt! – Vielfalt und Toleranz im Landkreis Northeim“. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen die Auseinandersetzung mit der Thematik zu ermöglichen. Fragen wie: „Was bedeutet Vielfalt?“, „Wie stellt ihr euch eine gerechte Welt vor?“ oder auch „Was sind eure Wünsche und Vorstellungen einer idealen Gesellschaft?“ könnten in der Gruppe besprochen werden, um dann als Inspiration für die Bilder zu dienen.

Der Wettbewerb richtet sich an Kindergärten, Grundschulen, weiterführende Schulen und Jugendpflegen im Landkreis Northeim. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 14 Jahren, die in drei Altersgruppen aufgeteilt werden. Je Altersgruppe werden vier Bilder ausgewählt, für welche die einsendende Einrichtung ein Preisgeld erhält. Für die Erstplatzierten gibt es 400 Euro, die Zweiten erhalten 200 Euro, für den dritten Platz gibt es 100 Euro und 50 Euro für die Viertplatzierten.

Der Einsendeschluss ist am 31. Oktober 2020. Die Bilder sind einzusenden an den Landkreis Northeim, Fachbereich 32 – Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz -, Medenheimer Straße 6/8 in 37154 Northeim. Die Teilnehmenden werden gebeten zusätzlich den Namen der Einrichtung und die Kontaktadresse, gegebenenfalls Klasse und Ansprechpartner*in sowie Name und Alter der Teilnehmenden gesondert zu übersenden.



1000. Grüne Hausnummer für energieeffizientes Sanieren und Bauen in Niedersachsen geht an Familie Olbers aus Geestland

Hannover, den 10.09.2020: Die Grüne Hausnummer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen findet immer weitere Verbreitung. Am Donnerstag, dem 10.09.2020 hat Umwelt-Staatssekretär Frank Doods die 1000. Grüne Hausnummer an Anna-Lena und Steffen Olbers aus Geestland verliehen. Die Auszeichnung können Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohngebäuden erhalten, die ihre Häuser über den gesetzlich vorgeschriebenen Standard hinaus energiesparend saniert oder gebaut haben.

Umwelt-Staatssekretär Frank Doods zeigt sich erfreut über den Erfolg der Grünen Hausnummer: „Dass wir in Niedersachsen mittlerweile schon 1.000 Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer auszeichnen konnten zeigt, dass klimafreundliches Bauen und Sanieren in hohem Maße attraktiv ist. Gerade bei Neubauten ist es wichtig, höchste Effizienzstandards anzustreben. Denn um einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand bis 2050 zu erreichen müssen Neubauten besonders effizient sein und die gesetzlichen Vorgaben weit übertreffen. Das haben die Eheleute Olbers bestens umgesetzt! Ihr neues KfW-Effizienzhaus 40 benötigt rund halb so viel Energie wie ein Neubau nach gesetzlichem Mindeststandard. Sie leisten somit einen besonders nachhaltigen Beitrag für den Klimaschutz!"

Die Grüne Hausnummer wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) jeweils gemeinsam mit regionalen Partnern seit rund fünf Jahren vergeben. Inzwischen gibt es die Auszeichnung in 20 Landkreisen und Städten. Der Landkreis Cuxhaven hat 2020 zum ersten Mal die Kampagne durchgeführt und mit rund 30 Bewerbungen eine sehr erfreuliche Nachfrage gehabt.

Neubau mit Holzrahmen und Wärmepumpe
Familie Olbers aus Geestland hat sich beim Landkreis Cuxhaven mit ihrem besonders energieeffizienten Neubau aus dem Jahr 2019 beworben. Sie waren damit die 1000. erfolgreichen Bewerber. Das Haus der Olbers wird mit einer Wärmepumpe beheizt, unterstützt von einer kontrollierten Wohnraumlüftungsanlage.

„Uns war es wichtig, ein nachhaltiges Gebäude zu bauen. Als Zimmermann konnte ich einiges in Eigenleistung erbringen, der Baustoff Holz spielt eine große Rolle. So ist das Haus als Holzrahmenbau errichtet", erklärt Steffen Olbers die Motivation zum Bau des Hauses.

KEAN-Geschäftsführer Lothar Nolte ist ebenfalls hocherfreut über die Entwicklung der Grünen Hausnummer: „Seit nunmehr fünf Jahren läuft die Kampagne und es setzt genau der Effekt ein, den wir uns erhofft hatten: Dass immer mehr Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer mit ihren guten Beispielen für energieeffizientes Bauen und Sanieren zeigen, dass effiziente Gebäude nichts extravagantes sind, sondern nahezu jeder einen Beitrag für mehr Klimaschutz leisten kann."

Hintergrund: Die Grüne Hausnummer in Niedersachsen:
Eigentümerinnen und Eigentümer, die ihren Neubau mindestens als Effizienzhaus 55 fertiggestellt oder ihren Altbau energieeffizient saniert haben, können sich in den teilnehmenden Kampagnenregionen mit der Grünen Hausnummer auszeichnen lassen. Einmal jährlich wird an herausragende Projekte der „Landespreis Grüne Hausnummer" verliehen. Die Auswahl trifft eine Fachjury. Der Landespreis 2020 wird aufgrund der aktuellen Corona-Lage nicht wie in den vergangenen Jahren im Rahmen der Effizienztagung Bauen+Modernisieren vergeben. Es wird eine feierliche Verleihung und Prämierung der Gewinner am 2. November 2020 im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz stattfinden.

Seit Beginn der Kampagne im Herbst 2015 wurden über 1.000 Auszeichnungen gemeinsam mit regionalen Partnern in bisher 20 Kampagnenregionen vergeben.

Alle Informationen zur Grünen Hausnummer unter: www.klimaschutz-niedersachsen.de/gruenehausnummer



 

(LK Hildesheim) Radweg in Warzen gesperrt

Der Rad/Gehweg in Warzen zwischen Am Rettberg/Sportplatz und der Kreuzung „Vor dem Rettberge“/Am Knick/“K 405“ wird an ca. fünf Tagen im Zeitraum von 14.09.20 bis 28.09.2020 für Fußgänger und Radfahrer gesperrt.

Die Fußgänger werden vor der Arbeitsstelle aus beiden Richtungen auf die andere Straßenseite geleitet. Grund der Arbeiten ist die Erneuerung des Radweges im Auftrag der Straßenmeisterei Gronau.



„Warum ist Mama traurig?“ Bilderbuch soll Fachkräfte im Umgang mit betroffenen Kindern sensibilisieren

Northeim (lpd). Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Etwa jede 4. Frau und jeder 8. Mann sind im Laufe des Lebens von einer Depression betroffen. Seit etwa einem Jahr gibt es das Bündnis gegen Depression auch in Südniedersachsen. Im Rahmen dieses Bündnisses befasst sich eine Arbeitsgruppe mit den Auswirkungen, die Depressionen oder andere psychische Erkrankungen von Eltern auf deren Kinder haben.

Kinder verstehen nicht, warum ihre Mama oder ihr Papa häufig so traurig sind und geben sich mitunter sogar selbst die Schuld: „Mama ist so traurig, weil ich böse war!“

Mit der Aktion „Warum ist Mama traurig“ sollen pädagogische und medizinische Fachkräfte sensibilisiert und ermutigt werden, mit Kindern über das Thema zu sprechen. Das gleichnamige Buch von Susanne Wunderer aus dem Mabuse-Verlag thematisiert die Situation der Kinder auf sehr ansprechende Weise. Die Bücher werden deshalb an alle Kindergärten, Kinderärzte und Familienzentren im Kreisgebiet verteilt. Auch der Landkreis wird je ein Exemplar an die Kindertagespflegepersonen weiterreichen.

Das Bilderbuch enthält auch einen Aufkleber mit Informationen zu den Beratungsstellen im Landkreis Northeim. Alle dort aufgeführten Fachstellen sind gut miteinander vernetzt und können betroffene Eltern oder auch andere Kontaktpersonen beraten, unterstützen und über Hilfsangebote informieren.

„Wir möchten, dass Kinder sich besser verstanden fühlen und betroffene Eltern ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen“ erläutert Anja Kremser-Hellwig von der Anlaufstelle Frühe Hilfen. Denn Depressionen sind behandelbar, so eine wichtige Aussage des Bündnisses gegen Depression. 

Die Aktion soll ausgeweitet und auch Grundschulen und weitere Institutionen mit kostenlosen Büchern ausgestattet werden. Dazu werden allerdings noch Sponsoren gesucht. Wer unterstützen möchte, kann sich an Elke Witt vom Deutschen Kinderschutzbund e. V. in Northeim (Tel.: 05551 988815) wenden.



 

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim Aktuelle Fallzahlen vom 11. September

Northeim (lpd). Aktuell sind 181 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag sind damit zwei neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden.

169 Personen – fünf mehr als am Montag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Bei den Neufällen handelt es sich um eine männliche und eine weibliche Person fortgeschrittenen Alters. Bei beiden Personen konnte der Ansteckungsweg derzeit nicht ermittelt werden. Die Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Personen klagen über Fieber und Kopfschmerzen.

Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.

Damit sind im Landkreis Northeim derzeit sechs akut infizierte Personen bekannt.



POL-HM: Polizeiausstellung im Kunstkreis jetzt öffentlich
"Freunde. Helfer. Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik"

 

Am 7. September fand im Kunstkreis Hameln die offizielle Ausstellungseröffnung der Wanderausstellung "Freunde. Helfer, Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik" statt. Wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7452/4700138

Nachdem in dieser Woche bereits zwei Demokratieschutzgespräche mit Sönke Koß (Schulleiter AEG) und Gabriele Lösekrug-Möller (ehemalige Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium) in den Räumlichkeiten des Kunstkreises geführt wurden, wird die Reihe der Sonderveranstaltungen in der nächsten Woche fortgesetzt: * Montag, 14.09.2020, 18.00-19.30 Uhr, Ausstellungsführung "Polizei in der Weimarer Republik" * Dienstag, 15.09.2020, 19.00-21.00 Uhr, Vortrag Bernhard Gelderblom "Die Hamelner Polizei in der Zeit der Weimarer Republik" *       Mittwoch, 16.09.2020, 17.00-18.30 Uhr, Dialogpartner:  Sylvia Büthe (Kirchenkreisjugend-wartin Evangelische Jugend Hameln-Pyrmont) * Donnerstag, 17.09.2020, 18.00-19.30 Uhr, Ausstellungsführung "Polizei im Weserbergland" mit Bernhard Gelderblom

Ab dem 14. September werden die ersten Schulklassen die Ausstellung besuchen.

Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden lädt herzlich zur Teilnahme ein.

Aufgrund der Corona-Einschränkungen ist die Platzzahl eingeschränkt. Es wird um eine telefonische Anmeldung (Tel.: 05151/933-259; Frau Kalmbach bzw. 0151/16728624) gebeten.

Die allgemeinen Öffnungszeiten des Kunstkreises sind: Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag 10-13 Uhr, sowie Donnerstag 16-19 Uhr und Sonntag 11-14 Uhr. Für Einzelbesucher ohne vorherige Anmeldung.

Weitere Informationen zu den Demokratieschutzgesprächen gibt es hier: http://republikpolizei.de/archive/6332

Land hilft Luftfahrtindustrie mit Konjunkturprogramm

Althusmann: Luftfahrtförderung wird verdoppelt

Mit dem Sonderprogramm Luftfahrtindustrie aus dem Corona-Nachtragshaushalt will das Wirtschaftsministerium eine der innovativsten Branchen des Landes sicher durch die Corona-verursachte Krise bringen. Insgesamt 20 Millionen Euro stehen für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie integrierte Technologieprojekte bis 2022 bereit. Damit verdoppelt das Land die für die rund 260 niedersächsischen Luftfahrtunternehmen bereits geplanten Fördermittel auf insgesamt 40 Millionen Euro. 

Die Luft- und Raumfahrtbranche (LuR) mit über 30.000 Beschäftigten in Niedersachsen ist eine Schlüsseltechnologie mit hohem Innovationspotential und von besonderer strategischer Bedeutung für das Land. Denn die Innovationen aus Forschungs- und Technologieprojekten in der Luftfahrt fließen nicht nur in neue Flugzeuge und unbemannte Flugobjekte (Drohnen), sondern erzielen einen hohen technologischen Transfer in anderen Branchen und Fachgebieten wie Automobilbau, Windkraft, Maschinen- und Anlagenbau.

Althusmann: „Vor allem das Ziel ‚Grünes Fliegen' treibt die Entwicklung an. Das macht die Branche zum Innovationstreiber für die gesamte Mobilitätswirtschaft. Wichtige Themen wie Leichtbau, neue Werkstoffe wie Carbon, oder neue Antriebstechniken, werden von der Luftfahrtbranche entscheidend weiterentwickelt. Deshalb ist es von höchster Wichtigkeit, dass die Luftfahrtindustrie gut durch die Krise kommt und den Neustart der niedersächsischen Wirtschaft mit vorantreibt." 

Regionale Schwerpunkte der LuR Niedersachsen sind Braunschweig, Hannover und Nord-Niedersachsen. Im niedersächsischen AeroSpacePark in Trauen wurde kürzlich der Grundstein für die Erforschung und Errichtung neuartiger Raumfahrttechnologien gelegt. Hier sollen nicht nur Raketenbrennstoffe getestet, sondern auch neuartige Satellitenantriebssysteme entwickelt werden. Dieser Standort wird auch Start-Ups zur Verfügung stehen. 

Hintergrund Luft- und Raumfahrtindustrie (LuR)

Die Schwerpunktregion Nord-Niedersachsen umfasst das Airbuswerk in Stade, die Werke von Premium Aerotec in Nordenham und Varel sowie die dort integrierte Zuliefererindustrie. Der Fokus liegt auf der industriellen Fertigung und Entwicklung von Flugzeugkomponenten und -strukturen. Leuchtturmprojekt der Region ist das CFK (Carbon)-Valley Stade. Stade ist schon heute der bedeutendste Fertigungsstandort für CFK-Leichtbaustrukturen in Europa. Das in Stade aufgebaute Netzwerk bringt CFK-Akteure aus verschiedenen Branchen zusammen.

Die LuR-Schwerpunktregion Hannover ist vor allem im Logistik-, IT- und Dienstleistungssektor stark. Mit dem Flughafen Hannover-Langenhagen verfügt Niedersachsen über eine leistungsstarke Infrastruktur und internationale Marktzugänge. Für die gesamtwirtschaftliche Bedeutung steht insbesondere der Airport Business Park, ein Magnet für Ansiedlungsprojekte über die Branchengrenzen hinaus. Allein am Flughafen Hannover und seinen Anrainern sind rund 8.000 Personen beschäftigt. Neben dem Luftverkehrswesen sind Wartung-Reparatur-Betrieb eine tragende Stütze der LuR-Region. 

Das Zentrum der LuR-Region Braunschweig ist der Forschungsflughafen, dessen regionales Netzwerk von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden eine einzigartige Konzentration von LuR-Kompetenzen darstellt. Im Fokus stehen Anwendungen aus den Bereichen Luftsicherheit, Telematik, Navigation und Simulation. Aufgrund der regionalen Wirtschaftsstruktur ist zudem ein branchenübergreifender Wissens- und Technologietransfer, insbesondere zum Automobil- und Eisenbahnsektor, in vorbildlicher Art und Weise gegeben.



Jugendhilfeausschuss tagt am 17. September

Am Donnerstag, 17. September 2020, tagt der Jugendhilfeausschuss um 16.00 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses der Stadt Göttingen.


Inhaltlich wird sich der Ausschuss unter anderem mit Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung (§ 79a SGB VIII) des Landesjugendamtes Niedersachsen für niedersächsische Jugendämter, der Förderung der Jugendarbeit in den Ortsteilen 2020 und der Förderung der Schularbeitendienste freier Träger im Schuljahr 2020/21 befassen.


Anwesende Einwohnerinnen und Einwohner können Fragen an die Ausschussmitglieder und die Verwaltung zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu anderen Angelegenheiten der Stadt stellen. Die Beantwortung der Fragen findet möglichst nicht später als 18.00 Uhr für eine halbe Stunde statt.



Sozialausschuss tagt am 15. September 2020

Die nächste Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration, Gesundheit und Wohnungsbau findet am Dienstag, 15. September 2020, statt. Die Ausschussmitglieder treffen sich um 16.30 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1 - 4, 37083 Göttingen.  

Folgende Themen sind unter anderem vorgesehen:

  • „Wohnungen in der Groner Landstraße 9, 9a, 9b kaufen, Missstände wirksam bekämpfen" (Antrag der Bündnis90/Die Grünen- und Ergänzungsantrag der FDP-Ratsfraktion)
  • Aktive Arbeitspolitik in der Stadt bezogen auf den Rechtskreis des SGBII
  • Bericht über die 2. Fortschreibung des Integrationsberichts
  • Controllingreport zum 31. Juli 2020


Anwesende Einwohnerinnen und Einwohner können Fragen an die Ausschussmitglieder und die Verwaltung zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu anderen Angelegenheiten der Stadt stellen. Die Beantwortung der Fragen findet möglichst nicht später als 18.00 Uhr für eine halbe Stunde statt.

Während der Sitzung gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen sowie die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Eine Registrierung der Besucherinnen und Besucher der öffentlichen Gremiumssitzung wird vor Ort ausgeführt. Hierfür muss jede Besucherin / jeder Besucher ein vor Ort ausgelegtes Formblatt ausfüllen und dem Sitzungsdienst aushändigen. Diese Unterlagen werden drei Wochen nach der jeweiligen Sitzung vernichtet.



 

Schloss Bevern: „Nächtliches Schloss-Erleben“ bald wieder da !

Öffentliche Premiere mit neuer, LEADER-geförderter Technik soll noch in diesem Herbst erfolgen
Phil Collins, überdimensional groß, flackert über die Wände des Schlossinnenhofs des Weserrenaissance Schloss Bevern. Die Akustik dabei ist bestens, die Bilder des Konzerts ebenso. Die technische Generalprobe überzeugt eindrucksvoll: Das LEADER-Projekt „Nächtliches Schloss - Erleben!" des Landkreises Holzminden ist umgesetzt, die neue und zukunftsweisende Technik – trotz einiger Verzögerungen durch Corona – nun installiert. Bis zum Jahr 2013 gab es regelmäßig Inszenierungen unter dem Titel „Nächtliches Schloss - Erleben!“, dann kamen die Brandschutzauflagen, und das Projekt landete in der Schublade. Jetzt kann die Show in Bevern wieder anlaufen.
„Im weiteren Umkreis gibt es nichts vergleichbares in dieser Dimension“, sagt Boris Schreiber, Bereichsleiter Bildung und Kultur beim Landkreis Holzminden. Christine Bossow, Regionalmanagerin der LEADER-Region und an der Projektentwicklung maßgeblich beteiligt, spricht von einem „Leuchtturmprojekt“ für den Landkreis Holzminden. Möglich machen das die neuesten technischen Entwicklungen, bei denen auch heimische Firmen ihr Know-How mit eingebracht haben. Und es geht noch mehr, wie eben beispielsweise solche Phil Collins-Konzerte, die mit neuester Beamertechnik auf einer Fläche von acht mal zehn Metern übertragen werden können.
Nach der Stilllegung wegen der Branschutzauflagen hatte es mehrere Anläufe zu einer Reaktivierung der Schlossshow gegeben. Entschieden und umgesetzt wurde lange Zeit allerdings nichts. „Mit neuester LED-Technik müsste das doch möglich sein“, hatte sich Boris Schreiber, seit 2017 für den Bereich Bildung und Kultur beim Landkreis Holzminden verantwortlich, dann gedacht. Und auch in der Arbeitsgruppe „Schloss Bevern 2030“ gab es ein klares Votum für eine Neuauflage des Nächtlichen Schlosserlebens. Anfang 2019 wurden die Kollegen vom Brand- und Denkmalschutz mit ins Boot geholt. „Ja, das können wir machen“, war nach Prüfung deren Feststellung.
Mithilfe des europäischen LEADER-Programms konnte die dafür notwendige Finanzierung gesichert werden. Insgesamt wurden rund 148.000 Euro investiert, 45 Prozent davon sind Fördermittel.  Das Ergebnis kann sich im wahrsten Sinn des Wortes sehen lassen: „Die neue Anlage ist nichts im Vergleich zu der alten Technik“, findet Schreiber. Sie überzeuge nicht nur optisch und akustisch, sondern benötige im Vergleich zur alten auch nur einen Bruchteil der Energie. „Und das alles im Einklang mit dem extra angefertigten Brandschutzkonzept, so Schreiber.
Wie geht es nun weiter? Zunächst soll eine Vorpremiere mit geladenen Gästen stattfinden, eine richtige Premiere für die Öffentlichkeit ist noch für diesen Herbst geplant. Weil alles Open Air und mit ausreichend Platz im Schlosshof stattfindet, ist das unter den derzeitigen Bedingungen möglich. Die Zuschauer können sich dementsprechend auf eine außergewöhnliche Show dank modernster LED-Technik freuen, bei der Augen und Ohren etwas zu sehen und zu hören bekommen. Und vielleicht gibt es ja schon bald ein Wiedersehen mit Phil Collins.



Bei der Kreisvolkshochschule in Einbeck Englisch für Frühaufsteher

Northeim/Einbeck (lpd). Der Kurs „Englisch für Frühaufsteher“ startet ab dem 17. September bei der Kreisvolkshochschule in Einbeck. „English for early birds“ ist ein frischer Englischkurs für alle, die gern früh aufstehen.

Der Kurs ist für die gedacht, bei denen es schon eine Weile her, dass sie Englisch gesprochen haben, oder für die, die Englisch neu lernen wollen. Anhand eines Lehrbuchs werden Inhalte besprochen, Vokabular und Grammatik erläutert, so dass die Teilnehmenden mit der Sprache vertraut werden.

Der Kurs findet an zwölf Terminen jeweils von 9 bis 10:30 Uhr in den Räumen der Kreisvolkshochschule, Hullerser Straße 19, in Einbeck statt. Anke Kronauer leitet den Kurs. Die Teilnehme kostet 67,20 Euro. Anmeldungen bitte schriftlich an die Kreisvolkshochschule oder online unter kvhs-northeim.de.



 

POL-NOM: Zeugenaufruf (Ehepaar)nach Unfallflucht/Einkaufswagen gegen PKW

(Me) Bad Gandersheim, Neue Str. 31, Parkplatz Kik bzw. Aldi Markt. Zeit:Donnerstag, 10.September 2020, gegen 14.40 Uhr. Gesucht wird ein Ehepaar, die beobachteten, wie eine männl. Person mit einem Einkaufswagen hantierte und der Einkaufswagen gegen einen geparkten blauen Opel Corsa stieß. Das nun gesuchte Ehepaar meldete ihre Beobachtung einer Kik-Verkäuferin. Sie hinterließen jedoch nicht ihre Personalien und gingen weiter zur Drogerie Rossmann. Dieses Ehepaar wird nun vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim (Tel. 05382 919200) als Zeugen gesucht und es wird gebeten, sich zu melden. Ermittlungen bzgl. Verkehrsunfallflucht wurden aufgenommen.



Zahlreiche Kreisstraßen werden ausgebessert – geänderte Termine -

Baustellenampeln regeln den Verkehr, aber auch kurzfristige Vollsperrungen möglich

Landkreis Hildesheim (lps/3). Auch in diesem Herbst lässt der Landkreis Hildesheim wieder an mehreren Abschnitten der Kreisstraßen bauliche Erhaltungsmaßnahmen und Oberflächenbehandlungen durchführen.
Auf folgenden Strecken kann es in der nächsten Zeit zu Beeinträchtigungen durch kurzfristige Vollsperrungen einzelner Streckenabschnitte kommen; aber auch zu Rückstaus beispielweise durch Baustellenampeln. Umleitungen sind jeweils ausgeschildert. Busse und Rettungsfahrzeuge können den Baustellenbereich jederzeit passieren.
K 209 Ortsdurchfahrt Garbolzum
K 215 Ortsdurchfahrt Mölme
K 315 Ortsdurchfahrt Wehrstedt
K 317 zwischen Evensen und Bodenburg
K 408 zwischen Brüggen und Wettensen
K 423 Ortsdurchfahrt Sehlde
K 520 zwischen Bledeln und Algermissen
K 521 zwischen Lühnde und Bolzum



POL-HM: Schwerer Verkehrsunfall auf der B 1 Gem. Coppenbrügge OT Marienau. Frotalzusammenstoß zweier Kfz. Eine Frau verstirbt, drei Männer werden schwer verletzt.

Am Do., 10.09.20, gegen 17:30 Uhr, ereignet sich auf der B 1, kurz nach dem Ortsausgang Marienau, ein Frontalzusammenstoß zwischen einem VW Golf u. einem DB Sprinter. Aus bisher ungeklärter Ursache gerät der in Richtung Hemmendorf fahrende VW, in einer leichten Linksbiegung, plötzlich auf den Gegenfahrstreifen. Hier stößt er mit dem entgegenkommenden Transporter zusammen. Der VW ist besetzt mit einem Ehepaar aus Hemmendorf. Die 80-jährige Beifahrerin verstirbt noch an der Unfallstelle. Ihr 81-jähriger Ehemann wird schwerst verletzt dem Sana-Klinikum zugeführt. In dem Sprinter werden Vater, 53 J. und Sohn 28 J. aus Hemmendorf, ebenfalls schwer verletzt. Sie werden der Helios-Klinik in Hildesheim zugeführt. An den beiden Fahrzeugen entsteht wirtschaftl. Totalschaden von geschätzt ca. 42.000 Euro. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Es gibt Hinweise auf einen akut aufgetretenen Krankheitsfall bei dem 81-jährigen Golf-Fahrer. Sein Führerschein wird beschlagnahmt, eine Blutprobe entnommen. Die B1 war für ca. vier Stunden, bis ca. 21:20 voll gesperrt.

Über 50 Kameraden der FFW Coppenbrügge u. Bisperode waren alarmiert bzw. im Einsatz; dazu ein Notarzt und drei RTW.



POL-HI: Zeugenaufruf nach Motorradunfall am "Roten Berg" - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort/Fahrlässige Körperverletzung

Diekholzen (bli) - Ein 18-jähriger aus Delligsen befährt mit seinem Leichtkraftrad am 10.09.2020, gegen 18.45 Uhr, die Landesstraße 485 aus Richtung Sibbesse in Richtung Diekholzen. Im Bereich eines geraden Fahrbahnverlaufes vor der Steigungsstrecke des "Roten Berges" kommt dem 18-jährigen ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer mit seinem Pkw entgegen, welcher derart mittig auf der Fahrbahn fährt, dass der 18-jährige mit seinem Leichtkraftrad ausweichen muss, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Im weiteren Verlauf des Ausweichmanövers kommt der Leichtkraftradfahrer zu Fall und stürzt in einen angrenzenden Graben. Der 18-jährige Delligser verletzt sich dabei schwer und wird mit einem Rettungswagen in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht. An seinem Fahrzeug entsteht Sachschaden.

Der Fahrzeugführer des Pkw entfernt sich vom Unfallort, ohne die erforderlichen Feststellungen zu seinem Fahrzeug und seiner Person zu ermöglichen. Ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung wurde eingeleitet.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hildesheim unter der Rufnummer: 05121 / 939-115 zu melden.



POL-NOM: Verkehrsunfallflucht mit Personenschaden

Bad Gandersheim, Auf dem Salzberge 3. Am Donnerstag gegen 17:00 Uhr , hat ein bislang unbekannter Fahrzeugführer vor der oben genannten Wohnanschrift ein Kind angefahren. Anschließend entfernte sich der Verursacher vom Unfallort, ohne erste Hilfe oder schadensregulierende Maßnahmen zu treffen. Beim Kraftfahrzeug soll es sich um einen blauen Kombi handeln. Das Kind verletzte sich leicht. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Gandersheim ( Tel. 05382 91920-0) zu melden.



Eilantrag gegen Beschränkungen der coronabezogenen Versammlung am 12. September abgelehnt

10. Kammer bestätigt Auflagen der Polizeidirektion zum Infektionsschutz

Das Verwaltungsgericht hat mit Beschluss vom heutigen Tage einen Eilantrag gegen die dem Infektionsschutz dienenden Auflagen für die am Samstag, den 12. September 2020, geplante Versammlung abgelehnt.

Die Polizeidirektion hatte den Veranstaltern am 9. September 2020 Beschränkungen zum Infektionsschutz erteilt. Hierzu zählen die Einhaltung von Mindestabständen von eineinhalb Metern zwischen Versammlungsteilnehmern und fünf Metern zu Rednern, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Teilnehmer, die nicht unter Einhaltung der Abstandsvorschriften sitzen sowie für Ordner. Personen, die durch ein ärztliches Attest von der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung freigestellt sind, hat die Polizei als Ordner ausgeschlossen.

Gegen diese Beschränkungen hat die Antragstellerin am 10. September 2020 um vorläufigen Rechtsschutz nachgesucht. Sie machte im Wesentlichen geltend, dass schon eine epidemische Lage von nationaler Tragweite nicht gegeben sei. Die COVID-19-Pandemie werde von interessierten Kreisen überbewertet und diene der Einschüchterung der Bevölkerung und der Durchsetzung einer obrigkeitsstaatlichen Diktatur. Das Robert-Koch-Institut verbreite wahrheitswidrig überhöhte Infektionszahlen.

Das Gericht hat in seinem Beschluss den Antrag in allen Punkten abgelehnt. Es sei weiterhin von einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite auszugehen. Das Gebot von Mindestabständen, die Pflicht, im Stehen und beim Bewegen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, und die Beschränkungen zum Einsatz von Ordnern seien grundsätzlich geeignet und in der konkret verfügten Form auch verhältnismäßig. Das ergebe sich schon daraus, dass die Antragstellerin die Existenz der Corona-Pandemie bestreite und nach der Erkenntnislage der Polizei die Teilnehmenden bei früheren Versammlungen gegen Beschränkungen zum Infektionsschutz verstoßen hätten. Schon deshalb sei nicht zu erwarten, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Versammlung der Antragstellerin aus eigener Verantwortung oder Verantwortung gegenüber Dritten Maßnahmen zum Infektionsschutz beachten oder selbst ergreifen würden.

Den Beteiligten steht das Rechtsmittel der Beschwerde zum Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zu.



Stärkendes Training für Eltern nach Trennung Angebot der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Osterode

Ein Unterstützungsangebot für getrennt lebende Eltern bietet die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Osterode des Landkreises Göttingen (Erziehungsberatungsstelle) an. Das Elterntraining „Kinder im Blick“ (KiB) richtet sich an Mütter und Väter, die sich nach einer Trennung fragen, wie sie ihre Kinder gut durch diese herausfordernde Zeit begleiten und auch selbst immer wieder neue Kräfte sammeln können.

Es werden zwei Kurse in Osterode am Harz angeboten. Start ist am Dienstag, 22.09.2020, beziehungsweise Montag, 05.10.2020. Es finden jeweils sechs Treffen von 18:00 bis 21:00 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Hauptschule Neustädter Tor, Spritzenhausplatz 9, 37520 Osterode am Harz. Die Kosten betragen 30 Euro pro Person. Information und Anmeldung per E-Mail an krause.s@landkreisgoettingen.de sowie unter Telefon 05522 960-4470
oder -4476. Über Hygienemaßnahmen wird vor Ort informiert.

Getrennt lebende Elternteile stehen vor der Aufgabe, die gemeinsame Sorge für Kinder zu gestalten. Kinder leiden unter den Konflikten, die es seit der Trennung zwischen den Eltern gibt. In zwei parallelen Gruppen (ohne den ehemaligen Partner) werden beim Elterntraining Informationen über die Bedürfnisse der Kinder nach der Trennung, sowie konkrete Hilfestellung und Tipps für Eltern vermittelt. Ziel ist dabei, die Handlungskompetenz der Eltern zu stärken, für Entlastung bei allen Beteiligten zu sorgen und langfristig nutzbare Kompetenzen zu bilden.



Kein Anspruch auf „Homeschooling"

6. Kammer lehnt Eilrechtsantrag einer Schülerin ab

Die Antragstellerin verfolgte mit ihrem Eilrechtsantrag die Befreiung von der Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht zur Ermöglichung der Teilnahme am „Homeschooling". Zur Begründung berief sie sich darauf, dass ihr Vater der Coronavirus-Risikogruppe zuzuordnen sei. 

Das Verwaltungsgericht hat den Eilantrag mit Beschluss vom 10. September 2020 abgelehnt. Zur Begründung führt die Kammer aus, dass eine Befreiung vom Besuch der Schule in besonders begründeten Ausnahmefällen zwar möglich sei, ein solcher im Falle der Antragstellerin aber nicht gegeben sei. Das Vorliegen eines entsprechenden Ausnahmefalls erfordere - gemäß den Vorgaben der Verwaltungsvorschrift des Niedersächsischen Kultusministeriums zur Befreiung vom Präsenzunterricht bei vulnerablen Angehörigen vom 03.09.2020 - unter anderem neben der Glaubhaftmachung der Zugehörigkeit des Angehörigen zu einer Risikogruppe, dass vom Gesundheitsamt für einen bestimmten Zeitraum eine Infektionsschutzmaßnahme an der Schule verhängt wurde. Im Falle der Antragstellerin fehle es an letzterer Voraussetzung. Es sei rechtlich nicht zu beanstanden, dass die Befreiung vom Präsenzunterricht daran geknüpft werde, ob das Gesundheitsamt eine entsprechende Infektionsschutzmaßnahme verhängt habe. Diese Verwaltungspraxis diene in legitimer Weise der Umsetzung der staatlichen Verpflichtung zum Schutze des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit aus Art. 2 Abs. 2 Satz 2 GG. Sofern sie das Vorliegen der Verhängung einer Infektionsmaßnahme an der Schule erfordere, differenziere sie damit in zulässiger Weise zwischen einer (bloß) abstrakten, allgemeinen Gefährdungslage sowie der konkreten Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus im Falle einer bereits nachgewiesenen Neuinfektion seitens des zuständigen Gesundheitsamtes. Die Schule habe bereits besondere Hygieneregelungen, wie beispielsweise die grundsätzliche Maskenpflicht im Schulgebäude, für den Schulbesuch im Schuljahr 2020/2021 aufgestellt. Sofern allerdings trotz dieser Schutz- und Hygienevorschriften die allgemein abstrakte Gefährdungslage im Falle einer nachgewiesenen Neuinfektion und einer hiermit einhergehenden Verhängung einer Infektionsschutzmaßnahme eine Konkretisierung erfahre, ermögliche diese Verwaltungspraxis die Befreiung eines Schülers/einer Schülerin von der Teilnahme am Präsenzunterricht zur Teilnahme am „Homeschooling" für den Zeitraum, für den die Infektionsschutzmaßnahme verhängt worden sei. Eine derart ausdifferenzierte Regelung bringe die widerstreitenden Interessen zwischen der grundsätzlich in Form einer Schulbesuchspflicht bestehenden Schulpflicht (§ 63 Abs. 1 Satz 1 NSchG i.V.m. Art. 4 Abs. 2 NV) und dem staatlichen Schutzauftrag aus Art. 2 Abs. 2 Satz 2 GG sowie - wie im vorliegenden Fall vulnerabler Angehöriger - der Verpflichtung zum besonderen Schutz der Familie aus Art. 6 Abs. 1 GG in verfassungskonformer Weise zu einem möglichst schonenden Ausgleich. 

Den Beteiligten steht das Rechtsmittel der Beschwerde zum Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zu.



Bundesweiter Warntag: Warum es im Landkreis keine zentrale flächendeckende Alarmierung gab – Bundesamt bedient Warn-Apps verspätet

Landkreis Hildesheim (lps/3). Anlässlich des heutigen bundesweiten Warntags sollte zwischen 11 und 11.20 Uhr Probewarnung erfolgen – im Landkreis Hildesheim blieben die Sirenen mit Ausnahme der Stadt Alfeld allerdings stumm. Dies führte zu zahlreichen Nachfragen von Bürgern bei der Kreisverwaltung, auf die noch einmal grundsätzlich eingegangen werden soll. Im Zuge der Einführung der digitalen Alarmierung haben in der Regel die Kommunen ihre Sirenen weitestgehend zur Möglichkeit der Alarmierung ertüchtigt. Für eine zentrale, flächendeckende Auslösung der Sirenen in den Kommunen durch den Landkreis (Untere Katastrophenschutzbehörde) fehlt aber gegenwärtig – wie in anderen Landkreisen auch – die technische Voraussetzung. Daran wird jedoch bereits gearbeitet. Aufgrund dieser Situation konnten die kreisangehörigen Kommunen im eigenen Rahmen entscheiden, ob sie am Warntag teilnehmen sofern ihre Sirenen für die lokale Auslösung von Warnsignalen ertüchtigt sind. Des Weiteren sollte auch über die Bürgerwarn- und Informationsapp BIWAPP eine entsprechende Warnung an die Bevölkerung erfolgen – zentral gesteuert vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über MoWaS (Modulares Warnsystem), zu dem BIWAPP eine Schnittstelle besitzt. Nach Angaben des BBK konnten die von dort eingegebene ursprüngliche Warnung und Entwarnung jedoch aufgrund von Systemüberlastungen - hervorgerufen von nicht abgesprochenen gesonderten Warnungen von Leitstellen aus dem gesamten Bundesgebiet - erst deutlich zeitverzögert erfolgen. Dadurch wurde auch kurzfristig die Schnittstellen von BIWAPP überfrachtet, sodass die App zeitweilig nicht mehr erreichbar war oder abstürzte. Nach Angaben des Anbieters von BIWAPP wurde die Schnittstelle zeitweilig deaktiviert, um die Funktionsfähigkeit wieder herzustellen. Das BBK kündigte eine Ergebnisaufbereitung mit anschließender technischer Überarbeitung an.



Ortsrat Weende/Deppoldshausen tagt am 17. September 2020

Am Donnerstag, 17. September 2020, trifft der Ortsrat Weende/Deppoldshausen um 19.30 Uhr in der Festhalle Weende, Ernst-Fahlbusch-Straße 20, 37077 Göttingen-Weende in einer Sitzung zusammen.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Städtebauliche Vertrag „Wohnpark Junkerberg“, der Bebauungsplan Göttingen-Weende Nr. 61 "Wohnpark Junkerberg" (Abwägung der Anregungen, Satzungsbeschluss) und ein Antrag der Ortsfeuerwehr Weende und des Feuerwehrvereins Alt Weende e.V. auf die Nutzung des Weender Wappens. Thematisiert werden außerdem die Instandsetzung der Hasselquelle sowie eine Nachtabschaltung und Grüne Welle an Lichtsignalanlagen an der Robert-Koch-Straße (Anträge der CDU-Ortsratsfraktion), eine Bordsteinabsenkung im Bereich "Im Hassel", "Ginsterweg" und "Föhrenweg" (Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD im Ortsrat) und ein Zuschussantrag der Stadtbibliothek für die Zweigstelle Weende.

Anwesende Einwohnerinnen und Einwohner haben die Gelegenheit, Fragen an den Ortsrat und die Verwaltung zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu anderen Angelegenheiten der Stadt und des Ortsteils stellen.
Während der Sitzung gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen sowie die Empfehlung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Aufgrund der Abstandregelung werden nur wenige Sitzplätze im Sitzungssaal zur Verfügung gestellt werden können. Wenn die vorhandenen Plätze belegt sind, können keine weiteren Zuhörenden zugelassen werden. Eine Registrierung der Besucherinnen und Besucher der öffentlichen Ortsratssitzung wird vor Ort ausgeführt. Hierfür muss jede Besucherin / jeder Besucher ein vor Ort ausgelegtes Formblatt ausfüllen und dem Sitzungsdienst aushändigen. Diese Unterlagen werden drei Wochen nach der jeweiligen Sitzung vernichtet.



Warntag: Probleme bei der geplanten Warnung
Verzögerung bei der zentralen Auslösung durch den Bund

Die Probewarnung am heutigen Donnerstag hat technische Schwächen bei den Meldewegen auf Bundesebene aufgezeigt. Beim sogenannten Warntag sollten bundesweit um 11:00 Uhr die vorhandenen Warnmittel zeitgleich ausgelöst werden beziehungsweise über die Probewarnung informieren. Das erfolgte nur teilweise. Das wurde im Landkreis Göttingen bei der gemeinsam mit der Stadt Göttingen betriebenen Warn-App KATWARN für Smartphone und Tablet-PC deutlich. Die KATWARN-Meldung wurde verzögert und nicht flächendeckend ausgelöst. Der Hintergrund waren Probleme beim Modularen Warnsystem des Bundes (MoWas); die vom Bund genutzte Warn-App NINA hatte entsprechend mit den gleichen Problemen zu kämpfen.

Die bundesweite MoWaS-Meldung konnte nur verspätet zugestellt werden, teilt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit. Grund dafür sei eine nicht vorgesehene zeitgleiche Auslösung einer Vielzahl von Warnmeldungen über MoWaS gewesen. Das im Vorfeld mit den beteiligten Partnern besprochene Auslösekonzept habe eine reine Auslösung durch den Bund mit MoWaS vorgesehen, wird in einer Pressemitteilung des BBK erläutert. Nachdem die Auslösemechanismen nicht initiiert wurden, hat sich die Kommunale Regionalleitstelle (KRL) in Göttingen zu einer lokalen Auslösung von KATWARN entschlossen, das erklärt die Zeitverzögerung.

Neben KATWARN nutzt der Landkreis grundsätzlich weitere Möglichkeiten zur Warnung der Bevölkerung – über die Landkreis-Webseite, die sozialen Netzwerke (Facebook), per Pressemitteilung an die lokalen Medien (sowie Radio und Fernsehen) oder Lautsprecherdurchsagen. Bei der Vorbereitung auf den Warntag wurde darauf verzichtet, diese eingeübten und leicht aktivierbaren Wege zu nutzen, sie waren nicht Teil der Probewarnung. Der Fokus der Kreisverwaltung lag auf dem Test von KATWARN mit der originären Auslösung auf Bundesebene. In einem Ernstfall hätten die genannten alternativen Warnmittel die Warnung der Bevölkerung gesichert. Auch die Information über Radio und Fernsehen erfolgte heute unbeeinträchtigt.

Sirenen, die in einigen Gemeinden des Landkreises noch existieren, sind für eine zentral gesteuerte Warnung nicht geeignet. Diese können nur für eine gezielte Alarmierung, beispielsweise im Brandfall, genutzt und – zum Teil – auch durch die KRL ausgelöst werden; ansonsten liegen die Sirenen in der Zuständigkeit der Gemeinden. Deshalb war eine Warnung über Sirenen seitens des Landkreises technisch nicht möglich und auch nicht geplant.

Der bundesweite Warntag fand auf Beschluss der Innenminimister von Bund und Ländern statt. Die Ziele waren, die technische Infrastruktur für Warnmeldungen zu testen. Die nun erkannten technischen Probleme lieferten wichtige Erkenntnisse für den Ausbau von MoWaS und die notwendige weitere Abstimmung zwischen den beteiligten Stellen in Bund und Ländern, ist das vorläufige Fazit des BBK. Die Ergebnisse des Warntags würden jetzt aus Kommunen und Ländern zusammengetragen. Sobald mehr Informationen vorliegen, will das BBK informieren.



Ortsrat Geismar berät am 17. September 2020

Am Donnerstag, 17. September 2020, tagt der Ortsrat Geismar um 19.30 Uhr im Clubhaus ‘SC Hainberg e.V.‘, OG, Bertha-von-Suttner-Straße 3-5, 37085 Göttingen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem

  • "Schließung der Sparkassen-Zweigstelle GDA Geismar" (Antrag der BÜNDNIS 90/Die Grünen und SPD im Ortsrat vom 27.02.2020)
  • Bericht der Friedhofsverwaltung - Konzeptvorstellung zur verbesserten Beleuchtung in der Kapelle auf dem Friedhof Geismar
  • Veranstaltungen des Ortsrates Geismar 2020 - Volkstrauertag und Seniorenweihnachtsfeier
  • Zuschussantrag der Werbegemeinschaft Geismar - Treuenhagen e.V. - Redaktionelle Arbeit für das Jahr 2020 zur Aufrechterhaltung des Nachrichtenblattes
  • Zuschussantrag der Stadtbibliothek Zweigstelle Geismar - Aktualisierung und Erneuerung verschlissener Kindermedien
  • Anfrage der SPD- und Bündnis90/Die Grünen-Ortsratsfraktionen - Befestigung der Verbindungsstraße zwischen Schulweg und Neidenburger Weg
  • Anfrage der SPD- und Bündnis90/Die Grünen-Ortsratsfraktionen - Sichere Querung der Kiesseestraße für Radfahrer in Höhe Groscurthstraße

Anwesende Einwohnerinnen und Einwohner haben die Gelegenheit, Fragen an den Ortsrat und die Verwaltung zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu anderen Angelegenheiten der Stadt und des Ortsteils stellen. Während der Sitzung gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen sowie die Empfehlung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Aufgrund der Abstandregelung werden nur wenige Sitzplätze im Sitzungssaal zur Verfügung gestellt werden können. Wenn die vorhandenen Plätze belegt sind, können keine weiteren Zuhörenden zugelassen werden. Eine Registrierung der Besucherinnen und Besucher der öffentlichen Ortsratssitzung wird vor Ort ausgeführt. Hierfür muss jede Besucherin / jeder Besucher ein vor Ort ausgelegtes Formblatt ausfüllen und dem Sitzungsdienst aushändigen. Diese Unterlagen werden drei Wochen nach der jeweiligen Sitzung vernichtet.



Ortsrat Herberhausen trifft sich am 15. September

Am Dienstag, 15. September 2020, tagt der Ortsrat Herberhausen um 20.00 Uhr im Bürgerhaus Herberhausen, Eulenloch 6, 37075Göttingen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Anträge der SPD-Ortsratsfraktion zur Unterstützung des Fördervereins Dorfladen e.V. und zur Aufwertung des Herberhäuser Friedhofs.


Anwesende Einwohnerinnen und Einwohner haben die Gelegenheit, Fragen an den Ortsrat und die Verwaltung zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu anderen Angelegenheiten der Stadt und des Ortsteils stellen.


Während der Sitzung gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen sowie die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Eine Registrierung der Besucherinnen und Besucher der öffentlichen Ortsratssitzung wird vor Ort ausgeführt. Hierfür muss jede Besucherin / jeder Besucher ein vor Ort ausgelegtes Formblatt ausfüllen und dem Sitzungsdienst aushändigen. Diese Unterlagen werden drei Wochen nach der jeweiligen Sitzung vernichtet.



Ortsrat Groß Ellershausen/ Hetjershausen / Knutbühren tagt am 17. September 2020

Am Donnerstag, 17. September 2020, tagt der Ortsrat Groß Ellershausen/ Hetjershausen / Knutbühren um 20.00 Uhr im Hotel ‘Freizeit In‘, Dransfelder Straße 3, 37079 Göttingen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem 

  • die Vorstellung der Geschwindigkeitsmessergebnisse "Brunnenbreite" in Hetjershausen,
  • die Bestellung eines Ortsheimatpflegers für die Ortschaft Hetjershausen,
  • die Wiederherstellung des schnellen Internets in Hetjershausen (Antrag der SPD-Ortsratsfraktion),
  • Änderungen von Baulinien und Baugrenzen (Antrag der CDU-Ortsratsfraktion),
  • der Sachstand zur gerichtlichen Auseinandersetzung zum Anschluss- und Benutzungszwang im Deneweg (Antrag der SPD-Ortsratsfraktion),
  • die Verlegung der Endbushaltestelle Linie 62 (Antrag der CDU-Ortsratsfraktion),
  • die Erweiterung der Strauchabfuhr und
  • die Erweiterung der Stellplätze am Hetjershäuser Weg (Sportplatz) (Anträge der CDU-Ortsratsfraktion).


Anwesende Einwohnerinnen und Einwohner haben die Gelegenheit, Fragen an den Ortsrat und die Verwaltung zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu anderen Angelegenheiten der Stadt und des Ortsteils stellen.


Während der Sitzung gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen sowie die Empfehlung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Aufgrund der Abstandregelung werden nur wenige Sitzplätze im Sitzungsraum zur Verfügung gestellt werden können. Wenn die vorhandenen Plätze belegt sind, können keine weiteren Zuhörenden zugelassen werden. Eine Registrierung der Besucherinnen und Besucher der öffentlichen Ortsratssitzung wird vor Ort ausgeführt. Hierfür muss jede Besucherin / jeder Besucher ein vor Ort ausgelegtes Formblatt ausfüllen und dem Sitzungsdienst aushändigen. Diese Unterlagen werden drei Wochen nach der jeweiligen Sitzung vernichtet.



Verwaltungsgericht überprüft die Rechtmäßigkeit eines Verbots für eine Onlinewerbung

Verlagshaus schaltete auf seiner Internetdomain Anzeige für Zweitlotterie

Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover verhandelt am 16. September 2020 die Klage eines großen hannoverschen Verlagshauses gegen eine Verfügung des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Der Beklagte hat dem Verlagshaus mit der angegriffenen Verfügung untersagt, auf seiner Internetdomain Werbung für eine Zweitlotterie zu schalten. Zur Begründung führte der Beklagte an, dass es sich bei einer solchen Zweitlotterie um unerlaubtes öffentliches Glücksspiel handele, für die daher nicht geworben werden dürfe. Die Klägerin stützt ihre Klage insbesondere auf ihre Pressefreiheit aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG.

Bereits im Jahre 2018 hat die 10. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover eine Klage dieser Zweitlotterie gegen eine Untersagungsverfügung des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport abgewiesen. Der Zweitlotterie wurde darin untersagt, im Internet unerlaubtes öffentliches Glücksspiel in Form von Wetten auf den Ausgang von Lotterien in Niedersachsen zu vermitteln und zu bewerben. Begründet wurde die Entscheidung im Wesentlichen damit, dass die Zweitlotterie unerlaubtes öffentliches Glücksspiel in Niedersachsen vermittele. Der Antrag auf Zulassung der Berufung gegen das Urteil der 10. Kammer wurde vom Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht abgewiesen.



Groner Bürgersprechstunde am 17. September 2020

Am Donnerstag, 17. September 2020, findet von 17.00 bis 18.00 Uhr wieder eine Bürgersprechstunde des Groner Ortsrats im Nachbarschaftszentrum Grone statt. Die Sprechstunde bietet Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, ihre Fragen und Anliegen mit den Ortsratsmitgliedern zu besprechen.


Während der Bürgersprechstunde sind aufgrund der aktuellen Corona-Situation die Regelung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und das Einhalten eines Abstands von mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen zu beachten.


Die Bürgersprechstunde in Grone findet monatlich statt, abwechselnd im Groner Bürgerhaus bzw. im Nachbarschaftszentrum. Die folgende Sprechstunde im Oktober wird dann wieder im Bürgerhaus Grone angeboten.



 

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 10. September 2020, 212 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt.

Diese Fälle verteilen sich auf das gesamte Kreisgebiet wie folgt:

Aerzen

13

Bad Münder

56

Bad Pyrmont

26

Coppenbrügge

8

Emmerthal

8

Hameln

77

Hess. Oldendorf

19

Salzhemmendorf

5

Von den v. g. Fällen gelten 192 Personen als geheilt. 10 Personen sind verstorben.

Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne, davon 0 in stationärer Behandlung.

Diese akut erkrankten Personen verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aerzen


Bad Münder

1

Bad Pyrmont

1

Coppenbrügge


Emmerthal


Hameln

8

Hess. Oldendorf


Salzhemmendorf


Fälle der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne:

Aerzen

2

Bad Münder

4

Bad Pyrmont

19

Coppenbrügge

2

Emmerthal


Hameln

25

Hess. Oldendorf

6

Salzhemmendorf


Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.



Streit um Genehmigung für die Errichtung von acht Windenergieanlagen in der Gemeinde Emmerthal

Ortstermin der 12. Kammer am 15. September 2020

Der Kläger - eine nach § 3 Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz (UmwRG) anerkannte Vereinigung - wendet sich gegen einen Bescheid, mit dem der Beklagte dem Rechtsvorgänger der Beigeladenen eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb von acht Windenergieanlagen erteilt hat.

Der Kläger trägt vor, der Beklagte habe es unterlassen, eine fehlerfreie Umweltverträglichkeitsprüfung vorzunehmen. Allein aus diesem Grund sei die immissionsschutzrechtliche Genehmigung aufzuheben. Dem Vorhaben der Beigeladenen stünden außerdem öffentliche Belange des Naturschutzes, des Landschafts- und Denkmalschutzes sowie wasserrechtliche Belange entgegen. Das Vorhaben halte die erforderlichen Sicherheitsabstände zu dem in der Nähe gelegenen Umspannwerk, zu den in der Nähe gelegenen Freileitungen und der im Osten verlaufenden Bahnstrecke Emmerthal-Grohnde-Kemnade nicht ein. Dadurch werde das Stromversorgungssicherheitskonzept des nahe gelegenen Kernkraftwerks Grohnde geschwächt und das Bahnpersonal gefährdet. Der Beklagte habe es auch unterlassen, die Auswirkungen der geplanten Windenergieanlagen auf die seismologische Erdbebeninstrumentierung des Kernkraftwerks, auf die Radarortung von Flugkörpern und auf die Richtfunkstrecken für das Umspannwerk zu untersuchen. Auch sei die Standsicherheit der Windenergieanlagen nicht nachgewiesen. Zudem sei die der Genehmigung zugrundeliegende Schallimmissionsberechnung unrichtig.

Die mündliche Verhandlung beginnt um 10:00 Uhr in der Börryer Straße (L424) in 31860 Emmerthal, OT Latferde, am nordwestlichen Ortseingang. Nach einer eventuell durchzuführenden Ortsbesichtigung soll die Verhandlung im Rathaus der Gemeinde Emmerthal fortgesetzt werden.

Az.: 12 A 6994/17



Corona-Testangebot für 100.000 Beschäftigte an Schulen - Tonne: „Weiterer Baustein zur Sicherheit an niedersächsischen Schulen"

Bis zu den Herbstferien können sich die rund 100.000 Lehrkräfte und Schulleitungen sowie die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zweimal auf SARS-CoV-2 testen lassen. Das hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Donnerstag dem 10.9 mitgeteilt. Für diese Testungen einschließlich Laborauswertungen stellt das Land rund 11 Millionen Euro aus dem Sondervermögen zur Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bereit, erklärte der Minister auf einer Pressekonferenz mit dem Hauptgeschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KNN), Thorsten Schmidt.

 

Kultusminister Tonne: „Wir erweitern damit die Teststrategie des Landes um ein zusätzliches Angebot. Dieses Angebot ist kostenfrei, anlassunabhängig, symptomfrei und freiwillig angelegt. Alle können, aber niemand muss es wahrnehmen. Diese Corona-Testungen entsprechen meiner Auffassung von Fürsorge des Dienstherrn gegenüber Beschäftigten. Es ist ein weiterer und neuer Baustein zur Sicherheit und zum Sicherheitsempfinden der Schul-Beschäftigten im Land Niedersachsen." 

 

Über die praktische Abwicklung haben das Niedersächsische Kultusministerium und die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) einen Vertrag geschlossen: Die Vertragsärztinnen und Vertragsärzte der KVN, die sich beteiligen, können die Tests in ihren Praxen vor Ort durchführen. Die KVN meldet vorher die konkreten Vertragsärztinnen und Vertragsärzte dem Niedersächsischen Kultusministerium, welches dafür Sorge trägt, das die entsprechenden Ärztinnen und Ärzte im geschützten Bereich des Schul-Portals der Landesschulbehörde aufgeführt werden. So können testwillige Lehrkräfte und testende Ärztinnen und Ärzte direkt zusammenfinden. 

 

„Wir können mit den angebotenen Tests nicht nur eventuelle Ausbrüche in Schulen verhindern, sondern den Beschäftigten auch eine gewisse Sicherheit geben", sagte der Hauptgeschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Thorsten Schmidt. „Die KVN unterstützt das Ministerium bei seiner Teststrategie mit freiwillig teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten aus dem niedergelassenen Bereich", so Schmidt.

 

Die Schulen sind heute per Erlass über die neue Testmöglichkeit informiert worden. Ein Berechtigungsschein zur Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 für Landesbedienstete in Schulen des Landes Niedersachsen ist dieser Information beigefügt worden und wird von der Schule den Beschäftigten auf Wunsch ausgehändigt.

 

Zwischen dem Kultusministerium und der KVN wurde vereinbart, dass regelmäßig über die Anzahl der durchgeführten Untersuchungen sowie die Anzahl der davon positiv Getesteten differenziert nach den Zuständigkeitsbereichen der jeweiligen Gesundheitsämter informiert wird. Diese Befunde sollen dabei helfen, weitere Erkenntnisse über die Verbreitung des Coronavirus- SARS-CoV-2 im Schulbereich zu erlangen.

 

Kultusminister Tonne abschließend: „Nach allem was wir wissen, sind unsere Schulen keine Corona-Hotspots, noch sind Schülerinnen und Schüler oder Lehrkräfte bisher als Super-Spreader aufgefallen. Unsere Schulen sind sichere Orte, wenn die Regeln beachtet werden. Ich habe daher kein Verständnis, wenn die Hygieneregeln und Sicherheitsmaßnahmen nicht eingehalten werden. Der Schutz und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer stehen für mich an erster Stelle."



B 3 / A 37 (Messeschnellweg): Vollsperrung der Abfahrt Hannover-Misburg in Richtung Celle

Asphaltierungsarbeiten am Donnerstag, 17. September

Die Abfahrt Hannover-Misburg vom Messeschnellweg im Zuge der B 3 / A 37 wird in Fahrtrichtung Celle am Donnerstag, 17. September, im Zeitraum von 9 bis 15 Uhr wegen Asphaltierungsarbeiten voll gesperrt. 

Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, die vorherigen Abfahrtsmöglichkeiten vom Messeschnellweg zu nutzen.

Die Auffahrten auf den Messeschnellweg im Zuge der B 3 / A 37 an der Anschlussstelle Hannover-Misburg können für beide Fahrtrichtungen weiter genutzt werden. mEbenso kann die Abfahrt Hannover-Misburg vom Messeschnellweg im Zuge der B 3 / A 37 in Fahrtrichtung Hildesheim weiter genutzt werden.

Witterungsbedingt kann es zu zeitlichen Verschiebungen kommen.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und empfiehlt, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren bzw. Ausweichstrecken zu nutzen.



Missbrauchsfall Lügde - Überprüfung der Fallbearbeitung und Organisation der Verwaltungsabläufe im Landkreis Hameln-Pyrmont

Statement von Sozialministerin Carola Reimann

Zu den Ergebnissen der Überprüfung der Verwaltungsabläufe im Landkreis Hameln-Pyrmont sagt Sozialministerin Carola Reimann:

„Der Frenzel-Bericht liefert eine systematische Analyse der Strukturen und Prozesse im Jugendamt.

Klare Richtlinien im Jugendamt und ein systematischer Austausch zwischen den Jugendämtern sind wichtig für einen wirksamen Kinderschutz. 

Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat konkrete Arbeitsrichtlinien. Diese eigenen Vorgaben sind nicht befolgt worden. Es kam zu Fehleinschätzungen im Jugendamt. Hinweisen wurde nicht nachgegangen. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Jugendämtern ist nicht ausreichend erfolgt.

Auch wenn der Bericht belegt, dass die Fehler nicht aufgrund organisatorischer, strategischer oder struktureller Mängel passiert sind, wurde eine Reihe individueller Fehleinschätzungen aufgedeckt. 

Das hatte zur Folge, dass Kinder unerträgliches Leid über mehrere Jahre hinweg erfahren haben.

Den Verantwortlichen im Landkreis ist bewusst, dass Fehler mit schlimmsten Auswirkungen passiert sind. Der Wille zur transparenten Aufklärung und ein umgehend eingeleiteter Veränderungsprozess zur Neuausrichtung des Jugendamtes zeigen genau das.

Wir begleiten den Landkreis bei diesem Prozess beratend.

Das Jugendamt Hameln-Pyrmont wurde in unser Landesprogramm zur Qualitätsentwicklung in der Jugendhilfe aufgenommen.

Niedersachsen verfügt über eine ausgeprägte Hilfs- und Beratungsstruktur im Kinder- und Jugendschutz. Hierfür geben wir im Jahr rund 2 Millionen Euro aus. Einen Schwerpunkt setzen wir bei der Fortbildung von Fachkräften und den fachlichen Austausch zwischen den Akteurinnen und Akteuren.

Hameln bzw. Lügde zeigen, dass aus einem Fehler, dem Wegschauen einzelner, unermessliches Leid wachsen kann. 

Mein klarer Appell an alle, die mit Kindern arbeiten und auch an Nachbarn, Freunde und Verwandte: seien Sie aufmerksam und schauen Sie genau hin, wenn Sie den Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung haben."  

Service-Informationen

Informationen zu Hilfsangeboten unter www.kinderschutz-niedersachsen.de 

In Niedersachsen gibt es aktuell

-       22 Beratungsstellen im Bereich Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, 

-       4 Kinderschutz-Zentren, 

-       43 Gewaltberatungsstellen für Mädchen und Frauen,

-       die Kinderschutzambulanz an der MHH, 

-       Beratungsstellen gegen sexuellen Missbrauch und zahlreiche weitere Unterstützungsangebote 

 

Das Niedersächsische Landesjugendamt, die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen und der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Niedersachsen, führen jedes Jahr diverse Fortbildungsangebote zum Thema „Sexueller Kindesmissbrauch" durch.

Seit 2016 gibt es ein Programm zur Begleitung der kommunalen Qualitätsentwicklung in der Jugendhilfe. Es fokussiert u.a. den Bereich der Gefährdungseinschätzung. Der Landkreis Hameln-Pyrmont nimmt seit vergangen Jahr daran teil.



POL-GOE: Polizei kontrolliert erneut Einhaltung der Maskenpflicht im ÖPNV

Die Polizei hat am Mittwoch (9. September) erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in Bussen, Bahnen, Bahnhöfen und an Haltestellen kontrolliert.

Hintergrund der Kontrolle war auch dieses Mal wieder die Sicherheitspartnerschaft zwischen Innen- und Wirtschaftsministerium sowie dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen. Ziel der niedersachsenweiten Kontrolle war es erneut, die Menschen für das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu sensibilisieren und die Zahl der Fahrgäste weiter zu verringern, die die Maskenpflicht nicht einhalten.

Im Bereich der Polizeidirektion Göttingen waren am Mittwoch 61 Polizeibeamtinnen und -beamte sowie 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen und der Verkehrsbetriebe im Einsatz. Sie kontrollierten zwischen Bad Lauterberg im Südharz bis Bad Pyrmont im Westen der Direktion sowie zwischen Hann. Münden im Süden und Hoya im Norden an Hauptbahnhöfen, Bushaltestellen der örtlichen Schulen und den zentralen Bushaltestellen in den Innenstädten. Dabei stellten sie 1.241 Verstöße gegen die Maskenpflicht fest. In zwei Fällen zeigten sich die Personen uneinsichtig, so dass Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurden.

Im Stadtgebiet Göttingen stellten die Beamtinnen und Beamten fest, dass an den Bushaltestellen der Knotenpunkte seit der vorangegangenen Kontrolle Hinweisschilder angebracht wurden. In den übrigen Bereichen der Polizeidirektion gibt es diese klare Erkennbarkeit bzw. Abgrenzung der Haltestellen noch nicht.

Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen, zeigt sich angesichts der leicht gesunkenen Anzahl der Verstöße erfreut: "Es ist schön zu sehen, dass sich ein Großteil der Menschen an die Maskenpflicht hält." Mit Blick auf die bald beginnende kalte Jahreszeit appelliert er, weiterhin besonnen zu bleiben: "Nur, wenn wir die Vorgaben einhalten, können wir einen erneuten Anstieg der Infektionszahlen verhindern." Der Polizeipräsident kündigt zudem an, dass es auch in den nächsten Wochen Kontrollen im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs geben wird. 



Konjunkturprogramm für Niedersachsen: Land fördert See- und Binnenhäfen jetzt auch in strukturstärkeren Gebieten

Wegen der massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie weitet das Wirtschaftsministerium seine Förderaktivitäten mit einer neuen „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Infrastrukturmaßnahmen und Ausbaggerungen in See- und Binnenhäfen zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie (RL Sonderprogramm Häfen)" aus. Infrastrukturmaßnahmen und Ausbaggerungen können jetzt auch in Seehäfen außerhalb strukturschwacher Regionen (GRW-Gebiete) und generell in Binnenhäfen gefördert werden. Im Rahmen des zweiten Nachtragshaushaltes stehen hierfür im „Sonderprogramm Häfen" bis Ende 2021 bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung. Die Anträge können bei der NBank gestellt werden.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Der Neustart der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie wird ohne starke Industriestandorte nicht funktionieren. So wie die Lage aktuell ist, brauchen auch die strukturstärkeren Regionen Niedersachsens unsere Unterstützung. Dazu gehört auch, die Leistungsfähigkeit der Hafenstandorte zu sichern und die Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Tätigkeit und Investitionen der durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in besonderem Maße betroffenen ansässigen Unternehmen der maritimen und regionalen Wirtschaft kurzfristig weiter zu verbessern."

Ein Schwerpunkt der niedersächsischen Förderaktivitäten liegt traditionell auf der Unterstützung strukturschwächerer Regionen. Dazu dient auch die vor knapp zwei Jahren in Kraft getretene „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Infrastrukturmaßnahmen und Ausbaggerungen in Seehäfen", die nur in GRW-Gebieten greift. Darüber sind bereits sechs Projekte in Emden, Leer, Harlesiel, Greetsiel, Neßmersiel und auf Juist mit insgesamt knapp sieben Millionen Euro gefördert worden. 

Gefördert werden über diese GRW-Richtlinie Seehäfen Investitionen in die Errichtung, den Ersatz oder die Modernisierung von Infrastrukturen und Einrichtungen in Häfen, mit deren Hilfe verkehrsbezogene Hafendienste erbracht werden, Investitionen in die Errichtung, den Ersatz oder die Modernisierung von Infrastrukturen jeder Art, die erforderlich sind, um den Zugang der Nutzer bzw. die Einfahrt der Nutzer in einen Hafen von Land, von See und/oder von Flüssen zu gewährleisten sowie Ausbaggerungen von Wasserwegen, um den Zugang zu und im Hafen zu gewährleisten.



POL-HI: Diebstahl eines Toyota in Sarstedt

SARSTEDT - (jpm)Im Zeitraum vom 09.09.2020, 23:00 Uhr, bis zum 10.09.2020, 07:30 Uhr, wurde in der Paul-Lincke-Straße ein weißer Toyota RAV 4 entwendet.

Der knapp zwei Jahre alte Pkw stand vor dem Wohnhaus des Geschädigten. Das Fahrzeug verfügt über ein Keyless-Go-System.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen getätigt haben, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei wiederholt darauf hinweisen, dass Besitzer von Fahrzeugen mit Keyless Komfortsystem ihre Fahrzeugschlüssel nicht im Nahbereich von Haus bzw. Wohnungstüren deponieren sollten. Zudem sollten die Schlüssel abgeschirmt werden, z.B. mittels Aluminiumfolie oder durch die Verwendung spezieller Behältnisse, um so ein Abfangen und Verlängern der Funksignale möglichst zu unterbinden.



B 242: Fahrbahnerneuerung zwischen Bad Grund und Münchehof

Bauarbeiten starten mit dem 1. Bauabschnitt am 14. September

Die Sanierung der B 242 zwischen Bad Grund (Landkreis Göttingen) und der B 243 bei Münchehof (Landkreis Goslar) beginnt mit dem 1. Bauabschnitt am 14. September. Dieser Abschnitt hat eine Länge von rund 2 km und wird in diesem Jahr fertiggestellt.

Die Baustrecke ist in zwei Teilabschnitte unterteilt. Der 1. Abschnitt beginnt am Brückenbauwerk der B 242 und geht bis zur K 65. Der 2. Abschnitt beginnt hinter der K 65 in Richtung Bad Grund auf einer Länge von rund 1,5 km.

Die Bauarbeiten können nur unter Vollsperrung des Verkehrs durchgeführt werden. Die örtlichen Umleitungen werden entsprechend den Teilabschnitten ausgeschildert.

Die großräumige Umleitung führt von Osterode über die B 241 nach Clausthal-Zellerfeld und von dort über die B 242 wieder in Richtung Bad Grund. Nach Fertigstellung des 1. Abschnittes wird der Verkehr von der K 65 in Richtung B 242 wieder freigegeben. Die Fertigstellung ist witterungsabhängig für Ende November geplant.

Die Baukosten des 1. Bauabschnittes betragen etwa 1,1 Millionen Euro.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die ab September erforderlichen Verkehrsbeschränkungen.



Niedersachsen ändert Ferienordnung: Brückentag vor Reformationstag offiziell schulfrei - Herbstferien 2023 um zwei Tage verlängert

Niedersachsens Schülerinnen und Schüler bekommen im Schuljahr 2023/24 verlängerte Herbstferien. Hintergrund ist ein sogenannter Brückentag vor dem neu eingeführten Reformationstag am 31. Oktober als offizieller Feiertag. Dieser fällt 2023 auf einen Dienstag. Mit dem neu festgelegten Ferientag am Montag davor verlängern sich die Gesamtdauer der Herbstferien (16. bis 30. Oktober) um zwei Tage. Im Gegenzug entfällt der letzte Tag der Osterferien 2024 (Dienstag, 2. April).

„Es ist gelebte Tradition in Niedersachsen, eintägige Brückentage als Ferientage festzulegen. In der Regel kommen Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien so in den Genuss verlängerter Wochenenden. Auch jetzt kommen wir mit der geänderten Ferienordnung dem Wunsch vieler Familien mit schulpflichtigen Kindern nach", sagte dazu Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne. „Zugleich können wir so die Reisetätigkeit über die Herbstferien ein wenig entzerren", fügte er an.

Niedersachsen hat den Reformationstag seit 2018 als Feiertag eingeführt. In acht weiteren Bundesländern gilt er ebenfalls als Feiertag.       

In der Ferienordnung des Landes werden die Schulferien festgelegt. Danach gibt es in der Regel zwei Wochen Herbstferien und zwei Wochen Osterferien. Im Schuljahr 2023/24 gibt es jedoch eine Ausnahme mit verlängerten Herbstferien und einem Tag weniger Osterferien.

Weitere Infos zu den Ferienterminen finden Sie 

hier



POL-NOM: In einer Kurve von der Straße abgekommen

Einbeck (pap) Ein 36 Jahre alter Pkw Fahrer aus Bodenwerder befuhr am Mittwoch, 09.09.2020, gegen 23.30 Uhr die Kreisstraße 658 von Bartshausen in Richtung Wenzen. Offensichtlich unterschätzte er den Verlauf einer Rechtskurve, beschädigte ein Verkehrszeichen, ist nach links von der Straße abgekommen und kam schließlich im Graben zum Stehen. Seine 59 Jahre alte Beifahrerin wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.



POL-HI: Mehrere Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Bockenem/Holle (rue): In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden im Bereich Bockenem und Holle drei Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol bzw. Drogen ertappt. Beamte des PK Bad Salzdetfurth kontrollierten auf der B243 zwischen den Ortschaften Bockenem und Bornum einen Mofa- und einen PKW-Fahrer. Während der Verkehrskontrolle konnte bei dem 38-jährigen Mofa-Fahrer Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,26 Promille. Eine Kontrolle des 60-jährigen PKW-Fahrers ergab einen Wert von 0,6 Promille. Im Verlaufe der Kontrolle verdichteten sich die Erkenntnisse, dass der Fahrzeugführer außerdem unter Medikamenteneinfluss fuhr. Weiterhin wurde ein 26-jähriger Mofa-Fahrer zwischen den Ortschaften Grasdorf und Holle einer Verkehrskontrolle unterzogen. In der Kontrolle ergab sich der Verdacht, dass der Fahrer unter dem Einfluss von THC steht. Ein vor Ort durchgeführter Urintest reagiert positiv. Allen Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt untersagt und entsprechende Anzeigen gefertigt.



B 83: Auftrag für Fortsetzung der Hangsicherung bei Steinmühle erteilt

Bauarbeiten voraussichtlich bis April 2022

Am Dienstag, 8. September, wurde der Auftrag für die Fortsetzung der Hangsicherungsmaßnahmen bei Steinmühle (Landkreis Holzminden) im Zuge der Bundesstraße 83 erteilt. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit. 

Nachdem der Planfeststellungsbeschluss vom Landkreis Holzminden im Juni erlassen worden ist, wurden die Hangsicherungsmaßnahmen europaweit ausgeschrieben. Das Ausschreibungsverfahren konnte nun erfolgreich abgeschlossen und der Auftrag vergeben werden. Die Baufirma kann nun mit den Bauvorbereitungen starten und einen Bauablaufplan erstellen. 

Der Straßenabschnitt der Bundesstraße 83 an der Steinmühle ist weiterhin voll gesperrt. Die bekannten Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. 

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis April 2022. Die Baukosten betragen circa 8,1 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. 

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und Betroffenen um Verständnis.



L 865: Radwegerneuerung zwischen Bornhorst-Gellen und Huntorf

Behinderungen ab Montag, 14. September

Für die Erneuerung des Radweges an der Landesstraße 865 zwischen Bornhorst-Gellen und Huntorf (Landkreis Oldenburg) wird der Radweg ab Montag, 14. September, voll gesperrt. Hierauf weist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg hin. 

Eine mobile Lichtsignalanlage regelt außerorts den Verkehr während der tagsüber stattfindenden Bauarbeiten auf eine Fahrspur. Für Fußgänger wird zur Fahrbahn hin ein abgetrennter Bereich innerhalb der Baustelle vorgehalten. Für Radfahrer ist für beide Richtungen eine Umleitung zum einen entlang des Moorriemer Kanals bei Moorhausen und zum anderen über Kortendorf (Turmweg, Höfeweg und Huntorfer Damm) eingerichtet. 

Die Bauarbeiten umfassen unter anderem Pflaster- und Asphaltarbeiten des Radweges und der Zu- und Auffahrten sowie Sanierungsarbeiten an drei Brücken. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Freitag, 23. Oktober, andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. 

Der Geschäftsbereich Oldenburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dankt den betroffenen Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis und bittet gleichzeitig um erhöhte Aufmerksamkeit, Geduld und Rücksichtnahme.



242.000 Euro für Schulen aus dem DigitalPakt: Kultusminister Tonne übergibt Bewilligungsbescheide an den Landkreis Leer

Der Landkreis Leer hat am (heutigen) Mittwoch Bewilligungsbescheide in Höhe von insgesamt 242.000 Euro aus den Händen des Kultusministers Grant Hendrik Tonne erhalten. Die Mittel aus dem DigitalPakt Schule erhält der Träger für das Teletta-Groß-Gymnasium (175.000 Euro), die Hauptschule Erich-Kästner-Schule Rhauderfehn erhält 35.000, 32.000 Euro gehen an die Realschule Overledingerland. Gefördert werden mit den Mitteln unter anderem die Anschaffung von interaktiven Tafeln, aber auch die Schaffung einer Netzwerkinfrastruktur.  

„Die Gelder ermöglichen den Schulen, das Lernen im digitalen Wandel für ihre Schülerinnen und Schüler voranzutreiben. Mit den bereitgestellten Mitteln für Investitionen in die digitale Infrastruktur werden die bewährten Lernformen sinnvoll ergänzt und tragen dazu bei, Schülerinnen und Schüler fit für das digitale Zeitalter zu machen. Insofern gilt mein Dank dem Schulträger, eine nachhaltige digitale Lernumgebung für die Schülerinnen und Schüler schaffen", so Kultusminister Grant Hendrik Tonne.  

Derzeit sind in Niedersachsen rund 1.165 Anträge in Höhe von insgesamt rund 43 Millionen Euro bewilligt worden. Über den DigitalPakt Schule erhält Niedersachsen 470 Millionen Euro vom Bund. Hinzu kommt eine Aufstockung durch das Land um rund 52 Millionen Euro. Damit stehen über 522 Millionen Euro für die Verbesserung der IT-Bildungsinfrastruktur an Niedersachsens Schulen bis 2024 zur Verfügung. 90 Prozent der Summe gehen direkt an die Schulen. 10 Prozent der Summe sind landesweiten und länderübergreifenden Projekten vorbehalten. Den Schulen in Deutschland stehen über den DigitalPakt bis Mai 2024 insgesamt fünf Milliarden Euro zur Verfügung.



Brand in Moria: Das Bündnis Städte Sicherer Häfen ist bereit

OB Köhler: „Moria kann und darf nicht länger als übelstes Beispiel europäischer Flüchtlingspolitik stehen."

 

Die aktuellen Bilder von der griechischen Insel Lesbos sind zutiefst erschütternd. Durch ein flächendeckendes Feuer ist das Flüchtlingscamp Moria unbewohnbar geworden. In der Nacht vom 8. auf den 9. September begann die Evakuierung von rund 12.000 Menschen. Das Bündnis „Städte Sicherer Häfen“, dem die Stadt Göttingen mit breiter Unterstützung ihrer politischen Gremien beigetreten ist, bekräftigt seit Monaten seine Bereitschaft, geflüchtete Menschen zusätzlich aufzunehmen und ihnen eine sichere Perspektive zu bieten. Das Bündnis fordert die politisch verantwortlichen Entscheidungsträger*innen auf, jetzt auf die Städte Sicherer Häfen zuzugehen und schnellstmöglich die Aufnahme der vom Brand getroffenen Geflüchteten zu organisieren.   

„Moria kann und darf nicht länger als übelstes Beispiel europäischer Flüchtlingspolitik stehen. Die Europäische Union ist nach meinem Verständnis eine Solidar- und Wertegemeinschaft, die auf humanitären Grundfesten aufgebaut ist. Wie lange sollen die Augen noch davor verschlossen werden, wie wir in Europa mit Menschen umgehen, die unsere Hilfe brauchen? Moria muss beendet werden. Die Gemeinschaft muss jetzt endlich aktiv werden“, fordert Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. 

Die Situation im Camp Moria und in den umliegenden Lagern ist seit Jahren geprägt von menschenunwürdigen Lebensbedingungen. 12.000 Menschen, darunter hunderte Kinder, campieren aktuell auf einer Autobahn, bewacht von der griechischen Polizei. Schon vor der Brandkatastrophe war die Perspektive für diese Menschen ungewiss – jetzt ist sie aussichtlos.



Trotz Corona: Göttinger Kultursommer war ein Erfolg

Der Göttinger Kultursommer 2020 war trotz der pandemiebedingten Umstände ein Erfolg. Insgesamt mehr als 1.000 Kinder und Erwachsene haben die sieben Veranstaltungen im Deutschen Theater, im Alten Rathaus und im Börnerviertel sowie die vier Veranstaltungen des Larifari-Kindersommers auf der Open-Air-Bühne des Dots im Börnerviertel, die in Kooperation mit Domino e.V. und dem dots durchgeführt wurden, besucht. Nahezu alle Veranstaltungen waren ausverkauft.

„Kultur ist auch unter Pandemie-Bedingungen möglich, wenn auch nicht immer im gewohnten Maß“, unterstreicht Petra Broistedt, Kulturdezernentin der Stadt Göttingen, „Corona stellt die Kulturszene deshalb immer noch vor große Herausforderungen.“ Mit dem Kultursommer habe die Stadt dazu beigetragen, dass die Menschen in Göttingen trotz widriger Umstände Kultur genießen können.

Neben Theater bot der diesjährige Kultursommer Kabarett, Literatur und Musik und damit eine vielseitige Unterhaltung. Eröffnet wurde der Kultursommer am 19. Juli von Bodo Wartke im Deutschen Theater. Für seine Darbietung von „König Ödipus“ erhielt er Standing Ovations. Es folgten die Comedy Company Göttingen und Nektarios Vlachopoulos, die für brillianten Humor sorgten, während der Pianist Felix Reuter darüber hinaus auch noch – passend zum Beethovenjahr – die verflixten Launen des Komponisten in seinen Stücken manifestierte und zeigte, wer in der Musikgeschichte von wem geklaut hat. Musikalische Unterhaltung bot auch das Trio „Faya“ bei schönstem Sommerwetter im Innenhof des Dots. Heikko Deutschmann und die Göttinger Schauspielerin Julia Hansen entführten das Publikum mit ihrer Lesung „Magie des Zirkus“ in die Welt abseits der Manege und zeichneten mithilfe zweier Romane und deren Protagonisten ein Bild vom Leben im und mit dem Zirkus. Die letzte Veranstaltung des diesjährigen Kultursommers handelte vom Leben und Wirken Wilhelm Buschs. Mit verschieden Texten aus dem Werk Buschs begab sich Schauspieler Andreas Jeßing auf eine szenisch-musikalische Lesereise und ergründete, wofür das Herz des Dichters schlug. Nahezu alle Veranstaltungen waren ausverkauft.

Als Teil des Kultursommers ist der LARIFARI-Kindersommer fester Bestandteil des Programms und hielt an vier Sonntagen Unterhaltung für die kleinen Zuschauer bereit. Trotz der geringeren Platzanzahl wegen der Pandemie-Vorgaben konnten sich rund 200 kleine und große Besucher*innen in den Sommerferien auf der Open-Air-Bühne des Dots im Börnerviertel an kindgerechter Kultur erfreuen. Eröffnet wurde der Kindersommer von Andreas Jeßing mit einer Lesung aus „Drei Helden für Mathilda“ von Oliver Scherz. Weiter ging es mit dem zauberhaftem Clowntheater „Bum und die Zauberei“ von Hannes Lülf und einem Kinderliederkonzert „In der Wolkenfabrik“ mit Toni Geiling aus Halle. Mit der Figurentheater-Vorstellung „Ein Gnuddel kommt selten allein“ des Sonswas-Theaters aus Melle endete am Sonntag, 23. August 2020, der Larifari-Kindersommer 2020.



Unterhaltsvorschussstelle nicht geöffnet
Fortbildungen an den Standorten Göttingen und Osterode

Die Unterhaltsvorschussstelle des Landkreises Göttingen ist jeweils Montags, 14.09.2020 und 21.09.2020, nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Betroffen sind die Standorte Göttingen und Osterode am Harz. Grund ist eine interne Fortbildungsmaßnahme.



Auf dem Spielplatz „Ruhstrathöhe“ kann wieder getobt werden

Der Spielplatz „Ruhstrathöhe“ zwischen Elisabeth-Heimpel-Weg und Ruhstrathöhe in Göttingen-Geismar ist nach umfangreicher Sanierung wieder freigegeben. Ersetzt wurde ein Kletter- und Hangelgerät durch eine große Stahl-Rutsch-Kombination, der Sandspielbereich wurde durch die „versunkene Lok“ ergänzt, ein weiteres niedriges Reck und eine Wippe sowie ein Karussell ergänzen das Spielangebot. Eine Tisch-Bank-Kombination sorgt für einen angenehmen Aufenthalt am Rande des Trubels. Die Sanierung hat etwa 70.000 Euro gekostet. 

Im näheren Umkreis leben knapp 500 Kinder. Im von Geschosswohnungsbau geprägten Quartier ist der Spielplatz mit einer Größe von rund 2.000 Quadratmetern ein wichtiger und gut besuchter Platz. Die Wünsche der Kinder und der Anwohner*innen waren in 2019 in einem zweistufigen Beteiligungsprozess erfragt worden; auf Basis der Erkenntnisse wurden die Sanierungsmaßnahmen umgesetzt. 

Fotos zur Veröffentlichung finden Sie hier.



Kultusminister Tonne zertifiziert in Aurich und Leer drei Schulen als „Europaschule in Niedersachsen"

Der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat am (heutigen) Mittwoch drei Schulen in Aurich  und Leer als „Europaschule in Niedersachsen" zertifiziert. Die Auszeichnungen erhalten die Grundschule Lambertischule Aurich, die Realschule Aurich sowie das Ubbo-Emmius-Gymnasium in Leer. Mit der Verleihung der Zusatzbezeichnung „Europaschule in Niedersachsen" wird das besondere Engagement der Schulen zur Förderung des Europagedankens gewürdigt. „Europaschule in Niedersachsen zu werden geht nicht einfach so - jede Schule muss ein vielfältiges europäisches interkulturelles Schulprofil haben. Dass hier schon unsere Kleinsten für ein europäisches, interkulturelles Bewusstsein sensibilisiert werden, freut mich besonders. Alle am Schulleben Beteiligten leisten einen herausragenden Beitrag zur weltoffenen Erziehung unserer Jüngsten und zum weiteren Zusammenwachsen Europas! Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle auch ganz besonders für den Einsatz aller Lehrkräfte an der Schule für diesen europäischen Gedanken bedanken", so Kultusminister Tonne.

 

Die Grundschule Lambertischule hat in diesem Jahr erstmalig die Verwendung der Zusatzbezeichnung „Europaschule in Niedersachsen" beantragt. Ihren grenznahen Standort sieht sie als Chance im europäischen Miteinander und schärft das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für eigene und fremde kulturelle Traditionen und Gegebenheiten. Als Schule in der Ems-Dollart-Region vermittelt sie interkulturelle Kompetenz und fördert bereits frühe Mehrsprachigkeit (Englisch, herkunftssprachlicher Unterricht Arabisch, Niederländisch-AG, Kooperation mit der Stenden Hochschule in Emmen/Niederlande). Die Schule nimmt seit vielen Jahren an EU-Bildungsprogrammen, früher Comenius, inzwischen Erasmus+, teil und pflegt in diesem Zusammenhang Beziehungen mit Partnern in den Niederlanden, der Türkei und Großbritannien. Mit der heutigen Auszeichnung ist die Lambertischule eine von lediglich sieben Grundschulen, die zum Schuljahr 2020/2021 die Zusatzbezeichnung „Europaschule in Niedersachsen" tragen.  

 

Als Schule mit europäischer Ausrichtung, steht die Realschule Aurich für Weltoffenheit und fördert das Kennenlernen und Sich-Auseinandersetzen mit anderen Kulturen und dem Unbekannten. Die Umsetzung des europäischen Leitgedankens im Schulalltag spiegelt sich in unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktionen wider; so wird an der Schule das Fremdsprachenlernen (Englisch, Französisch, Niederländisch) gefördert und die Einführung von bilingualem Unterricht geplant. Alljährlich wird der internationale Tag der Muttersprache gefeiert und die Klasse mit den meisten gesprochenen Sprachen ausgezeichnet. Die Realschule nimmt bereits aktiv an eTwinning-Projekten teil und pflegt Partnerschaften und Austausche mit Polen. Derzeit sucht sie nach einer Partnerschule in Frankreich. Sie kooperiert überdies eng mit dem Europahaus der Stadt Aurich, einem außerschulischen Lernort für die politische Bildung der Jugend.

 

Das Ubbo-Emmius-Gymnasium wurde 1584 als Lateinschule gegründet, ist das drittälteste Gymnasium Ostfrieslands und zählt zu den ältesten Schulen im deutschsprachigen Raum. Neben den Fremdsprachen Englisch, Französisch und Latein wird auch Niederländisch, Chinesisch, Griechisch, Spanisch und Italienisch angeboten. Ab Jahrgang 7 wird auf freiwilliger Basis ein Teil des Fachunterrichts in bilingualer Sprache angeboten. Das Angebot erfolgt ressourcenorientiert für die Fächer Biologie, Erdkunde und Geschichte. Es gibt ein breites Austauschprogramm mit Tonglu/China, Portugal, Großbritannien, USA, Neuseeland, Brasilien, Bolivien, Kolumbien sowie Partnerschulen in Topeka/USA, Evreux/Frankreich, Leeuwarden/Niederlande, Norwegen, Dänemark, Litauen und Griechenland.

 

Die Europaschulen in Niedersachsen haben das Ziel, Kenntnisse über Europa und europäische Institutionen zu fördern und machen es sich zur Aufgabe, ein fächerübergreifendes „Europa-Curriculum" zu entwickeln und umzusetzen, auch die Mehrsprachigkeit und die Förderung des Fremdsprachenprofils sind wichtige Bausteine der Europaschulen. Die Schulen tragen dazu bei, die gemeinsamen europäischen Grundwerte zu stärken und Verständnis für die europäische Kultur und Vielfalt zu schaffen. Die Zertifizierung zur „Europaschule" wird seit 1996 vergeben, mit den diesjährigen Zertifizierungen gibt es in Niedersachsen 183 Europaschulen. Die Bezeichnung wird befristet für die Dauer von fünf Jahren vergeben.



POL-HI: Erneute Warnung vor Betrügern am Telefon

LANDKREIS HILDESHEIM - HILDESHEIM-(jpm)Am 08.09.2020 wurden bei der Polizei mehrere Fälle angezeigt, bei denen Betrüger mit verschiedenen Maschen versuchten, an das Vermögen älterer Mitbürger zu kommen. In einem Fall waren sie erfolgreich.

BOCKENEM - Am 07.09.2020 erhielt eine 80-jährige Dame aus dem Bereich Bockenem einen Anruf, bei dem ihr mitgeteilt wurde, dass sie angeblich einen höheren Geldbetrag gewonnen habe. Um diesen zu erhalten, sollte sie zuvor jedoch Guthabenkarten erwerben und die dazugehörigen Codes mitteilen. Dieser Forderung kam die Seniorin nach, kaufte Karten im Wert eines niedrigen zweistelligen Betrages und übermittelte die Codes. Am 08.09.2020 erhielt die Frau einen weiteren Anruf bezüglich des Gewinns. Sie sollte eine mittlere, vierstellige Transaktionsgebühr auf ein ausländisches Konto überweisen. Bei Kontaktaufnahme mit ihrer Bank sollte die Dame allerdings nichts von einem möglichen Gewinn preisgeben. Der anschließende Hinweis eines Bankmitarbeiters, keinesfalls Geld ins Ausland zu überweisen machte die 80-jährige misstrauisch. Sie informierte die Polizei.

LAMSPRINGE - Eine 84-jährige Frau aus Lamspringe wurde am Vormittag des 08.09.2020 von ihrer angeblichen Enkelin angerufen, deren Namen sie erraten sollte. Dies tat die Seniorin jedoch nicht. Anschließend gab die Anruferin zu verstehen, dass sie ein Erbe entgegennehmen solle und dafür eine Gebühr vorstrecken müsse, die sie nicht aufbringen könne. Sie bat die 84-jährige ihr auszuhelfen. Das Gespräch wurde von einer weiteren Person mit angehört, die riet, dass die ältere Dame die Polizei rufen solle. Daraufhin wurde das Gespräch seitens der angeblichen Enkelin beendet.

HILDESHEIM - Ebenfalls am Vormittag des 08.09.2020 erhielt ein 78-jähriger Hildesheimer einen Anruf, bei dem es der Anruferin gelang, ihn glauben zu lassen, mit der Patentochter seiner Frau zu sprechen. Diese erbat finanzielle Unterstützung in Zusammenhang mit dem Erwerb eines Hauses. Nach Beendigung des Gesprächs meldete sich ein angeblicher Polizeibeamter bei dem Mann. Dieser warnte davor, dass der 78-jährige Opfer von Betrügern werden und er kein Geld zur Verfügung stellen solle. Nach weiteren Gesprächen mit der angeblichen Patentochter und einem angeblichen Beamten wurde der Senior letztendlich misstrauisch und wandte sich an die ("richtige") Polizei.

HILDESHEIM - Ein 73 und 74 Jahre altes Ehepaar aus Hildesheim zeigte an, dass sie bis zum 08.09.2020 über Tage hinweg von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern angerufen worden sind. Es sollten sich gehackte Dateien auf dem Computer des Ehepaares befunden haben. Diesbezüglich boten die Anrufer ihre Hilfe an. Die Eheleute erkannten das Ansinnen der vermeintlichen Experten jedoch, die sich auf diesem Weg Zugang zum Rechner der Senioren erschleichen wollten. Sie beendeten die Gespräche und wandten sich an die Polizei.

Ein identischer Fall wurde am gestrigen Tag durch einen 93-jährigen gemeldet. Auch er erhielt mehrere Anrufe von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern, auf die er nicht einging, sondern die Gespräche beendete.



POL-NOM: Dritter Brand eines Strohballenlagers-Nachtragsmeldung zu den Brandlegungen vom heutigen Tage

37574 Einbeck OT Erzhausen, L 487, zwischen Erzhausen und Freden/Leine, Mittwoch, 09.09.20120, seit 12:17 Uhr

Northeim (Wei). Nach den gemeldeten Vollbränden von Strohballenlagern in den Gemarkungen Greene und Stöckheim wurde der Polizei ein weiterer Vollbrand eines Stohballenlagers im Bereich der Landesstraße 487, im Ortsrandbereich von Erzhausen, gemeldet. Aktuell laufen auch hier die Löscharbeiten der Feuerwehren. Auch hier ermittelt die Sonderkommission und starke Polizeikräfte sind nach wie vor im Einsatzraum.

Weiterhin ist es zwingend erforderlich, dass die Bevölkerung sachdienliche Hinweise an die Sonderkommission mit Sitz beim Polizeikommissariat Einbeck zeitnah übermittelt. Jede noch so unbedeutende Information kann von elementarer Bedeutung sein.



Land vergibt Studienstipendien in Höhe von einer Million Euro

Thümler: „Wir erhöhen die Bildungschancen engagierter junger Menschen"

Niedersachsen stärkt auch in diesem Jahr die Bildungschancen besonders begabter und engagierter junger Menschen mit schwierigen Startbedingungen. Für das „Landesstipendium Niedersachsen" steht den Hochschulen im Wintersemester 2020/21 eine Million Euro zur Verfügung.

„Mit dem Programm wollen wir Studierende aus Nichtakademikerfamilien sowie junge Menschen unterstützen, die aufgrund von Fluchterfahrungen unter erschwerten Bedingungen ins Studium starten", sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. „Neben besonderer Begabung können die Hochschulen die finanzielle Situation kinderreicher Familien sowie herausragendes ehrenamtliches Engagement bei der Vergabe berücksichtigen."

Die Mittel für das Landesstipendium erhalten sowohl Staatliche Hochschulen als auch staatlich anerkannte private Hochschulen in Niedersachsen. In der Regel vergeben sie Stipendien in Höhe von jeweils einmalig 500 Euro, in Einzelfällen können die Fördersummen auch höher liegen. Die Hochschulen verantworten die Auswahlverfahren in eigener Regie. Zu den Möglichkeiten und Fristen zur Bewerbung informieren die Hochschulen über ihre jeweilige Website. 

Das „Landesstipendium Niedersachsen" wird seit 2009 vergeben. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1887 Stipendien zuerkannt. Unterstützt wurden 1074 Studierende (rund 57 Prozent) nach dem Kriterium „bildungsferne Schicht/Studierende der ersten Generation" und 118 Studierende (rund 6 Prozent) nach dem Kriterium „fluchtbedingt schwierige Start- und Rahmenbedingungen". Die Zahl der nach diesem Kriterium Geförderten steigt deutlich - ein Trend, der sich mit wachsender Zahl von ausländischen Studierenden an den Hochschulen vermutlich fortsetzen wird.



Niedersächsisches Landesgesundheitsamt feiert 25-jähriges Bestehen

Wenn Landespolitik, kommunale Gesundheitsämter oder Institutionen des Gesundheitswesens einen Rat zu Gesundheitsfragen suchen, können sie sich auf die Empfehlungen des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts (NLGA) verlassen. „In seinem 25-jährigen Bestehen hat das Landesgesundheitsamt einen außergewöhnlichen Beitrag zum gesundheitlichen Schutz der niedersächsischen Bevölkerung geleistet", sagt Gesundheitsministerin Carola Reimann. „Die Corona-Pandemie zeigt exemplarisch, wie die Behörde den Einrichtungen des Gesundheitswesens mit großer Expertise beratend zur Seite steht und dass sie unverzichtbar ist - auch und besonders in unerwarteten Krisensituationen."

Über die Routineaufgaben wie Laboranalysen, Datenerhebung zur gesundheitlichen Lage in Niedersachsen und Beratungsleistungen hinaus, war die 25-jährige Geschichte des NLGA immer wieder von Krankheitsausbrüchen und besonderen Ereignissen geprägt. „In akuten Gefahrensituationen ist eine schnelle Reaktionszeit wichtig. Als es 2014 in Westafrika zum weltweit bislang größten Ebola-Ausbruch kam und ein Eintrag auch nach Deutschland nicht ausgeschlossen werden konnte, konnten wir zeitnah eine schnelle und spezifische Ebola-Diagnostik in unserem Hochsicherheitslabor etablieren", erinnert sich Dr. Matthias Pulz, seit 2007 Präsident des NLGA. „Aber auch Themen zum präventiven Gesundheitsschutz wie das Monitoring multiresistenter Erreger oder die Untersuchung von Trinkwasser und Badegewässern prägen unsere Arbeit." 

Der Tätigkeitsbereich des Landesgesundheitsamtes umfasst eine große Bandbreite unterschiedlicher Themen: 

§  Saisonale Gefährdungen: Zecken, Blaualgen und Influenza-Viren sind wiederkehrende Gesundheitsrisiken, die einen Großteil der Bevölkerung betreffen. Das Fachwissen und das Engagement des NLGA trägt zur gesundheitlichen Aufklärung bei.

§  Vernetzung: Das NLGA vernetzt und berät Akteure des Gesundheitswesens sowohl innerhalb des Landes Niedersachsens, auf Bundesebene als auch in internationalen Projekten.

§  Datenerhebung & Gesundheitsberichterstattung: Beispielsweise sammelt das NLGA gemeinsam mit dem Epidemiologischen Krebsregister Niedersachsen Daten zu Krebserkrankungen und untersucht bei auffälligen regionalen Häufungen die Ursachen. 

§  Labordiagnostik: Neben Trink- und Badewasser untersucht das NLGA Proben auf Viren, Bakterien, Parasiten sowie Schadstoffe und bewertet die Ergebnisse der Analysen.

§  Fortbildungen: Das NLGA organisiert Fortbildungsveranstaltungen für medizinisches Fachpersonal und führt diese durch. So wird ein Beitrag zum hohen Standard bei der Unterbringung und Behandlung der Menschen in Niedersachsen geleistet.

Das Landesgesundheitsamt und seine Vorgängereinrichtungen blicken auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden durch die Preußische Regierung in Hannover und weiteren Städten bakteriologische Untersuchungsstellen eingerichtet. 1907 wurden diese in „Königliche Medizinaluntersuchungsämter" umbenannt. 1995 fiel die Entscheidung der Landesregierung zur Auflösung der zu diesem Zeitpunkt bestehenden acht Medizinaluntersuchungsämter Niedersachsens und der Gründung eines zentralen Landesgesundheitsamtes mit dem Standort Hannover und einem weiteren Standort in Aurich. Das NLGA beschäftigt heute 189 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vier Abteilungen.



Für Kulturschaffende: Teilnahme noch möglich Crowd- und Cofunding-Kampagne verlängert

Northeim (lpd). Drei Projekte hat die Jury bereits ausgewählt, weitere sollen folgen. Kulturschaffende im Landkreis Northeim haben jetzt noch bis 31. Oktober die Möglichkeit, sich für die zusätzliche Finanzierung von bis zu 500 Euro zu bewerben.

Anders als beim ersten Aufruf gibt es dafür keinen separaten Jurytermin mehr. Die Entscheidung, ob das Projekt vom Cofunding der Stiftung der Kreissparkasse Northeim profitieren kann, fällt kurzfristig nachdem es auf der Crowdfunding-Plattform „Ideenbeweger“ hochgeladen wurde.

Wer also auf „Ideenbeweger“ bis zum 31. Oktober sein Crowdfunding-Projekt vorstellt, bewirbt sich automatisch um das Cofunding. Von der Stiftung der Kreissparkasse Northeim werden insgesamt 5.000 Euro für das Cofunding bereitgestellt. Für jeden Euro, den die ausgewählten Projekte bis zum 10. November durch das Crowdfunding einnehmen, gibt es noch einen Euro oben drauf. So sind maximal 500 Euro pro Projekt zusätzlich möglich.

Wie das Ganze funktioniert:

Kulturschaffende ab 18 Jahren mit Wohnsitz im Kreisgebiet oder Kulturinstitutionen aus dem Kreisgebiet laden unter www.startnext.com/pages/ideenbeweger ihr Projekt bis zum 31. Oktober hoch. Die Plattform „Ideenbeweger“ ist eine regionale Partnerseite der deutschlandweit größten Crowdfunding-Plattform „startnext“. Die Experten vom „Ideenbeweger“ stehen im Vorfeld der Bewerbung für kostenlose Beratung zur Verfügung.

Bei Fragen zur Kampagne stehen Lukas Campen vom ZE Zentrum für Entrepreneurship der PFH Private Hochschule Göttingen telefonisch unter 0551/54700177 oder per E-Mail an campen@pfh.de und Nicole Wolter vom Landkreis Northeim telefonisch unter 05551/708361 oder per E-Mail an nwolter@landkreis-northeim.de zur Verfügung.

Unter www.landkreis-northeim.de/kan gibt es die ausführliche Kampagnenschreibung und weitere hilfreiche Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung.



 

Bei der Kreisvolkshochschule

Vortragsreihe über Depression

Northeim(lpd). „Depression kann jeden treffen“, „Depression ist behandelbar“ und „Depression und (Online-)Selbsthilfe“ – so heißen drei Vorträge bei der Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS). Die Vortragsreihe beginnt am 21. September und findet in Northeim statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind erforderlich

Depression kann jeden treffen

Der Vortrag „Depression kann jeden treffen“ findet am Montag, 21. September, von 19 bis 21.15 Uhr in der KVHS, Wallstraße 40, in Northeim statt.

Nicht alle, die an einer Depression erkranken, leiden unter denselben Symptomen. Nicht immer muss die depressive Verstimmtheit im Vordergrund stehen: Bei manchen überwiegen der fehlende Antrieb und Schwung, bei anderen eine rastlose innere Unruhe. Oft kommt es zu Schlafstörungen und körperlichen Beschwerden. Helmut Platte, Oberarzt an der Paracelsus-Roswitha-Klinik Bad Gandersheim, wird über Häufigkeit, Diagnostik und Verlaufsformen der schwerwiegenden Erkrankung sowie über Ursachen und Auslöser, Frühwarnsymptome und neurobiologische Gesichtspunkte informieren.

Depression ist behandelbar

Der Vortrag „Depression ist behandelbar“ findet am Montag, 28. September, von 19 bis 21.15 Uhr in der KVHS, Wallstraße 40, in Northeim statt.

Depressionen können heute mit großem Erfolg behandelt werden. Dank psychotherapeutischer Verfahren und medikamentöser Therapie stehen hochwirksame Methoden zur Verfügung. Allerdings kommen sie zu selten zum Einsatz, weil Depressionen noch immer häufig übersehen werden. Helmut Platte wird über Wirkung und Nebenwirkungen von ambulanter und stationärer Psychotherapie, Psychopharmakotherapie, körperbezogene Therapien der Depression, zum Beispiel Rehabilitationssport, Lichttherapie, Therapeutischen Schlafentzug (Wachtherapie) und Elektrokrampftherapie informieren. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Informationen über Selbsthilfegruppen und Internetforen.

Depression und (Online-)Selbsthilfe

Der Vortrag „Depression und (Online-)Selbsthilfe“ findet am Montag, 5. Oktober, von 19 bis 21.15 Uhr in der KVHS, Wallstraße 40, in Northeim statt.

In der begleitenden Behandlung und Betreuung depressiv Erkrankter stehen auch computergestützte oder onlinebasierte Angebote zur Verfügung. Internetbasierte Programme werden in der Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen eine zunehmend größere Rolle spielen. Oberarzt Helmut Platte und Mitarbeiter*innen werden einige Angebote vorstellen und mit den Anwesenden diese neuen Möglichkeiten der Behandlung kritisch diskutieren. Im zweiten Teil wird es in Zusammenarbeit mit Zdravko Dusanek von ZISS (Zentrale Informationsstelle Selbsthilfe im Landkreis Northeim) um die Bedeutung von Selbsthilfeangeboten gehen. Es wird vermittelt, wie Selbsthilfegruppen gegründet und unterstützt werden, wie sie funktionieren, wo Möglichkeiten und Grenzen der Selbsthilfe liegen und was „Junge Selbsthilfe“ sein kann.

Teilnehmende können mitwirken

Die Veranstaltungen sind als interaktive Seminare geplant, die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, von eigenen Erfahrungen, Meinungen und Ideen zu berichten. Helmut Platte wird dabei auch auf Fragen eingehen. Die Veranstaltungsreihe findet in Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen und der Gesundheitsregion Südniedersachsen/Göttingen statt.

Einzelheiten dazu gibt es im Internet unter kvhs-northeim.de oder unter Telefon 05551/708-8210.



 

Göttingen, 9. September 2020

Georg-August-Universität Göttingen – Pressestelle

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit einem Festakt eröffnet die Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. am Freitag, 11. September 2020, ihre neu umgebauten Tagungshäuser. Die Festrede hält Dr. Marek Prawda, Direktor der Europäischen Kommission in Warschau, ehemaliger polnischer Botschafter in Deutschland. Er spricht über „Deutschland in Europa, vergangene und zukünftige Herausforderungen“.

Anstelle von Grußworten wird es ein moderiertes Gespräch mit den Unterstützerinnen und Unterstützern des Umbaus geben. Beteiligt sind Thomas Oppermann, Vizepräsident des deutschen Bundestages, StaatsministerMichael RothProf. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin der Universität Göttingen, Dr. Alexander Jehn, Direktor der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, Dr. Michael Koch, Landrat, Maria Bering, Ministerialdirektorin der Beauftragten für Kultur und Medien.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung sind unter https://stiftung-adam-von-trott.de/veranstaltungsdetails?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=21&cHash=02dfbfcbba7221306dd2922e931c3f1e zu finden.

Die Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. und die Universität Göttingen verbindet seit 2017 eine Kooperation. In Erinnerung an Adam von Trott initiieren und organisieren die Projektpartner unter anderem Seminare, Workshops, Tagungen, Bildungsangebote für Schulklassen sowie öffentliche Veranstaltungen. Ausgehend vom Leben, Wirken und Denken Adam von Trotts sollen die Veranstaltungen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit bundesdeutscher Geschichtskultur und aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten beitragen. Gefördert wird das Kooperationsprojekt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Weitere Informationen sind unter www.uni-goettingen.de/trott zu finden.



(Göttingen) Veranstaltung: „Kopftuch – Perspektiven auf ein religiöses Symbol“

Am Dienstag, 6.Oktober 2020, geht es von 10.00 bis 12.00 Uhr um das Kopftuch und die Perspektiven auf ein religiöses Symbol. Die Veranstaltung mit anschließender Diskussion wird vom Gleichstellungsbüro der Stadt Göttingen in Kooperation mit der Fachstelle zur Prävention religiös begründeter Radikalisierung (Radipräv) im Ratssaal im Neuen Rathaus Göttingen durchgeführt. Eine Anmeldung bis zum 25. September 2020 ist per E-Mail an gleichstellungsbuero@goettingen.de erforderlich. Die Fachstelle ist eines von drei Niedersächsischen Modellprojekten zur Primärprävention von demokratie- und pluralismusfeindlichen religiösen Strömungen.

 

Darum geht es: Seit Jahren herrscht in öffentlichen Debatten Uneinigkeit darüber, was das Kopftuch über seine Trägerin verraten kann. Klar ist, dass sich die religiöse Einstellung einer Frau nicht allein an ihrer Kleidungspraxis ablesen lässt. In der Veranstaltung werden verschiedene vorurteilsfreie Perspektiven auf das Thema Kopftuch als muslimische Kleidungspraxis eröffnet und sich den Kontroversen zu diesem Thema gestellt. Der Blick wird auf individuelle und gesellschaftliche Aspekte geworfen und dabei die Perspektive von Musliminnen in den Mittelpunkt gestellt. Es gibt die Gelegenheit mit verschiedenen muslimischen Frauen, die sich für oder gegen das Tragen eines Kopftuchs entschieden haben, ins Gespräch zu kommen. Sie geben Einblicke in ihre individuellen Entscheidungen und berichten über persönliche Erfahrungen und Wünsche.

  

Während des Aufenthalts im Neuen Rathaus gelten die üblichen Pandemie-Schutzmaßnahmen: Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten sowie eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Eine Registrierung der Besucherinnen und Besucher wird vor Ort ausgeführt.



(Göttingen) Parkplätze am Insterburger Weg fallen vorübergehend weg

Für die Kita am Insterburgerweg werden von Montag, 14. September, bis Sonnabend, 31. Oktober 2020, umfangreiche Maßnahmen im außenliegenden Spielbereich durchgeführt. Die Flächen werden neugestaltet, auch werden neue Spielgeräte eingebaut. Eine Zufahrt der Baustellenfahrzeuge ist nur aus westlicher Richtung möglich. Deshalb muss der öffentliche Parkplatz während der Bauphase zur Lager- und Abstellfläche für Baumaterial und –fahrzeuge genutzt werden.

Betroffen sind insgesamt sieben Stellplätze. Ausgenommen ist der Stellplatz für das Carsharingmodell, dieser liegt unmittelbar am Gehweg zur Reinhäuser Landstraße.



Die „PINGUIN Kindertagesstätte" in Aurich erhält „Deutschen Kita-Preis 2020"

Die „PINGUIN Kindertagesstätte" im Herzen Ostfrieslands ist am (heutigen) Mittwoch mit dem „Deutschen Kita-Preis" ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigen die Initiatoren seit 2018 Kitas und Initiativen, die kontinuierlich an der Qualität der frühen Bildung in ihrer direkten Umgebung arbeiten und dabei das Kind in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sowie Kultusminister Grant Hendrik Tonne haben gemeinsam an der Verleihung des Preises teilgenommen. „Ich freue mich heute ganz besonders und bin sehr stolz, dass die Jury sich bei der diesjährigen Verleihung des ´Deutschen Kita-Preises´ für die ´PINGUIN Kindertagesstätte´ in Aurich, hier bei uns in Niedersachsen, entschieden hat. Die Stärken dieser Kita liegen im forschenden Lernen und der Einbindung der Kinder und Eltern als Ideengeber. Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung!", so Ministerpräsident Stephan Weil. 

 

„Als Kita des Jahres ausgezeichnet zu werden ist eine tolle Würdigung der pädagogischen Arbeit vor Ort, die positiv auf Niedersachsen ausstrahlt", ergänzte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne und fügte an: „Kindertageseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen. Die pädagogische Arbeit, die dort geleistet wird, legt den Grundstein für die weitere Bildungsbiografie eines Kindes."

 

Die „PINGUIN Kindertagesstätte" zeichnet sich durch breit gefächerte Angebote aus, bei denen die Kinder Ihre Lebenswelten selbstständig erkunden und Erfahrungen sammeln können. So entdecken sie etwa in der Lernwerkstatt gemeinsam die Welt der Buchstaben und Schriftzeichen und erleben die Vielfalt von Sprache, Rhythmus und Melodie. Im Kita-Atelier arbeiten die „Gelben Pinsel" und die „Farbklatscher" auch zu Licht- und Schatten und toben sich kreativ aus. Die Kita ist Teil des Familienzentrums Aurich, in dem sich Eltern und Kinder Hilfestellungen jeglicher Art holen können. Die Einrichtung fungiert dabei als Vermittler und Unterstützer für die Familien im Ort. Träger der Einrichtung ist ein bereits 1971 gegründeter Elternverein, der ein hohes Mitbestimmungsrecht der Eltern beinhaltet. Aus zunächst zwei kleinen Einrichtungen ist mittlerweile ein großes Haus für 150 Kinder in sieben Gruppen und 24 Mitarbeitende geworden.Für die Auszeichnung erhält die Kita 25.000 Euro, zudem erhielt sie den „ELTERN-Sonderpreis" des Magazins ELTERN.

 

Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Gisela-Sdorra-Stiftung, der Karg-Stiftung, dem „ELTERN"-Magazin und dem Didacta-Verband. Die Auszeichnung wird seit 2018 vergeben und setzt nach Angaben der Initiatoren Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung und würdigt das Engagement der Menschen, die tagtäglich in Kitas zeigen, wie gute Qualität vor Ort gelingt.



POL-NOM: Brand von zwei Strohballenlagern-Polizei bittet dringend um Hinweise

Kreisstraße 648, zwischen den Ortschaften Greene und Ippensen, Mittwoch, 09.09.2020, seit 09:16 Uhr;

Landesstraße 572, zwischen Drüber und Stöckheim, Mittwoch, 09.09.2020, seit 10:13 Uhr.

Northeim (Wei.). Am heutigen Morgen wurden der Polizei zwei Vollbrände von Strohballenlagern im Bereich der Kreisstraße 648 (Gemarkung Greene) und der Landesstraße 572 (Gemarkung Stöckheim) gemeldet. Aktuell finden die Löscharbeiten der Feuerwehren und des THW statt. Die Sonderkommission hat zu den Bränden die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Starke Polizeikräfte sind im Einsatzraum.

Die Polizei bittet ausdrücklich darum, relevante Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen unverzüglich an die Sonderkommission zu melden. Diese ist über die Polizei Einbeck unter der Telefonnummer 05561/949780 jederzeit erreichbar.



Statement von Minister Pistorius zu dem Feuer im Flüchtlingslager Moria

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen, 

hier ein aktuelles Zitat des Niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius, zu dem Feuer im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos: 

"Das Feuer im Lager Moria auf Lesbos ist eine Tragödie. Es trifft die Schwächsten. Das vollkommen überfüllte Lager ist das Symbol für das Versagen europäischer Flüchtlingspolitik. Sie hat die Menschen vor Ort quasi zu Gefangenen gemacht. Mitten in der EU - in unmenschlichen Zuständen. Meine Gedanken sind bei den Menschen, die in ohnehin auswegloser Situation mit der nächsten Katastrophe konfrontiert sind. Ich fordere die Bundesregierung und die europäischen Staaten auf, das Lager aufzulösen und die Menschen über die EU zu verteilen, damit sie dann in Europa ihr Asylverfahren durchlaufen können.  

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen deutschen Ratspräsidentschaft fordere ich Frau von der Leyen als Präsidentin der EU-Kommission und alle Mitgliedsstaaten dazu auf, jetzt alles dafür zu tun, damit erstens den Menschen auf den griechischen Ägäis Inseln und zuallererst auf Moria unmittelbar geholfen wird und dass sie von dort evakuiert und auf die EU verteilt werden, um ihr Asylverfahren zu durchlaufen. Zweitens fordere ich sie auf, noch während der deutschen Ratspräsidentschaft ein System der Flüchtlingsverteilung umzusetzen, das endlich klare Antworten auf die seit Jahren bekannten Fragen gibt. Ein System, das auf den Prinzipien europäischer Solidarität beruht und diejenigen EU-Staaten, die entgegen der humanitären Grundsätze Europas nicht dazu bereit sind, Menschen aufzunehmen, drastisch dafür in Haftung nimmt.  

Bei meinen beiden Besuchen auf Lesbos war die Situation in Moria schon völlig inakzeptabel, nach diesem Brand jetzt vor dem Winter wird es Zeit, diesem unwürdigen, lebensgefährlichen Schauspiel ein Ende zu setzen. Die EU muss sich daran messen lassen, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Die Flüchtlinge von Lesbos brauchen unseren Schutz! 

Ich denke jetzt vor allem an die Menschen in Moria und auf den benachbarten Hängen und Feldern, Kindern, Erwachsenen und Alten, Kranken und Gesunden, die vor dem Feuer fliehen. Und ich denke an die Feuerwehrleute, die das Feuer mit aller Kraft bekämpfen."



POL-NOM: Angeblicher Spendensammler entwendet Geld aus Geldbörse

Einbeck (pap) Ein 56 Jahre alte Einwohnerin aus einem Einbecker Ortsteil wurde am Dienstag, 08.09.2020 Opfer eines Trickdiebstahls. Die Frau wollte gegen 12.25 uhr in einem Einkaufsmarkt am Hubeweg einkaufen. Schon auf dem Parkplatz wurde sie von einem jungen Mann mit einem Klemmbrett angesprochen. Anscheinend sammelte dieser für Gehörlose. Nachdem die Frau einen Betrag als Spende übergeben hatte, sollte sie sich in eine Liste auf dem Klemmbrett eintragen, ihre Geldbörse hielt sie dabei noch in der Hand unterhalb des Bretts. Als sie später im Markt ihren Einkauf bezahlen wollte bemerkte sie, dass ihr ein dreistelliger Bargeldbetrag gestohlen wurde. Der Mann muss ihr also unbemerkt das Geld aus dem Portemonnaie genommen haben. Laut der Geschädigten handelte es sich bei dem Täter um einen jungen Mann, ca. 25 Jahre, offensichtlich mit Migrationshintergrund. Mit dieser Tat könnte ein Pkw Audi mit Essener Kennzeichen stehen, der kurz darauf auf dem Parkplatz gestanden hat. In diesen Pkw stiegen mehrere Personen ein, die vorgaben, für behinderte Menschen zu sammeln.



POL-NOM: Zwei Verkehrszeichen umgefahren und geflüchtet

Einbeck (pap) Zu einer Verkehrsunfallflucht kam es am Dienstag, 08.09.2020, zwischen 08.00 und 09.30 Uhr auf der Bundesstraße 3, Abfahrt zur Markoldendorfer Straße/Hansestraße. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer, vermutlich handelte es sich um einen Lkw, befuhr die Bundesstraße aus Richtung Salzderhelden. An der genannten Abfahrt ist er in Richtung der Markoldendorfer Straße bzw. Hansestraße abgebogen. Hierbei überfuhr er zwei auf der dortigen Verkehrsinsel aufgestellte rot-weiße Leitplatten. Der Fahrer hat seine Fahrt einfach fortgesetzt, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 300,- Euro. Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Einbeck.



POL-NOM: Erneute Brandentstehung im Bereich Kohnsen

Einbeck OT Kohnsen, Vardeilser Straße, 08.09.2020 - 15:55 Uhr -

EINBECK ( Fi ) -

Am heutigen Tag, gegen 15:55 Uhr, wird eine erneute Brandentstehung im Bereich der durch die am 30.08. vom Brand gezehrten Strohballen gemeldet. Die alarmierten Feuerwehren können durch die sofortig eingeleitete Brandbekämpfung eine weitere Ausdehnung verhindern. Nach ersten Ermittlungen ist es vermutlich zu einer erneuten Selbstentzündung durch Luftzufuhr gekommen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.



(LK Hameln-Pyrmont) Sprechstunden im Treffpunk ZaK am Kuckuck fallen aus

Aufgrund eines Infektionsgeschehens im Beratungsteam von Casemanagement und Streetwork des Treffpunktes ZaK in Hameln, Kuckuck 14, fallen die Sprechstunden im Beratungsbüro zunächst bis einschließlich 14. September 2020 aus.
Unter den Mitarbeitenden des Beraterteams kam es zu einem Infektionsgeschehen mit COVID-19. In der Folge wurden alle Kontaktpersonen im engeren Umfeld ermittelt und unter Quarantäne gestellt.
In dringenden Fällen steht die Flüchtlingssozialarbeit des Landkreises unter der Telefonnummer 05151 / 903 – 3443 für die Beratung zur Verfügung.
Aufgrund der coronabedingt getroffenen Hygienemaßnahmen (Abstand, Reduzierung der Anzahl von Besucherinnen und Besuchern, Maskenpflicht, Händedesinfektion vor Betreten des Raumes, Trennwand zwischen Berater und Besuchern, gute Raumlüftung) wird die Gefahr der Ansteckung der Besucher im Rahmen der Beratung als sehr gering eingestuft.



POL-HM: Großeinsatz nach Explosion in Bad Pyrmont

Am Montagabend endete ein Beziehungsstreit mit einer Explosion in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Erdfällenstraße in Bad Pyrmont. Ein 36-Jähriger hatte die Detonation absichtlich herbeigeführt, nachdem er sich allein in der Wohnung verbarrikadiert hatte. Der 36-Jährige sowie acht Polizeibeamtinnen und -beamte wurden verletzt.

Gegen 20.15 Uhr wurden Beamte des Polizeikommissariats Bad Pyrmont zunächst wegen eines eskalierten Beziehungsstreits in der Erdfällenstraße gerufen. Vor Ort und auch im Nahbereich wurde jedoch zunächst niemand angetroffen. Zurück in der Wache ging ein weiterer Anruf bei der Polizei ein. Der mutmaßliche Täter sollte sich demnach in einer Kellerwohnung eines Mehrparteienhauses in der Erdfällenstraße aufhalten. Bereits bei Eintreffen am Einsatzort hatte er sich in der Wohnung verbarrikadiert. Ein Kontakt zu dem 36-Jährigen war nicht möglich.

Gegen 21.20 Uhr schlug der Mann dann plötzlich eine Fensterscheibe der Wohnung ein und legte ein Feuer, woraufhin die Feuerwehr alarmiert wurde. Zudem evakuierten die Polizeibeamten die Bewohner des Mehrparteienhauses.

Während die Feuerwehr versuchte, in das Gebäude vorzurücken, kam es in der Kellerwohnung zu einer Explosion, die derart stark war, dass den Rettungskräften Scherben von vormals noch intakten Fensterscheiben "um die Ohren flogen".

Aufgrund der unklaren Lage in der Kellerwohnung konnte die Feuerwehr den Brand zunächst nur von außen löschen. Als sich während der Löscharbeiten der Rauch senkte, entdeckten die Einsatzkräfte den 36-Jährigen: Er befand sich unter dem Küchentisch und trug eine Atemschutzmaske. Zudem blutete er stark und war mit einer Glasscherbe bewaffnet. Den Beamten gelang es schließlich, den Mann festzunehmen, bei seiner Festnahme leistete er aktiv Widerstand.

Aufgrund seiner Verletzungen musste der 36-Jährige ins Krankenhaus eingeliefert werden, wo er noch in der Nacht operiert wurde. Ob er sich die Verletzungen selbst zugefügt hat oder bei der Explosion verletzt wurde, ist derzeit noch unklar.

Acht Polizeibeamte zogen sich während des Einsatzes eine Rauchgasvergiftung bzw. leichte Schnittwunden zu. Sie sind weiterhin dienstfähig. Der 36-Jährige ist derzeit nicht vernehmungsfähig.



POL-HM: Illegale Abfallentsorgung entlang der Bundesstraße 442 zwischen Brullsen und Bäntorf (Zeugenaufruf !)

Heute Vormittag wurde der Polizei Bad Münder eine illegale Abfallentsorgung entlang der Bundesstraße 442 gemeldet. Ein Landwirt hatte den Müll und Bauschutt entdeckt. Eine Streifenwagenbesatzung fand auf einer Länge von fast 3 Kilometer zwischen Brullsen und Bäntorf insgesamt 18 Stellen, an denen die Abfälle entsorgt wurden.

Die Spuren deuten darauf hin, dass der Abfall absichtlich an den Stellen im Grünstreifen parallel zum Fahrbahnrand abgelegt wurde und nicht etwa aus Versehen von einer Ladefläche gefallen sein kann.

Vermutlich wurde ein größeres Fahrzeug mit offener oder geschlossener Ladefläche benutzt (Transporter, Lkw, ...). Die Beamten entdeckten u.a. Fässer, Teppichfliesen, Ölkanister, Eternit-Wellplatten, Gummistiefel, Abdeckplanen und Kabel.

Unsere Fotocollage zeigt eine Auswahl von markanten Gegenständen, die vielleicht wiedererkannt und wodurch die Umweltfrevler ermittelt werden könnten. Gegen den oder die Unbekannten wurden aufgrund der Gefährlichkeit einzelner Abfälle für die Umwelt Strafverfahren wegen eines Umweltdeliktes eingeleitet.

Hinweise zum Verursacher oder zum benutzten Fahrzeug nimmt das Polizeikommissariat Bad Münder unter der Tel. 05042/93310 entgegen.



 

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 08. September 2020, 208 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt.

Diese Fälle verteilen sich auf das gesamte Kreisgebiet wie folgt:

Aerzen

13

Bad Münder

56

Bad Pyrmont

26

Coppenbrügge

8

Emmerthal

8

Hameln

73

Hess. Oldendorf

19

Salzhemmendorf

5

Von den v. g. Fällen gelten 191 Personen als geheilt. 10 Personen sind verstorben.

Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne, davon 0 in stationärer Behandlung.

Diese akut erkrankten Personen verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aerzen


Bad Münder

1

Bad Pyrmont

1

Coppenbrügge


Emmerthal


Hameln

5

Hess. Oldendorf


Salzhemmendorf


Fälle der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne:

Aerzen


Bad Münder

6

Bad Pyrmont

6

Coppenbrügge

2

Emmerthal


Hameln

17

Hess. Oldendorf

6

Salzhemmendorf

4

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.



Corona-Pandemie: Zahl der positiv getesteten Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen liegt bei 33

Die Zahl der positiv getesteten Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen liegt bei 33. Die Gesamtzahl bestätigter Infektionen mit dem Corona-Virus liegt bei 1.449; davon sind 567 in der Stadt Göttingen gemeldet, 882 im weiteren Kreisgebiet. 1.334 Personen gelten als von der Infektion genesen, 82 sind in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben. Die Quote der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen liegt für den Landkreis Göttingen bei 9,46.

Die Fallzahlen zum Corona-Geschehen in den Städten und Gemeinden (Gesamtzahl Infizierte / aktuell Erkrankte)

  • Flecken Adelebsen (6 / 0)
  • Gemeinde Bad Grund (Harz) (45 / 0)
  • Stadt Bad Lauterberg im Harz (88 / 0)
  • Stadt Bad Sachsa (81 / 0)
  • Flecken Bovenden (20 / 1)
  • Samtgemeinde Dransfeld (13 / 0)
  • Stadt Duderstadt (53 / 7)
  • Gemeinde Friedland (63 / 0)
  • Samtgemeinde Gieboldehausen (51 / 12)
  • Gemeinde Gleichen (22 / 0)
  • Stadt Göttingen (567 / 11)
  • Stadt Hann. Münden (29 / 0)
  • Samtgemeinde Hattorf am Harz (44 / 0)
  • Stadt Herzberg am Harz (210 / 1)
  • Stadt Osterode am Harz (103 / 0)
  • Samtgemeinde Radolfshausen (5 / 0)
  • Gemeinde Rosdorf (39 / 1)
  • Gemeinde Staufenberg (6 / 0)
  • Gemeinde Walkenried (4 / 0)



POL-HI: Polizei kontrolliert E-Scooter und stellt Verstöße fest

HILDESHEIM - (jpm)Am 07.09.2020 wurden im Stadtgebiet zwei E-Scooter-Fahrer kontrolliert. Einer von ihnen war unter Drogeneinfluss unterwegs. Bei dem anderen fehlte die Pflichtversicherung für sein Elektrokleinstfahrzeug.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge kam einer Streifenbesatzung gegen 23:00 Uhr in der Goschenstraße ein E-Scooter entgegen, dessen Fahrer trotz Dunkelheit mit einer Sonnenbrille unterwegs war. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle und wendeten ihr Fahrzeug. Der Mann bog indes Richtung Neustädter Markt ab, stellte sein Gefährt ab und entfernte sich zu Fuß eilig in Richtung Güntherstraße. Bei einer anschließenden Überprüfung des 22-jährigen ergab sich der Verdacht auf den Konsum von berauschenden Mitteln. Dieser wurde durch das Auffinden geringer Mengen Marihuana und Amphetaminen erhärtet. Nach einer durchgeführten Blutprobenentnahme durfte der Mann wieder gehen. Die eingesetzten Beamten fertigten Anzeigen wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss sowie wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Einen weiteren Verstoß stellte eine Streifenbesatzung bereits gegen 19:00 Uhr in der Straße Pfaffenstieg fest. Den Beamten kam ein E-Scooter entgegen, an dem sich kein Versicherungskennzeichen befand. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass für das Fahrzeug tatsächlich keine Pflichtversicherung besteht. Die Beamten untersagten dem 24-jährigen Mann die Weiterfahrt und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.



 

Probealarm am Donnerstag, 10. September um 11 Uhr

Wie verhalte ich mich im Katastrophenfall ?

Northeim (lpd). Am Donnerstag, 10. September werden um 11 Uhr die Sirenen eine Minute lang im Heulton ertönen. Nicht nur im Landkreis Northeim, auch bundesweit. Grund dafür ist der erste bundesweite „Warntag“. 

Neben den Sirenen werden auch Warnmeldungen über die Smartphone-App BIWAPP ausgespielt, Informationen über Hörfunk- und Fernsehsender eingeblendet und Meldungen in den sozialen Medien und im Internet zu lesen sein. Nach 20 Minuten werden die Sirenen wieder ertönen, dann in einem einminütigen Dauerton. Dieses Signal steht für Entwarnung und hebt die vorherige Warnung auf.

Der „Warntag“ soll nicht nur eine technische Probe sein, vielmehr soll den Menschen in Erinnerung gerufen werden, wie sie sich im Ernstfall verhalten müssen und wie wichtig Warnungen der Bevölkerung sind.

Wie aber muss ich mich verhalten, wenn es tatsächlich zu einem Katastrophenfall kommt? Und was kann ein möglicher Ernstfall sein?

Warnungen können in Fällen Hochwasser, Unwetter oder Hitze ausgesprochen werden. Möglich sind aber auch Bombenentschärfungen, flächendeckende Stromausfälle oder der Austritt gefährlicher, chemischer Stoffe. 

Sobald die Sirenen den entsprechenden Heulton von den Dächern schallen, heißt es für die Menschen, dass sie ihre Häuser oder Wohnungen aufsuchen und dort die Fenster und Türen schließen sollen. Als nächstes sollten Radio- oder Fernsehgeräte eingeschaltet werden, im Falle eines Stromausfalls sind batteriebetriebene Geräte empfohlen.

Informieren Sie dann bitte ausländische oder ältere Mitmenschen in Ihrer Nachbarschaft und helfen Sie Älteren oder Menschen mit Behinderungen dabei, ihre Wohnungen aufzusuchen. Ganz wichtig ist, dass man sich dabei nicht unnötig in Gefahr begibt. 

Es wird empfohlen, auch die Smartphone-App BIWAPP im Blick zu behalten, ebenso die aktuellsten Informationen im Internet. Möglicherweise werden Feuer- oder Polizeiautos in den Straßen unterwegs sein und über Lautsprecherdurchsagen weitere wichtige Informationen durchgeben.

In einem Katastrophenfall sollten nur dringende Telefonate geführt werden, da das Mobilfunk- und Telefonnetz schnell überlastet sein kann. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sollten nur in einem wirklichen Notfall über die 110 bzw. 112 gerufen werden. In bestimmten Situationen kann ein Bürgertelefon eingerichtet werden, über das Fragen der Einwohnerinnen und Einwohner beantwortet werden können. Die Telefonnummer wird im Falle einer Einrichtung über offizielle Kanäle, wie zum Beispiel die Internetseiten des Landkreises, der Städte und Gemeinden oder der Feuerwehren, bekannt gegeben. Auch die Verkehrswege sind für die Rettungskräfte unbedingt freizuhalten.

Im Ernstfall sorgen sich Eltern verständlicherweise um ihre Kinder, die möglicherweise in der Schule oder im Kindergarten sind. Dort sind sie sicher, sie sollten nur abgeholt werden, wenn auf offiziellem Wege ausdrücklich dazu aufgefordert wird. Also beispielsweise durch Rettungskräfte oder Informationen in Funk und Fernsehen oder von Behörden.

In den sozialen Medien oder den eigenen Kommunikationsnetzwerken können schnell Gerüchte entstehen. Es wird daher dringend empfohlen, sich auch auf offiziellen Kanälen zu informieren.

Wer unterwegs ist, sollte das betroffene Gebiet meiden oder – wenn möglich – schnellstmöglich verlassen. Die Autofenster sollten geschlossen und Lüftung und Heizung im Auto abgestellt werden. Es wird geraten, schnellstmöglich ein Gebäude oder anderen Schutz aufzusuchen. Von diesem Moment an gelten die oben beschriebenen Verhaltensweisen.

Generell gilt: Niemand sollte sich in unnötige Gefahr begeben. Unglücksorte sollten gemieden werden, wenn man nicht selber helfen kann. Und eine eindringliche letzte Bitte ist, dass niemand zum Gaffer werden sollte. Schaulustige behindern die Arbeiten der Einsatzkräfte.

Wer die Hinweise im Ernstfall beachtet hilft sich und anderen.

Wenn die Gefahr vorüber ist, gibt es eine Entwarnung über die Sirenen, Hörfunk- und Fernsehsender, BIWAPP und offizielle Internetauftritte. Bis dahin sollten alle Warn- und Verhaltenshinweise beachtet werden.

Viele weitere Informationen zum Warntag, Videos, Bildmaterial und die Sirenentöne finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/warntag



 

Telefonischer Beratungstag für Verfolgte der SBZ/DDR-Diktatur am 15. September 2020

Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall und der deutschen Wiedervereinigung leben in Niedersachsen noch zahlreiche Opfer des SED-Regimes, die bis heute an den Folgen des erlebten Unrechts leiden. Um möglichst viele Betroffene ortsnah über bestehende Hilfs- und Leistungsangebote zu informieren, organisiert das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport alljährlich Beratungstage. 

Die Beratungen werden von fachkompetenten Vertretern der Opferverbände und des Niedersächsischen Netzwerks für SED- und Stasiopfer sowie von Fachleuten aus Sachsen-Anhalt unterstützt, die zum Teil selbst Opfer der Diktatur in der DDR waren. 

Der in Nienburg/Weser terminierte Beratungstag wird aufgrund der andauernden Corona-Pandemie ausschließlich telefonisch durchgeführt.  

Das telefonische Beratungsangebot steht Ihnen am 15. September 2020 in der Zeit von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr unter der Telefonnummer (0511) 120-4768 zur Verfügung. 

Betroffene können sich unter anderem über die nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen des Bundes bestehenden Rehabilitierungsmöglichkeiten informieren. Zudem besteht die Möglichkeit, sich zur Antragstellung auf Einsichtnahme in die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR beraten zu lassen. 

Hintergrundinformationen: 

Viele Bürger der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone / Deutschen Demokratischen Republik wurden unter dem Regime der SED auf unterschiedlichste Weise politisch verfolgt. Dies führte oftmals zu Benachteiligungen, die bei Betroffenen auch 30 Jahre nach dem Mauerfall und der deutschen Wiedervereinigung noch schwere Folgen haben können. Um diese zu mildern, wurden vom Deutschen Bundestag drei Rehabilitierungsgesetze beschlossen: 

Das Strafrechtliche Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG) ermöglicht die Aufhebung rechtsstaatswidriger strafrechtlicher Entscheidungen von staatlichen deutschen Gerichten. Das Verwaltungsrechtliche Rehabilitierungsgesetz (VwRehaG) regelt die Aufhebung grob rechtsstaatswidriger Verwaltungsentscheidungen der DDR-Organe bzw. die Feststellung der Rechtsstaatswidrigkeit dieser Akte. Das Berufliche Rehabilitierungsgesetz (BerRehaG) hat das Ziel, heute noch spürbare Auswirkungen verfolgungsbedingter Eingriffe in Beruf oder Ausbildung auszugleichen. 

Diese Gesetze eröffnen den Menschen, die in der ehemaligen DDR Opfer politischer Verfolgung geworden sind, einen Weg, die Vergangenheit aufzuarbeiten, ihre Rehabilitierung zu beantragen und bei Vorliegen der Antragsvoraussetzungen Ausgleichsleistungen zu erhalten. 

So erhalten Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR nach § 17 a des Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes eine monatliche Zuwendung, wenn sie eine mit wesentlichen Grundsätzen der freiheitlichen rechtsstaatlichen Ordnung unvereinbare Freiheitsentziehung von insgesamt mindestens 90 Tagen erlitten haben und in ihrer wirtschaftlichen Lage beeinträchtigt sind. Die Höhe der besonderen Zuwendung für Haftopfer beträgt seit dem 1. November 2019 bis zu 330 Euro. 

Zudem besteht ein Anspruch auf eine berufliche Rehabilitierung, wenn beispielsweise aus politischen Gründen ein Arbeits- oder Studienplatz verloren ging bzw. verwehrt wurde und dieses Nachteile für die Rentenversicherung zur Folge hatte. Ein weiteres Beispiel ist die verwaltungsrechtliche Rehabilitierung bei Verwaltungsunrecht, z. B. mit gesundheitlichen Folgeschäden.



Blaulichtbrunch: Zurück in der Feuerwehrtechnischen Zentrale

Acht Jahre ist es her, da lud der Landkreis Holzminden zum ersten Mal in die Holzmindener Feuerwehrtechnische Zentrale zum Blaulichtbrunch ein. Ziel des Treffens war es, dass sich die Vertreter aller im Landkreis tätigen ehrenamtlichen Hilfsorganisationen und die bei einem Ernstfall aktiven staatlichen Organe in ungezwungener Atmosphäre begegnen, ins Gespräch kommen und kennenlernen können. Mittlerweile ist der einmal jährlich Anfang September stattfindende Termin zu einer guten Tradition geworden. Nachdem einmal rundum jede Organisation als Gastgeber Gelegenheit zur Präsentation ihrer Möglichkeiten und Fähigkeiten hatte, ist das Treffen nun an seinen Ursprungsort zurückgekehrt. In der FTZ wurde einmal mehr deutlich, dass das Netzwerk auf einer soliden Basis steht.

„Wir kennen einander, wir wissen, welches Gesicht sich hinter welchem Namen bei welcher Organisation verbirgt.“ Das habe Wege entscheidend verkürzt, machte Landrat Michael Schünemann gleich eingangs der Veranstaltung in seinem Grußwort deutlich. Schünemann ließ noch einmal Revue passieren, wo man sich in den letzten Jahren getroffen habe, um die Arbeit der verschiedenen Helfer kennenzulernen. Man sei bei der DLRG Boot und beim THW Bagger gefahren und habe den Hunden der Rettungshundestaffel bei ihrer Personensuche zugeschaut. Das alles habe viel Verständnis für die Arbeit der anderen und Ideen für eine Zusammenarbeit bei Einsätzen zur Folge gehabt. „Vor zehn Jahren hätten wir uns ein solches gemeinsames Handeln nicht vorstellen können“, erinnerte der Landrat.

Dass die regelmäßigen jährlichen Treffen nicht nur deswegen so wichtig sind, weil eben immer mal wieder die Ansprechpartner wechseln, zeigte sich dann im Verlauf der weiteren Veranstaltung. Denn nach acht Jahren hat sich auch in der Feuerwehrtechnischen Zentrale eine Menge getan. Etliches an neuen Fahrzeugen und Material konnte von den Anwesenden begutachtet werden. Thematisch stand naturgemäß die Pandemie mit ihren Auswirkungen auf die einzelnen Organisationen und deren Zusammenarbeit untereinander im Mittelpunkt der Gespräche.

Im nächsten Jahr wird der THW den nächsten Blaulichtbrunch auf seinem Gelände ausrichten. Eine Entscheidung, die erst nach einigem Ringen zustande kam, denn interessiert, als Gastgeber aufzutreten, waren durchaus einige der anwesenden Organisationsvertreter. Ein Indiz dafür, wie gut die Idee des Brunches mittlerweile bei allen verankert ist. 



POL-NOM: Motorroller entwendet

BODENFELDE-WAHMBECK (zi.) Bisher unbekannte Täter entwendeten in der Zeit vom 31.08.20, 12:00 Uhr, bis zum 07.09.20, 09:00 Uhr, einen Motorroller der Marke Peugeot im Wert von ca. 150,- Euro aus einem unverschlossenen Schuppen in der Weserstraße. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Tel.-Nr. 05571/92600-0



Corona: „Containment Scouts“ bundesweit dringend gesucht

RKI sucht bundesweit Unterstützungspersonal für die Gesundheitsämter

Landkreis Hildesheim (lps/I). Gemeinsam mit dem Bundesverwaltungsamt sucht das Robert Koch-Institut Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Containment Scouts) zur Unterstützung der Landesbehörden und Gesundheitsämter im Rahmen des COVID 19-Geschehens.
Was ist ein Containment Scout?
Um Infektionsketten zu unterbrechen und eine weitere Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern, ist es essentiell, Kontaktpersonen von bestätigten COVID-19-Fällen zu ermitteln und nachzuverfolgen (siehe „Was versteht man unter Kontaktpersonennachverfolgung, wie wird diese durchgeführt und welchen Zweck hat eine Quarantäne/häusliche Absonderung?"). Für diese personal- und zeitaufwändige Aufgabe ist das Gesundheitsamt vor Ort zuständig.
Um Gesundheitsämter dabei zu unterstützen, hat das Bundesverwaltungsamt im Auftrag des Robert Koch-Instituts ab Frühjahr 2020 rund 500 so genannte Containment Scouts eingestellt. Das sind in der Regel Studierende der Medizin oder anderer Gesundheitswissenschaften, die – nach erfolgreicher Bewerbung – zunächst durch RKI-Materialien geschult werden (u. a. Einführung in die Infektionsepidemiologie und Ausbruchsuntersuchung, Umgang mit Meldesystem und Datenbanken), dann vor Ort in den Gesundheitsämtern arbeiten und insbesondere dabei helfen sollen, Kontaktpersonen schneller und effektiver nachzuverfolgen. Die konkrete Aufgabenverteilung obliegt jedoch den Gesundheitsämtern.
Im April 2020 haben die ersten Scouts ihren Dienst vor Ort angetreten. Bis Ende Mai 2020 waren fast alle der rund 500 Scouts im Einsatz. Sie sind nach einem bestimmten Schlüssel auf die Bundesländer verteilt worden. Zusätzlich zu diesen lokalen Containment Scouts wurden 25 mobile Scouts eingestellt, die – bei Bedarf und unter Koordination des RKI - bundesweit überlastete Gesundheitsämter für jeweils zwei bis drei Wochen unterstützen können.
Nach einer erfolgreichen ersten Projektphase wurde die Containment-Scout-Initiative um weitere 6 Monate bis Frühjahr 2021 verlängert.
Die aktuelle Stellenausschreibung finden Sie unter: https://www.rki.de/DE/Content/Service/Stellen/Angebote/2020/09_2020.html  
Direkt Bewerben unter: https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/RKI-BVA-2020-2-CS/dashboard.html

POL-HM: Fahrer v


on E-Scootern unter Rauschmitteleinfluss

Im Abstand von wenigen Tagen wurden in Bad Münder zwei Fahrer von E-Scootern unter Rauschmitteleinfluss festgestellt.

Am Freitag (04.09.2020) wurde kurz nach 22.00 Uhr ein 37-jähriger Mann aus der Region Hannover auf der Bahnhofstraße angehalten. Bei dem E-Scooter-Fahrer konnte Alkoholbeeinflussung festgestellt werden. Ein Alcomat-Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von von über 1,2 Promille. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Eine Überprüfung des Elektrorollers ergab, dass dieser nicht versichert ist. Neben der Trunkenheitsfahrt muss sich der 37-Jährige daher wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

Am gestrigen Montagnachmittag gegen 16:30 Uhr wurde in der Lange Straße ein 25-jähriger Münderaner kontrolliert. Auch er war mit einem E-Scooter unterwegs. Bei ihm besteht der Verdacht, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Ein Vortest wurde von ihm verweigert, so dass man die Analyse einer genommenen Blutprobe abwarten muss. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.



„Achtsam bleiben, munter bleiben" - Günther, der Treckerfahrer erklärt den Corona-Alltag in Niedersachsen

Im Rahmen der Kampagne der niedersächsischen Landesregierung „Wir sind stärker! Niedersachsen gegen Corona" erklärt Dietmar Wischmeyer alias Günther, der Treckerfahrer in den kommenden Wochen in sechs kurzen Audiobeiträgen die Tücken, aber auch Chancen des Corona-Alltags in Niedersachsen. Jede Woche wird jeweils am Dienstag, um 12 Uhr eine neue Folge auf den Social-Media-Kanälen der Landesregierung sowie auf der Kampagnenseite „Wir-sind-staerker.de" veröffentlicht. 

In der ersten Folge (8. September 2020) beschäftigt sich Günther, der Treckerfahrer mit dem Thema „Arbeit und Lernen" in Corona-Zeiten. 

Hier kurze Auszüge: 
„Durch den digitalen Unterricht haben die Blagen gelernt, dass nich alles schön is, was aufn Tablet oder im Smartphone läuft. Womöglich is das sogar der heimliche Hintergedanke bei der Digitalisierung des Unterrichts, dass man den Schülern das ewige Rumgeglotze in den Bildschirm leid werden lässt."

„Home-Office in der Arbeitswelt hat doch sogar besser geklappt als gedacht. Sogar so, dass viele Firmen ihre Mitarbeiter gar nich wiederhaben wollen."  

In den weiteren Folgen geht es um die Themen „Verschwörungstheorien", „Feiern und Geselligkeit", „Abstand und Maske", „Kontakte und Kommunikation" und „Miteinander unterwegs". 

Ministerpräsident Stephan Weil: 
„Günther, der Treckerfahrer passt perfekt zu unserer Kampagne, die auch immer wieder mit einer gewissen Prise Humor daran erinnern will, dass wir alle weiterhin achtsam sein müssen - eben auf Niedersächsisch. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Hilfe sowie mit Abstand, Hygiene und Alltagsmaske können wir stärker sein als das Virus - auch wenn uns das nicht immer Spaß macht. Da hilft es, wenn Günther uns zum Lachen bringt."  

Weitere Aktionen der Kampagne:
Über ganz Niedersachsen verteilt wirbt die Kampagne „Wir sind stärker! Niedersachsen gegen Corona" ab dieser Woche auf rund 1.500 Großflächenplakaten an Hauptverkehrsstraßen und Knotenpunkten zusätzlich für das richtige Verhalten: „Abstand halten. Hände waschen. Maske tragen." Auch an den Hauptbahnhöfen Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Wolfsburg sowie den Fähren nach Borkum werden animierte digitale Plakate geschaltet. 

Fotorahmen-Aktion:
Bis zum Sonntag, 13. September 2020, tourt darüber hinaus ein mobiler Fotorahmen durch Niedersachsen. Unter dem Motto #Wirsindstärker können Niedersächsinnen und Niedersachsen zeigen, dass sie zusammenhalten und gemeinsam stärker sind. Künftige Tour-Orte sind Wolfsburg (09.09.2020), Lüneburg und Undeloh (10.09.2020), Oldenburg (11.09.2020), Aurich (12.09.2020) und Lingen (13.09.2020). Weitere Informationen finden Sie unter

wir-sind-staerker.de.



POL-HI: Diebstahl aus Baucontainer- Zeugenaufruf

Banteln ( fri ): In der Zeit von Dienstag den 01.09.20, gegen 16:30 Uhr und Dienstag den 08.09.20, gegen 07:15 Uhr verschafften sich bislang unbekannte Täter unberechtigten Zutritt zu einem Baucontainer in der Eimer Straße in 31028 Gronau ( Leine ) Ortsteil Banteln.

Es werden diverse Maschinen mit hohem Gewicht entwendet. Zum Abtransport muss mit hoher Wahrscheinlichkeit ein größeres Fahrzeug genutzt worden sein.

Eine genaue Schadenssumme steht bislang noch nicht fest.

Zeugen werden gebeten sich mit dem Polizeikommissariat Elze, tel. 05068/93030 in Verbindung zu setzen.



POL-NOM: Beim Abbiegen überholt-2000,- Euro Schaden

Einbeck (pap) Am Montag, 07.09.2020, befuhr eine 22-jährige Einbeckerin gegen 06.30 Uhr mit ihrem Pkw den Hubeweg aus Richtung Andershausen in Richtung Stadt. Sie wollte dann nach links in die Straße Am Weidenfeld abbiegen, wobei ein ihr nachfolgender Pkw sie überholen wollte. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß. Der 31 Jahre alte Fahrer des anderen Pkw gab an, dass die junge Frau nicht geblinkt hätte. Eventuelle Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Einbeck. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 2000.- Euro.



POL-NOM: Brand einer Scheune in der Feldmark von Dassensen

37574 Einbeck, Ortsteil Dassensen, Feldmark Montag,07.09.2020, 20.12 - 20.40 Uhr EINBECK (hep) Bei der Feuerwehr-Leitstelle des Landkreises Northeim Polizei wurde am Montagabend um 20.12 Uhr der Brand einer Scheune in Einbeck OT Dassensen gemeldet. Erste Polizeikräfte vor Ort bestätigten den Brand. Durch die sofort eingesetzten Feuerwehren der umliegenden Ortschaften konnte der Brand schnellstmöglich unter Kontrolle gebracht werden, bevor weitere Gebäudeteile in Mitleidenschaft gezogen wurden. So konnte der Brand letzendelich gegen 20.40 Uhr gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 15.000 EURO. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung gegen Unbekannt eingeleitet. Da auch bei diesem Brand ein enger Zusammenhang mit der aktuellen Brandserie in Einbeck als höchstwahrscheinlich angesehen wird,werden weitere Ermittlungen durch die speziell eingerichtete Sonderkommission der Polizeiinspektion Northeim durchgeführt. Erste Maßnahmen wurden noch in den Abendstunden durch die Ermittler dieser Sonderkommission begonnen. An den Löscharbeiten waren insgesamt ca 80 Kräfte der Feuerwehren aus Dassensen und der umliegenden Ortschaften sowie des Technischen Hilfswerkes eingesetzt.



POL-GOE: Wanderausstellung gibt Einblicke in die Geschichte der Polizei in der Weimarer Republik

  Vom säbelrasselnden Wachtmeister zum Bürgerpolizist - die Polizeidirektion Göttingen hat am Montag (7. September) im Kunstkreis Hameln die Wanderausstellung "Freunde, Helfer, Straßenkämpfer - Die Polizei in der Weimarer Republik" des Polizeimuseums Niedersachsen eröffnet. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Innenministers, Boris Pistorius, und befasst sich mit der Geschichte der Polizei zwischen den beiden Weltkriegen. Sie wird ergänzt durch lokale Beiträge des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln. Die Ausstellung ist bis zum 4. Oktober 2020 zu sehen, der Eintritt ist frei.  

Der Titel der Ausstellung fasst das Bild der Polizei in den Jahren 1918 bis 1933 treffend zusammen: In den 1920er Jahren sollte die Polizei nicht mehr militärisch sein, sondern eine zivile Behörde werden. Die Ordnungshüter sollten nicht mehr des Kaisers Macht wahren und durchsetzen, sondern für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger sorgen und das Bild vom Freund und Helfer verkörpern. Die Polizei wurde demokratisch und entsprach damit dem Zeitgeist der damaligen Jahre. Die instabilen Verhältnisse und blutigen Auseinandersetzungen zwischen politischen Gegnern zerrieben jedoch die noch junge Demokratie und schließlich auch die Polizei, die von den Nationalsozialisten am Ende für ihre Gräueltaten instrumentalisiert wurde.  

Die Ausstellung wurde vom Polizeimuseum Niedersachsen konzipiert. Sie legt den Schwerpunkt auf die Entwicklung der Polizei im Gebiet des heutigen Niedersachsen und stellt diese den großen politischen Ereignissen in den Jahren zwischen den Weltkriegen gegenüber. Der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom ergänzt die Schau mit einer lokalen Begleitausstellung unter dem Titel "Die Polizei Hameln in der Zeit der Weimarer Republik". Zu sehen sind unter anderem ausgewählte Exponate aus der Sammlung des Polizeimuseums Niedersachsen sowie Originale, die Bürgerinnen und Bürger aus dem Weserbergland zur Verfügung gestellt haben.  

In seinem Grußwort ging Polizeipräsident Uwe Lührig auf den Wandel ein, den die Polizei in der Weimarer Republik vollzogen hat und spannte den Bogen in die heutige Zeit. Er betonte: "Wir tun auch heute noch viel, um die Bürgerpolizei zu sein, die die Gründer der ersten Demokratie in Deutschland im Sinn hatten. Dieser Anspruch hat bis heute nichts an Bedeutung verloren und ist nach wie vor Maßstab für unser Handeln."  

Der Kurator der Ausstellung, Dr. Dirk Götting, sprach in seiner Eröffnungsrede mit Blick auf das Ende der Weimarer Republik von einem Stresstest der ersten Demokratie, den diese leider nicht bestanden hätte.  

Bernhard Gelderblom ging in seinem Fachbeitrag zur lokalen Ausstellung speziell auf die Entwicklung der Polizei in Hameln ein: "Spätestens in den letzten Jahren der Republik, als sich die bürgerliche Mehrheit der Stadtbevölkerung Hamelns von der Demokratie abgewandt und der NSDAP in die Arme geworfen hatte, versagte auch die städtische Polizei als Hüterin der Verfassung."  

An der Ausstellungseröffnung nahm eine Vielzahl von Vertreterinnen und Vertretern des öffentlichen Lebens sowie der Landes- und Bundespolitik teil. Für die musikalische Unterhaltung zeichnete ein Ensemble des Polizeiorchesters verantwortlich.  

Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten des Kunstkreises Hameln besichtigt werden: Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 10 bis 13 Uhr, Donnerstag von 16 bis 19 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 14 Uhr. Termine für Sonderführungen können unter Telefon 05151/933259 vereinbart werden. 



Vierter Stahldialog: Diskussion über aktuelle Herausforderungen der Branche

Althusmann: Klimaschutz und Corona-Pandemie im Fokus

Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat sich heute mit rund 20 Vertretern aus Stahlindustrie, Verbänden und Gewerkschaften virtuell zum vierten Stahldialog getroffen. Die Stahlbranche steht aktuell vor besonderen, nicht nur pandemiebedingten Herausforderungen. Ziel des Dialoges war der Austausch über die derzeitige Situation sowie die Zukunftsaussichten für die Stahlbranche.

Neben der Bewältigung der Folgen aus der Corona-Pandemie - die Stahlerzeugung in Deutschland lag im ersten Halbjahr 2020 rund 16 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum - waren sich die Teilnehmer einig, dass faire Wettbewerbsbedingungen in der Handels-, Energie- und Klimapolitik essentielle Voraussetzungen für einen funktionierenden Markt und die Sicherung industrieller Arbeitsplätze in Deutschland und damit in Niedersachsen sind.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Mit ihren 10.000 direkt und 350.000 indirekt Beschäftigten gehört die Stahlbranche zu den Schlüsselindustrien bei uns in Niedersachsen. Die Branche steht vor großen Herausforderungen wie etwa dem Klimaschutz und der Bewältigung der Corona-Krise. Bei unserem heutigen Austausch haben wir einen besonderen Fokus auf die Transformation der Stahlunternehmen hin zu CO2-armer Produktion gelegt. Die Stahlbranche hat einen der größten Anteile an der industriellen CO2-Emission Deutschlands. Durch grünen Wasserstoff bei der Stahlerzeugung könnten langfristig bis zu 95 Prozent CO2-Emissionen eingespart werden."

Eine CO2-arme Produktion in der Stahlindustrie ist notwendige Voraussetzung, um den europäischen Green Deal erfolgreich umzusetzen und die deutschen Klimaschutzvorgaben einzuhalten. Niedersachsen empfiehlt sich hier als Pionierregion für die klimaneutrale Industrie: Niedersachsen ist bereits heute zentraler Knoten für eine sichere und wirtschaftliche Versorgung Deutschlands mit Energie.

Die vorhandene Infrastruktur kann zunehmend für Produktion, Transport und Speicherung von grünem Strom und grünem Wasserstoff genutzt werden, um die energiebedingten CO2-Emissionen im Industriesektor deutlich zu senken. Ziel ist dabei, sukzessiv steigende Anteile dieser Energien für zusätzliche klimaneutrale industrielle Wertschöpfung zu nutzen.

Einen weiteren Schwerpunkt des gemeinsamen Austauschs stellte das „Handlungskonzept Stahl - Für eine starke Stahlindustrie in Deutschland" der Bundesregierung dar. Das Konzept enthält Maßnahmen und konkrete Umsetzungsschritte, wie die deutsche Stahlindustrie zukunftsfest, klimafreundlich und wettbewerbsfähig aufgestellt werden kann. Die Bundesregierung hat damit ein wichtiges Signal zur Transformation der Stahlindustrie in Richtung grüner Stahl geschaffen. Niedersachsen hat im Rahmen der Allianz der stahlproduzierenden Bundesländer hier bereits eine enge Begleitung zugesagt.

Althusmann: „Eines ist sicher: Nur ein freier und regelbasierter Welthandel, eine sinnvolle Energie- und Klimapolitik mit Augenmaß, die eine wettbewerbsfähige Stahlindustrie ermöglicht sowie die nachhaltige, zukunftsgerichtete Transformation sind unverzichtbare Bestandteile für die Sicherung unserer niedersächsischen Stahlstandorte mit seinen qualifizierten Fachkräften. Dafür setze ich mich weiterhin entschlossen ein."

Auf dem zweiten Nationalen Stahlgipfel im Dezember dieses Jahres in Duisburg wird Niedersachsen Seite an Seite mit den betroffenen Bundesländern dafür eintreten, eine gemeinsame Strategie der Stahlallianz im intensiven Dialog mit Bund und Europäischer Union abzustimmen.



Staatssekretär Stephan Manke übergibt Förderbescheide zur Sportstättensanierung

Staatssekretär Stephan Manke hat am heutigen Montag (07.09.2020) erneut einige Förderbescheide im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms übergeben. 

Das Land Niedersachsen hat für die Jahre 2019 bis 2022 ein 100 Millionen Euro umfassendes Sportstättensanierungsprogramm aufgelegt, um den Sport in Niedersachsen zu stärken. Staatssekretär Manke: „Ich freue mich, dass ich heute weitere Bescheide im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms übergeben kann. Das Programm ist ein wichtiger Beitrag, um die Sportstätteninfrastruktur zu erhalten und den über die Jahre entstanden Investitionsstau nachhaltig abzubauen." 

Die Resonanz zum Programm ist enorm. Im aktuellen Förderjahr 2020 sind über 260 Anträge auf Gewährung einer Zuwendung für die Förderung der Sanierung von Sportstätten im Innenministerium mit einer beantragten Fördersumme von knapp 90 Millionen Euro eingegangen. Die Zuwendung des Landes wird in Höhe von 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt, bei finanzschwachen Kommunen kann der Anteil sogar bis zu 80 Prozent betragen. Die Mindestförderung liegt bei 50.000 Euro, bei Sporthallen werden maximal 400.000 Euro und bei Hallenschwimmbädern maximal eine Million Euro als Zuwendung gewährt.

Entsprechend der Förderschwerpunkte, die in der Förderrichtlinie festgelegt sind, wird in diesem Jahr ausschließlich die Sanierung von Sporthallen (Turnhallen) und Hallenschwimmbädern gefördert. Unter Berücksichtigung aller Kriterien können insgesamt 98 der mehr als 260 Förderanträge positiv beschieden werden. Darunter befinden sich folgende Maßnahmen, über die heute der Bewilligungsbescheid von Staatssekretär Manke persönlich ausgehändigt wurde:

 

Stadt Salzgitter

Sanierung der Sporthalle Amselstieg in Salzgitter-Lebenstedt: Sanierung der Umkleiden und Waschräume, Sanierung der Decken sowie Erneuerung der Beleuchtung. 

Gesamtkosten: 400.000,00 €                      Landeszuwendung: 320.000,00 € 

Landkreis Wolfenbüttel

Sanierung der Sporthalle der Förderschule am Teichgarten: Energetische Sanierung der Dächer und Fassaden, Erneuerung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik sowie der Beleuchtung. Zudem Maßnahmen zur Barrierefreiheit sowie Erneuerung des Prallschutzes in der Halle. 

Gesamtkosten: 970.400,00 €                      Landeszuwendung: 400.000,00 € 

Stadt Bad Harzburg 

Sanierung der Sporthalle Gerhart-Hauptmann-Schule: Erneuerung des Sportbodens sowie der Decke einschließlich der Beleuchtung, Umstrukturierung des Umkleidetraktes sowie der Trinkwasserinstallation, Einbau von LED-Beleuchtung. 

Gesamtkosten: 498.325,00 €                      Landeszuwendung: 394.660,00 €



POL-HI: Wohnungseinbrecher in Mehrfamilienhaus aktiv

HILDESHEIM - (jpm)Während der Abwesenheit eines 21-jährigen Mannes aus der Stresemannstraße kam es zu einem versuchten Einbruch in dessen Wohnung. Ferner wurde im gleichen Mehrfamilienhaus eine weitere Wohnung aufgebrochen. Der Tatzeitraum liegt zwischen Freitag, 04.09.2020, 17:00 Uhr, und Sonntag, 06.09.2020, 18:30 Uhr.

Ermittlungen zufolge wurde versucht, die Wohnungstür des jungen Mannes aufzuhebeln. Die Tür hielt jedoch stand. Zu einem Eindringen ins Innere kam es nicht.

Mehr Erfolg hatte der unbekannte Täter an der Tür einer leerstehenden Wohnung in dem Haus. Hier gelang es, diese gewaltsam zu öffnen. Ob die Räumlichkeiten anschließend betreten worden sind, ist nicht bekannt.

Zeugen, die eventuell verdächtige Beobachtungen getätigt haben, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.



 

Im Landkreis Hameln-Pyrmont sind heute, am 07. September 2020, 205 Fälle einer Corona-Infektion bestätigt.

Diese Fälle verteilen sich auf das gesamte Kreisgebiet wie folgt:

Aerzen

13

Bad Münder

56

Bad Pyrmont

25

Coppenbrügge

8

Emmerthal

8

Hameln

71

Hess. Oldendorf

19

Salzhemmendorf

5

Von den v. g. Fällen gelten 188 Personen als geheilt. 10 Personen sind verstorben.

Die infizierten Personen wurden isoliert und befinden sich in Quarantäne, davon 0 in stationärer Behandlung.

Diese akut erkrankten Personen verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

Aerzen


Bad Münder

2

Bad Pyrmont


Coppenbrügge


Emmerthal


Hameln

3

Hess. Oldendorf

2

Salzhemmendorf


Fälle der Kategorie 1 in angeordneter häuslicher Quarantäne:

Aerzen


Bad Münder

7

Bad Pyrmont

6

Coppenbrügge

1

Emmerthal


Hameln

11

Hess. Oldendorf

4

Salzhemmendorf

4

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind hier www.hameln-pyrmont.de/corona zu finden.

+++ Bis zum Ende der letzten Woche wurden insgesamt 16 177 Tests durchgeführt +++



Lies: „Wir schaffen landesweite Biotopvernetzung für den Artenschutz" - Neues Landschaftsprogramm leistet wichtigen Beitrag für „Niedersächsischen Weg"

 

Neuauflage nach mehr als 30 Jahren: Das Kabinett hat am (heutigen) Montag ein neues „Niedersächsisches Landschaftsprogramm" auf den Weg gebracht. Die bisherige Fassung wurde im April 1989 veröffentlicht und seitdem nicht mehr verändert. „Wir stellen jetzt endlich ein zeitgemäßes und längst überfälliges Landschaftsprogramm für eine ökologische Vernetzung auf. Dadurch schaffen wir unter anderem eine niedersachsenweite Vernetzung von Naturräumen. Diese Biotopvernetzung ist ein ganz wichtiger Beitrag für den Erhalt einer Vielzahl von Arten und damit ein wesentlicher Baustein des „Niedersächsischen Weges' - für mehr Arten- und Naturschutz in Niedersachsen", so Umweltminister Olaf Lies. „Unser gemeinsames Ziel ist es, bis 2023 einen landesweiten Biotopverbund auf 15 Prozent der Landesfläche beziehungsweise zehn Prozent der Offenlandfläche aufzubauen."

Schon im Januar 2014 hatte der Niedersächsische Landtag die damalige Landesregierung aufgefordert, ein zeitgemäßes Landschaftsprogramm zu erarbeiten. Schließlich hat sich seit Ende der 80er Jahre nicht nur die Landschaft aufgrund vielfältiger Nutzungsänderungen gewandelt, hinzugekommen sind zahlreiche naturschutzfachliche Kernthemen wie das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000, der landesweite Biotopverbund sowie für den Naturschutz wichtige Europäische Wasserrahmenrichtlinie und Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie, aber auch der Niedersächsische Weg - „und nicht zu vergessen die große gesamtgesellschaftliche Herausforderung und Aufgaben durch den Klimawandel", so Lies. 

„Der vorliegende Entwurf zeichnet ein aktuelles Bild vom Zustand von Natur und Landschaft in Niedersachsen", so der Umweltminister. Er stellt ein schutzgutübergreifendes (zum Beispiel Luft, Boden und Wasser) landesweites Zielkonzept auf und ist damit die Richtschnur für die Arbeit der gesamten Niedersächsischen Naturschutzverwaltung. Als gutachterlicher Fachplan liefert das Landschaftsprogramm eine aktuelle Grundlage für die Berücksichtigung der Belange von Naturschutz und Landschaftspflege in der Landesraumordnung sowie in anderen Fachplanungen und leistet damit auch einen Beitrag zur Planungsbeschleunigung. Als nächster Schritt soll nun die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Behörden, der Öffentlichkeit sowie der nach § 63 Bundesnaturschutzgesetz anerkannten Naturschutzvereinigungen erfolgen.



POL-HI: Pkw-Aufbruch in der Hildesheimer Innenstadt

HILDESHEIM - (jpm)Am gestrigen Sonntag, 06.09.2020, zwischen 17:00 und 22:00 Uhr, wurde in der Straße Hagentorwall ein geparkter Renault Clio aufgebrochen.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge schlug ein unbekannter Täter die Scheibe an der Beifahrerseite ein. Anschließend wurde der Innenraum offenbar durchsucht. Ob tatsächlich etwas entwendet wurde, steht momentan noch nicht fest.

Hinweise und Beobachtungen nimmt die Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 entgegen.



Wirtschaftsministerium legt Fortschrittsbericht zum Handlungskonzept Mittelstand und Handwerk vor

Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat dem Kabinett am (heutigen) Montag einen Fortschrittsbericht zum Handlungskonzept Mittelstand und Handwerk vorgelegt. Darin ist der aktuelle Umsetzungsstand des im Juni 2019 von der Landesregierung beschlossenen Handlungskonzeptes zusammengefasst. Die zentralen Interessengruppen des Mittelstandes - die Unternehmerverbände Niedersachsen, die IHK Niedersachsen, die Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen und die Unternehmensverbände Handwerk Niedersachsen - waren bei der Konzepterstellung eingebunden. Sie begleiten jetzt gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium die Umsetzung des Arbeitsprogramms.  

Die rund 60 Maßnahmen sind in zehn wesentlichen Themenfeldern, wie z. B. „Berufliche Bildung", „Digitalisierung", „Gründungen und Startups" sowie „Energiewende und Klimaschutz", gebündelt. Unter anderem konnten das am 1. März 2020 in Kraft getretene Fachkräfteeinwanderungsgesetz, der Ausbau der Förderung von Startup-Zentren und die Einrichtung der Clearingstelle zum Bürokratieabbau realisiert werden.

Neu hinzugekommen ist das mit den Verbänden und Kammern gemeinsam erarbeitete Kapitel „Auswirkungen der Corona-Krise: ‚Herausforderungen und Perspektiven'. Darin werden die großen Veränderungen für die kleinen und mittleren Unternehmen in Niedersachsen beschrieben, die teilweise aber durchaus auch Potenziale in sich tragen. Hier setzt auch das Konjunktur- und Krisenpaket der Landesregierung mit einer Gesamtsumme von 5,3 Milliarden Euro an - neue Impulse für ein konjunkturelles Wiederbeleben.

Das Wirtschaftsministerium wird das Handlungskonzept und die Umsetzung der Maßnahmen weiterhin koordinierend begleiten und Anfang 2022 über die bis dato erzielten Ergebnisse berichten.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Die Landesregierung unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) tatkräftig, insbesondere in dieser aktuell schwierigen Zeit der Corona-Krise. Mit den Maßnahmen des umfassenden Arbeitsprogramms unseres Handlungskonzeptes stärken wir gemeinsam mit den Kammern und Verbänden gezielt und nachhaltig unsere Unternehmen in Mittelstand und Handwerk. Viele Punkte darin haben sich bereits als sehr relevant für den Weg aus der Krise erwiesen." 

Dr. Volker Müller, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen e. V (UVN): „Das Handlungskonzept stellt eine große Chance für den Mittelstand dar. Wir brauchen langfristige Lösungen, die die niedersächsischen KMU und das Handwerk fitmachen für die Entwicklungen am Markt. Dabei muss unbedingt die Digitalisierung in Niedersachsen weiter vorangetrieben werden. Das Thema Sicherung heimischer Rohstoffe gehört mehr in den Fokus. Sonst werden Bauprojekte privater Bauherren bis zu 30 Prozent teurer. Hier müssen wir gegensteuern!"

Hendrik Schmitt, Hauptgeschäftsführer der IHK Niedersachsen (IHKN): „Der aktuelle Fortschrittsbericht zeigt, dass das Handlungskonzept Mittelstand und Handwerk des Landes lebt. Schon innerhalb des ersten Jahres wurden wichtige Maßnahmen umgesetzt, die die Wirtschaft in Niedersachsen voranbringen werden. Große Hoffnungen setzen wir etwa auf die neue Clearingstelle Mittelstand, bei der sich unsere IHKN einbringt und mit der Gesetze und Verordnungen noch vor Beschlussfassung auf Sinnhaftigkeit und Folgekosten überprüft werden. Ich bin sicher: damit wird überflüssige Bürokratie von den Betrieben ferngehalten".

RAin Ute Schwiegershausen, Geschäftsführerin der Unternehmensverbände Handwerk Niedersachsen: „Der Fortschrittsbericht des Handlungskonzeptes Mittelstand und Handwerk verdeutlicht erneut, dass die Berufliche Bildung immer mehr in den Fokus des politischen Handelns rückt. Themen wie Berufsorientierung, wohnortnahe Berufsbeschulung und die Verbesserung der Unterrichtsversorgung an den Berufsschulen beschäftigen junge Menschen auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsberuf ebenso wie die Ausbildungsbetriebe selbst, die gemeinsam mit den Schulen eine optimale schulische sowie betriebliche Ausbildung anstreben. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen dieser dualen Berufsausbildung schafft Zukunftsperspektiven für junge Menschen, aber ebenso auch für die niedersächsische Wirtschaft, denn nur durch den Fachkräftenachwuchs gibt es eine Zukunft für unsere Handwerksbetriebe."

Dr. Hildegard Sander, Hauptgeschäftsführerin der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen: „Die kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Maßnahmen im Handlungskonzept Mittelstand und Handwerk begrüßen wir außerordentlich. Es ist von zentraler Bedeutung, dass das Land kleine und mittlere Unternehmen mit ihren speziellen Bedarfen im politischen Entscheidungsprozess stärker fokussiert."



70,6 Prozent stimmen gegen Fortbestand der Pflegekammer - Ministerin Carola Reimann: „Entscheidung gegen die Pflegekammer eindeutig - werden Gesetzentwurf zur Auflösung vorlegen"

Insgesamt 15.100 von rund 78.000 befragten Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen haben an der Abstimmung über die Zukunft der Kammer teilgenommen. Von ihnen stimmten 70,6 Prozent gegen den Fortbestand der Kammer, 22,6 Prozent dafür, 6,8 Prozent enthielten sich. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 29. Juli bis zum 6. September 2020. 

„Dieses Ergebnis ist eindeutig", so Sozialministerin Dr. Carola Reimann. „Die Pflegekammer ist damit ganz offensichtlich nicht die Form von Vertretung, die sich die Pflegekräfte in Niedersachsen wünschen. Angesichts der kontroversen politischen Debatten im Vorfeld und auch noch während der Befragung hatten wir eine höhere Beteiligung erwarten."

Die Ministerin weiter: „Wir haben aber immer gesagt, dass das Ergebnis dieser Befragung für uns als Landesregierung politisch bindend ist. Deshalb werden wir auf Grundlage dieser sehr deutlichen Zahlen nun unverzüglich die Auflösung der Pflegekammer einleiten. Mit der Erstellung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs hat mein Haus bereits begonnen." Im Zuge der Abwicklung der Kammer werde auch die Rückzahlung der in den Jahren 2018 und 2019 geleisteten Mitgliedsbeiträge erfolgen, so Reimann: „Auch dies soll so schnell wie möglich passieren."

Über die Gründe für das Scheitern der Kammer könne man zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, so die Ministerin. Klar sei aber, dass es der Kammer nicht gelungen sei, sich in den Augen ihrer Mitglieder zu einem unverzichtbaren Sprachrohr der Belange der Pflege zu machen. Dies zeige sich auch an der vergleichsweise geringen Beteiligung an der Umfrage.

Mit Blick auf die Zukunft der Pflege in Niedersachsen, erklärt Ministerin Reimann: „Ich wünsche mir für die Pflegekräfte in Niedersachsen, dass es ihnen gelingt sich auch ohne eine Pflegekammer ausreichend zu Wort zu melden. Als Ministerium werden wir alles uns mögliche dafür tun, dass Pflegekräften auch in Zukunft Gehör geschenkt wird, mehr als das in der Vergangenheit der Fall war. Und ich fordere alle auf, die sich im Streit um die Pflegekammer überworfen haben, nun wieder zusammenzurücken und im Schulterschluss für das gemeinsame Ziel einzutreten: die Situation in der Pflege zu verbessern!"

Das Thema Pflege bleibe weit oben auf der Agenda dieser Landesregierung, so die Ministerin. „Daran ändert auch die Entscheidung über die Kammer nichts. Ich auch weiterhin mit voller Kraft daran arbeiten, für die Beschäftigten in diesem Bereich ganz konkrete Verbesserungen zu erzielen. Mit der Konzertierten Aktion Pflege haben wir dazu einen wichtigen Anfang gemacht und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen."



 

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim Aktuelle Fallzahlen vom 07. September

Northeim (lpd). Aktuell sind 179 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Freitag sind damit vier neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden.

Unverändert 164 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Bei den Neufällen handelt es sich um zwei männliche und eine weibliche Person mittleren Alters und eine männliche Person jüngeren Alters. Bei allen Personen konnte der Ansteckungsweg derzeit nicht ermittelt werden. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Zwei Personen haben derzeit keine Symptome, die anderen Personen klagen über Husten sowie über hohes Fieber.

Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.

Damit sind im Landkreis Northeim derzeit neun akut infizierte Personen bekannt.



POL-HI: Zeugen nach Diebstahl eines Toyota gesucht

HILDESHEIM - (jpm)Bereits im Zeitraum vom 03.09.2020, 12:00 Uhr, bis zum 04.09.2020, 08:30 Uhr, wurde in der Straße Hohenstaufenring ein weißer, etwa zwei Jahre alter Toyota C-HR entwendet.

Das Fahrzeug verfügt über ein Keyless-Go-System. Der Geschädigte hatte den Pkw zuvor auf der Straße gegenüber seines Wohnhauses geparkt. Die Fahrzeugschlüssel befanden sich im Dachgeschoss. Von daher ist momentan nicht klar, ob es dem oder den Tätern gelang, das Komfortsystem zu überlisten oder ob das Fahrzeug auf andere Art und Weise gestohlen wurde.

Zeugen, denen in diesem Zusammenhang eventuell verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.



POL-HI: Küchenbrand in Sarstedt

SARSTEDT - (jpm)Am Samstagabend, 05.09.2020, kam es gegen 18:30 Uhr in einer Wohnung in der Brückenstraße zu einem Küchenbrand.

Die betroffene Wohnung befindet sich im 3. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Etwa zwanzig Bewohner wurden durch Polizei und Feuerwehr evakuiert. Verletzt wurde niemand.

Da der Mieter der brandbetroffenen Wohnung nicht zugegen war, mussten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sarstedt die Tür gewaltsam öffnen, um anschließend das Feuer zu bekämpften.

Nach den Löscharbeiten konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die brandbetroffene Wohnung ist unbewohnbar. Der entstandene Schaden wurde vorerst auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand ging der Brand vermutlich von einem elektrischen Küchengerät aus. Ermittlungen hierzu dauern an.



POL-HM: Verkehrsunfälle mit Verletzten

Am Freitag, 04.09.2020, gegen 14:30 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 442 zwischen Bad Münder und Hachmühlen zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Insassen verletzt wurden.

Ein 22-jähriger Mann aus Bad Münder befuhr mit seinem Pkw BMW die Bundesstraße 442 von Bad Münder in Richtung Hachmühlen. Hinter der Einmündung "Dyes-Siedlung" wollte er nach links auf ein Grundstück abbiegen. Da Gegenverkehr herrschte, musste er auf der Fahrbahn stoppen und warten.

Eine 71-jährige Frau aus Bad Münder, die mit einem Pkw Dacia auf der B 442 in gleicher Richtung fuhr, erkannte den stehenden BMW zu spät und fuhr auf das Heck auf. Neben der Dacia-Fahrerin und dem BMW-Fahrer wurde im BMW ein 23-jähriger Mitfahrer verletzt.

Die 71-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Der Dacia war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Mehrere Faktoren führten möglicherweise zu einer Kollision, die sich am Samstag gegen 16:30 Uhr auf der Landesstraße 423 zwischen Hasperde und Hasperde-Bahnhof ereignet hatte.

Ein 64-jähriger Mann aus Preußisch Oldendorf wollte auf Höhe eines Parkplatzes mit seinem Pkw Mercedes wenden und bemerkte zu spät ein herannahendes Kleinkraftrad, das von einem 24-jährigen Mann aus Hameln gefahren wurde.

Es kam zwischen beiden Fahrzeugen zum Zusammenstoß. Dabei stürzte der Zweiradfahrer und verletzte sich. Der 24-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Es besteht der Verdacht, dass am Kleinkraftrad manipuliert wurde und dieses dadurch eine höhere Geschwindigkeit erreicht, als in der Betriebserlaubnis eingetragen ist. Für ein mögliches technisches Gutachten wurde das Fahrzeug sichergestellt.



E-Roller ist kein Rollstuhlersatz

Celle, den 7. September 2020

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat entschieden, dass ein Elektroroller kein Hilfsmittel der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist. 

Geklagt hatte ein 80-jähriger, gehbehinderter Mann aus dem Landkreis Celle. Von seiner Krankenkasse wollte er eine Beihilfe zur Anschaffung eines klappbaren Elektrorollers mit Sattel. Diese bot ihm stattdessen die Versorgung mit einem Elektrorollstuhl an, den der Mann jedoch nicht haben wollte. Ihm sei es wichtig, dass das Gerät transportabel sei. Einen Roller könne er zusammengeklappt im PKW transportieren und auch in den Urlaub und auf Busreisen mitnehmen. Mit einem Elektrorollstuhl gehe das nicht und auch sein Auto und Carport seien für ein solch großes und schweres Hilfsmittel ungeeignet. 

Das LSG hat die die Rechtsauffassung der Krankenkasse aus zwei Gründen bestätigt: 

Ein Elektroroller sei kein Hilfsmittel der GKV, sondern ein sog. Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens, der nicht in die Leistungspflicht der Krankenkasse falle. Zur Abgrenzung komme es darauf an, ob ein Produkt für die speziellen Bedürfnisse von Kranken und Behinderten konzipiert sei. Dies sei bei einem Elektroroller nicht der Fall, da er in seiner Funktion nicht medizinisch geprägt sei. Bereits der Name „Eco-Fun" zeige, dass es sich um ein Freizeitgerät handele, das nicht für Behinderte konzipiert sei. Im Übrigen könne es mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h für den Behindertenbereich auch zu gefährlich sein. 

Außerdem habe der Mann den gesetzlichen Beschaffungsweg nicht eingehalten, da er den Roller schon vor der Entscheidung der Krankenkasse bestellt habe und sie damit vor vollendete Tatsachen gestellt habe. Anders als in der Privaten Krankenversicherung (PKV) gelte in der GKV das Sachleistungsprinzip als Leistungsmaxime. Dies bedeute, dass der Mann sich grundsätzlich nicht auf ein bestimmtes Produkt festlegen könne um danach Kostenerstattung von der Krankenkasse zu verlangen. 

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen,  Beschluss vom 28. August 2020 - L 16 KR 151/20 , veröffentlicht bei www.sozialgerichtsbarkeit.deVorinstanz: SG Lüneburg



POL-NOM: Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz

37176 Nörten-Hardenberg, Lütgenrode, Obere Dorfstraße. 05.09.2020, 01:00 Uhr.

Northeim(Wei).Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle stellte die Funkstreifenwagenbesatzung des Einsatz- und Streifendienstes der Polizeiinspektion Northeim in Lütgenrode ein Fahrzeug fest, dass der 52-jährige Beschuldigte mit einem abgelaufenen und manipulierten, nicht für den PKW vorgesehenen Kurzzeitkennzeichen führte.

Die Polizei stellte die Kennzeichen sicher, untersagte die Weiterfahrt und erhob nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung in einer Höhe von 250 Euro. Die Einleitung eines Strafverfahrens war zudem obligatorisch.



POL-NOM: Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz

37154 Northeim, Rückingsallee, Stadtgebiet. 04.09.2020, 15:30 Uhr

Northeim (Wei). Im Rahmen einer Kontrolle stellten die eingesetzten Kräfte des Einsatz- und Streifendienstes der Polizeiinspektion Northeim im Stadtgebiet ein nicht zugelassenes Fahrzeug fest. Weiterhin bemerkte die Funkstreifenwagenbesatzung, dass der 35-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und an dem PKW Kennzeichen eines anderen PKW angebracht worden waren.

Im Ergebnis untersagte die Polizei die Weiterfahrt und leitete sowohl gegen den Fahrer als auch gegen den Halter entsprechende Ermittlungsverfahren ein.



POL-HOL: Wer hat Fahrräder geknackt und Auto aufgebrochen ?

In der zurückliegenden Woche kam es in Eschershausen zu mehreren Fahrraddiebstählen, eines der entwendeten Räder wurde in Nähe eines aufgebrochenen Autos aufgefunden.

Bereits am Montagabend (31.08.20) wurde in Eschershausen an einem Seniorenheim am Otto-Elster-Platz ein mit einem Seilschloss gesichertes rotes Damen-Treckingrad entwendet. Die Tat muss sich bis 21:30 Uhr zugetragen haben. Vermutlich nach 20:30 Uhr wurde weiterhin aus einem nicht einsehbaren Hinterhof an der Bahnhofstraße (B 64) ein verschlossenes, neuwertiges anthrazitfarbenes Damen-Cityrad entwendet. Donnerstagabend (03.09.20) kam es in der gleichen Straße im weiteren Verlauf zum alten Bahnhofsgelände hin wiederum auf einem Hofgelände zu einem Diebstahl eines dort verschlossen abgestellten türkisfarbenen Herren-Mountainbikes - dieses wurde durch die Polizei am Freitagmorgen (04.09.20) unweit eines weiteren Tatortes aufgefunden: Auf dem Parkplatzgelände der Eschershäuser Einkaufsmärkte an der Bahnhofstraße wurde in der gleichen Nacht ein Einbruchsdiebstahl in einen älteren Pkw verübt und ein Navigationsgerät entwendet.

Zuletzt kam es in Stadtoldendorf Freitagnacht (04.09.20) nach 22:00 Uhr im Bereich des Bahnübergangs Deenser Straße ebenfalls zu einem Fahrraddiebstahl von einem Hinterhof eines Wohnhauses, hier wurde ein weißes Herren-Treckingrad entwendet.

Derzeit ist nicht auszuschließen, dass die Fahrraddiebstähle trotz der Ortsunterschiede in einem Zusammenhang stehen. Im Rahmen der Ermittlungen bittet die Polizei um Mitteilungen, wer die betreffenden Fahrräder bzw. Personen nach den Taten gesehen hat oder Hinweise auf den Verbleib des Diebesgutes geben kann:    -Damen-Treckingrad der Marke "TIGRA" (rot); 26 Zoll / 8 Gänge -Damen-Cityrad der Marke "PEGASUS" (anthrazit); 28 Zoll / 8 Gänge -Herren-Treckingrad ohne Hersteller (weiß); 26 Zoll / 24 Gänge

Hinweise nimmt die Polizeidienststelle in Stadtoldendorf entgegen (05532/504750).



POL-HI: Unfallflucht

Sarstedt (jb), In der Zeit von Samstag, 05.09.20,19.00 Uhr bis Sonntag, 14.45 Uhr, wurde auf einem Parkplatz in der Oppelner Str.  ein grauer BMW eines Sarstedters beschädigt. Aufgrund der Unfallspuren ist davon auszugehen, dass der Verursacher neben dem beschädigten Pkw ein- oder ausparken wollte und hierbei mit dem BMW kollidierte. Der Schaden am BMW beläuft sich auf schätzungsweise 500 Euro. Zeugen des Unfallgeschehens werden gebeten, sich bei der Polizei Sarstedt zu melden. Tel.: 05066/9850.



POL-HI: Rollerfahrer verletzt sich durch Sturz schwer

BAD SALZDETFURTH (hep): In Bad Salzdetfurth kam es am Sonntag, den 06.09.2020 zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei befuhr ein 56-jähriger Verkehrsteilnehmer aus dem Stadtgebiet Bad Salzdetfurth, gegen 09:15 Uhr, mit seinem Roller die Kommunale Entlastungsstraße West in Richtung Detfurth. Im Bereich einer Rechtskurve querte plötzlich ein Stück Rehwild die Fahrbahn, sodass der 56-jährige eine Gefahrenbremsung durchführen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Hierbei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte auf die Fahrbahn, wo er nach ca. 50 Metern zum Liegen kam. Hier kümmerten sich sofort Ersthelfer um den Fahrzeugführer. Durch den Sturz zog sich der Rollerfahrer schwere Verletzungen zu, sodass er durch einen Rettungswagen und einen Notarzt einem Hildesheimer Krankenhaus zugeführt werden musste. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie während der Unfallaufnahme musste die Kommunale Entlastungsstraße West bis ca. 10:35 Uhr voll gesperrt werden. Neben der Polizei Bad Salzdetfurth, einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug waren auch die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzdetfurth und ein Abschleppunternehmen am Unfallort eingesetzt.



POL-NOM: Geringe Menge teerhaltige Rückstände in die Weser gelangt

Uslar (reu) Am Samstagnachmittag, 05.09.2020, gegen 16:30 Uhr, gelangt nach einem Regenguss in Bodenfelde in der Straße "An der Meinte" von einer Fabrik zur Holzkohleherstellung eine geringe Menge teerhaltige Substanz in die Weser. Die Substanz wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Bodenfelde weitestgehend aufgefangen. Ein Sachbearbeiter der unteren Wasserbehörde des Landkreises Northeim war vor Ort.

Die Polizei entnahm Wasserproben. Eine Untersuchung wird veranlasst, das Ergebnis steht somit noch aus. Größere Schäden für die Umwelt sind jedoch nicht eingetreten.

Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Gewässerverunreinigung.



POL-NOM: Stühle und Tische in die Weser geworfen

Uslar (reu) In der Nacht zum Samstag, 04.-05.09.2020, entfernten Unbekannte mehrere mittels Drahtseilen gesicherte Tische und Stühle vom Außenbereich eines Restaurants in der Hafenstraße in Bodenfelde und warfen diese anschließend in die Weser. Die Täter entfernten sich unerkannt.

Der Schaden beläuft sich auf ca. 3500 EUR.

Die Polizei ermittelt wegen bes. schweren Fall des Diebstahls und Sachbeschädigung und bittet um ihre Hinweise.



POL-NOM: Auf Motorhaube gesprungen

Uslar (reu) Am Samstagmittag, 05.09.2020, gegen 12:00 Uhr, wurde die Polizei Uslar in den Amtsweg in Uslar gerufen. Ein auf dem dortigen Parkplatz geparkter Pkw sei beschädigt worden. Bei der Sachverhaltsaufnahme ergab sich, dass ein bis dahin Unbekannter auf die Motorhaube des Pkw eines 22-jährigen aus Böblingen gesprungen war und darauf herumgetrampelt hatte. Die Motorhaube wurde dadurch erheblich beschädigt.

Auf Grund eines Hinweises konnte der Täter ermittelt werden.

Der Schaden beläuft sich auf ca. 1000 EUR.

Es wurde eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gefertigt.



POL-NOM: Verkehrsunfall

Dassel-bru

Am Freitag, 04.09.2020, gegen 18:45 Uhr befuhr eine 25-jährige Einwohnerin eines Dasseler Ortsteils mit ihrem Pkw die Kreisstraße 513 von Sievershausen kommend in Richtung Dassel. In einer Rechtskurve geriet sie aus bislang ungeklärter Ursache auf den Grünstreifen und von dort in den Straßengraben. Der Pkw überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Die Fahrzeugführerin wurde durch Ersthelfer aus dem Pkw geborgen und anschließend mit einem Rettungswagen dem Bürgerspital Einbeck zur Beobachtung zugeführt. Am Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 4500,- Euro.



POL-NOM: Trunkenheitsfahrt Unfallflucht

Northeim, Parkplatz Am Nordhafen

Sa., 05. Sept. 2020, gegen 19.00 Uhr.

NORTHEIM (ri). Ein 54-jähriger Northeimer befährt mit einem VW Touran  den Parkplatz am Freizeitsee. Dabei kommt er von der Fahrbahn ab, touchierte eine Straßenlaterne, setzt zurück und fährt erneut gegen die Laterne. Anschließend entfernt er sich von der Unfallstelle. Zeugen können Hinweise auf den Verursacher geben. Dieser wird an  seiner Wohnanschrift angetroffen. Ein Alkoholtest ergibt einen Wert von über 3 Promille. Es folgt eine Blutentnahme, die Beschlagnahme des Führerscheins und die Einleitung eines Strafverfahrens. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von ca. 3000 Euro.



POL-NOM: Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz EDEKA Center Scheuner Bad Gandersheim.

Bad Gandersheim, Marienstraße, Parkplatz EDEKA Center Scheuner. Am 05.09.2020 beschädigte ein bislang unbekannter Kraftfahrzeugführer in dem Zeitraum von 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr ein geparktes Kraftfahrzeug an der oben genannten Örtlichkeit. Anschließend entfernt sich der Verursacher vom Unfallort, ohne schadensregulierende Maßnahmen zu treffen. Bei dem geparkten PKW wurden das rechte Rücklicht sowie der hintere rechte Kotflügel beschädigt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 1500 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Gandersheim (Tel.05382/91920-115) zu melden. (ape)



POL-HI: Ampel in Bad Salzdetfurth beschädigt - Zeugen gesucht !

Bad Salzdetfurth (rue): Am Abend des 04.09.2020 gegen ca. 23 Uhr, kam es an der Ampelanlage Schachtstraße/Kommunale Entlastungsstraße zu einem Verkehrsunfall. Kurz vor dem Kreuzungsbereich durchfuhr wahrscheinlich ein LKW eine Verkehrsinsel und touchierte anschließend den Mast der Ampel. Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063/9010 zu melden.



POL-NOM: Schneller Fahndungserfolg nach Ansprechen von Kindern vor einer Grundschule in Northeim

Northeim (Se) 37154 Northeim, Hindenburgstraße 22 und Sohnreystrasse/ Wilhelmstraße. 31.08.2020, 14:15 Uhr - 14:20 Uhr und 04.09.2020, 07.50 - 08.00 Uhr Zu den  genannten Tatzeiten wurden, unabhängig voneinander, zwei Jungen (11 und 8 Jahre) im Bereich einer Grundschule durch eine männliche Person angesprochen. Beide Kinder werden von dem zunächst unbekannten Mann am Arm gepackt und versucht in das Fahrzeug zu ziehen. Beide Kinder konnten sich befreien und flüchten.  Die Sachverhalte wurden bei der Polizei bekannt. Das zuständige Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes leitete unverzüglich die notwendigen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen ein. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung nach der tatverdächtigen Person konnte diese an der Ortsrandlage von Northeim am Freitag, 16:50 Uhr, angetroffen und dem Polizeigewahrsam der Polizeiinspektion Northeim zugeführt werden. Gegen den Tatverdächtigen hat die Polizei zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Mann ist wegen einer Sexualstraftat vorbestraft.  Die Ingewahrsamnahme zur Vehinderung weiterer Straftaten wurde bis auf Weiteres richterlich bestätigt. Die Polizei Northeim führt in diesem Komplex weitere Ermittlungen wie Zeugenvernehmungen durch.



POL-NOM: Verkehrsunfall mit zwei schwerverletzten Personen

Northeim (Se) 37191 Katlenburg-Lindau, Kreisstraße 414 Freitag, den 04.09.2020, gegen 10.20 Uhr Eine 22-jährige Pkw-Fahrerin und ihre 56-jährige Beifahrerin, beide aus Seesen, befuhren die Kreisstraße 414 aus Suterode kommend in Fahrtrichtung Katlenbug. Auf regennasser Fahrbahn geriet der Pkw in einer Rechtskurve aus nicht geklärter Ursache ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw kam im linken Straßengraben zum Stillstand. Beide Fahrzeuginsassinnen wurden schwer verletzt durch einen RTW ins Krankenhaus nach Northeim verbracht. Der nicht mehr fahrbereite Pkw musste geborgen und abgeschleppt werden. Am Pkw und einem Leitpfosten entstand Sachschaden in Höhe von ca 8000.-EUR.



POL-NOM: Geschäftseinbruch im City Center Northeim

Northeim (Se) 37154 Northeim, Grafenhof 3 Freitag, den 04.09.2020, zwischen 04.00 Uhr und 04.17 Uhr

Zwei unbekannte Täter wurden von Zeugen beobachtet, wie sie durch Einschlagen einer Schiebetür in das City Center gelangten. Dort schlugen sie eine weitere Glasscheibe ein und drangen in ein Cafe` ein. Die Täter entwendeten eine Geldkassette mit einer geringen Menge Bargeld. Anschließend entfernten sich die Täter auf unbekannten Wege. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos. Der Sachschaden wird auf über 2000.-EUR geschätzt.



POL-NOM: Fahren mit gefälschten Kennzeichen an einem Pkw

Northeim (Se) 37176 Nörten-Hardenberg, Obere Dorfstraße Samstag, den 05.09.2020, gegen 01.00 Uhr Im Rahmen einer Verkehrskontrolle fiel einer Funkstreifenbesatzung auf, dass die amtlichen Kennzeichen eines Opel verfälscht wurden. Das Datum eines Kurzzeitkennzeichen wurde verändert. Zudem war dieses Kennzeichen nicht für den Opel zugelassen. Das Kennzeichen wurde sichergestellt. Dem serbischen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt und ihm wurde eine Sicherheitsleistung abverlangt.



POL-NOM: Verkehrsunfall m it hohem Sachschaden

Northeim (Se) 37154 Northeim, Hillerser Straße Freitag, den 04.09.2020, gegen 16.05 Uhr Ein 37-Jähriger Northeimer fuhr mit seinem Pkw von dem Parkplatz eines Elektronikmarktes in der Hillerser Straße in den fließenden Verkehr und übersah dabei den vorfahrtsberechtigten Pkw einer 58-jährigen Northeimerin. Durch die Kollision beider Fahrzeuge wurde der Pkw der 58-Jährigen in den Gegenverkehr gedrückt und stieß dort mit dem Pkw eines 23-Jährigem aus Hildesheim zusammen. Das Fahrzeug der 58-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurden niemand. Der Gesamtschaden wird auf 16.000.-EUR geschätzt.



POL-NOM: Verkehrsunfall mit leichtverletzter Person

Northeim (Se) 37191 Katlenburg-Lindau, Herzberger Straße / Suteroder Straße Freitag, den 04.09.2020, 15.20 Uhr Zu einem Auffahrunfall kam es, als ein 19-jähriger Northeimer mit seinem Pkw im Kreuzungsbereich Herzberger Straße Ecke Suteroder Straße den verkehrsbedingt haltenden Pkw eines 39-Jährgen aus Katlenburg-Lindau übersah. Durch den Verkehrsunfall wurde der 39-Jährige leicht verletzt. An den beiden Pkw entstand ein Sachschaden von ca 4500.-EUR



POL-NOM: Verkehrsunfall mit leichtverletztem Rollerfahrer

Northeim (Se) 37154 Northeim, Dahlienstraße Freitag, den 04.09.2020, 13.30 Uhr Ein 56-jähriger Northeimer befuhr mit seinem Motorroller die Dahlienstraße und kam auf der regennassen Fahrbahn aus Unachtsamkeit zu Fall. Der Northeimer verletzte sich leicht und kam ins Krankenhaus in Northeim. Sachschaden ca 500.-EUR



POL-HI: Verkehrsunfallflucht am Rewe-Markt in Harsum

Harsum (lüe), Am Mittwoch den 02.09.2020 wurde im Zeitraum von 16:20 Uhr bis 16:35 Uhr in der Carl-Zeiss-Straße in Harsum ein auf dem Parkplatz des dortigen Rewe-Lebensmittelmarktes geparkter grauer Audi A4 beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerkannt vom Unfallort. Der Schaden am Pkw beläuft sich auf schätzungsweise 400 Euro. Zeugen des Unfallgeschehens werden gebeten, sich bei der Polizei Sarstedt zu melden. Tel.: 05066/9850



POL-HI: Autobahnpolizei zieht berauschten Lebensmittelfahrer aus dem Verkehr

Salzgitter-Hildesheim-Hannover (bn). Am 04.09.2020, gegen 19:00 Uhr, wurde auf der BAB 7 im Bereich der Anschlußstelle Hildesheim in Fahrtrichtung Hannover ein aus Hannover stammender Kleintransporter durch zwei Beamte der Autobahnpolizei Hildesheim angehalten und kontrolliert. Der 40-jährige Hannoveraner händigte den Polizeibeamten u.a. den Lieferschein und den Fahrzeugschein für den Transporter aus. Bei der Prüfung des Fahrzeugscheines staunten die Polizisten nicht schlecht. Anhand des Fahrzeugscheines betrug das Leergewicht des Transporters 2238 kg bis 2783 kg. Aus polizeilicher Erfahrung ist in den meisten Fällen, in denen das Leergewicht nicht genau angegeben ist, davon auszugehen, daß das tatsächliche Leergewicht im mittleren bis höheren Bereich liegt. Der Fahrzeughalter und Arbeitgeber des Fahrers hatte jedoch bei der Zulassung des Fahrzeuges das zulässige Gesamtgewicht reduzieren lassen. Das zulässige Gesamtgewicht betrug nun nicht mehr wie vom Hersteller angegeben 3200 kg, sondern nur noch 2790 kg. Dieses führt zu einer Steuerersparnis und der Fahrer ist nicht mehr verpflichtet, täglich Arbeitszeitnachweise zu fertigen und mitzuführen. Die mögliche Zuladung betrug für den Transporter unter ungünstigsten Umständen nur noch 7 kg. Der Transporter kann demnach schon nach dem Volltanken überladen sein. Im weiteren Verlauf der Kontrolle wurde die Ladefläche überprüft. Der Kleintransporter war mit einer Palette Mehl, ca. 770kg, einer Palette Getränkedosen, ca. 700 kg und einer dritten Palette in Salzgitter beladen worden. Auf der dritten Palette standen 10 Eimer Soße, 10 Kartons Tiefkühlpommes und 5 Blöcke Goudakäse, zusammen ca. 350kg. Die gesamte Ladung war nicht gegen verrutschen gesichert. Ladungssicherungsmittel wurden nicht mitgeführt, so daß die Ladung gar nicht gesichert werden konnte. Die Lebensmittel sollten zum Großmarkt nach Hannover transportiert werden. Zur Feststellung des tatsächlichen Gesamtgewichtes wurde der Transporter auf der geeichten Waage der Zentraldeponie in Heinde gewogen. Das Gesamtgewicht betrug 4300 kg. Dies entspricht einer Überladung von 53,4%. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Das Umladen der gesamten Ladung wurde angeordnet. Der Käse und die Tiefkühlpommes dürfen nur mit Fahrzeugen transportiert werden, die mit einer entsprechenden Kühlanlage ausgestattet sind, damit die Kühlkette bis zur Abgabe an den Endverbraucher nicht unterbrochen wird. Der Transporter hatte jedoch keine Kühlung. Der Innenraum war lediglich mit Holz verkleidet. Zur weiteren Kontrolle der frischen Lebensmittel wurden zwei Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreises Hildesheim hinzugerufen. Diese stellten fest, daß der Gouda statt der vorgeschriebenen 6-8°C bereits eine Temperatur von über 16°C hatte. Die Tiefkühlpommes hatte im äußeren Bereich bereits +2°C und im inneren schon -12°C, statt der vorgeschriebenen -18°C. Die so nicht mehr verkäuflichen kühlpflichtigen Lebensmittel im Wert von über 400EUR wurden direkt vor Ort vernichtet. Routinemäßig wurde beim Fahrer vor Ort auch die Fahrtüchtigkeit überprüft. Anhand verschiedener Tests konnten Auffälligkeiten festgestellt werden.  Daher wurde vor Ort ein Drogenvortest durchgeführt. Dieser Test reagierte positiv auf Amphetamin. Zur Feststellung der Konzentration des Rauschmittels im Körper wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen und das Führen von Kraftfahrzeugen untersagt. Der Fahrer muß mit einem Bußgeld von ca. 1000 EUR, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot für die Drogenfahrt rechnen. Ähnliches gilt für den Arbeitgeber, der zusätzlich noch die Entsorgung der Lebensmittel zu zahlen hat.



POL-NOM: Vollbrand einer Scheune in Stroit - 250.000 Euro Schaden

37574 Einbeck, Ortsteil Stroit, Freitag, 04.09.2020, 20.56 Uhr andauernd Einbeck (mir) Über die Leitstelle der Polizei wurde am Freitagabend um 20.56 Uhr der Brand einer Scheune in Einbeck-Stroit gemeldet. Durch die eingesetzten Funkstreifenwagenbesatzungen konnte der gemeldete Sachverhalt vor Ort festgestellt werden. In der Scheune befand sich neben Heu und Stroh auch ein Mähdrescher. Ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude konnte glücklicherweise verhindert werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 250.000 EURO. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Brandstiftung gegen Unbekannt ein. Auch in diesem Fall wird ein enger Zusammenhang mit der aktuellen Brandserie in Einbeck als sehr wahrscheinlich angesehen. Die weiteren Ermittlungen zu dem Brand in Stroit führt die speziell eingerichtete Sonderkommission der Polizeiinspektion Northeim durch. Die ersten Maßnahmen wurden noch in den Abendstunden durch die entsprechenden Ermittler initiiert und durchgeführt. An den Löscharbeiten waren insgesamt 173 Kräfte der Feuerwehren aus der Stadt Einbeck und den Ortsteilen sowie des Technischen Hilfswerkes eingesetzt. Die Löscharbeiten dauern zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an.



 

Ideen-Flut für Klimaplan Göttingen 2030

„Klimaplan Göttingen 2030 - Eure Klima-Ideen für Göttingen sind gefragt!“ Unter diesem Motto hatte die Stadt Göttingen die Bürger*innen Anfang Juli zur Mitwirkung aufgerufen. Die ließen sich das nicht zweimal sagen. Zahlreiche am Klimaschutz Interessierte machten mit. In den vergangenen zwei Monaten gingen 737 Klima-Ideen ein und zusätzlich 53 Projektkonzepte für einen Wettbewerb. In den letzten Tagen bis zum Einsendeschluss 31. August 2020 trafen noch einmal besonders viele Anregungen ein.


Da wegen der Corona-Pandemie keine Vor-Ort-Veranstaltungen wie sonst im Rahmen der Bürgerbeteiligung stattfinden konnten, hatte die Stadt Göttingen eigens ein Ideenportal für den Klimaplan Göttingen 2030 eingerichtet. Dort konnten die Bürger*innen ihre Anregungen auf digitalem Weg einbringen. „Die Einreichungen zeigen die differenzierte Auseinandersetzung vieler Göttinger*innen mit der Herausforderung Klimakrise. Die Anregungen sind wertvoll für die Entwicklung des Klimaplans Göttingen 2030“, erläutert Dinah Epperlein, Leiterin des neuen Referats für nachhaltige Stadtentwicklung, „Klimaschutz ist auf die Unterstützung vieler angewiesen und kann nur zum Erfolg führen, wenn er von möglichsten vielen Bürger*innen und Institutionen eingefordert und selbst umgesetzt wird.“

Große Bandbreite

Mit dem Klimaplan Göttingen 2030 entwickelt die Stadt Strategien und Maßnahmen, um den Klimaschutz in den kommenden zehn Jahren auf kommunaler Ebene voranzubringen. Es ist die Fortschreibung und Weiterentwicklung des Masterplans 100% Klimaschutz, der im März 2014 vom Rat beschlossen wurde. Langfristiges Ziel ist, bis zum Jahr 2050 die Treibhausgasemissionen in Göttingen annähernd auf Null zu reduzieren, also klimaneutral zu sein.

Die eingereichten Klima-Ideen umfassen eine große Bandbreite. Insgesamt wünschen sich viele Bürger*innen, die Anstrengungen zum Klimaschutz deutlich zu beschleunigen und die Ziele zu verschärfen. Inhaltlich lagen die Schwerpunkte bei diesen fünf Themen:

Verkehr

Besonders viele Ideen betreffen den Bereich Mobilität (38 % der Einsendungen). Im Mittelpunkt steht, die Verkehrswende stärker zu forcieren, also den Autoverkehr deutlich zurückzufahren und umweltfreundliche Alternativen wie den Radverkehr noch mehr zu fördern. Dabei wurde auch gefordert, den ÖPNV kostenfrei oder –günstiger zu machen und bessere Verbindungen zum Umland zu schaffen.

Solarenergie

Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien steht das Thema Solarenergie im Vordergrund. Als Großstadt hat Göttingen hier große Potentiale. Viele Wünsche betrafen Möglichkeiten für Mieter*innen, eigene Balkonsolaranlagen zu betreiben. Häufig wurden außerdem verbindliche Vorgaben für Hauseigentümer*innen und Unternehmen genannt, Solaranlagen auf ihren Dächern zu installieren.

Bauen und wohnen

Ein weiteres Top-Thema ist die Forderung nach mehr energetischen Sanierungen von Gebäuden und nachhaltigen Bauweisen wie beispielsweise mit Holz als CO 2-Speicher. Aber auch gemeinschaftliche Wohnformen werden favorisiert, um vorhandenen Wohnraum besser zu nutzen und Neubauten zu vermeiden.

Nachhaltig leben

Zur Sensibilisierung für die Klimakrise und Förderung nachhaltiger Lebensstile wünscht man sich mehr Bildungsangebote und öffentliche Informationen, um die dramatische Situation zu verdeutlichen, auf klimafreundliche Alternativen hinzuweisen und Lösungsansätze in Göttingen auszubauen. Das betrifft vor allem die Bereiche Ernährung, Konsum und Abfallvermeidung. Hier geht es zum Beispiel um mehr Angebote zum Teilen von Geräten oder mehr vegane und vegetarische Angebote in Kantinen und Mensen.

Mehr Grün

Viele möchten Göttingen grüner sehen – für mehr Aufenthaltsqualität und gegen eine Überhitzung im Sommer. Dächer, Fassaden oder versiegelte Freiflächen sollen bepflanzt werden, auch mehr gemeinschaftliche Gartenprojekte sind gewünscht.

Grenzen für Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen

Bei einigen anderen guten Anregungen ist die Einflussmöglichkeit einer Kommune allerdings gering, da diese über Gesetze und Verordnungen auf höheren Ebenen, wie der EU, dem Bund oder dem Bundesland geregelt werden müssen. Hierzu zählen beispielsweise die Besteuerung von CO2-Emissionen oder ein generelles Verbot von Plastikverpackungen.

Projektwettbewerb

Die eingereichten Projektkonzepte bewertet im Herbst eine Jury. Die drei Besten werden ausgezeichnet und mit bis zu 1.000 Euro bei der Umsetzung unterstützt. Außerdem werden weitere für die Teilnahme an begleitenden Projektwerkstätten ausgewählt.

Entwicklung des Klimaplans

Die Klimaschutz-Fachleute der Stadtverwaltung werten in den kommenden Wochen die eingereichten Klima-Ideen aus. Dann werden mit Unterstützung von Sachverständigen Maßnahmen zu den verschiedenen Handlungsfeldern für den Klimaplan Göttingen 2030 ausgearbeitet. Der Plan soll Anfang nächsten Jahres für die Beschlussfassung in den politischen Gremien vorliegen.



Erstmals duales Studium für Verwaltungsnachwuchs des Landes an der Hochschule Osnabrück

Staatssekretär Manke: „Wir haben beides geschafft: Erhöhung der Anwärterzahlen und Ausbau der Kooperation mit der Hochschule Osnabrück!"

In diesem Jahr beginnen erstmalig 31 Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter ihr duales Studium an der Hochschule Osnabrück. Stephan Manke, Staatssekretär für Inneres und Sport, hat heute den Neuanfängerinnen und -anfängern gemeinsam mit dem zuständigen Abteilungsleiter Nils Hilmer ihre Ernennungsurkunden überreicht. Für den nun neu geschaffenen Bachelorstudiengang Allgemeine Verwaltung der Hochschule Osnabrück wurde zudem eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Hochschule und dem Land Niedersachsen geschlossen. Bereits Ende Juli hatten knapp 100 Nachwuchskräfte ihr duales Studium an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN) in Hannover begonnen.  

Manke: „Ich freue mich sehr, dass nun auch in Osnabrück Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter studieren. Mit dem neuen Studiengang gibt es jetzt zwei Standorte in Niedersachsen, die den Verwaltungs-Nachwuchs des Landes fachgerecht und qualifiziert ausbilden. Das ist auch vor dem Hintergrund der Tatsache, dass uns in den kommenden Jahren viele Beamtinnen und Beamte aus Altersgründen verlassen, ein wichtiger Schritt und das richtige Signal."  

Gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, hat der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius zudem eine Kooperationsvereinbarung für die Entsendung von Anwärterinnen und Anwärtern an die Hochschule unterzeichnet.                                      

In dieser sind die wichtigsten Grundlagen für die künftige Zusammenarbeit und die Ausbildung geregelt. Die Hochschule richtete den Bachelorstudiengang „Allgemeine Verwaltung" in enger Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur ein. Das Studium beinhaltet neben den theoretischen Inhalten auch einen hohen Praxisanteil. Die jungen Verwaltungsbeamtinnen und -beamten erhalten so bereits während ihres Studiums einen intensiven Einblick in die verschiedenen Bereiche der niedersächsischen Landesverwaltung. 

Mit den heutigen Ernennungen ist zudem der Einstellungsjahrgang 2020 für den Nachwuchs in der Allgemeinen Verwaltung des Landes komplett. Die bereits am 31.07.2020 ernannten knapp 100 Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter haben ihr dreijähriges duales Studium an der HSVN in Hannover begonnen. Damit hat das Land Niedersachsen in diesem Jahr insgesamt 129 Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter für die Laufbahngruppe 2, 1.Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste in den Vorbereitungsdienst eingestellt. Das ist die höchste Zahl an Nachwuchskräften in diesem Bereich seit vielen Jahren.  

„Unsere Ziele waren es, noch mehr Ressourcen für die Ausbildung bereitzustellen und die Kooperation mit der Hochschule Osnabrück auszubauen. Mit der Erhöhung der Anwärterzahlen, dem neuen Bachelorstudiengang und der unterzeichneten Kooperationsvereinbarung haben wir beides geschafft", so Staatssekretär Manke.  

Bereits jetzt werden für den Studienbeginn im Sommer 2021 Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter für beide Studienstandorte gesucht. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Bewerbung finden Sie unter www.karriere.niedersachsen.de/duales-studium.



(LK Göttingen) Vollsperrung im Nikolausberger Weg: neuer Termin

Der Nikolausberger Weg wird von Montag, 14. September, bis Freitag, 25. September 2020, zwischen der Tecklenburgstraße und Am Klausberge voll gesperrt. Der Termin war verschoben worden.

In dem Straßenabschnitt am nördlichen Ende des Nikolausberger Weges wird die Fahrbahndecke saniert. Die Umleitung führt über den Nonnenstieg und ist ausgeschildert. Ursprünglich war die Maßnahme für Ende Juli / Anfang August geplant. Um die Verkehrssituation wegen weiterer Baustellen im Göttinger Ostviertel nicht zusätzlich zu belasten, erfolgte die Verschiebung der Sanierungsmaßnahme.



Kreisverwaltung am 10. September ab 12 Uhr geschlossen !

Am Donnerstag, den 10. September 2020, sind folgende Dienststellen der Kreisverwaltung in Hameln aus innerbetrieblichen Gründen für den Publikumsverkehr ab 12 Uhr geschlossen:

- Kreishaus, Süntelstraße 9
- Medienzentrum, Wilhelmstraße 5
- Straßenverkehrsamt, Fluthamelstraße 15  
- Gesundheitsamt, Hugenottenstraße 6
- Kreisarchiv in der Mühlenstraße 16
- Amt für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe, Süntelstraße 5

An diesem Tag fallen zudem die Sprechstunden der Flüchtlingssozialarbeit   in Hameln, Hessisch Oldendorf, Bad Pyrmont und Salzhemmendorf aus.

Bereits vereinbarte Termine am 10.9.2020 im Gesundheitsamt finden   jedoch planmäßig statt.  

Die Kreisabfallwirtschaft in der Ohsener Straße 98,
das Rechnungsprüfungsamt in der Süntelstraße 5 und
die Erziehungsberatungsstelle in der Hermannstraße 5
sind von der Schließung nicht betroffen und am 10. September 2020 gewohntermaßen erreichbar.
Die Öffnungszeiten sämtlicher Dienststellen der Kreisverwaltung sind unter www.hameln-pyrmont.de bei „Service und Kontakt“ zu finden.

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